Lueg ins Land ohne Scheuklappen - der Blog von Harald Noth

Der Verfasser schrieb knapp zwanzig Jahre an der alemannischen Spalte Lueginsland der Badischen Zeitung mit, dann erfolgte die politische Kündigung. Der geneigte Leser muss dennoch auf mein Ins-Land-Schauen nicht verzichten, ich schreibe weiter, gelegentlich auch auf Kaiserstühler Alemannisch. Es gibt eine Alternative zur "Wahrheitspresse". Die Rolle, die zu Zeiten der DDR-Propaganda das Westfernsehen spielte, kommt heute in Deutschland dem Internet zu. Nutzen wir es!
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9. Juli 2020
Viele kleine Apparatischikle

    In der Corona-Zeit wird der deutsche Volkscharakter wieder einmal animiert, eine ganz dunkle Seite auszuleben. Diese dunkle Seite ist nicht neu und nicht nur den Deutschen eigen - es gab sie auch in der Sowjetunion, Im Dritten Reich und in der DDR. Da haben Partei- und Staatsfunktionäre das Volk reglementiert, kommandiert und mit irrsinnigen Vorschriften gequält und wenn sich einer verdächtig gemacht hat oder aus dem Weg geräumt werden sollte, wurde er denunziert und hat es unter Umständen nicht überlebt.
    Gott-sei-Dank sind wir heute noch nicht so weit wie unter Stalin, Hitler und in der DDR. Aber kleine Apparatschiks bzw. Blockwarte haben wir schon genug, sie werden derzeit von der Kanzlerin, Spahn und den Ministerpräsidenten der Länder trainiert. Sie sollen für die Ausführung der Corona-Vorschriften sorgen, die Merkel, Kretschmann und die unteren Ebenen fast alle Woche neu erfanden und immer noch erfinden. Und wehe, der Bürger hält sich nicht daran! In Leipzig wurden in der Corona-Zeit schon 100.000€ Bußgelder eingenommen und zwar nach 1600 Anzeigen - die meisten davon betreffen die Abstandsregeln, die nicht eingehalten wurden. Hier in Freiburg wurden während des "Lockdowns" 726 Bußgeldverfahren eingeleitet.
    Wer glaubt, der deutsche Staat und seine Polizei sei ein Papiertieger, der irrt. Der Staat ist nur lethargisch, wenn es um Asylanten und Ausländerkriminalität geht. Und bei Politikern: So wurde Christian Lindner (FDP) am Berliner Nobelrestaurant Borchardt fotografiert, als er einen Geschäftspartner umarmte - ohne Maske. Strafe: keine. Auch linke Demonstranten, die das Abstands- und Maskengebot missachteten, gehen straffrei aus.
    Wenn aber drei brave, steuerzahlende Bürger zusammen standen, gab das in Freiburg für jeden 530 Euro. Bei vielen dieser "Anzeigen" gegen brave Bürger in Leipzig und Freiburg wird man von Denunziation sprechen müssen. Eine SPD-Frau aus dem sächsischen Gesundheitsministerium wollte "Corona-Verweigerer" sogar in die Psychiatrie bringen - hier lebt der Stalinismus in Reinkultur weiter.
    Jeder Kellner, jede Bäckersfrau, jede Kassiererin an der Supermarktkasse, jeder Pfarrer in seiner Kirche, jeder Schaffner, jeder Bademeister überwacht jetzt dich und andere, macht das Apparatschikle und setzt irrsinnige Vorschriften um, die aus dem Staatsapparat kommen - und diese Verordnungen Kretschmanns und seiner Dienstbaren bis hinunter zum Bürgermeister ändern sich zum Teil jede Woche. Und jede Woche werden sie mit gleichem Eifer umgesetzt. Doch nicht von allen. Die echten Blockwartle genießen ihre Rolle sichtlich. Andere entschuldigen sich: "Tut mir leid, wir müssen das, sonst machen die uns den Laden zu."
    Wir Deutsche müssen die Maske aufsetzen obwohl sie nichts nutzt und schädlich ist. Das sagte wenigstens der Merkel-Berater Prof. Drosten,  zu der Zeit, als kaum Masken verfügbar waren. Aber auch viele kritische Mediziner vertreten das, darunter der Weltärztepäsident Montgomery. In der Metzgerei, beim Bäcker verbreitet die Verkaufskraft hinter der Scheibe über der Fleisch- oder Brötchenauslage ihre Aerosole, sie setzen sich auf der Ware ab. Du aber musstest oder musst dir wie in einem Minenfeld jeden Schritt gut überlegen - den richtigen Eingang nehmen, Abstand halten, auf dem Klogang die Maske aufhaben, den richtigen Ausgang nehmen, in die richtige Richtung schwimmen (nicht ohne dich vorher in die Liste einzutragen), noch bis vor Kurzem die Kinder wegsperren - keine Großmutter besuchen, keinen Spielplatz usw. Wenn du hier nicht mitmachst, giltst du als einer, der unsolidarisch ist und Gesundheit und Leben anderer in Gefahr bringt. Das ist raffiniert, aber nicht neu.
    Im Stalinismus galten Abweichler als Revisionisten und Saboteure im Dienst des Imperialismus, vor denen die Errungenschaften der Revolution zu schützen waren. Im Dritten Reich galt, wer daneben lag, als Volksschädling und/oder Judenfreund. Und in der DDR desgleichen, hier galten Abweichler als Klassenfeinde, Agenten im Dienste der Bonner Ultras oder als Neonazis. Aber immer und überall konnte und kann der Apparatschik das Gefühl haben, zu den Guten zu gehören und die Bösen auszubremsen. Ich schreibe dies ohne Feindschaft und Überheblichkeit gegen dich, du kleines Apparatschickle. So wie der Normalbürger mit gleichgeschalteten "Informationen" aus Funk, Fernsehen und Zeitungen überhäuft wird, muss er wirklich glauben, er tue Gutes, wenn er seine Mitbürger mit den Corona-Verordnungen gängelt. Dabei ist so vieles unstimmig - etwa der Lockdown fand statt, als die R-Kurve des RKI schon unter eins lag. Das bedeutet: Das Abwürgen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens fand statt, als das Schlimmste schon vorbei war.
    Als ich noch an Merkel, das RKI, Prof. Drosten und die Blätter glaubte, war ich selbst drauf und dran, Leute zu reglementieren, die im ärztlichen Wartezimmer mit lässig vorgehaltener Faust herumhusteten. Ich schwieg dann aber, habe ich doch aufgrund meiner politischen Einstellung schon genug Feinde. Zuletzt: Eine freie Diskussion über den richtigen Weg fand in Deutschland nicht statt - ein Merkmal der Merkel-Autokratie, in der nicht erst seit Corona Inhaber einer anderen Meinung als Nazis und Verschwörungstheoretiker verteufelt und vom Diskurs ausgeschlossen werden.

29. Jünni 2020
Geiße in Quarantäne!

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    Hesch Dü gwisst, wär dr Bräsident vu Tansania isch un wiän er heißt? Nit? Ich bis geschtert aü nit. Dä Mann heißt John Magufuli un het Chemii gstüdiärt un mit Erfolg braktiziärt. Jetz in dr Corona-Pandemii, besser gsait, in dr Corona-Hyschterii, het er e gueti Idee gha: Dr het Brobe vun ere Papaya-Frucht, vun ere Geiß un vu andere Sache in e Tescht-Labor gschickt un mänschligi Nämme drufgschriibe; d Papaya-Brob isch zum Biispiil mit "Elizabeth Ane, 26 years, female" bschriftet wore. Un was isch nit s Ergäbnis gsii? Beidi Brobe sin positiv gsii un e baar anderi aü, des heißt, die Geiß, diä Südfrucht un anderi Sache hän Corona gha. Dr Bräsident het drno  glacht un gsait, ass jetz alli Geiße sotte in Quarantäne kumme. Kurz gsait: Dä Bräsident haltet vu däre wältwitte Hyschterii gar nyt und het si mit däm Tescht vum Tescht bloßgstellt. Dr rotet sinem Volk, nit in Panik z verfalle un witter z schaffe. Brafo, sag ich do bloß. Im Mangufuli si ganzi Red findsch in däm Video. Wä-mir numme aü eso e Bräsident hätte, aber näi, mir hän d Merkel und dr Steinmeier, wu in jedem Quacksalber uf dr Liim gehn. Zue däm Ergäbnis muesch kumme, wänn dr des Video ganz gsähne hesch. Do analysiärt dr Sebastian, e junge Stüdant, dä ganz Hokus-Bokus un deckt dä ganz Bockmischt Schritt fir Schritt uf. Guet ass es no jungi Mänsche git, wu sich nit vu dr Regiärig s Hirn zueschisse leen, nai, wu esälber dänke un Wisseschaft anstatt Ideologie bedriibe.

22. Juni 2020
Wer hat in Stuttgart randaliert?

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   In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben in Stuttgart "überwiegend junge Männer" Polizeiautos angegriffen und zerstört, 14 Polizeibeamte verletzt, in 40 Läden die Scheiben eingeschlagen, die Waren geplündert, und die Läden zum Teil angezündet. Es war ein Mob von etwa 500 Personen. Politik und Medien sind schockiert - wer könnte das gewesen sein? Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) verdächtigte die "Partyszene" - als ob junge Leute, wenn sie feiern, nacher zu pündern und zu brandschatzen pflegten und der Polizei Straßenschlachten liefern würden. Das Landesoberhaupt Kretschmann (Grüne) ist nicht schlauer als der OB, und Innenminister Strobel (CDU) fiel nichts besseres ein, als ebenfall von einer "Partyszene" zu schwatzen, "die auch Drogen nimmt, wo viel Alkohol im Spiel ist". Natürlich haben auch die Medien auf ahnungslos gemacht, nicht zuletzt die Badische Zeitung heute Morgen. Der Stuttgarter Polizeipräsident Franz Lutz ist sich sicher: "Wir können aus der momentanen Sicht der Dinge eine linkspolitische oder überhaupt eine politische Motivation für diese Gewalttaten ausschließen." Ha, ha, ha. Sein Vize Thomas Berger ließ dagegen etwas von der Wahrheit durchsickern: Ihm zufolge haben von den 24 Festgenommenen 15 einen Migrationshintergrund. Unter anderem kämen sie aus Portugal, Bosnien, Somalia und Afghanistan. Aber das sei "kein Flüchtlingthema". Am nähesten an die Realität kam Bernd Gögel, Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag, als er schrieb: "Das stinkt ganz gewaltig nach einer unguten Melange aus Migranten und Linksextremen."
    Im Januar 2016 warnte ich öffentlich vor solchen Zuständen - es war auf einer Wahlveranstaltung der AfD in Vogtsburg-Oberrotweil am Kaiserstuhl. Ich sagte auf Alemannisch (Worterklärungen siehe unten):

   "Diä islamische Parallelgsellschafte, wu mir do in Ditschland hän, diä sin scho siter Johre nimmi beherrschbar. D Bolizei droit sich in e Deil Stadtviärtel nimmi nii, üsser wänn si z hundert sin. Un diä Parallelgsellschafte wäre jetz verstärkt durch diä Millione-Iiwanderung, wu mer hän. Des, was jetz scho nit beherrschbar isch, wird no verstärkt. Un jetz iberlege mir uns emol, wänn mir emol e Wirtschaftskrise griäge, un wänn emol dr Sozialstaat nimmi ka zahle, un wänn si noch e baar Millione riileen (...), drno griäge mir Verhältnis, wiä si in Frankrich herrsche, wiä si in Ängland herrsche, wiä si in Brüssel herrsche, in Schwede: Anarchii, Stroßekämpf un Birgerkriäg. Mit miän jetze d Notbrämsi ziäge. Mir diän unseri Kinder emol leid, wänn mir jetz nit d Notbrämsi ziäge un d Gränze zuemache."

    Die Zustände, die ich in dieser Rede beschrieb, sind noch gar nicht da, es gibt noch keine allgemeine Verelendung, die Stuttgarter Straßenterror und übrigens auch die Randale am Brenzlauer Berg in Berlin in der selben Nacht sind erst ein Vorspiel. Der politische Wahnsinn ist seit 2016 noch schlimmer geworden: Bei Medien und Politik stehen Hasskampagnen gegen die AfD auf der obersten Stelle der Tagesordnung. So auch heute in der Badischen Zeitung auf Seite 3 ein großer Artikel, in dem Andreas Kalbitz und die AfD ein weiteres Mal verteufelt werden. Wenn die Polizei jetzt die Bilder abgleicht, wird sie viele der "Aktivisten", wie man linke Störer und Gewalttäter nennt, erkennen, die jahraus, jahrein jede Kundgebung der AfD oder anderer Oppositioneller stören dürfen, wie zum Beispiel die "Demo für alle" oder "Querdenken 711". Die Politik lässt linken und migrantischen Terroristen weitgehend freies Feld, auch wenn sie jetzt ein paar Krokodilstränen weint.

Worterklärungen: siter - seit; nimmi nii - nicht mehr hinein; droit - traut; in e Deil - in manchen; riileen - hereinlassen; drno - dann; miän - müssen; diän - tun

20. Juni 2020
Israel-Palästina: Neues Zündeln am Pulverfass

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    Corona hin, Corona her, die anderen Probleme der Welt existieren weiter und viele verschärfen sich. Die neue israelische Regierung, an deren Spitze erneut Benjamin Netanjahu steht, will zum 1. Juli die von jüdischen Siedlern im Westjordanland in Besitz genommenen Gebiete annektieren – dies im Einklang mit dem „Jahrhundertplan“ Trumps. Das Westjordanland wurde von Israel 1967 besetzt und seitdem gegen das Völkerrecht gehalten. Auf etwa einem Drittel dieses palästinensischen Gebiets entstanden in den letzten Jahren jüdische Siedlungen, die immer Anlass zu Streit und Protesten waren und zu weiterer Radikalisierung der Palästinenser führten, aber ein Teil der internationalen Öffentlichkeit hat sich inzwischen an diese Unrechtshandlungen gewöhnt. Wieder andere heißen sie sogar gut, darunter viele der evangelikalen Christen in den USA , in Europa und in Deutschland, die ohnehin jeden Expansionsschritt einer israelischen Regierung als Erfüllung einer gottgewollten Mission ansehen, die schon vor Jahrtausenden in der Bibel prophezeit worden sei.
    Zu den Beifallsklatschern Israels gehören auch Personen an der AfD-Spitze, darunter Alexander Gauland, der im Bundestag anlässlich des 70. Geburtstags Israels erklärte, dieser Staat sei aus einem einmaligen Zivilisationsbruch entstanden, "der für immer mit dem deutschen Namen verbunden bleiben wird - der Schoa." Gerade deshalb sei es richtig, "die Existenz Israels zu einem Teil unserer Staatsraison zu erklären." Damit sei die Verpflichtung verbunden, "im Ernstfall einer existenziellen Bedrohung Israels an dessen Seite zu kämpfen und zu sterben." Erfolgte Gaulands Erklärung Israels zur deutschen Staatsraison fast wortgleich mit der Erklärung Merkels, geht die Verpflichtung, unter Umständen für Israel zu sterben, noch über Merkel hinaus. Wenn Gauland erklärt, Israel sei für uns kein Staat wie jeder andere und wir dürften „dessen Führung und Methoden“ nicht „nach Herzenslust kritisieren“, ist er schon sehr nahe an der Sichtweise, die jede Israelkritik als "Antisemitismus" verteufelt. Dabei ist das Thema Israel in der AfD noch gar nicht diskutiert; noch kein Parteitag hat dazu einen Beschluss gefasst, einer der entschiedensten Israelkritiker ist aber bereits aus der Partei gesäubert.
    Zwei namhafte Juden und Israelis haben kürzlich im Berliner Tagesspiegel Stellung zu den Annexionsplänen Nethanjahus im Westjordanland Stellung genommen - es sind Shimon Stein, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland (2001 - 2007) und Moshe Zimmermann, Professor emeritus an der Hebräischen Universität Jerusalem. Sie erklären im Zusammenhang mit der Kritik an den Annexionsplänen, "dass zu erwartende Antisemitismus-Vorwürfe bloß ein perfides Mittel sind, um die Gegner des Manövers einzuschüchtern." In der geplanten Annexion sehen die beiden Autoren eine für Israel gefährliche Zuspitzung des Nahost-Konflikts, "der Splind der Handgranate ist bereits gezogen", schreiben sie in der Bildsprache, die man im Nahen Osten verstünde. "Da (...) Israels Sicherheit und Existenz (...) auf dem Spiel stehen, darf Deutschland eben wegen seiner besonderen Verantwortung gegenüber Israel nicht tatenlos zuschauen." Denn mit der Provozierung der Palästinenser und der Brüskierung der arabischen Nachbarstaaten unterminiere man die eigene Sicherheit, so erklären, kurz zusammengefasst, Stein und Zimmermann. Bei Alexander Gauland, Alice Weidel, Beatrix von Storch und anderen sollten jetzt die Ohren klingeln. Die beiden Verfasser erwarten von Deutschland dieses Mal mehr als ein "Lippenbekenntnis zur 'Zwei Staaten-Lösung'". Berlin solle den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas ermutigen, mit anderen arabischen Staaten "einen Gegenplan zum 'Jahrhundertplan' [Trumps] vorzulegen, um die Palästinenser aus der Abseitsposition zu holen, in die sie sich seit 2014 hineinmanövriert haben."
    So weitgehende Vorschläge und Forderungen muss die AfD gar nicht bringen. Es wäre schon ausreichend, sich grundsätzlich rauszuhalten und sich mit Deutschland zu beschäftigen.

9. Juni 2020
Rassenunruhen: Eine bewundernswerte Schwarze

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In Freiburg, Berlin und anderen deutschen Städten demonstrierten am Wochenende über hunderttausend Menschen gegen "Rassismus"; die gestrige Badische Zeitung brachte ein Bild auf der Titelseite, auf dem Demonstranten auf dem Berliner Alexanderplatz dicht an dicht gedrängt stehen oder sitzen, viele von ihnen ohne Maske. "Jens Spahn (CDU) zeigte Verständnis für Proteste, kritisierte aber dichte Menschenmengen. Auch bei wichtigen Anliegen gelte 'Abstand halten, Alltagsmaske tragen'", so berichtet das Freiburger Monopolblatt. Nun, linken Demonstranten sieht man das nach; brave Bürger landauf landab, die von der Polizei bei Verstößen gegen den Maulkorbzwang erwischt werden, zahlen Strafen über hunderte von Euros.
    Nach der bedrückenden Tötung des schwarzen Amerikaners George Floyd durch einen brutalen weißen Polizisten gab es in den Vereinigten Staaten in vielen Städten neben friedlichen Demonstrationen auch Plünderungsorgien und Brandschatzungen vorwiegend Schwarzer, oft angestachelt durch weiße Antifa-Leute; das wird in den Schlagzeilen der Badischen aber nicht beleuchtet. Das Blatt ignoriert selbst den Mord am ehemaligen, 77-jährigen Polizisten David Dorn, einem Schwarzen, der sich unbewaffnet Plünderern entgegenstellen wollte. Hier haben Schwarze einen Schwarzen umgebracht. Keine Meldung in der Badischen Zeitung, keine Demonstration derer, die so empfindlich auf den über 7000 km entfernt geschehenen weißen Mord an einem Schwarzen reagieren.
    Nicht alle Afroamerikaner wollen sich in die makabren Proteste einreihen oder sie auch nur von fern gutheißen. Eine mutige junge Afroamerikanerin namens Candace Owens ist eine von ihnen, sie hält eine bewundernswerte Abrechnung mit dem Opfer-Gehabe vieler Schwarzamerikaner. Ohne das Polizeiverbrechen zu beschönigen, dessen Opfer George Floyd wurde, zählt sie dessen Vorstrafen auf, die zeigen, dass er keineswegs ein Unschuldslamm war. Sie spricht auch über den von schwarzen Plünderern ermordeten schwarzen Polizei-Captain David Dorn.

5. Juni 2020
Ein mutiger Sozialdemokrat:
Dr. Wolfgang Wodarg

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    Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, einst eine stolze Partei mit klugen Köpfen, ist inzwischen von fast allen guten Geistern verlassen. Womit sie im Schlepptau der CDU immer noch die Schwarzen übertönt, ist der "Kampf gegen Rechts", ein Kampf, dem die Multiplikation durch Medien stets sicher ist. Doch es gibt in der SPD noch einige wenige Köpfe, die den alten Geist des Widerstands weiter pflegen, so Thilo Sarrazin, Heinz Buschkowsky und zuletzt Stephan Kohn, der Beamte, der in der Abteilung Krisenmanagement und Bevölkerungsschutz im Innenministerium das tat, was seine Aufgabe war: Er unterzog das Corona-Krisenmanagement der Regierung einer Analyse und kam zum vernichtenden Ergebnis, die Corona-Krise erweise sich als "Fehlalarm". Er unterbreitete sie hausintern seinen Vorgsetzten und Kollegen. Kohn wurde nach Bekanntwerden seiner Kritik von seinem Dienst im Hause Seehofer freigestellt.
    Von den Medien als Verschwörungsheoretiker verteufelt, in den sozialen Netzwerken aber vielbeachtet gibt es verschiedene Kritiker der offiziellen Corona-Politik. Bekanntlich stützen Merkel und Spahn sich auf die Kaffeesatz-Leserei des Dr. Wieler im RKI und Prof. Drosten von der Charité. Der "Experise" dieser beiden Männer bedienen sich Merkel, die Regierung und die Landesfürsten bei ihrem Amoklauf, dem die demokratischen Freiheitsrechte und ein Großteil des Wirtschaftslebens zum Oper fielen, ganz zu schweigen von der Angst, der Kontaktsperre und dem Maulkorbzwang, dem die Bevölkerung unterworfen war oder noch ist.
    Ein weiterer Sozialdemokrat eröffnete die öffentliche Kritik an der Überreaktion Merkels und Spahns. Es ist Dr. Wolfgang Wodarg, er war für die SPD von 1994 bis 2009 im Bundestag und hatte dort hohe Positionen in medizinischen Gremien inne, hatte auch in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats entsprechende Funktionen; die Liste seiner Ämter ist ellenlang. Aus dem weltweiten Kampf gegen HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose ist der heute im Ruhestand lebende Arzt nicht wegzudenken.
    Für Dr. Wodarg ist die ganze Corona-Hysterie von der Pharmaindustrie gewollt. Gesundheitsminister Spahn sei Pharmalobbyist und habe versucht, durch Gesetze die nötigen Daten zur Pharmaindustrie rüberzuziehen. "Der Mann ist korrupt in meinen Augen." Die ins Auge gefasste Impfung, auf die auch Bill Gates und Merkel schwören, sei unverantwortlich, sei "Geschäftemacherei, die nur funktioniert, weil wir von Medien und Politik erpresst werden und uns Angst gemacht wird." Für diesen einen der letzten mutigen Sozialdemokraten ist dies "wie Schutzgelderpressung von der Maffia, was da passiert zur Zeit".
    In der ärztlichen Behandlung angeblicher oder wirklicher Corona-Patienten werde viel Schaden angerichtet, heißt es immer wieder aus Kreisen kritischer Ärzte. Dr. Wodarg berichtet von der Behandlung mit dem Malaria-Medikament Hydroxychloroquin, das viele Menschen besonders in den Tropen nicht brauchen und nicht vertragen; es seien "Schwarze und Hispanics umgebracht worden mit diesem Zeug. Das grenzt an Völkermord. Ich denke, das ist grob fahrlässige Tötung, was hier passiert." Diese Toten würden Covid 19 zugerechnet. Diese und weitere Vorwürfe Wodargs offenbaren einen unglaublichen Sumpf.

    Der mutige Arzt steht hier zwar weit vorne, aber keineswegs alleine. In der Initiative "Ärzte für Aufklärung" kritisieren rund 1000 Ärzte und medizinisches Personal die Corona-Maßnahmen der Regierung als übertrieben. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.
    Hören Sie nun Dr. Wolfgang Wodarg in seinem Interview, das er neulich gab: "Ein Menschheitsverbrechen. Dr. Wodarg platzt der Kragen."

3. Jünni 2020
Z Stuttgart schlofi si nit!

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   In dr 70er Johr isch dr Kaiserschtuehl dr Mittelpunkt vu dr Volksbewegung im Südweschte gsii. Z Briisach hets e konservative Büüre-Wiiderstand gegen e AKW-Boi gha. Speter drno z Wyhl sin alli meglige drbii gsii, vu dr Büüre bis zu dr Friiburger Stüdänte. Hit gohts gege s Verbot vu verschiidene Rächt, wu uns im Grundgsetz garantiärt sin. Am 9. April hän 20.000 Mänsche uf em Cannschtatter Wase demonschtriärt, uf Demonschtratione drvor un drnoch aü e Hüffe. Un in andere Ortschafte ebefalls, aü z Friiburg un z Offeburg. Diä Verbot vu dr Regiärung - dr "shutdown" vu dr Wirtschaft un vu unsere Freiheit - sin natirlig mit em Corona begrindet wore, aber d Merkel, dr Spahn, s Maas-Männli un dr Gretschmann sin do wit iber s Ziil gschosse mit ihrere Kummediärerei.
    Z Stuegert het jetz an Pfingschte wider d Bewegung "Querdenken 711" demonschtriärt. Gege diä Demoschtratione hän viil, vum evangelische Landesbischof Fürst iber dr MdL Skerl vu dr Griäne bis zum Gretschmann, versuecht, däre Bewegung Dräck azhänke. So isch zum Biispiil vu dr ZEIT dr Vorwurf kumme, diä Organisatore diäge sich nit vu dr AfDler un vu dr Rechtsextreme dischtanziäre. Dr Michael Ballweg, dr Grinder vu "Querdenken 711", het in sinere Red gsait: "Ich weiß nicht, ob der Verfasser des ZEIT-Artikels verstanden hat, was das Versammlungsrecht bedeutet. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal zitieren Artikel 8 des Grundgesetzes: 'Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.' Ich bin durchaus überrascht, dass ich als Versammlungsleiter Politiker von der Versammlung ausschließen soll und frage, ist das ein ernsthafter Aufruf der ZEIT, gewählte Vertreter mit politischem Amt oder Mandat von der Versammlung auszuschließen? Eine Demonstration ist keine Veranstaltung mit Eintrittskarten und Eingangskontrolle. Jeder, der teilnehmen möchte, kann und darf an einer Demonstration teilnehmen. Ich möchte aber nochmals betonen, rechtes, faschistisches Gedankengut hat in unserer Bewegung keinen Platz und das Gleiche gilt für linksradikales, gewaltbereites Potential." Meh brücht mer eigentlig nit sage.
   As Nägschtes her dr Ballweg druf higwiise, ass dr "shutdown" scho zun e Hüffe Arbetslose gfiährt het, zum Biispiil bi dr Lufthansa 10.000 un bi dr ZF Friedrichshafen 15.000 un natirlig aü bi Wirtschafte, gleine Unternämme usw. Diä Mänsche kaüfe nimmi so viil un d Läbensmittelbriis sin am Stiige. Diä wäre sich immer weniger gsundi Läbensmittel kenne kaüfe un so entstehn halt aü Grankete, nit numme dur Corona.

Worterklärungen: Jünni - Juni; hets e ... Büüre-Widerstand ... gha - gab es einen ... Bauern-Widerstand; drno - dann; e Hüffe - viele; Kummediärerei - Kommandiererei; Stuegert - (schwäbisch:) Stuttgart; azhänke - anzuhängen; diäge - würden; Grankete - Krankheiten

30. Mai 2016
Was ist los in der AfD?

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Während Deutschland zur Zeit seine schwerste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg durchlebt, sticht einige AfD-Politiker der Hafer. An der Spitze derselben steht Jörg Meuthen, einer der beiden Sprecher der Partei. Jetzt käme es darauf an, Alternativen zur fatalen Politik der Kanzlerin aufzuzeigen, die die Wirtschaft zu einem ruinösen Stillstand gezwungen hat. Viele AfD-Politiker tun dies auch, aber diese Bemühungen werden überdeckt durch Schlagzeilen über eine Selbstzerfleischung der Partei. Die Rede ist vom Verlangen Meuthens, den Flügel aufzulösen und von seinem Gedankenspiel, dass zwei verschiedene, selbständige alternative Parteien Sinn machen würden - einmal der Flügel und einmal eine Meuthen-AfD. Dazu sollten die ehemaligen Flügelanhänger die AfD verlassen. Und zuletzt hat der Professor mit knapper Mehrheit einen Beschluss im Bundesvorstand herbeigeführt, die Mitgliedschaft von Andreas Kalbitz zu annulieren. Dieser hatte als Sprecher der AfD in Brandenburg bei der Landtagswahl 2019 immerhin 23,5% geholt. Kalbitz ist übrigens auch Freiburgern und Breisgauern bekannt, er war vor genau einem Jahr in Freiburg-Hochdorf. Wie kann man so dämlich sein und sich von den besten Zufpferden trennen?
    Meuthen und seine Anhänger fürchten den Verfassungsschutz und glauben, wenn man diesem den Höcke, den Kalbitz und einige andere zum Fraß hinwirft, wird er künftig lieb zur AfD sein. Des weiteren glauben sie, damit bürgerliche Wähler zu gewinnen, sagt doch jeder Anhänger der Altparteien listig: "Ich würde euch ja wählen, wenn Höcke nicht wäre." Doch wie steht es damit wirklich? Der große Gewinner der Corona-Hysterie ist bislang noch die CDU; sie hat dem RTL/NTV-Trendbarometer zufolge seit der Bundestagswahl 2017 um 7% zugelegt, während die AfD dreieinhalb Prozent verlor. Die Umfrage ergab auch: "Von den Verlusten der AfD profitiert die Union - anders als vielfach vermutet - kaum, weil die meisten abgewanderten damaligen AfD-Wähler derzeit gar nicht wählen würden." Das Hautreservoir der AfD scheint also eher bei den Nichtwählern zu liegen und weniger bei den Anhängern der schwarzen Altpartei. Dass der Rückgang der AfD mit ihrer Selbstzerfleischung zusammenhängt, pfeifen die Spatzen vom Dach.
    Das hatten gerade wir hier in Baden-Württemberg schon einmal. Im Jahr 2016 erreichte die AfD bei den Landtagswahlen 15,1%. Wenige Monate später schwenkten die Medien die Anitsemitismus-Keule gegen unseren Landtagsabgeordneten Dr. Wolfgang Gedeon. Meuthen drehte durch; er spaltete die AfD-Landtagsfraktion und gründete eine neue namens ABW (Alternative für Baden-Württemberg), die frei von Sympathisanten und Duldern des zionismuskritischen Dr. Gedeon war. Diese Spaltung brachte das Blut manch eines Wählers zum Gerinnen, der sich dazu durchgerungen gehabt hatte, auf diese medial so verpönte Außenseiterpartei sein Vertrauen zu setzen. Meuthens Spaltfraktion wurde später wieder mühsam mit der eigentlichen AfD-Fraktion zusammengekittet, in der Gunst der Wähler hat die Partei sich aber seither nicht wieder erholt und nie wieder 15% erreicht. Meuthen machte dann einen Abgang an die Spitze der AfD-Fraktion im EU-Parlament und konnte dort seine Bezüge gewiss verdoppeln. Hier stoßen wir auf ein inneres Funktionsgesetz der AfD und jeder anderen deutschen in einem Parlament angekommenen Partei. Als Abgeordneter gehört man zu den sehr gut Verdienenden und dies, egal ob man eine entsprechende Leistung bringt oder nicht. Sehr wichtig für die allermeisten Parlamentarier ist die Wiederwahl beim nächsten Mal; dazu sind Seilschaften innerhalb der Partei nötig, zumindest aber hilfreich. An der Basis der AfD gibt es noch viele Idealisten und auch unter den Funktionären und Amtsträgern, wenngleich um Wiederwahl bemüht, gibt es viele, die das Parteiprogramm umsetzen wollen. Andere greifen in die Kiste der Tricks und Intrigen. Etwa bei Meuthen könnte sein Amoklauf an der Spitze einer Seilschaft auch noch den Sinn haben, sich für die Bundestagswahl 2021 in Position zu bringen und dort natürlich für den Fraktionsvorsitz. Es kann aber sein, dass er sich dieses Mal überhoben hat. Eine Wiederaufnahme von Andreas Kalbitz durch Partei- und staatliche Gerichte wäre eine herbe Niederlage für Meuthen. Wenn er sich dann von dannen machte, könnte das zur Befriedung der Partei führen.
    Angesichts solcher Zustände wird der eine oder andere Leser und Beobachter der Szene seufzen: "Do kennscht uf dr Soi furt goh!" oder, in ähnlicher Bedeutung: "Ich glaub mein Schwein pfeift!" Das ist verständlich, aber zu schmollen und ins Nichtwählerlager zu gehen wäre falsch. Es geht doch um die Zukunft unserer Heimat, unseres Deutschlands. Hier müssen unterschiedliche Kräfte wirken, damit der Abwärtstrend gestoppt werden kann. Das sind außerparlamentarische Kräfte wie die Pegida und die Bewegung gegen die Aussetzung der Grundrechte in der Corona-Hysterie, das werden in der im Anlauf befindlichen Wirtschaftskrise soziale Bewegungen sein, aber immer wird auch in den Parlamenten gefochten werden und hier wird es gelten, zu unterstützen, wer sich für die Belange des deutschen Volkes einsetzt.

23. Mai 2020
Corona schuld an Arbeitslosigkeit?

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 Ein Autozulieferer in Donaueschingen will 350 Stellen abbauen, die Mitarbeiter sind bereits jetzt in Kurzarbeit. Das kommt nicht überraschend, denn in Europa wurden im April 76 Prozent weniger Autos als im Vorjahr verkauft und eine Trendwende ist nicht absehbar. Das Unternehmen meldet: "Die Corona-Pandemie trifft IMS Gear ins Mark." Ähnliches beklagen zahreiche andere Unternehmen und die Badische Zeitung vermeldete am 16. Mai zusammenfassend: "Corona-Krise bringt die Wirtschaft zum Absturz." Für das Jahr 2020 rechne die Bundesregierung mit der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte.
    Mit solchen Formulierungen wird die Ursache der Rezession verschleiert. Diese liegt nämlich nicht an einer "Corona-Krise", sondern an dem von der Kanzlerin verfügten "Shutdown". Das ist Krisenmanagement à la Merkel und diese Frau auszubremsen ist ja niemand unter ihren Untergebenen und Verbündeten im Bundestag willens und in der Lage. Zahlreiche Ärzte und andere Fachleute sagen, dass dieses Herunterfahren der Wirtschaft kontraproduktiv und der schwedische Weg der bessere sei,  ich nenne stellvertretend für diese Kritiker Prof. Dr. Stefan Hockertz, der in Bollschweil praktiziert und von der Badischen Zeitung mießgemacht wurde. Doch Merkel hörte nur auf zwei Stimmen: Ihren Beamten Dr. Wieler im Robert-Koch-Institut und Prof. Drosten von der Charité. Freilich wäre auch ohne Merkels katastrophalen Kurs ein paar Monate später der Abstieg in die Rezession gekommen; welche politischen Fehlentscheidungen der vergangenen Jahren zur Krise führten, sagen alternative Wirtschaftsfachleute seit Längerem. Mit der brachialen, vorzeitigen Auslösung der Talfahrt vergibt die Regierung Monate des bedächtigen Gegensteuerns.
    Ist der schwedische Weg unmenschlich? Wenn man alle Einflussgrößen beachtet, sicher nicht. In einer Todesanzeige einer 90-Jährigen heißt es: "Unsere Mam hätte noch eine Weile leben können. Sie starb nicht am und auch nicht mit dem Virus. Sie verlor ihren Lebenswillen, als ihre Kinder sie wegen der Besuchssperre nicht mehr im Pflegeheim besuchen durften." Solche traurigen Fälle wird es viele geben. Ein weiterer Faktor ist der Verlust eines halben, wenn nicht ganzen Jahres der Schüler - besonders derjenigen ohne Eltern, die Nachhilfe geben können. Das Berauben eines Volkes all seiner demokratischen Rechte mit einer gemeinen Lüge ist ebenfalls verheerend. Politik und Medien haben das Volk gefügig gemacht mit der Behauptung, dass Hunderttausende, wenn nicht Millionen einen grässlichen Tod sterben müssten, wenn man nicht "verünftig" auf eben diese Rechte verzichtet: Versammlungsrecht; freie Religionsausübung (Kirchenbesuch); Recht der Berufsausübung usw. Merkel und ihre Nachfolger werden den einmal erfolgreich angewendeten Trick auch im Zukunft wieder nutzen wollen, wenn das Volk still sein soll.

19. Mai 2020
Dr Steinmeier losst d Larve gheie

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    Dr ditsch Michel isch scho lang nimmi eso zfriide gsii wiä jetz grad. Mer kennt viilmol glaübe, ass dr Staat gar nimmi exischtiärt: Uffini Gränze. In bstimmte Stadtviärtel, wu nit viil ditsch gschwätzt wird, machi si, was si wänn un d Bolizei droit sich nit ani. Z Hamburg marschiäre e baar doisert schwarz vermummti Gwalttäter uf un zinde diä halb Stadt a - mänkmol aü z Berlin un z Leipzig; d Bolizei wird küüm Meischter. Aber jetz zeigt dr Staat d Zähn: Z Berlin un in andere Stedt wäre Maidli un Räntnerinne zämme briiglet, wu friidlig fir unseri Grundrächt demonschtriäre, wu mit dr Corona-Vorschrifte üsgestzt wore sin. Wänn eber d Corona-Verordnunge nit iihaltet, bikunnt er hochi Gäldstrofe. Jedi Verkaiferi, jede Busfahrer isch e gleine Blockwart, wu ufbasst, eb aü jede e Larve ufhet. Des gfallt in allene, allewäg het d Merkel in dr Umfroge eso viil Zuestimmung wiä lang nimmi. Dr Michel glaübt in dr Merkel, im Spahn, im Dr. Wihler un im Profässer Drosten jedes Wort un färcht sich vor däm Gschbängscht, wu Corona heißt. Diä Großkopfige wisse meh. So halte dr Wihler un anderi sälber d Abstandsregle gar nit ii, aü dr Spahn nit (links im Ufzug). Und dr Allerärgscht, dr Hohepriester Steinmeier, risst d Larve wider raa, wänn er meint, ass d Kamera nimmi härluegt. S fählt numme noch, ass er im Wahlvolk e langi Nase macht.

Worterklärungen: Larve - Maske; gheie - fallen; viilmol - oft; gschwätzt - gesprochen; was si wänn - was sie wollen; droit sich nit ani - traut sich nicht hin; wird küüm Meischter - wird kaum Herr der Lage; Maidli - Mädchen; eber - jemand; in allene - allen; allewäg - jedenfalls; färcht - fürchtet; Gschbängscht - Gespenst; dr Allerärgscht - (nicht ganz ernst gemeint) der Schlechteste; e langi Nase mache - die Nase mit beiden Händen verlängern, um zu verspotten

12. Mai 2020
Heldentum heute

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    Heldentum ist eine Haltung, die heute völlig verpönt ist - man denkt da gleich an die Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Was die gemacht haben ("gefallen für das Vaterland"), ist ja ganz pfui, zumindest wenn es sich um Deutsche handelt. Es gibt Situationen, da kann ein Volk ohne Helden nicht frei sein. Denken wir an Jeanne d'Arc, die Jungfrau von Orleans oder an Andreas Hofer in Südtirol und an viele andere mit oder ohne großen Namen, die ihr Leben für die Befreiung ihres Volkes gaben.
    Heute herrscht in Deutschland eine kleinliche Angst vor, nur wenige sind bereit, Opfer zu bringen. Thilo Sarrazin wartete ab, bis seine berufliche Laufbahn ihren Höhepunkt überschritten hatte, er hatte seine Schäfchen schon im Trockenen und hatte erst danach sein "coming out". Doch auch er hatte gegen gewaltigen Gegenwind zu kämpfen, verlor seine Stellung bei der Deutschen Bank. Der Sozialdemokrat wurde von den eigenen Genossen als Rassist gebranntmarkt. Er wurde ermordet - nicht physisch, sondern medial. Hamed Abdel-Samad ist noch jünger. Er stellte sich mit voller Kraft gegen Islam und Islamisten und wird seither mit dem physischen Tod bedroht. Er muss sich, genau wie Salman Rushdie, verstecken. Auch die Richterin Kirsten Heisig packte aus und musste dafür sterben, so sehe ich es wenigstens. Dass in Erwartung einer fürstlichen Staatspension einer ausschert, ist aber immer noch höchst selten, doch auch das gibt es. Denken wir an Hans-Georg Maaßen. So hat auch Josefa Schmid, eine Beamtin in der Bremer Asylbehörde, publik gemacht, dass dort über 3000 Asylanten die Anerkennung nachgeworfen bekommen haben. Die mutige Frau wurde daraufhin von ihrem Posten als Leiterin der Bremer BAMF-Außenstelle abgesetzt und nach Bayern verbannt.
    Der neueste Fall eines mutigen Eintretens für die Wahrheit aus einer Behörde heraus ist im Innenministerium geschehen, dort hat ein Beamter eine eindringliche Warnung an seine Kollegen und Vorgesetzten geschrieben, eine umfangreiche Analyse, wonach die Corona-Maßnahmen der Regierung kontraproduktiv seien. Er kommt zur Quintessenz: "Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt." Auch er ist sofort beurlaubt worden, als das 80-seitige Papier nach außen drang.
    Die Corona-Diktatur Merkels und der CDU/CSU/SPD-Regierung ist von einer nach 1945 noch nicht dagewesenen Härte. Unzählige Bürger wachen auf. Welche, die noch 2015 "gegen Rechts" demonstriert haben und Ali und Mahmud aus Syrien einen lässigen Job im eigenen Garten oder Haushalt verschafft haben, sind jetzt betroffen. Ihre Kinder dürfen nicht mehr zur Schule, sie können ihre Jobs nicht mehr ausführen. Es war verboten, seine Lieben im In- und Ausland zu besuchen. Sie Fühlen sich jetzt brüskiert, wenn sie in den Medien als Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker verteufelt werden. Eine junge Frau war fassungslos und wütend, als sie und andere Demonstranten in der taz entsprechend geschmäht wurden.
    Möge unser Volk jetzt weitere Helden hervorbringen, dann kann es zu einem Neuanfang kommen. Diesen Neuanfang haben wir dringend nötig. Uns von Merkel durch die jetzt beginnende tiefe Wirtschaftskrise hindurchführen zu lassen wäre verheerend.

9. Mai 2020
Schwarzi Fahne am Kaiserstuehl

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    Fascht an allene Wirtschafte hänkt e schwarze Fahne rüs. Des isch vum Verein "Kulinarischer Kaiserstuhl" organisiärt. Wär nonit gläse het, was diä schriibe, ka sichs dänke: D Wirtschafte un d Hotäl piffe üs em letschte Loch. Wänns do un in andere Wirtschaftszwiig zun ere Pleitewälle kunnt - un des kunnts - no isch d Medizin schlimmer wiä d Granket. Z Ditschland stärbe alli Dag im Durchschnitt ca. 2600 Mänsche an allene meglige Grankete. Bishär sin also in däne baar Corona-Wuche soviil Mänsche am Virus gstorbe, wiä an drei Dag sowiso stärbe. Wubii namhafti Mediziner un Virologe des azwiifle, ass diä 7500 Opfer alli an Corona gstorbe sin. Diä Dote, wu der Rechtsmediziner Prof. Püschel z Hamburg obduziert het, hän zwar alli Corona-Vire gha, aber diä meischte sind schwär grank an Schlagafall, Härzliide und andere Sache gsii. Noch dr Zahle vum Robert-Koch-Institut sin im Winter 2017/18 ca. 25.100 Mänsche an der Infuenza gstorbe, des isch e Gripp, wu ebefalls ka schwär verläufe. Niäme het wäge däm e "shutdown" gmacht, niäme het ufgregti Zittigsartikel geschribe, niäme het in dr Tageschau dr Befähl zun ere Vollbrämsung vu dr Wirtschaft gä. Mir hän wirgli ke Corona-Krise, nai, mer hän e Totalversage vu der Regiärung un vu dr meischte andere Parteie im Bundestag un in dr Landtäg. D Wirtschaft an d Wand gfahre het kei Virus, nai, d Merkel un ihre Gfolgschaft sin des gsii.
    Ass d Wirt mit schwarze Fahne uf sich ufmerksam mache un Gäld verlange, isch guet. Ass si in ihrere Prässemitteilung in dr verantwortlige Abgeordnete im Landtag un im Bundestag "Dank für das bisher Erreichte" sage, isch schwär z verstoh. Üsser dr AfD un villicht noch dr FDP hän doch alli alles abgnickt, was d Merkel un dr Gretschmann verbroche hän. S Kalb sott doch nit dr Metzger lobe, wu ihnes zum Schrage fiährt.

Worterklärungen:
nonit - noch nicht; niäme - niemand; wirkli - zur Zeit; Schrage - Schlachtbank

5. Mai 2020
Corona und die Hexe Anna Trutt

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    Um 1751 entstand in Wyhl bei Endingen in einem Kuhstall ein Brand, der um sich griff und dem auch ein dreijähriges Kind zum Opfer fiel. Das Feuer soll eine Bauersfrau namens Anna Trutt entfacht haben, als sie das Vieh "beräuchern" wollte - das ist ein Ritual zum Hexen-Austreiben. Später wurde sie aber beschuldigt, selbst eine Hexe zu sein. Der Hexenglauben war damals immer noch verbreitet - Anna selbst glaubte daran, aber auch weltliche und religiösen Autoritäten und das Volk sowieso. Die angebliche Hexe wurde dann vor dem weltlichen Gericht zu Endingen unter der Folter befragt und gestand - wen wundert das? - dass sie mit dem Teufel in Verbindung stehe. Sie wurde schließlich auf dem Endinger Marktplatz verbrannt. An diesem Justizmord sollen über 10.000 Menschen als Gaffer teilgenommen haben. Die Band Fisherman's Fall griff vor Jahren das Ereignis auf und prangerte es an, im Refrain singt Ralf Busch (aus dem Alemannischen übersetzt): "Anna brenn, weil 10.000 Leute es sehen wollen, Anna brenn". Nicht einmal das moderne Publikum will sich der wonnigen Hysterie entziehen und singt mit: "Anna bränn".
    Tausend Mal beschworene Gerüchte gerinnen zur "Realität". Wenn wochenlang von einer Hexe die Rede ist, wenn "Beweise" in Gestalt eines abgebrannten Dorfes da sind, wenn 10.000 am Markplatz "Anna bränn" rufen oder wenigstens zuschauen, bedarf es keines Beweises mehr, jeder glaubt, was alle glauben.
    Dieser Effekt tritt auch heute bei der Verfolgung des Corona-Virus auf. Während die Regierung zunächst beschwichtigte und die Gefahr kleinredete, war später von möglicherweise über einer Million Toten die Rede, wenn man nicht entgegensteuerte - zukünftige Tote, die bei vollem Bewußtsein einen qualvollen Erstickungstod zu erleiden hätten. Uns armer Bevölkerung gefror das Blut in den Adern. Botschafter des Schreckens waren die Kanzlerin dieser Republik (sozialisiert in der DDR), der Gesundheitsminister (ein gelernter Kaufmann und Politologe), sie waren flankiert von einem Tiermediziner an der Spitze des Robert-Koch-Instituts, einem Virologen aus der Berliner Charitée und von der John-Hopkins-University. Der Ausnahmezustand wurde erklärt. Das Leben erstarb wie bei einem Bombenangriff im Krieg, bei dem alles, was Beine hat, in die Keller rannte. Nur dass damals die Leute sich gegenseitig festhalten und trösten durften und dass der Bombenangriff nach wenigen Stunden zu Ende war. Zunächst erklärten Merkel und Spahn den Mundschutz für eher schädlich; heute ist er Voraussetzung einer Lockerung des Ausnahmezustands. Niemand kann das Virus sehen, doch alle sehen, dass alle anderen einen Mundschutz tragen. Alle halten alle anderen Bürger für potentielle Überträger und meiden den Kontakt mit anderen Menschen. Wenn nicht, greift die Polizei durch.
    Wie groß die Gefahr war, sahen wir Fernseh-Gaffer daran, dass Merkel die Grundrechte außer Kraft setzte und die Wirtschaft drosselte. Die Angst vor dem Virus, verbunden mit den Notverordnungen der CDU/CSU/SPD-Regierung und der Ministerpräsidenten, brachte und bringt das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaft zum Erliegen, die schlimmste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg nahm ihren Anfang. Die Architektin des Niedergangs, Angela Merkel, hat sagenhafte Umfragewerte, noch. Die Ärzte und Virologen, die diesen Schwindel aufdecken, werden als Scharlatane und Quacksalber verschrien. Ihre Namen lauten unter anderen: Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Dr. Sucharid Bhakdi, Prof. Dr. Stefan Hockertz, Dr. Klaus Köhnlein, Prof. Hendrik Streek, Prof. Dr. Klaus Püschel, Dr. Bodo Schiffmann, Prof. Frank Ulrich Montgomery, Prof. Dr. John Joannidis und viele mehr, darunter auch der Landtagsabgeordnete Dr. Wolfgang Gedeon.

3. Mai 2020
AfD-Kundgebung in Freiburg

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Gestern, am 2. Mai, fand in Freiburg auf dem Platz der Alten Synagoge eine Kundgebung der AfD statt, sie hatte das Motto "Seid wachsam! Demo für das Leben". Das Hauptanliegen der Demonstranten war, auf die Kappung unserer Grundrechte aufmerksam zu machen, die unter dem Vorwand des Schutzes vor Corona geschieht.
    Zu den Rednern gehörten Stadtrat Dubravko Mandic und Thomas Seitz, MdB. Auf der offenen Bühne sprachen weitere Bürger aus Freiburg und Umgebung.
    Dass überhaupt Kundgebungen noch stattfinden können, ist mehreren Gerichtsurteilen zu verdanken, durch die örtliche Behörden gezwungen wurden, Versammlungen unter Schutzauflagen zu erlauben. In Freiburg war dennoch zu sehen, wie das Recht pervertiert wird: Die paar Dutzend Teilnehmer der Demonstration waren von einem Antifa-Ring umzingelt, der durch die Polizei davon abgehalten wurde, die AfD-Kundgebung mit einer vielfachen Übermacht zu fluten. Der Sinn einer Kundgebung ist, dass politische Kräfte der Bevölkerung eine Botschaft kundtun. Das war in Freiburg gänzlich umöglich; wenig kampferfahrene Interessenten konnten die AfD-Redner nicht hören und schon gar nicht ungehindert erreichen; sie hätten durch eine Meute von Antifa und anderer Linken durchgehen müssen, die übrigens auch die Auflagen zum Abstandhalten nicht einhielten. Die Kundgebung wurde durch Sprechchöre der Linken und durch ständige Durchsagen aus dem Polizeilautsprecher gestört; die Polizei wollte den Schwarzen Block der Antifa mit endlosem Bitten und Drohen dazu bringen, die Auflagen einzuhalten. Die Antifa wusste genau, dass die Drohungen leer sind; erst nach einer Stunde des Hin- und Her drängte die Polizei die Antifa Richtung Theater/Eisdiele.
    Ich will nicht glauben, dass die Polizei zu feige ist, das Recht durchzusetzen, ich denke, sie hat von oben den Befehl, die Linken gewähren zu lassen und nur Blutvergießen zu verhindern. Gegenüber den AfD-Anhängern war der Mann am Polizei-Lautsprecher dagegen sehr kleinlich; er befahl sogar Dubravko Mandic, eine venezianische Maske durch eine "geeignete" Maske zu ersetzen. Auf dem Heimweg begleiteten Antifa-Trupps Mandic und weitere Demonstranten und erzeugten eine Drohkulisse; auch dies ließen die Polizisten geschehen und verhinderten nur das Übelste. Freilich wären Übergriffe der Antifa nicht geschehen ohne dass die dreisten Vermummten selbst Blessuren davongetragen hätten; Mandic und weitere wissen sich zu verteidigen. Siehe dazu dieses Video.

27. April 2020
Corona: Die Muslime drängen vor

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    Der deutsche Michel lässt sich in der Corona-Krise von der Kanzlerin durch die Manege führen, ich schrieb schon in den letzten beiden Beiträgen darüber. Die Moslems sind in dieser Situation wieder einmal pfiffiger als die erschlafften und weichgespülten Christen. Ein öffentlicher islamischer Gebetsruf vom Minarett herab gab es in Deutschland bisher nur in einer begrenzten Anzahl von Städten besonders im "Kalifat NRW", wie böse Zungen das Bundesland mit den meisten Moslems nennen. Die Mohammedaner nutzen die Corona-Krise, um ihren öffentlichen Gebetsruf in weiteren Orten zu etablieren - mit der Begründung, dass sie wenigstens diesen Ruf bräuchten, wenn sie schon nicht in die Moschee dürften. Diese Idee findet gerade in kirchlichen Kreisen Zustimmung. In verschiedenen Orten läuten die Pfarrer die Glocken, wenn der Muezzin den Gebetsruf jault (so klingt es wenigstens in deutschen Ohren), das gleichzeitige Läuten/Rufen soll ein Zeichen der Solidarität miteinander sein. So in Duisburg und in vielen anderen Orten in Deutschland, wo der Ruf zu Beginn des Ramadans am 23. April erstmals ausgerufen wurde. Die Erlaubnis dazu erhielten die Düsseldorfer Moslems von der Stadtverwaltung auf Bitten der benachbarten christlichen Kirchen hin.
    Der türkische Muezzin ruft "Allahu ekber" (arabisch: Allahu akbar), das bedeutet "Allah ist größer", die selbe Parole wird auch bei islamischen Terroranschlägen gerufen. Der nächste Vers lautet: "Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah." - damit wird der christliche Dreifaltigkeitsglauben abgelehnt - das Auftreten Gottes in drei Gestalten (Vater, Sohn, Heiliger Geist) wird von den Moslems nämlich als Vielgötterei missverstanden und verworfen. Die derzeitigen tragischen Figuren an der Spitze der großen christlichen Kirchen in Deutschland wollen nicht kapieren, dass dieser Gebetsruf sich gegen sie selbst richtet.
    Raffiniert wurde das Ezan/Adhan, wie es auf türkisch/arabisch heißt, in Spaichingen eingeführt. Eine Ansagerin behauptet über die Lautsprecheranlage der Moschee: "Das Gebet soll allen Mitbürgern Hoffnung und Trost spenden und zum Zusammenhalt aufrufen." Hier werden die Kartoffeln einmal mehr reingelegt - dieses "Gebet" ist, wie oben ausgeführt, in Wirklichkeit oft ein Schlachtruf gegen das Christentum und alles andere, was nicht mohammedanisch ist. Der Islam will sich nicht gleichberechtigt und bescheiden neben das Christentum setzen. Nein, sein Ziel ist Weltherrschaft.

26. April 2020
Kundgebungen gegen die Aussetzung von Grundrechten in der Corona-Krise.

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Die Corona-Krise wird von vielen für zweifelhafte Zwecke benutzt. Merkel und ihr politisches Gefolge übt mit dem Volk den Abbau demokratischer Rechte ein, nämlich unter anderem den Abbau
*der Versammlungsfreiheit,
*des Rechts auf freie Berufsausübung und

*der Religionsfreiheit.

    Dagegen formiert sich Widerstand, der vernünftigerweise überparteilich ist. So demonstrierten am Samstag, den 25. April, in Freiburg einige Hundert, ebenfalls in Offenburg, in Stuttgart und in anderen Orten. In Berlin waren es über tausend. Mancherorts ist das nicht die erste Kundgebung gegen die überzogenen Corona-Maßnahmen. Teilweise reagiert die Polizei besonnen, teilweise meint man, dass sie hier mal kräftig zulangen darf - was gegen die Lieblinge der Politik, die Linken und die Moslems, oft unterlassen wird.

    Man demonstriert gegen die Aussetzung der Grundrechte in einem seit 1945 nie dagewesenen Maß. Auch der Maskenzwang wird als lächerlich empfunden, weil die Bundesregierung zunächst davon abgeraten hat und auch heute noch namhafte Fachleute ihn für wirkungslos halten, darunter der Präsident des Weltärztebundes, Prof. Frank Ulrich Montgomery.
    Andere wenden sich gegen den in Aussicht gestellten Impfzwang - dieser ist ein Steckenpferd des Microsoft-Gründers Bill Gate. Seine Stiftung fördert die WHO und das Kobert-Koch-Institut; auch die Kanzlerin ist begeistert von der Idee, das ganze Volk zu impfen und am besten auch noch durch eine App in allen seinen Bewegungen überwachen zu können. Natürlich wird zunächst auf Freiwilligkeit gebaut, der Zwang kommt dann später - alles, wenn das Volk nicht sein Veto einlagt.
    Die Muslime in Deutschland hatten eine besondere Idee, um die der nächste Artikel weiter oben geht.

19. April 2020
Covid 19: gutgemeinte Verstümmelung

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 Jan Fleischhauer ist der Einäugige unter den Blinden, er war konservatives Feigenblatt beim SPIEGEL und jetzt ist er beim FOCUS. Nunmehr stimmt ihn nachdenklich, dass in der Corona-Krise keine Meinungen geduldet werden, die von den Verlautbarungen aus dem Kanzleramt abweichen. Ja, selbst harmlose Fragen machen einen verdächtig - allzuleicht wird man nämlich als "Corona-Leugner" hingestellt, und wer dann auch noch "Klima-Leugner" ist, macht sich zum totalen Outlaw. Der schärfste Corona-Regent ist der bayrische Ministerpräsident Söder; in einer INSA-Umfrage zur Beleibtheit der Politiker erreichte er die höchste Zustimmung, gefolgt von Kanzlerin Merkel und ihrem Adjudant Spahn. In einer anderen Umfrage zur Zufriedenheit mit der Regierungsarbeit erreichte Söder mit 94% einen Zustimmungswert, wie wir ihn im Nachkriegsdeutschland bisher nur von Ulbricht und Honnecker kannten. Der Deutsche will in der Krise von starker Hand geführt werden. Wie es wohl wird, wenn es nach dem "Shut-down" kein "Turn-on" gibt, sondern sich viele Söder- und Merkel-Bewunderer in der Pleite, der Arbeitslosigkeit und der Inflation wiederfinden, die es nach der irren Geldproduktion geben wird? Denn Merkel, die Bundesländer und die EU haben die Gelder ja nicht, die sie jetzt verteilen, die Zentralbank muss sie erst neu drucken. Die so vermehrte Geldmenge ergibt bei zurückgehendem Angebot, wenn viele Firmen nicht mehr produzieren, eine Geldentwertung.
    Jan Fleischhauer ist, ohne selbst krank gewesen zu sein, Corona-Opfer: Er durfte seinen sterbenden Vater nicht im Altersheim besuchen (nur seine Mutter durfte) und er stellt die Frage, ob denn alle Hochbetagten und Sterbenden es wollen, dass man sie nicht besucht. Aber halt, das ist ja schon wieder eine Frage, die nicht gestellt werden sollte. Ich nehme sie zurück und verweise auf den Palliativmediziner Matthias Thöns und sein Interview mit dem Deutschlandfunk, den böse Zungen auch Rotfunk nennen. Es gibt dort zwar Sendungen mit Patientenberatung (Fußpilz, Bluthochdruck usw.), über Wissenschaft, über Musik und und und, sobald es aber um Politik auch nur im entferntesten Sinn geht, meint man, die DLF-Redaktion wolle das Parteiprogramm der Linken oder Grünen verbreiten. Diesen Staatssender wird man doch zitieren dürfen, ohne in die Leugner-Ecke gestellt zu werden? Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk sagt Dr. Thöns, die allermeisten Hochbetagten würden gar nicht auf die Intensivstation wollen, wenn sie wüssten, was sie da erwartet. Dort herrscht totales Besuchsverbot und wer dort mit seinen schweren Vorerkrankungen durch künstliche Beatmung von Covid 19 gerettet wird - bei weitem nicht alle überstehen es - hat anschließend oft eine schwere Behinderung und kaum mehr Lebensqualitiät. Patienten mit schweren Vorerkrankungen werden dort, so meint wenigstens Dr. Thöns, unter Umständen noch mehr verstümmelt.

Karfreitag, 10. April 2020
Mit Corona vorzeitig in die Wirtschaftskrise

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    In Offenburg gibt es einen Zahnchirurgen, Dr. Fritz Düker, der jeden Tag nach Feierabend einen Tisch in der Stadt aufbaut und seine Flugblätter verteilt. Darin fordert er die Beendigung der Maßnahmen gegen Corona, die Merkel und ihre Beifallklatscher im Bundestrag dem Volk verordnet haben. Er meint, die Wirkungen des Corona-Virus seien weniger schlimm als die des Influenza-Virus, an dem in der Grippewelle 2017/18 über 20.000 Menschen starben. Die jetzigen Maßnahmen seien überzogen und hätten Folgen wie soziale Isolation (u.a. werden die Alten nicht mehr besucht), psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angsstörungen bis hin zum Selbstmord, Alkoholmissbrauch und die Wirtschaft des Landes würde an die Wand gefahren. Mit dieser Meinung steht der mutige Arzt nicht alleine. Etliche andere sind im Internet zu finden, etwa Prof. Hendrik Streeck hat durch repräsentative Untersuchungen im Corona-Schwerpunkt-Bezirk Heinsberg eine Todesrate ermittelt, die mit 0,36% um ein Vielfaches geringer ist als vom RKI angegeben. Diese Ärzte widersprechen der Panikmache durch Merkel, Spahn, Dr. Wieler vom Robert-Koch-Institut und Dr. Drosten von der Charité und sie widersprechen der einschlägigen Berieselung durch den Großteil der Medien. Zu den kritischen Ärzten gehört übrigens auch der vor kurzen aus der AfD ausgeschlossene Dr. Wolfgang Gedeon.
    Neben den Medizinern und den Virologen fechten auch Juristen die offizielle Corona-Politik an. Die Maßnahmen, die die Regierungen in Bund und Ländern anordneten, seien illegal; auch das Infektionsschutzgesetz gebe nicht her, dass ca. 99% Gesunde eine quasi Ausgangssperre erhalten und aller bürgerlichen Rechte beraubt würden. (Eine detaillierte Begründung bei Rechtsanwältin Beate Bahner.)
    Warum gibt das keinen Aufschrei? Die meisten - wie auch ich - können sich den offiziellen düsteren Prognosen nicht entziehen und wenn man dann hört, dass der Bürgermeister von Saint Louis (75) im elsässischen Sundgau an Covid 19 gestorben sein soll, wird es einem unheimlich. Zugleich ist der Bürger seit der Masseneinwanderung 2015 an illegales Regierungshandeln schon fast gewöhnt.
    In wenigen Wochen oder Monaten wird Deutschland in eine schlimme Wirtschaftskrise schlittern - Merkel und ihr Entourage werden Corona dafür verantwortlich machen. Doch die Krise wäre auch ohne Seuche gekommen - ein paar Monate später.

8. April 2020
Gaulands "Vogelschiss" in der Badischen Zeitung

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    Corona hin, Corona her - der Kampf "gegen Rechts" muss weiter gehen. Und so bringt die Badische Zeitung wieder einmal einen die ganze Seite drei füllenden Artikel, dessen Überschrift in 2 cm hohen Lettern verkündet: "LIEBEVOLLER GROSSVATER UND NAZITÄTER". Nicht immer ist bei solchen Kampfschriften gleich ersichtlich, dass es sich um eine "Instrumentalisierung unserer Schande zu gegenwärtigen Zwecken" (Martin Walser) handelt, aber dieses Mal beginnt das Pamphlet bereits im zweiten Satz, gegen die AfD zu polemisieren: Die AfD und ihr Fraktionschef Alexander Gauland hätten die Zeit des Nationalsozialismus einen "Vogelschiss" in der deutschen Geschichte genannt. Dann bringt das Blatt über fünf Spalten, was dem damaligen Bürgermeister von Haltingen, Gerrit Oldeboershuis, an Verbrechen vorgeworfen wird, der auch SS-Hauptsturmführer war. Im Beichtstuhl sitzen die Tochter und drei Enkel des SS-Mannes, sie bekennen die Sünden ihres Großvaters bzw. Vaters  und distanzieren sich davon; die Beichte hört Annemarie Rösch, die Priesterin von der Badischen Zeitung. Der Artikel endet wie er beginnt: Die Nachkommen freuen sich darüber, dass die AfD neulich bei der Wahl in Hamburg aus den Senat geflogen sei  (sie kam dann doch hinein.) "Wehret den Anfängen", sagt der Enkel dazu. Mir der Distanzierung auch von der AfD ist die Seele rein; die Absoltion wird erteilt.
    Liebes Deutschland! Solange Du Dich mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten bluffen lässt, wird es nicht besser mit Dir. Solange folgst Du der Rattenfängerin in den Abgrund. Das Gaulandzitat lautet im Zusammenhang:

    "Aber wir wollen weder in der Welt noch in Europa aufgehen. Wir haben eine ruhmreiche Geschichte, die länger dauerte als 12 Jahre. Und nur wenn wir uns zu dieser Geschichte bekennen, haben wir die Kraft, die Zukunft zu gestalten.
    Ja, wir bekennen uns zu unserer Verantwortung für die 12 Jahre. Aber, liebe Freunde, Hitler und die Nazis sind nur ein Vogelschiss in unserer über 1000-jährigen Geschichte. Und die großen Gestalten der Vergangenheit von Karl dem Großen über Karl V. bis zu Bismarck sind der Maßstab, an dem wir unser Handeln ausrichten müssen. Gerade weil wir die Verantwortung für die 12 Jahre übernommen haben, haben wir jedes Recht den Stauferkaiser Friedrich II., der in Palermo ruht, zu bewundern. Der Bamberger Reiter gehört zu uns wie die Stifterfiguren des Naumburger Doms.
    Liebe Freunde, denken wir immer daran, dass ein deutscher Jude, Ernst Kantorowicz, den Ruhm des Stauferkaisers beschrieben hat. Nein, der Islam gehört nicht zu uns. Unsere Vorfahren haben ihn 1683 vor Wien besiegt. Aber das deutsche Judentum von Ballin und Bleichröder über Rathenau und Kantorowicz war Teil einer deutschen Heldengeschichte, die Hitler vernichten wollte.
    Liebe Freunde, uns muss man nicht vom Unwert des Nationalsozialismus überzeugen. Wir haben diesen Unwert im Blut. Aber, liebe Freunde, wer eine Rot-Kreuz-Flagge aus den letzten Tagen des Kampfes um Berlin entsorgt, hat keine Achtung vor soldatischen Traditionen, die es jenseits der Verbrechen auch in der Wehrmacht gab.“

4. April 2020
Eindeutig regierungstreu

    Heute wartet die Badische Zeitung mit einer roten (!) Schlagzeile auf: HOFFNUNG! Ja, hoffentlich ist das Trauma bald vorbei. Das Blatt bringt nicht mehr viel anderes als Berichte über das Corona-Virus und das Management der Regierenden dagegen. Dieses ach so kritische Blatt scheint inzwischen ein Lautsprecher von Merkel und dem Robert-Koch-Institut zu sein. Kürzlich hat die BZ eine der wenigen kritschen Gegenstimmen, dem Immunologen und Toxikologer Dr. Stefan Hockerts aus unserem Bollschweil, vollständig zerrissen. Platz für große und kleine Verrisse der AfD ist auch noch vorhanden. Fast jeden Tag. Die Höhe ist der heutige Artikel, der die ganze Seite 3 einnimmt und die Stimmung unter den Hanauer Türken nach dem Attentat vor rund sechs Wochen meint wiederzugeben. Gleich im Eröffnungsbild sehen wir ein Plakat mit den Gesichtern von 6 Opfern. Zum Vergleich: Die Gesichter der Opfer des islamischen Terrors am Berliner Breitscheidplatz in der Weihnachtszeit 2016 wurden in den Mainstream-Medien, einschließlich der BZ, nie gezeigt, sieht man einmal von der Bild-Zeitung ab. Der Artikel zeigt die Türken verängstigt, deprimiert; einer sagt: "Politiker schieben diese Tat jetzt auf die AfD. Das ist scheinheilig. Seehofer hat noch vor ein paar Monaten gesagt, Migration sei die Mutter aller Probleme. Auch der Bouffier hat solche Sachen gesagt." Das läuft dem Multikulti-Kampfblatt natürlich wie Öl herunter, die AfD wird damit keineswegs entlastet, sondern in einem großen Feld um Seehofer herum eingeordnet.
    Marius Buhl, der Autor dieses BZ-Artikels, bringt es fertig, die neulich bekannt gewordene Einschätzung des Bundeskriminalamts zum Täter von Hanau zu verschweigen: "Nach Auffassung der Ermittler sei Rassismus nicht der dominierende Aspekt in R.'s Weltanschauung gewesen, hieß es. Dieser habe sich vor allem in Verschwörungsmythen rund um Geheimdienste hineingesteigert und an Paranoia gelitten. Nachbarn und Bekannten sei R. nicht durch rassistische Äußerungen aufgefallen. Es seien auch keine Hinweise darauf gefunden worden, dass er sich mit rechter Ideologie oder mit Rechtsterroristen und deren Taten beschäftigt habe." Auf die Bekanntgabe dieser Einschätzung ging ein Proteststurm durch dei Medien. Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, beeilte sich - vielleicht das Schicksal von Hans-Georg Maaßen vor Augen - zu dementieren: "Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch."

Dienstag, 31. März 2020
Vor uns ein tiefes Tal; am Ende der neue Aufstieg

    Unser Land hat in den letzten Jahren viel erlebt: Das Rückgrat seiner Industrie, die Autoindustrie, besonders die Produktion von Dieselfahrzeugen, wurde von grünen Eiferern schlechtgemacht. Ein von der EU vorgegebener irrsinniger Grenzwert von 40 mg Stickoxid/m2 wurde für Fahrverbote genutzt, durch die die Verbraucher und Kunden in hohem Maß verunsichert wurden. Die Schuljugend tanzte vielerorts freitags auf der Straße, einer pubertären Rattenfängerin aus Schweden folgend, die ihrerseits freilich nur eine Marionette grüner Interessengruppen ist. Bei diesem allem und vielem mehr trottete die CDU/CSU/SPD-Regierung dem Zeitgeist hinterher. Die Bevölkerung ist dermaßen in die Irre getrieben, dass sie um Sondersteuern auf CO2-Ausstoß bettelt, um vermeintliche ökologische Sünden abzubüßen. Die Maßnahmen gegen Corona haben dem ein Ende bereitet: die Luft in der Autostadt Stuttgart hat sich trotz vermindertem Verkehr nicht verbessert und die Schüler sind in Zwangsferien geschickt und haben Versammlungsverbot. Die Bänder in den Autofabriken stehen still und wenn sie wieder anfahren, wird der Verkauf vergangene Höhen lange nicht mehr erreichen. Denn die Kunden werden durch Pleiten und Arbeitslosigkeit gebeutelt sein. Was wiederum zu Arbeitslosigkeit in der Auto- und Zuliefererbranche führen wird. Eine Masseneinwanderung von wehrhaften jungen muslimischen und afrikanischen Männen in Millionenzahl will nicht nur im Wohlstand, sondern auch in der Krise alimentiert sein; sie werden in Konkurrenz zu unseren einheimischen Arbeitslosen stehen.
    Wenige Maschinen werden aber jetzt schneller laufen - eine davon ist die Notenpresse: Deutschland und die EU machen unvorstellbare Schulden und werden durch die Ausweitung der Geldmenge bei am Boden liegendem Absatz eine Inflation bewerkstelligen, die der Euro nicht überstehen wird. Diese Entwicklung wäre erst in einigen Monaten eingetreten, jetzt haben aber die Maßnahmen gegen die Corona-Epidemie, ein Herabfahren der Produktion wie in einem verlorenen Krieg, für einen vorgezogenen Beginn der Rezession gesorgt. Der Finanzminister von Hessen, Thomas Schäfer, hat sich bereits das Leben genommen, wohl auch, weil er kommen sah, was kommen wird.

    Wir müssen jetzt durch ein tiefes und langes Tal. Wenn wir dabei den Irrsinn und die politischen Irren hinter uns lassen können, wird es auch sein Gutes haben.

22. März 2020
Linke lässt Katze aus dem Sack

    Auf der Strategiekonferenz der Partei Die Linke am 1. März in Kassel wurde über den "sozial-ökonomischen Umbau" gesprochen. Unvermittelt ließ dabei eine Rednerin die Katze aus dem Sack: "Energiewende ist auch nötig nach 'ner Revolution. Und auch wenn wir das eine Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen." Danach gab es Gelächter, Beifall und eine kurze Unruhe. Das eine Prozent der Reichen in Deutschland wären dann bei einer Bevölkerung von 80 Millionen 80.000 Zu-Ermordende. Parteichef Rixinger merkte, dass diese Aussage verfänglich ist und ging ans Mikrofon, um nun ebenfalls einen Offenbarungseid zu leisten: "Ich wollt' noch sagen, wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein." Wiederum Beifall und Lacher im Publikum. Damit hat die Linke gezeigt, dass das ganze Arsenal des Stalinismus noch in ihren Phantasien weiterlebt.
    Danach gab es eine kurze Entrüstung im Blätterwald; die Sache wurde aber schon wenige Tage danach ad acta gelegt. Die Badischen Zeitung vom 7. März 2020 gab der Linken noch die Gelegenheit, die Sache zurechtzurücken, sie titelte auf Seite 8: "ES GEHT NIEMALS UMS ERSCHIESSEN" - eine Aussage von Jörg Schindler, Bundesgeschäftsführer der Linken. Auf einer halben Seite durfte dieser die Mordankündigung als "offenkundig ironisch" hinstellen und betonen, dass Rixinger und die Rednerin sich entschuldigt hätten.
    Stellen wir uns nun vor, auf einer Strategiekonferenz der AfD hätte einer von der geplanten Ermordung von ein paar zehntausend Menschen schwadroniert und Parteisprecher Meuthen oder Chupalla danach von Zwangsarbeit. Eine monatelange Pressekampagne und das Verbot der Partei wären die Folge gewesen. Eine wochenlange Kampagne gab es schon, als die damalige Parteisprecherin Frauke Petry vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2016 auf das Bohren eines Journalisten hin erklärte, ein Grenzpolizist müsse bei einem illegalen Grenzübertritt über einem Grenzzaun "notfalls auch von der Schusswaffe Gebrauch machen. So steht es im Gesetz". Danach phantasierte die Presse von einem "Schießbefehl" Petrys an der Grenze. Als sie im Wahlkampf in die Gefielde der Badischen Zeitung kam, leierte das Blatt eine Protestbewegung an, im Laufe derer sie im Breisacher Teil fast täglich stichelte: GEGEN PETRY FORMIERT SICH WIDERSTAND war eine große Schlagzeile, PETRY IST PERSONA NON GRATA IN BREISACH die nächste, sodann UNERWÜNSCHTE FRAU PETRY, dann "FRAUKE PETRY IST IN BREISACH NICHT ERWÜNSCHT" sowie DEMONSTRATION GEGEN FRAUKE PETRY - alles große Überschriften und Hauptartikel des Breisacher Lokalteils. Wer die Badische kennt, weiß, dass die Beschuldigte selbst nie und nirgends zu Wort kam. Damit gelang es dem Blatt, die Situation so anzufachen, dass am Tag vor der Wahl bei der Rede Petrys im Münsterhotel 800 Leute den Eingang blockierten und die etwa 250 Besucher einen Spießrutenlauf durch die Menge machen mussten, um hineinzukommen. Die Polizei verhinderte das Schlimmste.
    Inzwischen ist das Szenario, das Petry sich nur ungern vorstellte und nur auf Drängen des Mannheimer Morgens für den Notfall als gesetzeskonform darstellte, an der griechisch-türkischen Grenze Wirklichkeit geworden: Giechische Polizei schießt Tränengasgranaten und Gummigeschosse auf die von Erdogan eingesetzten Islamisten, die die Grenze mit Gewalt durchbrechen wollen. Anstatt Petry und ihre damalige Partei, die AfD, zu rehabilitieren hackt der ganze politische Betrieb mitsamt seiner Medien und seines Verfassungsschutzes immer noch und immer wieder auf der AfD herum. Seit den 1968er Jahren ist es halt immer mehr politische und mediale Sitte geworden, zwischen linker und rechter Gewalt zu unterscheiden: Wenn die Antifa Molotov-Cocktails in eine Polizeitruppe oder in ein AfD-Büro wirft oder ein Rixinger Zwangsarbeit für 80.000 Reiche in Aussicht stellt, ist dies im Grunde edel; die Genossen meinen es doch gut und wollen die Welt verbessern. Wenn eine AfD-Sprecherin den §11 des „Gesetzes über den unmittelbaren Zwang bei Ausübung öffentlicher Gewalt durch Vollzugsbeamte des Bundes“ konstatiert, ist das ganz, gaanz böse.
Donnerstag, 19. März 2020
Verfassungsschutz oder Stasi?

    Die Titelseite der Badischen Zeitung ist seit Tagen für Merkel und die Corona-Krise reserviert und der "Kampf gegen rechts" muss sich auf hinteren Seiten begnügen, so behandelt das Blatt etwa den Rauswurf von Xavier Naidoo aus einer RTL-Jury hinten im Kulturteil - sie meldet, dass ihm Hass und Hetze gegen Flüchtlinge vorgeworfen werden, verschweigt aber, worum es konkret geht - hier auf "Lueg ins Land ohne Scheuklappen" erfahren Sie es: "Ich hab fast alle Menschen lieb, aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt. " - So singt der mutige Sänger, dessen Vorfahren aus Indien, Irrland und Südafrika stammen.
    Der gefühlt millionste Artikel der BZ gegen Björn Höcke ist heute zwar auf Seite 6 hinausgeschoben, aber dafür eine gute halbe Seite lang. Nachdem Merkel den bewährten alten Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen geschasst und ihren Günstling Thomas Haldenwang eingesetzt hat, ist der Weg frei für eine Beobachtung der AfD, und zwar zunächst des Flügels mit seinen Exponenten Björn Höcke und Andreas Kalbitz. Die Beamten werden nichts finden außer selbst produziertem Pipifax - so soll Höcke ein Wortspiel mit Auschwitz gemacht haben, als er sagte, dass "die, die nicht in der Lage sind, das Wichtigste, was wir zu leisten haben, nämlich die Einheit, dass die allmählich auch mal ausgeschwitzt werden sollen."
    Es wird noch soweit kommen, dass einer gepackt wird, weil er "ich muss auf den Abort" gesagt hat - ein Satz, den Hitler wahrscheinlich täglich einmal gedacht hat. Leider sekundieren nun eben die Spalter, die Höcke gemeint hat, dem Verfassungsschutz und rufen vom Inneren der Partei aus nach Maßnahmen gegen Höcke, Kalbitz und den Flügel. Hoffentlich wird die AfD diese Spalter bald los, es kommen jetzt schwere Tage auf Deutschland zu und eine Alternative wird dringend gebraucht.

Mittwoch, 18. März 2020
Corona und Spaßgesellschaft

    Die Kanzlerin hat heute Abend dazu aufgerufen, Solidarität zu zeigen und sich an die Regeln zu halten, die dazu führen sollen, dass die Neuansteckungen mit dem Corona-Virus möglichst niedrig sind. Damit verlangt sie etwas, das bisher nie eingeübt wurde; wir waren - zumindest im Westen Deutschland - eine Spaßgesellschaft. Entsprechend schlecht sieht es aus: Eine gute Bekannte von uns berichtet:
    "Es nervt mich, dass in meinem Bekanntenkreis einige so lax mit dem allem umgehen. Ich finde das unverantwortlich. Wenn man so großspurig tut ... sollte man dann doch erkranken, will jeder ein Krankenhausbett und Personal, das sich kümmert. Es geht wie so oft im Leben nicht nur um einen selbst, sondern dass man auch andere in Gefahr bringt. Gestern hatte eine Freundin Geburtstag, da kamen mehr als 30 Leute vorbei. Uneingeladen, einfach so. Sie ist seelig, dass so viele Gratulanten kamen - ich finde es nicht gut! Eine ihrer Töchter hat von Kind an schwere Diabetes ... die war auch da. Na ja, ich bin nicht hin. Habe mir schon gedacht, dass dort ein ganzer Menschenauflauf zusammenkommt. Das möchte ich im Moment nicht unterstützen."
    Ich empfehle diese Frau zur Nachahmung.

Samstag, 14. März 2020
Corona und offene Grenzen

    Lange waren die Politik, aber auch private Betreiber damit beschäftigt, ein Krankenhaus nach dem anderen zu schließen; die fortbestehenden Häuser waren gezwungen, zu rationalisieren. Jetzt fällt dem grünen Gesundheitsminister Lucha in Stuttgart ein, Intensivbetten in bereits geschlossenen Krankenhäusern zu nutzen! Die hochbezahlten Herren im Gesundheitsministerium in Berlin nahmen den Ausbruch der SARS-Pandemie 2002/2003 nicht zum Anlass, künftig wenigstens einen Notvorrat an Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln sowie an Beatmungsgeräten anzuordnen und Gesundheitsminister Spahn verhielt sich in den letzten Wochen lange abwartend und spielte die Gefahr herunter. Er könne im föderalen Sytem nur Empfehlungen geben! Doch Merkel kann von Südafrika aus eine Wahl in Thüringen annullieren! Dieselbe erklärte am Mittwoch, sie halte Grenzschließungen nicht für das richtige Mittel - wer hätte das gedacht! Selbst der Bild-Zeitung ist aufgefallen, dass die Kanzlerin sich bis dahin in dieser Mega-Krise rar machte.
    Jetzt steht Deutschland mit leeren Händen und offenen Grenzen da - noch gestern kamen zahlreiche Elsässer aus dem benachbarten Corona-Krisengebiet nach Breisach und andere grenznahe Orte zum Einkaufen und zum Dinieren; ich erlebte im Breisacher Krankenhaus zufällig, wie ein Elsässer, der dort einen Arzttermin hatte, nicht hereingelassen wurde. Er tat mir leid, aber jetzt muss man die Allgemeinheit und das Ganze sehen. Die Krankenhausleitung tat - anders als die Regierung - das Richtige, und etwa der Breisacher und der Umkircher Bürgermeister und auch Landräte fordern von der Politik die Schließung der Grenze zum Elsass. So handhaben es Italien und Österreich schon länger; begründete Ausnahmen dürfen durch. In Deutschland landen nach wie vor Maschinen aus China. Und im Ankunftszentrum Heidelberg, in dem 1300 Asylanten leben, wurden gerade 5 neuankommende Asylbewerber mit Covid 19 festgestellt. Wie war noch einmal der Leitspruch unserer Kanzlerin? Wir schaffen das, (auch wenn ...)!

11. März 2020
Wie in der Weimarer Republik?

    Die heutige Badische Zeitung vermeldet auf der Titelseite: "IMMER MEHR GEWALT GEGEN BÜRGERMEISTER - Bundespräsident Steinmeier geißelt die Übergriffe und kritisiert das Schweigen der Mitte". Nach dieser AFP-Meldung seien 64% der Bürgermeister schon einmal beleidigt, bedroht oder tätlich angegriffen worden, neun Prozent bespuckt oder geschlagen. Das ist schlimm. Nach der Hetzkampagne gegen die AfD im Zusammenhang mit der Wahl in Thüringen und der Hetze nach den Morden in Hanau ist man schon froh, dass die Meldung nicht erneut die AfD aufs Korn nimmt und ihr auch die Gewalt gegen die Bürgermeister in die Schuhe schiebt. Beleidigt, bedroht, bespuckt, geschlagen oder sonstwie tätlich angeriffen wurde allerdings auch schon jedes aktive Mitglied der AfD, das auf einer Versammlung, Kundgebung oder Demonstration der alternativen Partei war - und zwar von der Antifa, die für Merkel und die Altparteien die Drecksarbeit macht und versucht, ihnen die Konkurenz vom Hals abzuhalten. Die Polizei schaut dabei oft nur zu und verhindert lediglich Blutvergießen.
    Erstaunlicherweise meldet das Blatt auf Seite 8 auch "BRANDANSCHLAG AUF AUTO VON AfD-POLITIKER - Fahrzeug des Berliner Parteivorsitzenden Nicolaus Fest beschädigt / Politisches Tatmotiv vermutet". Die dpa räumt auch ein: "Zahlreiche ähnliche Anschläge und Sachbeschädigungen an Büros, Autos und Häusern von AfD-Politikern waren in den vergangenen Jahren mutmaßlich von Linksextremisten begangen worden." Einer der letzten Anschläge reichtete sich gegen den Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla; dieser verletzte sich beim Versuch, sein Fahrzeug zu löschen. Wir erleben Zustände wie in der Endphase der Weimarer Republik - damals hieß die aggressivste Truppe aber nicht Antifa, sondern SA. Allerdings hatten damals auch andere Parteien Kampftruppen, so die Kommunisten den "Rotfrot-Kämpferbund", die SPD das "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" und die Deutschnationale Volkspartei den "Stahlhelm". Jede Partei konnte sich halbwegs selbst verteidigen. Heute wird die einzige Opposition auf der Straße terrorisiert, vom Verfassungsschutz drangsaliert und von den Medien fast unisono verleumdet.

6. März 2020
Glartext uf Schwizer Alemannisch

    Im Spotjohr 2015 het d Muettersproch-Gsellschaft in ihrem Mitgliiderheft "Alemannisch dunkt üs guet" diä badisch-alemannische Autore vorgstellt un jede het derfe zwee freiji Sätz iischicke, was em wichtig ist oder wun em dr Schue druckt. Dertemol sin grad alli Dag Sticker 10.000 Asylante iber d Gränz kumme. Ich han des do iigschickt: "Wänn Millione Asylante ins Land glo wäre un diä Ditsche küüm meh Kinder bikumme, grotet s Ditsch un s Alemannisch unter Druck. 'S Eige zeige' isch jetz noch notwändiger wiä friähjer!"
    Jessis Mareie, mai do hän d Redakteeri un e Deil vum Vorstand bäffzget! "Polemisch un üsländerfeindlich" seig des, s diäg "Erinnerungen an nationalsozialistische Argumentation wach rufen" - so isch dr Tenor gsii. Diä Sätz sin drno zensiärt wore - do wu si im Heft hätte sotte stoh (Sitte 23), isch e wisses Fäld bliibe. He nu, bi uns do z Ditschland sitze buechstäblig iberal 68er obe dra; eine üs em Vorstand isch aü SPD-Mitglied. Anderscht in dr Schwiz. Do hets zum Biispiil d Youtube-Seriä "uf dä Punkt" mit em Jeffrey Ferpozzi. Im letschte Video schwätzt er iber dr Masse-Asturm, wu wirkli uf d griächisch Gränz drifft.

Worterklärungen: dünkt üs guet - finden wir gut; dertemol - damals; alli Dag Sticker 10.000 - jeden Tag ungefähr 10.000; Jessis Mareie mai do hän ... - Jesus Maria, was meinst du, da haben ...; bäffzget - gekläfft, geschimpft; s diäg - es würde (es tue); hätte sotte - hätten sollen; do hets - da gibt es; schwätzt er - spricht er; wirkli - zur Zeit

5. März 2020
Helde bi dr Arbet

   Bi däm Wätter, wus hit gha het, sottsch ke Hund vor d Dire jage. Aber bi mir in dr Nochberschaft sin zwee Arbeiter dusse gsii un hän e Rohr vum e Hüüs üs an d Kanalisation agschlosse. Dodrbii hän si miäße schwäri Maschiine isetze zum dr Asfalt ufschniide, dr Grabe üsdälbe (e Deil drvu aü mit dr Schüüfle), s Loch ins Hüüs unter em Stroßenivoo üsbohre un so witter. Fir e Deil Arbete hän si miäße im Grabe im Ludder gneie und s het ene ins Gnick grägnet. Het so eber schomol s Bundesverdiänscht-Griz bikumme? S dunkt mi, diä zwee Arbeiter sin firs Wohl vu dr Gsellschaft wärtvoller wiä e ganzi Antifa-Demo.

Worterklärungen: sottsch - solltest du; Dire - Tür; miäße - müssen; üsdälbe - ausgraben; Schüüfle - Schaufel; fir e Deil Arbete - für einen Teil der Arbeiten; im Ludder gneie - im Schlamm knien; eber - jemand; s dunkt mi - mich dünkt, ich glaube

2. Februar 2020
Neue Welle von Asylanten

    Bei der Masseneinwanderung 2015 gab es nicht nur Teddybären für die Ankömmlinge, die Merkel in Sonderzügen aus Budapest abholen ließ, sondern auch Empörung unter allen, die der Einwanderung mit Realismus entgegen sahen. Ihre Befürchtungen wurden wahr - der Mord an Maria Ladenburger in Freiburg, an Anne und Noah Metzger in Teningen durch "Schutzsuchende" und die Gruppenvergewaltigung in Freiburg, wo ein Dutzend überwiegend Syrer sich an einer wehrlosen Frau vergangen haben - das ist nur die Spitze des Eisbergs. Doch die Medien und die Politik haben die Kritiker teilweise mit der Nazikeule zum Schweigen gebracht.
    Jetzt gibt es einen neuen Ansturm auf die Außengrenze der EU, der die Schleußeraktivität im Mittelmeer weit übersteigt. Der türkische Despot Erdogan hatte zusammen mit anderen islamistische Terrorgruppen unterstützt, die in Syrien einen Umsturz herbeiführen sollten. Doch Syrien ist nun befriedet und diese Kräfte sind nach der Grenzstadt Idlib zurückgedrängt; Erdogan hält diese syrische Stadt und Gegend unter Bruch des Völkerrechts besetzt, die Terroristen und ihre Familien wollen in die Türkei fliehen. Nun steht dem Diktator das Wasser am Hals und er schickt zehntausende von jungen, militanten Männern an die Grenze von Griechenland und Bulgarien. Sie versuchen, gewaltsam über die Grenze zu kommen, ihr Ziel ist in der Regel Deutschland. Das darf nicht passieren. Nicht nur die griechische Polizei versucht, die Grenze zu halten, sondern auch die Bevölkerung ist in Aufruhr und wehrt sich gegen die katastrophalen Zustände in den grenznahen Lagern und Inseln.
    Die Verhältnisse in Deutschland müssen wohl noch katastrophaler werden bis eine Regierung sich zu wirksamen Maßnahmen durchringt. Diese wären in der heutigen Situation: Griechenland und Bulgarien entschieden beim Schutz ihrer Grenze helfen. Der Türkei und anderen Ländern bei der Versorgung von syrischen und anderen Flüchtlingen helfen. Mit Assad bei der Rückführung der Flüchtlinge und Asylanten zusammenarbeiten und den Wiederaufbau Syriens unterstützen. In Deutschland den Magneten abstellen, der die Einwanderer anzieht: nur noch Sachleistungen statt Geld für Asylbewerber; die Unberechtigten konsequent abschieben.

    Dass die Abwehr der Masseneinwanderung nach Deutschland weder unchristlich noch unmenschlich ist, haben ich vor längerem versucht, zu erklären.

27. Februar 2020
Ein rosa Film über eine rosarote jüdische Familie

Kürzlich sahen wir im Kenzinger Kino den Film "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl". Er bot verschiedene ergreifende Szenen - kein Wunder, wenn die Hauptrolle von Anna, einem herzigen, braunen, wuschelköpfigen Mädchen gespielt wird. Diese jüdische Familie namens Kemper ist in makellosem Weiß gezeichnet ...

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20. Februar 2020
Hanau und die Altparteien

    Die ehemaligen Volksparteien CDU und SPD sind nicht zu beneiden, denn sie werden zwischen Grünen und AfD zerrieben. Die Wahl in Thüringen hat gezeigt, dass die alte Postenverteilung nicht mehr funktioniert und CDU und FDP haben sich dort gründlich blamiert. Vor die Wahl gestellt, mit der bürgerlichen AfD oder mit der mehrfach umbenannten SED zu gehen suchen sie nun verzweifelt einen Weg, mit der Linken paktieren zu können ohne zuviel Federn zu verlieren. Mit dem Amoklauf in Hanau schwenken die Kameras und Mikrofone endlich weg von der Thüringer Misere. Allen voran Merkel und Steinmeier entblöden sich Parteileute und Medien nicht, die furchtbare Tat dieses unter Schizophrenie leidenden Mannes der AfD ins Tor schießen zu wollen. Doch der Täter von Hanau hat mit der AfD soviel zu tun wie die Kommunisten und die SPD 1933 mit dem Reichstagsbrand, nämlich gar nichts.

13. Februar 2020
Efringen-Kirchen: SPD vergreift sich an Hermann Burte

    Sigmar Gabriel erklärte Ende November 2019 in Hamburg: »Die neue Arbeiterpartei Deutschlands ist die AfD!« Aha, er muss es ja wissen. Aber wessen Partei ist dann die SPD? Gabriel gab die Antwort gleich mit: Ökonomische und soziale Fragen würden bei den Sozialdemokraten nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. »Stattdessen wurde Politik für Minderheiten gemacht. In der Hoffnung, die Summe der Minderheiten ergibt eine Mehrheit.« Themen wie Schwulenrechte, Gleichstellungsrechte, Migration würden überhandnehmen, so Gabriel. Was er nicht sagte: Ganz im Vordergrund steht für die SPD landauf landab der "Kampf gegen Rechts" - von diesem wird zwar keine einzige Rentnerin, kein Arbeitsloser satt, aber die Medien greifen diesen "Kampf" der SPD sehr zuverlässig und willig auf und das halten die Genossen anscheinend für einen Gewinn fast ohne Einzahlung. Zu diesen "Kampf" gehören auch die Versuche, alte Straßennamen zu beseitigen, wie es in Müllheim und in Freiburg und anderswo schon mit Erfolg praktiziert wurde und wie es nun auch in Efringen-Kirchen nach vier Jahrzehnten Bemühungen schließlich gelungen ist. Die schlechten Argumente der SPD im Fall der Hermann-Burte-Straße in Müllheim sind alle widerlegt; sie werden nicht besser, wenn die Genossen sie nun in Efringen-Kirchen wieder neu auftischen. Dort wurde auf Antrag der SPD jetzt der Name der Hermann-Burte-Halle in "Mehrzweckhalle" abgeändert und der Name der Hermann-Burte-Straße mit einem Zusatzschild versehen, aus dem hervorgeht, dass Burte "als Antisemit zu verurteilen" sei.
    Zu den zwölf Befürwortern dieses Antrags im Gemeinderat gehören die drei SPDler, die fünf Grünen und vier FDPler/Freie Bürger; dagegen waren die sieben Mitglieder der CDU-Fraktion und einer von der FDP. Die ehemalige Arbeiterpartei und heutige Partei der Sozial- und Asylindustrie rast unaufhaltsam der 5%-Klausel entgegen. Die Genossen und ihre Spießgesellen versuchen bei ihrem Verschwinden im Orkus der Geschichte noch so viel wie möglich an Tradition und gutem Leumund verdienter Personen mit sich zu reißen.

8. Februar 2020
Merkel greift durch!
Thüringen soll rot bleiben!

    Auf der Fahrt vom Supermarkt nach Hause habe ich aus dem Deutschlandfunk erfahren:
    Merkel säuberte den Ostbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Chistian Hirte, aus dem Amt. Er hatte Kemmerich (FDP) zur Wahl als Ministerpräsident gratuliert, eine Wahl, die mit Stimmen der CDU, FDP und AfD zustande gekommen war. Ein weiterer Fall von Säuberung, wie er in kommunistischen Regimes üblich ist. Merkel wurde in der DDR sozialisiert, hatte dort eine Funktion als Sekretärin für Agitation und Propaganda in der Freien Deutschen Jugend innegehabt und wendet die Methoden von damals bis heute an. Als letzten hatte sie den Präsidenten des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, weggesäubert. Der "Kampf gegen Rechts" ist inzwischen oberstes Staatsziel - wie damals in der DDR die "Diktatur des Proletariats". Hirte muss - genauso wie Kemmerich - gehen, weil er nicht erkannte, dass jemand, der mit den Stimmen auch der AfD gewählt ist, als Unberührbarer, als Aussätziger behandelt werden muss. Mit ihrem harten Durchgreifen setzt die Kanzlerin die Wahl des Linken Bodo Rammelow durch. Thüringen soll rot bleiben.
6. Februar 2020
Thüringen: Aufregung im Hühnerstall

    Als der FDP-Mann Thomas Kemmerich sich gestern mit AfD-Stimmen zum Regierungschef in Thüringen wählen ließ, habe er, so entrüstet sich der Chefredakteur der Badische Zeitung, "einen Tabubruch" begangen. Der gestrige Tag sei "düster für die Republik" und die Thüringer AfD-Fraktion sei "eine Truppe, deren Hang zum Völkisch-Rechtsextremen selbst anderen AfD-Landesverbänden zu weit geht". Nie habe "sich das destruktive Potential der AfD deutlicher gezeigt". So oder ähnlich empörten sich auch zehntausende andere Chefredakteure, Kommentatoren und Märchenerzähler in dieser Republik und manch ein Politiker winkt mit dem Vergleich zu Hitlers Austieg an die Macht, so etwa der gehörnte Bodo Rammelow. Wen all das nicht rührt, sollte sich vergegenwärtigen, wie eine sehr edle, dem Anstand und der Etikette durch und durch verpflichtete Dame wie die rote Landeschefin Susanne Hennig-Wellsow Herrn Kemmerich den Blumenstrauß vor die Füße warf, den sie eigentlich für ihren Chef Rammelow gepflückt hatte.
    Doch inzwischen hat Angela Merkel aus Südafrika herauf ex cathedra ober besser gesagt ex Politbüro ein Machtwort gesprochen, den Gordischen Knoten zerschlagen und verfügt, das Ergebnis der Wahl müsse wieder rückgängig gemacht werden. AKK und Lindner beeilten sich, das ihren Parteifreunden in Thüringen klar zu machen und Kemmerich fiel in alter FDP-Tradition heute Nachmittag um. Egal ob die Altparteien nun erneut Rammelow an den obersten Futtertrog lassen oder Neuwahlen anleiern, sie werden weitere Federn lassen.

1. Febber 2020
Fleisch rationiäre!

    Diämol bin i bi ebberem z Liächt gsii. Des sind eigentlig liäbi Lit, aber si hän dr ganz Dag dr Deutschlandfunk laüfe un wiä wänn des nit länge dät, repetiäre si am andere Morge nommol alles mit dr Badische Zittig, wu ins Hüüs kunnt. Des sitzt drno eso fescht, ass ääs verzellt, mer miäßt diä Aütofahrerei verbiäte un diä Fleischfrässerei aü. Wägem CO2. Sii ässe numme am Sunntig Fleisch. Ich sag: Dü hesch guet rede, bisch Räntner un wohnsch an ere Bahnstation, wu alli Ritt ebis fahrt un nit bi uns hinte am Kaiserstuehl. Un eb ebber Fleisch will ässe, mueß er schon sälber entscheide. Ich iss aü nit viil, will aber aü unter dr Wuch emol e Wurschtsalat oder ebis ässe. Do het äs zuegää, ääs aü.
    Des han i bi däm Gspräch nonit gwisst gha: Z Bochum im Altersheim wird diä Ökodiktatur afange Wirkligkeit, üsgfiährt vu dr Arbeiterwohlfahrt. In dr DDR isch jo aü wennig Fleisch gässe wore, derte sin in dr Metzg d Miis verhungeret un d Schlange lang gsii. D Arbeiterwohlfahrt kännt sich im Sozialismus üs un will z Bochum im Altersheim Schritt fir Schritt d Fleischratione kirze - mol luege, wiä wit sichs diä Alte gfalle leen, wu e baar doisert Euro im Monet z bläche hän.
    Bi dr Heiminsaße däts drno alliwiil meh Härtepfel uf em Däller gää. Mer sott emol d Ghälter vu dr AWO-Manager aü z Bochum untersueche. Ebs derte aü so Üsrutscher noch obe git wiä z Frankfurt, z Wiesbaden un z Mecklenburg-Vorpommern.

Worterklärungen: Febber - Februar; diämol - kürzlich; bi ebberem z Liächt gsii - bei jemandem zu Besuch gewesen; drno - dann; ass ääs verzellt - dass sie erzählt (äss wörtlich: es); numme - nurmehr; alli Ritt - ständig, alle Augenblick; ebis - etwas; eb ebber - ob jemand; het ääs zuegää, ääs aü - hat sie zugegeben, sie auch; afange - allmählich; derte - dort; Metzg - Metgerei; Miis - Mäuse; däts drno alliwiil meh Härtepfel ... gää - würde es dann immer mehr Kartoffeln geben

29. Januar 2020
Die Rote Armee und Auschwitz

    Die Badische Zeitung schrieb am 27. Januar in der Unterüberschrift auf Seite 1: "Vor 75 Jahren befreite die Rote Armee das deutsche Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau". So oder ähnlich berichteten fast alle Medien. Die Rote Armee, die nur noch wenige kennen, wird hier als Befreier hingestellt. Mit dem Eintreffen der Roten Armee endete tatsächlich das Leiden der im KZ in Auschwitz inhaftierten Juden, für Unzählige kam die Vertreibung der SS-Mannschaft des KZs leider zu spät. Doch ist das Geschehen am 27. Januar 1945 nur ein kleines Steinchen in einem großen Mosaik.
    Zu den vielen anderen, von den Medien nur noch selten gezeigten Steinchen gehören diese:
    Die Rote Armee befreite nicht nur, sondern verbreitete auch unsägliches Leid. Davor erlitt sie selbst auch welches und das nicht zu knapp. Zwischen Mai 1937 und September 1938 wurden zehntausende höhere und höchste Führungskräfte der Roten Armee vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet, viele tausende Offiziere wurden hingerichtet, es wurden selbst drei der fünf Marschälle der Sowjetarmee "eliminiert", wie das Morden bei stalinistischen Säuberungen genannt wurde. Die erfahrenen, ermordeten oder aussortierten Offiziere wurden durch gefügige Anfänger ersetzt; so geschwächt hatte die Rote Armee beim Vormarsch der Wehrmacht einen hohen Blutzoll zu tragen.
    Beim Vorrücken 1945 trieb die Rote Armee Millionen deutscher Zivilisten vor sich her, in einzelnen deutschen Ortschaften kam es zu Massakern, die Vertriebenen - Frauen, Kinder, alte Männer - mussten in Kälte und Schnee unsägliche Strapazen auf sich nehmen, viele überlebten die Flucht nicht. Auf der Ostsee versenkten sowjetische U-Boote Schiffe mit Flüchtlingen, das größte war die Wilhelm Gustloff mit 9000 zivilen Toten - auch hier überwiegend Frauen, Kinder, alte Männer. Beim Vorrücken der Roten Armee und schließlich beim Einmarsch in Berlin kam es zu Massenvergewaltigungen durch Rotarmisten, Vergewaltigungsopfer gab es selbst unter den letzten Jüdinnen in Berlin. Schließlich fiel durch den Vormarsch der Roten Armee ganz Osteuropa unter sowjetische Vorherrschaft, nicht zuletzt Mitteldeutschland; Ostdeutschland wurde teils Polen zugeschlagen, teils von der UdSSR angeeignet; der Osten Polens wurde von den Sowjets annektiert. Aufstände in Ostberlin, Budapest und in Prag gegen die kommunistische Herrschaft wurden später von der Roten Armee niedergschlagen.

27. Jänner 2020
Dr Steimeier in Yad Vashem

    Wänn hesch Dü s letscht Mol e Bolitiker sähne bätte, no drzue am Afang vun ere Red? Un no drzue e Sozialdemokrat? Ender goht doch e Kamel dur e Nodleohr wiä ass hochgestellti Sozis unser chrischtlige Gott ariäfe, wu mit em Jesus Chrischtus un em Heilige Geischt e Dreieinigkeit bildet. Nai, mer richtet sich zwar nit uffe gege Gott, mer grift aber d Kirch un s Chrischtdum alli Dag a, un zwar wit iber s Maß nüs, wiä sis verdiäne. Mer versuecht, d Kirch sturmrif z schiäße und hets aü fascht scho gschafft; viil Pfarrer bredige afange wiä Griäni un Roti un nit wiä Verkinder vum Jesus Chrischtus.
    Un doch het dr Steimeier diämol Gott agruefe - z Israel, in Yad Vashem, un uf hebräisch, mit ere jüdische Gebetsformel, zum 75. Johresdag vu dr Befreiung vu Auschwitz. Des isch am Afang gsii vu sinere Red vor em Nethanjahu, em Putin, em Macron, em Prinz Charles und andere Großkopfige un vor dr Fernsehlueger vu dr ganze Wält. Honi soit qui mal y pense - e Schelm isch, wär Beses do driber dänkt, wär do an Pharisäertum dänkt. Do het er uns Ditschi so richtig in d Pfanne ghaüe un fir dr Massemord an dr Jude ("Holocauscht") verantwortlich gmacht. Dr het nit vu dr National-Sozialischte greded, nai, vu "Deutsche", diä ganz Zit vu "Deutsche". "Das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte – es wurde von meinen Landsleuten begangen."
    Am Schluss het er - uf hebräisch - bättet: "Globt soll dr Herr sii, ass er mi hit do sii losst."
Zu däm Dankgebätt het er alle Grund: Si Bartei bewegt sich gschnäll uf 10% zue un isch ball drunter, un ass nomol e Sozi Präsidänt wird un so e Red derf halte, isch nit arg wahrschiinlig. Also aü dr Steimeier nit. Do ischs guet, sich wennigschtens in sinene letschte Däg fescht an dr Sässel un ans Rednerpult z glammere un im Gott vu dr Jude z danke, aü wämmer suscht Geifer speit, wänns um d Kirch un s Grischtedum goht.

Worterkärungen: sähne bätte - beten gesehen; ender - eher; diämol - kürzlich; Nodleohr - Nadelöhr; afange - inzwischen

24. Januar 2020
22.000 Opfer im KZ Struthof?

    In vielen badischen, Pfälzer, hessischen Schulen ist ein Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof im Elsass fester Programmpunkt für die achte, neunte oder zehnte Klasse. Die aufwändige Fahrt nach Auschwitz (Oswiecim) wird – wie in Breisach – nur für Freiwillige organisiert, doch mit dem Struthof kann den Kindern und Jugendlichen auch hier in der Nachbarschaft ein Ort deutscher Schuld präsentiert werden. Neben Schulklassen werden auch kirchliche und andere Jugendgruppen aus Südwestdeutschland und darüber hinaus ins ehemalige KZ in den Vogesen geführt, daneben kommen auch viele französische Gruppen.
    Immer wieder berichteten und berichten Artikel in der Badischen Zeitung und anderen Blättern, dass auf dem Struthof 20 bis 22 Tausend Deportierte umgekommen seien, so zuletzt die Beilage „Freiburger Stadteile“ der Badischen vom 20. 12. 2019. Stimmt das?
    Ich selbst besuchte den Gedenkort 2011. Das dort erhältliche deutschsprachige Faltblatt des „Centre européen du résistant déporté“ legte bei raschem Überschauen ebenfalls nahe, dass dort 52.000 Häftlinge gearbeitet haben und 22.000 umgekommen seien. Diese Zahlen erschienen mir unglaublich. In den auf dem Lagergelände befindlichen Baracken ist eine Ausstellung aufgebaut; Zeichnungen von Häftlingen zeigen, wie ihre Leidensgenossen von SS-Leuten bei der Arbeit furchtbar misshandelt werden. Ich sah mir dann die französischsprachigen Texte auf den Tafeln sehr genau an. Dort fand ich im „Kleingedruckten“ die genaue Aufschlüsselung der Opferzahl: Danach starben im Lager, dessen Gelände den jungen Besuchern gezeigt wird, über 3.000 Menschen, aber keine 22.000. Dem Hauptlager Struthof bei Natzweiler waren aber 70 Außenlager administrativ angegliedert, die sich vor allem in Württemberg und Hessen befanden, einige auch in Lothringen, im Elsass und in Baden. Auf dieses gesamte Lagersystem einschließlich dem Struthof bezieht sich die in der Ausstellung und in der Literatur angegebene Zahl von 52.000 Häftlingen und die Opferzahl von 22.000.
    Die 3.000 Menschen, die nach diesen Angaben an Hunger, Kälte, Erschöpfung und Gewaltanwendung im KZ Struthof sterben mussten, sind immer noch 3.000 zuviel. Und gerade, weil das so furchtbar und niederschmetternd ist, wäre ein sensibler und wahrhaftiger Umgang mit den Zahlen und Fakten nötig. Warum geschieht das nicht? Der gewöhnliche Journalismus und viele Lehrkräfte wissen sich auf einer antideutschen Welle so sicher, dass sie meinen, gar nicht mehr genau hinschauen zu müssen. Viele passen sich einfach dem Mainstream an. Die deutsche Schuld so finster und gewaltig als möglich zu zeichnen ist politisch gewollt.
    Ich halte es für richtig, unsere älteren Schüler einmal intensiv mit den Verbrechen des Nationalsozialismus zu konfrontieren und eine Fahrt zum Struthof, im Unterricht wahrheitsgemäß vor- und nachbereitet, könnte dafür geeignet sein. Dann müsste auch die meist verschwiegene Weiterführung des Lagers 1945 bis 1949 durch die Franzosen behandelt werden. Das „Centre Pénitencier de Struthof“ war ein Straflager, in dem tausende Elsässer, Franzosen und Deutsche Zwangsarbeit leisteten – viele dieser Gefangenen waren beim Kriegsende im Elsass als Kollaborateure denunziert worden. Viele von ihnen waren aus der elsässischen autonomistischen Bewegung, die in den 20er und 30er Jahren gegen die Ausradierung der deutschen Kultur im Elsass durch die Franzosen gekämpft hatte.
    Falsch finde ich unsere jahraus jahrein stattfindende tägliche Berieselung mit der deutschen Schuld in den Medien, in den Schulen, in kulturellen, auch kirchlichen Institutionen, die umso heftiger wird, je länger das verhängnisvolle Geschehen zurückliegt. Die Vermutung, die Martin Walser in seiner Frankfurter Rede äußerte, ist mitnichten abwegig. Er sprach mit Blick auf Auschwitz von einer "Dauerpräsentation unserer Schande". Er glaubte, entdecken zu können, „daß öfter nicht mehr das Gedenken, das Nichtvergessendürfen das Motiv ist, sondern die Instrumentalisierung unserer Schande zu gegenwärtigen Zwecken“.

Zum französischen Straflager Struthof 1945 - 49 siehe Bernard Wittmann, Die Geschichte des Elsass, Kehl 2007, S. 289ff

Siehe auch "Versuchter Rufmord an einer demokratischen Stimme" - ein Prozess um die Wahrheit bezüglich des Struthofs.

Dieser Artikel als htm-Datei hier.

20. Januar 2020
Traktoren mit "Nazi-Bannern"?

    Bei einer großen Traktor-Kundgebung auf dem Nürnberger Volksfestplatz am 16. Januar versammelten sich rund 2500 Traktoren mit ca. 5000 Teilnehmern. Darunter waren laut Bayrischem Rundfunk auch zwei Schlepper, an denen "Nazi-Banner" hingen - das sind nach meiner Rechnung 0,08 Prozent. Verschiedene Medien rückten diese Nadel im Heuhaufen nun voll in den Vordergrund. Anderen Berichten und Bildern zufolge waren die zwei Traktoren mit den angeblich rechtsextremen Symbolen sogar schon vor dem Eintreffen der Demo da und wurden schon vorher auf dem noch leeren Platz vom Veranstalter gebeten, die Plakate abzunehmen - das taten die Kerle auch. Schon hier müssen Fotografen mit von der Partie gewesen sein und die Bilder geschossen haben. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
    Hier schlagen die Medien gleich drei Fliegen mit einer Klappe: Man winkt den soft-rebellischen Bauern mit der Nazi-Keule und signalisiert, seid bloß brav, wir können auch anders! Zweitens kann man durch das Nazi-Gerede vermeiden, lange auf die Anliegen der Bauern einzugehen. Drittens kann man der angeschlagenen Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) das Mikrofon hinhalten und ihr die Gelegenheit geben, die Bauern gegen die "Nazis" in Schutz zu nehmen und wieder Pluspunkte zu sammeln.
    Es gibt zweifellos Rechtsextreme, aber hier wird eine (bestellte?) Maus zum Elefanten aufgeblasen, wird das Scheinwerferlicht auf zwei rechtsradikale Traktorbesatzungen (oder bezahlte Leute?) neben 2498 Normalen gelenkt. So eine Schau gibt es öfters, sie führt dazu, dass linke und liberale Medienkonsumenten mit schwachen Nerven allüberall Massen von "Nazis" wittern.

19. Jänner 2020
Üsbruch üs em Giggerli

    Ich sitz do am Kaiserstuehl im geischtige Gfängnis. Rings rum gits numme d Badisch Zittig un drno lang nyt. Des Monopol isch aber nit total, dr findsch im Supermärkt oder bim Beck aü d Südditsch, d Frankfurter Allgemeine, d Zeit un dr Spiägel - diä verzelle aber s Glich wiä d Badisch, wänns um d EU, d Iiwanderung un d Opposition, also um d AfD usw. goht. Wänn dr do uf em Land nit ständig witt manipuliärt wäre, muesch in s Internet un derte ebis anders sueche. Diämol bin i üsbroche un uf miinem Wäg z Friiburg am Bahnhofskiosk verbii kumme. Un lue do, si hän d Preußische Allgemeine Zeitung (PAZ) gha - no dr andere konservative Zitschrifte han i gar nimmi gsuecht. Im Zug isch drno fascht alles drnäbe gange. Dr Wage, wun i e Blatz drin reserviärt gha ha, isch nit kumme, ich han mi schuscht amen Ort miäße ani glämme. Aber drno isch diä Fahrt e richtige Gnuss gsii. Dä Hans Heckel vu dr PAZ schribt, do griägsch s Müül nimmi zue. Ja, s het bi uns noch e bizzili Meinugsfreiheit. S nutze si leider numme diä wennigschte. Viil leen sich vum Relotius un dr andere Minchhüüsemer s Hirn vernäble.
    Mi Fahrt isch drno uf Berlin gange, zu dr Breiße. Do verzell e ander Mol drvu. 

Worterklärungen: Giggerli - (spaßhaft:) Gefängnis; numme - nur mehr; drno - dann; nyt - nichts; Beck - Bäcker(ei); witt - willst; ebis - etwas; diämol - kürzlich; lue do - schau mal an; suscht amen Ort - sonst irgendwo; miäße ani glämme - hinklemmen müssen; bizzlili - Bisschen; viil leeen sich - viele lassen sich; Minchhüüsemer - Leute aus Münchhausen (dem Stammsitz des Lügenbarons)

4. Januar 2020
Wie die Medien manipulieren

Es sind jetzt neue, ganz unappetitliche Zumutungen von Medien bekannt geworden, nämlich das Oma-Umweltsau-Video des WDR und das Fick-die Polizei-Video des NDR. Solche Extremsendungen nennt man, wenn man auf die Jahre vor 1945 zurückblickt, Propaganda; auch den Journalismus in der DDR nennt man so. Die neuen Zumutungen sind leider nur der Gipfel der Spitze des Eisbergs, im Rumpf des Eiskolosses verbergen sich unzählige gefährlichere, weil weniger plump und offen gemachte Werke der Manipulation. Was heißt Manipulation? Es heißt, dass Menschen durch schwer durchschaubares, geschicktes Vorgehen in den Medien oder sonstwo getrieben werden, gegen ihre eigenen Interessen zu handeln. Kinder werden gegen ihre Eltern aufgehetzt wie zuletzt im WDR, die staatlichen Organe werden verteufelt wie zuletzt im NDR, einzelnen Bürgern wird ihr Volk als historisch ewig schuldig miesgemacht, Konservativen werden ihre Politiker als Nazis hingestellt, Alemannen werden mit ihrem wichtigsten Dichter entfremdet und und und. Durch diese Verwirrung und Entzweiung werden die Menschen wehrlos gemacht und die andere Seite kann ihre Vorstellungen durchbringen und ihre Herrschaft errichten. Es handelt sich dabei in den letzten Jahrzehnten um die linksgrüne Herrschaft, deren Chefin seit geraumer Zeit eine CDU-Politikerin ist. Das sind keine grantigen, aber leeren Worte meinerseits. Ich begründe und belege das seit über vierzig Jahren immer wieder.

Seit den 80er Jahren versuche ich aufzuzeigen, wie die Medien manipulieren. In meinem Alemannischen Dialekthandbuch veröffentlichte ich 1993 einen Artikel gegen den Südwestfunk, wie er die alemannische Mundart, die Ausdrucksweise des hiesigen Volkes, niederhält sowie eine Auseinandersetzung mit dem grünen Demagogen Moßmann, der von der Badischen Zeitung und vom Südwestfunk das Forum geboten bekam. Der im 20. Jahrhundert wichtigste und beliebteste Dichter der Alemannen, besonders der Markgräfler, war Hermann Burte, er wurde medial geschlachtet und ich verteidigte ihn vielfach. Ein Höherpunkt der Kampagnen gegen ihn war die Sendung "DER BURTE", mit der der Südwestfunk eine gewaltige Bresche in die konservative Meinungslandschaft Südbadens schlug. Sehr ungut wirkt auch die linkslastige Wikipedia, sie fälscht und verdreht in politischen Dingen, dass sich die Balken biegen. Der Sturz von Ministerpräsident Filbinger und die Hatz auf ihn noch lange danach war ein Werk der Medien und beschenkte die linken und grünen Politiker, hier wurde die Axt an die Wurzeln der CDU gelegt. In meinen fast zwanzig Jahren als alemannischer Kolumnist in der Badischen Zeitung versuchte ich immer wieder, an den Rand des Sagbaren zu gehen, es war während der ganzen Zeit nicht möglich, offen Klartext zu reden. Mein Rauswurf aus dem Job war so gesehen geradezu eine Befreiung aus einer Zwangsjacke; danach konnte ich endlich offen und frei aufzeigen, wie das Blatt manipuliert.

Es gibt jetzt ein öffentliches Erwachen. Heute fanden Protestdemonstrationen vor Funkhäusern statt, unter anderem in Köln und Baden-Baden. Daneben verweigern immer mehr Bürger den GEZ-Zwangsbeitrag, mit dem Manipulation und Propaganda bezahlt wird.

2. Jänner 2020
GEZ: S längt jetz

    So, jetz ischs erledigt. Ändlig. Hit z Mittag han i d E-Boscht mit dr Kindigung vu dr Iizugsermächtigung abgschickt. Fir diä Propaganda vum WDR, vum NDR un vu allene andere zahl i kenni 210 Euro im Johr. Uf dr andere Sitte bin i e Birger, wu horcht. Ich han ene gschriibe, ich zahls ab jetz in bar. Si solle mer e Stell an miinem Wohnort nänne, wun i des ka iizahle.
    Wänn des viil mache - un s maches e Hüffe - sin si bschäftigt. Un hän villicht nimmi e so viil Zit zum eso Soiereie z broduziäre wiä "Meine Oma ist ne alte Umweltsau" oder "Fick die Polizei". Dr Tom Buhrow, dr bishärig Intendant vum WDR, isch jetz ARD-Vorsitzender un dr oberscht Repräsentant vu däm Sänderverbund un "verdiänt" fir diä miserablig Arbet 400.000 Euro im Johr. Ohni mini 210 Euro het er numme no 399.980.

Worterklärungen: s längt - es reicht;  hit z Mittag (ausgesprochen hidsmidaag, Betonung auf aa) - heute Nachmittag; wu horcht - der gehorcht; Soierei - Schweinerei; e Hüffe - ein Haufen, viele

30. Dezember 2019
Die Spitze und ihr Eisberg

    Die Badische Zeitung entrüstet sich heute über "Krakeelen der sogenannten Mediengesellschaft", "aufheulende Wutbürgerinnen und Wutbürger", eine "feixende Zuschauermenge", "hysterische Kritiker" und, das darf aber gar nicht fehlen, "100 Rechtsextreme".  Was ist geschehen? Diese alle protestierten dagegen, dass der WDR "lediglich mit einem Kinderchor ein Satirelied aufgenommen" hat, "das die patente Oma, die seit Jahrzehnten 'im Hühnerstall Motorrad fährt' zu einer 'Umweltsau' macht." Und weiter: "Satire, wir erinnern uns, war diese Kunstgattung, deren Wesen es ist, zu überspitzen und zu überspotten". Gut, aber dass die Satire Mädchen Lieder einstudieren und über TV ausstrahlen lässt, in denen die Großeltern "Sau" genannt werden, daran erinnere zumindest ich mich nicht. Die Badische Zeitung versucht hier den Schaden zu begrenzen, den ihre Medienkollegen im WDR angerichtet haben. Doch der Schaden ist noch größer, als das Oma-Umweltsau-Lied zeigt.
    Um die Jugendarbeit auch anderer öffentlich-rechtlichen Anstalten steht es schlecht, das hatte schon schlaglichtartig der Film „Malvina, Diaa und die Liebe“ im Kinderkanal gezeigt, wo eine Beziehung zwischen einem 14-jährigen deutschen Mädchen und einem 17-jährigen "schutzsuchenden" syrischen Moslem schöngezeichnet wurde. Hier war der Hessische Rundfunk verantwortlich. Nun ist die Aufmerksamkeit kritischer Internetnutzer auch auf einen Erwachsenenchor des NDR gefallen, der Mordphantasien gegen Polizisten von sich gibt, Tenor: "Fick die Cops, sie sind Bullenschweine", "Man sagt, Tränen sind das Blut der Seele und fünf von zehn Polizisten Hurensöhne. Ihr scheiß Bullen, fahrt ruhig weiter euren Rinderwahn, bis es heißt, der Copkilla kam." Und weiter: "... ich ficke diesen Drecksstaat." Was der NDR in seinem Format "strg F" hier bietet, ist musikalischer und geistiger Hintergrund, vor dem es zu Ereignissen kommen kann wie die Brandschatzung Hamburgs beim G20-Gipfel durch eine vieltausendfache Menge rechtsextremer Terroristen, geschützt durch weitere tausende von demonstrierenden Sympathisanten.
    Auch in anderen öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten findet, meist weniger plump ausgeführt, linke Berieselung statt, unterbrochen und kaschiert durch akzeptable Gesundheits-, Wissens- und Musiksendungen. Der Bürger finanziert die öffentlich-rechliche Propaganda durch die GEZ.

29. Dezember 2019
Propaganda im Staatsfunk

    Vor fast 2000 Jahren schrieb der Evangelist Matthäus: "Der Bruder wird den Bruder dem Tod ausliefern und der Vater das Kind und Kinder werden sich gegen die Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken." Ich zitierte diesen Satz schon mal vor vier Tagen im letzten Beitrag. Damit wollte ich Sie, lieber Leser, nicht bekehren, sondern auf eine jahrtausendealte Herrschaftsmethode aufmerksam machen, die nach Matthäus gegenüber Christen angewendet werden würde, nach meiner Dafürhalten aber auch gegen andere unliebsame Untertanen im totalitären Staaten. Wir Deutsche haben das zuletzt im Dritten Reich und in der DDR erleben müssen. Heute führt die Denunziation durch eigene Verwandte noch nicht zum Tod, aber sie trägt zur gesellschaftlichen Isolierung bei. Dass die Kinder zur Auflehnung gegen die Eltern, Großeltern und Urgroßeltern ermutigt werden, kommt heute hunderttausendfach in den Schulen und Fernsehprogrammen vor, wo die im Krieg und im Nationalsozialismus verwickelte Generation immer und immer wieder subtil oder offen schlecht geredet wird. Dies nun 74 und mehr Jahre danach mit immer noch zunehmender Heftigkeit. Es gibt so etwas bei keinem anderen Volk der Erde, obwohl auch bei anderen Völkern schreckliche geschichtliche Ereignisse passierten.
    Seit Neuerem wird die junge Generation auch über die Klimaschine gegen die Alten aufgebracht. Das geschieht auf den Freitagsdemonstrationen, das tut Greta vor dem UN-Klimagipfel und wird dafür von Staatsoberhäuptern hofiert. Jetzt hat die staatliche Rundfunkanstalt WDR ein Lied mit über 30 Mädchen einstudiert und gesendet, in dessen Refrain es "meine Oma ist ne alte Umweltsau" heißt. Im Lied wird  moniert, dass die Oma SUV usw. fahren würde. Anders als im Dritten Reich und in der DDR ist heute vor allem dank dem Internet noch Protest gegen so etwas möglich und es hagelte davon reichlich. Ein freier Mitarbeiter des WDR ließ danach die Katze erst richtig aus dem Sack, Danny Hollek schrieb, an die Kritiker der WDR-"Satire" gewandt: "Eure Oma war keine Umweltsau. Stimmt. Sondern eine Nazisau."
    Diese linksextremen Propagandisten und ihre Kollegen werden durch Deine und meine GEZ-Zwangsbeiträge gemästet.

25. Dezember 2019, Stefanstag
Sankt Stefan: er beugte sich nicht

    Die Geschichte des Heiligen Stephanus ist nicht nur für Christen interessant. Heute am Stefanstag in der Heiligen Messe  handelte die erste Lesung natürlich von ihm. Er war durch falsche Zeugen und erfundene Anklagen vor den Hohen Rat der Juden in Jerusalem gebracht worden. Hier hielt er eine Rede, in der er sich zum "Menschensohn" bekannte, den er im Himmel zur Rechten Gottes stehen sah. Als die Hohen Räte das hörten, drehten sie durch, denn sie sahen Jesus, den Stephanus meinte, nicht als Auserwählten Gottes, sondern als Hochstapler an. Sie "erhoben ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten einmütig auf ihn los, trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn" - so heißt es in der Apostelgeschichte 7,57. Der Heilige Stephanus wird hier also von den Hohen Räten oder ihren Handlangern gelyncht.
    Stephanus hatte nichts Greifbares verbrochen; er war einer der sieben Beauftragten der Apostel für das Almosen-Verteilen unter Waisen und Witwen, aber auch ein guter Prediger. Er wurde wegen "falscher" Gedanken und Worte gelyncht.
    Ein Bekenntnis wie das vom Heiligen Stefan lieferten erst gestern Christen im Orient, als sie vor den Horden des Islamischen Staates sich zu Jesus bekannten und dafür ermordet oder vertrieben wurden.
    Die Christen im Herzen Europas müssen gegenwärtig den Tod nicht fürchten, sind aber vielfacher Häme und Beleidigungen ausgesetzt, die von den Medien usw. subtil oder offen verbreitet werden. Die Lage wird noch erschwert durch Vergehen in den eigenen Reihen - Medien und politische Interessenten schlachten den Missbrauch in der Kirche weidlich aus.
    Die gläubigen Christen müssen es auch auf sich und heute beziehen, was die zweite Lesung (das Evangelium) am Stefanstag berichtet. Darin spricht Jesus zu seinen Jüngern: "Nehmt euch vor den Menschen in Acht! Denn sie werden euch an die Gerichte ausliefern und in ihren Synagogen auspeitschen. Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt werden, ihnen und den Heiden zum Zeugnis. (...) Der Bruder wird den Bruder dem Tod ausliefern und der Vater das Kind und Kinder werden sich gegen die Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet." (Mt 10, 17-22)
    Natürlich bezieht sich diese Ansprache auf Christen, die Jesus bekennen. Aber die Zustände, die in den beiden Lesungen geschildert sind, bieten sich auch jedem anderen an, der gegen den Zeitgeist opponiert und für Familie und Volk eintritt. Da erheben die Medien "ein lautes Geschrei" [Nazi! Nazi!], mit falschen Zeugen und verkürzten Zitaten wird Anklage erhoben, die Altparteien, ihre Medien und Lehrkörper "halten sich die Ohren zu", sie "stürmen einmütig" auf Patrioten zu und steinigen sie medial. Die Spaltung der Gesellschaft geht bis hinein in die Familien: Nicht nur heutige patriotische Abweichler werden bis in die Familien hinein geächtet, sondern auch die deutschen Kriegsgenerationen werden pauschal schuldig gesprochen, an den Pranger gestellt und zu Unberührbaren gemacht.
    Ich bewundere an tiefgläubigen Christen, dass sie sich von der Welt nicht irre machen lassen. Ein Vorbild dazu ist der Heilige Stefan, der erste Märtyrer des Christentums.

Artikel als separate Datei hier.

24. Dezämber 2019
Syrer bim Räbe-Schniide?

    Anne 2015, wu grad e Millionezahl vu Asylante rii glo wore sin, het d Badisch Zittig bi Kommunalpolitiker gfrogt, was si däte mache, wänn uf eimol dr Josef vor ihrere Dire dät stoh un näben em d hochschwanger Maria. Un wänn si e Blatz wotte zum Ibernachte un zum des Kind uf d Wält bringe. Natirlig het d Badisch Zittig mit däre Frog welle e Falle stelle: Wär jetz "nai" sait, "mir hän ke Blatz", git zue, ass er ke rächte Chrischt isch oder wennigschtens ke barmhärzige Mänsch. Glichzittig het diä Zittig welle unterjuble, ass diä, wu gege diä Masseiiwanderung sin, im Grund gnumme d Maria mit ihrem Kind im Büch un dr Josef abwiise.
    E Deil vu däne Dorfpolitiker hän ehrlig gsait, do hätti si eweng e Broblem. Anderi hän behaüptet, si däte diä Familiä ufnämme. Einer het sogar gsait, dr dät si in d Feriäwohnig packe un im Friähjohr dät er im Josef e Räbschär in d Händ drucke un dät-e mitnämme zum Räbe-Schniide. S isch aber anderscht kumme. Niäme het an dr Dire glopft biinem, aber im Hüüs näbe dra het d Gmein Syrer iiquartiärt. Vu däne isch aber niäme mit em in d Räbe. Siini Räbe schniide diän alliwiil no diä eigene Lit, e baar üs em Dorf un Rumäne, wu äxtra härgholt wäre. D Syrer bikumme ihre Gäld vom ditsche Stiirzahler un d Rumäne zahlt dr Räbbüür.

Worterklärungen: Räbe-Schniide - das Beschneiden der Reben im Winter und Frühjahr; anne 2015 - im Jahr 2015; rii glo wore - hereingelassen worden; was si däte mache - was sie tun würden; Dire - Tür; wotte - wollten; Räbschär - Rebschere; niäme - niemand; biinem - bei ihm; Gmein - Gemeinde; diän - tun; alliwiil no - immer noch; Räbbüür - Winzer

23. Dezember 2019
Schummeln in der Weihnachtspredigt

    In der Kirche wird immer mal geflunkert, wir sind halt alle Sünder, Laien wie Priester. Am meisten aber wird an Weihnachten die Wahrheit strapaziert, besonders seit 2015 gehört es zur Standardlüge, die Heilige Familie sei quasi auf der Flucht gewesen, als Maria ihren Sohn Jesus gebar. Das stimmt natürlich nicht; Maria und Josef waren im eigenen Land in die Vaterstadt von Josef unterwegs, um sich in Steuerlisten eintragen zu lassen. Dabei fanden sie in der Herberge keinen Platz; wahrscheinlich waren auch viele andere unterwegs. Diese Geschichte verfälschen nicht nur Laienprediger und niedere Priester, sondern auch Papst Franzsikus - ich habe seine Weihnachtspredigt 2017 damals auseinandergenommen. Gott sei Dank gibt es auch Geistliche, die dem Zeitgeist widerstehen und bei der Wahrheit bleiben.

21. Dezember 2019
Waldkindergarten weicht vor Wolf

    Im Dithmarschen, am anderen Ende von Deutschland, wurde nun ein Wolfsrudel, äh, nein, natürlich nicht, wurde ein Waldkindergarten evakuiert; die Kinder sollten die letzten Tage bis zu den Weihnachtsferien woanders unterkommen. Denn ein Wolf macht die Gegend unsicher, er soll - wer hätte das gedacht - aggressiv sein und soll schon mehrere Schafe gerissen haben. Hier drängt sich eine Parallele wie ein Balken im Auge auf: Besonders seit 2015, nach der Masseneinwanderung junger moslemischer, orientalischer und afrikanischer Männer in Millionenzahl, sind Frauen nachts und manchmal auch am Tage nicht mehr sicher. Anstatt die Einwanderung zu beenden und die Unberechtigten auszuschaffen, rät man den Frauen, nicht mehr allein zu joggen, die Dunkelheit zu meiden, sich mit Pfefferspray zu bewaffnen usw. Und so wollten bisher auch die Freunde des Wolfes in BUND, NABU und Politik das Problem lösen: Anstatt den Wolf zu jagen und wieder in unbewohnte Gebiete Polens und Russlands auszuweisen, ziehen Kindergärten um, müssen Schäfer mit Zäunen und anderer Abwehrtechnik aufrüsten bis zum wirtschaftlichen Ruin, muss der Steuerzahler Schäden, sprich: gerissene Tiere bezahlen, die das grüne Hobby Wolf kostet - wie es auch hier im Schwarzwald schon verschiedentlich der Fall war.
    Nun ist im Bundstag endlich ein Gesetzentwurf zustande gekommen, nach dem der Abschuss des Wolfes erleichtert werden soll. Die Landesbehörden können jetzt den Abschuss eines aufällig gewordenen Tiers erlauben. Das wäre ein halber Schritt vorwärts; allein, es gibt Gründe, an der Ernsthaftigkeit zu zweifeln. Auch in der Parallelwelt der Ausländerpolitik gibt es vollmundige Ankündigungen; man, genau gesagt: Innenminister Seehofer, kündigt alle paar Monate neu an, kriminelle Asylanten konsequent abzuschieben, doch kaum einer verlässt das Land. Die Polizei findet viele Abzuschiebende gar nicht in der Unterkunft vor; der Rest wird von findigen Anwälten geschützt und vor Abschiebung bewahrt. Dass dieser an sich flügellahme Staat noch kann, wenn er will, zeigt sich bei seinem "Kampf gegen Rechts" und seiner Findung neuer Möglichkeiten der CO2-Abgabe.

15. Dezember 2019
Energiewende: Die Zeitbombe tickt.

    Die Stare auf den Stromleitungen fühlen sich trotz dunkler Wolken noch wohl und das tun auch die meisten Deutschen, denn der Strom kommt sicher aus der Steckdose, das Licht, die Heizung, der Aufzug, die Straßenbahn, der Geldautomat, die Zapfsäule und die Traubenmühle für den Biowein funktionieren zuverlässig und die grünen und grün vernebelten schwarzen und roten Parteien werden die Energiewende vollenden und auch die letzten bösen Kohle- und Atomkraftwerke abschalten. Alles Bestens, nicht wahr? Nein. Dann geht die Zeitbombe hoch.
    Du wirst fragen warum, Michel, oder doch nicht? Nun, jedenfalls: Unser Strom muss gleichmäßig auf der Frequenz 50 Hertz gehalten werden, sonst bricht das Netz zusammen. Wenn die Frequenz nur um 0,5 Herz fällt, ist fertig. Für diese schlimme Situation gibt es das hässliche englische Wort "Blackout". Angenommen, die Sonne scheint nicht, der Wind geht nicht und es wird viel Strom verbraucht - dann fällt die Frequenz. Wenn aber in Norddeutschland der Orkan geht und alle schlafen, dann befindet sich zu viel Strom im Netz und die Frequenz steigt. Um die Netzfrequenz bei 50 Hertz stabil zu halten, sind konventionelle Kraftwerke (Atom, Öl, Gas, Kohle, Wasser) notwendig, die die Einspeisung von Strom ins Netz herunter- oder hinauffahren können - sie liefern z.B. Strom, wenn mal eine halben Stunde oder einen halben Tag oder eine halbe Woche der Wind nicht geht und die Sonne nicht scheint. Inzwischen ist die Zahl der Fälle, wo die vier Übertragungsnetzbetreiber konventionell nachregeln müssen, auf 6000 im Jahr gestiegen. Da Atom und Kohle abgeschaltet werden sollen, wird dieses Nachregeln nicht mehr möglich sein. Wenn dann der Atom- oder sonstige Strom aus dem Ausland nicht ausreichend nachgeschoben wird, ist fertig.

    Ein großflächiger und langandauernder Blackout ist eine furchtbare Katastrophe. Nein, nicht weil dann die Tagesschau nicht mehr kommt und die Badische Zeitung nicht mehr gedruckt wird. Sondern weil es in Großstädten zu Hunger, Durst und Frieren kommt. Plünderer werden sich mit Gewalt holen, was fehlt. Polizei, Feuerwehr und Ärzte werden nicht mehr antreten, denn Dein Handy bleibt still, Dein Tesla läuft nicht mehr und mein Diesel auch nicht, denn die Zapfsäulen, egal ob Strom oder Sprit, liefern nicht mehr.
    Dann sag bloß nicht, Du hast's nicht so gewollt, Michel! Du hast doch Merkel gewählt. Oder Habeck und seine Vorgänger! Und Kretschmann!
14. Dezämber 2019
Sackfiller

Im 19. Johrhundert sin Kaiserstiähler, bsunders üs dr Ändinger Gegend, uf Tovar üsgwanderet, e Ürwald-Dal z Venezuela. Derte hän si friili kei Fraü Merkel gha, wun ene fertigi Wohnunge un Ässe, Kleider, Bargäld un e Grankekassechip gliiferet het - Bedingunge, 10 mol besser wiä drheim. Nai, diä Kaiserstiähler Iiwanderer sin ohni alles gsii, si hän miäße dr Ürwald rode un e Kampf ums Iberläbe fiähre, ähnlig wiä diä ditsche Flichtling, wu 1945 üs ihrere Heimet im Oschte verdriibe wore un in dr Weschte kumme sin, wus in dr Stedt üsgsähne het wiä hit z Aleppo un z Homs. Diä Üswanderer uf Venezuela sin Lit vu unserem Fleisch un Bluet gsii. Ihrini Nochkumme hän sich aber schiints e Blick fir d politisch Realität bhalte, was bi uns do in dr alte Wält nimmi dr Fall isch. Allewäg sage diä, wänn e Wahl isch un e andere kunnt dra:  Jetz hämmer e andere Sackfiller.

Worterklärungen: uf Tovar - nach Tovar; z Venezuela - in Venezuela; friili - freilich; gha - gehabt; wun ene - die ihnen; schiints - anscheinend; allewäg - jedenfalls; Sackfiller - einer, der sich die Taschen füllt

10. Dezember 2019
Mit jüdischer Asche gegen die AfD

    Sie erinnern sich: Vor gut zwei Jahren platzierte das "Zentrum für politische Schönheit" (ZpS) dem AfD-Politiker Björn Höcke ein "Holocaust-Denkmal" vor die Haustür. Es handelte sich um Nachbildungen der Stelen des großen Berliner Holocaust-Denkmals, sie wurden gegenüber dem Grundstück aufgebaut, das Höcke mit Frau und Kindern bewohnt. Das war damals schon eine politische Schweinerei. Höcke hatte das Berliner Holocaust-Mahnmal als "Denkmal der Schande" bezeichnet und "der deutschen Schande" gemeint. Politik und Medien führten laute Empörungstänze auf und in diesem Klima fühlten sich die ganz linken "Aktivisten" des ZpS zu ihrem niederträchtigen Werk ermutigt. Jede Stele des Holocaust-Mahnmals steht jeweils für viele ermordete Juden und wer eine Kopie davon neben das Anwesen Höckes im Thüringischen Borhagen stellt, der betreibt eine "Instrumentalisierung unserer Schande zu gegenwärtigen Zwecken", wie Matin Walser solche Vorgänge in seiner Frankfurter Rede nannte. Instrumentalisierung für den den täglichen politischen Kleinkampf gegen die AfD. Damals gab es in den Medien viel klammheimliche Freude oder gar Zustimmung zu diesem Missbrauch von Opfern, ein Ermittlungsferfahren gegen die unverfrorenen "Künstler" wurde eingestellt.
    Heute nun ist man pikiert, nachdem dieses linksradikale Zentrum wieder zu- und danebenschlug. Es klaubte nämlich "Knochenkohle, sedimentierte Asche und menschliche Fragmente" unter anderem aus der Nähe von Auschwitz zusammen und arbeitete sie in eine Säule ein. Mit diesem "Kunstwerk", platziert vor dem Bundestag, sollte gegen die AfD protestiert werden. Politik und Medien haben hier mit einem ihrer Ziehkinder ein Desaster erlebt; die Störung der Totenruhe und in übertragenem Sinn das Fleddern von jüdischen Leichen ist nun doch zuviel, selbst wenn es gegen die AfD geht. Im Zentralrat der Juden, im Internationalen Auschwitz Komitee und im Bundeskanzleramt wird Bestürzung demonstriert. Die Medien werden jedoch vorwärts blicken und den Frevel ihres Lieblingszentrums für politische Schönheit vergessen, genauso wie sie ihren Relotius und viele andere Schandflecke vergessen haben.

7. Dezember 29019
Mahnfeuer am Kaiserstuhl und anderswo

    Heute Abend wurden an allen Winzerorten am Kaiserstuhl Mahnfeuer angezündet, die Aktion ist aber bundesweit verbreitet. Die Bauern allgemein sind es satt, dass ihre Arbeit durch die Politik gegängelt und von sogenannte Experten und Bessewissern schlechtgeredet wird. Viele Menschen nicht nur in den Städten haben die romantische Vorstellung, dass ein Volk von 80 Millionen wie das deutsche durch eine Landwirtschaft ohne Pflanzenschutzmittel ernährt werden kann.
    Die Rebbauern am Kaiserstuhl demonstrieren mit den Mahnfeuern gegen das Agrarpaket der Bundesregierung und gegen das von radikalen Grünen initiierte "Volksbegehren Artenschutz - Rettet die Biene". Durch beides drohen die Produktionsbedingungen der Winzer, der Obst- und Gemüse- Erzeuger und anderer Bauern erheblich erschwert zu werden. Wenn das "Volksbegehren Artenschutz" durchkäme, wäre die Existenz unzähliger bäuerlicher Betriebe gefährdet und die grünen Phantasten müssten ihre Produkte im Ausland kaufen, wo sie unter keinen oder erheblich lockereren Auflagen produziert werden. Deshalb: Keine Unterschrift für das "Volksbegehren Artenschutz"!
    Dagegen ist es sinnvoll eine Gegeninitiative der Bauern zu unterstützen, nämlich den "Volksantrag GEMEINSAM". Dieser zeigt Wege auf, wie Artenschutz gemeinsam mit den Bauern und nicht gegen sie praktiziert werden kann. Bitte bei den örtlichen Unterschriftensammlern unterschreiben oder hier herunterladen: https://www.volksantrag-gemeinsam.de/

4. Dezämber 2019
Warmhopse uf dr Frittigs-Demo

    Alli baar Dag läse mer in dr Zittig, ass des un des Aütowärk oder dä oder sälle Aütozueliiferer sonsoviil doisert Mitarbeiter iispare will, zletscht Audi mit 9500 Stelle. Des isch dr Afang vun ere Lawiin un diä wird aü d Banke mit sich risse. Mai drno, wänn emol d Wirtschaft am Bode lit! E Läseri het mer gschriibe: "Für Kriegskinder kein Problem, wieder in Bescheidenheit zu leben." Was bedittet des?
    Ich bi erscht in dr 50er Johr groß wore, aber mir uf em Land hän is am Schittstei oder an ere Schissle gwäscht - ja, des goht un wär des ka isch nohär süüfer. Eimol in dr Wuch isch badet wore; d Kinder sin bim Vatter mit in dr Wanne gsässe. Dr Badofe isch mit Holz gfiirt wore. Ditschland isch dertemol e Paradies fir Vegetarier gsii: Do isch dagelang kei Fleisch uf dr Disch kumme, bi minere Mütter wennigschtens. Un wänns Fleisch gä het, isch Sunntig oder e Fäscht gsii. Do isch drno villicht e Has gmetzget wore - dä isch nit üs dr Metzg kumme un scho gar nit üs em Supermarkt - e so ebis hets sällemol nonit gä. Mi Mütter het-e esälber abzoge. Fertigfueter üs em Raiffeisemärkt isch nit bekannt gsii. Nai, do han ich miäße alli Dag nüs ins Fäld un an dr Wäg- un Bachränder Griäns sueche un im Winter hän d Hase Dirrlips un Hei bikumme.
    Mer kennt no lang furtmache, was mer dertemol alles nit gha het un wiä mer sich änewäg gholfe het. Armseligi Zitte kumme wider uf is zue. Europäischi Nullzinspolitik, Iibruch vu dr Wirtschaft - d Banke wäre ball s Handduech wärfe, meint wennigschtens dr Markus Krall. Drno git eins s ander. Wänn emol dr griän Draüm wohr wore isch un d Kohlekraftwärk abgschaltet sin, kunnt dr Supergau. Drno brücht nur emol dr Wind nit goh un d Sunne nit schiine, no bricht s Stromnetz zämme. Drno goht kei Heizig, kunnt kei heißes Wasser üs em Hahne, wird dr Härd nit warm, goht kein Computer, kei Kass im Supermärkt un dr Bankaütomat händigt kei Bargäld üs - aber säll wänn si sowiso abschaffe. D Friday-for-Future-Kinder miän drno ohni Händy ihre Demo organisiäre un miän sich warmlaüfe un warmhopse - in dr Schuel goht drno nämlig d Heizig aü nicht. Aber aü mir üs dr Griägs- un Nochgriägsgeneration hän drno nyt zum Lache, wänn d Heizkerper kalt blibe un d Apetek nit alli Medikamänt ka liifere.

Worterklärungen: Frittig - Freitag; dä oder sälle - dieser oder jener; doisert - tausend; mai drno - pass auf, was dann; hän is - haben uns; Schittstei - in die Wand bei einem Fenster eingelassenes steinernes Wasch- und Ausgussbecken; wär des ka isch nohär süüfer - wer das kann, ist nachher sauber; gfiirt - geheizt; dertemol - damals; drno - dann; Metzg - Metzgerei; sällemol - damals; esälber - selbst; Has ... abzoge - beim Hasen das Fell entfernt; Griäns - Grünfutter; Dirrlips - Futterrüben; änewäg - trotzdem; nyt - nichts

28. November 2019
Politisches Tribunal im Freiburger Münster

    Die gestrige Gedenkfeier im Freiburger Münster für die tausenden Opfer des (englischen) Bombenterrors in Freiburg geriet zu einer politischen Tribunal gegen den Nationalsozialismus und die Deutschen. Wer die Bomben auf Freiburg abwarf, wurde mit keiner Silbe erwähnt.
    Die Anklage in der ökumenischen Stunde wurde schon am Anfang eröffnet, als der evangelische Zelebrant erklärte, wir hätten uns nicht versammelt, um uns selbst zu bedauern, nein, wir hätten es Deutschland zu verdanken, dass Freiburg zerstört wurde.
    Dann kam auch schon der Auftritt von Oberbürgermeister Martin Horn. Er schilderte realitätsnah, dass Freiburg im Bombenhagel niederbrannte wie im Dreißigjährigen Krieg. Doch dann erklärte er sinngemäß, der Schuldige sei das NS-Regime, das seine Nachbarn überfallen hätte. Man dürfe nie Ursache und Wirkung verwechseln (will heißen: die Deutschen sind die Ursache, die Vernichtung Freiburgs durch (britisches) Massenbombardement die Wirkung). Dann mahnte Horn, nicht auf die Rechtspopulisten hereinzufallen. Sein schmieriges Kokettieren mit "Michèle" (Bürgermeisterin Michèle Lutz von Mülhausen/Elsass) ließ Übles befürchten, doch Madame Lutz verzichtete in ihrer Rede darauf, auf den deutschen Esel einzuschlagen, sie war übrigens die einzige an diesem Abend, die Deutsch mit einem alemannischen Akzent sprach.
    Der Chor des Theodor-Heuss-Gymnasium aus Freiburg-St.-Georgen mit dutzenden von Sängern intonierte drei Lieder, alle auf Englisch. Das letztes Lied der Gymnasiasten im altehrwürdigen Freiburger Münster, bei dieser Gedenkfeier für die Bombenopfer mündete in Swing und rhytmisches Klatschen.
    Es zeigte sich, dass auch die Schüler politisch korrekt ausgerichtet sind: Einer dozierte, dass Deutschland nach den Ersten Weltkrieg und der Zerstörung der Freiburger Synagoge 1939 Europa erneut mit einem unvorstellbar grausamen Krieg überzogen hätte. Die Großväter seien oft Opfer und Täter zugleich. Einzelne Schüler berichteten nun von ihren Großeltern und hier erwähnte einer endlich mal Bombardements der Engländer - auf Danzig. Und ein weiterer sagte, sein Großvater sei vor der Roten Armee geflohen. Der Letztere war der einzige Satz an diesem Abend, der so nicht in einer Gedenkfeier in der DDR hätte fallen können. Dann zeigte sich die Gehirnwäsche weiter: eine warb dafür, dass Europa noch enger zusammenwächst; man könne aber Organisationen, die mit viel Geld ausgestattet seien, beobachten, die dieses Zusammenwachsen verhindern wollten.
Bei den Fürbitten - ebenfalls von Schülern vorgetragen - bat man Gott, uns bereit zu machen zu teilen, eine weitere Fürbitte ging gegen Abschottung - also kaum verhohlene Werbung für das Akzepzieren der Masseneinwanderung. Zum Schluss kam noch einmal ein echter Hammer: eine Fürbitte für die fast 3000 Opfer des Bomberdements in Freiburg und im gleichen Atemzug für die "55 Millionen Opfer des Naziterrors im Zweiten Weltkrieg".
    Armes Freiburg! Deine Pfarrer, deine Politiker, deine Kinder sind indoktriniert wie damals in der DDR, zumindest die, die an diesem Abend im Münster zu Wort kamen. Sie reden wie Zöglinge der FDJ und der SED. In den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik, als es noch viele Menschen der Kriegsgeneration gab und eine halbwegs patriotische CDU, CSU und FDP, wäre so ein linker Stuss im Münster unvorstellbar gewesen. Damals wusste man, dass große Teile der Wehrmacht in korrekter und anständiger Weise Krieg führten, wiewohl der Krieg für jeden Soldat auf allen Seiten um Leben oder Tod ging. Die Leute wussten noch, dass der Erste und der Zweite Weltkieg "viele Väter" hatte und nicht etwa nur Kaiser Wilhelm oder Hitler. Man wusste, dass unter den 55 Millionen Kriegstoten unzählige sind, die von Stalin brutal verheizt worden waren. Stalin hat durch seine Geheimdienste drei Jahre vor dem Kriegseintritt fast das gesamte höhere Offizierskorps umbringen lassen, der rote Diktator ist daher mit einer miserabel geführten Armee angetreten.
    Meine Fürbitte war: "Herr, lass Hirn regnen!" Als am Schluss das Vaterunser angestimmt wurde, war das wie eine Befreiung von einem Alptraum. Wir, das schweigende Publikum, das Ziel der Manipulation, haben inbrünstig gebetet.

Der Beitrag als eigene Datei: hier

27. Novemver 2019
Die Zerstörung Freiburgs vor 75 Jahren

    Heute vor 75 Jahren wurde Freiburg von britischen Bombern zerstört. In der Altstadt starben fast 3.000 Menschen, fast 10.000 wurden verletzt und 11.000 obdachlos. Der Angriff auf die Altstadt und die Zivilbevölkerung Freiburgs hatte militärisch keinen Sinn.
    Heute gedenkt die Stadt und ihre Presse dieser Katastrophe, die durch die englischen Kriegsherren herbeigeführt wurde, ab morgen wird jahraus jahrein wieder nur von Nazi, Nazi, Holocaust und nochmals Holocaust die Rede sein. Wenn man dann fragt, warum vergesst ihr die eigenen Opfer, wird geantwortet: Die Deutschen sind doch selbst schuld daran. Ja, natürlich. Auch die hunderttausenden Japaner, die von den amerikanischen Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki getötet wurden, sind selbst schuld, auch die mehrere Millionen Ukrainer, die Stalins Holodomor zum Opfer fielen, sind selbst Schuld, sie hätten sich ja als eifrige Kommunisten beliebt machen können und so kann man auch die Opfer der zahlreichen anderen Massaker und Völkermorde der jüngeren Geschichte zu Tätern umdichten. Tut man aber nicht. Man macht es nur bei uns Deutschen.
    Lasst uns wenigstens heute Abend ins Freiburger Münster gehen, wo um 20 Uhr eine ökumenische Gedenkfeier stattfindet. Dass die politische Prominenz sich vornedran stellen wird, darf kein Grund sein, fernzubleiben.

22. November 2019
Requiem für Deutschland

    Heute fand in Emmendingen ein "Flüchtlings-Requiem" statt, bereitet von der evangelischen und der katholischen Gemeinde der Stadt sowie der Servicestelle "Ehrenamtliche unterstützen Geflüchtete" von Caritas & Diakonie. Von den "tausenden", die jedes Jahr an der EU-Außengrenze sterben, würde jeder ein Requiem verdienen, entnehme ich der Ankündigung im Kaiserstühler Wochenbericht.
    Die meisten von denen, die die Medien, die Politik und die Staatskirchen "Flüchtlinge" nennen, sind illegale Einwanderer. Wer aus Afghanistan, dem Nahem Osten oder aus Afrika nach Deuschland kommt, kann hier kein Asyl bekommen, denn § 16a des Grundgesetzes verbietet eine Asylgewährung an Personen, die aus sicheren Drittstaaten einreisen. Und so sind auch die allermeisten der Einwanderer keine politisch Verfolgten, sondern welche, die sich in Deutschland ein besseres Leben als daheim erhoffen. Die meisten derer, die das Abenteuer "Reise nach Deutschland" nicht lebend überstehen, sind Moslems und verzichten gerne auf ein Requiem in der Emmendinger Stadtkirche. Aber grundsätzlich spricht natürlich nichts dagegen, für jeden, der stirbt, zu beten. Warum aber gerade für die Opfer der Schlepper à la Rackete im Mittelmeer? Warum nicht für die 99%, die in Pakistan, in Nigeria, in Syrien daheim bleiben müssen und da sehr, sehr oft nach einem Leben in Elend alt oder jung sterben müssen?
    Die Antwort ist einfach: Die Kirchengemeinden bedienen den politischen Mainstream, und dem sind halt die Elenden in der Welt egal, der will Deutschland durch Masseneinwanderung von den Resten der deutschen Kultur und Art reinwaschen. Um die Akzeptanz für die sogenannten "Flüchtlinge" in die Hirne einzuhämmern, braucht man "Requien" und was es sonst noch für Formate der Volkserziehung gibt.

11. Nobember 2019
Benigna Munsi, ein braunes Christkindl

    Als ich zu ersten Mal von ihr hörte und ihr Bild sah, war ich positiv berührt. Sie hat einen brauen Teint, ein offenes, mitreißendes Lachen, geht ans Gymnasium, spielt Oboe (unzählige Deutsche wissen gar nicht, was das ist), singt im Kirchenchor und ihr Vornamen hört sich zwar „bengalisch“ an, ist aber ein lateinisch-deutscher Name wie Augusta und Felizitas. Ihr Vater ist Inder, die Mutter deutsch. Wahrscheinlich ist sie deutscher als eine ganze Antifa-Demo; ich rechne jedenfalls damit, dass sie unserer Gesellschaft nach dem Abi Positives zuträgt – noch darüber hinaus, dass sie jetzt zum Nürnberger Christkindl gewählt wurde und dieses Amt ausübt; sie wirbt für Nürnberg wie hier eine Weinkönigin für den Rebensaft.
    Eher nachdenklich wurde durch ihre Wahl ein Mitglied der AfD München-Land, er war Admin der örtlichen AfD-Facebookseite und schrieb zu ihrem Bild: „Nürnberg hat ein neues Christkind. Eines Tages wird es uns wie den Indianern gehen.“ Ob dieser Kommentar in dem Moment angebracht war, darüber kann man streiten. Ein Stück Wahrheit transportiert er allemal. Im Moment ist auf der Balkanroute wieder ein erhöhter Zustrom; die klägliche Geburtenrate der Deutschen und die Gebärfreudigkeit der Moslems, verbunden mit neuem Zustrom, wird tatsächlich dazu führen, was der Spruch des Münchners bildhaft sagt – wenn das Merkelsystem, mit oder ohne Merkel, weiter Bestand hat. Wobei, wenn alle, die uns verdrängen, so nett wie Benigna wären, das ja noch ginge.
    Doch jetzt mal innehalten und nachdenken: Ist dieser AfD-Mann ein „rassistischer Hetzer“? Hat „die AfD“ die junge Frau „rassistisch attackiert“? So zu lesen in der Badischen Zeitung. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte sogar: „Hier begegnet uns die hämische Fratze des Rassismus, den die AfD als ihre Geisteshaltung immer gerne leugnen möchte.“ Hat sich der AfDler zu Benignas Rasse geäußert und sie bewertet? Nein, natürlich nicht. Rassismus und rassistische Hetze ist etwas anderes, was wir hier haben, ist eine völlig enthemmte Sprache, ja, Hetze der Medien von Badischer Zeitung über bayrische Politiker bis hin zu hunderten anderen wichtigen und unwichtigen Blättern. Rassist, Nazi usw. sind Begriffe der politischen und medialen Kampfsprache geworden; sie bezeichnen keine realen Bezug mehr, sondern wollen den Gemeinten verletzen, niedermachen. Hoffentlich gelingt es Benigna einmal, dieses üble Spiel zu durchschauen. Sie hat auch jetzt schon nicht überreagiert. Vielleicht begegnet sie einmal Hyperion oder einem anderen farbigen AfD-Freund oder AfD-Mitglied und kriegt einiges erklärt …

9. November 2019
Sarah Connor und Lale Andersen

    Ich bin über die neuesten Trends in der deutschen und internationalen Musikwelt nicht informiert und kriege nur am Rande und mal zufällig etwas mit. Sarah Connor mag ich, seit ich das Video sah, in dem sie mit Andreas Gabalier dessen Lied „Zuckerpuppen“ sang. Eine begabte Sängerin! Und wie sie unverkrampft und gar nicht prüde mit Gabalier auf der Bühne flirtet! Sie mit freizügigem Dekolleté, er, der Volksrocker, in Lederhosen! Weiter erfuhr ich, dass sie von ihrem Brauch, englische zu singen, seit ihrem Album „Muttersprache“ abrückte. Sie hat vier Kinder. Kurz: alles andere als eine unserer griesgrämigen Emanzen. 2015 nahm sie für ein halbes Jahr eine syrische Mutter und ihre fünf Kinder auf. Das ist ungewöhnlich, die meisten Gutfrauen werfen mit Teddybären, geben jungen Männern im Asylheim Unterricht und überlassen die Kosten der Allgemeinheit. (Freilich dürfte Sarahs Portokasse dicker sein als die Ersparnisse eines ganzen Straßenzugs in einem sächsischen Arbeiterviertel: Damit tut die Aufnahme von Syrern ins eigene Haus nicht so weh.) Mit ihrem Hit “Vincent“ besingt sie einen schwulen Jungmann und dessen Freund sowie deren zwei Kinder (?) und stellt dagegen die Familie von Linda, Ben und ihrem Kind als gescheitert hin. Das Lied ist unheimlich gut gemacht, da steckt neben ihrem Können wahrscheinlich eine ganze Armee von Fachleuten dahinter, die genau den Zeitgeist erkennen und in Szene zu setzen wissen. Das Video spielt in einem afroamerikanischen Milieu; damit ist neben dem Schwulenkult auch gleich noch der Multikultikult bedient. Machart und Gesang: Note eins; Inhalt (beide Augen zugedrückt): vier-bis-fünf.
    Jetzt erfahre ich von einem Facebook-Freund, dass Sarah gegen die AfD angesungen hat. „Komm, wir tanzen zusammen auf den Straßen / Mit Blumen in den Haar'n und Sonne im Gesicht / Alle Bomben, Panzer und Despoten / Und Afd-Idioten, mein Herz kriegt ihr nicht.“ Ich bin sicher: Sarah versteht von Politik so wenig, wie sie viel vom Singen versteht. Das zeigt schon dieser Text, in dem Kinder die Fähigkeit zugesprochen bekommen, die Welt zu retten („Würden Kinder diese Welt regier'n / Müsste keiner hungern oder frier'n“). Was Marx, Lenin, Stalin und Mao versprochen, aber nicht geschafft haben, sollen Kinder schaffen? Bekenntnissen dieser Art hört man oft, so haben sich -zig Künstler von Pegida distanziert, darunter sogar Heino. Etliche andere ätzten gegen die AfD, deren Namen will ich nicht nennen, sie sind es – anders als die eigentlich sympathische Sarah – nicht wert. Ich muss unwillkürlich ans Dritte Reich denken. Damals waren die Juden, die Kommunisten und andere das Feindbild, auf das sich die Politik fanatisch einschoss. Heute ist das Feindbild der Politik die AfD. Vielleicht gab es damals schon zweitklassige, oder wenigstens fünft- oder siebtklassige Sänger, die sich in ihren Liedern von den Juden distanzierten. Der größte Hit der damaligen Zeit kommt gänzlich ohne Feindbild aus. Er spielt im Soldatenmillieu, das einzige Zugeständnis an den Zeitgeist. Es ist „Lili Marleen“, gesungen von Lale Andersen.

3. Novämber 2019
Ässe oder frässe?

    Ich bi e Diär-Liäbhaber, han e Härz für Vegel (mi Liäblingsvegili isch s Rotkählili), e Härz fir Katze (mir hän lang eini gha). Un ich han aü Hind gärn un due si strichle, wänn si mi nit afalle. S einzig Diär, wu mer nit gfallt, isch dr Wolf, wänn er im Schwarzwald Schef metzget - äh, nai, do sait mer "risst".
    Was mi Wunder nimmt, isch, wiä hit diä Diärer betrachtet wäre. Ase glei han ich "dr Hund gsait", egal ebs e Männli oder e Wiibli gsii isch. So ischs uf em Dorf dr Brüch gsii, ich weiß nit, wiä Ihrs in dr Stadt ghalte hän. Dä Hund het also dr Waldi, dr Asta oder dr Nelly gheiße, aü wänn er e Wiibli gsii isch. Mit em Asta - dr het in minere Dante uf em Jägerhof ghert - bin i alli Sunntig spaziäre gloffe, am Altrhin han i ne als süffe lo (hit sait mer: "drinke lasse"). So wiä mer hit schwätzt miäßt i do "di Asta" sage, dä Hund also as Fraü behandle. Dr Asta un alli andere Hind hän zu miinere Zit gfrässe - des bedittet, si sin ohne d Händ gwäscht, ohni e Dischgebätt gsproche, ohni Mässer un Gable z nämme an d Fräss-Schissle grännt un hän gfrässe ohni rumgluegt, ohni eberem "e Guete" gwinscht. Do isch aü e mänks Stickli iber dr Rand vum Napf drängt wore un bim Süffe isch dr Bode nass gsii vor lütter Schlappere. Wänn er gnue Hunger gha het, het er aü d Räschtli vum Bode ufgschläckt. Zu däm Vorgang sait mer hit "ässe" - ich weiß nit wurum, mir hän wirgli ke Hund, villicht sind d Sitte bi däne Diärer in dr Zwischzit besser wore - oder bi dr Mänsche schlächter? Im hittige junge Sprochgebrüch heißts do also "di Ronja hat nimme gesse un drunke un geschtan isch si gstoabe". Bi däm "gstorbe" zuck i zämme, des Wort isch friähjer, genau wiä s Ässe, s Drinke un s Stärbe, fir d Mänsche reserviärt gsii. Mer het bim eigene Hund oder bi dr eigene Katz zwar sälte verreckt gsait - aber numme, wel mer scho dertemol Mitleid aü mit dr Diärer gha het un wel mer si halt iigschleferet oder verschosse het, wänn si alt un grank gsi sin. Diä meischte Diärer sin friähjer verreckt (im Hochditsche sait mer "verendet").

    In dr Hind un Katze gohts zum Deil hit besser wiä friähjer - z Ditschland wennigschtens - un des isch guet so. Bi dr Hiähner un Säj ischs meischtens umkehrt, do wu si in Masse ghalte wäre.

Worterklärungen: Diär - Tier; Rotkählili - Rotkehlchen; Hind - Hunde; metzget - schlachtet; ase glei han ich - als ich klein war, habe ich; süffe - saufen; ohni rumgluegt - ohne herumzuschauen; e Guete - guten Appetit; e mänks - manches; Schlappere - das laut vernehmliche Saufen von Hunden; wirgli - zur Zeit, numme - nur; dertemol - damals; Säj - Schweine

31. Oktober 2019
Freiburg: Brennende Autos, besetzte Häuser

    Die Badische Zeitung fasst heute auf S. 23 in ihrem Freiburger Lokalteil die Straftaten der letzten Tage zusammen, die von "Aktivistinnen und Aktivisten" in der Stadt begangen wurden: verschiedene Hausbesetzungen und In-Brand-Setzen von Fahrzeugen; die 12 abgebrannten Autos gehören "Wohnungsunternehmen und Betrieben, die die Rüstungsindustrie oder Gefängnisse beliefern" würden sowie Privatleuten, die das Auto am falschen Ort geparkt hatten. Die Hausbesetzer bekamen teilweise politische Unterstützung von der Freiburger SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland; die "Linke Liste" im Gemeinderat solidarisiert sich mit den Besetzern eines Hauses, als sie geräumt wurden. Die Täter halten sich bedeckt mit offenem Bekenntnis zu ihren Verbrechen: "Beide, Hausbesetzer und KTS, wissen: Derzeit sieht man sie im Gemeinderat eher wohlwollend." Die KTS ist ein linker Versammlungsort, dessen Jahresmiete von 200.000 bezahlt die Stadt (!); aus dem KTS-Gebäude wurde verschiedentlich zu Straftaten aufgerufen. Die Kritik der Badischen Zeitung fällt leise aus. Die Tatserie brachte es bisher nicht auf die Titelseite des in Freiburg erscheinenden Blattes. Man stelle sich vor, diese Taten wären von Rechtsextremen begangen worden! Das Blatt würde im Dreieck springen.

29. Oktober 2019
Neuer Widerstand am Kaiserstuhl

    Der Kaiserstuhl  ist einer der Geburtshelfer der Grünen. Hier gab es in den 70er Jahren eine ganz starke Bewegung gegen das geplante AKW Wyhl, an deren Widerstandsaktionen bis zu 30.000 Menschen teilnahmen, darunter eine große Zahl von Bauern, Handwerkern und Arbeitern, aber auch Studenten aus Freiburg und Bildungsbürger. Gerade unter den Kaiserstühlern waren viele wertkonservativ, Beispiele hier und hier. Andere dagegen links. Auch an anderen Orten der Bundesrepublik gab es massenhaften Widerstand gegen die Kernkraftwerke. Dieses gesellschaftliche Erwachen führte zur Gründung der Grünen. Die Partei erhielt jedoch schnell Zustrom von linken Alternativen aus den Städten, die Linken gewannen die Oberhand und drängten viele Konservative hinaus, darunter den Mitgründer Herbert Gruhl. Die Partei, die einst für Freiheit stand, ist inzwischen zur Verbotspartei geworden und schickt sich an, eine Ökodiktatur zu errichten, mit Fahrverboten, Ökosteuern und und und.
    Da ist es gut, dass aus ihrem Kernland endlich Widerstand kommt, wenn auch vergleichsweise moderat. Gestern fuhr ich in Bischoffingen und anderen Orten an Transparenten vorbei, in denen vor einer Unterschrift für das Volksbegehren Artenschutz ("Rettet die Bienen") gewarnt wird. Ein Erfolg dieses Volksbegehrens würde Weinbau und Landwirtschaft am Kaiserstuhl und anderswo schier unmöglich machen. In ganz Deutschland regt sich Widerstand gegen das Agrarpaket der CDU/CSU/SPD-Regierung, große Bauerndemonstrationen gab es in verschiedenen Städten bis hin nach Berlin. Interessant, aber von den Medien verschwiegen die Unterstützung der AfD im Bundestag für diesen Widerstand. In Freiburg und anderen Städten in Baden-Württemberg ging es zudem gegen das Volksbegehren Artenschutz. 
    Die "grünen" Ideen wirken inzwischen so stark, dass sie von den Roten und Schwarzen verwirklicht werden oder, wie in Baden-Württemberg, sich so verselbständigt haben, dass selbst Kretschmann sich besorgt vor Folgen des Volksbegehren gibt. Bei einem Erfolg würde das Volksbegehren auch die Biobauern knebeln, aber Kretschmann braucht deren Stimmen.

23. Oktober 2019
Heimweh auf Kreta

    Es kann ein Fehler sein, wenn man sich in der Ferne mit der Heimat beschäftigt. Diesen habe ich soeben auf Kreta gemacht. Ich ließ die deutschen Nachrichten zu mir an die Strände und Schluchten durch. Da war zuerst das grässliche Attentat in Halle, wo ein einsamer Wolf einen Anschlag auf eine Synagogentür machte (drinnen waren Juden versammelt) und als diese nicht aufging, brachte er einfach zwei  nichtjüdische Deutsche um, die zufällig in der Nähe waren. Diese Tat eines - im besten Falle - Verrückten wurde dann von den Medien und einschlägigen Politikern zu einer geistig aus der AfD befeuerten rechtsextremistischen Tat hochstilisiert. Gut, wer täglich eine der "Qualitätszeitungen" liest, den wundert das nicht. Richtig schön wurde es erst, als das berichtet wurde, was ich seit Wochen als das einzig richtige herbeiwünschte: Anstatt nur grüne Kreuze in die Landschaft zu stellen, sind die Bauern jetzt mit den Traktoren in die Städte gefahren und protestierten gegen das Agrarpaket der CDU/CSU/SPD-Regierung, mit dem ihnen grünrote Handschellen angelegt werden sollen. In Freiburg und anderen Stadten in Baden-Württemberg ging es zudem gegen die grüne Initiative "Rettet die Bienen". Wenn diese Erfolg hätte, würden Weinbau und Landwirtschaft etwa am Kaiserstuhl fast unmöglich. Nach so langer Zeit der grünen Beschwatzung und der politischen Friedhofsruhe auch im ländlichen Raum weht jetzt wieder eine frische Luft und man wäre auch als Kreta-Urlauber am liebsten daheim und mit dabei.

8. Oktober 2019
Dialäkt schriibe un Bolitik

    Wänn dr emol ebis uf Dialäkt liisesch, ischs meischtens in Reim un s drait sich um Bliämli, Bächli un humorvolli Gschichte üs em mänschlige Alldag. Linki Gritiker nänne des "Värsli brinzle", ich sag, aü des het si Berächtigung. Berächtigt ischs aber aü, im Dialäkt iber ernschti, gwichtigi Sache un iber Bolitik z schriibe un z singe. Des het scho dr Johann Peter Hebel zum Biispiil mit siinem Gedicht "Die Vergänglichkeit" vorgmacht. Des isch nit alliwiil glar gsii: In dr 70er-Johr, wus gegen s KKW Wyhl gange isch, hän Kernkraft-Gegner dr Dialäkt gnutzt; bsunders im Elsiss isch s Alemannisch zun ere literarische Bluescht gfiährt wore - ich ferch, diä letscht. In etlige Liäder un Gedichter isch dr Dialäkt aü fir diräkt politischi Üssage gnutzt wore. Dr Muettersproch-Gsellschaft het des schiints nit gfalle - wennigschtens het dr "Präsi", dr Klaus Popen, gsait: "Wenn's gege d'Obrigkeit goht, mache mir nimmi mit." So hets dr Bucki zitiärt, e Brotetscht-Sänger üs em Kaiserstuehl. Dr Bucki het mit sinene Liäder welle "einen wohltuenden Kontrast darstellen zu den Versen des Kaiserstühler Mundartdichters Karl Kurrus, der Seele der Freiburger Möedersprochgsellschaft", wiä ner im e LP-Biiheft schribt.
    Ich mein, ass beides derf sii, lichti un schwäri Koscht, Bolitischs un Unbolitischs. Do im "LUEG INS LAND ohne Scheuklappen" ischs s meischt Mol bolitisch, aü wänn des dr rot-griäne Richtung nit gfallt, wu hit zum Deil diräkt an dr Macht isch oder wenigschtends d Merkel und CDU vor sich här dribt.

Worterklärungen: drait - dreht; brinzle - pieseln (urinieren); alliwiil - immer; Bluescht - Blüte; ferch - fürchte; schiints - anscheinend

Alternativen zur "Wahrheitspresse"

Sie sind die Lügen und Halbwahrheiten der "Wahrheitspresse" satt und haben zu "Lueg-ins-Land " gefunden. Dieser "Blog ohne Scheuklappen" kommt aus der Alemannia, aus dem Südwesten des deutschen Sprachgebiets und kommentiert Ereignisse von hier, aus Mitteleuropa und aus der Welt. Wenn einmal kein neuer Beitrag kommt, brauchen Sie nicht zu darben: Das Internet weist etliche Blogs und Seiten auf, in denen die politische Korrektheit beiseite gelassen wird und die normalerweise versteckte oder verschwiegene Seite der Medaille gezeigt wird. Ich zähle eine kleine Auswahl auf:

www.compact-online.de
Eine patriotische, kapitalismus - und USA-kritische Seite der Monatszeitschrift COMPACT, die auch abonniert werden kann.

www.deutschland-kurier.org
Die Webseite des Deutschland-Kuriers - eine alternative, wöchentlich erscheinende Bild-Zeitung; kann abonniert werden.
www.epochtimes.de
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare.

www.journalistenwatch.com
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare. Sehr kritisch gegenüber Islam und Arabern, auf den Israel-Auge blind.
www.jungefreiheit.de
Webseite der bedeutenden Wochenzeitung, die berichtet, kommentiert und auf akademischem Niveau Hintergrundberichte zur Geschichte und Gegenwart bringt. Eine wertvolle Zeitung, obwohl sie einseitig und peinlich-penetrant Partei für Bernd Lucke und seine Nachfolger in der AfD ergreift. (Kann abonniert werden.)
www.pi-news.net
PI ("politically incorrect") ist auf dem Israel-Auge völlig blind, hat aber Adleraugen, wenn es um den Islam, die Moslems, die Araber usw. und die neue illegale Masseneinwanderung geht. Daher findet man dort wertvolle Beiträge zu Multikulti und der deutschen Multikulti-Politik.
www.politikversagen.net
Eine "systemkritische Presseschau". Die "Wahrheitspresse" kann nicht alles verschweigen; oft dringen in lokalen Medien Nachrichten durch, die die überregionale Presse verschweigt. Diese Seite bringt Links zu lokalen Medien und verschafft so Zugang zu vielen der unzähligen "Einzelfälle".
www.preussische-allgemeine.de
Eine Wochenzeitung (kann abonniert werden), die bei weitem nicht nur für Heimatvertriebene interessant ist. Auf ihrer Webseite finden sich kritische Nachrichten und Kommentare zum Zeitgeschehen, die auch für Nichtakademiker lesbar sind.
www.zuerst.de
Die Webseite der Monatszeitschrift ZUERST! Das Zeigeschehen aus der Perspektive der demokratischen Rechten. Die Zeitschrift kann abonniert werden.

Es fehlt nicht an alternativer Presse, aber die Zeitungskioske halten sie draußen oder unter dem Ladentisch. In ihren Hochburgen bedroht die Antifa Kioske und Zeitungsläden, die alternative Presse führen. Viele Leser suchen sie auch nicht, manch einer hält es mit den drei Affen, die nicht hören, sehen und sprechen wollen. Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Viele informative Seiten bietet auch facebook – man kann dort viel Zeit mit Schmoren im eigenen Saft und ziellosen Diskussionen verbringen, Sie können aber auch Zugang zu den Seiten der Politiker, Parteien und Gruppen finden, die Ihnen wichtig sind. Und zur Seite meiner Wenigkeit, die ähnliche Beiträge bietet wie dieser Blog, aber oft bebildert. Und Sie können dort direkt antworten/kommentieren. Dazu ist es nötig, sich anzumelden. Sie brauchen keine Nabelschau treiben, kein Bild einstellen, nur minimalste Angaben machen. Der Große Bruder weiß dann aber trotzdem, was sie interessiert. Aber das ist überall im Internet so.

Beachten Sie auch die Angebote auf Youtube, etwa die Videos der Reden der AfD-Fraktion im Bundestag. Über Google finden Sie auch zahlreiche andere Angebote der AfD, so etwa die Seite der AfD-Fraktion im Baden-Württemberger Landtag.

2. Oktober 2019
Aischa und Greta - missbrauchte Kinder?

    In meinem Bekanntenkreis höre ich ab und zu, dass Greta Thunberg ein von Eltern und anderen Hintermännern politisch missbrauchtes Kind sei. So kann man es sehen, aber ich muss dann immer an Aischa Bint Abi Bakr, die Lieblingsfrau von Mohammed, denken, auch sie hat eine Karriere gemacht, die als Kind schon begann.
    Die Quellen überliefern, dass Mohammed sie im Alter von sechs geheiratet hätte. Als sie neun war, hätte er die Ehe vollzogen. Die deutschsprachige Wikipedia, immer bemüht, den Islam schönzureden, beeilt sich, andere Quellen ins Feld zu führen, die ihr Alter jeweils etwas höher setzen - in unserer Vorstellung ist das Beschlafen einer Zwölfjährigen aber immer noch Kindesmissbrauch. Das Üble an der Sache: Das ist keine alte Geschichte aus dem fernen Orient, sondern heute ist Mohammed auch absolutes Vorbild von Millionen Moslems mitten in Deutschland und es werden täglich mehr. Und gehen nicht etliche unserer deutschen Mädchen mit zwölf oder ein, zwei Jahre später selbst in die mehrheitlich von Moslems bewohnten Asylunterkünfte, getrieben nicht nur von der eigenen Neugier, sondern auch von der Konditionierung durch die Willkommenskultur, die in den Elternhäusern, Kindergärten, Schule, Kirchen usw. gepredigt wird?
    Der Ehe Mohammeds mit Aischa wurde auch eine politische Motivation zugeschrieben; Aischas Vater Abu Bakr war Verbündeter Mohammeds und späterer Kalif. Von solchen Erwägungen abgesehen scheint Mohammed aber richtig vernarrt in die Tochter Abu Bakrs gewesen zu sein, sie wurde und blieb seine Lieblingsfrau. Der Prophet ernannte sie sogar zur "Mutter der Gläubigen". Sie überlieferte sein Leben und Wollen und war damit schon zu Lebzeiten viel beachtet und ist es noch bis heute. Nach dem Tod ihres Gatten wurde sie Beraterin seiner Nachfolger, der Kalifen. Sie nahm sogar an einem Feldzug gegen Ali, dem Schwiegersohn Mohammeds und vierten Kalifen teil und trieb aus der Sänfte auf dem Kamelrücken heraus die Kämpfer an. Die Schlacht verlor sie zwar, ein Vergleich mit Ursula von der Leyen verbietet sich aber dennoch; Merkels Feldfrau ruinierte und demoralisierte die Bundeswehr schon vor jeglichem Ausrücken.
    Zurück zu Greta Thunberg: Auch wenn eine mächtige Lobby hinter ihr steht und sie steuert, genießt sie gewiss den Publizitäts- und Machtrausch, den die verblödete politische Kaste ihr beschert. Sie hat möglicherweise eine große politische Zukunft vor sich. Ob, wie auf Aischa, auch in ferner Zukunft einmal ein Milliardenpublikum in Verehrung auf sie blickt, wage ich zu bezweifeln.

30. September 2019
Die Badische Zeitung und die Relotius-Medien

    Die Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ über die AfD zeichnet sich gewöhnlich dadurch aus, dass aus einer Maus ein Elefant gemacht wird und dass das dann in einer wochenlangen Endlosschleife breitgetreten wird. Die Hoffnung ist hier wohl, dass der Bildungsbürger, so mit dem Holzhammer bearbeitet, wenigstens einen Teil der üblen Kost schluckt und verinnerlicht, eine Hoffnung, die nicht ganz unberechtigt ist. So machten die Medien vor der Wahl in Brandenburg und Sachsen aus einem Besuch des AfD-Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz bei einer „rechtsextremen Demonstration“ im Jahre 2007 in Athen eine unendliche Geschichte. Oder jüngst die Badische Zeitung bei der Vorstellung der neuen Freiburger Gemeinderäte: Hier griff das Blatt tief in die Hetz- und Lügenkiste, als sie den neuen Stadtrat Dubravko Mandic von der AfD „vorstellte“ und die gleichen Rossbollen erneut auftischte, mit der sie schon Jahre diesen mutigen Querdenker bewirft.
    Anders im Fall des Lügenboldes Claas Relotius, seines Zeichens Spiegel-Reporter. Als der Schreiberling Ende 2018 aufflog, gab es einen dürren Artikel im Kulturteil der Badischen; auch in den anderen Blättern war das peinliche Ereignis nach einer Woche so gut wie ausgestanden. Doch nun hat Juan Moreno, der Relotius überführt hatte, ein Buch geschrieben und Stefan Hupka von der Badischen Zeitung bespricht es. Damit wird der Fall, der bei den Liebhabern politisch korrekter Kost längst verdrängt oder in Vergessenheit geraten ist, noch einmal gestreift. Claas Relotius hatte Geschichten erfunden und mit diesen die Akzeptanz der islamischen und afrikanischen Masseneinwanderung gefördert. Diese Geschichten kamen im politisch-medialen Komplex sehr gut an, der Münchhausen erhielt für seine journalistische Arbeit „mehr als 40 Preise“ (!); Hinz und Kunz vom CNN bis hin zur Deutschen Bischofskonferenz reihten sich bei den Lobrednern ein. Seine Produkte setzte er größtenteils im Spiegel, daneben aber auch in anderen Massenblättern ab.

    Stefan Hupka, Chefreporter des Freiburger Monopolblattes, ist klug genug, um hier vieles zuzugeben, zumal es nicht im eigenen Haus, sondern beim Spiegel passiert ist. Der Chef zitiert Morena: „Viele wollten glauben, was er schrieb, denn es war, was seine Leser glaubten. Er beschützte sie vor der Wahrheit.“ Aber warum glauben die Leser an eine Fata Morgana, in der uns die Masseneinwanderung Gutes und Segen bringt? Weil eben nicht nur der Spiegel, sondern auch die Badische Zeitung und die anderen freiwillig gleichgeschalteten Medien in dasselbe Horn stoßen. Der gutgläubige Gutmensch bekommt von allen seinen Medien eine Scheinwelt präsentiert, die er für Realität hält.

24. September 2019
Greta, die Ökodiktatur und ich

    Greta Thunberg hatte vor dem kleinen UN-Weltklimagipfel in New York einen Auftritt. "Wie könnt ihr es wagen! Mit euren leeren Worten habt ihr meine Träume und meine Kindheit gestohlen!" Was das Mädchen vom Blatt abliest und mit Pathos vorträgt, ist keine Probe in einer Theater-AG, ist kein Shakespeare, sondern Realität 2019. Die Politiker im Publikum klatschen Beifall, darunter "unsere" Angela Merkel. Sie lässt sich auch mit Greta ablichten. Aber gut, es macht schon Sinn, dass die Staats- und Regierungsschefs zuhören: Die Rede Gretas hat nicht sie, sondern haben gewichtige Hintermänner geschrieben.
    Ich muss an meine eigene Jugend denken. In Gretas Alter begann ich in Freiburg, mit den Kommunisten zu sympathisieren und schloss mich wenig später in Westberlin den Maoisten an. Ich fand die kommunistischen Ideen gut und verzapfte sie auch. Der Unterschied ist: Anders als heute akzeptierte das kein UN-Gipfel, kein einziger CDU-Politiker und die allermeisten aus den anderen damaligen Bundestagsparteien auch nicht, Radio, Fernsehen und Zeitungen redeten uns nicht nach dem Mund. Die Bundesrepublik wurde vor einer kommunistischen Diktatur bewahrt und konnte sich prächtig entwickeln. Ich bekam die Chance, reif und normal zu werden und bin seit Langem sehr dankbar dafür. Doch ehemalige Genossen von mir tummeln oder tummelten sich teils unter grünen Deckmänteln bei den Grünen, Roten und selbst in der CDU, sowie auch in den Redaktionsstuben der Medien. Dazu gehören Angela Merkel (ehemals Sekretärin für Agitation und Propaganda in der kommunistischen Freien Deutschen Jugend), Winfried Kretschmann (ehemals Kommunistischer Bund Westdeutschland) und Jürgen Trittin (ehemals Kommunistischer Bund), auch Christian Semmler (ehemals KPD) - er war der geistige Kopf der taz. Vier Beispiele von vielen. Anstatt der "Diktatur des Proletariats" arbeiten die Genossen jezt an einer Ökodiktatur mit. Und Merkel beklatscht in New York eine Strohpuppe einer weltweiten Ökodiktatur-Bewegung.
    Die Kommunisten versprachen 1968ff die "Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung". Die heutige Ökobourgeoisie, zu der auch viele Altkommunisten gehören, verspricht, die Menschheit vor einer "massenhaften Auslöschung" zu bewahren, wie es Greta in New York formulierte.

20. Septämber 2019
Liäbe Gott, loss Hirn rägne!

Hit hän z Friiburg zwanzigdoisert Mänsche fir "Klimaschutz" demonschtriärt. S het aü in andere Stedt in Südbade Demonstratione gha, aber Friiburg isch d Haüpstadt vum Irrsinn. Aü bishär hän ab un zue scho Kinder un Jugendligi am Fritig d Schuel gschwänzt un sin marschiärt, driibe vu griäne Lehrer. Hit sin alli Drohtziäger mit drbii gsii: Vu dr Umwältverbänd iber 500 anderei Organisatione bis ani zum evangelische Landesbischof Cornelius-Bundschuh. Mit däre Bewegung lupfe sich diä Griäne in d zuekimpftig Bundesgeriärung un bereite d CO2-Stiir vor. Diä Masseiiwanderung und alle ander Wahnsinn mueß jo zahlt wäre. Dr Ditsch Michel un s Friiburger Bobbili losst sich do e X fir e U vormache: S Glima het sich immer gänderet un eb diä licht Erwärmung, wu jetzt agäblig stattfindet, ebis mit em Mänsch zu due het, isch nit bewiise. Wisseschaftler, wus bezwiifle, wäre unterdruckt. Allewäg drait Ditschland zum CO2-Üsstoß uf dr Wält 1,8% bii. Ditschland ka d Wält nit rette. Was Ditschland aber ka, isch: Im Eko-Wahn d eige Industrii un Landwirtschaft kapütt mache, mit Windräder Wald, Vegel, Flädermiis, Insäkte vernichte un wänn emol d Sunne nit schiint un ke Wind goht, Atomstrom im Üsland kaüfe.

Worterklärungen: lupfe - heben; Friiburger Bobbili - der typische Freiburger; ebis - etwas; allewäg - auf jeden Fall; drait - trägt

17. September 2019
Bienenfresser, Schafefresser und Steuerfresser

    Der Bienenfresser ist am Kaiserstuhl der meistegefeierte Vogel der letzten Jahre. Kaum ein Dorf, in dem nicht irgendwie mit ihm geworben wird - auf dem Etikett der Weinflasche, auf Lehrpfaden, auf Webeprospekten, im Namen von Ferienwohnungen usw. Auf einer Führung des NABU vor ein paar Jahren machte ein Sprecher schwere Vorwürfe gegen die Kaiserstuhler Bauern, die den bunten, amselgroßen Vogel in früheren Zeiten ausgerottet hatten, man hätte ihn Teufelsvogel genannt. Der Bauer als stumpsinniger Kämper wider die Natur. Ich trat damals "in ein Wespennest", als ich vor den biogläubigen Teilnehmern der Führung im Rebgelände Widerrede leistete und sagte, dass die Bauern meistens gute Gründe hätten.
    Bienenfresserkritische Bauern gibt es heute noch. Kürzlich schilderte mir einer, der zugleich Imker ist, auf was für Ideen der geschützte Vogel kommt: Er zeigte mir einen Bienestock, der im Schopf unter einem Rebstück eingebaut ist. Auf den Rebdrähten sitzt der Bienenfresser - aber nicht alleine, sondern als größere Gruppe. Und fängt jede Biene einzeln ab, die aus dem Stock fliegt. Der Imker hat in den letzten Jahren fast zwei Drittel seiner Völker verloren, denn wenn die Arbeitsbienen gefressen werden, verhungert der Rest des Volkes. Bei den Stöcken, die unter Bäumen aufgestellt sind, sei die Schadensbilanz zum Glück kleiner. Der Bienenfresser vermehrt sich ungehemmt und frisst natürlich auch Wildbienen, Humeln und andere Insekten. Es gibt ein Jagdverbot wie auf Raubvögel, die die Flur leerfressen - man sieht aus diesem und anderen Gründen kaum mehr Fasanen, Hasen usw.
    Anders als in linksgrünen Vorstellungen ist auch der liebe Wolf kein Kostverächter, der nach der Verspeisung eines Lammsteaks reumütig einhält und Besserung gelobt. Etwa in Bad Wildbad ist ein Wolf in einen Schafspferch eingedrungen und hat an die 40 Schafe gerissen oder zu Tod gehetzt. Aber die Bios lässt das kalt, sie fordern von den Schafhaltern aufzurüsten mit teuren Spezialzäunen, (hundsgefährlichen) Hütehunden und und und. Wenn die dann finanziell nicht mehr können und aufgeben, kauft man den Lammbraten aus Neuseeland.
    Auch ich bin für ein ausgewogenes Engagement für Wildtiere und habe den NABU weit über ein Jahrzehnt als Mitglied unterstützt. Aber gerade im Bezug auf den Wolf fiel mir eine Ideologisierung des Verbands auf, die ich nicht mehr unterstützen kann. Der Schaden, den solche Verbände und Initiativen anrichten, wäre kleiner, wenn sie nicht staatlich unterstützt würden. Es ist ihnen gelungen sich zum Vormund der Behörden und zum Steuerfresser zu machen.

10. September 2019"
"Rettet die Bienen" und erdrosselt die Bauern ...

    Vor Kurzem hörte ich von einem Winzer, der ein Rebstück neu anlegen will. Er traut sich aber nicht - wegen der Initiative "Rettet die Bienen". Diese will durch einen Volksentscheid in Baden-Württemberg neben anderen Reglementierungen den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft erheblich einschränken. Dabei ist dieser in den letzten Jahren schon enorm zurückgegangen, nicht zuletzt haben die Bauern selbst ein Interesse daran, denn die intakte Natur ist ihre Lebens- und Produktionsgrundlage. Dennoch will diese Initiative die erforderlichen 700.000 Unterschriften beibringen - dann käme ihr Gesetzentwurf vor den Landtag, wahrscheinlich gäbe es dann einen Volksentscheid. Käme er durch, könnte man den Weinbau am Kaiserstuhl vergessen, meint der Winzer.
    Das Problem kommt mir seltsam bekannt vor. Bei der Stromproduktion zu stark auf Windräder und Sonne zu setzen, ist Irrsinn, aber der Narr weiß sich zu helfen: Er kauft an bewölkten und windstillen Tagen halt Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland hinzu. Und den Wein, das Gemüse und das Obst kauft er in Fankreich und Polen, wenn er hierzuland die Landwirschaft kaputt gemacht hat. Der grüne Irrsinn wird auch beim Kampf gegen den Diesel sichtbar: Man sägt am Bein der deutschen Autoindustrie und kauft die Gefährte dann im Ausland. Aber nur, wenn man die notwendige Kohle hat: Es wird zu Arbeitslosigkeit kommen, an Standorten der Autoproduktion und Zulieferung ebenso wie in der Landwirtschaft. Wenn nicht Vernunft einkehrt.
    Der Deutsche ist wie gelähmt. Er merkt nicht, will nicht merken, dass auf leisen Sohlen eine Ökodiktatur daherkommt. Manchmal auch laut, wenn man die Kinder am Freitag demonstrieren schickt. Bald lässt sich der Michel noch per CO2-Steuer die Atemluft verkaufen.

7. September 2019
Deutschtum im Elsass

    Kürzlich mit dem Fahrrad im Elsass haben wir wieder Spuren des Deutschtums angetroffen, das hier einmal beheimatet gewesen ist. Und zwar auf Schritt und Tritt. Zuerst die Ortsnamen - am Besten hat mir und auch meiner Frau "Rathsamhausen" gefallen. Auch die Nachnamen der Leute sind elsässisch, also deutsch. Das wird man sagen dürfen, ohne heutigen Mimosen zu nahe zu treten, denn was soll Muller, Weymann, Trautmann und und und sein, wenn nicht deutsch? Auf alten Grabsteinen, Wegkreuzen und Bildstöckle sind fast durchweg deutsche Inschriften. Oft sind diese Texte in bestem Literaturdeutsch, wie dieser Grabspruch in Artolsheim:

"Hier liege ich und ruhe in kühlen Erden. Was ich jetzt bin wirst du gewisslich werden."

    Ich versuche mich oft in die Lage eines jungen Elsässers hineinzuversetzen. Entgegen jeder französischen Propaganda ist das ursprüngliche Deutschtum ganz leicht zu sehen und auch, dass es vor 1871 nicht aufgezwungen, sondern angestammt war. Doch die Eltern haben den deutschen Dialekt fast vollständig abgelegt und auch die Großeltern reden ihn selten und dann nicht mit Jungen. Die deutsche Standardsprache spielt, abgesehen von der Kommunikation mit Touristen, gar keine Rolle mehr. Ich bin versucht, zu fragen: Schämen die sich denn nicht? Ist das nicht ein Verrat, was die da hingelegt haben?
    Man muss aber wissen: Sie haben die Sprache teils nicht freiwillig abgelegt. Nach 1945 wurde das Deutschtum von der französischen Propaganda mit Nazitum gleichgesetzt und wer an der deutschen Sprache festhielt, wurde moralisch wie ein Nazi-Kolaborateur angesehen, und denen ging es schlecht. (Ich habe einmal das Schicksal von Joseph Rossé nachgezeichnet, der als Kollaborateur verrufen wurde.) Umgesetzt haben die Gehirnwäsche nicht nur Franzosen, sondern auch lokale Lakaien, etwa in der Schulbehörde. Es passten sich die an, die sich immer anpassen, aber auch viele von denen, deren Charakter auch Widersetzlichkeit hergibt. Und warum soll das im Elsass anders sein als in Deutschland? Unser Volk haben sie doch auch mit der Nazikeule wehrlos und apathisch gemacht, sodass es jetzt die islamische und afrikanische Masseneinwanderung hinnimmt, zum Teil begrüßt.
    Im Elsass gibt es wie auf der rechten Rheinseite jene ca. 10%, die wie jener Frosch noch kämpfen, auch wenn der Storch ihn schon im Schnabel hat, um ein Bild des großen Elsässers Tomi Ungerer zu bemühen. Viele Einzelpersonen und Gruppen mühen sich um das Überleben des elsässischen alemannischen Dialekts. Es gibt noch zwei Sprachgesellschaften, die sich um den Fortbestand des Elsässischen mühen. Die intelektuellere der beiden ist latent deutschfeindlich; sie pflegt den Dialekt und will ihn als eigene Sprache sehen, die nicht mit dem Hochdeutschen verbunden ist. Vielleicht hofft man so, den Schlägen oder Schmähungen von Politik und Medien zu entgehen. Man organisiert noch elsässische Theaterstücke, spricht in den Pausen aber miteinander französisch. Das gilt für viele Mitglieder beider Sprachgesellschaften. Man pflegt, ob gewollt oder nicht,  die Sprache als Museumsstück. Jetz mach ebis.

21. Aügüscht 2019
Wiä gohts?

    Bi nyt wird meh gloge wiä bi dr Frog "wiä gohts". Dr witt doch nit jedem uf dr Stroß verzelle, was dr alles fir Bräschte hesch. No saisch halt: "Eh, dankschen, guet!" Eweng ehrliger wär: "Eh, s duets." Drbii kennt dr Apetheker fascht ellei vu dir läbe; wun em des diämol aber gsait han, het ers glatt abgstritte. Vu dr Doktere will i gar nit schwätze. Aber guet, s git e baar, diä bliibe gsund bis zu däm Dag, wu si ins Grab gheie. Wänn d Fraü oder dr Mann nimmi lacht - eso ebis verzellt mer scho gar nit gärn, egal wurum: eb si di nimmi ka sähne oder eb si grank isch. Oder är. Oder wänn suscht ebis nit battet in diinem Läbe - mer will doch ke Schwächi zeige.
    Mir hän e gueti Bekannti, die isch z Friiburg zwische Bahnhof un Haslach vu viär Schwarze iberfalle wore, eine drvu het e Mässer gha. Si isch einehalb Johr arbeitsunfähig gsii un in dr Therapie het si glehrt, nimmi do dra z dänke, nit drvu z verzelle, eifach s Müül z halte un z sage: "Eh, dankschen, mir gohts guet!"

Worterklärungen: nyt - nichts; dr witt - du willst; Bräschte - Gebrechen; s duets - es geht so; diämol - kürzlich; gheie - fallen; ebis - etwas; battet - gelingt; ke - keine; d Fraü - die Ehefrau; glehrt - gelernt;

18. August 2019
Flurschäden der SPD im Sturzflug

    Die SPD befindet sich im Sturzflug und versucht dabei, vieles, was Tradition hat, mit herunterzureisen. In Efringen-Kirchen ist sie mit drei Gemeinderäten die kleinste Fraktion im 20-köpfigen Gemeinderat, bundesweit und in vielen Ländern und Regionen hält sie beharrlich Kurs auf unter 10%. Vor dem endgültigen Aus will sie ihr Lieblingsprojekt noch zu Ende bringen: die Löschung der Spuren politischer und geistiger Größen der Vergangenheit. So ist sie in Freiburg vorne mit dabei in der Koalition zur Umbenennung von Straßennamen. In Efringen-Kirchen ist Hermann Burte das Ziel der Saubermänner, ein deutschnationaler Dichter und Maler, der in der Gemeinde einige Jahre gelebt hatte. Eine Straße und die Mehrzweckhalle sind nach ihm benannt; die Genossen wollen noch dieses Jahr einen Antrag auf Namensänderung der Halle bringen. Die SPD wäre in Efringen-Kirchen und auch sonst überall zwischen Lörrach und Flensburg noch weit, weit weniger ohne die Medien, namentlich die Presse. Die "Oberbadische" transportierte vor Kurzen erneut die alten Anwürfe aus der SPD-Ecke gegen Burte, Titel der ganzseitigen Polemik: "Heimatdichter unter Hakenkreuz". Ich habe die Anwürfe auf meinem Hermann-Burte-Portal alle längst widerlegt oder relativiert, doch sie sind nicht totzukriegen. Die Anwürfe auch dieses tausendundeinten Artikels gegen Burte drehen sich - wer hätte das gedacht - um die Verstrickung des Dichters im Nationalsozialismus. Das ist das Gebiet, wo die Genossen meinen, noch punkten zu können. Aber sie verlieren täglich Gelände an die Grünen, die das genau so gut können und tun. Doch die Grünen haben eine Vison: eine Ökodiktatur, mit der der angeblich bevorstehende ökologische Untergang der Welt aufgehalten werden soll. In dieser Diktatur verdienen hunderttausende, ja, Millionen von  Appartschiks und Profitöre ihr Brot. Das Diktaturmodell, das die Sozis von SPD und Linkspartei anzubieten haben, die Gegen-Rechts-Republik, erscheint dagegen "altbachen", wie der Volksmund im Markgräflerland sagt.

20. August 2019
Hände weg von unserem Bargeld!

    An der Supermarktkasse ist es heute keine Seltenheit mehr, dass Kunden auch kleine Beträge mit der EC-Karte bezahlen. Gerade auch jüngere Leute machen das gerne, während es bei älteren schon noch vorkommen kann, dass die Verkäuferin ihnen sagen muss, wie herum die Karte hineingehört und auf welchen Knopf sie drücken müssen. Aber sind die "modernen" Kunden wirklich die Klügeren?
    Die Bereitschaft zum bargeldlosen Zahlen wird es der EU-Kommission und der Bundesregierung erleichtern, das Bargeld abzuschaffen. Genau das haben sie vor. Das ist keine Erfindung von mir, ich lese gerade einen Artikel des Investmentanalysten Dipl.-Kfm. Werner Krieger. Danach betreibt die EU seit Langem eine Nullzinspolitik, um die Südländer mit billigem Geld zu versorgen und vor der Pleite zu bewahren. Die Guthaben der braven deutschen Sparer werden so entwertet, man könnte auch sagen, zugunsten der Südeuropäer schleichend enteignet. Es werden aber auch schon Negativzinsen diskutiert, ja, realisiert. Wer ein Bankguthaben hat, wird dann, anstatt Zins zu bekommen, welchen zahlen müssen. Das lässt sich natürlich niemand gefallen und es gäbe einen massenhaften Trend zur Hortung von Bargeld. Da wollen die staatlichen Schieber einen Riegel vorschieben: die Abschaffung des Bargelds.
    Ah, ich sehe, Sie lachen. Sie haben nicht viel auf dem "Sparbuch". Aber sie waren doch kürzlich auf Dienstreise in Hamburg und haben etwas aus einem Automat gelassen - äh, ja, was denn? Nun, Big Brother weiß es, wenn erst einmal Bargeldverbot besteht und der Automat ihre Karte ausliest. Wenn ich heute im Internet ein paar Socken suche, kommt jetzt schon die Werbung dafür auch auf dem Handy und dem Computer meiner Frau. Mit dem Bargeldverbot wären wir einen großen Schritt weiter zum gläsernen Mensch. Und der gläserne Mensch ist total kontrollierbar und erpressbar.

17. August 2019
Freiburg: Drohne gegen schwarze Dealer

    Wie weit der deutsche Michel und das Freiburger Bobbele sich noch zu erniedrigen gedenken, frage ich mich alle paar Wochen neu und es ist keine Grenze nach unten in Sicht. Ich schlage die heutige Badische Zeitung auf; der Freiburger Lokalteil ist noch in altehrwürdiger Frakturschrift mit "Freiburger Zeitung" überschrieben. Ansonsten geht es aber supermodern zu: rechts unten erfährt der Leser: "MANN STICHT ZU UND STIEHLT SMARTPHONE". Was heißt der Leser: die meisten schauen offenbar bei solchen Berichten weg. Im Text derartiger Kleinstmeldungen würden sie sonst nämlich erfahren, dass - so schreibt die BZ heute - der Angreifer "arabisch gesprochen habe". Links oben auf der selben Seite ignoriert der gutmenschliche Leser: "MIT DROHNE UND KAMERAWAGEN GEGEN DEALER". Laut Polizeisprecher Özkan Cira haben die Beamten bei zwei Gambiern Marihuana sichergestellt, bei einem zudem Ecstasy-Tabletten. Der Tatort, der Stühlinger Kirchplatz, ist ein seit 2015 stadt- und landbekannter Drogenumschlagplatz; hier lief die Polizei schon unzählige Male vorne herein und die schwarzen Dealer hinten hinaus. Von diesem Mittwochnachmittag bis Donnerstagabend (sic!) ging es aber strenger zu: da setzte die Polizei "neben Drogenspürhunden erstmals auch eine Drohne und ein Videofahrzeug ein". Das gefiel den Herrschaften dort natürlich nicht, "während der Aktion kam es auch zu Provokationen gegenüber der Polizei", später attakierte ein "Mann" einen Beamten "verbal und körperlich".
    Was lassen sich die Vollzugsgehilfen von Merkels Einwanderungspolitik noch alles einfallen - ja, das sind die Polizei, die Justiz, die Behörden, die Bürgermeister und Stadträte usw., - um den Laden halbwegs aufrecht zu erhalten? Da werden die Volksfeste mit Merkelsteinen gegen Lastwagen gesichert, bei Pop-Konzerten die Rucksäcke deutscher Opas und Omas durchsucht (racial profiling ist ja verboten), Busse, Züge, Bahnhöfe, Plätze, Straßen werden videoüberwacht, bisher dunkle Wege und Pfade werden lichtgeflutet, die Polizeipräsenz wird überall erhöht (mit unzähligen Überstunden), Schwimmbäder werden durch Security bewacht, die Zäune um Bäder in Kehl wurden gegen arabische Eindringlinge aus Frankreich mit Stacheldraht erhöht und jetzt noch Drohnen gegen schwarze Dealer ... Deutschland ist besonders seit 2015, als die CDU/CSU/SPD-Regierung Merkels Grenz-Irrsinn zuließ, zu einem Polizei- und Überwachungsstaat geworden. Überall werden Blockaden, Zäune und Sperren errichtet, nur an der Grenze nicht; jeder kann herein, und wenn er jemals doch gefragt wird, was er will, sagt er "Asyl". Die Kriminellen sind hier so sicher wie im Schoß des Propheten - kaum einer wird abgeschoben. Schon gar nicht die anderen vielen hunderttausenden unberechtigten Wirtschaftsmigranten, darunter 99% der Gambier.

12. August 2019
Erneuerbare Energien: So kann man sich irren!

    In den 70er Jahren waren der Kaiserstuhl und seine Umgebung rebellisch; man kämpfte erfolgreich gegen geplante KKWs in Breisach und später in Wyhl. Heute herrscht am Kaiserstuhl politische Totenstille; man schluckt alles, was von Merkel herunter kommt, die von rotgrünen Stichwortgebern gesteuert ist. In Baden-Würtemberg herrscht Grün-Rot. Daher sieht man Araberinnen und Afrikanerinnen mit Kinderwägen durch die Dörfer laufen; die Geburtenrate der Deutschen ist weit unter dem Erhaltungsminimum; man schaut zu, wie die Dieselindustrie und der Individualverkehr verteufelt werden, wie das Rückgrad der deutschen Industrie mießgemacht und unterhöhlt wird.
    1975 machte sich Ministerpräsident Hans Filbinger zum Ziel von Gelächter, als er sagte, wenn das KKW Wyhl nicht gebaut würde, "dann gehen noch vor 1980 die Lichter aus". Filbinger hat sich geirrt, dem Punkt, wo die Lichter ausgehen, nähern wir uns erst jetzt unter direkter und indirekter grüner Herrschaft. Die Verschiebung der Energieproduktion von fossilen Energieträgern auf Windkraft und Solarenegie hat die Stromproduktion wetterabhängig und oft unberechenbar gemacht. So kam es am 6., 12. und 25. Juni dieses Jahres zu Beinahe-Black-Outs; ein Zusammenbruch der Stromversorgung konnte nur durch Abschaltung eines Großverbrauchers und durch Zukauf aus dem Ausland verhindert werden. Wenn die Aufrechterhaltung der 50-Herz-Frequenz einmal nicht gelingt, kann es zu tagelangem Stromausfall kommen. Dann funktioniert nicht nur keine Heizung, kein Elektroherd, keine Lampe, sondern auch kein Aufzug, keine Straßenbahn, kein Geldautomat, keine Supermarkt-Kasse. Und, das ist das einzig Gute an der Sache, auch die Propagandainstrumente TV und Radio nicht mehr.

7. August 2019
Missionsheft gekündigt!

Soeben abgeschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

 Hiermit kündige ich mein Abonnement des missio-Magazins „kontinente“. Diesen Schritt tue ich nicht leichtfertig, das Magazin war lange in unserer Familie, ich habe es nach dem Tod meiner Mutter 2014 weiterbezogen.

 Mir gefällt Ihr Engagement für die, die Sie „Flüchtlinge“ nennen, nicht. Damit liegen Sie zwar im politischen Mainstream, Sie verstoßen aber gegen die Interessen der Deutschen ebenso wie der Menschen in den Auswanderungsländern. Wir holen uns mit der Masseneinwanderung die Probleme Afrikas und des Orients ins Haus – ich erinnere nur an die zahlreichen Morde durch Asylanten, zuletzt in Frankfurt, wo ein Eritreer ein Kind vor den Zug stieß. Deutschland verträgt diese muslimische und afrikanische Einwanderung aus vielerlei Gründen nicht und es wird zu katastrophalen Zuständen kommen, wenn einmal die Wirtschaft einbricht und das Sozialamt nicht mehr zahlen kann. Den Herkunftsländern werden Menschen im besten Alter entzogen. Die Armen, Kranken und Alten werden zurückgelassen. Erst wenn das Schlupfloch Auswanderung geschlossen wird, werden die jungen Männer gezwungen, sich über die Entwicklung ihrer Länder Gedanken zu machen. Dazu gehört, die Geburten zu beschränken - das ist heute anders als zur Auswanderungszeit in Europa möglich.

Angesichts dessen ist ihre Sympathiebekundung für die „Seenotrettung“ im Mittelmeer, die etwa im Heft Juli/August 2019 zum Ausdruck kommt, kontraproduktiv. Das sind Schlepperschiffe; Seenotrettung heißt, die Schiffbrüchigen ans nächste Ufer zu bringen und das ist Libyen. Die katastrophalen Zustände auf den Wanderungswegen werden nie aufhören, wenn immer wieder grüne, rote und kirchliche Organisationen die Einwanderung unterstützen und betreuen (wie es auch in ihrem Artikel über Agadez/Niger zum Ausdruck kommt). Das Sterben auf den Routen wird erst aufhören, wenn der Riegel wirklich zu ist.

Auswanderungshilfe ist keine christliche Pflicht; siehe dazu meinen Aufsatz http://www.noth.net/politik/Massenzuwanderung-und-Heilige-Schrift.htm

Ich werde meine Unterstützung in Zukunft Projekten und Organisationen zukommen lassen, die sich in den Ländern engagieren und auf Auswanderungshilfe bzw. Werbung für selbige verzichten.

 Mit freundlichen Grüßen

4. Aügüscht 2019
Dotestilli im Kinderzimmer

    Mir wohne do hinte in ere "Oase der Ruhe". Sitter ass unseri Kinder groß sin, hert mer do hinte kei Schnätere, Gigse, Geiße, Briäle, Hiile un Pflänne meh. Halt, doch, sitter ass im Hüss vorne dra e afghanischi Familiä iizoge isch, het sich des gänderet. Die hän e baar Kinder un dr gleinscht schwätzt normalerwiis nit, dr briält un geist, ass mer des dur d gschlossene Fänschter hert. Sie sin aber sitter dr "Glima-Erwärmung" niä gschlosse un si Mütter git in dr gliche Lütstärki Antwort. Wänn dr Räscht vu dr Sippe uf Bsuech isch, un des isch fascht ständig dr Fall, meinsch grad, s isch e Schuelglass do vorne in däm Büürehüüs, wu im Schwimmbad tobt. Unser Iifahrt goht bi däne am Hüüs verbii un diämol han i gschweift vor däne ihrenem Fänschter, do fliäge grad e baar Sticker vun ere Plexiglas-Schiib rüs mir vor dr Bäse. Ich riäf nii un glii sin e baar Kinden am Fänschterbank wiä d Figüre im e Kasperli-Theater. "Des machen-er aber gschnäll wider ewäg", sag i, wink, "kumme rüs un hole des." No kumme vier Kinderli do rüs, zwei Maidili un zwei Biabli, un jedes hebt ebis uf un alli sage "Danke schön". Immerhin, des hän si schiins vu dr Asylhälferi oder vu dr Kinderschuel-Schweschter iitrichteret bikumme. Mir sälber schmilzt s Härz, ich ka natiirlig keinem Kind bees si, egal was fir e Farb ass es het, aü unseri Kinder hän sälemols Unsinn driibe. Ich frog mi numme, wurum hän mir Ditschi des Glick nimmi. He doch, z Ditschland hets scho 1,5 Kinder pro Fraü, aber do sin e Hüffe Üsländer drbii. Des bedittet: Uf 4 ditschi Miätere un Vättere kumme hegschtens drei Kinder. Viil vu unsere junge Fraüe husche in ihrere beschte Zit dur d Gäng vu dr Universitäte un mänk eini vun ene goht uf Demonschtratione "gegen Rechts", anderi maloche in dr Labor, in dr Arzt-Praxene, in dr Grankehiiser, in dr Büro un so witter oder mache drheim eine uf Kinschleri oder ebis - Fraüe vu riche Männer, wu sich esälber verwirkliche. In dr Kindezimmer bi viil ze viile herrscht Dotestilli. Unser Volk isch zum Stärbe verurdeilt.
 

4. August 2019
Totenstille im Kinderzimmer

    Wir wohnen hier hinten in einer Oase der Ruhe. Seit unsere Kinder groß sind, hört man hier kein Schnattern, Quietschen, Kreischen, Schreien, Weinen und Heulen mehr. Halt, doch, seit im Haus vorne eine afghanische Familie eingezogen ist, hat sich das geändert. Die haben ein paar Kinder und der Kleinste spricht normalerweise nicht, er schreit und kreischt, dass man es durch die geschlossenen Fenster hört. Aber diese sind seit der "Klima-Erwärmung" nie geschlossen und seine Mutter gibt in der gleichen Lautstärke Antwort. Wenn der Rest der Sippe auf Besuch ist, und das ist fast mmer der Fall, meint man gerade, es ist eine Schulklasse da vorne im Bauernhaus, die im Schwimmbad tobt. Unsere Einfahrt geht bei denen am Haus vorbei und kürzlich habe ich vor ihrem Fenster gefegt. Da flogen mir gerade ein paar Stücke einer Plaxiglas-Scheibe vor den Besen. Ich rief hinein und gleich waren ein paar Kinder an der Fensterbank aufgereiht wie Figuren in einem Kasperle-Theater. "Das macht ihr aber schnell wieder weg", sagte ich , winke, "kommt heraus und holt das". Dann kamen vier Kinder heraus, zwei Mädchen und zwei Büblein, und jedes las etwas auf und alle sagten "danke schön". Immerhin, das scheint ihnen die Asylhelferin oder die Kindergärtnerin eingetrichtert zu haben. Mir selber schmolz das Herz, ich kann natürlich keinem Kind böse sein, egal welche Farbe es hat, auch unsere Kinder trieben damals Unfug. Ich frage mich nur, warum haben wir Deutsche dieses Glück nicht mehr. Na doch, in Deutschland gibt es 1,5 Kinder pro Frau, aber da sind viele Ausländer dabei. Das bedeutet: Auf vier deutsche Väter und Mütter kommen höchstens drei Kinder. Viele unserer jungen Frauen huschen in ihrer besten Zeit durch die Gänge der Universitäten und manche von ihnen gehen auf Demonstrationen "gegen Rechts". Andere schuften im Labor, in den Arztpraxen, in den Krankenhäusern, im Büro usw. oder machen daheim eine auf Künstlerin oder sowas - Frauen reicher Mnner, die sich selbst verwirklichen. In den Kinderzimmern herrscht bei viel zu vielen Totenstille. Unser Volk ist zum Sterben verurteilt.

28. Juli 2919
Zwei Morde und keine Konsequenzen

    Anne und Noah Metzger wurden heute vor zwei Jahren, am 28. Juli 2017, von ihrem Partner bzw. Vater bestialisch erstochen.
    Anne hatte eine Beziehung zu dem algerischen Moslem Nasr-Eddine B., der 2002 Asyl beantragte und inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Das Paar lebte in Freiburg. Bald wurde aus der Liebesbeziehung eine Angstbeziehung. Nasr-Eddine unterband oder überwachte die Kontakte seiner Partnerin und selbst seines Kindes, er versuchte etwa, Kindergartenpersonal einzuschüchtern. Er unterband auch die Kontakte zu Annes Mutter, seine ersten Morddrohungen richteten sich gegen sie. Mutter Marianne macht sich heute Vorwürfe, dass sie ihre Kinder liberal und zur Gutgläubigkeit erzogen hat. Als Anne sich von ihrem Peiniger trennte, drohte er auch ihr mit einem blutigen Ende. Die Polizei konnte Anne und Noah an ihrem Fluchtort Teningen nicht schützen, der Mörder stach zu, als die beiden am Morgen zur Arbeit fahren wollte. Er erstach sie am Steuer, seinen Sohn erstach er im Kindersitz.
    Im April 2018 wurde er zu lebenslänglich verurteilt. Damit ist einer weggesperrt, die Probleme bleiben. Die Grenzen sind immer noch offen, die unberechtigten Asylanten werden nicht abgeschoben, die Politik hält Polizei und Justiz zum Kuscheln statt zum Durchgreifen an. Unsere Mädchen und Frauen werden von Medien, Kirchen, Schulen und manchen Eltern zu Multikuliti-Fans erzogen, die blind in problematische Beziehungen hineintappen.
    Die Gewalt duch Merkels Gäste geht indessen weiter. Gerade in Teningen wurde am 6. Juli 2019 eine Deutsche in einer Asylantenunterkunft vergewaltigt, dringend tatverdächtig ist ein "Schutzsuchender" aus Nigeria. Was muss noch passieren, bis die Alemannen und die Deutschen überhaupt in Teningen und anderswo aufwachen? Die einzige nennenswerte Partei, die gegen die Masseneinwanderung ist, wurde in Teningen von 92% der Wähler nicht gewählt. Gewiss, die AfD ist nicht ohne Fehler. Doch sie wird von den Medien von der rechtskonservativen Maus zum Nazi-Elefanten hochgeschrieben. Aber die Fehler der Regierungsparteien und ihrer ideologischenVorreiter, der Grünen und der Linken, schreien zum Himmel, sie sind verantwortlich für die Zustände im Land. Und es ist ja nicht so, dass die AfD an die Macht käme, wenn sie 25% der Stimmen hätte. Aber die Politik des Deutschland-Abschaffens bekäme damit die Rote Karte gezeigt.

24. Jülli 2019
S Doris in dr Drättmihli

    S Doris isch arg am Ruedere, sitter ass es trännt vu sinem Mann isch. S mueß e eigini Wohnung zahle un dodrfir un fir s Läbe längt dr Lohn grad emol eso. Do isch aber ke Aüto un ke Ürlaüb mit drin. Wänns des wiä viili anderi aü will ha, mueß es e Näbejob mache. Un so schaffts am Samschig un mänkmol aü am Sunntig in ere Wirtschaft. Dr Arbeitgäber isch iiverstande. Dr Diänscht in däre Firma wird alliwiil hektischer, des isch e Diänschtleischter im Gsundheitssektor, mer mueß derte afange viär Händ und viär Ohre ha, zwei länge nit bi däm, was es do am Delifon mache mueß. Sitter ass diä ander Kollegi grank isch, isch no meh Land unter. Jetzt hets mittle im Summer e Gripp oder wiä mer des nänne soll. S sott eigentlig drheim bliibe, aber no heißts, gib erscht emol di Job uf, no gehts dr wider besser. Un so schleipft sichs witter an dr Schribdisch ...

Worterklärungen: s Doris - die Doris; Drättmihli - Tretmühle; sitter ass - seitdem; längt - reicht; mänkmol - manchmal; alliwiil - immer; afange - allmählich; s sott - es sollte, sie sollte; schleipft sichs - schleppt sie sich

18. Juli 2019
Die Vergangenheit kehrt zurück

    Gestern lief beim Heimat-und Geschichtsverein Oberrotweil der Film "Draußen vor der Haustüre" (2002). Darin befragen Schüler unter Anleitung der Lehrerin Rosita Dienst-Demuth Zeitzeugen nach Tätern, Opfern und stillen Helden in Oberrotweil. Dienst-Demuth ist heute auch Vorsitzende des Vereins. Nein, da ging es nicht um Opfer der alliierten Städtebombardements und deren Verwandte in Oberrotweil, nicht um vergewaltigte, erfrorene oder verhungerte Angehörige von Vertriebenen, nicht um von Marokkanern nach dem Krieg in Dorf Vergewaltigte. Nein - wer hätte es gedacht - es ging allein um die Opfer des Nationalsozialismus. So wurden, um ein Beispiel herauszugreifen, der Fall von katholischen Jugendlichen berichtet, die von der Dorflinde eine Hakenkreuzfahne herunterholten und zerrissen - die SA hatte sie in einem Wahlkampf vor 1933 aufgehängt. Doch die Jungen wurden dabei erwischt und krankenhausreif geschlagen, einer davon soll zeugungsunfähig geworden sein. Die Szene stand unter dem Titel "Die SA terrorisiert das Dorf".
    In der Diskussion vertrat ich die Meinung, dass der Film die Jugend in die Irre führt. 12 Jahre Nationalsozialismus in Oberrotweil werden da auf einen Tag des Terrors und wenige Ereignisse zusammengeschrumpft. Solche Filme sind es, die Schüler glauben lassen, es hätten in Deutschland 10, 20, 30% Juden gelebt. Die tägliche, stündliche Präsenz des Themas in den Medien verführten zu solch irren Vorstellungen. Nach sehr kontroverser Diskussion, bei der ich als einziger offene Kritik am Film übte, meinte ein Teilnehmer, er wisse nicht, wie er sich verhalten würde, wenn so etwas noch einmal käme. Ich erwiderte: Es tut bereits kommen. Wir haben die Verhältnisse bereits. Dann berichtete ich von der Demonstration in Freiburg gegen die Gruppenvergewaltigung durch mehrere syrische usw. Asylanten. Da hätten etwa 400 Menschen gegen die Vergewaltigung demonstriert, und etwa 2000 meist studentische Gegendemonstranten hätten versucht, die Demonstration aufzumischen und die Polizei gleich mit, die nur mit Mühe und Not die rabiaten "Aktivisten" abhalten konnte. Was damals 1932 an der Dorflinde passierte, passiert heute in anderer Gestalt unter anderem in Freiburg bei der Demo gegen die Gruppenvergewaltigung.

13. Juli 2019
Badische Zeitung gegen Hunde-Rettung!

    Freiburg und seine Badische Zeitung zeigen in Sachen Einwanderung ein ganz, gaaanz großes Herz. So reicht es dem Stadtrat nicht, dass schon jetzt zwischen Bahnhof und Münster gefühlt jeder Vierte ein Farbiger ist. Die Breisgaumetropole hat sich - unterstützt durch das Breisgauer Monopolblatt - den 50 Städten angeschlossen, die die Aufnahme der Asylanten von den Schlepperbooten fordern. Wenn freilich Schlepper - nein, nennen wir sie einfach barmherzige Tierliebhaber - streunende Hunde aus dem Ausland nach Deutschland bringen wollen, ist das Blatt ganz riogoros dagegen, zumindest kürzlich in den "Themen des Tages". Hier wird davor gewarnt, dass durch den Hunde-Import Krankheiten eingeschleppt werden - hmm. Dann wird darauf hingewiesen, dass es mit der Integration oft nicht klappt: "Manche lassen sich nicht gerne anfassen, sie ertragen keinen Kontakt oder schnappen nach Kindern." Hmmm. Viele würden dann im Tierschutzzentrum landen - so? Ich denke mal, in einer Zelle, wo Mensch und Tier vor ihnen geschützt sind. Doch das sind doch gewiss nur Einzelfälle? Anscheinend nicht. Eine Sprecherin des Tierschutzbundes wendet sich entschieden gegen das Mitbringen von Hunden. Langfristig könne die Situation in Ländern, wo Hunde verwahrlost, hungernd und verfolgt auf der Straße leben müssen, "nur durch Hilfe vor Ort verbessert werden." Mein Reden.

 

6. Jülli 2019
Hitzigi Summer

    Millione Ditschi fahre in dr Süde in dr Ürlaüb zum warms Wätter ha. Millione jomere, wänns bi uns drheim emol heiß isch und meine, des isch e Zeiche vu dr "Glimakatastroph". Aber scho zu miinere Zit isch s Thermometter als emol uf 40 gläteret. Des het is gfreit, do hets hitzefrei gä. Des gits zwar hit no. Aber am Fritig z Mittag nämme sich Schiäler esälber frej un demonschtriäre "firs Glima". Im Aügüscht, in dr große Feriä wird des ufheere, do sin si in dr Tirkei, in Italia, Spania usw., mit dr Aüto un Flugziig, wu si drheim verteifle.
    E Deil üs miinere Glass sin Büürekinder gsii un hän aü bi dr Hitz miäße Ärbele zupfe. Oh Jesis, do hesch di miäße stundelang bucke oder in Gnii na hocke un d Sunne het dr uf der Buckel bräglet. Hit mache des Lit üs Rumäniä oder am en Ort anderscht. Griäße bräche - säll isch schen gsii, dert obe uf em Griäßbaüm hets als eweng e Windli gha. Ich han aber viil go bade kenne goh, unseri Büürerei isch nit groß gsii. Rothwiil het e glei Schwimmbädli, des isch als voll gsii bis an Rand. Schueler sin, egal wiä heiß ass es gsii isch, mit em Rad do häri gfahre un hän e Wäg vo mehrere Kilemetter zruckglegt. Hit isch des Bädli am e heiße Sunntig mit Aüto zueparkt, si stehn bal bis uf Bärge, zu dr nägschte Ortschaft.

Worterklärungen: Jülli - Juli; jomere - jammern; gläteret - geklettert; hit no - heute noch; Frittig z Mittag - Freitagnachmittag; verteifle - verteufeln; e Deil - manche; miäße - müssen; Ärbele - Erdbeeren; oh Jessis - oh Jesus = klagender Ausruf; bräglet - gebrannt, gebraten; am en Ort här - irgendwo her; Griäße bräche - Kirschen ernten; e Windli gha - eine Brise Wind gegeben; Rothwiil - Oberrotweil; Bärge - Oberbergen

3. Juli 2019
1000 Euro Schmerzensgeld

    Im Müllermarkt in Konstanz geschah es, dass der Hausdetektiv die Papiere eines Afrikaners kontrollieren wollte, der soeben in die Drogerie hereinkam. Hätte der Mann die Papiere gezeigt, wäre die Affäre in ein, zwei Minuten erledigt gewesen. Es sollte aber anders kommen. Der Mann weigerte sich und erzeugte dadurch einen Auflauf; Schaulustige blieben stehen, einige mischten sich ein. Dieser Afrikaner beschäftigt sich angeblich "wissenschaftlich" mit Rassismus und diese Ausweiskontrolle, so meint er, sei rassistisch gewesen und durch die Diskussion in dem (selbsterzeugten) Auflauf fühlte er sich gedemütigt und beschämt.
    Auch mir ist es schon oft passiert, dass ich ohne Verdachtsmomente geliefert zu haben kontrolliert wurde: Am Flughafen wurden mein Gepäck und ich durchleuchtet, beim Betreten des Straßburger Münsters wurde mir der Rucksack durchsucht, ich wurde bei einer grenznahen Schleierfahndung angehalten usw. usf. Es könnte ja sein, dass ich eine Bombe oder eine Kalaschnikow mitführe, was bei uns weißen Mitteleuropäern ja nun leider allzuhäufig vorkommt. Ich machte aber keinen Aufstand, sondern war den Sicherheitskräften jedes Mal dankbar, dass die den undankbaren Job machen und mich und meine Mitbürger schützen.
    Dieser Afrikaner - er soll ein eloquenter Akademiker mit französischem Akzent sein - sieht das offenbar anders. Und das deutsche Gericht ebenfalls, jedenfalls verurteilte das Amtsgericht Konstanz die Müller Handels GmbH kürzlich zu einer Scherzensgeldzahlung von 1000 € plus Zinsen.

30. Juni 2019
Gewalttätige Besucher in Schwimmbädern

    Heute, am bisher heißesten Tag des Jahres, die angebliche „Klimakatastrophe“ ist fühlbar, mal ein Bericht aus dem Schwimmbad. Ein Bademeister erzählt über „gewalttätige Besucher in Schwimmbädern“, die „randalieren, respektlos sind, sich nicht an Regeln halten und auch beratungsresistent“ seien. Edgar Koslowski, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Schwimmmeister, war Bademeister in Breisach und hat das „Phänomen“ seit Ende der 80er Jahre beobachtet. „Ein Großteil dieser Jugendlichen sind Maghrebiner, sie stammen auch Marokko, Tunesien, Algerien.“ Sie seien über die Grenze aus Frankreich in das Breisacher Bad gekommen. Müllheim habe ebenfalls Probleme mit ihnen gehabt, Kehl auch und das sei auch heute noch so. An anderen badische Orten gäbe es mehr Auseinandersetzungen „zwischen Russlanddeutschen, Türkischstämmigen und Deutschen“. Davon ist nach Meinung dieses Bademeisters das normale Volk betroffen, „die Hautevolee, die Reichen“, die hätten ihre eigenen Schwimmbäder.
    In den 50er und 60er Jahre, als ich jung und häufiger Besucher von Schwimmbädern war, gab es die „Klimakatastrophe“ (40 Grad im Hochsommer) auch schon, aber nicht die randalierenden Nordafrikaner und die streitbaren Türken. Zu einem Massenphänomen ist die Unsicherheit in den städtischen Schwimmbädern erst seit der Bildung von moslemischen Parallelgesellschaften in Frankreich und Deutschland geworden, das „Phänomen“ wurde durch die Masseneinwanderung 2015 noch verstärkt, seitdem betreibt die CDU/CSU/SPD-Regierung bekanntlich grüne Einwanderungspolitik und macht die Polizei zum zahnlosen Tiger. Doch die Polizei versucht trotzdem noch, was sie kann und darf, so in Kehl, wo „200, 300 Jugendliche“ versucht hätten, sich Zugang zu einem Bad zu schaffen. Oder bei einer Schlägerei zwischen „Deutschen und Franzosen“ in einem Offenburger Strandbad.
    Edgar Koslowski ist sehr mutig, denn er vertuscht nicht, verschweigt nicht die Täterherkunft und schaut nicht demütig zu Boden, sondern auch woanders hin – solche Vorfälle gäbe es auch in Essen, Duisburg, Berlin, Hamburg und Stuttgart. Erstaunlich auch, das die Badische Zeitung das Interview mit ihm bringt, das Blatt ist sonst eher für Multikulti-Propaganda bekannt. Für einen Schwimmmeister ist das orientalisch-afrikanische Milieu in manchen Bädern genauso ungemütlich wie für Badegäste: „Wenn man sie ermahnt, kann es schon mal passieren, dass sie drohen, mir die Knochen zu brechen.“ Etwa in Müllheim oder Kehl gehe es nicht mehr ohne Security.
    Die Schwimmmeister, die Security-Leute tun, was sie können, es ist aber Lückenbüßerei. Die Regierung versäumt, die Grenzen zu kontrollieren und die unberechtigten Asylbewerber abzuschieben. Die Polizei ist – für die Leute in den Parallelgesellschaften – eine Lachnummer. Diese Verhältnisse sind das Resultat grüner Politikvorstellungen, in deren Sog sich alle Altparteien mehr oder weniger befinden.

27. Juni 2019
Schweizer Musik im Mehltau-Land

    Gestern Abend marschierte die Polizeimusik Stadt Zürich unter der Schweizer und der Zürcher Fahne auf der Bühne der Breisacher Freilichtspiele ein. Sie gaben ein Benefizkonzert (= ohne Gage) zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Ein großer Tag für Breisach, dieses Orchester spielt selten im Ausland und selten vor so kleinem Publikum - was heißt klein, die Zuschauerränge mit über 700 Plätzen waren voll.
Leider nutzte die Politik die Grußworte, um politische Propaganda zu machen. Oliver Rein, der Breisacher Bürgermeister, begrüßte die anwesenden französischen und deutschen Offiziere und wies auf die Wichtigkeit des Friedens in Europa hin, aber die Populisten ... Die Schweizer Musiker schauten konsterniert - oder war es nur das Einschlafen der Gesichter, das sich bei politischen Reden egal welcher Richtung einzustellen pflegt? Dabei meinte Rein mit Populisten die Schweizer wohl gar nicht, obwohl deren europapolitische Vorstellungen denen der AfD und anderer sehr ähneln.
    Der Bürgermeister behauptete dann noch, die Stadt an der Rheinbrücke sei vielfach Ausgangspunkt von Aggressionen gegen Frankreich gewesen (hätte man ihm fragen können, hätte er wohl schwerlich mehr als zwei nennen können). Dass Frankreich mehrfach deutsche Länder angriff (es fing an mit der Annexion des Elsass unter Ludwig XIV.) und die Hand nach Breisach streckte, vermied er zu sagen und gab lediglich allgemein zu, auch Breisach habe viel gelitten. Frankreich und die EU ("Europa") waren die Bezugspunkte der Reden Reins und des Volksbund-Bezirksvorsitzenden von Ungern-Sternberg. Einen Bogen zur Schweiz zu schlagen gelang keinem der beiden - vielleicht wollten sie es auch nicht, zu weit ist ihnen die politische Schweiz weg, die das "rechtspopulistische" Konzept des Europas der Vaterländer für ihren Teil lebt. Als nach 15 Minuten solchen politisch-korrekten Redeflusses die Zürcher endlich beginnen konnten, rutschte dem Ansager des Orchesters, Oliver Hess, ans Publikum gewandt heraus: "Eigentlich sind sie ja wegen der Musik da."
    Musik bedeutet im Alemannischen auch Orchester, am Kaiserstuhl und im alten Breisach sagt man Müsig. Die Zürcher Polizeimusik gewann schnell die Herzen der Zuschauer. Man könnte monieren, dass zu viele Orchesteradaptionen von populären Liedern und Musikstücken aus dem englischsprachigen Raum gespielt wurden - dem Publikum scheint es gefallen zu haben. Musikalisch ist das Polizeiorchester natürlich auf höchstem Niveau. Die starre Formation der Spieler hinter den Notenständern wurde ab und zu aufgerissen, auch durch eine famose Tambur-Truppe. Ich hätte mir noch Einlagen vielleicht einer schweizerdeutsch singende Sennerin gewünscht. Aber halt, das ist doch eine großstädtische Big-Band, und da sind keine Senner am Spielen, sondern die Hälfte der siebzig Musikantensind Polizisten, die andere Hälfte arbeitet meist in der Privatwirtschaft und muste für das Konzert freinehmen.
    Als zweitletztes Stück spielte die Polizeimusik das Badener Lied und traf beim Publikum ins Schwarze. Die Leute, viele aus der Rentnergeneration, sangen aus voller Kehle mit. Das sei wohl hier die eigentliche Nationalhymne, meinte Oliver Hess und ich rechnete als nächstes mit der Schweizer Nationalhymne. Aber es kam der Sächsi-Lüte-Marsch aus Zürich, der dort Kultstatus hat. Auf Wunsch aus dem Publikum sprach Hess die Abschiedworte auf Zürichdeutsch und erntete tosenden Beifall. Ja es liegt ein Mehltau auf unserem Land, der Mehltau der politischen Korrektheit. Es gelang den Schweizern, ihn die Breisgauer und Badener mal zweieinhalb Stunden vergessen zu machen. Kriegsgräberfürsorge, Nationalfahne (der Schweiz), Polizei, Blasorchester, singende badische Landsmannschaft - ähm, das ist doch heute eher weniger "in" und korrekt.

Beitrag zuerst erschienen auf der Facebook-Seite von Harald Noth

25. Juni 2019
Lamas gegen Wölfe?

    Der Schwarzwaldverein hat sich nach etlichen Jahren der gesellschaftlichen Diskussion über die Zulassung der Wölfe in unserer Landschaft zu einer Stellungnahme durchgerungen, die von der Badischen Zeitung in der Überschrift "FÜR DIE LANDSCHAFT, GEGEN DEN WOLF" zusammengefasst wurde. Es ist gut, dass der 65.000 Mitglieder starke Verband entgegen dem Zeitgeist diese Venunft walten lässt, im Positionspapier heißt es: "Ein Nebeneinander von Wolf und Weidetieren kann es nicht geben." Kein Wunder dass das Grünpolitische auf den Plan ruft; in einem Leserbrief in der BZ versucht ein Peter Schladt den Schwarzen Peter vom Wolf weg auf den Klimawandel zu schieben. "Großflächige Sturmwürfe, Borkenkäferkalamitäten und Brände" würden einst den Schwarzwald zersetzen. Gut, ich darf mich über solche unwissenschaftliche Schwarzmalerei nicht empören, ich habe 1993 in meinem Alemannischen Dialekthandbuch S. 320 auch geschieben: "In fufzeh Johr hed-s uf sálená Häächená därdá gheni Báim meh." (In fünfzehn Jahren wird es auf jenen Höhen dort keine Bäume mehr geben.) Das war zwar ein grammatischer Beispielsatz, ich dachte dabei aber auch an die Wirkung des sauren Regens. Jene Höhenwälder sind heute, 26 Jahre später, höchstens von Windräderbau bedroht, ansonsten aber noch in alter Pracht. Doch zurück zur heutigen grünen Argumentation: Damit im klimawandelgebeutelten Schwarzwald etwas nachwachsen könne, müsse der Wolf das Reh vom Fressen der Naturverjüngung abhalten. "Zur Regulation der Rehwildbestände ist die Jägerschaft offensichtlich nicht willens oder in der Lage." Ja, vielleicht weil der Jäger von rabiaten "Naturschützern" zum Abschuss freigegeben ist ("Jagd ist Mord")? Peter Schladt weiß natürlich auch, dass Schwarzwälder und Wanderer keine Lust auf Begegnung mit Wölfen haben. Er schlägt daher "Schutztiere" vor, da aber Schutzhunde, die den Wolf bezwingen können, noch gefährlicher sind als dieser, schlägt Schladt "in sensiblen Gebieten (an Wanderwegen)" auch "andere Tiere als Hunde" vor und nennt Lama und Esel. Das wird ein hungerndes Wolfsrudel aber freuen, denn an so einem Lama oder Esel ist mehr dran als an einem joggenden Veganer!

21. Juni 2019
Freiburg im Multikultirausch

Ich schlage die Badische Zeitung auf, Freiburger Lokalteil. Links unten, kleine Nachricht: "ZWEI MÄNNER GREIFEN 27-JÄHRIGEN AN". Fast immer wenn unspezifisch von "Männern" oder "Jugendlichen" die Rede ist, verbergen sich Asylanten aus dem Orient und Afrika dahinter. Auch hier? "Sie entwendeten einen Umschlag, den das Opfer bei sich hatte und in den sich Bargeld im dreistelligen Eurobereich befand." Und dann kommt's endlich: ein 21 jähriger Gambier und ein "Dunkelhäutiger", was auch immer das ist, 25 bis 30 Jahre alt, groß, sportliche Figur. So eine Meldung mag man inzwischen milde gestimmt hinnehmen, da gab es schon anderes, die Spitze des Eisbergs sind der Mord an Maria Ladenburger durch einen afghanischen "Schutzsuchenden" in Freiburg, die (wenig beachteten) Morde an Anne und Noah Metzger durch einen algerischen Asylanten in Teningen und die Gruppenvergewaltigung an der Disko nahe Gundelfingen. Doch dann kommt der Hammer - die größere Meldung links unten: "FREIBURG TRITT BÜNDNIS ZUR AUFNAHME GERETTETER BEI - "Städte sicherer Häfen" wollen Geflüchtete von Rettungsschiffen aufnehmen und wollen Druck auf die Bundesregierung aufbauen". Der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach fordert, "eine feste Zusage Deutschlands, Menschen von diesen Schiffen aufzunehmen" - gemeint sind die Schlepperboote übers Mittelmeer. Die offenen Grenzen von Merkel, Karrenbauer, Nahles und - im Hintergrund - der Grünen und Linken reichen dem Freiburger Stadtrat nicht, man soll die Einwanderer noch im Mittelmeer abholen und unter anderem in Freiburg aufnehmen. Aber gut, mein Reden ist sinnlos, ihr habt diesen Stadtrat ja eben erst gewählt und wollt das offenbar.

19. Jülli 2019
Firobebüüre

Friähjer hän uf em Dorf fasch alli Fäld gha, Räbe, Wald und Geiße, Säi, Kiäh un diä greßere aü Ross. Oder si hän nyt oder wennig gha un hän andere miäße hälfe. Un mit däm allem het mer miäße d Familiä satt bikumme, nit sälte meh Kinder, wiä dr Finger an dr Hand hesch. Diä Kinder hän drno am Frittig nit d Schuel gschwänzt go firs Glima demonschtriäre, drotz ass d Kämmi im Summer wiä im Winter gottserbärmlig graigt hän - dr hesch nämlig aü im Summer miäße fiire zum Koche. Nai, aber vu Mäntig bis Samschtig hän e Deil, küüm ass si drheim gsii sin üs dr Schuel, miäße mit uf dr Acker un in d Räbe. Un z Obe hätti si sotte dotmiäd d Hüüsufgabe mache. Eso Lit sin z verderscht mit drbii gsii, wu noch em Griäg Ditschland wider uffboije wore ich. Hit gits numme no e baar greßeri Büüre un Räbbüüre un e baar gleini, wu noch em Fiirobe oder in dr Ränte e baar Räbstickli oder Äckerli schaffe. Diä, bsunders aber aü sälli, wu gar nyt meh hän, siihsch viilmol im Garte oder im Gartestreife an dr Stroß falge, häckle, hacke, schüüfle, pflanze, siifere, schniide, mähje, giäße, spritze. So isch jede alliwiil no e Biirli, s stäckt schiints im Bluet. Zum am Sunntig emol zwoo Stund ins Gärtli hocke wird am Wärchtig zeh Stund gschafft. Drfiir isch s Dorf e Paradies un het vum Friäjohr bis ins Spotjohr e Bluescht, wu sich mit Schlossgärte ka mässe, bloß ass alles viil gleiner isch.

Worterklärungen: Jülli - Juli; Firobebüüre - Feierabendbauern; nyt - nichts; drno - dann; d Kämmi - die Schornsteine; graigt - geraucht; fiire - einheizen, Feuer machen; küüm ass - kaum dass; z Obe hätti si sotte - abends hätten sie sollen; sälli - jene; flage - flaches Hacken; häckle - leicht hacken; siifere - Geiztriebe ausbrechen; alliwiil no - immer noch; Biirli - kleiner Bauer; schiints - anscheinend; Wärchtig - Werktag; Bluescht - Blüten(pracht)

17. Juni 2019
Transgender-Frau als Weinprinzessin

    Nicht nur in den Stellenanzeigen großer Firmen, auch in Dorfblatt wird jetzt Personal mit der Eigenschaft m/w/d gesucht - nein, das heißt nicht "männlich", "wild auf Arbeit" und "deutsch", sondern "männlich", "weiblich", "divers". Divers? Es ist gut so, dass diese Personengruppe jetzt endlich berücksichtigt wird, denn in Deutschland sind fast ebensoviel Promille der Bevölkerung divers, als Bischöfin Käsmann vor ihrer Demission Alkohol im Blut hatte, und das war nicht wenig.
    À propos Alkohol: Erstmals kandidierte jetzt auch eine Transgender-Frau als Weinkönigin und wurde in der Badischen Zeitung gefeiert. Der ehemalige Mann (Simona Aurelia Meier) überragt die beiden Mitbewerberinnen (Hanna Mußler und Sina Endrich) um eineinhalb Kopf. Sina wurde Weinkönigin, Simona und Hanna Prinzessinnen.
    Nun mal Hand aufs Herz, lieber Leser (m): Sie spazieren auf einer Weinmesse und an zweien der Stände werben und verkaufen zwei hübsche, charmante, freundliche junge Damen und am dritten ein Hüne (1,86 m) in Frauenkleidern, äh nein, eine Hünin. Welchen Stand steuern sie an? Oder, liebe Leserin, sie suchen im Fahrradladen einen neuen Sattel und es stehen ein freundlicher, hübscher, noch nicht ergrauter, gut gebauter Mann und ein Astheniker wie ich zur Verfügung. Von wem wären sie lieber bedient? Sehen sie, vom jungen Mann, obwohl dieser nicht mehr über Fahrräder weiß als ich. Darüber brauchen sie sich nicht zu schämen, das hat die Natur so eingerichtet.
    Es soll im Netz einige negative Kommentare gegeben haben, berichtete Simona der BZ. Doch das Positive habe überwogen. "Soll ich als Transgender nach Berlin ziehen, um dort meinen Traum zu leben? Da gibt es keine Reben!" fragt die Prinzessin. Bravo, gut gekontert. Der Badische Weinbauverband steht zu Simona Aurelia Meier. Die Weinbürokratie muss sich aber fragen, ob sie demnächst Weinkönige und Weinprinzen, am Besten gleich eine Quote für Männer einführt - ich werde mich dann auch bewerben, schließlich habe ich auch Träume. Oder sollen der Mann und das Alter diskriminiert werden?

12. Juni 2019
Grüne Klimareligion

    Wir leben hier in einer Region, in der in den 70er Jahren mit viel Mut gegen den Bau von KKWs gekämpft wurde - das war ein Kampf gegen eine nachvollziehbare Gefahr. Die Menschen haben damals den eigenen Verstand bemüht und sich nicht von den Medien und Politikern einlullen lassen. Heute sind die Ziele der Bewegung weitgehend erreicht, umgesetzt von einer CDU-Kanzlerin; in Baden-Württemberg regieren die Grünen mit der CDU als Juniorpartner. Sind das noch die Grünen der 70er Jahre?
    Wie rational ist der Kampf gegen die Klimaerwärmung, den sich die modernen Grünen auf die Fahnen geschrieben haben und dem auch die anderen Parteien hinterherrennen? Fragen wir einmal die Medien: Es vergeht kein Tag, keine Stunde in den Zeitungen, im Fernsehen, in den Schulen, den politischen Verlautbarungen, den Gesprächen mit Kollegen und Freunden mehr, wo nicht an die Klimaerwärmung erinnert wird, die menschengemacht sei und ins Verderben führen würde. Die Milliarden, die früher in die Atomindustrie gingen, wurden längst zu den Profiteuren der Erneuerbaren Energien umgeschaufelt. Habeck und Konsorten sagen uns, wie wir Buße für unser ausschweifendes Leben tun sollen (wobei Unzählige sehr hart arbeiten müssen für dieses "ausschweifende Leben"). Da inzwischen alle an den menschengemachten Klimawandel glauben, fühlt man sich verrückt und isoliert, wenn man nicht daran glaubt. Die Klimahysterie ist eine Art Religion und der Glaube daran ist ansteckend.

    Dieses kleine Video zeigt, was der Teufel dieser Religion, das CO2, für ein Zwerg ist. Er macht 0,04% unserer Atemluft aus.
    Und dieses kleine Video zeigt, wie eine der Hohepriesterinnen der Klimareligion, die Fridays-for Future-Aktivistin Luisa-Marie Neubauer, lebt: Wie eine Made im Speck. Und wir sollen Wasser statt Wein saufen.
11. Juli 2019
Hetzjagd in Freiburg

    Heute kam ich am Platz der Alten Synagoge vorbei. Dort steht bekanntlich der Brunnen, der die alte Synagoge symbolisiert und der sakrosankt ist. Keines der verzogenen Gören der Freiburger Bürgerschaft spielte am oder gar im Wasser des Beckens, jedefrau und jedermann hielt gebührenden Anstand vor dem Gewässer, auch die Hündinnen und Hunde, von denen welche gelegentlich das Becken aufsuchen, hielt frau/mann unter strenger Kontrolle. Doch wurde ich Zeuge nicht geringeren Frevels, als wenige Meter vom Becken Freiburger Kinder eine Taube hetzten. Ja, die fünf verfolgten das Tier unbarmherzig, sogar bis hinauf auf die Podeste, die da aufgestellt sind. Vielleicht folgten sie jenem Trieb, der den Menschen seit den Zeiten, als sie Jäger und Sammler waren, inne ist und der nun von Müttern, Erzieherinnen, Lehrerinnen und Sozialarbeiterinnen mühsam unterdrückt und umgebogen wird. So auch von der Mutter oder Erzieherin, die verzweifelt versuchte, die Görinnen und Gören zurückzuhalten, vielleicht hätten letztere das Tier erwischt und erdrosselt? Zu Szenen wie in Zwickau darf es nie wieder kommen - dort jagte ein Hase, wie das Video beweist, Ausländer! Zumindest rief eine Frau "Hase, Du bleibst hier!", worauf die Verfolgung und das Video abbrachen. Die Fundamente des Staates erzitterten, die Regierung trennte sich von ihrem Geheimdienstchef, der die Hetzjagd abstritt.

Pfingsten, 9. Juni 2019
Der nette syrische Helfer

    Vor Kurzen kamen wir an einem Wohnblock vorbei, als plötzlich ein furchtbar lauter Alarm runterging. Wir sahen aber kein Feuer und keinen Rauch. Man konnte das Piepen nicht orten. Da öffnete sich die Tür einer Kellerwohnung; Rauch, Küchengerüche nach Verbranntem und offenbar ein Migrant traten heraus, auch er suchte ratlos herum.

Lesen Sie hier bitte weiter.

8. Jünni 2019
Fahne-Versteckle

So, jetz bin i wider do. Viärzeh Dag bin i z Frankrich un in dr Schwiz gsii. Hit bin i z Burge am Pfingschthock vor dr Winzergnosseschaft verbii kumme.  Dr Blatz isch wunderschen mit Fahne ziärt gsii – d Sunne het dur d Fähne durgschiine un d Farbe bsunders zum Leichte brocht. Schwarz-Rot-Gold, Blaü-Wiss-Rot, un s Rot vum Schwizer Fahne, wu e wisses Griz druf isch. Halt emol – wurum üsländischi Flagge mittle uf eme Pfingschthock vor ere badische WG? Droit mer sich nit, dr ditsch Fahne ellei ufzhänke? Wänn-er dr ditsch Fahne unter dr üsländische versteckle? Wänn-er nit nationalischtisch oder gar rächtspopulischtisch sii? Wämmer mit dr Fahne Buntheit schaffe will, kennt mer jo aü dr badisch Fahne un dr Burgemer drzue nämme, vu mir üs aü dä vu Briisgaü-Hochschwarzwald oder vu Bade-Wirttebärg. Aber nai, s mueß dr franzesisch un dr schwizerisch sii. Ganz anderscht in dr Schwiz: Derte han i im Berner Oberland numme dr Schwizer un hegschtens no dr Bärner Fahne mit em Bär gfunde. Un aü z Frankrich ke ditsche, ke schwizerische, israelische oder weiß Gott was fir e üsländischi Flagge, nai, alliwiil numme Bleu-Blanc-Rouge, d blaü-wiss-rot Trikolor. Un villicht no dr EU-Fahne oder S Banner vu dr Stadt un vu dr Landschaft. Un d Feriägescht gehn ännewäg dert ani - aü ohni ass mer e ditsche Fahne derte ufhängt.

Worterklärungen: Jünni - Juni; Burge – Burkheim am Kaiserstuhl; Pfingschthock – Fest, Zusammensitzen im Freien bei Wein und Speisen an Pfingsten; droit – traut; wänn-er – wenn ihr; wämmer – wenn man; Samschtig z Mittag – Samstagnachmittag; gherig gfiirt – ordentlich gefeiert; ziärt – geschmückt; Burgemer – Burkheimer; numme – nur; ke – kein; alliwiil – immer; Bleu-Blanc-Rouge – Blau-Weiß-Rot, ännewäg - trotzdem

25. Mai 2019
Kinderkreuzzug

    Der Sprecher erklärte, in Taiwan hätten nun zum ersten Mal Homosexuelle heiraten können. Ach, halt, zuvor hatte er schon erklärt, dass Schäuble die Regierung kritisierte, sie habe nicht genug getan, um die Klimaziele von Kyoto zu erreichen. Es sei gut, dass die Schüler nun Druck machten. Dann kam der Sprecher auch gleich auf diese Freitagsdemonstrationen, in –zig europäischen Städten und bis hin nach Neuseeland würden heute Schüler demonstrieren, in Hamburg und Berlin seien zehntausend angesagt. Und wer sprach dies alles am Freitagmorgen? Der Parteisprecher der Grünen? Falsch. Ich saß im Auto und hörte Deutschlandfunk. Dieser Sender kommt einem manchmal vor wie ein Sprachrohr der Grünen. Oft meint man auch, er sei von der Linkspartei gekapert. Aber gut, auch Schäuble bläst ja ins gleiche Horn.
    Heute früh schlage ich die Badische Zeitung auf. Aha, auch in Freiburg haben zehntausend Schüler einen auf „Fridays for Future“ gemacht. Sie gingen auf die Straße anstatt in den Chemie-, Physik- und Biologieunterricht. Dort hätten sie lernen können, dass CO2 nur zu 0,038 % in der Luft vorkommt und dass nur 3% davon vom Mensch gemacht sind. Das Menschlein kann viel, doch auf das Klima hat es keinen Einfluss. Die Frage ist aber, ob die Lehrer das überhaupt noch lehren können, wollen, dürfen. Ein Schüler erklärte der Badischen Zeitung, die von dieser Bewegung natürlich begeistert ist: "Unser Klassenlehrer hat uns empfohlen, hier herzukommen. Die meisten Lehrer finden die Streiks super, aber sie dürfen es halt nicht offiziell empfehlen." Der Fisch stinkt vom Kopf her.
    1212 gab es schon einmal so etwas. Da kam die Wahnidee auf, die Kinder könnten die Christenheit vom Elend befreien, wenn sie nach Jerusalem ziehen. Ein paar tausend Buben und Mädel zogen von Frankreich und aus dem Westen Deutschlands los. Keine Greta, sondern ein Nikolaus, ein Junge aus Köln, führte schließlich die 30.000 fanatisierten jungen Deutschen an. Sie zogen nach Italien ans Meer und glaubten, dass dieses sich teilen würde wie vor den Israeliten im Alten Testament, und wie diese würden sie dann trockenen Fußes ins gelobte Land gelangen können. Viele von ihnen ließen freilich vorher „in den Wäldern, in der Einöde, durch Hitze, Hunger und Durst“ ihr Leben, wie die Chronika regia Coloniensis (Kölner Königschronik) vermeldet. Es gab erwachsene Drahtzieher und sie wurden durch Mitreisende beraubt, die sich mit den Spenden davonmachten. Als in Genua das Meer sich nicht teilte, setzten sich die, die einem Rest von Verstand hatten, ab. Die Letzten gerieten an Menschenhändler, wurden als Mägde und Knechte verschachert, im schlimmsten Fall verkaufte man die Mädchen an Bordelle und die Buben an Moslems in Nordafrika. Den Kindern des französischen Zugs, der in Marseille endete, erging es kaum anders.

17. Mai 2019
"Deutschland in Migrationsgewittern"

    Das Verhaltnis zwischen Deutschen und Einwanderern liegt mir seit vielen Jahren besonders am Herzen. Ich war in der 70er Jahren vom Multikultitraum geblendet, lernte genau deswegen Türkisch und spreche es fließend. Anders als zahlreiche andere Träumer bekam ich tiefen Einblick in Gesellschaft, Menthalität und Religion von Orientalen (auch von Persern und Aserbeidschanern). Dabei lernte ich, dass die Deutschen keineswegs schlechter sind als jene, jeder hat seine Stärken und Schwächen. Dass die säkularen Türken, von denen es einmal sehr viele gab, immer weniger auf uns zugehen und immer mehr von den islamischen Fundamentalisten beeinflusst werden oder türkischem oder kurdischem Nationalismus frönen, liegt auch an uns Deutschen. Wenn wir nicht zum Eigenen stehen, sondern den deutschen Schuldkult bertreiben, fehlt uns jede Attraktivität, nur wenige kommen da auf uns zu. Obwohl die Probleme mit der alten und besonders mit der neuen orientalischen und afrikanischen Einwanderung riesig sind, werden wir kein Deutschland ohne Moslems mehr erreichen können. Es wäre schon viel, wenn - was ich unbedingt befürworte - die neuen unberechtigten Einwanderer (das sind die allermeisten) repatriiert würden. Die alte Einwanderung kriegen wir friedlich nicht mehr los, sie stellt ja schon in manchen Stadtvierteln die Mehrheit der Jugendlichen. Hier ist nur der Weg offen, die Parallelgesellschaften zu spalten und langfristig aufzulösen, indem wir, die AfD und andere Patrioten, uns um Migranten bemühen und mit ihrer Hilfe in die Parallelgesellschaften hineinwirken. So wirken Leyla Bilge, Dubravko Mandic und Achille Demagbo und sicher etliche Weitere jetzt schon, es müssen viele werden. So wirkt man auch der Rassismus-Leier entgegen: Der mediengläubige Bürger bekommt so die Absurdutät der Leier vorgeführt.
     Der öffentlichen Veranstaltung in March am 24. 5. mit dem kroatischstämmigen deutschen Patrioten und AfDler Dubravko Mandic sehe ich mit großem Interessen entgegen.

DEUTSCHLAND IN MIGRATIONSGEWITTERN
Veranstaltung der AfD am 24. 5. 2019

um 10:00 Uhr in 79232 March, Landstraße 3,
Ristorante Pizzeria Capriccio
mit Ralf Özkara, Andreas Kalbitz und Dubravko Mandic

Anmeldungen bitte unter dubravko-mandic@gmx.de

15. Mai 2019
Maria, Himmelskönigin in Rothweil

    Ich bin stolz darauf, ein Sohn des Dorfes Rotwil (später Rothweil, heute Vogtsburg-Oberrotweil) zu sein. Wir haben in unserer 1500-Seelen-Gemeinde einen Schnitzaltar von nationaler Bedeutung. Er wurde vor nunmehr 500 Jahren in Auftrag des Klosters St. Blasien von einem unbekannten Meister geschaffen, von dem nur die Initialien H. L. bekannt sind. Der Privatdozent Dr. Sebastian Bock nannte den Meister vor Kurzem bei einem Festvortrag in einem Atemzug mit Albrecht Dürer, Matthias Grünewald und anderen. Der Künstler hat sich an alte Vorbilder angelehnt, sie aber in erstaunlicher Weise schöpferisch weiterentwickelt.
    Na gut, was heißt stolz. Ich habe natürlich keinen Anteil an der Schaffung des Kunstwerks. Aber ich bekenne mich zur christlichen Tradition unseres Landes und nenne sie die meine. Interessant war für mich schon immer die Rolle, die auf unserem Altar einer Frau, der Mutter Maria zukommt. Sie wird von Jesus (links) und Gott Vater (rechts) zur Königin gekrönt. Die Rolle der Frau im Katholizismus ist bedeutend. Die Verehrung Marias gerade auch durch Frauen ist so überwältigend, dass viele Protestanten sie mit göttlicher Anbetung verwechseln (wollen). Zwar ist die Führung der Kirche, das Priestertum, den Männern vorbehalten, aber das ist gut so. So ist die natürliche, gottgegebene Ordnung - die Frauen gebären und walten im Heim, die Männer beschützen und ernähren es. Nein, nicht heute, aber in den restlichen 99% der Menschheitsgeschichte. Und das heutige Deutschland ist mangels dieser Ordnung - die Frauen gebären nicht mehr und rebellieren - gerade dabei, unterzugehen, es haben es nur noch nicht alle gemerkt. Mit untergehen wird eine Kunst und eine Weltanschauung, in der eine Frau gekrönt wird. Die Frau der Zukunft ist von der Burka, dem Hidschab, dem Dschador oder sonst einem Kopfwickel gekrönt. Den klügsten unter den Feministinnen dämmert allmählich, dass Gefahr droht. Alice Schwarzer hat eben erst einen riesen Shitstorm geerntet, als sie bei einer heftigen Diskussion mit Schleiereulen einer an den Ärmel fasste. Was sie wohl zu der Krönung Mariens in Rothweil sagen würde?

11. Mai 2019
Neuer und alter Betrug mit "Gerechtigkeit"

    "Gerechtigkeit" ist auf der linken Seite des politischen Spektrums der Hit überhaupt: Findige Leute haben durchgezählt, dass im Bundestagswahlprogramm der SPD das Wort Gerechtigkeit 31 mal vorkommt, bei der Linken 42 mal, bei den Grünen gar 91 mal. In aller Regel wird in diesen Programmen der Begriff falsch angewendet. Das dürfte in den Programmen zur bevorstehenden Wahl des EU-Parlaments nicht anders sein. Gerechtigkeit ist zum Beispiel, wenn jeder entsprechend seiner Leistung entlohnt wird, schaffen zwei gleich viel, erhalten sie denselben Lohn, schafft einer mehr, erhält er mehr. Mit dem Wort Gerechtigkeit bemänteln die Linken und Grünen ihre sozialistische Umverteilung, sie meinen damit in der Regel Ergebnisgleichheit - da wird unabhängig von der Leistung jedem die gleiche Auszahlung gewährt. Oder jedes Geschlecht bekommt die gleiche Zahl an Sitzen im Vorstand, auch wenn gar nicht genügend Frauen da sind, die dafür qualifiziert sind - Unqualifizierte besetzen dann Posten und kassieren dafür, ohne die entsprechende Leistung bringen zu können.
    Die Versuchung, sich ungerecht zu bereichern, gibt es anscheinend schon Jahrtausende. Jedenfalls überführte König Salomon, von dem das Alte Testament erzählt, eine frühe Sozialistin unter Anwendung des Gerechtigkeitstricks. Es ging um den Streit zweier Huren um ein Kind. Beide hatten neu geboren, doch eine erdückte ihr Kind im Schlaf. Sie schob es der anderen unter und nahm deren lebendiges Kind an sich. Die Beraubte klagte vor dem König. Jede gab an, ihr gehöre das lebendige Baby. Da ließ Salomon ein Schwert bringen und sagte: "Teilet das Kind in zwei Teile und gebt dieser die Hälfte und jener die Hälfte." Doch die wirkliche Mutter sagte: "Ach, mein Herr, gebt ihr das Kind lebendig und tötet es nicht." Die Lügnerin aber sagte: "Es sei weder mein noch dein, lasst es teilen!" Da befahl Salomon, das Kind seiner Mutter zu geben und das war natürlich die, die es nicht zerteilen wollte.

4. Mai 2019
"Klima-Leugner" un Jäger, halte zämme!

    Hit, am 4. Mai, bin i vu Rothwiil iber dr Buck uf Bahlinge gfahre - s het ei Grad gha un d Matte dert obe sin wiss gsii. S isch segsi z Obe gsii, Schneeflocke sin gfalle un dr Ditschlandfunk het gmäldet, dr Glimawandel seig "die große existenzielle Harausforderung unserer Zeit". So hebs d Lagarde, d Schefi vum internationale Währungsfond, formuliert. Un jetz derfsch rote, was si noch gsait het. Richtig! "Do mache mer Gäld drüs, üs däm agäblige Glimawandel", het si gsait, un zwar wertlig: "Eine CO₂-Bepreisung ist das wirksamste Instrument, um die Erderwärmung einzudämmen." Un glii druf hets gheiße, d CDU seig "offen für eine CO₂-Bepreisung". "Bepreisung"! Do het mer e neij Wort gfunde fir s alt Üsbrässe vu dr Zitron. D Griäne un d SPD sin do drgege richtig konservativ: si gän uffe zue, ass si e neiji Stiir wänn: e CO₂-Stiir.
    Mir het dä Kelti-Iibruch im Mai gfalle, i bi in e Fäldwäg iiboge un han diä Schneelandschaft fotografiärt. Ich glaüb nit, ass dr Mänsch ka s Klima wärmer mache, des ka hegschtens dr Liäb Gott. Bim Furtfahre siihn i grad no, ass i vum e Jäger us siinem Hochstand beobachtet wir. Do kumme zmol Schuldgfiähl in mer uf: An däm Fäldwäg hets gheiße gha: "Durchfahrt verboten, land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei." Wänn dä jetz mi Nummere ufschribt. Liäbe Jäger, han i no dänkt, druck e Aüg zue! Diä, wu mich e "Klima-Leugner" nänne un diä, wu briäle "Jagd ist Mord", sin diä gliche! Kumm, mer halte zämme!

Worterklärungen: Rothwiil - Oberrotweil am Kaiserstuhl; Buck - Bergrücken; Matte - Wiese; segsi z Obe - sechs Uhr abends;  zmol - plötzlich; briäle - schreien

Im Mai 2019
Wahlen zum EU-Parlament, zum Kreistag und in den Gemeinden:
Ihre Stimme für die AfD!

Beitrag als PDF hier    

    Generationen von Wählern in Deutschland stimmten immer für das „geringere Übel“. Das war klug und ist es immer noch. Auch wenn Sie nicht ganz von der AfD überzeugt sind: Das geringere Übel ist sie heute allemal. Was ist denn mit der CDU passiert? Sie hat sich besonders seit Merkel vollständig von ihrem konservativen Markenkern getrennt. Sie hat Deutschland zu Gunsten der EU aufgegeben. Die CDU-geführten Regierungen verschwenden und verpfänden Milliarden und Abermilliarden zur Rettung des Euro und überschuldeter Südländer. Merkel gestattete in ihrem Multikulti-Wahn die Einwanderung von weit über einer Million vor allem junger muslimischer Männer aus dem Orient und Afrika. Nach außen wird die Grenze offen gehalten und drinnen wurde die Wehrpflicht aufgehoben und Polizei und Bundeswehr kaputtgespart. Die christliche Ausrichtung der Partei wurde aufgegeben. So wurde die Privilegierung der Familie aus Vater, Mutter und Kindern abgeschafft und die Einführung der "Ehe für alle" ermöglicht. Der Islam wird hofiert ("gehört zu Deutschland") und darf sich ausbreiten. Solche Politik fordert die EU von den (ehemaligen) Nationalstaaten, andererseits waren diese EU-Vorgaben von jeher Programm der linken Parteien SPD, Grüne und Linke. Merkel setzte die gesellschaftspolitischen Vorstellungen der EU und der linken Parteien um. Zu dem von der EU kommenden Irrsinn gehört nicht zuletzt der Grenzwert von 40µg Stickstoffoxid im Straßenverkehr, der von jedem Adventskranz erreicht wird und mit dem man die deutsche Autoindustrie mit unzähligen Arbeitsplätzen ins Wanken bringt. Die Grünen, einstmals Verfechter eines Europas der Regionen und Gegner des Brüsseler Zentralismus, sind heute die entschiedensten Befürworter des Multikulti, der langsamen Abschaffung der Staaten und der Reglementierung durch Brüssel.
Das Abdriften der CDU von der Vertretung deutscher Interessen hatte schon 2013 zur Gründung der AfD geführt; daran waren zahlreiche enttäuschte CDU-Mitglieder beteiligt, darunter Alexander Gauland. Viele andere Mitglieder und Stammwähler der CDU sehen zwar den Irrsinn, fühlen sich an ihre alte Partei aber wie an eine Familie gebunden, die man nicht im Stich lässt, auch wenn sie Mist macht. Geht es Ihnen auch so? Dann sollten Sie „Ihre“ Partei wenigstens durch die Wahl der AfD erziehen. Wenn die CDU jemals wieder zur Vernunft kommt, dann nur durch eine starke AfD.
    Wie bei der Wahl zum EU-Parlament gilt es auch bei der Kommunalwahl die von Brüssel und Berlin unabhängigen Kandidaten der AfD zu wählen, die nur den Leuten von hier verpflichtet sind. Auch hier im Landkreis wird eine Stärkung der AfD zu einer Rückbesinnung auf konservative und patriotische Politik führen.
 
Was steht einer Wahl der AfD entgegen?

    Früher hat man die CDU in die Nazi-Ecke gestellt – das ist ein alter Trick von linken Journalisten und Politikern. Heute ist die AfD dran. Dass sie eine „Nazi-Partei“ ist oder „Nazis“ in ihr versammelt sind, glaubt nur, wer es unbedingt will oder wer nicht bei Verstand ist. Eine andere Strategie der Medien ist schwerer zu durchschauen: Sie berichten fast nur über angebliche (selten wirkliche) Skandale um die AfD und das fast täglich. Das Programm und die Arbeit der Partei werden fast nie dargestellt. Obwohl die AfD im Bundestag Oppositionsführer ist, kommen ihre Vertreter bei dpa, bei der Badischen Zeitung, im Fernsehen usw. oft nur in einem Nebensatz oder gar nicht zu Wort, während über Pläne und Programme der Regierungsparteien und der Scheinopposition ausführlich berichtet wird – obwohl diese Pläne (etwa zu den Abschiebungen) überhaupt nicht umgesetzt werden. Die 586 parlamentarischen Initiativen der AfD in ihrem ersten Jahr im Bundestag kamen so medial kaum herüber, auch die positive Arbeit der AfD in den Landtagen nicht. Es entsteht so der Eindruck, bei den Altparteien tue sich etwas, eine Arbeit der AfD aber existiere fast nicht.
    Und was ist mit dem internen Streit bei der AfD, ist das ihr Sündenfall? Die einzige wirkliche Oppositionspartei wird von den Medien und den Konkurrenzparteien gehetzt; er wäre unrealistisch, zu glauben, dass hier nicht einzelne oder ganze Gruppen die Nerven verlieren, in die Knie und mit dem Gegner gehen. In einer jungen Partei, die sich nicht von oben befehligen lässt, muss es Streit um den richtigen Weg geben. Dass, solange es Demokratie in der AfD gibt, auch Widersprüche offen zutage treten werden, ist völlig normal. Die relative Stille in der CDU ist Friedhofsstille.

Sie haben die Wahl:
Weiter so mit CDU/CSU/GRÜNE/SPD/LINKE/FDP oder die Angst vor dem eigenen Schatten überwinden und AfD wählen!
Lesen Sie im Europawahlprogramm, wie die AfD es anders machen will!

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