Der Verfasser schrieb knapp zwanzig Jahre an der alemannischen Spalte Lueginsland der Badischen Zeitung mit, dann erfolgte die politische Kündigung. Der geneigte Leser muss dennoch auf mein Ins-Land-Schauen nicht verzichten, ich schreibe weiter, gelegentlich auch auf Kaiserstühler Alemannisch. Es gibt eine Alternative zur "Wahrheitspresse". Die Rolle, die zu Zeiten der DDR-Propaganda das Westfernsehen spielte, kommt heute in Deutschland dem Internet zu. Nutzen wir es!
 

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Ältere Beiträge finden Sie im chronologischen Archiv. Sie können die Beiträge lesen und so eine Reise durch die politische und gesellschaftliche Geschichte unternehmen.

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15. Juli 2024
Mordanschlag auf Trump: Die Hetze hat gefruchtet

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    Es ist eine Kampftaktik der Linken, den Gegner zu dämonisieren und zu seiner Ausschaltung oder Ausgrenzung zu trommeln. Das erleben wir täglich gegen die AfD - da wird Höcke mit Hiltler verglichen, da werden Brandmauern gebaut, da werden AfDler an Wahlkampfständen angegriffen, Parteibüros angezündet und und und. Donald Trump sieht sich ähnlicher Hetze in amerikanischen, aber genauso auch in deutschen Medien gegenüber. So brachte der Spiegel 2017 auf der Titelseite ein Bild, das Trump als Schlächter zeigt, der den Kopf der Freiheitsstatue in einer Hand hochhält, in der anderen das Schwert, mit dem er die Statue geköpft hat. Der Stern leistete sich eine Titelseite, auf der Trump, in eine amerikanische Fahne gewickelt, den Arm zum Hitlergruß erhoben hat.
    Nun passierte, was passieren musste: Einer der aufgehetzten Gegner versuchte ihn zu erschießen. Nach anfänglicher Verharmlosung des Mordanschlags heucheln die Hetzmedien nun Entsetzen - die Badische Zeitung brachte sogar das Bild, das Trump als verletzten Helden mit erhobener Faust zeigt. Im langen Artikel auf Seite 2 wird aber mit subtiler Häme die subtile Diffamierung von Trump und den Repulikanern einfach weitergeführt. Wann wird in Deutschland Höcke, Maaßen oder sonst eine Zielscheibe der Hetze tödlich getroffen?
    Donald Trump wünschen nicht nur ich den Sieg bei den Wahlen und dass es ihm gelingt, im In - und Ausland Frieden zu schaffen.

29. Juni 2024
Von der Lohntüte zum OnlineBanking

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    Wer erinnert sich noch, wie bis in die 70er Jahre hinein der Verdienst in bar in der Lohntüte ausgegeben wurde? Das war freitags am Feierabend. Da wurde auf dem Werksgelände ein Tapetentisch aufgestellt, auf dem Kartons mit Lohntüten drin standen. Wer aufgerufen wurde, konnte seine Lohnguckele entgegennehmen. Ich war damals in Westberlin bei Borsig – das ist eine einst ruhmreiche Lokomotivenfabrik; zu meiner Zeit wurden aber „nur noch“ Turbinenläufer hergestellt und vor allem Kugelhähne für Pipelines, durch die Breschnews Gas geleitet wurde. Wir nahmen die Lohntüte mehr oder weniger glücklich an; nicht jeder kam mit dem Inhalt gut über die Runden. Ein Kollege wurde beim Heimgang von seiner Frau am Werkstor abgefangen – er hatte die Gewohnheit, sonst erst nach Hause zu kehren, wenn die Scheine und die Münzen weg waren. Berlin hatte und hat reichlich Wirtshäuser oder Eckkneipen und gute Biere. Und zwischen zwei Bieren ein Korn. Die Frau musste mehrere Kinder versorgen.
    Als dann der Lohn auf die Bank überwiesen wurde, war dies ein tiefer Einschnitt. Natürlich wurde das vollmundig als Fortschritt angepriesen. Jetzt standen die bislang des Bankwesens völlig unkundigen Malocher am Freitag eben in der langen Schlange in der Berliner Bank, der Dresdener Bank usw. Das war der Beginn einer Entwicklung, die bis heute bis ins Extrem gesteigert wurde. Nicht zuletzt durch die Bankbediensteten selbst, von denen es früher Massen gab. Sie ließen sich jede Neuerung als Fortschritt verkaufen, ein Fortschritt, der regelmäßig zu Personalreduzierungen und Entlassungen führte. Dazu gehören die Bankautomaten, wo man nun mit Kärtle sein Geld rausließ, anstatt sich am Schalter anzustellen. Aus heutiger Sicht sind diese Apparate Dinosaurier. Heute machen Unzählige OnlineBanking und leben weitgehend bargeldfrei; manche zahlen im Supermarkt auch den kleinsten Hafenkäs mit Karte und wenn es nur Tabakblättle, Kaugummi oder eine Büchse Cola sind.
    Dereinst, wenn die treibenden Kräfte hinter dieser Entwicklung am Ziel sind, wird es gar kein Bargeld mehr geben. Dann wird Brüssel und seine deutsche Filiale wissen, dass ich in Buxtehude auf dem Klo war. Und Habeck weiß, wieviel ich getankt habe und dass ich meinen erlaubten ökologischen Fußdruck überschritten habe. Eines Tages wird so eine Karte dann sperrbar sein, wie heute schon in China. Wie bitte, die Regierung kann das nicht wissen? Wenn Merkels Chefs, äh, der amerikanische Geheimdienst NSA, das Handy der Kanzlerin abhörte, soll dein Chef ganz oben nicht wissen, was du kleine Wurst mit der Karte treibst? Aber gut, lieber Deutscher. Du willst es halt so. Sonst tätst du es anders machen.

Zischtig, 11. Jünni 2024
Dr Drogus Wilhälm

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    Unser alte Nochber isch dr Drogus Wilhälm gsii. Ich han-e in dr 50er Johr ase jung no lehre känne, friili nur im Grangebett. Mir dänkt no, wiä ner mit Melissegeischt iigriibe wore isch. Mai fir mich ist des e Erläbnis gsii! Un erscht no, wu dr Dokter d Spritzi üspackt het! Dr het si in dä Patiänt niigstoche (so hets mi dunkt) und drno het er si im e Schnapsglesli mit Schnaps desinfiziärt. Bal druf isch er gstorbe.
    Hit han i erfahre, ass da Mann z Neij-Briisach in dr Wäberei gschafft het – do seig no vu Hand gwäbt wore. Är säig alli Dag dert ani gloffe – des sin iber Google Maps 14 Killemeter mit 3 Stund un 20 Menütte z Fueß. Är wurd aber gschnäller gloffe sii. Des mueß mer sich emol iberlege! Däne isch nyt gschänkt wore! Dr isch aü no Büür gsii oder het näbehär no büürt. Wahrschiints hän si Fraü und d Kinder aü viil gmacht. Ich han aber nur no d Geiße gsähne, wu si Dochter ghalte het. Dr groß Mischthüffe het aber druf ani dittet, ass er emol e Kueh mueß gha ha. E Kiähli! Des sin kenni Viicher gsii wiä hit.
    Unseri Kinder un unseri oberste Bolitiker sotte emol e baar Wuche in sälli Zit niiversetzt wäre un sotte miäße mitschaffe. Drno wär s Glima ke Thema meh. Drno kämt-ene villicht, ass mer unseri Wirschaft un unser Läbensstandard, wu mer hit hän, nit sott verkumme lo.

 Worterklärungen: Zischtig - Dienstag; Jünni - Juni; ase jung – als ich jung war; mir dänkt no – ich erinnere mich noch; s dunkt mi - ich habe den Eindruck (es dünkt mich); Melissegeischt – Klosterfrau Melissengeist; mai! – was meinst du!; Neij-Briisach – Neu Breisach; dert ani gloffe – dort (zu Fuß) hin gegangen; dr wurd – er wird wohl; büürt – Bauernwirtschaft betrieben; sotte miäße mitschaffe – sollten mitschaffen müssen; nit sott vrkumme lo – nicht verkommen lassen sollte

3. Juni 2024
Wer geht den aufrechten Gang?

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    Politik und Medien schreien von Tag zu Tag hysterischer von Demokratie. Ein demokratischer Wahlkampf ist hier in Breisach und Umgebung aber nicht mehr möglich. Die BZ-Medien nehmen keine Anzeigen der AfD mehr an. Im Schreiben, das mir vorliegt, heißt es, "dass sich die Gesellschafter der BZ.medien-Gruppe dazu entschieden haben, keine Anzeigen der AfD oder von der AfD mehr anzunehmen". Zur Erinnerung: Die BZ (Badische Zeitung) hat in einem großen Umkreis von Freiburg das Monopol, sie beherrscht auch etliche Blätter wie Kaiserstühler Wochenbericht, Reblandkurier usw. und schaltet sie subtil, in diesem Fall auch offen, gleich.
    Am Freitag war in der Spitalkirche in Breisach die Wahlveranstaltung der Breisacher Gemeinderatsfraktion der AfD. Die Öffentlichkeit war zwangsweise ausgeschlossen weil
1. die SPD, die Umweltliste Breisach mit Unterstützung der „Omas gegen Rechts“, der Linken, der Tierschutzpartei und der Brandmauer Staufen zu einer Gegendemonstration aufgerufen hatten, die dann die Veranstaltung blockierte.
2. Die Polizei erlaubte den Gegendemonstranten vor dem Eingang zur Veranstaltung aufzumarschieren; der dichte Pulk war von weitem sichtbar; jeder Ankommende wurde mit „Nazi raus“-Chor angebrüllt. Ältere Leute, Frauen, Menschen ohne Kampferfahrung oder einfach ohne Lust auf diesen Spießrutenlauf trauten sich nicht zur Veranstaltung. Die Polizei ermöglichte es zwar, an der Blockade vorbeizukommen, das sah man von weiten aber nicht.
    Die Angst der Altparteien und ihrer Hilfsorganisationen vor der AfD ist gewaltig. Schließlich greift die blaue Partei als einzige die Niedermachung Deutschlands an, die seit Merkel geschieht und jetzt von der Ampel noch einmal beschleunigt wird. In Hamburg gibt es Demonstrationen für ein Kalifat in Deutschland – der Islamische Staat in Syrien war so ein Kalifat. In Mannheim stach ein Islamist auf einen Islamkritiker, weitere Menschen und einen Polizisten ein, der Polizist namens Rouven verstarb inzwischen. Michael Stürzenberger, der Ismakritiker, und weitere Verletzte, sind noch im Krankenhaus.
    Der Multikultistaat ist nicht mehr unter Kontrolle und doch winken die Regierenden immer mehr herein. Habeck richtet in seinem Ökowahn die Wirtschaft zu Grunde, Baerbock und Scholz sind auf Kriegspfad und zündeln immer mehr gegen Russland - brandgefährlich. Der Bürger wird immer schwerer zur Kasse gebeten und und und.
    Diese Probleme spielen auf den Plakaten im EU-Parlaments-Wahlkampf kaum eine Rolle, fast alle Parteien konzentrieren sich auf den „Kampf gegen Rechts“. Wir gehen Verhältnissen wie 1933 entgegen, nur unter anderem Vorzeichen. Damals ging es „gegen Links“ und gegen die Juden. Die Unterdrückung des Volkes und seiner Meinungsfreiheit geschah nach 1945 auch in der Ostzone (Sowjetzone) und später DDR. Heute geht es „gegen Rechts“, das sind alle, die die Politik der Regierung und der Altparteien grundsätzlich kritisieren.
    Und heute schweigt die große deutsche Mehrheit wieder. Oder doch nicht? Mal sehen, wie viele wenigstens in der Wahlkabine durch ihr Kreuzlein an der richtigen Stelle zeigen, dass sie gegen die heraufziehende Ökodiktatur und die Unterdrückung der Meinungsfreiheit und für Parteienfreiheit sind. Es geht beileibe nicht nur gegen die AfD, sie ist nur die Spitze des Eisbergs. Auch die Querdenker, die demonstrierenden Bauern und viele andere werden ausgegrenzt. Macht dagegen Euer Kreuzle.

26. Mai 2024
Schafzucht - grausam und unmenschlich?

    Habe gerade einen Artikel gelesen, in dem sich Tierfreunde beklagen, dass der Schäfer die Herde letztendlich in den Tod führt. Nur: Auch das Ende unseres Lebens ist der Tod. Doch der Reihe nach:
    Ich sehe die Rolle des Schäfers nicht so negativ. Der Schafhirt beschützt die Herde gegen Raubtiere; wer einmal ein vom Wolf zerfetztes oder schwer traumatisiertes Tier im Schwarzwald gesehen hat oder es sich auch nur vorstellen kann, ist für diesen Schutz dankbar. Der Schäfer oder Kuhhirt sorgt das ganze Jahr dafür, dass die Tiere gute Weiden haben oder Winterfutter erhalten. So umsorgt wie Weidetiere sind bei uns Menschen nur die Neueinwanderer und andere Sozialhilfeempfänger; die Leistungsträger werden dagegen gebeutelt. Viele arbeiten Jahrzehnte in schweren Berufen und Tätigkeiten, müssen für Essen und Behausung sorgen und werden dabei vom Staat gegängelt und ausgenommen - zuletzt durch das Heizungsgesetz und andere Ökovorschriften am Bau. Zu diesen Malochern habe auch ich gehört; ich hab’s überlebt, möchte heute aber nicht auf dem Bau arbeiten, an der Supermarktkasse sitzen oder fast rennend (!!!) Regale einräumen, wie ich immer wieder in Supermärkten beobachte. Nein, nicht einmal den Job mit den längsten Ferien überhaupt wollte ich; die Lehrer, die oft völlig außer Rand und Band geratene Kinder und Jugendliche aller Nationen domestizieren sollen, erleiden immer häufiger den Burn-Out. An der Gestörtheit der deutschen Kinder infolge grün-ideologischer Experimente haben sie als überdurchschnittlich oft grün eingestellte Personen sogar noch mit schuld.
    Der schlimmste Moment im Leben eines Schafs oder anderen Nutztiers ist vielleicht der Tod. Hier sind Praktiken gängig, die streng verboten gehören, darunter die Tiertransporte quer durch Europa. Doch auch der Mensch hat nichts zu lachen, wenn er stirbt. Während die Tiere noch vor der Gebrechlichkeit den Gnadenschuss bekommen, müssen Menschen zum Teil furchtbare Krankheiten jahrelang erdulden; die Apparatemedizin erlaubt ihnen keinen natürlichen Tod. Es soll aber auch Tierfreunde geben, die ihre altersschwache, kranke, leidende geliebte Katze oder Hund bis zum Ende leiden lassen.
    Hier war das Thema die Schäferei. Es gibt andere Formen der Massentierhaltung, die einfach nur grausam sind. Die Schweine- und Geflügelhaltung ist schon mitunter grauenhaft. Hier kann ich die Beiträge von Tierschützern oft nachvollziehen und befürworten.

23. Mai 2023
Paul Sacherer, viele andere und Maximilian Krah

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    Es ist einfach nur noch irre. Da ruft das Lieblingsfeindbild der Medien, Björn Höcke: "Alles für unsere Heimat, alles für Mecklenburg-Vorpommern, alles für Deutschland" und wird zu 12.000 € Strafe verurteilt. "Alles für Deutschland" soll eine SS-Parole sein - bisher wusste das kaum jemand und in Wirklichkeit wurde das von allen politischen Richtungen gebraucht - damals war noch nicht einmal die SPD so verkommen, dass sie sich nicht zu Deutschland bekannt hätte.
    Jetzt sagt nach zweifachem Nachfragen einer italienischen Zeitung Maximilian Krah, der Spitzenkandidat der AfD für die Wahl zum EU-Parlament: "Es gab sicher einen hohen Prozentsatz an Kriminellen, aber nicht alle waren kriminell. Ich werde nie sagen, dass jeder, der eine SS-Uniform trug, automatisch ein Verbrecher war." Seither schießen die Medien aus allen Rohren und versuchen, die Kampagnen wegen der angeblichen "Wannseekonferenz" und gegen Höcke und Bystron zu übertreffen. Die AfD, die die Pfründe der Altparteien bedroht und ihre Misswirtschaft anprangert, soll rechtzeitig zur Wahl fertig gemacht werden.
    Einer der SS-Männer, die Krah meinte, heißt Paul Sacherer und stammt aus Rothweil, meinem Heimatdorf. Er war im KZ Dachau eingesetzt, war aber von den Zuständen dort dermaßen entsetzt, dass er sich freiwillig an die Front meldete und dort sterben wollte und auch tatsächlich fiel - siehe sein Sterbebildle. Weitere Beispiele von SS-Leuten gab Krah in seinem Interview (siehe entsprechende Textpassage)).
    Bei dieser ganzen Hexenjagd gibt es nur eine richtige Reaktion: Jetzt erst recht AfD wählen.

7. Mai 2024
Cui bono?

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    Mein Versuch, mal zwei Wochen dem Irrsinn im Heimatland zu entkommen, ist nur zum Teil gelungen. Das Internet verfolgt einen überall hin und so habe ich auch in der Türkei  trotz wegschauen Randerscheinungen des politischen Zirkus in Deutschland mitbekommen. Da war zum Beispiel die Geschichte mit dem AfD-Spitzenkandidaten Maximilian Krah, der in seinem Büro einen Chinesen beschäftigte, welcher ein Spion der Chinesen sein sollte - es wurde in den Staatsmedien aufgeblasen wie im Januar die "Wannseekonferenz 2.0 der AfD". Doch schließlich ging der Schuss nach hinten, es kam heraus, dass dieser Jian G. ein "ehemaliger" Mitarbeiter des sächsischen Verfassungsschutzes ist, der "abgeschaltet" worden sei - naive Geister glauben das. Böse Zungen dagegen behaupten, dass er vom Verfassungsschutz dort sitzen lassen wurde, um ihn im geeignetsten Moment gegen die AfD zu verwenden. Der Verfassungsschutz überwachte nun Jian G. und ließ Krah über die angebliche Spionagetätigkeit seines Büromitarbeiters im Dunkeln. Der Moment, ihn politisch auszuspielen, war jetzt, kurz vor der Wahl zum EU-Parlament, gekommen. Es werden hier und bei anderen Wahlen erdrutschartige Verschiebungen zugunsten der AfD erwartet, wenn es nicht gelingt die Partei ins Zwielicht zu brinegn, fertig zu machen und von den Wählern zu entfremden.
    Im politischen Wirrwarr sollte der Kompass immer "cui bono?" sein - "wem nützt es?". Damit kommt man meist auf die Spur der richtigen Täter. Seit langem werden der AfD Dinge angedichtet, die ihr selber überhaut nicht nützen.
    Das Bemühen, Enten zu fabrizieren und der AfD unterzuschieben, gibt es nicht nur bei Politik, Medien und Diensten. Ein kindlich anmutender Versuch ereingnete sich von Kurzem in Staufen. Dort wurde die Burg mit Hakenkreuzen und SS-Runen bemahlt und Hitler als "einzig wahrer Führer" bezeichnet. Daneben der Name der AfD mit dem Pfeil aus ihrem Emblem. Doch niemand in der AfD kommt auf die Idee einer so komprimittierenden Bemalung, es sei denn eingeschleuste Agenten. Diese Gymnasiasten oder andere Pubertäre kennen nicht einmal das Hakenkreuz der Nazionalsozialisten, sondern zeichneten es spiegelverkehrt. Echten Neonazis würde das nicht passieren. Vielleicht wollen die unerwachsenen Täter ihren Freunden von den Demos "gegen Rechts" imponieren.

15. März 2024
Seniorezentrum Pantaleon: D Caritas uf Abwäg

Artikel in Standardsprache

    Änds Febber het d Caritas bekannt gä, ass si s Pflegeheim un d Tagesstätte Haus Pantaleon wänn schliäße - am 21. März 2024 wäre d Bewohner in anderi Heim vu dr Caritas verschafft. D Insaße, d Agherige un d Effentligkeit am weschtlige Kaiserstuehl un driber nüs sin schockiärt, niäme ka verstoh, ass des nej Hüüs z Rothwiil scho noch zwei Johr wider mueß zue gmacht wäre un niäme ka glaübe, ass des nit scho lenger bekannt isch. Si hebbe eim bis zum Schluss im Dunkle gloo, meine viil. Natiirlig fiährt dr Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald a, ass s Hüüs sich nit lohnt, wel mer hinterem Kaiserstuehl ke Personal bikunnt un so e Drittel gar nit ka belege. Mer heb scho durgrächnet, eb mer dä freij Blatz mit Asylante ka belege. "Nachtigall, ik hör dir trapsen", sait dr Berliner do un bi uns heißts "Schmecksch dr Brägel?". Nai, aü mit Asylante diägs sich nit lohne, hets gheiße. Wär weißt, was do nit doch noch kunnt.
    Mich nimmts Wunder, ass do nit ei Bereich vu dr Caritas dr ander unterstitzt. Dr Staat losst d Schiäflag vum Gesundheitswäse un vu dr Altenpfläg eifach zue, dunkts mi. I han emol uf d Titelsitte vu caritas.de gluegt, eb do des Broblem, wus bi uns do un an viile andere Ort het, villicht dischgeriert wird. Nai. Ganz vorne findsch e Interview mit dr Caritas-Schefi Eva Maria Welskop-Deffaa. Diä verschreckt ab "rechtsextremem Gedankengut", wu sich z Ditschland alliwiil meh verbreite diäg. "Wie konnte es passieren, dass sich eine 'Alternative' so breit etabliert, die Unzufriedenheit mit der politischen Situation gezielt in Unfrieden verwandelt?" Aha, s Broblem isch also nit d Ökodiktatur, wu in Unternämmer, in Landwirt, in Gaschtonome un in viile andere s Schaffe verdleidet, wu d Lit mit Heizungsgsetzer enteignet, wu mit Stiir un Inflation d Mänsche ins Eländ stirzt, nai, s Brobelm isch d "Alternative".
    Im e wittere Artikel, wu uf dr erschte Sitte beworbe wird, heißt d Iberschrift: "Aufstehen gegen Rechtsextremismus"; do wird uffe gege d AfD polemisiärt un dr Schwindelbericht vum Correctiv häri zoge un drhär gloge: "Menschen, die den Extremisten nicht passen, sollen vertrieben werden. Das sind eindeutig neofaschistische Strategien." D Alice Weidel het glii s Notwändig drzue gsait. Un in dr Zwischezit kunnt rüs, ass des e stasi-artigi Inszeniärung isch.
    Schiints isch d Caritas vun ere chrischtlige Hilfsorganisation zun ere rot-griäne Frontorganisation wore, wu zwar no hilft (?), aber drbii vum griäne Bartei-Brogramm gsteieret isch.
    S nimmt eim Wunder, ass fir ditschi Räntner un Altersheim nit gnue Gäld do isch un uf dr andere Sitte Waffe fir Milliarde un Abermilliarde ins Üsland gschickt wäre. Stämmt sich d Caritas wennigschtens do drgege? Im e wittere Artikel, wu uf dr Homepage beworbe un verlinkt isch, list d Caritas-Schefi im Pabscht d Lefitte, wel er will, ass dr wiss Fahne zeigt wird un s Stärbe ufhert. Mer meint grad, mer hert d Stramm-Zimmermann schwätze. Oder dr Anton Hofreiter. Oder dr Pistorius.
    Dr Fisch stinkt vum Kopf här.

Worterklärungen: änds Febber - Ende Februar; wänn - wollen; z Rothwiil - in (Vogtsburg-)Oberrotweil; niäme - niemand; si hebbe eim ... im Dunkle gloo - sie hätten einen ... im Dunkeln gelassen; dunkts mi - dünkt es mich, habe ich den Eindruck; diägs sich nit lohne - würde es sich nicht lohnen; dischgeriärt - erörtert; schiints - anscheinend; dr wiss Fahne - die weiße Fahne

13. März 2024
Preußler- und Burte-Schulen: Dorne im Auge der Inquisition

    Die Saubermänner wollen wieder zuschlagen: Dieses Mal soll der Kinderbuchautor Gottfried Preußler geschwärzt werden. Das Gymnasium in Pullach bei München, das nach Preußler benannt ist, ist drauf und dran, den Autor aus dem Namen zu streichen. Doch auch im Baden-Württemberg gibt es Gottfried-Preußler-Schulen und SWR Aktuell hat schon zu bester Sendezeit sich subtil  verwundert gegeben, dass die Gottfried-Preußler-Grundschule in Schondorf-Miedelsbach ihren Namen behalten will. Dabei ist die Austilgung nicht genehmer Schulnamen auch in Baden-Württemberg nicht neu: Die Benennung nach Hermann Burte wurde schon 1978   verboten.

Lesen Sie über beide Fälle meinen Artikel im Freiburger Standard.

20. Febber 2024
D "Zigüner-Clique" wirft s Handduech

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    Z Stette bi Lerrach hets 88 Johr lang e Fasnetsgruppe gha, wu sich "Zigüner-Clique" gnännt het. Dr wisse wahrschiints, was jetzt kunnt: Jo, si sin eso arg unter effentlige Druck kumme, ass si ihre draditionälle Namme ufgä hän. So wiä mer Apeteke un Wirtschafte usw. afejndet, wu "Mohren" heiße un sogar d Mohrekepf umdaift, so schildet mer jetz aü iber d Fasnetverein mit Nämme, wu nit politisch korräkt sin. Eins vu dr letschte Opfer sin d "Kongo-Neger" vu Ämmedinge gsii.
    Aber halt emol! Isch d Fasnet nit friähjer emol fräch gsii,  isch gritisch gsii gege d Regiärunge und d Land-, Stadt- un Dorfobere? Allewäg: wiä meh sich dr griän Zitgeischt verbreitet het, wiä meh isch d Redefreiheit un d Meinungsfreiheit untergange. Hit hetzt mer uf Massedemonstratione gege d Opposition un uf Fasnetumzig gege d AfD.
    Aber d Boge wird efange iberspanne un s Fass laüft iber. D groß Mehrheit vum ditsche Volk isch gege d Gender-Sproch und 61% halte d griän-rot-gäl Regiärung fir negativ, in Sachse sins sogar 80%. Un d Protescht gege s Corona-Regim sin küüm rum, gehn d Büüre, d Räbbüüre, d Fuehrunternämmer un e Hüffe anderi uf d Barrikade. S Liächt am Änd vum Tunäll kunnt alliwiil nächer un do geht d "Zigüner-Clique" in d Knii un nännt sich um in "Schürebürzler". Des sin Hamberli, Lit, wu dur d Gegnet ziäge - aber halt Ditschi un kenni Zigiiner.

Worterklärungen: Febber - Februar; hets ... gha - gab ... es; wahrschiints - wahrscheinlich; Mohrekepf - Negerküsse; umdaift - umgetauft; allewäg - auf jeden Fall; wiä meh ... wiä meh - je mehr ... desto mehr; efange - allmählich; Räbbüüre - Winzer; e Hüffe - viele; Schürebürzler - Landstreicher, Herumtreiber; Hamberli - Handwerksburschen, Bettler

Alte Fasnet, 17. Februar 2024
Scheibenschlagen

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    Heute ist die Alte Fasnet, auch Büürefasnet genannt, und im Alemannenland und darüber hinaus werden glühende Scheiben in die Nacht geschlagen. Meine erste Scheibe widme ich der neuen Bauern- und Volksbewegung:

Schibii, Schiboo,
wäm soll diä Schiibe goh?
Si soll goh im Büürestand,
Wu jetz kämpft fir unser Land!

    Die nächsten vier Scheiben lasse ich Hermann Burte rufen, den großen deutschen und alemannischen Dichter des 20. Jahrhunderts; er schrieb das Gedicht 1913 im Kaiserreich (siehe auch den Beitrag vom 15. Februar):

Scheibenschlagen

Schyby, Schyby, Schybo!
Wem soll die Schybe goh?
So wit mer Füürer brenne duet,
So wyt glengt 's alimannisch Bluet.
Heluff! My ersti Schybe fahrt
Im liebe Volch un syner Art!
Schyby, Schybo!

Schyby, Schyby, Schybo!
Wem soll die zweiti goh?
Schön gäl un rot, wie d' Flamme sin,
Stöhn Farbe im e Fahne inn:
Dem Badnerländli, gäl un roth,
Dem simmer treu bis in der Dod!
Schyby, Schybo!

Schyby, Schyby, Schybo!
Wem soll die dritti goh?
Der Bode schwarz, der Himmel roth
Der Schnee rein wiiß: Die Schybe goht
Im düütsche Riich! - wenns je verwacht!
E Morge dagt no jedere Nacht:
Schyby, Schybo!

Schyby, Schyby, Schybo!
Wem soll die Schybe goh?
Es isch die letzschti abem Droht.
Jetz lueg emol, wie wyt sie goht!
Die fahrt frei furt, die fliegt bis haim:
Volch, Land un Riich, die drei in aim!
Schyby, Schybo!

Worterklärungen: Füürer - (viele) Feuer; glengt -reicht; heluff - hellauf, wohlan; gäl - gelb; stöhn Farbe im e Fahne inn - stehen Farben in einer Fahne; wenns je verwacht - wenn es jemals erwacht; abem Droht - vom Draht herunter (auf dem die Scheiben aufgereiht sind)

15. Februar 2024
145 Jahre Hermann Burte

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    Heute vor 145 Jahren kam der deutsche und alemannische Dichter Hermann Burte auf die Welt. Er wurde der beliebteste alemannische Dichter des 20. Jahrhunderts. Im Markgräflerland wurden seine alemannischen Gedichte in der Schule gelernt und bei jeder Feier vorgetragen. 1923 brachte er seinen großen alemannischen Gedichtband Madlee heraus und bekam 1924 dafür die Ehrendoktorwürde der Freiburger Universität verliehen. Er wurde von zahlreichen Rezensenten mit Johann Peter Hebel gleichgestellt. 
    Er war der Lörracher Vertreter der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) und gab bis 1932 alle zwei Wochen den "Markgräfler" heraus und vertrat in dieser Zeitschrift deutschnationale Politik. Aus dieser Phase stammt sein Gedicht:

Totenprobe
Das schiene mir ein Arges:
Lebendig begraben zu sein!
Drum soll am First meines Sarges
Ein heller Knabe schrein:
Deutschland! - Wenn ich dann schweige
Und nicht aus den Brettern steige -
Dann scharrt mich ruhig ein!

    1936 trat Burte der NSDAP bei, ohne seine deutschnationale Haltung aufgeben zu können. Es brachte ihm die Geringschätzung der Parteioberen ein. Den Grünen, den jüngeren Sozis, den Medien, darunter der Südwestfunk, war sein Bekenntnis zum Nationalsozialismus Ansatzpunkt zu Kampagnen. Sie versuchten, den Dichter aus den Herzen der Alemannen und aus der öffentlichen Wahrnehmung zu tilgen. Es gelang ihnen ein Stück weit. Erst heute beginnen breitere Gesellschaftsschichten zu begreifen, dass auch in den Grünen ein Stück "Nazi" steckt: Ihr Kriegseifer und ihre Ökodiktatur sind die Zeichen; doch bereits bei ihren Burte-Kampagnen in den 70er und 80er Jahren zeigten sich die Roten unter den damaligen Grünen und viele Sozis totalitär.

12. Februar 2024
Berlin: Nach den Aufmärschen gegen „Rechts“ gewinnt die AfD 5,6% dazu!

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    Bei der Bundestagswahl 2021 passierte im damals rot-rot-grünen Berlin viel Murx, daher musste gestern auf Geheiß des Bundesverfassungsgerichts in etwa ein Fünftel der Wahllokale nachgewählt werden. Im Teilwiederholungsgebiet strafte der Wähler zwei Ampelparteien ab: die in Berlin einst ruhmreiche SPD verlor 7,8%, die FDP 5,8%, nur die Grünen gewannen 0,5% dazu. Nach der CDU mit +6,9 gewann die AfD ein Plus von 5,6% und hat im Wahlwiederholungsgebiet nun 12,6%. Hut ab! Mehr dazu hier.
    Viele Wähler lassen sich durch die von den Regierungsparteien, der CDU und ihren Hilfsorganisationen inszenierten Massenaufmärschen gegen „Rechts“ nicht bluffen. Die Berliner Polizei, die gegenüber den Regierenden besonders willfährig ist, gab an, dass bei der großen Demo gegen „Rechts“ 150.000 Menschen gewesen seien. Es hat nichts geholfen. Der Wähler spürt, dass in der grünen Ökodiktatur sich seine Lebensbedingungen täglich verschlechtern. Schelme aus dem AfD-Lager bitten schon darum, dass diese Aufmärsche für die Regierungen weitergegen, damit die blaue Partei weiteren Stimmenzuwachs erhält.

8. Februar 2024
Es gibt auch rechte Demokraten

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    Diese Selbstverständlichkeit schrieb gestern der Mitarbeiter der Badischen Zeitung Ronny Gert Bürckholdt, es war die Überschrift des Leitartikels. Bezeichnend ist, dass das extra erwähnt werden muss. Dass es linke Demokraten gibt, bezweifelt niemand in unserem Land. Erstaunlich ist, dass die Badische Zeitung sich diese Nachdenklichkeit leistet, wo sie sonst doch die Aufmärsche gegen AfD und Rechts hochpuscht und die Volksbewegung um die Bauern soweit wie möglich ignoriert. Vielleicht dämmert einigen, dass der jetzige Zustand der Unterdrückung jeder nennenswerten Opposition einmal enden wird und dann die jetzigen Einpeitscher ganz schön blöde dastehen werden.
    Bürckholdt  reflektiert den Aufmarsch am Wochenende in Freiburg. Er moniert: "Da werden mitunter unanständig Teile der CDU mit der AfD gleichgesetzt" und von der Bühne herab würde vor den "Neoliberalen" (gemeint FDP) gewarnt. Die linke Konterrevolution frisst ihre Kinder! "Spätestens, wenn sich dann noch die Antifa als Retter des Rechtsstaats inszenieren will, fragt sich mancher Demokrat, ob er hier tatsächlich richtig ist." Damit hat Bürckholdt ja so recht! Er meint, dass man klare Kante zeigen müsse, wenn einer sagt, "man solle doch am besten alle Menschen mit Migrationshintergrund aus dem Land werfen." Hier bin ich der gleichen Meinung wie der BZ-Autor. "Aber wenn jemand das Gespräch damit beginnt, dass er finde, dass bei der Zuwanderung und auch sonst vieles im Argen liege, sollte man zuhören und gezielt nachfragen, um herauszufinden, mit wem man es zu tun hat. Dazu braucht es eine offene Kommunikationshaltung, die dem Gegenüber nicht von vorneherein Schlechtes unterstellt, sondern die im besten Sinne nichts erwartet."
    Um es zusammenzufassen und zu interpretieren: Diesem Autor ist die derzeitige Hatz auf die AfD fremd und er schreibt es mit der Vorsicht, die im linken Kampfblatt Badische Zeitung nötig ist, wenn man im Sattel sitzen bleiben will.

5. Februar 2024
Demos gegen "Rechts": Die Mitte bleibt daheim

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    Zur Zeit passieren auf der Straße wunderliche Dinge. Die Regierung protestiert gegen das Volk. Genau gesagt: Die Regierung und ihr Anhang demonstrieren gegen die AfD, die das Volk vertritt oder zu vertreten vorgibt - such dir was raus. Die Demos gehen überhaupt gegen "Rechts", dazu gehören inzwischen auch der konsequente Bauernprotest, zuvor die Querdenker und andere, die sich nicht beschwichtigen lassen.
    Die Kommentatoren der regierungstreuen Presse und des StaatsTV wollen gesehen haben, dass jetzt endlich die schweigende Mehrheit gegen die AfD usw. aufsteht. Auch die Badische Zeitung vermeldet genüsslich die selbstgezählten Zahlen der Demonstranten zwischen Lörrach und Lahr. Nehmen wir einmal Freiburg, hier sollen über 30.000 Menschen auf der Straße gewesen sein. Schauen wir uns diese Zahl an - das sollte man bei allem, was von oben oder aus den Medien kommt, immer tun. Nehmen wir an, von den 30.000 waren 20.000 Freiburger, die anderen 10.000 mögen aus dem Umland gekommen sein. Nehmen wir an, von den Freiburgern waren 4.000 noch nicht wahlberechtigt - dann kommen wir auf 16.000 wahlberechtigte Freiburger auf dem Platz der alten Synagoge. Bei der Landtagswahl 2021 waren 155.874 Freiburger wahlberechtigt, davon allein ca. 30.000 Studenten. Schätzungsweise knapp 10% der Wahlberechtigten waren am Samstag auf dem Platz der alten Synagoge. Von schweigender Mehrheit kann nicht die Rede sein.
    Der Badischen Zeitung ist nicht entgangen, dass auch "einige Landwirte mit Traktoren" da waren (wohl zu wenig, um sie abzubilden). Und der Badische landwirtschaftliche Hauptverband stellte einen Redner. Nicht aufgefallen sind der Badischen Zeitung aber die zahlreichen Fahrten, Kundgebungen, Blockaden der Bauern und anderer Mittelständler in ganz Deutschland - von denen berichtet das Blatt nichts, der politisch-mediale Komplex schweigt sie tot. Ausnahmen bestätigen die Regel.

2. Februar 2024
Schmecksch dr Brägel?

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    Das ist der traditionelle Breisacher Fasnetsruf; er bedeutet soviel wie "Riechst du den Braten?".
    Ja, wer aus der DDR stammt, riecht ihn. Er weiß, dass Aufmärsche, zu denen die Regierung oder ihre lokalen Vertreter aufrufen, nichts mit Demokratie zu tun haben, aber viel mit staatlicher Propaganda. Und so war es auch mit dem Aufmarsch heute in Breisach, wo eine Kundgebung "Gemeinsam für Demokratie, Toleranz und Vielfalt" stattfand, zu der nach der Phantasie der Veranstalter 1500 Schüler aufmarschierten. Oder, meinetwegen, den heutigen Sitten entsprechend, auflatschten. Arme Schüler! Wie missbraucht man eure Gutmütigkeit!
    Da Bürgermeister und Schulen parteipolitisch neutral sein müssen, war diese Kundgebung gesetzwidrig. Sie sollte zwar gegen keine Partei gerichtet sein, wurde schon im Vorfeld bekundet, aber da lachen die Hühner. Dass sich Bürgermeister und Schulleitungen nicht schämen, gegen die einzige echte Opposition, die AfD, aufmarschieren zu lassen - auch noch à la fridays for future während der Unterrichtszeit! Mit der derzeitigen Staatskampagne gegen die AfD von Lörrach über Breisach, Emmendingen, Freiburg bis nach Flensburg bahnt sich etwas Ungutes an. Schmecksch dr Brägel?

1. Februar 2024
Im Märzen der Bauer

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    Es ist schade um das schöne alte Lied, es passt gar nicht mehr in unsere Zeit. Ich habe es umgeschrieben, sodass es auf heute passt. Wie findest du es? Melde dich auf kontakt@noth.net

Im Febber der Bauer den Traktor raus fährt
Er muss, denn die Ampel macht alles verkehrt

Er ackert, er egget, er plüget und sät
Und regt seine Hände, doch ist es zu spät

Die Steuer, die frisst ihm das Geld aus der Hand
Die Mittel des Staats gehn in ein andres Land

Den Radweg, den baut man weit weg in Peru
Und aus Argentinien da kommt Fleisch der Kuh

Der Bauer, der Wirt und der Fuhrmann und du
Ihr geht auf die Straße, lasst Ampel kein Ruh

Das Volk, das ist stolz wegen euerem Mut
Ein Segen für alle ist das, was ihr tut

Und jetzt fahrt nur fort und lasst euch niemals spalten
Sonst können der Scholz und der Cem ewig walten

17. Januar 2024
Auf dem Weg der Diktatur

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    Wir leben in einem Schicksalsjahr, wie 1933 eines war. Es gibt in Deutschland seit Längerem nur noch eine Oppositionspartei: die AfD. Die anderen, ob sie an der Regierung sind oder nicht, verwirklichen oder propagieren die Ideologie, die von den Grünen vorgegeben wurde. Die CDU und die CSU versuchen zwar, sich jetzt als Gegner dessen aufzuspielen, was sie selbst 15 Jahre lang betrieben haben. Wer's glaubt wird selig. Aber genau diese eine entschiedene Oppositionspartei will man verbieten oder so sehr an die Kandare legen und entrechten, dass sie nicht mehr am politischen Geschehen teilnehmen kann. Damit sollen auch alle Volkswiderstände wie die der Bauern usw. und der Querdenker eingeschüchtert werden. Hitler hat seine Machtergreifung im Handstreich durchgeführt; er hat am Tag, nachdem sein Mann (oder war es ein Verrückter?) den Reichstag angezündet hat, die demokratische Verfassung weitgehend außer Kraft setzen lassen und politische Gegner in KZs deportiert. Heute findet der Staatsstreich, damit er nicht so auffällt, scheibchenweise statt. So, als das staatlich geförderte Antifa-"Medienhaus Correktiv" in Stasi-Manier ein privates Treffen unterschiedlichster Leute ausspionierte und nachher verbreitete, die AfD hätte "Deportationen" von Ausländern und Deutschen geplant. Wer denkt da nicht an den Holocaust? Die Medien haben dieses in einer Art Gleichgeschaltetheit übernommen und unisono verbreitet. Alice Weidel hat auf der gestrigen Pressekonferenz das Nötige dazu gesagt (siehe den Youtube- und den ausführlicheren Facebook-Link).
    Um so erstaunlicher ist, dass im linken Kampfblatt Badische Zeitung ein Hintergrundartikel kommen konnte, der sich gegen die Entrechtung Höckes wendet. Christian Rath berichtet dort, dass eine Petition von über einer Million Menschen unterschrieben ist, die "Björn Höcke zentrale Grundrechte und das Wahlrecht entziehen will." Dass Höcke der nächste Ministerpräsident in Thüringen wird, ist zum Greifen nahe. Wenn er das Recht, gewählt zu werden, verlieren würde, würde er wohl "zum Märtyrer, und statt seiner würde ein Strohmann aufgestellt, der dann aus Trotz gegen die obrigkeitsstaatliche Bevormundung die absolute Mehrheit erhielte." Christian Rath sieht das sehr realistisch. Aber jetzt kommt der Hammer: "Wer Grundrechte für disponibel und entziehbar hält, ist bereits dem autoritären Denken verfallen und damit Teil des Problems und nicht der Lösung. Wer Höcke zudem das passive Wahlrecht - also die Möglichkeit, gewählt zu werden - entziehen will, macht die Demokratie lächerlich und gefährdet damit das, was wir doch alle verteidigen wollen." Damit sagt der langjährige Mitautor der BZ gelinde, dass alle, die die AfD mit nazi, nazi verbieten oder Höcke ausschalten wollen, bereits auf dem Weg der Diktatur sind.

10. Jänner 2024
D Ample mueß ewäg

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Salli alli!
    Vor gnaü 500 Johr het dr Ditsch Büüregriäg im Stiählinger Gaü im Südschwarzwald agfange un sich wit driber nüs verbreitet. Im Badische un im Elsiss hets scho vorhär dr Bundschueh gha, e Gheimbund vu rebällische Büüre. Un jetz 500 Johr speter hänke keini Bundschueh, aber Büürestiifel ab der Ortsschilder in ganz Ditschland. Friähjer het dä, wu im Bundschueh gsii isch oder im Büüregriäg drbii gsii isch, mit sinem Läbe gspiilt. Hit spiilt d Ample un vorhär scho Schwarz-Rot mit alliwiil meh Ökodiktatür mit em Iberläbe vum Büürestand. Doderzue ghere natiirlig aü d Räbbüüre. Die Gleine un Mittlere wäre kabütt gmacht - so kunnts ellei scho vu dr EU - un diä Große kaüfe esach uf. Dass Stiir uf dr Agrardiisel kumme soll, isch nur dr Dropfe,wus Fass zum Iberläufe bringt.

    Jetz zeige aber d Büüre, d Räbbüüre, d Fuehrberiib, d Waldwirtschaft, viil Unternämme, Läde, Wirtschafte üs em Mittelstand, Birger, wu am Monetsänd ke Gäld meh im Sack hän,  alli diä zeige jetz Flagge. S isch d grescht Widerstandsbewegung, wus jemols in dr Bundesrepublik Ditschland gha het. Sälbscht bi uns do hunte im Oberbadische isch ebis los; ich han z Briisach diä grescht Bulldogg-Demo gsähne, mit Büüre un andere üs em Mittelstand un üs em Volk, wus jemols gha het. Ähnlig um Friiburg, Offeburg, Lärrach ... Jetz numme sich nit iilulle lo! Numme sich nit gegenander ufhetze lo! D Afiährer vu dr Verbänd sin zum Deil in dr CDU; sälli Bartei isch mitverantwortlig drfir, ass dr Bürestand sich innerhalb vu wennige Johr halbiärt het. Wänn d Ample emol ewäg isch, isch e gut Stick vum Wäg gschafft! Hoffentlig diän si si iikessle am 15. Jänner z Berlin!

Worterklärungen: Jänner - Januar; salli alli - hallo miteinander; im Stiählinger Gaü - Stühlinger Gau (Gegend), hets ... gha - gab es; Räbbüüre - Winzer; ke Gäld meh im Sack - kein Geld mehr in der Tasche; im Oberbadische - in Südbaden; Bulldogg-Demo - Traktordemonstration; numme - nur

30. Dezember 2023
Es reicht! Bauern, Winzer, Volk auf die Straße!

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    Am 8. Januar soll ein Massenprotest gegen die Sparmaßnahmen der Ampel beginnen, der am 12. Januar sich in den Hauptstädten der Bundesländer konzentrieren soll. Sein Höhepunkt wird eine bundesweite, zentrale Traktordemonstration nach Berlin sein - direkt vor der Haustüre der Ampel. Schon jetzt ist unheimlich viel los, doch viele Medien wie die Badische Zeitung berichten bislang wenig.
    Schon in den letzten Jahren sahen sich die Winzer am Kaiserstuhl Versuchen gegenüber, ihnen den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln weitgehend zu verbieten, was zu existenzbedrohenden Ernteeinbußen hätte führen können. Im Schwarzwald sehen sich die Weidewirtschaft betreibenden Bauern irrer Zusatzarbeit und irren Zusatzkosten ausgesetzt, weil die Grünen und ihre Nachläufer dem Wolf den Schwarzwald zum Paradies machen wollen und machen. Die Waldwirtschaft soll unter strenge Kandare genommen werden. Die Ampel unter Führung der Grünen will nun noch den Landwirten und Weinbauern den Agrar-Diesel wegnehmen und ihren Diesel mit Steuer belegen; ebenfalls sollen sie für die Traktoren usw. KFZ-Steuer bezahlen. Beides ist existenzbedrohend. Genauso geht es den Fuhrunternehmen, denen die saftige Erhöhung der Maut den Hals zudrückt. Alle Bürger landauf landab erwartet durch all das eine enorme Teurungswelle, die noch durch andere Zwangsmaßnahmen des grünen Regimes verstärkt wird: Erhöhung der CO2-Bepreisung, Zwang zu Heizungsaustausch - und die Energie wird durch den Boykott des russischen Gases durch die Ampel hoch bleiben oder höher gehen. Durch das Abschalten der Atomkraftwerke wurden wir zur größten Kohle verheizenden Nation in Europa und kaufen den Atomstrom in Frankreich, wenn der Wind nicht weht und die Sonne die Kollektoren nicht bescheint. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre.
    Jetzt sind wir beim Punkt, der etliche Rebbauern gerade am Kaiserstuhl noch mit den Grünen verbindet: Die Kernkraft ist doch Teufelszeug, die Bauern und andere haben am Kaiserstuhl und am Oberrhein gegen die geplanten KKWs in Breisach und dann in Wyhl gekämpft - nach Breisach ging eine Traktordemonstration wie in viel größeren Maßstab demnächst nach Berlin. Den Bauern ging es dabei vorwiegend darum, den Rebbau von den Auswirkungen eines Kernkraftwerks zu verschonen, den eher linken und ideologischen Kämpfern ging es grundsätzlich gegen die KKWs. Die Grünen haben sich in der Zeit geründet und dem Kampf gegen die KKWs in ihr Programm aufgenommen; Merkel hat ihn zu Ende geführt. Gerade hier am Kaiserstuhl und am Oberrhein ist der Gedanke, die Umwelt zu schonen, immer noch groß und das ist eigentlich gut so.
    Doch die Grünen sind seit langen außer Rand und Band geraten. Heute wollen sie den Planeten retten, dessen Klima angeblich durch CO2-Ausstoß gefährlich und irrevisibel erhitzt würde. Und nun kassiert die Ampel unter ideologischer Führung der Grünen wie schon vor ihnen die Merkel-CDU den in Klimaangst versetzten Bürger ab, wo es nur geht. Und es reicht nicht. Die Regierungen werfen das Geld in alle Welt hinaus und auch im Inland verköstigen sie Millionen und immer mehr Asylanten auf höchstem Niveau. Sie beteiligen sich direkt und indirekt an Kriegen. So ist die Kasse immer leer, wenn es um die eigenen Bürger geht. Mit Ausnahme der eigenen Klientel - Beispiel die Wärmepumpenseilschaft in der nahem Umgebung von Habeck; in die Öko-Industrie wird noch Geld hineingeworfen.
    Die Kaiserstühler und andere Rebbauern haben sich in den 70er Jahren in ihrer Existenz bedroht gefühlt und haben gekämpft. Über das Ergbnis sind ich und viele andere bis heute froh: Unser Kaiserstuhl ist von KKW und großer Industrialisierung verschont geblieben, wir leben hier immer noch in einem Naturparadies, das von Winzern und Landwirten kultiviert wird.
    In der Frage der Kernkraft haben wir uns damals aber geirrt. Sie muss nicht grundsätzlich abgelehnt werden. Deutschland hatte die sichersten Standards, inzwischen sind neue Technologien erfunden, die die Kernkraft noch unbedenklicher machen - nur den Deutschen wurde durch den Atomausstieg auch die Forschung verunmöglicht und wir sind zum kernkraftmäßigen Analphabeten geworden. Über kurz oder lang werden wir KKWs im Ausland kaufen müssen, denn die Energiewende wird sonst zum Zusammenbruch unserer Enegieversorgung führen. Der enorm verstärkte Kohleeinsatz und das teure Gas aus den USA wird nicht die Schwankungen der grünen Energie auffangen können; es drohen Blackouts.
    In den 70er Jahren sahen die Kaiserstühler, oberbadischen und elsässischen Rebbauern sich in ihrer Existenz bedroht. Heute ist es wieder soweit, nur dass dieses Mal die ganze Republik bedroht ist. Ein Kampf der Bauern und Fuhrunternehmen gegen die Maßnahmen der Ampel hat begonnen, er wird am 8. Januar gesteigert und am 15. Januar mit einer zentralen Traktor-Sternfahrt nach Berlin einen Höhepunkt erreichen. Ob wohl die Kaiserstühler wie in den 70er Jahren dabei sind? Unsere Vorfahren und noch lebende Ältere haben vorgeführt, dass es geht. Doch man wird wie in den 70ern versuchen, die Bewegung zu spalten. Damals unkten die Parteigänger der Herrschaft: Die sind böse, das sind Kommunisten. Heute heißt es: Das sind Schwubler, dies sind Rechte, drängt die hinaus. Unsere Alten haben sich durch so etwas nicht beirren lassen und haben gemeinsam die Aufgabe der AKW-Standorte Breisach und Wyhl erreicht. Das ist auch heute noch möglich; man muss aber den Mut haben, über den eigenen Schatten zu springen und die Friedhofstille in unserem Land zu durchbrechen.
    Die Ampel muss weg. Zwingt sie durch friedliche Umzingelung mit Traktoren, LKWs und anderen Fahrzeugen!

20. Dezämber 2023
Alemannisch im Ürwald

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   Hesch gwisst, ass es in Venezuela e alemannischi Kolonii het? He doch, anne 1843 sin 358 Lit vum Kaiserstuehl üsgwanderet un hän im Ürwald d Colonia Tovar grindet. Si sin bsunders vu Ändinge, Forche, Wyhl un (Ober)Bärge kumme, aber aü üs em Hessische sin drbii gsii. In däm Video sähne mer, wiä si am Afang in däre främde Wält ganz neiji Sache känne glehrt hän. Mir here do e wunderbars Biispiil vum Kaiserstiähler alemannische Dialäkt, wiä ne bi uns friähjer alli gschwätzt hän un wu aü hit no vu viilene gschwätzt wird, wu ihri Heimet gärn hän und ihri Dradition wänn witter läbe lo. Diä Fraü, wu do schwätzt, isch s Haidy Collin un wänns schwätzt, mein i grad, i her mi Großili. Leider goht s Alemannisch bi dr Junge z Tovar verlore, meh no wiä bi uns. So wiä bi uns viil meine, si miän umbedingt hochditsch schwätze, wird derte s Spanisch as e hecheri Sproch agsähne.

Nommeh Video üs dr Kolonii lueg do.

Worterklärungen: anne - Anno; Ändinge - Endingen; Forche - Forchheim; gschwätzt - gesprochen; Großili - liebevolle Anrede der Großmutter, Oma; s Haidy - die Heidi (zum sächlichen Artikel bei Frauennamen siehe hier), nommeh - noch mehr

3. Advänt, 17. Dezämber 2023
Licht im Friidwald

    Si isch in e katholisch Internat gange un het derte lehre d Ordensschwestere hasse un aü alles, was sie verzellt hän. Do het sich ihrere Läbtig nyt meh dra gänderet. Si het bstimmt, ass si emol im Friidwald begrabe sott wäre. Dr Dot het si schiints in ihrene letschte Wuche viil bschäftigt. Si het aü  des Liäd rüsgsuecht, wu drno bi ihrere Licht gspiilt wore isch: Jennis Joplin: "Me and Bobby McGee"
    Natirlig isch ke Pfar bstellt gsii, nai, e Drüür-Redner het a Asproch ghalte. Dä het alliwiil vum Wäg gsproche, wu si jetz druf isch, un Ängel säige drbii, un ass si im däm Paradis isch, wu si sich gwinscht het. Vum Grab vu ihrem Mann het si Ärde bringe lo, zum uf ihre Urne streie.
    Drheim han i des Liäd googlet un dr Text agluegt. Do heißts "Freiheit isch e anders Wort fir nit meh zum Verliäre ha" un do kunnt rüs, ass d Sängeri arg drunter glitte het, ass si ihre Bobby McGee verlore het. Nit anderscht ischs bi dr Verstorbene gsii, si het ihre Mann vor 10 Johr verlore un isch nimmi froh wore. Un was mi verstüünt het: In däm Liäd kunnt iber 10 mol s Wort "Lord" vor, d Joplin briälts nüs am Schluss vum Liäd. Un des aü im Friidwald. Uf ditsch also "Herr" (= "Gott").

Worterklärungen: Licht - Leichenzug, Beerdigung; ihrere Läbtig - Zeit ihres Lebens; nyt meh - nichts mehr; schiints - anscheinend; drno - dann; Pfar - Pfarrer; Drüür-Redner - Trauerredner; alliwiil - immer, ständig; säige - seien; verstüünt - erstaunt; briälts nüs - schreit es hinaus

11. Dezember 2023
Kadaver vor grünem Parteibüro

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    Erneut haben in Breitnau im Schwarzwald Wölfe zwei Rinder getötet. Über solche Fälle wurde an dieser Stelle schon mehrfach berichtet, so z.B. hier.
    Ich glaube, viele können sich nicht vorstellen, was da vor sich geht. Ich werde im Internet von "Reels" belästigt, Videos, in denen Rinder von Raubtieren erledigt werden. Und zwar, genau gesagt, Wasserbüffel werden von Löwen gejagt und niedergemetzelt. Mengen von Foto-Safari-Touristen mit ihren Jeeps filmen das. Bis so ein Tier zu Boden geht, führt es einen langen Abwehrkampf aus; an seinem Rücken hängende Raubkatzen beginnen, es zu zerfleischen. Vor Erschöpfung zu Boden gekommene Tiere werden nun vom Löwenrudel angefressen, noch lange bevor sie tot sind. Die hungrigen Räuber reißen Fleischstücke heraus. Es ist ein grausames Gemetzel. Warum ich dann trotz meines Abscheus doch so etwas anschaue, hat diesen Grund: Manchmal gelingt es einem Büffel, den Löwen auf die Hörner zu nehmen und regelrecht durch die Luft zu schleudern. Dieser Löwe hält dann oft Abstand. Wenn es mehrere sind, kriegen sie das wehrhafte Opfer doch irgendwann. Offenbar selten, aber immerhin doch kommt es vor, dass aus der Büffelherde Bullen dem Opfer zu Hilfe eilen. Einer oder einige gehen oder rennen dann auf die Löwen zu und schlagen sie in die Flucht, selten gelingt es den Büffeln sogar, einen zu erledigen. Das sind ein Naturereignisse, über denen man drüberstehen sollte. Bloß: ich kann es nicht. Meine Sympathie gilt den Büffeln. Und, o Mensch, lerne daraus das: Wenn du dich mit deinesgleichen zusammentust, kannst du manchmal eine Macht, die dich vernichten will, in die Schranken weisen.
    Zurück zu den in gleicher Art von den Wölfen gemetzelten Rindern im Schwarzwald: Ich wünsche mir, dass einmal ein Stier oder eine Kuh so einen Wolf auf die Hörner spießt und vor dem grünen Parteibüro ablegt.

Dunschtig, 30. Dezämber 2023
Bloß ke Millermilch!

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    Anne 2024 drillt d Ample d Düümeschrüübe witter a, bal alles wird diirer, CO2-Stiir, LKW-Maud un dodermit Sprit-, Heizungs un Dransportkoschte. Hit wird jede Hafekäs mit em Laschter iber großi Entferunge härgfahre un so wird alles diirer. Aü was disjohr alles bassiärd isch, het scho glängt, mänk eine in d Verzwiiflig z driibe - dänk nur an dr Heizungshammer. Un langsam fille sich d Durnhalle wider mit Asylante; d Faeßeri losst d Gränze sperrwagewitt uf un schiäbt küüm eine ab. Mänk eine  - sogar e baar CDUler - dänke in dr Zwischezit, villicht het d AfD doch rächt. Aber bloß des niämen sage! Well suscht het Di niäme meh gärn - dr Hinz nit, dr Kunz nit un d Bolitik un d Medie zweimol nit. Jetz gits aber e Megligkeit, Farb z bekänne, ohni ass es eber merkt. Dr Chef vum Müller-Milch-Konzern het sich bekanntlig mit der Alice Weidel vu dr AfD droffe, nit numme ei Mol, nei, sogar zwei Mol. Wänn dü jetz im Lade Millermilch kaüfsch, Butter vu Weihenstephan oder Joghurt vu Landliebe - des alles ghert in sällem nämlig - no unterstitzesch hinte rum d AfD! Dü un e Hüffe anderi!
    Was seisch? Was isch, wänn an dr Kass eber vu dr andere hinter dr stoht? Un siiht, ass dü dr Miller unterstitzesch? Un dr Miller drno emol e bunders guete Sekt ka uf dr Disch stelle, wänn er sich mit der Alice drifft?  Un des mit dinem Gäld?

Worterklärungen: Dunschtig - Donnerstag; ke - kein; anne 2024 - im Jahr 2024; Hafekäs - Kleinigkeit, Belanglosigkeit [Topfkäse]; Laschter - LKW; glängt - gereicht; mänk eine - manche einen; d Faeßeri - die Frau Faeßer;  sperrwagewitt - sperrangelweit; niäme, niämem - niemand, niemandem; eber - jemand; nit numme - nicht nur; des alles ghert in sällem nämlig - das alles gehört jenem nämlich; e Hüffe - viele [ein Haufen]

Volkstrauertag, 19. November 2023
Volkstrauerfeier – politisch fast korrekt

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    Heute war in unserem Kaiserstühler Dorf die Trauerfeier zum Volkstrauertag. Immer noch halten die Vereine wacker dem Gedenken und damit den Toten die Treue. Die Musikkapelle spielte das bei Soldaten immer schon und bei vielen Bürgern immer noch beliebte „Ich hatt einen Kameraden“ Es ist nicht ersichtlich ob es Kühnheit der Kapelle ist oder allein durch die immer noch nicht abgeschaffte, von oben kommende Anweisung, das Lied an diesem Tag zu spielen kommt. Die Rede enthielt – wer hatte das gedacht – das derzeit geltende politische Narrativ, eine Erzählung, bei der nicht einmal mahnende Worte gegen die Gruppen und Parteien, die angeblich das Dritte Reich zurück haben wollen, fehlten. Auch die Vokabel „Rechtspopulismus“ fiel. Bei einer Totenehrung Polemik gegen den nicht gleichgeschalteten Teil der Opposition? Hm. Inzwischen wird allerdings am deutschen Volkstrauertag der Gefallenen und Gefolterten aller Länder der Welt gedacht.
    Zum Schluss wurde die deutsche Nationalhymne gesungen und das verblüffte mich dermaßen, dass ich „Deutschland, Deutschland über alles“ sang, bei der lauten Begleitung durch die Winzerkapelle brauchte es ein paar Takte, bis ich merkte, dass alle um mich die dritte Strophe sangen.
    À propos Rechtsopulisten: Das bin in diesem Dorf nicht alleine ich, sondern in jedem der Vereine gibt es welche, deren Namen ich nennen könnte. Ich rechne bei der nächsten Wahl hier mit annähernd 22% für die AfD - so steht sie ja laut der letzten Umfrage in Baden-Württemberg. Also gut jeder fünfte!

Mäntig, 6. Novämber 2023
Nyt isch verbej, Tom Dooley

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    Mich närvt vilmol e Liäd, e Ohrewurm, wu mer dur dr Kopf goht un nimmi ewäg will goh. Hit het mi "Tom Dooley" blogt. Des Liäd han i ase glei känne glehrt, mi elteri Schweschter hets alli Ritt laüfe lo un ich han  diä Gschicht nit rächt verstande. Mir dänkt no "Alles vorbei, Tom Dooley,  ... morgen dann bist du tot". Hit weiß i, was mit däm Tom Dooley los gsii isch. Dr het schiints zwee Schätz gha un eini drvu heb er verstoche.  Wennigschtens het dr Scherif des eso gsähne un het-e am andere Morge ufghängt. Des säig wohr un säig im 19. Johrhundert bassiärt.
    Des Broblem gits aü hit no, ass e Liäbhaber si Schatz versticht. Oder si eigini Fraü. Des gits bi Ditsche, aber bsunders viil bi Iiwanderer üs em Orient. Diä hän drheim ihrini Fraüe fescht im Griff, aber wänn si zu uns ins Paradis ghumme, kas licht sii, ass eso e Fraü diä gliche Freiheite will ha wiä d hiäsige Fraüe. Un drno drillt er durch: Mänk e Afghan, Syrer oder Somalier oder suscht eber het scho durchdrillt, wänn si Fraü oder si Schatz sich frej het welle mache. Dänkt dr no s Mia vu Kandel in dr Pfalz oder s Anne un dr Noah Metzger bi uns do z Däninge, nit wit vu Friiburg ewäg ? Zwei Bejspiil vu viile. Aber was bassiärt drno? Ich bi gege d Dotesstrof; d Juschtiz het scho elimol dr falsch verurteilt un wänn e Unschuldige dot wär, wärs schlimm. Aber in dr Zwischezit isch scho fascht d Regel, ass e Somalier oder suscht eber, wu Lit umbrocht oder verletzt het, eifach in d Pschiatrii kunnt un ab dert e Läbe ka fiähre wiä e Pascha. Bejspiil? Sälle Somalier, wu z Offeburg si Dokter verstoche het, isch in dr Psychiatrie un het Frejgang. Millione in dr alte Heimet wäre froh, wänn si eso e Läbe hätte wiä dr hittig Tom Dooley.

Worterklärungen: nyt - nichts; ase glei - als ich noch klein war; alli Ritt - immer wieder; mir dänkt no - ich erinnere mich noch; schiints - anscheinend; Schatz - Liebste, Freundin; zwee Schätz - zwei Freundinnen; heb er verstoche - habe er erstochen; säig - sei; hit no - heute noch; drillt er durch - dreht er durch; mänk - manch; eber - jemand; elimol - manchmal; ab dert - seitdem

Samschtig, 3. Novämber 2023
D Faeseri macht Witz

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    Wirgli mache d Paläschtinenser Rabatz un d Bolitik stoht verschrocke do. "Antisemitismus" un "he wiä ka mer aü" un "mir griffe durch". E anders Mol sins anderi - Eritreer, Kurde, Nafris, wu bi Demonstartione iber d Sträng schlage und Somalier, Afghane, Syrer, wu Maidli vergwaltige oder d eige Fraü umbringe oder suscht eber abstäche. Scho d Merkel, aber jetz aü d Ample len sich vu däm nit beiidrucke, d Ample wartet nit emol nit, bis si kumme, sie fliägt doiserti vu Afghane ii. D Evangelisch Kirch bedribt im Mittelmeer Schlepperschiff. Uf dr andere Sitte wisse d Gmeine nimmi, wu mer d Iiwanderer, wu alli Dag nei kumme, soll ani due. S wäre scho wider Durnhalle go Asylante underbinge in Beschlag gnumme - Kinder un d Jugendligi, wu scho in dr Corona-Zit sich nimmi hän kenne bewege, griäge jetz no d Halle ewäg gnumme, wu si drin durne un dräniäre sotte. Bi dr AfD gehn d Umfroge-Ziffere dur d Decki un sogar bi uns do z Bade-Wirttebärg hän si scho 22 Brozänt bikumme un hän d SPD und d Griäne iberrännt. Jetz wache sälli ändlig uf un mache, wiä wänn sie ebis däte mache. Sogar d Faeseri, unser Bundesinneminischteri, will jetz an dr Gränz "stationäre Kontrollen" durchfiähre. Diä solle "räumlich un zeitlich flexibel sowie wechselnd entlang der Schleusungsrouten" gschähne. Un bsunders aü an dr Schwizer Gränz. Un was bassiärt, wänn z Basel wiä immer emol Einzelpersone oder e Zugwaggon voll riibergwunke wäre? Drno brüchi si sich nit emol nit esälber dr Wäg zu dr Zahlstell sueche,  unser "Gränzschutz" fiährt si wiä e Taxiunternämme uf Friiburg in s Landes-Erschtufnahm-Lager. Oder villicht ball emol uf Waldkirch - derte het d Minischteri Maria Gentges (CDU) under anderem e ehmoligi "Seniorenpflegeklinik" im Aüg; wänns noch dr alte Bsitzeri giäng, hätte derte 1000 neiji Iiwanderer ins Paradis Blatz. Ja, Fraü Faeser un Fraü Gentges, eso billig kumme ner nit ewäg. Wänns no dr AfD giängt, dät d Gränz fir illegali iiwanderer zugmacht wäre un in großem Maßstab abgschobe wäre. Des miän er bringe - wänn nit gehn Ejri Umfragewert als dr Bach na.

Worterklärungen: d Faeseri - die Faeserin (Frau Faeser); wirgli - zur Zeit; he wiä ka mer aü - wie kann man nur so etwas machen; nit emol nit - nicht einmal; Gmeine - Gemeinden; alli Dag - jeden Tag; ani due - hinbringen; nimmi - nicht mehr: sälli - jene; wiä wänn sie ebis däte mache - als ob sie etwas tun würden als dr Bach na - immer weiter den Bach hinunter (Hauptbetonung auf als)

26. Oktober 2023
Die AfD, Israel und Palästina

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    Der blutrünstige Angriffskrieg der Hamas auf Israel und die brachiale Antwort der israelischen Armee auch gegenüber der Zivilbevölkerung zeigen, dass die Wunde in Nahost noch unvermindert weiter blutet. Vor fast genau vier Jahren schrieb ich zum Problem an meine Parteifreunde:
    "In meinem Urlaub auf Kreta habe ich viel an Euch gedacht. Ich las dort das Buch „Denk ich an Palästina". Herausgegeben 2010 von Günter Schenk, kommen hier 26 Autoren zu Wort, darunter etliche Juden. Sie erzählen, wie sie dazu kommen, sich für Palästina bzw. die Palästinenser einzusetzen. Fast alle nichtjüdischen Deutschen unter den Autoren wurden in ihrer Jugend traumatisiert von dem, was sie über die Verfolgung der Juden und die deutsche Schuld lernten. Etwa Anne Köhl outet sich als echtes Schwarzwälder Maidle aus einer sozialdemokratischen Bergmannsfamilie. Die Nacht, in der sie heimlich Fernseh guckte und die Bilder aus Auschwitz sah, war die Nacht, die ihre „Jugend und Kindheit endgültig beendete". Diese Autoren glaubten, aufgrund der deutschen Schuld zur bedingungslosen Solidarität mit Israel verpflichtet zu sein, wobei sie Israel mit den geschundenen und ermordeten Juden im Dritten Reich gleichsetzten und die vielen Juden in Israel und aller Welt ignorierten, die die brachiale israelische Politik gegenüber den Palästinensern kritisch sehen.
    In diesem deutschen Schockzustand befinden sich auch einige der AfD-Spitzenpolitiker und ihre Redenschreiber noch, so, wenn Alexander Gauland anlässlich des 70. Jahrestags der Gründung Israels im Bundestag fast wortgleich mit Merkel „die Existenz Israels zu einem Teil von unserer Staatsraison" erklärte. Noch über Merkel hinausgehend, postulierte der alte Ex-CDU-Recke unsere Verpflichtung, „im Ernstfall einer existenziellen Bedrohung Israels an dessen Seite zu kämpfen und zu sterben". Ein Aufruf „im Ernstfall für Deutschland zu kämpfen und zu sterben" kam meines Wissens noch von niemandem in der AfD.
    Etliche der Autoren des Buches berichten, dass sie aus dieser Schockstarre ausgebrochen sind. Etwa Anne Köhl war zunächst entsetzt, als sie erfuhr, dass ihr Sohn in Ramallah im israelisch besetzten Westjordanland ein Praktikum machen würde. Der Groschen fiel, als er erklärte: „Mutter, deine Opfer sind längst zu Tätern geworden und die Welt schaut genau so zu wie 1933 bis 45, die Welt schaut seit sechzig Jahren zu, wir Deutschen wälzen uns mit abgestumpfter Schuld und Lippenbekenntnissen in vergangenem Elend." Er fährt fort, wir würden „die Gegenwart einseitig und schweigend aus Angst heraus als Antisemit zu gelten" ausblenden.
    Andere Autoren kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Wolf Calebow meint, dass es nicht möglich ist, gleichzeitig „unverbrüchlich an der Seite Israels zu stehen, einerlei, welche Art von Politik dieses verfolgt", und „die aus dem Holocaust entwickelbaren politisch-moralischen Prinzipien" einzuhalten.
    Uneingeschränkt auf der Seite Israels zu stehen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel es tue, darin könne man „so etwas wie Verrat an den aus dem Holocaust gerade in Deutschland zu ziehenden Lehren" sehen.
    Babette Herrenröder schreibt mit Blick auf die Palästinenser: „Jedes Volk hat ein Recht auf Selbstbestimmung". Genau! Das gilt für die Juden in Israel, für die Palästinenser, aber auch für die Deutschen, sage ich. Doch das muss mit Augenmaß verwirklicht werden, dabei darf nicht mehr Schaden als Nutzen produziert werden. Deutschland hat aus der Position der Schwäche heraus auf die Ostgebiete verzichtet und den Frieden bewahrt, es durfte aber als Staat überleben und sich wiedervereinigen. Auch in Israel/Palästina müssen beide Seiten verzichten, die andere leben lassen, wenn es Frieden geben soll, wobei die Palästinenser, weil sie unterlegen sind, seit 70 Jahren und länger nichts als verlieren. Schon 1948 war mit der Gründung Israels die Vertreibung von 750.000 Arabern verbunden. Ein Kompromiss zwischen Israel und den Palästinensern schien Jahrzehnte später mit der anvisierten Zwei-Staaten-Lösung gefunden zu sein, bei der sich die Palästinenser im Westjordanland und im Gaza-Streifen staatlich verwirklichen sollten – in Gebieten also, die Israel seit 1967 besetzt hält. Die anhaltende jüdische Einwanderung und Besiedlung in diesen Gebieten macht dies zunichte, die palästinensisch-arabische Bevölkerung des Westjordanlands ist inzwischen in Bantustans zurückgedrängt, die durch Mauern eingeschlossen sind; die Landkarte sieht aus wie ein Schweizer Käse. Israel ist Atommacht und hat eine der stärksten Armeen der Welt, doch allein die harte militärische Reaktion auf Nadelstiche der Hamas und ihre vielfache Vergeltung können nicht zum Frieden führen.
    Einige der Autoren fallen von der bedingungslosen Unterstützung Israels zur bedingungslosen Unterstützung der Palästinenser, zum Multikulti und zum Kampf gegen „Rassismus" allüberall. Für uns Deutsche leitet sich aus dem Recht auf Selbstbestimmung jedoch auch ab, dass wir bestimmen können, wer sich innerhalb unserer Grenzen niederlassen darf. Es gibt kein Recht der Kurden, Palästinenser, Eritreer und aller anderen, in Deutschland einzuwandern und Parallelgesellschaften zu bilden. Das zu konstatieren ist kein Rassismus.
    Die Radikalisierung arabischer und anderer muslimischer Bevölkerungsteile im Nahen Osten, im Gaza-Streifen und anderswo wird auch in AfD-Kreisen bei manchen als bei den Arabern verbreitete Blutrünstigkeit und als Verblödung und Vertierung durch den Islam angesehen, um es einmal überspitzt zu formulieren. Da ist im vielen Fällen etwas dran, aber die offene Wunde Palästina, die Zerstörung des Irak, Libyens und Syriens durch vor allem amerikanische Intervention, Subversion und Bombardierung sowie die Besetzung Afghanistans werden bei vielen in unseren Kreisen als weitere Ursachen der Radikalisierung ignoriert.
    Ich meine: Der Westen sollte die Moslems in ihren Ländern in Ruhe lassen uns sie uns, indem sie da bleiben, wo sie beheimatet sind. Die AfD ist nicht gut beraten, sich in den Nahostkonflikt einzumischen und auf eine Seite zu schlagen. Wir müssen das als Partei für Deutschland auch gar nicht. In deutschem Interesse ist es, die arabische und muslimische Einwanderung zu beenden. Dazu sind die Kontrolle der Grenzen und die konsequente Abschiebung der Illegalen seit 2015 nötig, vor allem auch die Beendigung der finanziellen Anreize der Einwanderung. Damit im Nahen Osten Frieden einkehrt und der Wanderungsdruck abnimmt, müssen auch die amerikanische und israelische Gewaltpolitik aufhören." (3. 11. 2019)

23. Oktober 2023
Warum Demokratie?

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    Die Demokratie hat viele Vorteile; eine davon möchte ich heute hervorheben: den Meinungspluralismus. Es ist nie so, dass eine Seite total recht und die andere total unrecht hat. Aus dem Grund müssen Parteien unterschiedlichster Ausrichtung erlaubt sein und sich in den Meinungsbildungsprozess der Nation einbringen. Die Wahrheit und die Darstellung der Realität dürfen nicht unterdrückt werden. Ein Beispiel: 2005 traten zur Bundestagswahl lauter Parteien an, die den Krieg der US-geführten Koalition 2003 im Irak befürworteten - mit einer Ausnahme. In diesem Krieg kam es zu hunderttausenden Opfern im Irak. Um diesen Krieg führen zu können, erfanden die USA die Mär von den Massenvernichtungswaffen des Irak. Unter den Parteien trat als einzige die PDS (frühere SED und heutige Linkspartei) gegen diesen Schwindel und gegen den geplanten Krieg auf (inzwischen hat der damalige US-Außenminister Colin Powell seine Lügenpropaganda zugegeben). Obwohl ich schon damals ein starker Kritiker des Kommunismus und der linken Illusionen war, gab ich dieser Partei bei der Bundestagswahl 2005 meine Stimme. Als Parteiloser hatte auch ich versucht, über den imperialistischen Krieg der USA aufzuklären.
    Wichtig ist auch der Pluralismus innerhalb der Parteien: Querdenker müssen die Möglichkeit haben, ihre Ansichten darzustellen und, wenn sie überzeugen können,  Mehrheiten dafür zu gewinnen. Sonst versteinert die Partei.
    Heute gibt es in wichtigen Fragen eine Einheitsmeinung der Altparteien, ihre Ansichten zum Klimawandel, der Masseneinwanderung, zum Ukrainekonflikt, zum Palästinakonflikt  gleichen sich stark, wenngleich die CDU rhetorisch auf die Tube drückt und nebensächliche und unzureichende Maßnahmen fordert, die sie selbst 16 Jahre unter Merkel nicht ergriffen hat. Nicht zuletzt stehen alle Altparteien dem Abwürgen der deutschen Industrie und der einzelnen Bürger durch irrsinnige Öko-Vorschriften nicht im Wege, sondern stehen mit nebensächlichen Unterschieden zur selben Sache: Errichtung einer Ökodiktatur wegen der angeblich drohenden Klimakatastrophe durch kaum messbaren CO2-Anstieg. Da tut eine Stimme wie die AfD not, die zu all diesen Themen grundsätzlich andere Ansichten hat.

1. Oktober 2023
Folgen der Klimaerwärmung im Hochmittelalter

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    Das frühe Mittelalter war eine verhältnismäßig kalte Zeit mit viel Niederschlag. Das kam aber den Regionen am Mittelmeer und im Nahen Osten, die heute Halbwüsten und Wüsten aufweisen, zugute, ihre landwirtschaftlich nutzbare Fläche dehnte sich aus. Die Araber konnten so gestärkt zwischen 622 und 750 den ganzen Nahen Osten, Nordafrika und große Teile Spaniens erobern und islamisieren. Sie hielten Spanien Jahrhunderte lang. In Mittel-, Ost- und Nordeuropa dehnten sich im kühlen Klima die Wälder aus. Das bedeutete eine Einengung des Lebensraums der gemanischen Stämme, wahrscheinlich gehört dies zu den Auslösern der Völkerwanderung, bei der die Germanen, darunter die Alamannen (Sueben), nach Süden der Wärme entgegen zogen.
    Das Hochmittelalter (1000 - 1250) hatte ein wärmeres Klima, es konnte in Mitteleuropa zu einer hohen Kultur und einer starken Vermehrung der Bevölkerung kommen. Der Ackerbau breitete sich aus, die Gletscher zogen sich zurück, auch höhere Lagen konnten als Almen genutzt werden. Die Gesellschaft versuchte sich der Überbevölkerung zu entledigen, indem sie gerade die Jungen auf Kreuzzüge schickten, von denen die meisten den Tod oder die Sklaverei ernteten, nur wenige kamen zurück.
    Wie heute am Mittelmeer spielte sich damals viel der Lebenszeit im Freien ab. Die nach dem Hochmittelalter einsetzende Abkühlung trieb die Menschen der übervölkerten und extrem dicht bebauten Stadt in die Häuser und mit ihnen die invasive Art der Wanderratten, die zu den Überträgern der Pest gezählt wird. Der Schwarze Tod wütete, begünstigt durch kälter gewordenes Klima, in den Jahren um 1350. Die Enge bei mangelnder Hygiene erlaubte eine lawinenartige Ausbreitung der Seuche.
    Die Klimaabkühlung erzeugte im Süden wiederum bessere Bedingungen. Die Türken konnten sich ausbreiten, sie eroberten 1453 Konstantinopel, das heutige Istanbul, und eroberten bei ihrer weitesten Ausbreitung den Balkan bis vor Wien.
    Das war meine laienhafte Zusammenfassung von Teilen des Kapitels "Natur und Kultur im Mittelalter" aus dem Buch von Josef H. Reichholf: "Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends" (2007).
Reichholf zeigt, dass der Mensch dem Klimawandel weitgehend machtlos gegenüberstand, das Klima wandelte sich aus kosmischen Gründen, auf die der Mensch keinen Einfluss hat. Der Mensch kann auf den Klimawandel reagieren, aber erzeugen kann er ihn nicht. Auch nicht durch mehr oder weniger CO2-Emission.

19. Septämber 2023
Roundabout

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   D Anglifiziärung oder besser: d Amerikanisiärung vu unsere Gsellschaft goht als witter. Un des isch guet eso. Diämol isch dr "World Clean up Day" gsii, un zwar isch dä vu dr greschte "Botton-Up-Bürgerbewegung" vu dr Wält organisiärt gsii. Hesch eso in jedere Zittig kenne läse. Mich irritiärt, ass sie fir "Bürgerbewegung" kei änglisch Wort gfunde hän. Wu soll des ani fiähre mit däm ewige Ditsch? In der Werbung hän sis kapiärt. Do isch zittewiis uf jedem zweite Bild e wissi Fraü druf, wu in der Ärm vum e schwarze Mann lit. Des isch nit meh wiä räächt - an mänge Däg lande uf Lambedusa 5000 Afrikaner un diä wänn schliäßlig uf Ditschland go s Birgergäld in Empfang nämme. Sin also mordsmäßig wichtig fir unser Land. Natirlig gfallt des in dr Rechtspopulischte nit. Grad wäge däm sotte d Afrikaner in dr Werbung gnue dargstellt wäre, ass diä Hinterwäldler sich ändlig emol dra gwehne. Zum Glick hän des d demokratische Parteie un Bolitiker kapiärt un mache guet mit. Zum sich eweng entspanne un Broblem, wu keini sin, üs dr Aüge verliäre isch als emol e Joint e gueti Lesung. In dr Zwischezit isch dr Haschisch-Gnuss jo legal un villicht hän dr Gsundheitsminischter Lauterbach un dr Agrarminischter Özdemir aü grad e Joint graügt, wun ene d Idee zu dr Legalisiärung kumme isch. Dr CDU-Fraktionschef Manuel Hagel warnt allerdings d Jugend vor em Hasch, drotz dass er esälber mit so "roundabout" 17 Johr Haschisch gnumme het.

Worterklärungen: als witter - immer weiter; diämol - kürzlich; ani fiähre - hinführen; an mänge Däg - an manchen Tagen; mordsmäßig - extrem; go ... nämme - um ... zu nehmen; wäge däm sotte - deswegen sollten

Samschtig, 16. Septämber 2023
Im Badische unterwägs

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    Hit bin i z Friburg gsii un han e Patiänt bsuecht. Nii uf Friburg bin i guet kumme, do het mi d Fraü im Auto mitgnumme, si isch speter aber ellei wittergfahre. Dä Kamrad isch arg wacklig uf dr Bei gsii un wu d Butzfraü in däm Spital dr Bode gmacht het, het si ne mit ere Wetti hinterlo - e dicke Wasserfilm uf em Linolium. I han dänkt, wänn jetz dr Patiänt dät dur diä Wetti laüfe, wott i nit wisse, was bassiärt. Ich sälber bi allewäg gsund wider nüs kumme. No han i d Iisebahn-Haltstell gsuecht - e Schild hets vor däm Grankehüüs nit gä. Noch eme aständige Fueßmarsch bin i akumme. E Laüfschrift het azeigt: "Tag der Schiene. Freuen sie sich mit uns!"  Jo, i han mi gfreit. S isch e Doppelzug akindet gsii - Wäge uf Briisach und Wäge uf Ändinge sin hinterenander aghängt gsi. Wiä rum s isch, het mer aber nit erfahre, erscht wu dr Zug mit 5 Menüte Verspetung iigfahre isch, han i gsä, ich mueß hinteri, bi grännt wiä e Has un bi grad no niikumme. Z Betzinge bim Umstiige bin i wider grännt - dr Bus hani aü glii gsähne - vu hinte. Dr isch bi dr Linde losgfahre, drotz dass er e baar Sekunde vorhär dr Zug no stoh het sähne. E mänschlige Mänsch as Busfahrer hätt e baar Sekunde miäße warte - aber villicht wäre d Bus hit scho mit KI gsteieret. Jetz hesch dr Brägel: Warte uf dr nägscht Bus, dä kunnt in anderthalb Stund.
    Ich find e Bänkli un ziäg d Badisch Zittig üs em Däschli, i han jo Zit zum Läse. Aha, d AfD het zämme mit dr CDU un dr FDP in Thüringe e Gsetz durbrocht un d Grunderwerbstiir vu 6,5% uf 5% gsänkt! Oha, mai do han si deberet, d Badisch Zittig un d ganz Bolitik üsserhalb vu Thüringe! Nit nur im Badische, in ganz Ditschland verfallt esach, s einzig, wu no laüft, isch dr Verkaüf vu Wärmibumpene, do kimmeret sich im Habeck si Seilschaft esälber drum. Un s Gschäft mit em Griäg. Un d Masse-Iiwanderung. Un s Gschrei iber d Afd, des laüft aü no un in dr Hochstabler, wu sich "Demokrate" nänne, dropft d Speizige ra.

Worterklärungen: Spital - Krankenhaus; Wetti - Nässe; dät ... laüfe - gehen ... würde; allewäg - auf jeder Fall; Brägel - Bratkartoffeln (hier: Schlamassel), Wäge - Waggons; hinteri - nach hinten; Linde - Linde (Gasthaus), Haltestelle nahe des Bötzinger Bahnhofs; oha - halt! (so sagt man es den Kühen); mai do - stell dir mal vor; deberet - getobt; esach - die Dinge; Speizige - Spucke, Speichel

28. August 2023
Aiwanger und die Nazi-Keule

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    Dass man die Nazikeule schwingt, um politische Konkurenz und aufmüpfige Kritiker auszuschalten, weiß inzwischen jeder Deutsche, sofern ihm auch nur ein Rest  politischen Verstandes eigen ist. Bisher traf es die AfD, die Pegida, die Idenditären (BI), die "Klimaleugner", einige weitere und zuletzt auch die Querdenker, von denen viele eigentlich links oder grün beheimatet sind. Es traf auch schon etablierte Politiker - bekanntestes Beispiel ist der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Hans Filbinger (CDU), der 1978 nach einer linken Medienkampagne zurücktreten musste. Hier im Badischen ist der alemannische und deutsche Dichter Hermann Burte ein weiterer exponierter Fall. Nun hat es Hubert Aiwanger erwischt, den Wirtschaftsminister und somit zweitmächtigsten Mann im Freistaat Bayern und Chef der Freien Wähler, die mit der CSU in einer Koalition verbunden sind. Aiwanger sagt offen, dass er mit seinen Freien Wählern der AfD die Wählerschaft abspenstig machen will - so weit, so gut. Doch was hat er falsch gemacht?
    Wie die Badische Zeitung moniert, sei bei ihm "in den vergangenen Monaten" ein "ziemlicher Schwenk nach rechts festzustellen". Auf einer Kundgebung habe er gegen das Berliner Heizungsgesetz gesprochen und überhaupt seien "Ähnlichkeiten mit den AfD-Sprech" offenkundig. Das bleibt nicht ungesühnt und so hat die Süddeutsche Zeitung - böse Zungen nennen sie die "Alpen-Prawda" - rechtzeitig vor der bayrischen Landtagswahl im Oktober ein Flugblatt aus der Hosentasche gezogen, das Aiwanger vor 30 Jahren als Schüler fast noch ohne Bartwuchs geschrieben und verteilt haben soll. Es enthielt - wer kann es erraten? - richtig: Antisemitismus. An Zeugen fehlt es nicht, die sind in der Lehrerschaft nicht schwer zu finden. Inzwischen nimmt sein Bruder den Frevel auf sich - das wird aber wenig nützen, werden heute in Deutschland doch schon Eltern als Nazis verdächtigt, wenn der Vater regelmäßig arbeitet und ihre Tochter Zöpfe und der Sohn Lederhosen hat. Und Aiwanger hatte die Flugblätter sogar in seiner Schulranzen.
    Mit ihrer Detektivarbeit hat die Alpen-Prawda nun den Weg für eine Koalition von Grünen und CSU freigemacht. Nur Du, lieber Wähler in Bayern, kannst das noch verhindern. Wenn zu den jetzigen 18% der AfD in Bayern noch ein paar Prozent dazu kommen, haben Söder und die bayrischen Grünen ein Riesenproblem.

Alternativen zur "Wahrheitspresse"

Sie sind die Lügen und Halbwahrheiten der "Wahrheitspresse" und des Staatsfernsehens satt und haben zu "Lueg-ins-Land " gefunden. Dieser "Blog ohne Scheuklappen" kommt aus der Alemannia, aus dem Südwesten des deutschen Sprachgebiets und kommentiert Ereignisse von hier, aus Mitteleuropa und aus der Welt. Weiter unten sind zahlreiche ältere Beiträge. Wenn einmal eine Zeitlang kein neuer Beitrag kommt, brauchen Sie nicht zu darben: Das Internet weist zahlreiche Blogs, Seiten und TVs auf, in denen die politische Korrektheit beiseite gelassen wird und die normalerweise versteckte oder verschwiegene Seite der Medaille gezeigt wird. Ich zähle eine kleine Auswahl auf:

www.auf1.tv/
AUF 1 ist ein Internet-Fernsehsender mit täglicher Nachrichtensendung, alternativen, seriös gemachten Berichten, Reportagen und Hindergrundsendungen aus Österreich, betreffend Deutschland, Österreich und die Welt. Der Sender kooperiert jetzt auch mit dem oberösterreichischen Regionalsender RTV ( www.rtvdigital.at ) und ist daher dort über das Kabelfernsehen zu empfangen.

www.anti-spiegel.ru
Fundierte Medienkritik - bezüglich des Spiegels, der anderen Relotius-Blätter und des Staatsfernsehens.

www.compact-online.de
Eine patriotische, kapitalismus- und USA-kritische Seite der Monatszeitschrift COMPACT, die auch abonniert werden kann.

https://deutschlandkurier.de/
Die Webseite des Deutschland-Kuriers - eine alternative, wöchentlich erscheinende Bild-Zeitung im Internet.

www.freiburger-standard.de/
Kritische Webseite mit Beiträgen zur internationalen, zur nationalen Politik sowie regionale Beiträge (Freiburg und Umgebung).

www.freilich-magazin.com
Freilich verspricht: Journalismus, der vorgegebene Meinungskorridore verlässt und die wirklich wichtigen Themen anspricht. Wir machen die öffentliche Debatte wieder frei, mutig und ehrlich.

https://www.youtube.com/c/HalloMeinung
In den Videos von "Hallo Meinung" interviewt Peter Weber ganz unterschiedliche Menschen, Politiker, immer auf der Suche der Wahrheit. Auch mit Vorschlägen zur konkreten praktischen Politik.

www.journalistenwatch.com
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare. Sehr kritisch gegenüber Islam und Arabern, auf den Israel-Auge blind.

www.jungefreiheit.de
Webseite der bedeutenden Wochenzeitung, die berichtet, kommentiert und auf akademischem Niveau Hintergrundberichte zur Geschichte und Gegenwart bringt. Eine wertvolle Zeitung, obwohl sie einseitig und peinlich-penetrant Partei für Bernd Lucke und seine Nachfolger in der AfD ergreift. (Kann in Bahnhofskiosken usw. gekauft werden und im Abo bezogen werden.)

www.kla.tv
Ein Internet-TV mit alternativen Reportagen, verfügbar in 86 Sprachen.

www.kontrafunk.radio
"Das Radio des bürgerlichen Mittelstands, des geistigen Widerstands und des gesunden Menschenverstands" - so lautet die Selbstbeschreibung dieser Radiostation. Mit beachtlichem 24-Stunden-Programm.

www.pi-news.net
PI ("politically incorrect") ist auf dem Israel-Auge völlig blind, hat aber Adleraugen, wenn es um den Islam, die Moslems, die Araber usw. und die neue illegale Masseneinwanderung geht. Daher findet man dort wertvolle Beiträge zu Multikulti und der deutschen Multikulti-Politik.

www.philosophia-perennis.com
Wer die persönlichen Befindlichkeiten des Machers David Berger ertragen kann, findet hier viele Informationen und Sichtweisen abseits der Staatsmedien.

www.politikversagen.net
Eine "systemkritische Presseschau". Die "Wahrheitspresse" kann nicht alles verschweigen; oft dringen in lokalen Medien Nachrichten durch, die die überregionale Presse verschweigt. Diese Seite bringt Links zu lokalen Medien und verschafft so Zugang zu vielen der unzähligen "Einzelfälle".

www.preussische-allgemeine.de
Eine Wochenzeitung (kann an Kiosken gekauft und abonniert werden), die bei weitem nicht nur für Heimatvertriebene interessant ist. Auf ihrer Webseite finden sich kritische Nachrichten und Kommentare zum Zeitgeschehen, die auch für Nichtakademiker lesbar sind.

www.qfm.network
Wer gerne gesprochene, vorgelesene Beiträge hört, findet bei Radio Qfm viel interessantes. Zu den Unterstützern/Nutzern des Radios gehören Mitdenken Freiburg und Querdenken Freiburg.

www.reitschuster.de
Boris Reitschuster ist ein kritischer Journalist, er beschreibt seine Seite so:
"In 16 Jahren als Korrespondent in Moskau bin ich allergisch geworden gegen Ideologen, Sozialismus-Nostalgiker und Journalisten-Kollegen, die brav die Regierung loben und umso heftiger die Opposition kritisieren. Auf meiner Seite hier will ich einen Kontrast setzen zum 'betreuten Informieren'."
Derzeit mit viel Kritik an der russischen Invasion in der Ukraine.

www.tichyseinblick.de nennt sich ein "liberal-konservatives Meinungsmagazin", hier findet man online in der Tat fundierte liberal-konservative Beiträge nicht nur vom Herausgeber Roland Tichy, sondern auch von anderen Denkern.  

www.voltairenet.org
Internationale Politik aus kritischer französischer Perspektive; verfügbar in mehreren Sprachen.

https://weltwoche.ch
Das Schweizer Magazin Weltwoche und der dort verlinkte Podcast von Roger Köppel kann süchtig machen - Köppel steht oft über den Dingen und macht auf moderne menschliche Geistes-Fehlleistungen aufmerksam. Er kommentiert täglich das politische Geschehen.

www.zuerst.de
Die Webseite der Monatszeitschrift ZUERST! Das Zeigeschehen aus der Perspektive der demokratischen Rechten. Die Zeitschrift kann abonniert werden.

Viele andere interessante Publikationen existieren, Beispiele: www.zitronenmarmela.de , www.glueckesunterpfand.de . Es fehlt nicht an alternativer Presse, aber viele Zeitungskioske halten sie draußen oder unter dem Ladentisch. In ihren Hochburgen bedroht die Antifa nämlich Kioske und Zeitungsläden, die alternative Presse führen. Viele Leser suchen sie auch nicht, manch einer hält es mit den drei Affen, die nicht hören, sehen und sprechen wollen. Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Viele informative Seiten bietet auch facebook – man kann dort viel Zeit mit Schmoren im eigenen Saft und ziellosen Diskussionen verbringen, Sie können aber auch Zugang zu den Seiten der Politiker, Parteien und Gruppen finden, die Ihnen wichtig sind. Und zur Seite meiner Wenigkeit, die ähnliche Beiträge bietet wie dieser Blog, aber oft bebildert. Die Zensur greift dort aber immer weiter um sich, Facebook lässt sich zum Büttel der Regierung machen und viele tausende von Beiträgen und Seiten werden zensiert, d.h. gelöscht oder mit zeitweiliger Sperre belegt. Besonders Seiten, die sich kritisch mit der Corona-Politik, der Ukraine-Politik und der Masseneinwanderung befassen. Freier sind Telegram und VK.  Sie können auf Facebook direkt antworten/kommentieren. Dazu ist es nötig, sich anzumelden. Sie brauchen keine Nabelschau treiben, kein Bild einstellen, nur minimalste Angaben machen. Der Große Bruder weiß dann aber trotzdem, was Sie interessiert. Aber das ist überall im Internet so. Am Besten ist immer noch, öffentlich zu seiner Meinung zu stehen. Das tun manche Leute nicht, die sonst schwere berufliche Nachteile hätten - kann man verstehen - aber auch sogenannte Zecken, die sich mit Phatasienamen tarnen und die Diskussion mit Lächerlichkeiten, Verleumdungen, Falschmeldungen, Drohungen usw. usf. zu belasten versuchen.

Beachten Sie auch die Angebote auf Youtube, etwa die Videos der Reden der AfD-Fraktion im Bundestag. Über Google finden Sie auch zahlreiche andere Angebote der AfD, so etwa die Seite der AfD-Fraktion im Baden-Württemberger Landtag. Sie werden staunen, was da geleistet wird, wenn Sie bisher dachten, die Tätigkeit der AfD erschöpft sich in dem, was die Badische Zeitung bringt. Freilich macht sich auch youtube in zunehmendem Maße zum Büttel der Regierung und zensiert.

Parteinahe Informationen anderer Richtungen finden Sie durch googlen, angefangen von Die Basis bis hin zu Sarah Wagenknecht, deren Videos häufig interessant sind.

23. August 2023
Aschenputtel und Klimawandel

     Das 17. Jahrhundert war für die Menschen schrecklich: zwischen 1590 und 1665 liegt der Kern einer Klimaperiode, die von Josef H. Reichhold und anderen Ökologen die "Kleine Eiszeit" genannt wird. Hier folgten einander lange und extreme Winter, manchmal froren alle großen Seen und die Ostsee zu. Seuchen zogen durchs Land, es gab extreme Hochwasser und Missernten. Die Not führte auch zu gesellschaftlichen Extremzuständen: Im 30jährigen Krieg versuchten Männer als Söldner durch Plündern dem Hunger zu entkommen; in manchen Landstrichen wurde die halbe Bevölkerung ausgerottet, dazu gehören auch der Kaiserstuhl und andere Gegenden Oberbadens. Bei der Besprechung der Hexenverfolgungen weist sogar die linkslastige Wikipedia darauf hin, dass der Höhepunkt zwischen 1550 und 1650 liegt, und zu den Gründen zählt sie die "Kleine Eiszeit". Der Ökologe, Biologe und Geograph Josef H. Reichholf schreibt zu diesem Zeitabschnitt: "Kinder können nicht mehr von ihren Eltern ernährt werden. Man setzt sie aus oder gibt sie zu den etwas besser Gestellten, wo sie mit härtester Kinderarbeit ihr Leben fristen müssen." Reichholf fährt 2007 in seinem Buch "Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends" fort: "Aschenputtel verkörpert das Elend und die Träume der Elenden, vom reichen Prinz erlöst zu werden."
    In meinem Büro, wo ich dieses schreibe, hat es heute Nacht 29 Grad. Die Elenden von damals hätten sich glücklich geschätzt, solche Sommertemperaturen zu haben. Im Garten gedeiht in dieser Hitze alles prächtig, sofern man es gießt.
    Die "Letzte Generation" hatte nicht das Glück, noch Märchen wie Aschenputtel vorgelesen zu bekommen. In den heutigen Märchen verglüht der Erdball, darin gibt es 60 Geschlechter und wenn die Kinder es nicht glauben wollen, kommen schon in erste Schulen Transvestiten, die ihre Schau abziehen.

5. August 2023
Linker Terror gegen Kreisrat der AfD

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    Politik und Medien sind fassungslos über den (selbstverschuldeten) Zuspruch zur AfD, der sich im Laufe des Jahres fast verdoppelt hat; das Umfrageinstitut Yougov hat zuletzt ermittelt, dass 23% der Wähler bei der Bundestagswahl der AfD ihre Stimme geben würden. Das tägliche AfD-Bashing in den Medien scheint den Zuspruch noch zu fördern. Die Badische Zeitung titelte nach dem AfD-Europawahlparteitag auf der ersten Seite: «AfD: AUS EUROPA EINE "FESTUNG" MACHEN». So dringt - in verzerrter Form zwar - manche Forderung des AfD-Parteiprogramms durch und der eine oder andere mag sich dieses im Internet mal anschauen. Er stellt dann vielleicht verblüfft fest: "Die denken ja wie ich!"
    Auch heute widmete die BZ fast eineindrittel Seiten der AfD. Dabei ging es auch um den CDU-geführten "Verfassungsschutz", der in Wahlkampfmanier gegen die AfD kämpft. Ein Verwaltungsgericht hat dem "Schutz" verboten, weiterhin zu behaupten, dass "diverse Wahlbewerber [der AfD zu der EU-Parlamentswahl] rechtsextremistische Verschwörungstheorien, wie beispielsweise vom sogenannten Großen Austausch" verträten. Trotz solcher gelegentlicher Erfolge der AfD vor Gericht verfehlt die Hetze nicht ihr Ziel: So habe es, wie auf Seite 5 der BZ berichtet wird, "auf dem Portal der 'Anarchistischen Föderation'" ein "Bekennerschreiben" gegeben, auf dem ein Brandanschlag auf ein Fahrzeug von Marco Näger zugegeben wird. Das Auto des Kreisrates der AfD im Breisgau-Hochschwarzwald hat tasäschlich gebrannt, Anwohner konnten es aber löschen. Nicht auszumalen, was hätte passieren können, wenn das ein E-Auto gewesen wäre. Die BZ gibt dann genüsslich den Inhalt des Bekennerschreibens wieder und verbreitet so unwidersprochen die Denke dieser verbrecherischen Gruppe unter den Lesern des Blattes, deren Zahl in die Hunderttausende geht.

30. Juli 2023
Ein Staatsfeind wird geehrt

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    Heute war das Pantaleonsfest, der Höhepunkt der Wallfahrt zum Heiligen Pantaleon in Rothweil. Ich war erstaunt: Es waren doch recht viele Gläubige zur Heiligen Messe im Freien vor dem Pantaleonskirchle gekommen. Es waren weniger als andere Male, aber die Missbrauchs-Kampagne der Medien gegen die Kirche scheint den harten Kern der katholischen Christen nicht abgeschreckt zu haben. Mich auch nicht (obwohl ich nicht zum harten Kern gehöre): Ich glaube, dass es den meisten, die in der Diskussion um die Missbrauchsfälle das Wort führen, nicht um die missbrauchten Kinder, sondern um das Schlechtmachen der Katholischen Kirche geht. Ich habe das vor einigen Jahren einmal versucht, darzustellen.
    Auch die Predigt von Pfarrer Haas fand ich angenehm: Da standen Gott und Jesus im Mittelpunk und nicht das grüne Parteiprogramm, wie es bei einigen anderen Priestern inzwischen der Fall ist.
    Das "Pantaleonslied" von 1945 fängt so an:

"Christi Kämpfer, Wundertäter, heiliger Pantaleon, dich erwählten unsere Väter einst zu ihrem Schutzpatron. Hör auch unser Fleh'n und Zagen, sieh' die tausendfache Not. Hilf uns in den trüben Tagen, unser Anwalt sei bei Gott!"

    Das Lied wird immer aktueller. Pantaleon war Leibarzt des Kaisers, wurde aber wegen seines christlichen Glaubens denunziert. Der Kaiser verlangte von ihm, dass er abschwört. Er blieb unter jeglicher Folter standhaft. Dies wurde als Widersetzen gegen Kaiser und Staat angesehen. Aber er bekehrte damit bis zu seinem Märtyrertod und danach viele weitere Menschen, darunter solche, die er im Namen Christi geheilt hatte.

29. Juli 2023
Martin Walser und "unsere Schande"

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    Martin Walsers literarische Qualitäten sind hoch und werden vom offiziellen Literaturbetrieb nun nach seinem Tod ausreichend gewürdigt. Der Dichter war aber auch politisch ein Schwergewicht. 1976 etwa nannte er, wie es der Mode der Zeit entsprach, den Ministerpräsidenten Hans Filbinger einen jener Herren, von denen einige "Handlanger der Unfreiheit waren, während Sozialdemokraten im KZ saßen". Solche und eindrücklichere Beispiele gäbe es viele aufzuführen.
    Wenn Leute mit 70 noch das Gleiche denken wie mit 17 oder 37, komme ich ins Zweifeln. An Walzer fasziniert mich gerade, wie er sich gewandelt hat. 1998 sagte er in der Frankfurter Paulskirche: "
Auschwitz eignet sich nicht dafür, Drohroutine zu werden, jederzeit einsetzbares Einschüchterungsmittel oder Moralkeule oder auch nur Pflichtübung." Was er in vergangener Zeit selbst produziert hatte, nannte er in der Paulskirche die "Instumentalisierung unserer Schande zu gegenwärtigen Zwecken". Eine verkappte Selbstkritik? Der Aufschrei in den Medien, die er natürlich vor allem meinte, war furchtbar. Später het er diese Äußerungen als missverständlich wieder zurückgenommen; aber der Ruhm, den deutschen Schuldkult so auf den Punkt gebracht zu haben, wird ihm ewig anhängen.

28. Jülli 2023
Dr Martin Walser un dr Dialäkt

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     Mit em Martin Walser hä mir Alemanne e ganz große Dichter verlore. Viil, was dr Walser eso uf Hochditsch gschriibe het, het sich aü um si alemannischi Muetersproch un Heimet drillt. So noch 1998 in "Ein springender Brunnen". In däm Roman lehre mir d Nazizit am Bodesee üs sinene Kinderaüge aluege. Un gspiire, wiä dä gwaltig Dichter aü jetz noch an siinere Kindheitssproch hängt. E Sproch, wu ner küüm meh iber d Lippel bringt: "Diafer dinn hoasch a Schbroach / dia schwätzsch mit kuom", het er in einem vu sinene wennige bodesee-alemannische Gedichter emol gschriibe. Si alemannischi Verstummung het er im schicksalhafte Johr 68 in "Bemerkungen über unseren Dialekt" schen-gredet. 1976 isch im gliche Tenor si "Zweierlei Füß - über Hochdeutsch und Dialekt" kumme. I han si gärn, mi Sproch, het dä Tenor gheiße, aber mer ka hit-ze-dag nyt meh afange drmit. So het er mänkem junge Intellektuelle üs alemannischem Elterehüüs d Stichwerter gliiferet, zum ebefalls sinere Muetersproch dr Rucke zue z drille. Zum ufs hoch hochditsch Ross hocke un niä meh uf dr eigene Bei gräksle.

Worterklärungen: Jülli - Juli; drillt - gedreht; lehre - lernen (auch: lehren); Lippel - Lippen; diafer dinn hoasch a Schbroach, dia schwätzsch mit kuom - (bodenseealemannisch:) tiefer drin hast du eine Sprache, die redest du mit keinem; mänkem - manchem; gräksle - unbeholfen klettern

24. Juli 2023
Klimaerwärmung - oh Gott oh Gott!

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    Normalerweise geht der Tenor dahin, dass unsere Lebensgrundlagen durch die Klimaerwärmung zerstört werden. Die Medien und nach ihnen die Politik und die Teenager, die Erst-, Zweit-, Drittsemester und die, die gar nichts tun, sind hier am lautesten; die Jüngeren kleben sich auf die Fahrbahnen und werden von Polizei, Feuerwehr usw. höchst schonend wieder abgelöst; derzeit sind ihnen vom DRK auch schon schattenspendende Zelte oder Schirme aufgebaut worden. Der Staat hat an sich seine Freude an ihnen, sie sind halt nur ein Bisschen zu rabiat. Die Hysterie bezüglich Klima und CO2 ist eine abartige Gelddruckmaschine; die Ampel wirft Millionen und Abermillionen für die Energiewende hinaus und kassiert zunehmend Milliarden und Abermilliarden an der CO2-Steuer und anderen Belastungen des Bürgers.
    Um so erstaunlicher ist der heutige Artikel auf Seite 3 der Badischen Zeitung. Hier berichtet Klaus Riexinger von einer Führung in der Grube Messel, in der viele Erkenntnisse über ein Erdzeitalter vor 48 Millionen Jahren gewonnen werden. Im damaligen Warmklima des Eozän war die CO2-Konzentration drei Mal so hoch wie heute - also nicht 0,04% der Atemluft, sondern 0,12%. Nach der Klimareligion müsste damals alles Leben zum Stillstand gekommen sein. Falsch! Die Jahresmitteltemperatur betrug 20 Grad, es wurde nie kälter als 7 Grad. Es gab "eine mit Wäldern bewachsene, eisfreie Polarregion, ein weit nach Norden und Süden ausgedehnter tropischer Gürtel und in unseren Breitengraden subtropische Temperaturen mit dauergrünen Wäldern und einer Biodiversität, die 'deutlich intensiver ist als heute'." Zwar versucht das Blatt, am Schluss des Artikels doch noch Angst vor "menschengemachter" Klimaveränderung zu schüren, aber es passt nicht ganz zu den Hauptaussagen des Artikels.

15. Juli 2023
AfD in Breisach - Frustration bei der Badischen

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    Die AfD kommt in Umfragen bis auf 22 Prozent, hat SPD und Grüne überrundet und ist in den Neuen Ländern stärkste Partei. Die Lage der Blätter, die seit einem Jahrzehnt versuchen, sie niederzuschreiben, ist verzweifelt. So auch die der Badischen Zeitung - man sah es erst jetzt wieder anlässlich einer Schiffahrt der AfD bei Breisach. Drei Bundestagsabgeordnete der AfD, Thomas Seitz, Dr. Christina Baum und Jürgen Braun, hatten zu einem Bürgerdialog aufgerufen, bei dem es Reden und Diskussion gab. Das Blatt, das nur von der AfD schreibt, um sie zu diskreditieren, versuchte am Tag der Veranstaltung Antifa herbeizulocken, indem sie Termin, Ort und den Namen der Schiffahrtsgesellschaft bekannt gab. Und weiter: "Im Internet war zuvor dazu aufgerufen worden, die AfD-Veranstaltung zu stören. Ein Internetnutzer, der sich "antifaschistischer Konsens_79" nennt, postete: «Keine Bühne und kein Schiff den Faschist:innen! AfD versenken!»" Das ist ein kaum verhohlenes Signal an die Antifa-Kämpfer, zu erscheinen. Direkt neben diesem Artikelchen war die neugebaute "Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen" abgebildet - unzählige Deutsche auf Wohnungssuche würden sich die Finger danach lecken, in diesem schönen Gebäude mit französischen Balkonen wohnen zu dürfen - bis zu 100 "Ankömmlinge" dürfen es. Da bedarf es eigentlich keiner Reden der AfD mehr.
    Zwei Tage später berichtet das Blatt kleinlaut, dass die Polizei elf Teilnehmer der "Gegenveranstaltung" gezählt habe - "jugendliche Antifa-Anhänger aus Freiburg" mit roter Fahne. Und dass eine "junge Frau" sich in die "AfD-Schiffahrt" eingeschmuckelt habe und die Anwesenden als Nazis beschimpft habe.
    Wie sich doch die Zeiten ändern! 2016 hatte es bei einem Auftritt von Frauke Petry (AfD) in Breisach eine Gegendemonstration von 800 (!) Personen gegen die AfD gegeben. Hier waren Hinz und Kunz versammelt - von der Friedensbewegung bis zur Anti-AKW-Bewegung. Heute sind offenbar die meisten frustriert, sind doch die Grünen inzwischen die schärfste Kriegspartei und ihre Heilige Kuh, die EU, hat den Strom aus KKWs zu grüner Energie erklärt. Während die Grünen, um den letzten Schein zu wahren, die deutschen KKWs abgeschaltet haben, beziehen sie Atomstrom aus Frankreich und Polen, damit der Laden hier nicht zusammenbricht. Die Fassade der Grünen ist kollabiert und die klügeren unter ihren Anhängern haben kapiert, dass sie verschaukelt wurden. Übrig bleiben nur noch die, die unter einer schlimmen Denkblockade leiden.

7. Jülli 2023
In dr Großmiätere ihri Sproch

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    In Venezuela hets e alemannischi Kolonii, si heißt Colonia Tovar. Derte ani sin Kaiserstiähler, Badischi un e baar üs Hesse anne 1843 üsgwanderet. D Alte schwätze dr Dialäkt wiä unseri Grossvätter un Großlene. Gott soll sini Händ iber si halte un aü in dr Junge Muet mache, ass si diä Sproch pfläge! Schiints droiä sich d Junge nimmi rächt, grad glich wiä do im Badische un am Kaiserstuehl. Mer glaübt im Fernseh, was er verzellt un haltet säll aü fir d rächt Sproch. Vum Tovar-Ditsch hets jetzt uf Youtube e schens Video mit sällere wunderbare Sproch!

Worterklärungen: Jülli - Juli; in dr Großmiätere ihri Sproch - die Sprache der Großmütter; hets - gibt es; derte ani - dort hin; anne 1843 - im Jahr 1843; schwätze - sprechen; Großlene - Großmütter; säll, mit sällere - jenes, mit jener

7. Jülli 2023
Dr Roger Köppel un dr nuklear Winter

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    Dr Roger Köppel isch e Schwizer Journalischt - eine, wu politisch incorrect isch un aü vu dr Schwiz üs uf Ditschland luegt. Dr nimmt alliwiil vu Neijem d griän Bewegung un d griän Bolitik ufs Korn. Eimol sait er im e Podcast (Video-Botschaft): wänn d CDU nimmi rächts sii will, miäßt si im Bundestag ihre Blatz uf dr rächte Sitte vum Plenum uffgää un in dr Linke uf d Gähre hocke. Mi Meinung: Des brüchi si gar nit, si hocke geischtig gsähne in dr Linke un Griäne scho lang uf em Schoß. In däm Podcast schribt dr Köppel in dr griägsgeile Bolitik ins Stammbuech: s kumme villicht Zitte, wu mer sich dr Glimawandel mit sinere Erwärmung zruck winsche wird - wänn nämlig dr nuklear Winter kunnt. Wänn eber versuecht, Russland in Grund un Bode z stampfe, wäre sälli mit Atombumbe Antwort gää. Drno stärbe vor Ort Millione un s goht e Räuchwulk um d Ärde un blit mehreri Johr in dr obere Schichte hänke. D Läbensmittel-Broduktion bricht ii un s git Hunger; dr Köppel meint, bis zu 96% vo dr Mänsche diäge drno stäbe!

Worterklärungen: Jülli - Juli; alliwiil - immer; sait - sagt; in dr Linke uf d Gähre hocke - den Linken auf den Schoß sitzen; sälli - jene; drno - dann; blit - bleibt; diäge - würden

30. Juni 2023
Besuch beim leibhaftigen Teufel ...

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    Gestern war ich in Rottweil auf einer AfD-Veranstaltung mit Björn Höcke, Tino Chrupalla, Emil Sänze und anderen. Mit mir zusammen waren mindestens 1000 weitere Menschen im Saal - dass die AfD bei 20,5 % steht, zeigte sich auch beim Zustrom. Es gibt nun keinen Grund zu übertriebener Furcht mehr - wenn 10 an einem Tisch sitzen, wählen 2 davon AfD. Die alternative Partei ist auf dem Weg, größte Volkspartei zu werden - dazu muss sie nur noch die CDU überholen.
    Wie von den Medien befürchtet, rief Höcke zur Revolution auf - mit dem Stimmzettel. Die Medien sind außer sich, seit in Sonneberg Robert Sesselmann von der AfD bei der Landratswahl fast 53 % erhielt. Doch außer Nazi, Nazi, Nazi, das wir seit Jahren hören und lesen, brachten sie nichts Neues hervor. Es waren jetzt in der Versammlung auch Zuhörer aus dem eher links-grün-eostherischen Millieu der Querdenker. Sie haben gemerkt, dass auch sie mit Nazi, Nazi ausgegrenzt werden sollten und dass die AfD im Bundestag die einzige Partei war, die sich deutlich gegen das Corona-Regime mit seinen Lockdowns, Ausgangssperren und versuchtem Impfzwang positionierte.
    Im Schwarzwälder Boten gab es überraschenderweise einen halbwegs brauchbaren Bericht über die Veranstaltung.

20. Juni 2023
Heidegger im Blackforest

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    Todtnauberg ist Schifahrern ein Begriff. Auch Sommerausflügler schätzen das hochgelegene Schwarzwaldtal mit seinen sanften Hängen, die mit Viehweiden und Waldstücken bewachsen sind. Manche der Urlauber gehen da oben auf 1100 Metern Höhe den Matin-Heidegger-Rundwanderweg (wie auch wir heute bei brüllender Hitze). In einer einsamen Hütte über dem Dorf schrieb Heidegger etliche seiner Werke, derentwegen der Philosph Weltgeltung erlangte, darunter "Sein und Zeit". Während in Freiburg und anderswo kleingeistige Kläffer den bedeutendsten deutschen Philosophen anbellen und in ihm den Nazi sehen, bewundert ihn die Welt bis nach China und Japan - ja, gerade dort.
    Über dem Wasserfall von Todnauberg gibt es eine neue Schwebebrücke - ihr Name lautet Blackforstline. Dieser geschmacklose Anglizismus mitten im Alemannenland hätte Heidegger wohl nicht gefallen, er würde sich in seinem Grab in Meßkirch umdrehen, wenn er es wüsste. Heideggers Sündenfall ist, wie es die kleinen Kläffer verbellen, dass er sich 1933 zum Rektor der Freiburger Universität wählen ließ. Er soll auch Antisemit gewesen sein und die Badische Zeitung gibt entsprechende Meinungen unermüdlich weiter. Aber in Heideggers Todnauberger Hütte spielte sich ein Teil seiner Liebschaft mit der jüdischen Philosophin Hanna Arendt ab. Letztere sah seinen "Antisemitismus" differenziert und blieb dem alemannischen Philosophen lebenslang freundschaftlich verbunden.

10. Juni 2023
Die Wölfe gehören zur grünen Beglückung dazu

Die Wölfe kommen immer näher. Hier läuft einer zwischen einem Gehöft und Herdenschutzhunden herum. Der Mann, der das Video macht, ist auch ganz nahe dran. Das war in Ostfriesland. Meine Frau hat einen Bericht gelesen, wo ein Wolf in einem Vorort einer Stadt herumspaziert ist, 40 m von einer Bushaltestelle. In Friedeburg-Wiesede, ebenfalls in Ostfriesland, lungert einer vor einem Kindergarten herum  und hat auch schon da in der Nähe ein Kalb gerissen. Und nicht vergessen, ein Wolf hat  in der Gegend von Hannover von der Leyens Pony Doll zerfleischt. Da war sie aber traurig und empört. Da hat sie mit dem Daumen nach unten gezeigt. Bei uns hier im Alemannenland haben wir niemanden, der das Todesurteil ausspricht. Im Schwarzwald zerfleischen Wölfe weiterhin Schafe und sogar Kühe und Kälber.

2. Mai 2023
Schuldkult z Friburg

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    Ich bin amol in Ghana in dr Stadt Cape Coast gsii un han derte d Sklave-Händler-Burg agluegt. Die het im Laüf vu dr Kolonialzit in dr Portugiise un in andere ejropäische Kolonialmächt ghert, am lengschte in dr Ängländer. Dr schwarz Turischte-Fiährer het uns e Källerloch zeigt, wu d Sklave iigesperrt gsii sin. S het kenne Monet düüre, bis si ufs Sklaveschiff in Richtung Amerika kumme sind. Dä Källerraüm het Blatz fir e baar Dutzend Schwarzi gha, wu wiä in ere Sardine-Bix zämme pfärcht gsii sin. Luft isch numme dur ei Loch kumme. Diä Stärkschte han sich e Blatz an däm Loch erkämpft, die Schwächschte sin im Hintergrund verstickt, het dr Fiährer verzellt un het uns Wisse do furchtari Schuld iigflest, aü in uns Ditsche, wu niä ebis mit däre Burg z due gha hän. Ebis het dr Fiährer vergässe z sage: Diä afrikanische Kischte-Stämm hän im Landesinnere Jagd uf ihrini schwarze Bluetsbriäder gmacht un hän si in dr Kolonialherre verkaüft.
    Z Friburg herrscht jetz Ufregung. Nigeria will diä afrikanische Kunschtgegeständ, wu z Friburg und an andere Ort in Museeä sin, zruck ha. Natirlig het dr Friiburger Stadtrat dr Katzebuckel gmacht un will diä Giäter zruck gä. Unter uns gsait: Wänn diä Giäter nit in europäische Museä ufghobe wore wäre, däte si scho lang nimmi exischtiäre oder wäre in dr Stube oder im Hüüsgang vu Brivatlit ufgstellt. Jetz kunnt aü no rüs, ass Nigeriä diä Giäter in dr Nochkumme vum Oba ibertrage will - dä Oba isch dr schwarz Kinnig gsii, wu am Sklavehandel verdiänt het un dur dr Sklavehandel het kenne d Härstellung vu däne Bronze-Figüre finanziäre. S isch aü no bekannt wore, ass s Matrial fir diä Bronzene üs em Rheinland kunnt. Wänns no dr AfD-Fraktion im Friburger Stadrat goht, solle diä Gegeständ bliibe, wu si sin - nämlig z Friburg un z Ditschland.

Worterklärungen: in dr Ängländer - den Engländern; ebis - etwas; gsait - gesagt; däte si - würden sie; nimmi - nicht mehr; Brivatlit - Privatleute; Bronzene - Bronzen (= Kunstwerke aus Bronze)

22. Mai 2023
Neues Einbürgerungsgesetz ...

    Von den Einwanderen in Deutschland mit türkischem Pass haben vorletzten Sonntag 65% Erdogan gewählt. Diesen Türken und vielen anderen will die grün-rot-gelbe Regierung jetzt die deutsche Staatsangehörigkeit hinterherwerfen. Der Gesetzentwurf sieht z. B. vor, bei den bis 1974 Angeworbenen auf "schriftlichen Sprachnachweise und Einbürgerungtests" zu verzichten. Das bedeutet, wer 49 Jahre oder mehr in Deutschland ist und immer noch kein rechtes Deutsch kann, die deutsche Staatsangehörigkeit nachgeworfen bekommt und zugleich wie alle anderen die türkische behalten kann. Der "neue Deutsche" muss sich gar nicht für Deutschland entscheiden, sondern kann nach wie vor Erdogan Gefolgschaft leisten und jederzeit heim gehen, wenn ihm hier durch eigene Verfehlungen der Boden zu heiß wird.
    Ich habe die älteste Einwanderergeneration von vor 74 noch persönlich kennen gelernt. Ich arbeitete in Westberlin bei Borsig, ein ehemals ruhmreicher Lokomotivenbauer, zu meiner Zeit in den 70er Jahren bauten wir vor allem Turbinenläufer und Kugelhähne für Ölpipelines. Es waren unter den türkischen und kurdischen Kollegen viele Graue Wölfe, das heißt, Anhänger eines extremen, gewalttätigen türkischen Nationalismus. Kommunisten und andere Linke einerseits und Graue Wölfe anderersets brachten sich in der Türkei gegenseitig um; bei dem Terror gab es wohl besonders unter den Linken Opfer, denn bei den türkischen Rechtsextremisten drückte der Staat eher ein Auge zu. Bei den Betriebsratswahlen bei Borsig trat auch ein deutscher Kommunist von der KPD/ML an; er war bekannt dafür, dass er sich für die Interessen der Arbeiter einsetzte (lassen wir das so verkürzt einmal stehen). Er war bekannt wie ein roter Hund. Auch Graue Wölfe wählten ihn bedenkenlos. Deutschland war für sie nur Kulisse und Brötchengeber. Ihre Leidenschaft galt alleine den Verhältnissen in der Türkei.
    Heute wollen die Grünen und ihre Mitläufer die 16-Jährigen wählen lassen und erhoffen sich nicht ganz zu Unrecht, von dieser verblendeten "Letzten Generation" und der Genaration der Freitagshüpfer gewählt zu werden. Schließlich wollen sie auch Ausländer ködern: Bei den Deutschen sind ihre Umfragewerte im freien Fall; sie spekulieren darauf, von den eingebürgerten Ausländern um so mehr Stimmen zu bekommen und rechnen dabei mit deren Dankbarkeit. Schließlich duldet die Ampel eine Masseneinwanderung, die die von 2015 bei weitem übersteigt. Kaum einer der illegalen Einwanderer wird abgeschoben. Die Ausländer wissen, dass die Grünen und die Roten am Weitesten bei der Verteilung des von den deutschen Steuerzahlern erwirtschafteten Wohlstands an alle Welt gehen.
    Zwar sieht der Gesetzentwurf vor, dass nur Ausländer eingebürgert werden, die kein Bürgergeld beziehen. Das wäre in Ordnung; Deutschland braucht durchaus die Einwanderung fleißiger und fähiger Ausländer - am besten aus dem eigenen Kulturkreis und ihre Einbürgerung ist eigentlich nicht zu beanstanden. Aber die grün durchsetzte Beamtenschaft wird auch dieses Gesetz biegen und brechen und über Wegschauen und Auge zudrücken Massen von Leuten einbürgern, die nicht hierher passen.

14. Mai 2023
Fäscht in the City

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    Heute gab es in einer südbadischen Kommune ein Fäscht und wir waren dort, angelockt durch eine große Anzeige in der Badischen Zeitung. Das Event sollte in der "City" stattfinden - wir fuhren in die Stadt rein, fanden aber nirgens ein Schild, das zur "City" wies, sonden nur jede Menge Parkverbots-, Einbahnstraßen-, Durchfahrtsverbots- (außer Lieferverkehr), Tempo-20- und Parkverbotsschilder - eben all das, was das Flair dieser Stadt ausmacht. Aber nur nicht den Mut verlieren: Auf uns warteten aufregende "Highlights" (alle Wörter in Anführungszeichen sind aus der Anzeige). Den Abend vorher hatten wir leider schon verpasst - da hieß es "It's Partytime". Da spielte voXXclub - eine rockige Band, die auch Texte mit bayrischem Anklang hat. Heutemittag spielte Rhinwaldsounds - in der Anzeige hochdeutsch-denglisch als "Rheinwaldsounds" angekündigt. Diese alemannische Dialektband fand viel Beifall unter den Zuschauern. Sie ist auch in meiner Alemannen-Bands-Liste verzeichnet. Dann kam der Höhepunkt, nämlich "One Inch Dreams". Und zwar sollte hier auf einer "Slackline" balancert werden - meine Frau wusste zu meinem Glück, was das bedeutet: ein Hochseil, wo der Seiltänzer (darf man das noch sagen?) darauf agiert. Das fiel - in schwindelnder Höge vom Münster zum Eckartsberg und zurück - sehr waghalsig aus. Außer mir waren aber noch weitere da, die vielleicht auch nicht genug fernsehen und daher nicht mit allen neuesten Anglizismen vertraut sind. Wie sonst wäre es zu erklären, dass hier welche sich banal Freiwillige Feuerwehr nannten? Da muss es doch auch ein englisches Wort dafür geben?

1. Mai 2023
Aphanogmus kretschmanni

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    Am Kaiserstuehl hets 385 Arte vu Wildbiine - soviil wiä suscht niäne z Ditschland. Und do kumme no e Hüffe Wäschpe un Hornüüsle drzue. Jetz het mer im Schwobeland e neji Wäschpe-Art entdeckt. So wiä viil, arg viil Wisseschaftler afange druf sin, schwätzi si in dr Bolitiker noch em Müül. Wäge däm fiährt alles, was dr Dr. Hinz un dr Dr. Kunz erforscht, zum Klimawandel un zun ere kataschtrophale Zuekumft. Un jetz isch ene iigfalle, diä nej entdeckt Wäschp noch em griäne Minischterpräsident Kretschmann z daife. Si heißt Aphanogmus kretschmanni. Mit däre winzige Wäschp soll dr Kretschmann fir si Iisatz fir d Biodiversität gehrt wäre. Eh jo, an däm Iisatz isch ebis dra: Bi dr Mänsche hän d Griäne jo ball 70 Gschlächter entdeckt, wu d bishärig Mänschheit in der letschte baar Johrdoisert glatt ibersähne hat. Jedes het gmeint, s isch e Männli oder e Wiibli.
    Was diä Wäschp aber eigentlig mit dr Griäne verbindet, isch ihri parasitoidi Art, ihrini Junge groß z ziäge. Sie bohre eifach anderi Insäkte a und lege ihrini Eier do nii. Diä Parasite frässe drno s Wirts-Diär. Anschtatt eigini Kinder z bikumme, wäre üs däne Wirtsinsäkte drno gleini Aphanogmus kretschmanni. Bi dr Mänsche sin jo aü viilmol d Eltere normal un d Großeltere sowiso. Drno wäre d Kinder in d Schuel gsteckt, wäre griän indoktriniärt un kumme as Griäni wider rüs.

Worterklärungen: hets - gibt es; niäne - nirgends; no e Hüffe - noch viele; Hornüüsle - Hornissen; afange - inzwischen, allmählich; Müül - Mund, Maul; wäge däm - deshalb; z daife - zu benennen; ebis - etwas; ball - fast, bald; jedes - jeder, jede, jedes; Wirts-Diär - Wirtstier; viilmol - oft; drno - dann

19. April 2023
Bischof Zollitsch als Zielscheibe

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    Heute landet die Badische Zeitung auf ihrer Titelseite einen großen Schlag: "ZOLLITSCH SOLL MASSIV VERTUSCHT HABEN". Die ersten drei Seiten des Blattes sind abgesehen von einer Glosse komplett gefüllt mit dem Vorwurf der Vertuschung sexuellen Missbrauches durch Erzbischof Zollitsch. Und in der Tat: Der Missbrauch und seine Vertuschung in den Kirchen und anderswo ist niederschmetternd. Man hätte sich aber so einen Eifer der BZ auch gewünscht, als die linke Odenwaldschule aufflog, in der Schüler nicht nur regelmäßig von eigenen Lehrkräften missbraucht, sondern auch Besuchern zum Sex angeboten wurden. Oder als Daniel Cohn-Bendit, zeitweise Chef der Grünen im EU-Parlament, seinen stinkenden Rüssel von Kindern streicheln ließ und es literarisch beschönigte. Oder als in den 80er Jahren in Programmen grüner Landesverbände die Freigabe der einvernehmlichen Sexualität Erwachsener mit Kindern gefordert wurde. Das wur

de aufgegeben, doch noch 2013 hielt Altkommunist Kretschmann die Laudatio bei einer Preisverleihung an Cohn-Bendit. Aber nein. dagegen geht es nicht. Die Badische Zeitung verfolgt eine andere Agenda. Sie wird erst ruhen, wenn katholische Priester:innen alle 72 Geschlechter anerkennen und miteinander verheiraten und wenn die reichen Pfründe der Kirche noch mehr als jetzt schon von insgeheim ungläubigen Linken und Zeitgeist-Jüngern besetzt sind.
    Zur Kampagne gegen den Missbrauch in der Katholischen Kirche habe ich 2017 einmal einen Beitrag geliefert, in dem ich zeigte, wie mit der Kampagne eine Linksverschiebung in der Kirchenhierarchie gefördert wurde.

18. April 2023
Gegen AKW - außer in der Ukraine, in Frankreich usw.

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    Am Kaiserstuhl gibt es immer noch aktive Kernkraftgegner. Sie sind aus der Zeit. Ihr seid aus der Zeit. Wie war das nochmal mit Tschernobyl? Wo liegt das nochmal? Ach ja, in der Ukraine. Und dort erklärte kürzlich Robert Habeck, es sei okay, wenn man dort an der Atomkraft festhalte, solange "die Dinger sicher laufen". Wenige Tage später hat Deutschland unter der grün-rot-gelben Knute die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet. Und heute beziehen wir Atomstrom aus Frankreich und anderen Ländern, damit der Laden nicht zusammenbricht. Merkt Ihr denn nicht, dass da was faul ist?  Muss sich denn ein Blackout ereignen, um zur Vernunft zu kommen?

8. Abril 2023
Sprochpfläg am Kaiserstuehl

    Z Achkarre hets sitter einiger Zit Däfili umenander, wu Dialäktwerter druf erklärt wäre. Diä Däfili hänke an Wirtshiiser, an Brivathiiser, in Schaüfänschter usw. Bi dr Kirch isch e großi Dafle, wu d Organisatore (wohl Daniela Ringswald un Rebecca Rieger) druf bedüüre, ass dr Dialäkt in mänke Familiä nimmi witter gä wird. Do isch natirlig diä "Achkarrer Mundart Tour" ebis guets, dr Dialäkt wird eweng meh in dr Mittelpunkt gruckt un villicht aü fir Jungi intressant gmacht. Wämmer scho bi dr Junge sin: Uf einem Däfili heißts Lulli, Driälr, Schobbä un Schädderli. Unsereins het do alliwiil e Grattel, wänner diä alte Werter noch weißt un ka ibersetze. Uf dr Heimsitte hets e Video mit eme Dialäktliäd. Am Schluss siht mer viär Manne, eine drvu e Neger, wu s Glas hebe un (Zum)Wohl sage. Herrschaft nai, jetzt isch mer des Wort wider rüsgrutscht, wu mer nimmi derf sage. Aber guet, wänn dä schwarz Mann drbii isch, ka niäme sage, des Brojäkt isch reaktionär, ewig-geschtrig, reichsbürgerhaft. Un wänn däm Mann unser Wii gschmeckt, wänner bim e Räbbüür in dr Räbe hilft schaffe un e wenigili Alemannisch lehrt, ischs aü mir Rächt.
    Grad jetz isch z Burge e "Dialekt-Wegli" ufgmacht wore. Dr Eckart Bercher und sini Hälfer hän do alemannischi Werter üs Burge uf Fassdüüge gschriibe un ame Wägli in dr Räbe ufghänkt. Aü do soll ebis gege s Verschwinde vum heimische Dialäkt gmacht wäre. Bi dr Ereffnung isch dr Burgemeischter drbii gsii un het des Brojäkt globt. Do fallt mer grad ii, ass nit numme dr Dialäkt in Gfohr isch, nai, s Hochditsch wird jo aaü mit allerlei Modene verhunzt. Do suecht d Gmein "zwei Mitarbeitende (m/w/d)". Ich find des alliwiil e Hammer, wänn diä "Mitarbeitende" männlig, wiss un ditsch sotte sii. Oder han ich do ebis falsch verstande? In einere Azeig vu dr Gmein gohts um "Vermieter", wu ihrini Unterkinft fir "Flüchtlinge" zur Verfiägig stelle solle. So het mers friähjer gmacht un eso ischs rächt. Aber was isch, wänn hit, wu e neji Sproch gildet, e Vermiäteri an jungi Männer üs Syriä un Afghanischtan will vermiäte? Hätt dr Burgemeischter do nit besser "Vermieter*innen" oder "Vermieter:innen" oder ebis ähnligs sotte schriibe? 

Worterklärungen: z Achkarre - in Achkarren; sitter einiger Zit - seit einiger Zeit; Däfili - Täfelchen; mänke - manchen; witter gä - weiter gegeben; ebis - etwas; Lulli - Schnuller; Driälr - Lätzchen; Schobbä - Milchflasche; Schädderli - Rassel; het do alliwiil e Grattel - ist immer stolz; Neger - schwarzer Mann; Herrschaft nai - (= ein Fluch); niäme - niemand; Räbbüür - Winzer; z Burge - in Burkheim; Fassdüüge - Dauben, leicht gerundete Fassbretter

17. März 2023
Denk mal!

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    Martin Walser sprach in seiner Rede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1998 von dem, was man heute "Erinnerungsarbeit" nennt. Er sagte: "Wenn mir aber jeden Tag in den Medien diese Vergangenheit vorgehalten wird, merke ich, dass sich in mir etwas gegen diese Dauerpräsentation unserer Schande wehrt." Er sprach von der "Instrumentalisierung unserer Schande zu gegenwärtigen Zwecken". Es kam zu einem nicht mehr enden wollenden Entrüstungssturm in den Medien.
    Sehen wir die Sache doch mal positiv: Da wird viel geleistet; vor Kurzem ging es in Oberrotweil um die geistig Behinderten, die in die Psychiatrie Grafeneck eingeliefert wurden und dort umgekommen sind. Darunter sind auch welche aus unserer Gemeinde, hat der Heimat- und Geschichtsverein recheriert. Eben erst veranstaltete das Bildungswerk der Stadt Vogtsburg mit den "Omas gegen Rechts" eine "historische Erinnerungsarbeit"; der Bürgermeister lud ein dazu. So ein Einsatz wäre löblich, wenn er nicht einseitig wäre. Schon dass die "Omas gegen Rechts" dem linksextremen Umfeld zuzuordnen sind, sollte nachdenklich machen. Es werden fast immer nur die braunen Steine des Mosaiks gezeigt. Die in den Farben des Union-Jacks, der US-Flagge oder der Trikolore werden nicht gezeigt. Und auch die roten mit Sichel und Hammer nicht. Also die zerbombten deutschen Städte und unzählige ihrer Zivilisten, die verblutet oder erstickt sind, die Soldaten, die in den Rheinwiesenlagern umgekommen sind, die Frauen, die auch hier am Kaiserstuhl von Marokkanern in französischem Dienst vergewaltigt worden sind und nicht zuletzt die 13 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen, von denen unzählige umgekommen und alle heimatlos geworden sind.
    Doch halt! In Freiburg haben die Heimatvertriebenen ein Denkmal. Sie kennen es, wissen, wo es ist? Nein? Hmmm. Es ist ein sehr großer Steinklotz, vom Ruß des Straßenverkehrs ergraut, bei nassem Wetter schwarz - keine politischen Saubermänner weit und breit, kein Schulprojekt, bei dem die Kinder den Stein bürsten und vom Dreck befreien. Keine besorgte Stadtverwaltung. Gegen den Rotteckring ist der Stein durch große Müllkontainer zugestellt; wer vom Columbi-Schlössle herkommt, kann aber, wenn er diesem dunklen Klotz seine Aufmerksamkeit schenkt, die große Inschrift "Unvergessene Heimat" erkennen.

5. März 2023
Deutsche, Badener, Kaiserstühler gegen den Krieg!

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    Die Friedensbewegung in Deutschland macht Fortschritte. Immer mehr Menschen wollen das Sterben der ukrainischen Jugend in Uniform und vieler russischer Soldaten nicht mehr mit ansehen. Die neue Logik der Grünen und der anderen Parteien, die ihnen nachhecheln, ist: Je mehr Waffen, je mehr Panzer wir in die Ukraine schicken, desto näher sind wir am Frieden.
    Auf einer von Sarah Wagenknecht und Alice Schwarzer ausgerufenen Demonstration in Berlin waren 10.000e Menschen; überall in Deutschland beginnt sich Widerstand zu regen gegen die Indienstnahme Deutschlands für den NATO- und US-Krieg gegen Russland, in dem das Schlachtfeld die Ukraine ist und die jungen ukrainischen Soldaten das Kanonenfutter. Gestern war eine große Friedensdemonstration in Freiburg, heute eine Friedenskundgebung am Kriegerdenkmal in Endingen.  Unter anderem Olav Scholz (SPD) liefert die Panzer usw.
    Eine von Sarah Wagenknecht und Alice Schwarzer initiiiertes Manifest und die dazu gehörige online-Petition wurden schon von einer dreiviertel Million Menschen unterschrieben. Sei auch Du unter der ersten Million und unterschreibe jetzt! Dieses Manifest unterschrieben auch Tino Chrupalla und andere AfD-Politiker; etliche nahmen und nehmen auch an der/den Demonstration/en teil. Wagenbach verwahrte sich zunächst dagegen, der Vorwurf der Medien, sie paktiere mit Rechts, klang ihr schon in den Ohren. Ihr älterer und klügerer Freund und Ehegatte Oskar Lafontaine (parteilos) korrigierte sie sanft, als er sagte, jeder, der ehrlichen Herzens für Frieden und für Verhandlungen demonstrieren will, sei willkommen. Diese Sprachregelung akzeptierte sie. Nur rechtsextreme Fahnen und Symbole wolle man nicht sehen. Ja, wer will das schon?
    Mit dem Vorwurf "rechts" versucht die herrschende Politik seit 2013, sich die AfD vom Hals zu halten; als die Querdenker auftraten, war das erste, was den Medien einfiel, die Warnung von AfDlern, Reichsbürgern und angelblichen Nazis in den eigenen Reihen. Und so versuchen sie auch, die Friedensbewegung zu spalten. Der Initiator der Querdenkerbewegung, Michel Ballweg, der bewusst eine breites politisches Spektrum akzeptierte und einlud, verwahrte sich lediglich vor Links- und Rechtsextremismus. Er sitzt seit Monaten im Gefängnis, so etwas kann das Regime nicht gebrauchen. Malte Wendt, der Inintiator und Betreuer der Freiburger/Breisgauer Bewegung gegen das Corona-Regime und für den Frieden sitzt ebenfalls in Haft - ein Schelm, der Böses dabei denkt.

2. März 2923
Einwanderung aus Deutsch-Ostafrika!

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    Die illegale Einwanderung erreicht unter der grün-rot-gelben Regierung noch wesentlich höhere Ausmaße als unter der grünen Merkel mit ihrem schwarzen Parteibuch. Jetzt machen - über Basel - die Einwanderer aus Burundi schon die drittgrößte Gruppe aus. Sie fragen, wo Burundi liegt? Nun, wenn Sie es nicht wissen: Die Einwanderer aus Burundi wissen sehr genau, wo das 9500 km entfernte Basel liegt und kommen zielsicher hier an. Zur Not mit Hilfe der Schweizerischen Bundesbahn, die sie - aus Österreich und Liechtenstein kommend - in Buchs in Empfang nimmt und nach Basel leitet. Dort werden sie unter Bruch des Artikels 16a (2) des Grundgesetzes nach Deutschland hereingelassen.
    Die Masseneinwanderung schwappte verstärkt in die Medien, als die BILD petzte und bekannt machte, dass in der Nachbarstadt Basels, in Lörrach, die Gemeinde Mietwohnungen kündigt, um sogenannte "Flüchtlinge" unterzubringen. Die BILD wurde durch Unruhe in den Sozialen Medien aufmerksam. In der Stadt regt sich - noch viel zu schwacher - Widerspruch. Inzwischen werden weitere derartike Zumutungen bekannt. Etwa ein Altenheim der Berliner evangelischen Diakonie will 110 Senioren aus dem Heim werfen und "Geflüchtete" dort unterbringen - was wegen der irren öffentlichen Leistungen für Asylanten wesentlich profitabler ist als Senioren unterzubringen.
    Aber warum denn gleich in die Luft gehen? In Wasenweiler baut der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald das ehemalige Restaurant "Zur Sonne" zur Erstaufnahmestelle für Asylanten um, für zwei bis drei Jahre bloß, wie es heißt ... Wer erinnert sich nicht an den ermutigenden Vorfall von 2015 im Bayrischen Wald? Dort verirrten sich Wanderer und kamen an eine einsame Gaststätte, wurden hereingebeten und bewirtet. Als sie zahlen wollten, stellte sich heraus, dass sie in einer Asylantenunterkunft gelandet waren und von den Leuten dort, die kein deutsch sprachen, aus reiner Gastfreundschaft unentgeltlich bewirtet worden waren. Und die ganzen Geldbeutel, die Asylanten fanden und aufs Fundbüro brachten! Die Badische Zeitung berichtete.
    Und was Burundi betrifft: Es verwundert nicht, dass Einwanderer aus diesem afrikanischen Land heim ins Reich wollen. Burundi gehörte bis 1918 zur Kolonie Deutsch-Ostafrika und der deutsche Kolonismus war nicht einmal im entfertesten so schlecht wie die Propaganda es darstellt. Ich selbst habe in Togo eine ausgesprochene Deutschfreundlichkeit festgestellt. Die Schwarzen aus Burudi kommen wahscheinlich, um sich zu bedanken! Die Senioren und Mieter sollen sich mal nicht so anstellen, wenn sie denen und anderen Platz machen sollen!

19. Febber 2023
Elsässischs Dialäkttheater

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    Nächt bin i im e elsässische Theaterstick gsii, s het "D'r Deckkopf" gheiße. Doderbii ischs um drej Dickkepf gange: zwee elsässischi un ei bretonische. Diä zwee Elsässer un diä Bretoni sin mordsmäßig stolz uf ihre Art un Sproch gsii. S Theater uf dr Rhiininsle isch mit 400 Bsuecher gschoppt voll gsii. In dr Elsässer - diä meischte nimmi ganz jung - het s Stick arg gfalle. Do isch e elsässische Vatter wiätig drab gsii, ass si Suhn üsgrächnet e Bretoni ghirate het - un diä het aü e Molli gha.
    Alla guet, In dr Paus hämmer mit elässische Alemanne gschwätzt. Mer hän si gfrogt un si hän verzellt, ass si mit dr Kinder numme franzesisch schwätze - üsser, wänn sis nit verstoh solle: Drno rede diä Alte elsässisch unterenander.
    Mollikopf hii, Mollikopf här - des isch e sicheri Method, wiä mer e Sproch kapütt macht. Un s elsässisch Alemannisch goht dr Bach na - d Schissmatt naa, hän si gsait. Vu däne, wu begeischteret ab em Dialäkt gsii sin un wu e Hüffe glacht hän, hän viil franzesisch mitenader gschwätzt. Villicht isch unser Gspräch nit repräsentativ gsii. Un eini het aü gsait, si diäg numme elsässisch mit em Änkelkind schwätze. Hoffe mer, ass des wohr isch. Mich dunkt halt, d Alemanne äne am Rhiin len s Eige mit dr nämlige Lichtigkeit gheie wiä ihrini Stammesbriäder häne am Rhiin.

Worterklärungen: Febber - Februar; nächt - gestern Nacht; doderbii - dabei; mordsmäßig stolz - umheimlich stolz; Rhiininsle - Rheininsel; gschoppt voll - voll bis zum Rand; arg gfalle - sehr gefallen, sehr gut gefunden; wiätig drab gsii - wütend darüber gewesen; Molli - dicker Kopf, Dickkopf; gschwätzt - gesprochen; numme - nurmehr, nur, bloß; goht dr Bach na - geht kaputt; goht d Schissmatt na - geht kaputt; e Hüffe - viel; si diäg - (sie tue) = sie würde; mich dunkt - mir scheint; äne - drüben; len ... gheie - lassen ... fallen; mit dr nämlige Lichtigkeit - mit der gleichen Leichtigkeit; häne - hüben, hier drüben

Schmutziger Donnerstag, 16. Februar 2023
Die SPD, wie sie singt un lacht

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    Die Sozialdemokratie stellt nun einen Kanzler, der zum ersten Mal seit 78 Jahren wieder deutsche Panzer gegen russische Tanks rollen lässt. Das Schlachtfeld ist wieder die Ukraine; in den Panzern sterben junge Ukrainer und auf der Gegenseite junge Russen. Der Auftraggeber auf deutscher Seite ist nun nicht Hitler, sondern Hintermänner in den USA mit ihrer senilen Strohpuppe Biden. Man sehnt sich die Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg zurück und die Friedensbewegung der 80er Jahre gegen den Nachrüstungsbeschluss der NATO, in der die sozialdemokratische Basis sehr eifrig war. Es gab damals Demonstrationen mit einer halben Million Menschen auf der Straße; zu den Rednern gehörte Willy Brandt; es gab Sitzblockaden gegen amerikanische Atomwaffenstandorte in Deutschland. Anders heute: Eine unglaubliche Kriegsbegeisterung von Altparteien und Altmedien. Der Krieg wird auch mit Waffenlieferungen der rot-grün-gelben Ampel am Leben gehalten; jeder weitere Tag kostet hunderte von Opfern.
    Wer nun meint, das ist alles - Narri, Narro! Nur noch ein Beispiel: Der Gesundheitsminister, der von der SPD gestellt wird, und seine Reformkommission wollen die Versorgung mit Krankenhäusern neu ordnen. Dabei würden eine große Zahl kleinerer Häuser geschlossen werden. Eine freudige Nachricht für jeden, der monatelang auf einen Facharzttermin wartet und der hofft, im Notfall in einer Klinik unterzukommen, die für seine Angehörigen erreichbar ist. Ich habe heute in einer Klinik fast 20 Mal angerufen und immer nur einen Piepton mit der Melodie von "Friede, Freude, Götterfunken" zu hören bekommen. Aber gut, wozu brauchen wir Kliniken in der Nähe? Vom Patientenbesuch haben die Gesundheitsminister Spahn (CDU), Lauterbach und ihre Mitläufer die Angehörigen durch Besuchsverbote, Testpflicht, Maskenzwang und andere Schikanen bereits entwöhnt. Und die Knappheit ist längst in den deutschen Spitälern spürbar, wo wegen Personalmangel Stationen schließen müssen und Patienten bereits heimgeschickt werden, wenn sie kaum wieder auf den Beinen sind. Der Staat hat viele Pflegekräfte gerade auch hier im Südwesten durch sein Corona-Regime und den Impfzwang ins Ausland oder in andere Berufszweige vertrieben. Zugleich stieg die Zahl der Patienten durch Merkels und dann Baerbocks Masseneinwanderung von Afghanistan über Afrika bis hin zur Ukraine. Etliche Krankenhäuser auch hier im Oberbaden würden wegfallen oder in bloße Pflegeanstalten umgewandelt. Nüsse, an denen sich die CDU vergeblich abgemüht hat, werden nun von der SPD geknackt. Hoffentlich bleiben sie ihnen im Hals stecken! Narri Narro!

16. Febber 2023
Wiä lang hebt in dr Welf ihre Valentinsglick?

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    Am Valentinsdag oder kurz drvor sin zwei verliäbti Welf bi St. Blasiä in e Fotofalle niidappt. Mer isch jetz fascht sicher, ass es e Bäärli isch, wu wahrschiints ball Nochwugs bikunnt un fescht im Hochschwarzwald agsiidlet blibt. No wird sich des Bäärli witter an dr Schef un Rinder bediäne, wu dert obe ghalte wäre. S letztscht Rind isch erscht am letschte Zischdig am en Ord bim Schluchsee grisse wore. D Büüre wäre uf Drapp ghalte. Un nit ass eber meint, eso e Wolfswiibli isch zimperlig: Dä Wolf, wu sibe Schef Afang Jänner in zwoo verschiedene Häärde im Minschterdal grisse het, soll e Wiibli gsii sii.
    Bi uns do hunte am Kaiserstuehl un in dr Rhiinebini schaffe d Büüre un d Räbbüüre 15 Stunde am Dag, wahrschiins isch des dert obe uf em Schwarzwald nit anderscht. S griän Umwältminischterium luegt jetz, ass "wir die Weidetierhalter sensibilisieren können, dass sie einen wolfsabweisenden Zaun installieren". Aha, do diän drno also d Viihalter in dr 16., 17. un 18. Stund vum Dag e bsundere Züün gege d Welf ufstelle, während normali Birger sich d Bropaganda vu ARD un ZDF niiziäge. Un wänn dä Blatz abgweidet isch, stelli si dä Züün am en Ord anderscht uf. Un diä andere Ziin an andere Stelle, wu si Schef oder Kiäh hän, aü. Aber gän Obacht: Am Schluß wisse diä Büüre ohni s Staatsfernseh gar nimmi, wär si wehle solle, gege welle Fejnd ass si sich stelle miän: Am Schluss kämpfi si gege d verliäbte Welf anstatt gege dr Putin, gege diä billig un sicher Gasversorgung, gege d Grankehüüs-Viilfalt, gege d AfD, gege d Querdänker usw.

Worterklärungen: Febber - Februar; hebt - hält; in dr Welf ihre Valentinsglick - das Valentinsglück der Wölfe; e Bäärli - ein Paar; Zischdig - Dienstag; Wolfswiibli - Wolfsweibchen, Fähe; Jänner - Januar; wahrschiints - wahrscheinlich; am en Ord - irgendwo; nit ass eber meint - nicht dass jemand meint; do hunte - hier unten; Räbbüüre - Rebbauern, Winzer; Züün, Ziin - Zaun, Zäune; Kiäh - Kühe; gege welle - gegen welchen; miän - müssen

9. Februar 2023
Verheerendes Erdbeben - Hilfe tut not

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    Das Erdbeben in Nahen Osten hat Menschen erreicht, die ohnehin schon vom Glück velassen sind. Das gilt für die betroffenen ärmlichen anatolischen Landstriche, besonders aber auch für Nordwest-Syrien. Dort ist auch die Stadt Aleppo heimgesucht, die bereits verheerende Schäden durch den Bürgerkieg - besser: durch den Stellvertreterkrieg der Amerikaner - erlitten hat. Hier gibt es wie in vielen syrischen Orten ein recht freies christliches Leben; es gibt mehrere Konfessionen, wenn auch dezimiert. Viele Christen sind geflohen - aber nicht vor Assad, sondern vor den islamischen Fundamentalisten. Da Syrien vom Westen boykottiert und saktioniert wird, ist die Ernährungslage und die medizinische Versorgung schon seit Jahren fürchterlich. Ich beobachte das christliche Leben dort seit Jahren mit Hilfe eines Abonnements der Zeitschrift "ICO - Information Christlicher Orient". Das dazugehörige "Hilfswerk christlicher Orient" unterstützt eine Sozialküche der dortigen Franziskaner-Pfarrei, aus der bisher schon täglich hunderte von Bedürftigen versorgt wurden. Das Wichtigste ist jetzt, dass Überlebende unter den Trümmern hervorgeholt werden; das ist teils nur mit Räumfahrzeugen möglich, die es aber wegen des Boykotts kaum gibt. Dann die Versorgung der Verwundeten - hier fehlen die Medikamente und die Medizintechnik. Selbst wenn dies alles gut wäre: Viele Obdachlosen können sich nicht mehr in die mehrstöckigen Häuser zurücktrauen oder finden nur noch Trümmer dort, wo ihr Haus stand. Sie müssen in einer lebensgefährdenden Weise hungern und frieren - hier kann die Sozialküche der Franziskaner helfen; neben Lebensmittelrationen bieten sie auch Zuflucht in den Kirchengebäuden an, die meist stabiler sind als private Bauten. Wer wie ich den großen Spendenkonzernen misstraut, kann hier eine kleine, aber wichtige Initiative unterstüzen. Ich habe dort auch schon in der Vergangenheit hingespendet; die Bankensoftware hat beim Spendenzweck "Winterhilfe für Syrien" aber den Verstoß gegen die Sanktionen erkannt und der Betrag kam wieder retour. Beim Weglassen des Wortes "Syrien" ging die Spende durch. Das jetzige ausreichende Kennwort ist "Erdbeben". Wer etwas für diese Initiative entbehren kann und will, findet hier die Konto-Nummer. Vergelt's Gott! Bitte auch den Facebook-Auftritt des Hilfswerks Initiative Christlicher Orient beachten!
1. Februar 2023
Krieg in Asylantenheim

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    Kürzlich kam es in der Freiburger LEA (Landeserstaufnahmestelle) zu bewaffneten Auseinandersetzungen zweier Gruppen von erst kürzlich eingetroffenen Asylanten. Ein seit Wochen schwelender und immer wieder ausbrechender Konflikt gipfelte am 22. und 23. Januar in einen Kampf, in dem die Kontrahenten mit Eisenstangen und Messern aufeinander losgingen. Auch Personal der LEA wurde bedroht und Polizisten wurden bespuckt. Die eine Gruppe der an die 40 Kämpfer stammt aus Syrien und Afghanistan, die andere aus nordafrikanischen Ländern, namentlich Algerien und Marokko. Zeitweise sah sich die Polizei aber etwa 300 "Schutzsuchenden" gegenüber, von denen nicht klar war, wer friedlich ist und wer zu den Schlägern gehört. An diesen zwei Tagen mussten Polizei, Notärzte, Feuerwehr und andere 5 mal zu einem Großeinsatz anrücken. Um hier Herr zu werden (?) mussten auch auswärtige Polizeikräfte zusammengezogen werden, darunter von der Bundespolizei. Auch die Feuerwehr war im Einsatz, nachdem hochaggressive besoffene Nordafrikaner den Alarm ausgelöst hatten. Das Regierungspräsidium und die Badische Zeitung halten die Geschehnisse für "nicht hinnehmbar"; die 10 Festgenommenen waren am anderen Tag wieder auf freiem Fuß. Der Tunesier Mohammed B., der erste der Täter, gegen den wegen gefährlicher Körperverletzung verhandelt wurde, bekam eine Bewährungsstrafe. Die haben ab jetzt ganz arg Angst vor dem deutschen Rechtsstaat. Da stimmt es froh, zu wissen, dass derzeit eine Einwanderungswelle stattfindet, die die von 2015 bei Weitem übersteigt. Im November 2022 wanderten alleine in Baden-Württemberg 4243 "Geflüchtete" ein, zwei Jahre vorher waren es noch 918 gewesen.
    Auch unter dem Level von bewaffneten Kleinkriegen beschäftigen sogenannte "Schutzsuchende" Polizei und Gerichte bis an den Anschlag; oft geht es um Drogenhandel, Diebstahl, Raub und Körperverletzung. Freiburg hat auch schon Mord und Gruppenvergewaltigung gesehen.
    Gegen diese Verhöhnung der Deutschen und ihres auf dem Schlauch gehenden Rechtsstaats durch Asylanten gibt es nur ein Mittel: Sofortige Abschiebung der Täter. Und: Ohne den Stopp der illegalen Einwanderung sind die Verhältnisse in den Asyleinrichtungen und in den Parallelgesellschaften nicht in den Griff zu bekommen. Hier gibt es zwei Mittel:
1. Die Schließung der Grenzen besonders für orientalische und afrikanische Einwanderer.
2. Die Abstellung des Magneten, der die Abenteurer anzieht: Reduzierung der Hilfsleistungen und Auszahlung nur noch in Sachleistungen.
    Es wird bei so einer rigorosen Schutzpolitik auch passieren, dass mal einem Unrecht geschieht. Dabei muss man aber bedenken, dass die ganze Masseneinwanderung eine große Ungerechtigkeit und eine Zumutung gegenüber den Deutschen ist. Die herrschende Politik schiebt Sachzwänge vor und ist nicht gewillt, die Einwanderung zu stoppen, die im Übrigen von der EU und den Hintermännern des UN-Migrationspakts forciert wird. Und du, deutscher Michel, wählst immer wieder dieselben Altparteien, die Deutschland zu einem Vielvölkerstaat machen.

29. Januar 2023
Heraus zur Friedensdemonstration!

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    Mit der versprochenen Lieferung deutscher Kampfpanzer Leopard sind wir dem Dritten Weltkrieg ein Stück näher marschiert. Deutschland befindet sich jetzt wieder im Krieg mit Russland. Die Panzer und andere Waffen werden einen Krieg verlängern, der nicht gewonnen werden kann. In den Panzern werden ukrainische Soldaten sitzen und verbrennen oder explodieren. Auch junge Russen werden sterben. Was kommt als nächstes? Deutsche Kampfflugzeuge? Bodentruppen? Der einzige Profiteur des Krieges sind die USA - ihnen kann es egal sein, wenn Europa in Trümmern liegt. Sie kämpfen um die Rettung ihrer Vormachstellung in der Welt und wollen die Rivalen Russland und Europa schwächen. Eine der Parolen der Grünen war einst "Frieden schaffen ohne Waffen". Heute sind sie zusammen mit der FDP-Generalissima Strack-Zimmermann und dem Säbelrassler Merz die Kriegstreiber par excellence, Baerbock hat offen bekannt: "Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander!" Donald Trump hat kürzlich getwittert: "Wenn ich Präsident wäre, hätte es den Krieg zwischen Russland und der Ukraine nie gegeben. Aber selbst jetzt könnte ich als Präsident innerhalb von 24 Stunden ein Ende dieses schrecklichen und schnell eskalierenden Krieges aushandeln. Was für eine tragische Verschwendung menschlichen Lebens!!!"
    Fallen wir unserer kriegbegeisterten Regierung in die Arme!

Demonstration am
Samstag, 4. Februar 2023 um 14 Uhr
Platz der alten Synagoge, Freiburg

Die Forderungen dieser überparteilichen Demonstration lauten:

*Friedensverhandlungen!
*Stoppt die Waffenlieferungen!
*Schluss mit den Sanktionen!
*Aufklärung statt Kriegspropaganda!

23. Jänner 2023
Dr Wolf un d Diär-Gwälerei

    Zur Zit kumme uf Youtube un uf Facebook alliwiil Video üs Afrika mit Raüb-Diärer, wu versuche, anderi Viicher uf dr Bode z bringe un z frässe. Ich han bishär gmeint, d Lebe, d Leoparde, d Hyäne gehn in ihrene Opfer an d Kähle un bissi si so dot. Des stimmt aber schiints nit. Dr Leb fangt a, si Opfer bi lebändigem Liib frässe. Vielmol ischs e ganzes Rudel, wu iber des Opfer härfallt. Si gehn sogar an üsgwagsini Wasserbiffel un an jungi Elefante, jo, sogar an Grokediller. Vu Antilope, Affe usw., wämmer gar nit rede. Un sogar e alte Leb ka vum e Rudel erledigt un ufgfrässe wäre. Wänn eso e Wasserbiffel eso e Leb uf d Herner griägt, wirft ere aber e baar Metter durch d Luft (!). Dä verdläuft drno meischtens. Wänns aber e ganz Rudel Lebe isch, kenni si eso e Biffel erledige un frässen-e, wiä gsait, bi lebändigem Liib uf. Wänn do d Biffel-Häärd in dr Nächi isch, gehn mänkmol e baar Bulle rüs un läufe uf dr Leb oder ufs Rudel zue. Do bikumme d Leebe Moris un verdlaüfe, wennigschtens e baar Metter. Des Opfer am Bode ka drno ufstoh un in dr Schutz vu dr Häärd zruck. Un jetz gänn Obacht: des isch ebis, wu mir Mänsche sotte drüs lehre. Wänn viil zämmestehn, ka mer in ere starke Macht drotze.
    Im Schwarzwald macht dr Wolf, dr Liäbling vu dr Griäne, s dupfe-glich. Diämol het eine z Tiäfehüüsere bi Hächeschwand e üsgwagsini Kueh agriffe un het ere furchtbari Verletzunge bibrocht. Des Viich het "viele, großflächige Schnittverletzungen" uf em Rucke gha, so hets gheiße. Wänn e Wolf in e Schof-Pferch niikunnt, kas si, ass er 30 oder meh vu däne wehrlose Diärer umbringt - wiäs z Bad-Wildbad scho bassiärt isch. Aber guet, was wit mache, dr ditsch un dr alemannisch Michel wehlt alliwiil diä Griäne un diä andere Barteie, wu in dr Griäne in Umweltsache hintenii schlupfe. No mueß mer dä Wolfskult, wu mer gwehlt het, halt aü ha. Broscht Mahlzit, liäbi Wirt un liäbi Turischte dert obe uf em Schwarzwald.
    Aber aü dr Mänsch ka sii wiä e Wolf. Däre schwär verletzte Kueh, si heißt Annabell, het mer ase jung scho d Herner eweg gmacht. Des Kalb het dur des monatelang Schmärze un s fählt em e Hohlraüm, wus brüücht, zum Hitz abboije. Un eso e Kueh ka sich nimmi wehre.

Worterklärungen: Jänner - Januar; Diär, Diärer - Tier, Tiere; alliwiil - immer; Viich, Viicher - Tier, Tiere; d Lebe - die Löwen; schiints - anscheinend; viilmol - oft; Grokediller - Krokodile; verdläuft - flieht, haut ab; mänkmol - manchmal; Moris - Angst, Respekt; ebis, wu mir Mänsche sotte drüs lehre - etwas, woraus wir Menschen lernen sollten; s dupfe-glich - genau das gleiche; diämol - kürzlich; Tiäfehüüsere - Tiefenhäusern; Hächeschwand - Höhenschwand; Schof-Pferch - Schafsgehege; was wit mache - was willst du machen; hintenii schlupfe - hintenrein schlüpfen; ase jung - als sie noch jung war; nimmi - nicht mehr

20. Januar 2023
Freiburg: Verfolgung der Querdenker

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   Es gibt von linken Richtern schon seit längerem Urteile, bei denen die politische Tendenz unübersehbar ist. Besonders aber seitdem Angela Merkel in autokratischer Manier die Auswechslung des Verfassungsschutzchefs und des Chefs des Bundesverfassungsgerichts veranlasst hat, kommen aus der Justiz immer mehr Repressionsmaßnahmen gegen Oppositionelle. So auch gegen die Querdenkerbewegung. So sitzt deren Begründer, Michael Ballweg, seit 29. Juni 2022 im Gefängnis, weil er Spendengelder veruntreut haben soll - es geht um Beträge, die beim Bundeskanzler nicht einmal in der Portokasse eine Rolle spielen würden. Der Regierungschef selbst war und ist verdächtig, in der Cum-Ex-Affäre an die 10 Millionen Steuerraub duch die Wartburgbank begünstigt zu haben - er sah keinen Tag das Gefängnis von innen, er kann sich - sehr praktisch - nicht mehr an Details erinnern.
    Auch in Freiburg geht es gegen die Querdenker. Mit der Verurteilung einzelner soll die ganze Bewegung eingeschüchtert werden. So wurde jetzt ein Demonstrant zu 60 Tagesätzen verurteilt. Sein Verbrechen bestand darin, Parolen gezeigt zu haben, die laut Badische Zeitung "an die Phrasen des nationalsozialistischen Terrorregimes angelehnt waren." Das stimmt, der Verurteilte hatte solches gezeigt: "Wollt Ihr die totale Sicherheit? Impfung macht frei! Heil Impfung!" Mit einem gebastelten Torbogen und der Inschrift "Impfen macht frei!" soll er "den Völkermord durch den Nationalsozialismus mit den Schutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie verglichen und gleichgesetzt haben". Jetzt wird ihm vorgeworfen, er "verharmlose die Gräueltaten während der Gewaltherrschaft des so genannten Dritten Reiches".
    Auch hier misst die Justiz mit zweierlei Maß. Die Medien und die Altparteien werden nicht müde, die AfD oder einzelne ihrer Politiker und Strömungen mit den Nazis gleichzusetzen, das geschieht nicht zuletzt in den deutschen Parlamenten. Auch der Querdenkerbwegung wird unermüdlich vorgeworfen, sie sei von Nazis durchsetzt. Das ist zwar lächerlich, aber ernst gemeint, die linksgrünen Meinungsführer glauben das vielleicht selbst und zeugen damit von tiefer Unkenntnis des Nationalsozialismus und verharmlosen desselben.
    Dass den Verurteilten die Lage der Ungeimpften an die der Juden erinnerte, überrascht mich nicht. Auch ich fühlte mich fast wie ein Jude, als ich als Nichtgeimpfter aus der deutschen Gesellschaft ausgeschlossen war: Kein Zutritt zum Gottesdienst, Besuchsverbot in Krankenhaus und Altersheim, kein Zutritt zu Versammlungen und Lokalen, versuchte Aufhetzung von Verwandten und Freunden und Fremden gegen mich und andere Ungeimpfte. Uns wurde die Schuld am Tod von unzähligen "An- oder mit- Corona Verstorbenen" angelastet. Zerstörung von Geschäftsverbindungen, als Unternehmen durch Lockdown in die Knie gingen. Und und und.
    Der verurteilte Elektroingenieur ist nicht der einzige in Freiburg; etliche andere, die bei einer Demo den Kundgebungsplatz nicht verließen, wie es die Polizei wollte, hatten Strafandrohungen von 500 €. Zum Vergleich: Die Antifa verlässt fast nie die Plätze, deren sie verwiesen wird. Hier unterbleibt eine Verfolgung fast immer.

12. Januar 2023
Ein Blick nach Verdun

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   Mein Großvater kämpfte im Ersten Weltkrieg bei Verdun. Aus gegebenem Anlass möchte ich mal zurückblicken. Im Fort Vaux bei Verdun kämpfte ein größerer Trupp Franzosen gegen die vorrückenden Deutschen, bis sie fast völlig aufgerieben waren. Im Militärpass meines Großvaters Ernst steht: "16. 5. - 1. 6. 16 Kampf um Fort Vaux", in einem weiteren Eintrag "3. 6. - 7. 6. 16 Kämpfe in u. bei Fort Vaux". Möglicherweis war mein Großvater direkt dabei. Er starb kurz vor meiner Geburt an den Spätfolgen einer Giftgas-Verletzung.
    Die französischen Verteidiger der Festung Vaux hatten keine Verbindung mehr nach draußen außer Brieftauben; als diese im Giftgas verendet waren, brachen Todeskommandos aus um zu versuchen, Kontakt mit den französischen Truppen aufzunehmen. Als die Verteidiger nur noch eine Handvoll und fast verdurstet waren, ergaben sie sich.
    Die Festung ist heute ein Museum und in einem Infoblatt heißt es: "Am 24. Mai [1916] übernimmt Mayor RAYNAL das Kommando des Forts. Er hatte das traurige Privileg es den Deutschen am 7. Juni 6 Uhr morgens zu übergeben. Die Deutschen überwiesen ihm und seinen Männern die militärischen Ehren und der Kronprinz schenkte diesem einmaligen Soldaten seinen Degen." In der Wikiblödia, hier einmal nicht blöd, ist es etwas anders dargestellt: "Am ... 8. Juni, wurde Raynal von Kronprinz Wilhelm, dem Befehlshaber der 5. Armee ... mit einer 'ritterlichen Geste' geehrt. Er überreichte dem Gefangenen den Degen eines anderen französischen Offiziers, weil Raynal seinen eigenen im Kampfgeschehen verloren hatte. Wilhelm zeigte sich von der 'bewundernswerten Verteidigung' beeindruckt und informierte Raynal darüber, dass er in seinem Heimatland einen der höchsten Orden der Légion d'Honneur zuerkannt bekommen hatte. Raynal bedankte sich mit der Bemerkung, Wilhelm sei keineswegs 'der Affe, den unsere Karikaturisten aus ihm gemacht haben' ".
    Nun erinnern wir uns an die heute übliche Kriegsführung: Der Ami zerstört den Irak, bombt ihn aus und lässt Saddam Hussein durch einheimische Schergen hängen. Die Massenvernichtungswaffen, die die USA als Kriegsgrund angaben, hatten nie existiert, wie später der ehemalige Außenminister Colin Powell zugab. In Libyen zerbombten die Masters of War aus den USA, Frankreich und anderen Ländern ebenfalls Städte und überließen Präsident Gaddafi einheimischen Schergen, die ihn fassten und "pfählten" (bitte googeln, was das ist). Und und und.
    In Verdun gibt es tausende Soldatengräber, dort liegen vor allem Deutsche und Franzosen. In einem riesigen Gebäude dort, das ein in der Erde steckendes Schwert symbolisiert, liegen im Keller die Knochen von unzähligen Soldaten, Deutsche und Franzosen durcheinander. Man hatte diese zerfetzten und zerstreuten Körperteile nicht mehr einem bestimmten Soldaten zuordnen können. Die Knochen der deutschen, französischen und englischen Kriegsherren liegen in Gruften auf dem Friedhöfen der Hauptstädte. Von ihnen musste keiner im Felde sterben.

3. Januar 2023
Bürgerkrieg in Silvesternacht

    In der Silvesternacht gab es in Berlin und in mehreren anderen deutschen Städten bürgerkriegsähnliche Revolten, bei denen Polizei und Feuerwehr mit Silvestermunition beschossen, teilweise in die Flucht getrieben wurde, es gab auf Seite der Einsatzkräfte etliche Verletzte. Die Badische Zeitung berichtete erstmals am 2. Januar, also 48 Stunden später darüber, und zwar auf der Seite "Aus aller Welt", S. 8, Überschrift "FREUDE, KRAVALLE UND SCHWERE BÖLLERUNFÄLLE". Wem es gelingt, bis zum Schluss des Artikels durchzuhalten, der erfährt durch den dpa-Bericht: "In Berlin wurden die Einsatzkräfte beim Löschen eines brennenden Autos 'massiv mit Böllern angegriffen', wie die Polizei twitterte. Im Stadtteil Lichtenrade versuchten 60 bis 80 Menschen ein Fahrzeug anzuzünden. Kollegen seien 'sprichwörtlich unter Beschuss genommen' worden, twitterte die Polizei. Insgesamt seien in 38 Fällen Einsatzkräfte angegriffen worden." Eine solche Reaktion mit angezogener Handbremse passiert nicht zum ersten Mal, so auch nach dem 1. Mai 2009.
    Wer die Täter waren, erfährt der Leser nicht. Waren es die Reichsbürger? Hat etwa Prinz Heinrich VIII. aus der Gefängniszelle heraus den Befehl zum Aufstand gegeben? Hat etwa die AfD den Kassiber geschmuggelt? Herr Verfassungsschutzpräsident Haldenwang (CDU), Herr Vorsitzender Klingbeil (SPD), sie wissen das doch, sie sind gefordert! Hat denn nicht die Badische Zeitung am 8. Dezember getitelt: "REICHSBÜRGER WOLLTEN REGIERUNG STÜRZEN" - große Überschrift auf Seite 1 mit Bild von Heinrich VIII. mit seinem ockerfarbenen Sakko und Handschellen. Tags drauf hatte SPD-Chef Lars Klingbeil das Kriegsbeil geschwungen und Konsequenzen für die AfD gefordert. Die Badische Zeitung schreibt auf Seite 1: "Klingbeil nannte die AfD eine 'offen verfassungswidrige Partei', die als 'parlamentarische Schnittstelle für Hass, Hetze und Gewalt' agiere." Und Heldenwang meinte laut BZ vom 22. 12., die AfD "steuert nahezu ungebremst in Richtung rechtsaußen", er sprach von "fremdenfeindlichen, antisemitischen, völkischen und die Würde von Menschen verletzenden Äußerungen" in den Tiefen der AfD-Parteistrukturen.
    Heute, am 3. Januar, fühlt sich die Badische doch bemüßigt, sogar auf Seite eins eine kurze einspaltige Notiz mit dem Titel "SCHOLZ VERURTEILT SILVESTER-ANGRIFFE" zu bringen. Sogar Nancy Faeser, SPD-Innenministerin, sonst bei Antifa-Gewalt eher verständnisvoll, ist "fassungslos und wütend", vermeldet das Blatt. Aber wieder vergisst das Blatt hier zu erwähnen, wer denn die Täter sind und vielleicht weiß es auch der Bundeskanzler nicht, er ist für seine Gedächtnislücken bekannt. Auf Seite 16, wieder auf der Seite "Aus aller Welt", wird es endlich die Auflösung des Rätsels geben, denkt der Leser, aber auch hier erscheint im über eine halbe Seite einnehmenden Artikel "WIE SOLLEN DIE EINSATZKRÄFTE GESCHÜTZT WERDEN?" kein Hinweis darauf, wer die brutalen Straßenkämpfer sein könnten. Will das Blatt etwa die Reichsbürger decken? Immerhin wird erwähnt, dass es auch in Kehl "Ausschreitungen in einem nicht gekannten Ausmaß" gegeben hat. Fertig. Aus.
    Doch es gab solche Ausschreitungen in vielen deutschen Städten; Julian Reichelt, der ehemalige Chef von BILD digital, hat mit seinem Team in Berlin-Neukölln, Frankfurt, Köln und Düsseldorf gefilmt; er kommt zur Einschätzung, bei den Tätern handele es sich um "... junge, vorwiegend muslimische Migranten".
    Die Ampel wird indessen nicht müde, immer mehr Einwanderung aus dem Orient und Afrika zuzulassen und auch aktiv zu organisieren, wie das angestrengte Hereinholen von "Ortskräften" aus Afghanistan. Als Lösung hört man von der Politik bisher: Bestrafung der Täter (da lachen die aber, sie wissen, was das in Deutschland bedeutet). Mit einem Böllerverbot, das Polizeigewerkschafter und andere fordern, wird dann der anständige Bürger bestraft - die Parallelgesellschaften, aus denen die Gewalt kommt, kann und will diese Regierung nicht in den Griff bekommen.

2. Januar 2023
Papst Benedikt XVI. R.I.P.

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    der verstorbene Papst Benedikt war ein Felsen in der Brandung des Zeitgeists. Am 16. November 2011 bei der Papstmesse in Freiburg durfte ich ihn sehen und hören. Einen Teil der Messe hielt er auf Lateinisch - für mich eines der Zeichen dafür, dass er am alten Glauben festhält. Mich hat er damit tief berührt - die lateinische Messe ist ein Stück meiner Kindheit.
    Gestern nach seinem Tod geriet ich zufällig für zwei, drei Minuten auf eine Nachrichtensendung im Staatsfernsehen; das Medium sandte Liebespfeile auf den Papst aus - vergiftete freilich. Man vergaß in der kurzen Zeit nämlich nicht, die Legende von der Rehabilitation eines "Schoa-Leugners" durch den Papst neu aufzulegen.

Ich habe die Legende mit den Pius-Brüdern und der Rehablilitation eines "Schoa-Leugners" einmal genau auseinander genommen - siehe hier
.
    Möge Gott uns weitere solche Päpste schicken.

29. Dezämber 2022
Stills Stärbe

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    Ei Handwärksbetriib noch em andere wirft s Handtuech. Viil vu däne buckle aü im Stärbe no vor em Staat un dr Bolitik. Anderscht d Familiä Pröller vu Eächtinge, diä schwätze Glartäxt. Si miän jetz ihri Metzg ufgää, ganz gnaü noch eme halbe Johrhundert; am 6. Dezämber isch s Jubiläum gsii. Dr Friedhelm Pröller sait, s säige alliwiil wenniger Kunde wore un z letscht heb "d Corona-Pandemie un ihri Folge" in däre Metzg eso zuegsetzt, ass sie het miäße schliäße. So heb zum Biispiil ihre Cartering-Service in dr Corona-Zit iberhaüpt nyt verdiänt. Ellei in dr "Corona-Krise" heb d Metzg iber 200.000 Euro verlore, des weng Hilf, wu si vum Staat bikumme hän, hän si wider miäße zruckzahle.
    Des sin dittligi Wort, wu zu minere Iberraschung sogar in dr Badische Zittig brocht wore sin. Natiirlig isch des mit dr "Corona-Krise" e Sprochregelung vu dr staatlige Propaganda. Jetz, wu d Glinike voll vu Influenza-Patiänte mit Atemnot sin, redet niäme vu Krise und kei Fernsehkamera stoht näben em Grankebett vu Patiänte, wu stärbe. Diä Corona-Krise isch e Komplott vu dr Merkel, vum Spahn, vum Scholz, vum Lauterbach, vun e Hüffe andere mit dr Arzneimittel-Induschtrii gsii, zu dr Propagandischte ghere aü dr Drosten, dr Wihler un anderi, bsunders aü s Staatsfernseh un d staatstragende Zittunge usw. Sie hän is zwei Johr gstohle - in dr Alte, wu hän miäße ellei liide un stärbe,  in dr Kinder, wu vu dr Alte abgschnitte wore un in dr Schuel drangsaliärt wore sin, in dr junge un alte Erwagsene, wu sich nimmi hän derfe dräffe un im Mittelstand, wu im Lockdown het miäße schliäße und aü suscht bhinderet wore un dr Bach na gange isch. S Corona-Regiim het meh Opfer koschtet wiä Corona sälber, bsunders, wämmer jetz no d Impfopfer drzue zellt. Un Dü, daübe Michel, machsch alliwiil no s Grizli bi däre Mannschaft.
    Intressant isch no des, was dr Pröller Fiedhelm gsait het: Immer meh Lit kaüfe alles, was si brüche, im Supermarkt un immer wenniger Lit koche esälber. Ass do viil Kundschaft wägbricht, isch glar un do sin mir alli drfir verantwortlig un nit numme d Bolitik.

Worterklärungen: Eächtinge - Jechtingen; schwätze - reden; Metzg - Metzgerei; s säige - es seien; alliwiil - immer; dr heb - er habe; niäme - niemand; e Hüffe - viel;  in dr Alte - den Alten; dr Bach na gange - den Bach hinunter gegangen (= unter gegangen); daübe Michel - dummer Michel; s Grizli - das Kreuzchen (bei der Wahl)

27. Dezember 2022
Spiegel beim Lügen ertappt

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    Im Dezember 2018 wurde bekannt, dass einer der Reporter des Magazins Spiegel, Claas Relotius, Lügengeschichten erfunden hatte. Pikant: Dieser Relotius war der höchstdekorierte, mit Preisen überhäufte Journalist in Deutschland. Seine Lügen bedienten den Zeitgeist und wurden von einer großen Leserschaft nur zu gerne geglaubt.
    Nun ist der nächste Fall zu Tage getreten: Erneut hat ein Schreiberling des Blattes eine Geschichte mit „Flüchtlingen“, genau gesagt: Einwanderern erfunden bzw. abgeschrieben. Doch während es letztes Mal noch einen - nicht all zu großen - Aufschrei der Kollegen in den Redaktionen der anderen Blätter gab, schweigen dieses Mal die meisten ganz, darunter auch die Badische Zeitung. Ich habe es aus der Neuen Züricher Zeitung erfahren.
    An der türkisch-griechischen Grenze spielen sich tatsächlich tragische Ereignisse ab. Die neue Lügengeschichte spielt sich im Raum des durchaus glaubhaften Ringens zwischen der Türkei und Griechenland ab, wo die Türken mitunter versuchen, Migranten mit Gewalt abzuschieben, um Druck auf die EU auszuüben. Natürlich versuchen die Migranten auch ohne türkischen Druck die Grenze ins Paradies zu überwinden. Zu den Mitspielern im jetzigen Fall gehören auch die NGOs und Journalisten, die solche erfundenen oder wahre Fälle aufgreifen, um den griechischen Behörden Unmenschlichkeit vorzuwerfen, wenn sie Einwanderer wieder zurück über die türkische Grenze schaffen. In der jetzigen Geschichte sollen meist syrische Einwanderer auf einer Insel im Grenzfluss Evroz hängen geblieben sein, sie hätten weder herüber noch hinüber dürfen. Nun verbreiteten Athener NGOs, ein 5-jähriges syrisches Mädchen namens Maria sei dort von einem Skorpion gestochen worden und gestorben, ein anderes Mädchen habe so einen Stich überlebt. Der EU und der griechischen Regierung warf man Schuld wegen unterlassener Hilfeleistung vor. Wer die Herzen griechischer Mütter erreichen will, kann mit einem 5-jährigen Mädchen, noch dazu mit dem urgriechischen Namen Maria, viel erreichen und kann nicht mehr überboten werden. Der Spiegel führte eine Kampagne mit mehreren Berichten, bei denen er örtliche Lügenberichte unkontrolliert übernahm. Das Kind habe Comics geliebt und wollte ein Fernsehstar werden, wie nett! Dem Spiegel folgend verbreiteten auch andere internationale Medien die Geschichte. Aber eine griechische Journalistin hat festgestellt, dass ein Mädchen namens Maria (oder wie sie später genannt wurde: Maya) unter den 35 Syrern und 3 Palästinensern der Migrantengruppe nicht existiert oder existierte. Und der Spiegel kann das Gegenteil nicht beweisen. Doch das ist nicht wirklich ein Problem. Denn die "viele Medien halten sich mit Kritik zurück", schreibt die Neue Züricher Zeitung. "Die staatlich finanzierte Deutsche Welle etwa kritisiert lieber die 'populistischen' Kritiker des Spiegels und die griechische Regierung ..."
    Der neuerliche Schwindel des Spiegels stellt natürlich nur die Spitze des Eisbergs das. Die Machwerke, in denen subtiler gelogen wird, sind ohne Zahl. Da wird übertrieben, nur eine Seite gezeigt, unterschlagen, einseitig gewertet, aus dem Zusammenhang gerissen und und und. Das geschieht, um die Emotionen der Leser aufzuputschen und ihr Interesse am Blattsalat aufrecht zu erhalten. Sehr oft geht es dabei gegen die kleine Minderheit im Staat, die keine der Altparteien wählt und Dinge anders als die Regierung und die sie umkreisenden Parteien sieht. Zum Feindbild gehören besonders die AfD und die Querdenker. Die grünrote Ideologie wird - politisch korrekt – unablässig bedient.
    Es gibt übrigens eine Web-Seite, auf der der Spiegel ständig mit kritischem Blick betrachtet wird. Es lohnt sich, sie zu verfolgen.

23. Dezämber 2022
Nackig vor em Staat

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   Diämol z Friiburg uf em Wihnächtsmärkt hets am Gliäh-Wii-Stand uf eme Schildli gheiße: "Wir können leider keine Zahlung mit Karte annehmen."  Brima, mir zahle allewäg alliwiil bar (neijditsch: Cash). Un am Mohrekopfstand un am Späckbrättlistand, wu mer gsii sin, hän si s Bargäld aü gärn gnumme. Viil halte diä Bar-Zahlerei fir altbache;  däne wird s Lache noch vergoh. Dr Staat will s Bargäld abschaffe - wurum? Dr weißt drno Bscheid iber jede vu dinene Schritt un Fähltritt. Dr Mänsch isch drno nackig vor eim Staat. Är weißt, was Dü hesch und was er dir ka nämme. Zu däm macht er jo jetz aü diä Grundstiirerhebung - online, natiirlig. Weh dir, wänn dr e Hiisli hesch. S griän-rot Reschim wird sich am e schene Dag dra vergriffe. Diä Milliarde un Abermillliarde, wu si nüs wärfe, miän emol wider riikumme. Si kennes nit vu däne hole, wu nyt hän, nai, sie holes vo däne, wu jede Pfännig  gspart hän un ebis ufboje hän. Dr wirsch sähne.

Worterklärungen: nackig - nackt; diämol - vor Kurzem; brima - bestens; allewäg - auf jeden Fall; alliwiil - immer; ebis ufboije hän - etwas aufgebaut haben

11. Dezember 2022
Elsässischer Dialektunterricht: Sperrfeuer der Jacobiner

    “Wänn dr im Elsiss sihsch d Pfulge üs em Fänschter hänke, kunnts ball z rägne.” Dieser Satz im Kaiserstühler Dialekt veranschaulicht schön, was das Elsass für uns Badener ist: Die unmittelbare Nachbarschaft. Wenn man von den Hügeln des westlichen Kaiserstuhls im Elsass die “Pfulge” (Kopfkissen) aus dem Fenster hängen sieht, beginnt es bald zu regnen. Wir hier im Badischen – falls wir noch fühlende Badener sind – empfinden es als schmerzhaft, dass drüben der elsässische Dialekt platt gemacht ist. Aber auch viele Nicht-Alemannen sind traurig über das Verschwinden des Dialekts im Elsass. Eine rigide Politik der Frankonisierung  des französischen Staates und besonders seiner Schulbehörden hat dazu geführt, dass heute nur noch sehr wenige Kinder den alemannischen Dialekt des südlichen und mittleren Elsass’ oder das Fränkische im Norden und in Lothringen sprechen. Da nun das Kind im Brunnen liegt und wohl nie mehr herauskommt, meint man, es sich leisten zu können, die Zügel zu lockern und hat verschiedene Formen des deutschen und elsässischen Unterrichts zugelassen.

Bitte hier weiterlesen!

8. Dezember 2022
Mordio! Umsturz durch die Reichsbürger!

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    Heute Morgen meldeten alle Blätter der Qualitäts- und Wahrheitspresse die Festnahme einer zwei oder drei Dutzend großen Terrorgruppe, die einen Umsturz und eine Diktatur, vielleicht sogar eine Monarchie in Deutschland geplant hatte. An die 3000 Polizisten waren im Einsatz; als ein Wunder gilt es, dass keiner auch nur eine Schramme davontrug. Das neue Staatsoberhaupt oder der König hätte Heinrich XIII. Prinz Reuß werden sollte; ob er auch vom Papst zum Kaiser ausgerufen werden sollte, ist nicht ganz klar. Einen Vielvölkerstaat, der meist das Hoheitsgebiet eines Kaisers darstellt, haben wir jedenfalls. Als Scharfrichterin des neuen Staates war die Richterin und ehemalige AfD-Abgeordnete Birgit Malsack-Winkemann vorgesehen; es stand zu befürchten, dass wieder Strang und Schwert zu den Strafmitteln gehören würde.
    Heute Morgen um 11 gingen jedoch die Sirenen runter und die Kirchenglocken läuteten. Ich war und bin seither schockiert und habe mich im Keller versteckt - jetzt hat der Putsch doch noch geklappt! Jetzt können wir uns auf eine Diktatur gefasst machen. Die Reichsbürger - um solche handelt es sich bei den Umstürzlern - werden Michael Ballweg freilassen, den Gründer der Querdenker, der in Stuttgart im Gefängnis Stammheim einsitzt - das ist nur die Spitze des Eisbergs. Alle anderen politischen Gefangenen werden die rechten Revolutionäre ebenfalls laufen lassen. Der ehemalige Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen, der von Merkel geschasst worden war, wird wieder zurückkommen. Der Pöbel (Sigmar Gabriel: das Pack) wird sich nun ungestraft versammeln können, Szenen wie vor dem Bundestag, wo die gefährlichen Querdenker mit dem Wasserwerfer entfernt und renitente Rentner von der Polizei gerade noch aus dem Rollstuhl gezerrt werden konnten, wird es nicht mehr geben. Auch die Strafbefehle, mit denen die Revolution im Kern erstickt werden sollte, wird es nicht mehr geben, das Verfahren gegen den Redner, der 30.000 Euro zahlen muss bzw. 5 Jahre Haft antreten muss, wird fallengelassen werden - er hatte gesagt, die Herrschenden müssten einst für ihre Taten Rechenschaft ablegen. Unter der neuen Herrschaft Heinrichs XIII. und der Reichsbürger werden wir im Winter in den Wohnungen frieren, die Inflation wird jeden bescheidenen Wohlstand dahinraffen, Pleiten und Arbeitslosigkeit werden überhand nehmen. Putin wird deutsche Waffen bekommen, dann wehe uns. Ein furchbares Chaos; wir werden uns nach Scholz, Habeck, Baerbock, Lindner und Faeser zurücksehnen.

7. Dezember 2022
Subtile Propaganda

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    Die Bilder auf der Titelseite der Badischen Zeitung sind immer wieder drollig. Gestern sahen wir Annalena Baerbock bei ihrem Indienbesuch vor einem niedrigen Tisch hocken, der Rock ließ die Knie frei. Neben ihr saß eine alte Frau mit leichtem Kopftuch - sie hatte ein Teigbällchen in der Hand und Annalena scheint es gelungen zu sein, aus so einem Bällchen einen kleinen Fladen zu machen. Ein indisches Weckle sozusagen. Links neben ihr hockte ein alter Mann, mit langem Vollbart und Turban - man könnte ihn auch für einen Afghanen halten. Interessant, dass solche gestandene Mannen sich jetzt auch mit Brotbacken beschäftigen oder auch nur zuschauen. Und auch Annalena trägt Kopftuch. Haben Sie etwas anderes erwartet? Dem deutschen Publikum wird das orientalische Brot schmackhaft gemacht - wenn hier eine Bäckerei nach der anderen in Insolvenz geht, könnte vielleicht einmal die orientalische Backkunst aushelfen. Und an das Kopftuch gewöhnen wir uns auch spielerisch, wenn es als Accessoir der Bäckerin eingeführt wird und nicht als Symbol der Unterwerfung unter einen islamischen Mann.
    Anders das Bild heute, aber genau so demagogisch. Hier kniet Innenminister Strobl am Gedenkort für das erstochene Mädchen nieder und legt Blumen zu den schon vorhandenen vielen Dutzend Kerzen. Es ist das Mädchen Ece, das von einem Eritreer aus heiterem Himmel erstochen wurde; ihre Freundin überstand den Messerangriff knapp. 2016 hatte Strobl einmal für die CDU die Werbetrommel gerührt und zu einem "nationalen Kraftakt" aufgerufen, "wir können nicht 500.000 Ausländer ohne Bleiberecht in unserem Land dulden". Hier ist eines der Muster, wie Propaganda geht: Eine Partei kündigt Großes an und die Medien bringen es groß heraus. Der Bürger lehnt sich zufrieden in den Sessel und denkt: Sie tun doch etwas für mich. Geschehen tut gar nichts. Und so sind von der Millionenzahl der illegalen Einwanderer von 2015 fast alle noch da; wahnscheinlich auch alle Eritreer und Somalier (beide Länder Ostafrika), die damals kamen. Da wird ein Arzt in Offenburg von seinem somalischen Patient erstochen, da wirft ein anderer aus derselben Weltgegend eine Mutter und ihren 8-jährigen Sohn vor einen ICE, der Bub Leo stirbt, die Mutter überlebt schwerverletzt; eine 79-jährige Seniorin, die er ebenfalls anging, hat keine schweren Verletzungen. Und alle genießen in der Psychiatrie ewiges Asyl.
    Es ist feste Absicht der Regierung, die Einwanderung zu forcieren und sie hat schon zahreiche Afghanen und andere herbeigeholt bzw: hereingelassen. Die deutsche Staatsangehörigkeit wird ihnen fast nachgeworfen, nach dem geplanten Recht wären die 2015 reingekommenen Somalier usw. schon 2 Jahre "Deutsche". Unter anderem die schweizerische Eisenbahn stellt einen Waggon, in dem regelmäßig von St. Gallen kommend Einwanderer in Basel an der badischen Grenze abgeliefert werden und von den Ordnungskräften Kretschmanns übernommen werden. Der Innenminister: Thomas Strobl, der nun Trauer um die Opfer eines seiner seiner Gäste demonstriert.

23. Novämber 2022
Gleini un großi Kircheschänder

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    In letschter Zit hets dermaße viil Vandalismus an Kirche gää, ass es - iber dr Bolizei-Bricht - sogar bis in d Badisch Zitung drunge isch. So het eber z Wasewiiler versuecht, in dr katholische Kirch Fiir z lege un e Schade vu iber 10.000 Euro verursacht. Vum däm Täter ke Spür. Z Gallewiiler bi Heitersche het eber als uf dr Empore (fir d "Letscht Generation": des isch e Bihni hoch obe im Kircheraüm) gschlofe, schiints e Hamberli. Des het mer mache loo - bi uns derfe jo alli alles. Bis dä Kärli emol e Kegel zwische dr Kirchbänk abgesetzt het. Des isch drno sogar in dr Pfarreri z viil wore; d Kirch isch siterhär abgschlosse. Z Briisach in dr evangelische Martin-Bucer-Kirch het eber mehrfach hinterenander Schiibe iigworfe; do het mer aü Droge verstecklet. Bis d Kirchegmein eine dur e Videoufnahm verwitscht het. Drno isch Ruehj gsii, dänn dä Kärli hätt sotte vor dr Kadi kumme. Aber bal isch vum Staatsawalt mitteilt wore, ass s Verfahre iigstellt wird, wel dr Täter unter 16 isch. D Bfarreri jomeret: "Am Tag darauf war wieder eine Scheibe eingeworfen."
    Aber jetz ehrlig emol: Des sin doch gleini Fisch. Z Berlin sitze diä Große. Zum Biispiil d griän Kultusstaatsminischteri Claudia Roth un s Humboldt-Forum, wu dr Bibelspruch uf em Berliner Stadtschloss z Nacht iberblände loo wann. Oder s Üsswärtig Amt: Des het bin ere Kumferänz vu dr G7 z Münster e Griz abhänke loo, wu derte siter em 16. Johrhundert hänkt. D Baerbock isch zwar zruckgruederet - aber noch dr Kumferänz, wus Gott sei Dank doch e Ufschrei gää het.

Worterklärungen: eber - jemand; z Wasewiiler - in Wasenweiler; Fiir - Feuer; z Gallewiiler bi Heitersche - in Gallenweiler bei Heitersheim; het eber als - hat jemand immer wieder; Bihni - Bühne, erhoberer Raum; schiints - anscheined; Hamberli - Landstreicher; Kegel - Notdurfthaufen; drno - dann; verwitscht - erwischt; jomeret - jammert, klagt

19. November 2022
Freiburg: Gute Demo gegen C-Maßnahmen, Krieg und Verelendung

    Heute konnte ich endlich mal wieder an der Demo in Freiburg teilnehmen, die einst als "C.....-Demo" begann - als Demonstration gegen das C-Regime von Merkel und Co. und später von der Ampel mit ihrem Lauterbach. Es waren damals zeitweise 8.000 Menschen auf der Demo, inzwischen ist sie geschrumpft, aber auch heute bei dem elenden Wetter waren 200 da. Und sage bloß keiner, das nützt nichts. In der Kaiser-Josef-Straße waren Menschentrauben am Rand, die die Demo mit ihren Plakaten aufmerksam verfolgten. Das ist ja auch der Sinn von Demos - dem Volk eine zustimmende oder abweichende Position zu demonstrieren (zeigen) und zum Nachdenken anregen. Inzwischen sind viele Plakate auch gegen den Krieg und die Kriegstreiber - auch die im eigenen Land - und gegen die wirtschaftliche Verelendung.
    Bei der nächsten Demo, am 3. Dezember, 14 Uhr, Platz der Alten Synagoge, soll die wirtschaftliche Misere im Mittelpunkt stehen. Die Studentenbewegung der 68er hat bei Demos oft "Bürger lasst das Glotzen sein, kommt herunter, reiht euch ein!" gerufen. Gut dass der Bürger damals nicht mitgegangen ist, sonst hätten wir die quasi-kommunistischen Verhältnisse von heute noch früher bekommen. Aber, liebe Freunde, Spaß beiseite: Jetzt geht es ums Eingemachte des Bürgers oder des kleinen Mannes. Kommt am 3. Dezember heraus auf die Straße!

2. November 2022
Fleischküchle adee

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    In rotgrünen Freiburg gibt es in den Essensräumen der Grundschulen und Kitas nun kein Fleisch mehr. Damit wird ein Stück grüner Ideologie umgesetzt und zudem gespart. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gibt es solche Überlegungen auch, aber noch ist es nicht soweit. Wie hieß doch früher eine viel gebrüllte Parole der Roten und Grünen? "In der Rüstung sind sie fix, in der Bildung tun sie  nix." Natürlich gehört zu den Bildungskosten auch das Schulessen. Nun wurden die Schüler zwei Jahre lang immer wieder unter die Maske gezwungen, das Frieren beim offenen Fenster wurde trainiert (das können sie nun brauchen. Ist es nicht die Aufgabe der Schule, aufs Leben vorzubereiten, auf die Herrschaft der Grünen? Mit Frieren im Zimmer, mit Larve und ohne Fleisch?) 
    Man verdirbt den Deutschen jeden Spaß. Soeben wurde bekannt, dass die Deutsche Umwelthilfe, ein grüner Kampfverband, das Verbot der Silversterknallerei fordert. Die DUH ist schon von ihrem Kampf gegen die Diesel- und Benzinmotoren bekannt, gegen eine Industrie, die das Rückgrad der deutschen Wirtschaft bildet. Na, gut, wir brauchen keine Silversterböller, es knallen doch stattdessen die von der Ampel entsendeten Panzer in der Ukraine.
    Es braucht aber keine DUH, um die deutsche Wirtschaft und das Wohl der Bürger nachhaltig zu schädigen. Mit dem Boykott russischen Gases, mit der Ablehnung der Inbetriebnahme von Nordstream 2, zwingt die Regierung die Wirtschaft in die Knie und verurteilt die Deutschen zum Frieren bzw. zu horrenden Ausgaben für das Heizen und kurbelt die Inflation weiter an. Bei den Anschlägen auf Nordstream 1 und 2 blieb zum Glück eine der beiden Leitungen von Nordstream 2 ganz. Hier könnte jederzeit Gas durchlaufen. Dennoch waren die Sprengungen praktisch eine Kriegshandlung gegen Deutschland und ein Anschlag auf eine der Lebensadern unseres Landes.
    Was tut die Regierung, um die Täter zu finden und zu bestrafen? Wenn man die Bemühungen mit dem Rummel um NSU vergleicht, muss man sagen, dass zumindest dem Schweigen der Medien nach zu urteilen die Regierung überhaupt nichts tut. Das nährt weiter die Vermutung, dass die Anschlagsserie vom Großen Bruder jenseits des Ozeans organisiert wurde, der jedes Zusammengehen zwischen Russland und Deutschland unterbinden will, um die eigene Herrschaft zu erhalten. Vor dem Großen Bruder stehen Scholz, Habeck, Baerbock und Lindner stramm.

Dunnschtig, 27. Oktober 2022
Bargäldlos in d Iberwachung

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    In dr Ravennaschlucht im Schwarzwald isch in viär Wuche wider Wihnächtsmärkt un mer rächnet wider mit ere Druckede. Des wänn si vermeide: Mer kunnt numme no nii mit ere Online-Idrittskart. Do hän si schomol diä ewäg, wu sich mit em Computer oder Smartphone nit üskänne - des sin e Hüffe Alti. Un d Junge wäre dra gwähnt, ass alles bargäldlos laüft. An dr Kass im Supermarkt rotet mer aü dringend zum Zahle mit dr Kart. Siter em Corona-Rummel het mer do e gueti Üsred. Un diä Junge wänn halt modärn sii un zahle freiwillig mit Kard, un wänns nur e Schissdräckli isch.
   Ja un, was regsch di do uf, wirsch dü villicht froge. Mir sin afange Mänsche üs Glas; dr Staat siiht viil un alliwiil meh. Wänn ich uf minem Computer im Internet e Kugelschriiber suech, weißt des sofort aü mi Smartphone  un des vu minere Fraü un bringt Kugelschriiber-Werbung. Wänn e Verdrätter üs Lerrach z Hamburg bargäldlos e Pariser rüslosst un e Flasch Whiskey ufs Zimmer nimmt, weißt des d elektronisch Dateverarbeitung un dr Staat mueß si numme azapfe. Er ka drno dä Mann erbrässe: Wänn dü nit politisch besser horsch un nit d Schnurre haltsch, weißt des ganz gschnäll di Fraü. Eh nai, wirsch dü jetzt sage, wiä soll des dänn goh? Dr Staat will doch nyt Beses un wiä soll er des rüsbikumme?
    Schlof nur witterscht. Mer ka hit scho so viil. Vor e baar Johr isch rüskumme, ass dr amerikanisch Gheimdiänscht NSA s Händy vu dr Merkel abhorcht. Diä Ditsche hän natiirlig kuscht un küüm ufgmuckt. Wänn eso ebis meglig isch, ischs aü meglig, e baar Datestrem zämmezfasse un azzapfe. Mit Bargäld laüfi si do ins Lääri.

Worterklärungen: Dunnschtig - Donnerstag; Druckede - Gedränge; numme no nii - nur noch hinein; e Hüffe - viele; siter - seit; Schissdräckli - Kleinigkeit; afange - allmählich; alliwiil - immer; ka drno - kann dann; horschsch - gehorchst; Schnurre - Schnauze; nyt - nichts

25. Oktober 2022
Endlich hat es einmal einen der Richtigen erwischt.

Nachtrag zum Eintrag vom 7. Oktober 2022:
Die Flutkatastrophe im Ahrtal forderte 134 Tote, die Verantwortlichen hatten die Bevölkerung dem Verderben überlassen, indem sie Warnhinweise ignorieren und wegschauten. Man wollte zunächst das unterste Rädchen in der Hierarchie, den Landrat (CDU), packen, aber jetzt über einem Jahr nach der Katastrophe, trat der SPD-Innenminister Roger Lewenz zurück. Zuvor hatte die Umweltministerin Anne Spiegel schon zurücktreten müssen. Auch die Polizei hat Dreck am Stecken, sie hat Beweismaterial über das Versagen des Innenministers zurückgehalten. Bei 134 Toten mit durch das Versagen ihres Apparats ist auch der Rücktritt der Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fällig, aber man hat wohl den Innenminister geopfert, um sie aus dem Schussfeld zu nehmen.

7. Oktober 2022
Katastrophe im Ahrtal - über ein Jahr danach

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    Wir waren vor Kurzem zum Radfahren und Realität-Erfahren im Ahrtal. Es zeigte sich, dass über ein Jahr nach der Hochwasser-Katastrophe immer noch keine Wunder geschehen sind - ein Wunder wäre es gewesen, wenn die deutsche Herrschaft einmal entschlossen der deutschen Bevölkerung unter die Arme gegriffen hätte. Viel wird gemacht, viel wird nicht gemacht. Die Leute im Ahrtal haben sich vor allem selbst helfen müssen, niemand dort konnte warten, bis die Versicherung in die Gänge kam oder der Staat sich bequemte. Es kam viel private Hilfe von außen, ich weiß von einem Kaiserstühler Winzer, dass er seinen Kleintraktor zur Verfügung gestellt hat (manche Weingüter wurden komplett weggeschwemmt). Den vollständig verwüsteten Friedhof bei Ahrweiler hat zwar die Bundeswehr aufgeräumt; die Frau, mit der wir am Grab sprachen, meinte aber, es wäre besser gewesen, das Militär hätte geholfen, die Wohnungen aufzuräumen, in denen ein halber Meter Schlamm, vermischt mit Hausrat, stand. Teilweise ging das Wasser bis in den 1. Stock. Die 134 Flutopfer mussten in den höhergelegenen Dörfern begraben werden, wo die Schäden nicht oder nicht so groß waren.
    Vor Beginn der Katastrophe gab es dringend warnende Wetterberichte und der immer mehr anschwellende Zunami brauchte von der Ahrquelle bis an den Rhein 9 Stunden, so erfuhren wir. Viele Menschenleben hätten bei einem rechtszeitigen Alarm und Eingreifen gerettet werden können, sicher zum Beispiel auch unter den 12 Toten im Wohnheim für geistig Behinderte ganz unten in Sinzig, wo die Welle zuletzt hinkam. Auch für die dort Überlebenden ist die Katastrophe ein furchtbares Trauma. Das heraufziehende Jahrhundertunwetter wurde von den hochdotierten Leuten in den Ministerien mit Umweltministerin Anne Schäfer (Grüne) an der Spitze verschlafen; man will jetzt das unterste Glied, den Landrat, packen. Schlau, nicht wahr?
    Das ist übrigens nicht das erste große Hochwasser im Ahrtal; 1910 gab es auch eines. Nicht die meisten, aber viele Häuser sind noch nicht bewohnt. In der Ferienwohnung neben uns lebt ein Ehepaar, das immer noch mit der Instandsetzung seines Hauses kämpft. Man sieht auch Holzbarackensiedlungen - Notunterkünfte, die immer noch bewohnt sind. Die meisten der schönen alten Steinbrücken des Ahrtals wurden ganz oder teilweise weggeschwemmt; jetzt sind, wenn überhaupt, meist Metallkonstruktionen dort. Trotz der überall noch zu sehenden Schäden ist das Ahrtal sehr schön mit seinen steilen Reblagen; wir sahen hier auf so steil nach unten schauenden Rebstücken Leute beim Herbsten, das ist das reinste Abenteuer. Zu meiner Verblüffung ist der Wein des Ahrtals sehr köstlich. Gerade weil die Leute dort noch schwer zu tragen haben, ist jeder Feriengast eine Hilfe.

29. September 2022
Militärischer Angriff auf Deutschland

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    Die Gasleitungen Nordstream 1 und 2 sind Lebensadern der deutschen Wirtschaft und Bevölkerung, auch wenn die irre Ampel-Koalition die Eröffnung von Nordstream 2 vorerst ablehnte. Wenn im Winter so richtig eine Insolvenzwelle brandet, die Arbeitslosigkeit anschwillt und die Leute in ihren Wohnungen frieren, hätten Scholz und Habeck sich mit den Russen geeinigt und die Pipeline doch noch geöffnet, genau so wie sie jetzt schon AKWs weiter laufen lassen. Die Sprengung dieser Lebensadern bedeutet einen militärischen Angriff auf Deutschland. Die Regierung kuscht wie gewohnt und sucht die Täter auf Nebenschauplätzen. Wer hat Interesse am völligen Abschneiden Deutschlands von Russland und seinen Lieferungen? Wer will statt dessen sein eigenes Zeug überteuert verkaufen? Joe Biden hat keinen Zweifel daran gelassen, dass es eine Eröffnung von Nordstream 2 nicht geben wird. Und Scholz hat bei dieser Pressekonferenz im Februar klein beigegeben und erklärt, Deutschland würde alles gemeinsam mit den USA machen.

24. September 2022
Cowboy und Indianer

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    In unserer Kindheit haben wir Cowboy und Indianer gespielt. Genau gesagt: Indianer. Die Cowboys waren die Feinde, denn die wollten uns ausrotten. Wir hatten zwischen unseren Canyons (dt.: Hohlgassen) unsere Prärien und wenn es nur 25 mal 25 Meter waren; wir hier am Kaiserstuhl haben halt wenig Grasflächen, sieht man einmal vom zentralen Kaiserstuhl ab, wo es wunderbare Grasbuckel gibt. Aber dort im Bergischen und Schelingischen Land waren nicht die Jagdgründe von uns Rothweilischen Rothäuten.
    Die Waffen schnitzten wir uns selbst und einen Umhang mit "Fosle" (Franzen) dran nähten wir aus Sackstoff. Mir ist, glaube ich, noch ein bisschen indianisches Blut geblieben, denn ich weigere mich, dem Untergang unseres Stammes zuzusehen - dem der Alemannen, der zur Stammesgruppe der Huronen, äh, nein, der Teutonen gehört. Dabei bin ich gar keine kriegerische Natur, sondern meist der Medizinmann. Krieger waren die Kameraden und den Häuptling stellte mal der, mal ein anderer.
    Unser geistiger Vater war hier niemand anderer als Karl May. Jetzt wollen die Roten und die Grünen dem Winnetou an den Skalp und dem Karl May gleich mit. Hier würde quasi ein Diebstahl fremder Kultur stattfinden und das sei haram. Nein, nein, nur ruhig Blut. Die Nachfahren der Rothäute und der Neger freuen sich, das in Deutschland erfundene und bis zum Machtantritt der Merkel zur Perfektion entwickelte Automobil fahren zu können. Suetschka Tanka (Weiße Schlange), der Häuptling der Sioux, ehrte Karl May 1928 an seinem Grab mit den Worten: "Du hast unserem sterbenden Volk im Herzen der Jugend aller Nationen ein bleibendes Denkmal errichtet. Wir möchten dir Totempfähle in jedem Indianerdorf aufrichten. ... Nie hat der Rote Mann einen besseren Freund gehabt als Dich!"
    Die wohltätigste Nation der Erde, die auch heute noch die Zügel in der Hand hält, schneidet bei der Sache übrigens nicht gut ab. Das ist aber nicht das Thema der Linken und Grünen und ihres geistigen Umfelds. Dabei trifft zu, was das neue COMPACT-Heft schreibt: "Die beinahe vollständige Auslöschung der Indianer in Nordamerika ist vergleichbar mit jener der Juden in Europa. Doch aus der Sicht der Antifa, die mittlerweile das Geschichtsbild dominiert, darf die Einzigartigkeit ... des Holocausts niemals angezweifelt werden. Nach diesem beinahe religiösen Dogma steht auch für alle Zeiten fest, dass die Deutschen die schlimmsten Mörder waren, weit schlimmer als die anderen - und umgekehrt bilden die Angloamerikaner die Krone der Zivilisation. Kritik an den USA, früher selbstverständlich für Kommunisten und Sozialisten, ist für ihre heutigen Nachfahren Tabu."

24. Septämber 2022
Z Ofe goh

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    Friähjer hän d Lit gsait, si gehn z Liächt. Mit däm isch gmeint, s gehn zu eberem anderem uf Bsuech go im Kerzeliächt zämme sitze un schwätze. Speter isch üs däne Schandle e 25-Watt-Funzle wore, wu ab dr Decki ghängt isch un mindschtens soviel Liächt brocht het, wiä Sticker fimpf, segs Kerze. Mai do isch gspart wore! Mit dänkt noch, wiä s Kunzelmann-Großili in dr Stube fascht mit em Kopf s Fänschter nüsdruckt het, wus het welle e Fade iifädele - vu dusse isch noweng Dämmerliächt kumme. S Liächt isch erscht agmacht wore,  wus ball finschter gsii isch.
    In däm Winter wure d Lit wahrschiints z Ofe go. Oder z Gas- oder z El-Zentralheizung. Wänn diä Ample nit ball üsbrämst wird - aber dr Michel verreckt jo liäber wiä gege d Obrigkeit ufstoh - no wird uf em Disch nit viil liige. E baar Bio-Epfel villicht un e Tee üs laüwarmem Wasser. Jetz ibertribt er widder, dr Harald, wirsch sage. Guet, mer wänn nit iber Gleinigkeite stritte - allewäg z Rüssland brasslet dr Ofe, d Gasheizung gliähjt fasch, wänn s sibirischi Kelti het. Mit em Boykott vu dr Nordstream 2 wird z Ditschland im gleine Mann gschadet (d Politiker un anderi Grooßi hän s Gäld zum verfiiere, egal wiä diir ass esach isch). Gas verkäufe dr Rüsse an d Inder, d Chinese un sogar an eiropäischi Regiärige, wu nit so bled sin zum Griäg spiile. Un dr Ami lacht sich ins Fischtli. Wär Ditschi un Rüsse üssenander bringt, ka herrsche iber Eiropa.

Worterklärungen: [z Ofe goh - einen Besuch bei warmem Ofen machen]; si gehn z Liächt - sie Gehen zu einem Besuch bei Kerzenlicht; zu eberem - zu jemandem; gehn ... go ... zämme sitze - si gehen um zusammenzusitzen; Schandle - [altes Wort für] Kerze, [aus frz. chandelle - Kerze]; mai do isch gspart wore - das glaubst du kaum, wie da gespart wurde; Großili - Großmutter; wure d Lit - werden wohl die Leute; wahrschiints - wahrscheinlich; gliähjt - glüht

11. Oktober 2022
Resultate der Kuscheljustitz

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    In Freiburg wird derzeit gegen einen Syrer verhandelt. Er hatte eine Frau aufs Klo geführt, sich mit ihr in eine Zelle eingeschlossen und ihr Kokain angeboten. Sie hat es gemeinsam mit ihm konsumiert. Danach wunderte sie sich, dass er sie sexuell massiv belästigte und erst von ihr abließ, als jemand die Situation bemerkte und für Hilfe sorgte. Der Frau scheint jeder Sebstbehauptungsreflex abtrainiert zu sein, sonst wäre sie nicht mit dem Kerl und noch dazu mit einem Moslem in die Zelle gegangen. Aber gut, die Jugend wird unablässig mit Multikulti berieselt und desorientiert; es gibt zur Zeit fast keine Werbung mehr, ohne dass darauf jemand afrikanisch oder orientalisch aussieht. Von der Indoktrinierung durch Schule, weitere Institutionen und Medien ganz abgesehen. Der aus seinem Heimatland eine sehr strenge Justiz gewöhnte Syrer wird sich angesichts des Unterfangens des Richters ins Fäustchen lachen und viele seiner Landsleute mit: Der deutsche Kadi schlug "ein Verständigungsgespräch" vor dem nächsten Verhandlungstag vor, bei dem sich "alle zusammen setzen und mal überlegen, was rauskommen könnte". Der Syrer - wer hätte das gedacht - will nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft "weiterarbeiten und sich eine Zukunft in Deutschland aufbauen". Er ist übrigens 2015 im Sog von Merkels Grenzöffnung hereingekommen, ein "Schutzsuchender" also.
    Offenbar ebenfalls unvorsichtig könnte sich die ermordete Ayleen aus Gottenheim verhalten haben, als sie bei ihrem Mörder ins Auto stieg, den sie nur aus dem Internet kannte - diesmal war es ein Deutscher, der, wie bekannt wurde, als Sexualstraftäter erst vor wenigen Monaten entlassen wurde. Er war schon wieder übergriffig geworden, noch bevor er die mörderische Begegnung arrangierte. Hier zeigt sich ein in Deutschland gefürchtetes Phänomen - dass entlassene Straftäter fast machen können, was sie wollen - erst wenn das Kind wieder voll in den Brunnen gefallen ist, bequemt man sich zur erneuten Verfolgung.
    So stellte es sich auch kürzlich beim islamistischen Attentat in Ansbach heraus. Dort brachte ein afghanischer Asylbewerber einen 17-Jährigen zu Boden und war dabei, "Allahu akbar" rufend mit zwei Metzgermessern auf ihn einzustechen. Er wurde von einem mutigen Helfer weggerissen, ging dann aber mit seinen Messern auf die Polizei los und wurde erschossen. Hier wurde mal nichts falsch gemacht. Anders im Vorfeld der Tat: da hatte dieser Täter bereits ein Sexualdelikt "im unteren Bereich", wie dpa schreibt, und andere Straftaten begangen, nämlich ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und fünf Gewaltakte. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte es ein "Betreuungsverfahren" für den Mann gegeben. "Das deutet auf die Möglichkeit einer pschischen Erkrankung hin", hören wir von dpa. Von Somalia über Syrien bis nach Afghanistan kommen immer wieder psychisch kranke Mörder zu uns - für wie blöde hält man das Volk? Und wenn es so wäre, sollte man sie dort lassen, wo sie herkommen und nicht als "Ortskräfte" zu tausenden hereinholen. Und - wie nett - auch zu den Deutschen ist der Staatsanwalt lieb: Beim Schusswaffengebrauch der beiden Polizisten sieht er keinen "hinreichenden Verdacht eines strafbaren Verhaltens".

6. September 2022
Der Wolf als Heiliger der Grünen

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    Die Wölfin und der Wolf sind in der grünen Ideologie eines der größten Heiliginnen und Heiligen; ihre Förderung in der mitteleuropäischen Landschaft kommt von ganz oben, aus Brüssel und wurde von den deutschen Behörden übernommen. Ursula von der Leyen ist die von Merkel eingesetzte Präsidentin der EU-Kommission und damit die höchste Repräsentantin der EU. Doch jetzt soll etwa hundert Meter vor dem Privat-Wohnhaus Ursulas ein Exemplar aufgetaucht sein. Noch schlimmer: Isegrimm habe eines ihrer Ponys gerissen, das 30 Jahre alte Dolly. Das hat Ursula gar nicht gefallen, sie wird zitiert: "Die ganze Familie ist fürchterlich mitgenommen von der Nachricht."
    Ja nun aber auch, dass ein Wolf sich so erfrecht, während er doch von Grünen, BUND und Nabu beste Noten bekommt und kaum eine Gefahr für den Menschen darstellen soll. Auch die anderen 350 Wölfe in Niedersachsen nicht. Auch die nicht, die in der Großstadt Hannover gesichtet worden sein sollen. 
    Nun, wir brauchen nicht nach Niedersachsen schauen, auch bei uns im Badischen Ländle begannen längst die Anfänge. Von den 32 Schafen, die mal einer in Bad Wildbad in einer Nacht gerissen hat, redet niemand mehr. Der Wolf scheut auch den Mensch nicht übermäßig, er hat hier bis an den Rand von Merzhausen (Freiburg) seinen Hunger mit einem Schaf gestillt. Und jetzt wurde bekannt, dass im August auf der Gemarkung Bernau im Hochschwarzwald insgesamt 6 Kälber gerissen wurden, 5 davon sind tot. Vier davon wurden Mitte August aufgefunden. Die Kälber waren zwischen 6 und 10 Monate alt, also schon beachtlich große Rinder. So ein Wolf kann anscheinend in einen Blutrausch kommen und alles niedermachen, was nicht fliehen kann. Außer Touristen, ihre Kinder und Fifi, den Kläffer an ihrer Seite.

5. Septämber 2022
E Diäb het Bäch am Kaiserstuehl

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   Diämol het e Fraü z Achkarre am Bahnhof in ihrem Gärtli gschafft un zmol meint si, si siht nicht rächt: Ihre Aüto fahrt am Gärtli verbei un am Stiir sitzt e - äh, wiä sait mer jetz do, was derf mer noch sage? E Blick zu dr Hüüsdire - aha, dr Schlisselbund, wu derte stäcke sott, isch ewäg. Si gumpt ibers Hägli un rennt em hinterhär. Umesunscht, dr fahrt drvu, Richtung Dorf. Si springt zu ihrem Zweitwage un fahrt däm Kärli hinterhär. Z Achkarre an dr Boistell blibt er stäcke, si fahrt em in d Queri, risst-e üs em Aüto un nimmt-e zur Bruscht. Aü dr Rägeschirm kunnt zum Iisatz. No risst er sich los, verdlaüft, wird aber vu dr Awohner gstoppt un ghebt. D Bolizei kunnt gschnäll un nimmt e fescht. S Aüdo isch verkrazt un s Inge, so heißt diä Fraü, will Azeig erstatte. Dr Bolizischt sait, des heb kei Wärt, do kämt nyt rüs. Aber ääs het druf bschtande. Z Achkarre weißt jede, wu dä jung Kärli härkunnt. Ums Asylantehüüs rum gits jo alliwiil Grach, s sin scho Feriegescht abgreist wäge däm. Un ja, s isch e ähm, wiä sait met jetz, e Schwarze gsii - im Bolizeibericht wird des verschwiige un in dr Badische Zittig un im Kaiserstühler Wochenbericht aü - diä hän dr Bolizeibericht wertlig ibernumme. S Inge het drno dr Beamt uf dr Wach gfrogt, wurum si des verschwiige. Är: des kunnt vu obe. In dr Zwischezit isch dä Diäb - dr het nitemol kei Fiährerschiin - uf Landsberg iberstellt wore - sälli sin fir-e zueständig. S Inge meint, ass däm nit viil bassiärt, scho gar nit wird er abgschobe, was s Mindescht wär bim e "Geflüchtete", bim e "Schutzsuchende", wu Aüdo stihlt.

Worterklärungen: diämol - vor Kurzem; zmol - auf einmal; sott - sollte; gumpt - springt; Hägli - Zaun; Boistell - Baustelle; verdlaüft - haut ab; ghebt - festgehalten; s Inge - die Inge; ääs - sie, wörtlich: es; do kämt nyt rüs - da käme nichts heraus; alliwiil - immer; drno - dann; sälli - jene

31. August 2022
An Badenova AG & Co. KG

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Sehr geehrte Damen und Herren!

In Ihrem Schreiben vom 29. 08. 2022 kündigen Sie erneut eine saftige Gaspreiserhöhung an. Dabei behaupten Sie, "die Bundesregierung setzt aktuell alles daran, die Versorgung mit Erdgas sicherzustellen". Das stimmt natürlich nicht, die Ampel hat sich geweigert, den Nordstream 2 in Bertrieb zu setzen, "um Putin zu schaden".  Die Regierung selbst ist es, die die Gasknappheit verursacht und damit das Volk extremen Preissteigerungen aussetzt und im Winter wohl frieren und Katzenwäsche machen lässt. Das ist natürlich nur möglich, weil Sie und alle anderen Energieversorger von einer peinlichen Furchtsamkeit geschlagen sind und das Lügenspiel der Grünen, Roten und Gelben mitmachen. Die Höhe ist noch, dass der Bürger eine Gasbeschaffungsumlage von 2,4 ct pro kWh zahlen soll, die alleine in meinem Haushalt in einem Jahr ca. 757 Euro netto ausmachen wird, wenn dieser Regierung nicht das Handwerk gelegt wird und Vernunft zurückkehrt. Das heißt: Nordstream 2 geöffnet wird.

Ich bitte Sie dringend: Vertreten Sie Ihre Gaskunden und nicht die Regierung!

Mit freundlichen Grüßen
Harald Noth

28. August 2022
Ein Denkmal für den Elsässer Dialekt

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    Der elsässische Dialekt wird von Kindern kaum mehr gesprochen. Was heißt elsässischer Dialekt. Darunter fällt das Hochalemannische im Sundgau und das Oberrheinalemannische in restlichen Elsass. Ein Denkmal ist gewöhnlich aus Stein, dies hier ist aber aus Liedern. Gegen Mitte der 70er Jahre entstand ein Volkswiderstand gegen ein geplantes Bleikraftwerk im elsässischen Markolsheim und gegen das geplante Kernkraftwerk im badischen Wyhl. Hier kam es zur Rückbesinnung auf die gemeinsame alemannische Sprache am Oberrhein und besonders im Elsass entstand eine große Liedermacherszene, in der sich viele gegen die industriellen Großprojekte richteten, alle aber gegen die Zurückdrängung des elsässischen Dialekts durch den französischen Staat. Die Liedermacher waren auch von Dichtern flankiert, deren größter André Weckmann wurde; etliche seiner Mundartgedichte wurden von René Egles und anderen vertont. Von allen neu entstandenen Werken möchte ich die Langspielplatte "umesunscht?" von René Egles hervorheben, diese Lieder gehen sehr unter die Haut und rühren fast zu Tränen. Sie sind leider im Handel und auf Youtube und Spotify nicht mehr zu erreichen. Ich kann hier daher die ersten Lieder von ihm und anderen nicht verlinken, aber zitieren. Nach dem Gedicht "Woerter" von Raymond Piela singt Egles:

...
Dü hesch mi begleit
solang und sowit
am afang isch d'freid
was blit mit de zit
...
durdeldiwel, muschkattriwel
schöeni wöerter uf de zung
sing e liedel, dorneröesel
unkrüt un ken besserung

wer lieb het isch blind
e stolzer franzos
kommt, seht un gewinnt
mitnand sin'r los

bariss, tour eiffel
champagner un so
worsch pflaschtermamsell
hotel weiss-i-wo
...
jetzt lejsch uf'm sand
verrisse, so müed
e schatte, verbannt
wie niemes meh seht
...

    Es ist unschwer zu erkennen, dass mit der gefallenen Frau die elsässische Sprache gemeint ist.
    Weitere Namen, die unbedingt genannt werden müssen sind Roger Siffer, François Brumbt (ein eher linker Liedermacher), Roland Engels (mitunter religiös), Robert-Frank Jacobi und es gibt noch weit mehr als die Genannten. René Egles und Roland Engel sind bis heute aktiv.
    Man weiß im Elsass, dass das dortige Alemannisch entweder an die Kinder weitergegeben werden oder aussterben muss. Hier leisten viele Engagierte große Arbeit, sei es durch die Förderung des Deutsch-/Elsässisch-Unterrichts in Vorschulen und Schulen, sei es durch die Bereitstellung von oft neu komponierten Kinderliedern. Ich fürchte, diese können nurmehr einen musealen Wert entfalten und kaum die Sprache retten; hoffentlich täusche ich mich. Die neuere Sammlung "Liedle Fer jungi Ehrle" (hier die Texte) ist auf Youtube und Spotify vorhanden, dabei sind aber auch Lieder in anderen, im Elsass vertretenen kleinen Sprachen: Welsch (eine kleine romanische Sprache in den Hochvogesen bei Orbey), Yiddisch und Sinti. Die Lieder auf Youtube sind mit Untertiteln zum Mitlesen. Die nächstältere Kindeliedersammlung ist auch auf Youtube zu finden und sogar als CD erhältlich.
Auch hier im Badischen versandet das Alemannisch vielerorts, wegen folgendem Satz wurde ich 2015 als Nazi bezeichnet:

"Wänn Millione Asylante ins Land glo wäre un diä Ditsche küüm meh Kinder bikumme, grotet s Ditsch un s Alemannisch unter Druck. "S Eige zeige" isch jetz noch notwändiger wiä friähjer!"

Natürlich ist es nicht allein das. Auch der gleichmacherische Einfluss der Schule und der Medien ist enorm. Doch auch im Badischen gibt es noch Liedermacher und Musikanten, die die Stellung halten, darunter Fisherman's Fall mit Ralf Busch, um nur eine Band zu nennen.

21. Aügüscht 2022
Flichtling anne 54

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   Hit am Morge isch mer e Zittigs-Artikel vu 1954 in d Händ kumme, wu sich um s "Kreisflüchtlingslager Burkheim" drillt. In däm Hüüs sin 130 Flichtling un Heimetverdriibini zämme bfercht gsii. Do hets zwei Stockwärk gha mit acht Fänschter an dr Front, viäri obe, viäri unte un drnäbe noch e gleinere Boi.  Diä Flichtling hän derte "zum Teil in qualvoller Enge" miäße hüüse, wiäs in däm Artikel heißt. In dr einzelne Zimmer sin mehreri Familiä unterbrocht gsii. Ei Familä het gege diä ander Liindiächer un Deppig ufgänkt un sich dodermit abgränzt, hinter däne Diächer het mer jedes Wort, jedi Bewegung mitbikumme, wu bim Nochber gschwätzt wore un gschähne isch. Diä Abdeilunge sin grad eso groß gsii, ass links un rächts zwei doppelsteckigi Better Blatz gha hän un zwischedrin e Dischli - do hets eso viel Blatz gha wiä im e Sechser-Zugabteil. Unter dr Better sin diä baar Sache, wu diä Familiä bsässe het, unteri gstopft gsii. Bi schlächtem Wätter het do aü no miäße d Wesch ufghänkt wäre.  "Mir sin do Massemänsche", het e Fraü gsait, wu siter 1945 mit ihrene Kinder do iiquartiärt gsii isch - also niin Johr. Mai wänn do e Fiir oder e Granket üsbroche wär - d Gripp un anderi gleini Sache wäre gnue umgange si.
    Üs däm Lager het nur kenne nüs, wär e Wohnung amenord in ere Gmein bikumme het. Un drno het dr Landgreis glii dr nägscht Flichtling mit Familiä ins glich Abteil gschickt. S het viär Abort gä - des mueß mer sich emol vorstelle. Gott sei Dank hets e äxtra Lagerkuchi gha, wu s Ässe härkumme isch. Diä Lit sin ditschi Flichtling un Heimetverdriibini gsii, wu im un noch em Griäg üs em Oschte ins Mueterland gflohe sin. Friili hän dr Greis un d Gmein z Burge versucht, do so viil un so gschnäll wiä meglig z verbessere.
    Hit wäre "Schutzsuchende" aü ufs Land gfahre un iiquartiärt. S kunnt vor, ass e Deil im e wunderschene gleine Derfli wiä Schälinge sich weigere, üs em Bus üszstiige, well si in so eme Kaff nit wänn verwiile. Drotz ass in ere sone Wohnung alles drin isch, was in dr 50er Johr nitemol nit dr Burgemeischter, dr Bfar un dr Lehrer gha hän.

Worterklärungen: anne 54 - 1954; drillt - dreht; s het ... gha - es gab; miäße - müssen; Deppig - (meist wollene) Zudecke; unteri - hinunter; mai wänn - stell dir mal vor, wenn; amenord - irgendwo; Gmein - Gemeinde; Abort - Klo; Lagerkuchi - Lagerküche; Burge - Burkheim; si wänn - sie wollen; Bfar - Pfarrer

17. August 2022
Ukraine 2014: Steinmeier und der NATO-Putsch

    Wer den Krieg in der Ukraine verstehen will, muss ins Jahr 2014 zurückgehen, die Gewalt begann damals schon. Bitte weiterlesen im Freiburger Standard!

29. Juli 2022
Die Badische lenkt ab

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    Die Badische Zeitung bringt es den Lesern, die gerne den Affen machen (Augen zu, Ohren zu, Mund zu), heute auf der Titelseite nahe: "GASKUNDEN ZAHLEN BALD HUNDERTE EURO MEHR IM JAHR." (Andere gehen von einigen Tausend aus.) Und wer ist Schuld an der Gaspreisexplosion (und übrigens auch der Preise aller anderen Energieträger)? Sind es Olav Scholz, Robert Habeck, Christian Lindner und ihre Regierung, die um Russland zu boykottieren die Inbetriebnahme der Nordstream-2-Pipeline ablehnen? Die Russland wirtschaftlich in die Kniee zwingen wollen? Oder Kanada, Siemens und andere, die die Rückgabe der Gasturbinen für Nordstream 1 nach der Wartung/Reparatur verschleppen, um Russland zu schaden?
    Nein. Falsch. Thomas Fricker, der Chefredakteur der Badischen Zeitung, weiß es besser. Im Kommentar schreibt er, der "drohende Energienotstand" sei "eine Folge des russischen Gaskriegs". Auch im Artikel heißt es, die "stark gestiegenen Einkaufspreise" kämen "wegen der Drosselung russischer Lieferungen".
    Nö. Das ist Propaganda. Tatsache ist: Der Energienotstand kommt von der Ampel, zu den Missgriffen gehört bislang auch die Verweigerung, die drei Kernkraftwerke weiter zu betreiben. Dieser politische Irrsinn wird zu breiter Verarmung führen, Famlien und andere werden ums Überleben zu kämpfen haben. Dabei wäre die Lösung so einfach: Die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine einzustellen und als Kriegspartei zurückzutreten, die KKWs weiter in Betrieb zu halten und Norstream 2 zu öffnen, wonach Deutschland von Gas überschwemmt würde. Die schwere Wirtschaftskrise, die sich schon unter dem Merkelregime lange anbahnte, würde nicht verschwinden, aber wenigstens durch Energiemangel nicht drastisch beschleunigt und verschärft werden.

Update: Heute, am 30. Juli 2022, meldet die Badische in der Schlagzeile Seite 1: "DER KRIEG WÜRGT DIE WIRTSCHFT AB" Erneut wird von der Verantwortung der Ampel abgelenkt und es dargestellt, als wäre es eine höhere Gewalt oder wenigstens "der Russe", jedenfalls aber nicht die Regierung aus Grünen, Roten und Gelben, die die Wirtschaft abwürgen. So geht Propaganda: Immer die gleiche oder ähnliche Lüge möglichst aus allen Medien Tag für Tag aufs Volk niederrieseln lassen.

25. Juli 2022
Von Albrecht bis Baerbock - keiner ohne Fehl

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    Es ist wieder soweit: Die Badische Zeitung hat ein neues Projekt entdeckt, an dem sie anknüpfen kann, um die alte Welt ein Stücklein weiter einzureißen.
    Was ist geschehen? In Tübingen sind Bestrebungen im Gange, die Eberhard-Karls-Universität von ihrem Namen zu "befreien". Der eine Namensgeber, Graf Eberhard V. von Württemberg, wird beschuldigt - na, ahnen Sie es? Richtig, er wird des Antisemitismus bezichtigt. Und Herzog Karl Eugen? Der despotischen Herrschaft schuldig. Dieses beschreibt mit kaum kaschierter Freude Frank Zimmermann von der Badischen Zeitung. Er nimmt nun auch den Namen der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität auseinander und wird fündig: Auch Erzherzog Albrecht (Albert) VI. von Österreich war Antisemit. Frank Zimmermann bedauert: "In Freiburg gibt es aber noch keine solche Namensdebatte." Und beginnt sie mit Vehemenz, nennt den Namen im Leitartikel "mehr als nur unzeitgemäß" und meint, gerade aufgrund der "deutsch-jüdischen Geschichte" tauge er nicht für eine Universität eines "demokratischen Landes". Es ist dies nicht der erste Anlauf des Journalisten und seines Blattes in Punkto Ausradierung von Straßennamen. Bis Martin Luther, ebenfalls ein Antisemit, dran kommt, ist nur eine Frage der Zeit. Was heißt Antisemit. Genau wie Eberhard und Albrecht war er Antijudaist, das ist etwas anderes. Übrigens ist die Umbenennung der Tübinger Universität einstweilen von Tisch. Kurz nach dem Artikel in der Badischen Zeitung lehnte ihr Senat die Umbenennung ab und zwar mit 16 Stimmen. Für die Umbenennung waren 15 Senatsmitglieder, zwei enthielten sich.
    Nun, man kann sich darauf einigen, dass die jeweilige Herrschaft die Namen ihrer Vorgänger und Gegner in der Vergangenheit auslöscht und durch genehme ersetzt. So wurde einst die Freiburger Kaiserstraße in Adolf-Hitler-Straße umbenannt und 1945 war dies wieder nicht recht - der alte Namen nach Kaiser Joseph II. (Kaiser-Joseph-Straße) wurde wieder eingesetzt. In Berlin musste der Namen der Großen Frankfurter Straße dem Namen Stalin-Allee weichen. Als dieser Hitler des Kommunismus nach seinem Tod in Ungnade fiel, wurde die Straße 1961 in Karl-Marx-Allee umbenannt - man meint bis heute, der geistige Vater des Kommunismus sei besser als sein missratener Enkel. Unzählige weitere Straßen besonders in den Neuen Bundesländern, aber etliche auch im Westen, sind nach Karl Marx, Bertolt Brecht (einem Stalin-Verehrer), Rosa Luxemburg und anderen Kommunisten benannt. Sie haben immer noch eine starke Lobby, organisiert in der LINKEN.
    Es ist üblich, Straßen nicht nach lebenden Personen zu benennen - Ausnahmen wurden bei Hitler und Stalin gemacht. Robert Habeck, Annalena Baerbock, Olav Scholz und Christian Lindner werden es nicht mehr schaffen, Namensgeber für Straßen und Universitäten zu werden. Ihre Herrschaft steht vor dem Kollaps. Damit wird sich keine zukünftige Generation damit befassen, ob diese auch als Namensgeber für Straßen und Universitäten würdig sind. Frank Zimmermann führt unter den Verbrechen Karl Eugens auf, dass er "am Handel mit seinen Soldaten Geld verdient" habe. "Nur ein Bruchteil überlebte." Nun ist die Ampel weit davon entfernt, Soldaten an Kriegsparteien zu verkaufen. Aber schickt sie nicht schwere Waffen in die Ukraine? Gibt sie nicht kriegerische Durchhalteparolen von sich? Verlängert sie damit nicht einen Krieg, der von der Ukraine nicht gewonnen werden kann? Hat sie dann nicht am sinnlosen Tod zahlreicher ukrainischer Soldaten, junger Männer und auch Zivilisten einen Schuldanteil? Was künftige Generationen am Merkel-Regime und nun an der Ampel aussetzen werden, kann man nur ahnen ... Die Abwertung und Zerstörung der Familie, die Masseneinwanderung überwiegend moslemischer orientalischer und afrikanischer junger Männer, der Irrsinns der Politik der EZB mit der von ihr erzeugten Inflation, die Energiepolitik - angefangen vom Boykott des russischen Gases bis hin zur Auslieferung von Wirtschaft und Gesellschaft an den Flatterstrom. Der Wirtschaft wird die Luft ausgehen; Massenarbeitslosigkeit, Frieren und Armut winken, vielleicht sogar Hunger – daran werden künftige Generationen denken, wenn von der Apel die Rede sein wird.

20. Jülli 2922
Keini Liäbesbriäf

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    Hit han i e Mann droffe, mit Räntnerporsche, in kurze Hose, sini Bei sind ganz dick iigwicklet gsii. Dr isch vor sinem Briäfkaschte gstande: Wiider nyt! Dr het mi gfrogt, eb ich des aü känn, ass dagelang ke Boscht kunnt. Wägem Personalmangel diägi si eifach esach liige loo. Des hebs aü in andere Ortschafte im Umgreis vu Friiburg scho gää. Wänns um Liäbesbriäf giängt, wär des jo egal, aber är diäg wäge sinere Behinderung uf Briäf mit Termin warte un kennt sich des nit leischte, ass esach e Wuch z spot kunnt.
    Bi dr Liäbesbriäf het er sich täischt, dä guet Mann. Dr het schiints scho lang nimmi uf eine gwartet. Ich sälber han bis jetz nit groß ebis vu däm Broblem gmerkt, mir mache viil iber E-Boscht, Whatsapp usw. un wänn e Strofzetel z spot kunnt, ischs mer egal. Aber i han scho viilmol dänkt, s wird alliwiil unverschämmter, wiä mer diä Lit bhandlet, wu nit zwäg kumme am Computer - des sin Alti un verschiidini anderi. Wänn si e Hiisli oder e Wohnung eige hän, hän si vor Kurzem - mit dr Boscht - Ufforderunge bikumme, Erklärunge zu dr Grundstiir online abzgä - iber Elster, wu grad nit funktioniärt. Wär do nit mitkunnt, ka si Ränte bim Stiirberater abgä. Bi däre Glägeheit erfasst dr Staat, wär was het - nur bi däne kammer ebis hole. Diä Milliarde un Abermilliarde, wu Griän-Rot-Gääl jetz nüs haüt, miän jo wider riikumme – Milliarde fir Militär un Waffeliiferunge – am ärgschte dribt des virschi d griän „Fiedenspartei“. Fir d Folge vu dr Masseiiwanderung, für Glimaschutz in Indiä un e Hüffe andri Sache gänn si astronomischi Summe üs. D Wält soll grettet wäre. Wämmer so großi Blän het, kammer si Gäld nit fir Boscht, Grankehiiser, Iisebahne un un alles, was s Volk brücht, verzettle.

Worterklärungen: Jülli - Juli; Räntnerporsche - Rollator; diägi si ... liige lo - würden sie ... liegenlassen; esach - die Dinge;  hebs .. gä - habe es gegeben; giängt - ginge; schiints - anscheinend; E-Boscht - Email; viilmol - oft; zwäg kumme - zurecht kommen; alliwiil - immer; zwäg kumme - zurecht kommen; Hiisli - Häuschen; kammer - kann man; Strofzetel - Knöllchen;  ebis - etwas; Griän-Rot-Gääl - Grün-Rot-Gelb; nüs haüt - hinaushaut; dribt des virschi - treibt das vorwärts; e Hüffe - vieles

8. Juli 2022
Querdenker-Gründer in Haft!

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    Die Diktatur nimmt Konturen an. Der Gründer der Querdenker-Bewegung, Michael Ballweg, sitzt in Stuttgart-Stammheim (!) in U-Haft, denn es bestehe "Fluchtgefahr". Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Auf seine Initiative ist eine breite Bewegung des Widerstands gegen das Corona-Regime Merkels und jetzt der Ampel entstanden, die großen Anfänge, die er in Stuttgart organisierte, nannte er "Querdenken 711". Ballweg legte Wert darauf, jeden zu erreichen und zum Mitmachen zu gewinnen; er lehnte lediglich Linksextremismus und Rechtsextremismus ab. So entstand eine große Bewegung, die in Deutschland bis zu einer Million Menschen erfasste und auch im Ausland Nachahmung fand. Jetzt wirft man ihm vor, Spendengelder veruntreut zu haben. Anders als bei Scholz, bei dem man bei der Cum-Ex-Affaire beide Augen zugedrückt und schon gar nicht Fluchtgefahr gewittert hat, sondern die Sache im Sand verlaufen lassen hat. Es hat schon Routine, dass Wahrheiten unterschlagen werden. So sind der Querdenkerbewegung Konten entzogen worden, die Banken haben sie gekündigt bzw. abgelehnt. Das Spendengeld ging deshalb auf das Privatkonto dieses Vordenkers der Querdenker. Die Inhaftierung Ballwegs ist, egal was sich am Ende herausstellen wird, politisch motiviert.
    Zum Glück regt sich Widerstand: Es gab schon Autokorsos und am Samstag um 15 Uhr ist in Stuttgart vor der JVA Stammheim (Ansperger Straße 60) eine hoffentlich große Solidaritätskundgebung für den Häftling Michael Ballweg.

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