Lueg ins Land ohne Scheuklappen - der Blog von Harald Noth

Der Verfasser schrieb knapp zwanzig Jahre an der alemannischen Spalte Lueginsland der Badischen Zeitung mit, dann erfolgte die politische Kündigung. Der geneigte Leser muss dennoch auf mein Ins-Land-Schauen nicht verzichten, ich schreibe weiter, gelegentlich auch auf Kaiserstühler Alemannisch. Es gibt eine Alternative zur "Wahrheitspresse". Die Rolle, die zu Zeiten der DDR-Propaganda das Westfernsehen spielte, kommt heute in Deutschland dem Internet zu. Nutzen wir es!
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17. August 2019
Freiburg: Drohne gegen schwarze Dealer

    Wie weit der deutsche Michel und das Freiburger Bobbele sich noch zu erniedrigen gedenken, frage ich mich alle paar Wochen neu und es ist keine Grenze nach unten in Sicht. Ich schlage die heutige Badische Zeitung auf; der Freiburger Lokalteil ist noch in altehrwürdiger Frakturschrift mit "Freiburger Zeitung" überschrieben. Ansonsten geht es aber supermodern zu: rechts unten erfährt der Leser: "Mann sticht zu und stiehlt Smartphone". Was heißt der Leser: die meisten schauen offenbar bei solchen Berichten weg. Im Text dieser und täglicher anderer derartige Kleinstmeldungen würden sie sonst nämlich erfahren, dass - so heißt es heute - der Angreifer "arabisch gesprochen habe". Links oben auf der selben Seite ignoriert der Leser "Mit Drohne und Kamerawagen gegen Dealer". Laut Polizeisprecher Özkan Cira haben die Beamten bei zwei Gambiern Marihuana sichergestellt, bei einem zudem Ecstasy-Tabletten. Der Tatort, der Stühlinger Kirchplatz, ist ein seit 2015 stadt- und landbekannter Drogenumschlagplatz; hier lief die Polizei schon unzählige Male vorne herein und die schwarzen Dealer hinten hinaus. Von Mittwochnachmittag bis Donnerstagabend (sic!) ging es aber strenger zu: da setzte die Polizei "neben Drogenspürhunden erstmals auch eine Drohne und ein Videofahrzeug ein". Das gefiel den Herrschaften dort natürlich nicht, "während der Aktion kam es auch zu Provokationen gegenüber der Polizei", später attakierte ein "Mann" einen Beamten "verbal und körperlich".
    Was lassen sich die Vollzugsgehilfen von Merkels Einwanderungspolitik noch alles einfallen - ja, das sind die Polizei, die Justiz, die Behörden, die Bürgermeister und Stadträte usw., - um den Laden halbwegs aufrecht zu erhalten? Da werden die Volksfeste mit Merkelsteinen gegen Lastwagen gesichert, bei Pop-Konzerten die Rucksäcke deutscher Opas und Omas durchsucht (racial profiling ist ja verboten), Bahnhöfe, Plätze, Straßen werden videoüberwacht, bisher dunkle Strecken werden lichtgeflutet, die Polizeipräsenz wird überall erhöht (mit unzähligen Überstunden), Schwimmbäder werden durch Security bewacht, der Zaun um ein Bad wurde gegen Eindringlinge mit Stacheldraht erhöht und jetzt noch Drohnen gegen schwarze Dealer. Deutschland ist besonders seit 2015, als die CDU/CSU/SPD-Regierung Merkels Grenz-Irrsinn zuließ, zu einem Polizei- und Überwachungsstaat geworden. Überall werden Blockaden, Zäune und Sperren errichtet, nur an der Grenze nicht; jeder kann herein, und wenn er jemals doch gefragt wird, was er will, sagt er "Asyl". Die Kriminellen sind hier so sicher wie im Schoß des Propheten - kaum einer wird abgeschoben. Schon gar nicht die anderen vielen hunderttausenden Unberechtigten, darunter 99% der Gambier.

12. August 2019
Erneuerbare Energien: So kann man sich irren!

    In den 70er Jahren waren der Kaiserstuhl und seine Umgebung rebellisch; man kämpfte erfolgreich gegen geplante KKWs in Breisach und später in Wyhl. Heute herrscht am Kaiserstuhl politische Totenstille; man schluckt alles, was von Merkel herunter kommt, die von rotgrünen Stichwortgebern gesteuert ist. In Baden-Würtemberg herrscht Grün-Rot. Daher sieht man Araberinnen und Afrikanerinnen mit Kinderwägen durch die Dörfer laufen; die Geburtenrate der Deutschen ist weit unter dem Erhaltungsminimum; man schaut zu, wie die Dieselindustrie und der Individualverkehr verteufelt werden, wie das Rückgrad der deutschen Industrie mießgemacht und unterhöhlt wird.
    1975 machte sich Ministerpräsident Hans Filbinger zum Ziel von Gelächter, als er sagte, wenn das KKW Wyhl nicht gebaut würde, "dann gehen noch vor 1980 die Lichter aus". Filbinger hat sich geirrt, dem Punkt, wo die Lichter ausgehen, nähern wir uns erst jetzt unter direkter und indirekter grüner Herrschaft. Die Verschiebung der Energieproduktion von fossilen Energieträgern auf Windkraft und Solarenegie hat die Stromproduktion wetterabhängig und oft unberechenbar gemacht. So kam es am 6., 12. und 25. Juni dieses Jahres zu Beinahe-Black-Outs; ein Zusammenbruch der Stromversorgung konnte nur durch Abschaltung eines Großverbrauchers und durch Zukauf aus dem Ausland verhindert werden. Wenn die Aufrechterhaltung der 50-Herz-Frequenz einmal nicht gelingt, kann es zu tagelangem Stromausfall kommen. Dann funktioniert nicht nur keine Heizung, kein Elektroherd, keine Lampe, sondern auch kein Aufzug, keine Straßenbahn, kein Geldautomat, keine Supermarkt-Kasse. Und, das ist das einzig Gute an der Sache, auch die Propagandainstrumente TV und Radio nicht mehr.

7. August 2019
Missionsheft gekündigt!

Soeben abgeschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

 Hiermit kündige ich mein Abonnement des missio-Magazins „kontinente“. Diesen Schritt tue ich nicht leichtfertig, das Magazin war lange in unserer Familie, ich habe es nach dem Tod meiner Mutter 2014 weiterbezogen.

 Mir gefällt Ihr Engagement für die, die Sie „Flüchtlinge“ nennen, nicht. Damit liegen Sie zwar im politischen Mainstream, Sie verstoßen aber gegen die Interessen der Deutschen ebenso wie der Menschen in den Auswanderungsländern. Wir holen uns mit der Masseneinwanderung die Probleme Afrikas und des Orients ins Haus – ich erinnere nur an die zahlreichen Morde durch Asylanten, zuletzt in Frankfurt, wo ein Eritreer ein Kind vor den Zug stieß. Deutschland verträgt diese muslimische und afrikanische Einwanderung aus vielerlei Gründen nicht und es wird zu katastrophalen Zuständen kommen, wenn einmal die Wirtschaft einbricht und das Sozialamt nicht mehr zahlen kann. Den Herkunftsländern werden Menschen im besten Alter entzogen. Die Armen, Kranken und Alten werden zurückgelassen. Erst wenn das Schlupfloch Auswanderung geschlossen wird, werden die jungen Männer gezwungen, sich über die Entwicklung ihrer Länder Gedanken zu machen. Dazu gehört, die Geburten zu beschränken - das ist heute anders als zur Auswanderungszeit in Europa möglich.

Angesichts dessen ist ihre Sympathiebekundung für die „Seenotrettung“ im Mittelmeer, die etwa im Heft Juli/August 2019 zum Ausdruck kommt, kontraproduktiv. Das sind Schlepperschiffe; Seenotrettung heißt, die Schiffbrüchigen ans nächste Ufer zu bringen und das ist Libyen. Die katastrophalen Zustände auf den Wanderungswegen werden nie aufhören, wenn immer wieder grüne, rote und kirchliche Organisationen die Einwanderung unterstützen und betreuen (wie es auch in ihrem Artikel über Agadez/Niger zum Ausdruck kommt). Das Sterben auf den Routen wird erst aufhören, wenn der Riegel wirklich zu ist.

Auswanderungshilfe ist keine christliche Pflicht; siehe dazu meinen Aufsatz http://www.noth.net/politik/Massenzuwanderung-und-Heilige-Schrift.htm

Ich werde meine Unterstützung in Zukunft Projekten und Organisationen zukommen lassen, die sich in den Ländern engagieren und auf Auswanderungshilfe bzw. Werbung für selbige verzichten.

 Mit freundlichen Grüßen

4. Aügüscht 2019
Dotestilli im Kinderzimmer

    Mir wohne do hinte in ere "Oase der Ruhe". Sitter ass unseri Kinder groß sin, hert mer do hinte kei Schnätere, Gigse, Geiße, Briäle, Hiile un Pflänne meh. Halt, doch, sitter ass im Hüss vorne dra e afghanischi Familiä iizoge isch, het sich des gänderet. Die hän e baar Kinder un dr gleinscht schwätzt normalerwiis nit, dr briält un geist, ass mer des dur d gschlossene Fänschter hert. Sie sin aber sitter dr "Glima-Erwärmung" niä gschlosse un si Mütter git in dr gliche Lütstärki Antwort. Wänn dr Räscht vu dr Sippe uf Bsuech isch, un des isch fascht ständig dr Fall, meinsch grad, s isch e Schuelglass do vorne in däm Büürehüüs, wu im Schwimmbad tobt. Unser Iifahrt goht bi däne am Hüüs verbii un diämol han i gschweift vor däne ihrenem Fänschter, do fliäge grad e baar Sticker vun ere Plexiglas-Schiib rüs mir vor dr Bäse. Ich riäf nii un glii sin e baar Kinden am Fänschterbank wiä d Figüre im e Kasperli-Theater. "Des machen-er aber gschnäll wider ewäg", sag i, wink, "kumme rüs un hole des." No kumme vier Kinderli do rüs, zwei Maidili un zwei Biabli, un jedes hebt ebis uf un alli sage "Danke schön". Immerhin, des hän si schiins vu dr Asylhälferi oder vu dr Kinderschuel-Schweschter iitrichteret bikumme. Mir sälber schmilzt s Härz, ich ka natiirlig keinem Kind bees si, egal was fir e Farb ass es het, aü unseri Kinder hän sälemols Unsinn driibe. Ich frog mi numme, wurum hän mir Ditschi des Glick nimmi. He doch, z Ditschland hets scho 1,5 Kinder pro Fraü, aber do sin e Hüffe Üsländer drbii. Des bedittet: Uf 4 ditschi Miätere un Vättere kumme hegschtens drei Kinder. Viil vu unsere junge Fraüe husche in ihrere beschte Zit dur d Gäng vu dr Universitäte un mänk eini vun ene goht uf Demonschtratione "gegen Rechts", anderi maloche in dr Labor, in dr Arzt-Praxene, in dr Grankehiiser, in dr Büro un so witter oder mache drheim eine uf Kinschleri oder ebis - Fraüe vu riche Männer, wu sich esälber verwirkliche. In dr Kindezimmer bi viil ze viile herrscht Dotestilli. Unser Volk isch zum Stärbe verurdeilt.
 

4. August 2019
Totenstille im Kinderzimmer

    Wir wohnen hier hinten in einer Oase der Ruhe. Seit unsere Kinder groß sind, hört man hier kein Schnattern, Quietschen, Kreischen, Schreien, Weinen und Heulen mehr. Halt, doch, seit im Haus vorne eine afghanische Familie eingezogen ist, hat sich das geändert. Die haben ein paar Kinder und der Kleinste spricht normalerweise nicht, er schreit und kreischt, dass man es durch die geschlossenen Fenster hört. Aber diese sind seit der "Klima-Erwärmung" nie geschlossen und seine Mutter gibt in der gleichen Lautstärke Antwort. Wenn der Rest der Sippe auf Besuch ist, und das ist fast mmer der Fall, meint man gerade, es ist eine Schulklasse da vorne im Bauernhaus, die im Schwimmbad tobt. Unsere Einfahrt geht bei denen am Haus vorbei und kürzlich habe ich vor ihrem Fenster gefegt. Da flogen mir gerade ein paar Stücke einer Plaxiglas-Scheibe vor den Besen. Ich rief hinein und gleich waren ein paar Kinder an der Fensterbank aufgereiht wie Figuren in einem Kasperle-Theater. "Das macht ihr aber schnell wieder weg", sagte ich , winke, "kommt heraus und holt das". Dann kamen vier Kinder heraus, zwei Mädchen und zwei Büblein, und jedes las etwas auf und alle sagten "danke schön". Immerhin, das scheint ihnen die Asylhelferin oder die Kindergärtnerin eingetrichtert zu haben. Mir selber schmolz das Herz, ich kann natürlich keinem Kind böse sein, egal welche Farbe es hat, auch unsere Kinder trieben damals Unfug. Ich frage mich nur, warum haben wir Deutsche dieses Glück nicht mehr. Na doch, in Deutschland gibt es 1,5 Kinder pro Frau, aber da sind viele Ausländer dabei. Das bedeutet: Auf vier deutsche Väter und Mütter kommen höchstens drei Kinder. Viele unserer jungen Frauen huschen in ihrer besten Zeit durch die Gänge der Universitäten und manche von ihnen gehen auf Demonstrationen "gegen Rechts". Andere schuften im Labor, in den Arztpraxen, in den Krankenhäusern, im Büro usw. oder machen daheim eine auf Künstlerin oder sowas - Frauen reicher Mnner, die sich selbst verwirklichen. In den Kinderzimmern herrscht bei viel zu vielen Totenstille. Unser Volk ist zum Sterben verurteilt.

28. Juli 2919
Zwei Morde und keine Konsequenzen

    Anne und Noah Metzger wurden heute vor zwei Jahren, am 28. Juli 2017, von ihrem Partner bzw. Vater bestialisch erstochen.
    Anne hatte eine Beziehung zu dem algerischen Moslem Nasr-Eddine B., der 2002 Asyl beantragte und inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Das Paar lebte in Freiburg. Bald wurde aus der Liebesbeziehung eine Angstbeziehung. Nasr-Eddine unterband oder überwachte die Kontakte seiner Partnerin und selbst seines Kindes, er versuchte etwa, Kindergartenpersonal einzuschüchtern. Er unterband auch die Kontakte zu Annes Mutter, seine ersten Morddrohungen richteten sich gegen sie. Mutter Marianne macht sich heute Vorwürfe, dass sie ihre Kinder liberal und zur Gutgläubigkeit erzogen hat. Als Anne sich von ihrem Peiniger trennte, drohte er auch ihr mit einem blutigen Ende. Die Polizei konnte Anne und Noah an ihrem Fluchtort Teningen nicht schützen, der Mörder stach zu, als die beiden am Morgen zur Arbeit fahren wollte. Er erstach sie am Steuer, seinen Sohn erstach er im Kindersitz.
    Im April 2018 wurde er zu lebenslänglich verurteilt. Damit ist einer weggesperrt, die Probleme bleiben. Die Grenzen sind immer noch offen, die unberechtigten Asylanten werden nicht abgeschoben, die Politik hält Polizei und Justiz zum Kuscheln statt zum Durchgreifen an. Unsere Mädchen und Frauen werden von Medien, Kirchen, Schulen und manchen Eltern zu Multikuliti-Fans erzogen, die blind in problematische Beziehungen hineintappen.
    Die Gewalt duch Merkels Gäste geht indessen weiter. Gerade in Teningen wurde am 6. Juli 2019 eine Deutsche in einer Asylantenunterkunft vergewaltigt, dringend tatverdächtig ist ein "Schutzsuchender" aus Nigeria. Was muss noch passieren, bis die Alemannen und die Deutschen überhaupt in Teningen und anderswo aufwachen? Die einzige nennenswerte Partei, die gegen die Masseneinwanderung ist, wurde in Teningen von 92% der Wähler nicht gewählt. Gewiss, die AfD ist nicht ohne Fehler. Doch sie wird von den Medien von der rechtskonservativen Maus zum Nazi-Elefanten hochgeschrieben. Aber die Fehler der Regierungsparteien und ihrer ideologischenVorreiter, der Grünen und der Linken, schreien zum Himmel, sie sind verantwortlich für die Zustände im Land. Und es ist ja nicht so, dass die AfD an die Macht käme, wenn sie 25% der Stimmen hätte. Aber die Politik des Deutschland-Abschaffens bekäme damit die Rote Karte gezeigt.

24. Jülli 2019
S Doris in dr Drättmihli

    S Doris isch arg am Ruedere, sitter ass es trännt vu sinem Mann isch. S mueß e eigini Wohnung zahle un dodrfir un fir s Läbe längt dr Lohn grad emol eso. Do isch aber ke Aüto un ke Ürlaüb mit drin. Wänns des wiä viili anderi aü will ha, mueß es e Näbejob mache. Un so schaffts am Samschig un mänkmol aü am Sunntig in ere Wirtschaft. Dr Arbeitgäber isch iiverstande. Dr Diänscht in däre Firma wird alliwiil hektischer, des isch e Diänschtleischter im Gsundheitssektor, mer mueß derte afange viär Händ und viär Ohre ha, zwei länge nit bi däm, was es do am Delifon mache mueß. Sitter ass diä ander Kollegi grank isch, isch no meh Land unter. Jetzt hets mittle im Summer e Gripp oder wiä mer des nänne soll. S sott eigentlig drheim bliibe, aber no heißts, gib erscht emol di Job uf, no gehts dr wider besser. Un so schleipft sichs witter an dr Schribdisch ...

Worterklärungen: s Doris - die Doris; Drättmihli - Tretmühle; sitter ass - seitdem; längt - reicht; mänkmol - manchmal; alliwiil - immer; afange - allmählich; s sott - es sollte, sie sollte; schleipft sichs - schleppt sie sich

18. Juli 2019
Die Vergangenheit kehrt zurück

    Gestern lief beim Heimat-und Geschichtsverein Oberrotweil der Film "Draußen vor der Haustüre" (2002). Darin befragen Schüler unter Anleitung der Lehrerin Rosita Dienst-Demuth Zeitzeugen nach Tätern, Opfern und stillen Helden in Oberrotweil. Dienst-Demuth ist heute auch Vorsitzende des Vereins. Nein, da ging es nicht um Opfer der alliierten Städtebombardements und deren Verwandte in Oberrotweil, nicht um vergewaltigte, erfrorene oder verhungerte Angehörige von Vertriebenen, nicht um von Marokkanern nach dem Krieg in Dorf Vergewaltigte. Nein - wer hätte es gedacht - es ging allein um die Opfer des Nationalsozialismus. So wurden, um ein Beispiel herauszugreifen, der Fall von katholischen Jugendlichen berichtet, die von der Dorflinde eine Hakenkreuzfahne herunterholten und zerrissen - die SA hatte sie in einem Wahlkampf vor 1933 aufgehängt. Doch die Jungen wurden dabei erwischt und krankenhausreif geschlagen, einer davon soll zeugungsunfähig geworden sein. Die Szene stand unter dem Titel "Die SA terrorisiert das Dorf".
    In der Diskussion vertrat ich die Meinung, dass der Film die Jugend in die Irre führt. 12 Jahre Nationalsozialismus in Oberrotweil werden da auf einen Tag des Terrors und wenige Ereignisse zusammengeschrumpft. Solche Filme sind es, die Schüler glauben lassen, es hätten in Deutschland 10, 20, 30% Juden gelebt. Die tägliche, stündliche Präsenz des Themas in den Medien verführten zu solch irren Vorstellungen. Nach sehr kontroverser Diskussion, bei der ich als einziger offene Kritik am Film übte, meinte ein Teilnehmer, er wisse nicht, wie er sich verhalten würde, wenn so etwas noch einmal käme. Ich erwiderte: Es tut bereits kommen. Wir haben die Verhältnisse bereits. Dann berichtete ich von der Demonstration in Freiburg gegen die Gruppenvergewaltigung durch mehrere syrische usw. Asylanten. Da hätten etwa 400 Menschen gegen die Vergewaltigung demonstriert, und etwa 2000 meist studentische Gegendemonstranten hätten versucht, die Demonstration aufzumischen und die Polizei gleich mit, die nur mit Mühe und Not die rabiaten "Aktivisten" abhalten konnte. Was damals 1932 an der Dorflinde passierte, passiert heute in anderer Gestalt unter anderem in Freiburg bei der Demo gegen die Gruppenvergewaltigung.

13. Juli 2019
Badische Zeitung gegen Hunde-Rettung!

    Freiburg und seine Badische Zeitung zeigen in Sachen Einwanderung ein ganz, gaaanz großes Herz. So reicht es dem Stadtrat nicht, dass schon jetzt zwischen Bahnhof und Münster gefühlt jeder Vierte ein Farbiger ist. Die Breisgaumetropole hat sich - unterstützt durch das Breisgauer Monopolblatt - den 50 Städten angeschlossen, die die Aufnahme der Asylanten von den Schlepperbooten fordern. Wenn freilich Schlepper - nein, nennen wir sie einfach barmherzige Tierliebhaber - streunende Hunde aus dem Ausland nach Deutschland bringen wollen, ist das Blatt ganz riogoros dagegen, zumindest kürzlich in den "Themen des Tages". Hier wird davor gewarnt, dass durch den Hunde-Import Krankheiten eingeschleppt werden - hmm. Dann wird darauf hingewiesen, dass es mit der Integration oft nicht klappt: "Manche lassen sich nicht gerne anfassen, sie ertragen keinen Kontakt oder schnappen nach Kindern." Hmmm. Viele würden dann im Tierschutzzentrum landen - so? Ich denke mal, in einer Zelle, wo Mensch und Tier vor ihnen geschützt sind. Doch das sind doch gewiss nur Einzelfälle? Anscheinend nicht. Eine Sprecherin des Tierschutzbundes wendet sich entschieden gegen das Mitbringen von Hunden. Langfristig könne die Situation in Ländern, wo Hunde verwahrlost, hungernd und verfolgt auf der Straße leben müssen, "nur durch Hilfe vor Ort verbessert werden." Mein Reden.

 

6. Jülli 2019
Hitzigi Summer

    Millione Ditschi fahre in dr Süde in dr Ürlaüb zum warms Wätter ha. Millione jomere, wänns bi uns drheim emol heiß isch und meine, des isch e Zeiche vu dr "Glimakatastroph". Aber scho zu miinere Zit isch s Thermometter als emol uf 40 gläteret. Des het is gfreit, do hets hitzefrei gä. Des gits zwar hit no. Aber am Fritig z Mittag nämme sich Schiäler esälber frej un demonschtriäre "firs Glima". Im Aügüscht, in dr große Feriä wird des ufheere, do sin si in dr Tirkei, in Italia, Spania usw., mit dr Aüto un Flugziig, wu si drheim verteifle.
    E Deil üs miinere Glass sin Büürekinder gsii un hän aü bi dr Hitz miäße Ärbele zupfe. Oh Jesis, do hesch di miäße stundelang bucke oder in Gnii na hocke un d Sunne het dr uf der Buckel bräglet. Hit mache des Lit üs Rumäniä oder am en Ort anderscht. Griäße bräche - säll isch schen gsii, dert obe uf em Griäßbaüm hets als eweng e Windli gha. Ich han aber viil go bade kenne goh, unseri Büürerei isch nit groß gsii. Rothwiil het e glei Schwimmbädli, des isch als voll gsii bis an Rand. Schueler sin, egal wiä heiß ass es gsii isch, mit em Rad do häri gfahre un hän e Wäg vo mehrere Kilemetter zruckglegt. Hit isch des Bädli am e heiße Sunntig mit Aüto zueparkt, si stehn bal bis uf Bärge, zu dr nägschte Ortschaft.

Worterklärungen: Jülli - Juli; jomere - jammern; gläteret - geklettert; hit no - heute noch; Frittig z Mittag - Freitagnachmittag; verteifle - verteufeln; e Deil - manche; miäße - müssen; Ärbele - Erdbeeren; oh Jessis - oh Jesus = klagender Ausruf; bräglet - gebrannt, gebraten; am en Ort här - irgendwo her; Griäße bräche - Kirschen ernten; e Windli gha - eine Brise Wind gegeben; Rothwiil - Oberrotweil; Bärge - Oberbergen

3. Juli 2019
1000 Euro Schmerzensgeld

    Im Müllermarkt in Konstanz geschah es, dass der Hausdetektiv die Papiere eines Afrikaners kontrollieren wollte, der soeben in die Drogerie hereinkam. Hätte der Mann die Papiere gezeigt, wäre die Affäre in ein, zwei Minuten erledigt gewesen. Es sollte aber anders kommen. Der Mann weigerte sich und erzeugte dadurch einen Auflauf; Schaulustige blieben stehen, einige mischten sich ein. Dieser Afrikaner beschäftigt sich angeblich "wissenschaftlich" mit Rassismus und diese Ausweiskontrolle, so meint er, sei rassistisch gewesen und durch die Diskussion in dem (selbsterzeugten) Auflauf fühlte er sich gedemütigt und beschämt.
    Auch mir ist es schon oft passiert, dass ich ohne Verdachtsmomente geliefert zu haben kontrolliert wurde: Am Flughafen wurden mein Gepäck und ich durchleuchtet, beim Betreten des Straßburger Münsters wurde mir der Rucksack durchsucht, ich wurde bei einer grenznahen Schleierfahndung angehalten usw. usf. Es könnte ja sein, dass ich eine Bombe oder eine Kalaschnikow mitführe, was bei uns weißen Mitteleuropäern ja nun leider allzuhäufig vorkommt. Ich machte aber keinen Aufstand, sondern war den Sicherheitskräften jedes Mal dankbar, dass die den undankbaren Job machen und mich und meine Mitbürger schützen.
    Dieser Afrikaner - er soll ein eloquenter Akademiker mit französischem Akzent sein - sieht das offenbar anders. Und das deutsche Gericht ebenfalls, jedenfalls verurteilte das Amtsgericht Konstanz die Müller Handels GmbH kürzlich zu einer Scherzensgeldzahlung von 1000 € plus Zinsen.

30. Juni 2019
Gewalttätige Besucher in Schwimmbädern

    Heute, am bisher heißesten Tag des Jahres, die angebliche „Klimakatastrophe“ ist fühlbar, mal ein Bericht aus dem Schwimmbad. Ein Bademeister erzählt über „gewalttätige Besucher in Schwimmbädern“, die „randalieren, respektlos sind, sich nicht an Regeln halten und auch beratungsresistent“ seien. Edgar Koslowski, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Schwimmmeister, war Bademeister in Breisach und hat das „Phänomen“ seit Ende der 80er Jahre beobachtet. „Ein Großteil dieser Jugendlichen sind Maghrebiner, sie stammen auch Marokko, Tunesien, Algerien.“ Sie seien über die Grenze aus Frankreich in das Breisacher Bad gekommen. Müllheim habe ebenfalls Probleme mit ihnen gehabt, Kehl auch und das sei auch heute noch so. An anderen badische Orten gäbe es mehr Auseinandersetzungen „zwischen Russlanddeutschen, Türkischstämmigen und Deutschen“. Davon ist nach Meinung dieses Bademeisters das normale Volk betroffen, „die Hautevolee, die Reichen“, die hätten ihre eigenen Schwimmbäder.
    In den 50er und 60er Jahre, als ich jung und häufiger Besucher von Schwimmbädern war, gab es die „Klimakatastrophe“ (40 Grad im Hochsommer) auch schon, aber nicht die randalierenden Nordafrikaner und die streitbaren Türken. Zu einem Massenphänomen ist die Unsicherheit in den städtischen Schwimmbädern erst seit der Bildung von moslemischen Parallelgesellschaften in Frankreich und Deutschland geworden, das „Phänomen“ wurde durch die Masseneinwanderung 2015 noch verstärkt, seitdem betreibt die CDU/CSU/SPD-Regierung bekanntlich grüne Einwanderungspolitik und macht die Polizei zum zahnlosen Tiger. Doch die Polizei versucht trotzdem noch, was sie kann und darf, so in Kehl, wo „200, 300 Jugendliche“ versucht hätten, sich Zugang zu einem Bad zu schaffen. Oder bei einer Schlägerei zwischen „Deutschen und Franzosen“ in einem Offenburger Strandbad.
    Edgar Koslowski ist sehr mutig, denn er vertuscht nicht, verschweigt nicht die Täterherkunft und schaut nicht demütig zu Boden, sondern auch woanders hin – solche Vorfälle gäbe es auch in Essen, Duisburg, Berlin, Hamburg und Stuttgart. Erstaunlich auch, das die Badische Zeitung das Interview mit ihm bringt, das Blatt ist sonst eher für Multikulti-Propaganda bekannt. Für einen Schwimmmeister ist das orientalisch-afrikanische Milieu in manchen Bädern genauso ungemütlich wie für Badegäste: „Wenn man sie ermahnt, kann es schon mal passieren, dass sie drohen, mir die Knochen zu brechen.“ Etwa in Müllheim oder Kehl gehe es nicht mehr ohne Security.
    Die Schwimmmeister, die Security-Leute tun, was sie können, es ist aber Lückenbüßerei. Die Regierung versäumt, die Grenzen zu kontrollieren und die unberechtigten Asylbewerber abzuschieben. Die Polizei ist – für die Leute in den Parallelgesellschaften – eine Lachnummer. Diese Verhältnisse sind das Resultat grüner Politikvorstellungen, in deren Sog sich alle Altparteien mehr oder weniger befinden.

27. Juni 2019
Schweizer Musik im Mehltau-Land

    Gestern Abend marschierte die Polizeimusik Stadt Zürich unter der Schweizer und der Zürcher Fahne auf der Bühne der Breisacher Freilichtspiele ein. Sie gaben ein Benefizkonzert (= ohne Gage) zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Ein großer Tag für Breisach, dieses Orchester spielt selten im Ausland und selten vor so kleinem Publikum - was heißt klein, die Zuschauerränge mit über 700 Plätzen waren voll.
Leider nutzte die Politik die Grußworte, um politische Propaganda zu machen. Oliver Rein, der Breisacher Bürgermeister, begrüßte die anwesenden französischen und deutschen Offiziere und wies auf die Wichtigkeit des Friedens in Europa hin, aber die Populisten ... Die Schweizer Musiker schauten konsterniert - oder war es nur das Einschlafen der Gesichter, das sich bei politischen Reden egal welcher Richtung einzustellen pflegt? Dabei meinte Rein mit Populisten die Schweizer wohl gar nicht, obwohl deren europapolitische Vorstellungen denen der AfD und anderer sehr ähneln.
    Der Bürgermeister behauptete dann noch, die Stadt an der Rheinbrücke sei vielfach Ausgangspunkt von Aggressionen gegen Frankreich gewesen (hätte man ihm fragen können, hätte er wohl schwerlich mehr als zwei nennen können). Dass Frankreich mehrfach deutsche Länder angriff (es fing an mit der Annexion des Elsass unter Ludwig XIV.) und die Hand nach Breisach streckte, vermied er zu sagen und gab lediglich allgemein zu, auch Breisach habe viel gelitten. Frankreich und die EU ("Europa") waren die Bezugspunkte der Reden Reins und des Volksbund-Bezirksvorsitzenden von Ungern-Sternberg. Einen Bogen zur Schweiz zu schlagen gelang keinem der beiden - vielleicht wollten sie es auch nicht, zu weit ist ihnen die politische Schweiz weg, die das "rechtspopulistische" Konzept des Europas der Vaterländer für ihren Teil lebt. Als nach 15 Minuten solchen politisch-korrekten Redeflusses die Zürcher endlich beginnen konnten, rutschte dem Ansager des Orchesters, Oliver Hess, ans Publikum gewandt heraus: "Eigentlich sind sie ja wegen der Musik da."
    Musik bedeutet im Alemannischen auch Orchester, am Kaiserstuhl und im alten Breisach sagt man Müsig. Die Zürcher Polizeimusik gewann schnell die Herzen der Zuschauer. Man könnte monieren, dass zu viele Orchesteradaptionen von populären Liedern und Musikstücken aus dem englischsprachigen Raum gespielt wurden - dem Publikum scheint es gefallen zu haben. Musikalisch ist das Polizeiorchester natürlich auf höchstem Niveau. Die starre Formation der Spieler hinter den Notenständern wurde ab und zu aufgerissen, auch durch eine famose Tambur-Truppe. Ich hätte mir noch Einlagen vielleicht einer schweizerdeutsch singende Sennerin gewünscht. Aber halt, das ist doch eine großstädtische Big-Band, und da sind keine Senner am Spielen, sondern die Hälfte der siebzig Musikantensind Polizisten, die andere Hälfte arbeitet meist in der Privatwirtschaft und muste für das Konzert freinehmen.
    Als zweitletztes Stück spielte die Polizeimusik das Badener Lied und traf beim Publikum ins Schwarze. Die Leute, viele aus der Rentnergeneration, sangen aus voller Kehle mit. Das sei wohl hier die eigentliche Nationalhymne, meinte Oliver Hess und ich rechnete als nächstes mit der Schweizer Nationalhymne. Aber es kam der Sächsi-Lüte-Marsch aus Zürich, der dort Kultstatus hat. Auf Wunsch aus dem Publikum sprach Hess die Abschiedworte auf Zürichdeutsch und erntete tosenden Beifall. Ja es liegt ein Mehltau auf unserem Land, der Mehltau der politischen Korrektheit. Es gelang den Schweizern, ihn die Breisgauer und Badener mal zweieinhalb Stunden vergessen zu machen. Kriegsgräberfürsorge, Nationalfahne (der Schweiz), Polizei, Blasorchester, singende badische Landsmannschaft - ähm, das ist doch heute eher weniger "in" und korrekt.

Beitrag zuerst erschienen auf der Facebook-Seite von Harald Noth

25. Juni 2019
Lamas gegen Wölfe?

    Der Schwarzwaldverein hat sich nach etlichen Jahren der gesellschaftlichen Diskussion über die Zulassung der Wölfe in unserer Landschaft zu einer Stellungnahme durchgerungen, die von der Badischen Zeitung in der Überschrift "FÜR DIE LANDSCHAFT, GEGEN DEN WOLF" zusammengefasst wurde. Es ist gut, dass der 65.000 Mitglieder starke Verband entgegen dem Zeitgeist diese Venunft walten lässt, im Positionspapier heißt es: "Ein Nebeneinander von Wolf und Weidetieren kann es nicht geben." Kein Wunder dass das Grünpolitische auf den Plan ruft; in einem Leserbrief in der BZ versucht ein Peter Schladt den Schwarzen Peter vom Wolf weg auf den Klimawandel zu schieben. "Großflächige Sturmwürfe, Borkenkäferkalamitäten und Brände" würden einst den Schwarzwald zersetzen. Gut, ich darf mich über solche unwissenschaftliche Schwarzmalerei nicht empören, ich habe 1993 in meinem Alemannischen Dialekthandbuch S. 320 auch geschieben: "In fufzeh Johr hed-s uf sálená Häächená därdá gheni Báim meh." (In fünfzehn Jahren wird es auf jenen Höhen dort keine Bäume mehr geben.) Das war zwar ein grammatischer Beispielsatz, ich dachte dabei aber auch an die Wirkung des sauren Regens. Jene Höhenwälder sind heute, 26 Jahre später, höchstens von Windräderbau bedroht, ansonsten aber noch in alter Pracht. Doch zurück zur heutigen grünen Argumentation: Damit im klimawandelgebeutelten Schwarzwald etwas nachwachsen könne, müsse der Wolf das Reh vom Fressen der Naturverjüngung abhalten. "Zur Regulation der Rehwildbestände ist die Jägerschaft offensichtlich nicht willens oder in der Lage." Ja, vielleicht weil der Jäger von rabiaten "Naturschützern" zum Abschuss freigegeben ist ("Jagd ist Mord")? Peter Schladt weiß natürlich auch, dass Schwarzwälder und Wanderer keine Lust auf Begegnung mit Wölfen haben. Er schlägt daher "Schutztiere" vor, da aber Schutzhunde, die den Wolf bezwingen können, noch gefährlicher sind als dieser, schlägt Schladt "in sensiblen Gebieten (an Wanderwegen)" auch "andere Tiere als Hunde" vor und nennt Lama und Esel. Das wird ein hungerndes Wolfsrudel aber freuen, denn an so einem Lama oder Esel ist mehr dran als an einem joggenden Veganer!

21. Juni 2019
Freiburg im Multikultirausch

Ich schlage die Badische Zeitung auf, Freiburger Lokalteil. Links unten, kleine Nachricht: "ZWEI MÄNNER GREIFEN 27-JÄHRIGEN AN". Fast immer wenn unspezifisch von "Männern" oder "Jugendlichen" die Rede ist, verbergen sich Asylanten aus dem Orient und Afrika dahinter. Auch hier? "Sie entwendeten einen Umschlag, den das Opfer bei sich hatte und in den sich Bargeld im dreistelligen Eurobereich befand." Und dann kommt's endlich: ein 21 jähriger Gambier und ein "Dunkelhäutiger", was auch immer das ist, 25 bis 30 Jahre alt, groß, sportliche Figur. So eine Meldung mag man inzwischen milde gestimmt hinnehmen, da gab es schon anderes, die Spitze des Eisbergs sind der Mord an Maria Ladenburger durch einen afghanischen "Schutzsuchenden" in Freiburg, die (wenig beachteten) Morde an Anne und Noah Metzger durch einen algerischen Asylanten in Teningen und die Gruppenvergewaltigung an der Disko nahe Gundelfingen. Doch dann kommt der Hammer - die größere Meldung links unten: "FREIBURG TRITT BÜNDNIS ZUR AUFNAHME GERETTETER BEI - "Städte sicherer Häfen" wollen Geflüchtete von Rettungsschiffen aufnehmen und wollen Druck auf die Bundesregierung aufbauen". Der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach fordert, "eine feste Zusage Deutschlands, Menschen von diesen Schiffen aufzunehmen" - gemeint sind die Schlepperboote übers Mittelmeer. Die offenen Grenzen von Merkel, Karrenbauer, Nahles und - im Hintergrund - der Grünen und Linken reichen dem Freiburger Stadtrat nicht, man soll die Einwanderer noch im Mittelmeer abholen und unter anderem in Freiburg aufnehmen. Aber gut, mein Reden ist sinnlos, ihr habt diesen Stadtrat ja eben erst gewählt und wollt das offenbar.

19. Jülli 2019
Firobebüüre

Friähjer hän uf em Dorf fasch alli Fäld gha, Räbe, Wald und Geiße, Säi, Kiäh un diä greßere aü Ross. Oder si hän nyt oder wennig gha un hän andere miäße hälfe. Un mit däm allem het mer miäße d Familiä satt bikumme, nit sälte meh Kinder, wiä dr Finger an dr Hand hesch. Diä Kinder hän drno am Frittig nit d Schuel gschwänzt go firs Glima demonschtriäre, drotz ass d Kämmi im Summer wiä im Winter gottserbärmlig graigt hän - dr hesch nämlig aü im Summer miäße fiire zum Koche. Nai, aber vu Mäntig bis Samschtig hän e Deil, küüm ass si drheim gsii sin üs dr Schuel, miäße mit uf dr Acker un in d Räbe. Un z Obe hätti si sotte dotmiäd d Hüüsufgabe mache. Eso Lit sin z verderscht mit drbii gsii, wu noch em Griäg Ditschland wider uffboije wore ich. Hit gits numme no e baar greßeri Büüre un Räbbüüre un e baar gleini, wu noch em Fiirobe oder in dr Ränte e baar Räbstickli oder Äckerli schaffe. Diä, bsunders aber aü sälli, wu gar nyt meh hän, siihsch viilmol im Garte oder im Gartestreife an dr Stroß falge, häckle, hacke, schüüfle, pflanze, siifere, schniide, mähje, giäße, spritze. So isch jede alliwiil no e Biirli, s stäckt schiints im Bluet. Zum am Sunntig emol zwoo Stund ins Gärtli hocke wird am Wärchtig zeh Stund gschafft. Drfiir isch s Dorf e Paradies un het vum Friäjohr bis ins Spotjohr e Bluescht, wu sich mit Schlossgärte ka mässe, bloß ass alles viil gleiner isch.

Worterklärungen: Jülli - Juli; Firobebüüre - Feierabendbauern; nyt - nichts; drno - dann; d Kämmi - die Schornsteine; graigt - geraucht; fiire - einheizen, Feuer machen; küüm ass - kaum dass; z Obe hätti si sotte - abends hätten sie sollen; sälli - jene; flage - flaches Hacken; häckle - leicht hacken; siifere - Geiztriebe ausbrechen; alliwiil no - immer noch; Biirli - kleiner Bauer; schiints - anscheinend; Wärchtig - Werktag; Bluescht - Blüten(pracht)

17. Juni 2019
Transgender-Frau als Weinprinzessin

    Nicht nur in den Stellenanzeigen großer Firmen, auch in Dorfblatt wird jetzt Personal mit der Eigenschaft m/w/d gesucht - nein, das heißt nicht "männlich", "wild auf Arbeit" und "deutsch", sondern "männlich", "weiblich", "divers". Divers? Es ist gut so, dass diese Personengruppe jetzt endlich berücksichtigt wird, denn in Deutschland sind fast ebensoviel Promille der Bevölkerung divers, als Bischöfin Käsmann vor ihrer Demission Alkohol im Blut hatte, und das war nicht wenig.
    À propos Alkohol: Erstmals kandidierte jetzt auch eine Transgender-Frau als Weinkönigin und wurde in der Badischen Zeitung gefeiert. Der ehemalige Mann (Simona Aurelia Meier) überragt die beiden Mitbewerberinnen (Hanna Mußler und Sina Endrich) um eineinhalb Kopf. Sina wurde Weinkönigin, Simona und Hanna Prinzessinnen.
    Nun mal Hand aufs Herz, lieber Leser (m): Sie spazieren auf einer Weinmesse und an zweien der Stände werben und verkaufen zwei hübsche, charmante, freundliche junge Damen und am dritten ein Hüne (1,86 m) in Frauenkleidern, äh nein, eine Hünin. Welchen Stand steuern sie an? Oder, liebe Leserin, sie suchen im Fahrradladen einen neuen Sattel und es stehen ein freundlicher, hübscher, noch nicht ergrauter, gut gebauter Mann und ein Astheniker wie ich zur Verfügung. Von wem wären sie lieber bedient? Sehen sie, vom jungen Mann, obwohl dieser nicht mehr über Fahrräder weiß als ich. Darüber brauchen sie sich nicht zu schämen, das hat die Natur so eingerichtet.
    Es soll im Netz einige negative Kommentare gegeben haben, berichtete Simona der BZ. Doch das Positive habe überwogen. "Soll ich als Transgender nach Berlin ziehen, um dort meinen Traum zu leben? Da gibt es keine Reben!" fragt die Prinzessin. Bravo, gut gekontert. Der Badische Weinbauverband steht zu Simona Aurelia Meier. Die Weinbürokratie muss sich aber fragen, ob sie demnächst Weinkönige und Weinprinzen, am Besten gleich eine Quote für Männer einführt - ich werde mich dann auch bewerben, schließlich habe ich auch Träume. Oder sollen der Mann und das Alter diskriminiert werden?

12. Juni 2019
Grüne Klimareligion

    Wir leben hier in einer Region, in der in den 70er Jahren mit viel Mut gegen den Bau von KKWs gekämpft wurde - das war ein Kampf gegen eine nachvollziehbare Gefahr. Die Menschen haben damals den eigenen Verstand bemüht und sich nicht von den Medien und Politikern einlullen lassen. Heute sind die Ziele der Bewegung weitgehend erreicht, umgesetzt von einer CDU-Kanzlerin; in Baden-Württemberg regieren die Grünen mit der CDU als Juniorpartner. Sind das noch die Grünen der 70er Jahre?
    Wie rational ist der Kampf gegen die Klimaerwärmung, den sich die modernen Grünen auf die Fahnen geschrieben haben und dem auch die anderen Parteien hinterherrennen? Fragen wir einmal die Medien: Es vergeht kein Tag, keine Stunde in den Zeitungen, im Fernsehen, in den Schulen, den politischen Verlautbarungen, den Gesprächen mit Kollegen und Freunden mehr, wo nicht an die Klimaerwärmung erinnert wird, die menschengemacht sei und ins Verderben führen würde. Die Milliarden, die früher in die Atomindustrie gingen, wurden längst zu den Profiteuren der Erneuerbaren Energien umgeschaufelt. Habeck und Konsorten sagen uns, wie wir Buße für unser ausschweifendes Leben tun sollen (wobei Unzählige sehr hart arbeiten müssen für dieses "ausschweifende Leben"). Da inzwischen alle an den menschengemachten Klimawandel glauben, fühlt man sich verrückt und isoliert, wenn man nicht daran glaubt. Die Klimahysterie ist eine Art Religion und der Glaube daran ist ansteckend.

    Dieses kleine Video zeigt, was der Teufel dieser Religion, das CO2, für ein Zwerg ist. Er macht 0,04% unserer Atemluft aus.
    Und dieses kleine Video zeigt, wie eine der Hohepriesterinnen der Klimareligion, die Fridays-for Future-Aktivistin Luisa-Marie Neubauer, lebt: Wie eine Made im Speck. Und wir sollen Wasser statt Wein saufen.
11. Juli 2019
Hetzjagd in Freiburg

    Heute kam ich am Platz der Alten Synagoge vorbei. Dort steht bekanntlich der Brunnen, der die alte Synagoge symbolisiert und der sakrosankt ist. Keines der verzogenen Gören der Freiburger Bürgerschaft spielte am oder gar im Wasser des Beckens, jedefrau und jedermann hielt gebührenden Anstand vor dem Gewässer, auch die Hündinnen und Hunde, von denen welche gelegentlich das Becken aufsuchen, hielt frau/mann unter strenger Kontrolle. Doch wurde ich Zeuge nicht geringeren Frevels, als wenige Meter vom Becken Freiburger Kinder eine Taube hetzten. Ja, die fünf verfolgten das Tier unbarmherzig, sogar bis hinauf auf die Podeste, die da aufgestellt sind. Vielleicht folgten sie jenem Trieb, der den Menschen seit den Zeiten, als sie Jäger und Sammler waren, inne ist und der nun von Müttern, Erzieherinnen, Lehrerinnen und Sozialarbeiterinnen mühsam unterdrückt und umgebogen wird. So auch von der Mutter oder Erzieherin, die verzweifelt versuchte, die Görinnen und Gören zurückzuhalten, vielleicht hätten letztere das Tier erwischt und erdrosselt? Zu Szenen wie in Zwickau darf es nie wieder kommen - dort jagte ein Hase, wie das Video beweist, Ausländer! Zumindest rief eine Frau "Hase, Du bleibst hier!", worauf die Verfolgung und das Video abbrachen. Die Fundamente des Staates erzitterten, die Regierung trennte sich von ihrem Geheimdienstchef, der die Hetzjagd abstritt.

Pfingsten, 9. Juni 2019
Der nette syrische Helfer

    Vor Kurzen kamen wir an einem Wohnblock vorbei, als plötzlich ein furchtbar lauter Alarm runterging. Wir sahen aber kein Feuer und keinen Rauch. Man konnte das Piepen nicht orten. Da öffnete sich die Tür einer Kellerwohnung; Rauch, Küchengerüche nach Verbranntem und offenbar ein Migrant traten heraus, auch er suchte ratlos herum.

Lesen Sie hier bitte weiter.

8. Jünni 2019
Fahne-Versteckle

So, jetz bin i wider do. Viärzeh Dag bin i z Frankrich un in dr Schwiz gsii. Hit bin i z Burge am Pfingschthock vor dr Winzergnosseschaft verbii kumme.  Dr Blatz isch wunderschen mit Fahne ziärt gsii – d Sunne het dur d Fähne durgschiine un d Farbe bsunders zum Leichte brocht. Schwarz-Rot-Gold, Blaü-Wiss-Rot, un s Rot vum Schwizer Fahne, wu e wisses Griz druf isch. Halt emol – wurum üsländischi Flagge mittle uf eme Pfingschthock vor ere badische WG? Droit mer sich nit, dr ditsch Fahne ellei ufzhänke? Wänn-er dr ditsch Fahne unter dr üsländische versteckle? Wänn-er nit nationalischtisch oder gar rächtspopulischtisch sii? Wämmer mit dr Fahne Buntheit schaffe will, kennt mer jo aü dr badisch Fahne un dr Burgemer drzue nämme, vu mir üs aü dä vu Briisgaü-Hochschwarzwald oder vu Bade-Wirttebärg. Aber nai, s mueß dr franzesisch un dr schwizerisch sii. Ganz anderscht in dr Schwiz: Derte han i im Berner Oberland numme dr Schwizer un hegschtens no dr Bärner Fahne mit em Bär gfunde. Un aü z Frankrich ke ditsche, ke schwizerische, israelische oder weiß Gott was fir e üsländischi Flagge, nai, alliwiil numme Bleu-Blanc-Rouge, d blaü-wiss-rot Trikolor. Un villicht no dr EU-Fahne oder S Banner vu dr Stadt un vu dr Landschaft. Un d Feriägescht gehn ännewäg dert ani - aü ohni ass mer e ditsche Fahne derte ufhängt.

Worterklärungen: Jünni - Juni; Burge – Burkheim am Kaiserstuhl; Pfingschthock – Fest, Zusammensitzen im Freien bei Wein und Speisen an Pfingsten; droit – traut; wänn-er – wenn ihr; wämmer – wenn man; Samschtig z Mittag – Samstagnachmittag; gherig gfiirt – ordentlich gefeiert; ziärt – geschmückt; Burgemer – Burkheimer; numme – nur; ke – kein; alliwiil – immer; Bleu-Blanc-Rouge – Blau-Weiß-Rot, ännewäg - trotzdem

25. Mai 2019
Kinderkreuzzug

    Der Sprecher erklärte, in Taiwan hätten nun zum ersten Mal Homosexuelle heiraten können. Ach, halt, zuvor hatte er schon erklärt, dass Schäuble die Regierung kritisierte, sie habe nicht genug getan, um die Klimaziele von Kyoto zu erreichen. Es sei gut, dass die Schüler nun Druck machten. Dann kam der Sprecher auch gleich auf diese Freitagsdemonstrationen, in –zig europäischen Städten und bis hin nach Neuseeland würden heute Schüler demonstrieren, in Hamburg und Berlin seien zehntausend angesagt. Und wer sprach dies alles am Freitagmorgen? Der Parteisprecher der Grünen? Falsch. Ich saß im Auto und hörte Deutschlandfunk. Dieser Sender kommt einem manchmal vor wie ein Sprachrohr der Grünen. Oft meint man auch, er sei von der Linkspartei gekapert. Aber gut, auch Schäuble bläst ja ins gleiche Horn.
    Heute früh schlage ich die Badische Zeitung auf. Aha, auch in Freiburg haben zehntausend Schüler einen auf „Fridays for Future“ gemacht. Sie gingen auf die Straße anstatt in den Chemie-, Physik- und Biologieunterricht. Dort hätten sie lernen können, dass CO2 nur zu 0,038 % in der Luft vorkommt und dass nur 3% davon vom Mensch gemacht sind. Das Menschlein kann viel, doch auf das Klima hat es keinen Einfluss. Die Frage ist aber, ob die Lehrer das überhaupt noch lehren können, wollen, dürfen. Ein Schüler erklärte der Badischen Zeitung, die von dieser Bewegung natürlich begeistert ist: "Unser Klassenlehrer hat uns empfohlen, hier herzukommen. Die meisten Lehrer finden die Streiks super, aber sie dürfen es halt nicht offiziell empfehlen." Der Fisch stinkt vom Kopf her.
    1212 gab es schon einmal so etwas. Da kam die Wahnidee auf, die Kinder könnten die Christenheit vom Elend befreien, wenn sie nach Jerusalem ziehen. Ein paar tausend Buben und Mädel zogen von Frankreich und aus dem Westen Deutschlands los. Keine Greta, sondern ein Nikolaus, ein Junge aus Köln, führte schließlich die 30.000 fanatisierten jungen Deutschen an. Sie zogen nach Italien ans Meer und glaubten, dass dieses sich teilen würde wie vor den Israeliten im Alten Testament, und wie diese würden sie dann trockenen Fußes ins gelobte Land gelangen können. Viele von ihnen ließen freilich vorher „in den Wäldern, in der Einöde, durch Hitze, Hunger und Durst“ ihr Leben, wie die Chronika regia Coloniensis (Kölner Königschronik) vermeldet. Es gab erwachsene Drahtzieher und sie wurden durch Mitreisende beraubt, die sich mit den Spenden davonmachten. Als in Genua das Meer sich nicht teilte, setzten sich die, die einem Rest von Verstand hatten, ab. Die Letzten gerieten an Menschenhändler, wurden als Mägde und Knechte verschachert, im schlimmsten Fall verkaufte man die Mädchen an Bordelle und die Buben an Moslems in Nordafrika. Den Kindern des französischen Zugs, der in Marseille endete, erging es kaum anders.

17. Mai 2019
"Deutschland in Migrationsgewittern"

    Das Verhaltnis zwischen Deutschen und Einwanderern liegt mir seit vielen Jahren besonders am Herzen. Ich war in der 70er Jahren vom Multikultitraum geblendet, lernte genau deswegen Türkisch und spreche es fließend. Anders als zahlreiche andere Träumer bekam ich tiefen Einblick in Gesellschaft, Menthalität und Religion von Orientalen (auch von Persern und Aserbeidschanern). Dabei lernte ich, dass die Deutschen keineswegs schlechter sind als jene, jeder hat seine Stärken und Schwächen. Dass die säkularen Türken, von denen es einmal sehr viele gab, immer weniger auf uns zugehen und immer mehr von den islamischen Fundamentalisten beeinflusst werden oder türkischem oder kurdischem Nationalismus frönen, liegt auch an uns Deutschen. Wenn wir nicht zum Eigenen stehen, sondern den deutschen Schuldkult bertreiben, fehlt uns jede Attraktivität, nur wenige kommen da auf uns zu. Obwohl die Probleme mit der alten und besonders mit der neuen orientalischen und afrikanischen Einwanderung riesig sind, werden wir kein Deutschland ohne Moslems mehr erreichen können. Es wäre schon viel, wenn - was ich unbedingt befürworte - die neuen unberechtigten Einwanderer (das sind die allermeisten) repatriiert würden. Die alte Einwanderung kriegen wir friedlich nicht mehr los, sie stellt ja schon in manchen Stadtvierteln die Mehrheit der Jugendlichen. Hier ist nur der Weg offen, die Parallelgesellschaften zu spalten und langfristig aufzulösen, indem wir, die AfD und andere Patrioten, uns um Migranten bemühen und mit ihrer Hilfe in die Parallelgesellschaften hineinwirken. So wirken Leyla Bilge, Dubravko Mandic und Achille Demagbo und sicher etliche Weitere jetzt schon, es müssen viele werden. So wirkt man auch der Rassismus-Leier entgegen: Der mediengläubige Bürger bekommt so die Absurdutät der Leier vorgeführt.
     Der öffentlichen Veranstaltung in March am 24. 5. mit dem kroatischstämmigen deutschen Patrioten und AfDler Dubravko Mandic sehe ich mit großem Interessen entgegen.

DEUTSCHLAND IN MIGRATIONSGEWITTERN
Veranstaltung der AfD am 24. 5. 2019

um 10:00 Uhr in 79232 March, Landstraße 3,
Ristorante Pizzeria Capriccio
mit Ralf Özkara, Andreas Kalbitz und Dubravko Mandic

Anmeldungen bitte unter dubravko-mandic@gmx.de

15. Mai 2019
Maria, Himmelskönigin in Rothweil

    Ich bin stolz darauf, ein Sohn des Dorfes Rotwil (später Rothweil, heute Vogtsburg-Oberrotweil) zu sein. Wir haben in unserer 1500-Seelen-Gemeinde einen Schnitzaltar von nationaler Bedeutung. Er wurde vor nunmehr 500 Jahren in Auftrag des Klosters St. Blasien von einem unbekannten Meister geschaffen, von dem nur die Initialien H. L. bekannt sind. Der Privatdozent Dr. Sebastian Bock nannte den Meister vor Kurzem bei einem Festvortrag in einem Atemzug mit Albrecht Dürer, Matthias Grünewald und anderen. Der Künstler hat sich an alte Vorbilder angelehnt, sie aber in erstaunlicher Weise schöpferisch weiterentwickelt.
    Na gut, was heißt stolz. Ich habe natürlich keinen Anteil an der Schaffung des Kunstwerks. Aber ich bekenne mich zur christlichen Tradition unseres Landes und nenne sie die meine. Interessant war für mich schon immer die Rolle, die auf unserem Altar einer Frau, der Mutter Maria zukommt. Sie wird von Jesus (links) und Gott Vater (rechts) zur Königin gekrönt. Die Rolle der Frau im Katholizismus ist bedeutend. Die Verehrung Marias gerade auch durch Frauen ist so überwältigend, dass viele Protestanten sie mit göttlicher Anbetung verwechseln (wollen). Zwar ist die Führung der Kirche, das Priestertum, den Männern vorbehalten, aber das ist gut so. So ist die natürliche, gottgegebene Ordnung - die Frauen gebären und walten im Heim, die Männer beschützen und ernähren es. Nein, nicht heute, aber in den restlichen 99% der Menschheitsgeschichte. Und das heutige Deutschland ist mangels dieser Ordnung - die Frauen gebären nicht mehr und rebellieren - gerade dabei, unterzugehen, es haben es nur noch nicht alle gemerkt. Mit untergehen wird eine Kunst und eine Weltanschauung, in der eine Frau gekrönt wird. Die Frau der Zukunft ist von der Burka, dem Hidschab, dem Dschador oder sonst einem Kopfwickel gekrönt. Den klügsten unter den Feministinnen dämmert allmählich, dass Gefahr droht. Alice Schwarzer hat eben erst einen riesen Shitstorm geerntet, als sie bei einer heftigen Diskussion mit Schleiereulen einer an den Ärmel fasste. Was sie wohl zu der Krönung Mariens in Rothweil sagen würde?

11. Mai 2019
Neuer und alter Betrug mit "Gerechtigkeit"

    "Gerechtigkeit" ist auf der linken Seite des politischen Spektrums der Hit überhaupt: Findige Leute haben durchgezählt, dass im Bundestagswahlprogramm der SPD das Wort Gerechtigkeit 31 mal vorkommt, bei der Linken 42 mal, bei den Grünen gar 91 mal. In aller Regel wird in diesen Programmen der Begriff falsch angewendet. Das dürfte in den Programmen zur bevorstehenden Wahl des EU-Parlaments nicht anders sein. Gerechtigkeit ist zum Beispiel, wenn jeder entsprechend seiner Leistung entlohnt wird, schaffen zwei gleich viel, erhalten sie denselben Lohn, schafft einer mehr, erhält er mehr. Mit dem Wort Gerechtigkeit bemänteln die Linken und Grünen ihre sozialistische Umverteilung, sie meinen damit in der Regel Ergebnisgleichheit - da wird unabhängig von der Leistung jedem die gleiche Auszahlung gewährt. Oder jedes Geschlecht bekommt die gleiche Zahl an Sitzen im Vorstand, auch wenn gar nicht genügend Frauen da sind, die dafür qualifiziert sind - Unqualifizierte besetzen dann Posten und kassieren dafür, ohne die entsprechende Leistung bringen zu können.
    Die Versuchung, sich ungerecht zu bereichern, gibt es anscheinend schon Jahrtausende. Jedenfalls überführte König Salomon, von dem das Alte Testament erzählt, eine frühe Sozialistin unter Anwendung des Gerechtigkeitstricks. Es ging um den Streit zweier Huren um ein Kind. Beide hatten neu geboren, doch eine erdückte ihr Kind im Schlaf. Sie schob es der anderen unter und nahm deren lebendiges Kind an sich. Die Beraubte klagte vor dem König. Jede gab an, ihr gehöre das lebendige Baby. Da ließ Salomon ein Schwert bringen und sagte: "Teilet das Kind in zwei Teile und gebt dieser die Hälfte und jener die Hälfte." Doch die wirkliche Mutter sagte: "Ach, mein Herr, gebt ihr das Kind lebendig und tötet es nicht." Die Lügnerin aber sagte: "Es sei weder mein noch dein, lasst es teilen!" Da befahl Salomon, das Kind seiner Mutter zu geben und das war natürlich die, die es nicht zerteilen wollte.

4. Mai 2019
"Klima-Leugner" un Jäger, halte zämme!

    Hit, am 4. Mai, bin i vu Rothwiil iber dr Buck uf Bahlinge gfahre - s het ei Grad gha un d Matte dert obe sin wiss gsii. S isch segsi z Obe gsii, Schneeflocke sin gfalle un dr Ditschlandfunk het gmäldet, dr Glimawandel seig "die große existenzielle Harausforderung unserer Zeit". So hebs d Lagarde, d Schefi vum internationale Währungsfond, formuliert. Un jetz derfsch rote, was si noch gsait het. Richtig! "Do mache mer Gäld drüs, üs däm agäblige Glimawandel", het si gsait, un zwar wertlig: "Eine CO₂-Bepreisung ist das wirksamste Instrument, um die Erderwärmung einzudämmen." Un glii druf hets gheiße, d CDU seig "offen für eine CO₂-Bepreisung". "Bepreisung"! Do het mer e neij Wort gfunde fir s alt Üsbrässe vu dr Zitron. D Griäne un d SPD sin do drgege richtig konservativ: si gän uffe zue, ass si e neiji Stiir wänn: e CO₂-Stiir.
    Mir het dä Kelti-Iibruch im Mai gfalle, i bi in e Fäldwäg iiboge un han diä Schneelandschaft fotografiärt. Ich glaüb nit, ass dr Mänsch ka s Klima wärmer mache, des ka hegschtens dr Liäb Gott. Bim Furtfahre siihn i grad no, ass i vum e Jäger us siinem Hochstand beobachtet wir. Do kumme zmol Schuldgfiähl in mer uf: An däm Fäldwäg hets gheiße gha: "Durchfahrt verboten, land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei." Wänn dä jetz mi Nummere ufschribt. Liäbe Jäger, han i no dänkt, druck e Aüg zue! Diä, wu mich e "Klima-Leugner" nänne un diä, wu briäle "Jagd ist Mord", sin diä gliche! Kumm, mer halte zämme!

Worterklärungen: Rothwiil - Oberrotweil am Kaiserstuhl; Buck - Bergrücken; Matte - Wiese; segsi z Obe - sechs Uhr abends;  zmol - plötzlich; briäle - schreien

Im Mai 2019
Wahlen zum EU-Parlament, zum Kreistag und in den Gemeinden:
Ihre Stimme für die AfD!

Beitrag als PDF hier    

    Generationen von Wählern in Deutschland stimmten immer für das „geringere Übel“. Das war klug und ist es immer noch. Auch wenn Sie nicht ganz von der AfD überzeugt sind: Das geringere Übel ist sie heute allemal. Was ist denn mit der CDU passiert? Sie hat sich besonders seit Merkel vollständig von ihrem konservativen Markenkern getrennt. Sie hat Deutschland zu Gunsten der EU aufgegeben. Die CDU-geführten Regierungen verschwenden und verpfänden Milliarden und Abermilliarden zur Rettung des Euro und überschuldeter Südländer. Merkel gestattete in ihrem Multikulti-Wahn die Einwanderung von weit über einer Million vor allem junger muslimischer Männer aus dem Orient und Afrika. Nach außen wird die Grenze offen gehalten und drinnen wurde die Wehrpflicht aufgehoben und Polizei und Bundeswehr kaputtgespart. Die christliche Ausrichtung der Partei wurde aufgegeben. So wurde die Privilegierung der Familie aus Vater, Mutter und Kindern abgeschafft und die Einführung der "Ehe für alle" ermöglicht. Der Islam wird hofiert ("gehört zu Deutschland") und darf sich ausbreiten. Solche Politik fordert die EU von den (ehemaligen) Nationalstaaten, andererseits waren diese EU-Vorgaben von jeher Programm der linken Parteien SPD, Grüne und Linke. Merkel setzte die gesellschaftspolitischen Vorstellungen der EU und der linken Parteien um. Zu dem von der EU kommenden Irrsinn gehört nicht zuletzt der Grenzwert von 40µg Stickstoffoxid im Straßenverkehr, der von jedem Adventskranz erreicht wird und mit dem man die deutsche Autoindustrie mit unzähligen Arbeitsplätzen ins Wanken bringt. Die Grünen, einstmals Verfechter eines Europas der Regionen und Gegner des Brüsseler Zentralismus, sind heute die entschiedensten Befürworter des Multikulti, der langsamen Abschaffung der Staaten und der Reglementierung durch Brüssel.
Das Abdriften der CDU von der Vertretung deutscher Interessen hatte schon 2013 zur Gründung der AfD geführt; daran waren zahlreiche enttäuschte CDU-Mitglieder beteiligt, darunter Alexander Gauland. Viele andere Mitglieder und Stammwähler der CDU sehen zwar den Irrsinn, fühlen sich an ihre alte Partei aber wie an eine Familie gebunden, die man nicht im Stich lässt, auch wenn sie Mist macht. Geht es Ihnen auch so? Dann sollten Sie „Ihre“ Partei wenigstens durch die Wahl der AfD erziehen. Wenn die CDU jemals wieder zur Vernunft kommt, dann nur durch eine starke AfD.
    Wie bei der Wahl zum EU-Parlament gilt es auch bei der Kommunalwahl die von Brüssel und Berlin unabhängigen Kandidaten der AfD zu wählen, die nur den Leuten von hier verpflichtet sind. Auch hier im Landkreis wird eine Stärkung der AfD zu einer Rückbesinnung auf konservative und patriotische Politik führen.
 
Was steht einer Wahl der AfD entgegen?

    Früher hat man die CDU in die Nazi-Ecke gestellt – das ist ein alter Trick von linken Journalisten und Politikern. Heute ist die AfD dran. Dass sie eine „Nazi-Partei“ ist oder „Nazis“ in ihr versammelt sind, glaubt nur, wer es unbedingt will oder wer nicht bei Verstand ist. Eine andere Strategie der Medien ist schwerer zu durchschauen: Sie berichten fast nur über angebliche (selten wirkliche) Skandale um die AfD und das fast täglich. Das Programm und die Arbeit der Partei werden fast nie dargestellt. Obwohl die AfD im Bundestag Oppositionsführer ist, kommen ihre Vertreter bei dpa, bei der Badischen Zeitung, im Fernsehen usw. oft nur in einem Nebensatz oder gar nicht zu Wort, während über Pläne und Programme der Regierungsparteien und der Scheinopposition ausführlich berichtet wird – obwohl diese Pläne (etwa zu den Abschiebungen) überhaupt nicht umgesetzt werden. Die 586 parlamentarischen Initiativen der AfD in ihrem ersten Jahr im Bundestag kamen so medial kaum herüber, auch die positive Arbeit der AfD in den Landtagen nicht. Es entsteht so der Eindruck, bei den Altparteien tue sich etwas, eine Arbeit der AfD aber existiere fast nicht.
    Und was ist mit dem internen Streit bei der AfD, ist das ihr Sündenfall? Die einzige wirkliche Oppositionspartei wird von den Medien und den Konkurrenzparteien gehetzt; er wäre unrealistisch, zu glauben, dass hier nicht einzelne oder ganze Gruppen die Nerven verlieren, in die Knie und mit dem Gegner gehen. In einer jungen Partei, die sich nicht von oben befehligen lässt, muss es Streit um den richtigen Weg geben. Dass, solange es Demokratie in der AfD gibt, auch Widersprüche offen zutage treten werden, ist völlig normal. Die relative Stille in der CDU ist Friedhofsstille.

Sie haben die Wahl:
Weiter so mit CDU/CSU/GRÜNE/SPD/LINKE/FDP oder die Angst vor dem eigenen Schatten überwinden und AfD wählen!
Lesen Sie im Europawahlprogramm, wie die AfD es anders machen will!

27. April 2019
Helios wirft mit Geld um sich

    In der gestrigen Badischen Zeitung lasen wir: „HELIOS WILL UM PFLEGEKRÄFTE KÄMPFEN“. Ach ja? Bisher hat die Klinik, die zu 74% der Helios Kliniken GmbH und zu 26% dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gehört, Pflegekräfte eher vergrault und abgeschreckt, und zwar aufgrund der Arbeitsbedingungen: Der Konzern will Gewinn erwirtschaften und hält das Personal entsprechend knapp, der Landkreis guckt zu. Das ist nicht nur in Breisach der Fall, auch in anderen Kliniken ist der Personalstand heruntergefahren, die Schwestern, Ärzte und anderen Kräfte arbeiten oft am Rand der Erschöpfung, entsprechend viele Krankmeldungen sind zu verzeichnen, wodurch die verbliebenen Kräfte außerhalb des Dienstplans einspringen müssen – ein Teufelskreis. Um die Kollegen und Patienten nicht im Stich zu lassen, treten die Pflegekräfte immer schneller im Hamsterrad. In Breisach regt sich seit einiger Zeit Widerstand, so in einem Leserbrief, in dem die Politik für die Misere verantwortlich gemacht wird; bereits im Januar rief die Schreiberin dazu auf, bei den Kreistagswahlen müsse „sich jeder Bürger die Frage stellen, wen wähle ich? Kann ich meiner Partei die Stimme geben?“ Sie ruft dann offen zur Wahl der AfD auf. Einen ähnlichen Tenor hatten die Diskussionen im vollbesetzten Breisacher Kino, die im Anschluss an zwei Vorführungen eines kritischen Films über die Lage der Krankenhäuser stattfanden. Angesichts der Personalknappheit und der gegenseitigen Abwerbungen der Kliniken schreibt sogar Gerold Zink von der Badischen Zeitung, das werfe „ein düsteres Licht auf unser Gesundheitssystem und verdeutlicht einmal mehr das krasse Versagen der großen Politik in diesem Sektor“.
    Bei Helios ist nun, wo das Kind im Brunnen liegt, auf einmal Geld frei für Personal: Man zahlt Kopfprämien von 3000€ für jede neue Pflegekraft und 1000€ an jedes Belegschaftsmitglied, das eine Neue beischafft. Wie wenig auch der Patient interessiert, zeigt Folgendes: Die Klinik will jetzt 20 bis 30 neue Kräfte in Italien anwerben – vielleicht unterhalten die sich dann mit 80jährigen Patienten auf Englisch oder Italienisch? Und die Stadt Breisach will Kräfte in Auschwitz (Oswiecim) anwerben und ihnen „Kost und Logis zur Verfügung stellen“ – na, vielleicht sind in den Asylcontainern ein paar Plätze frei?

25. April 2919
Ihringer Bürger protestieren gegen Asylcontainer

    Bei einer Informationsveranstaltung kürzlich in Ihringen war "heftig über die Pläne der Gemeinde" gesprochen worden, sie will im Sommer im Gewerbegebiet einen Wohncontainer für "Geflüchtete" aufstellen. "Einige Anwohner" befürchten durch den Zuzug "Ärger und Probleme". Und: "Auch ihre Angst vor den Geflüchteten brachten einige zum Ausdruck." Der grüne Gemeinderat Mössner ist "erschüttert, mit welcher Emotionalität in dieser Angelegenheit diskutiert wurde". Das alles ist einer winzigen Notiz in der heutigen Badischen Zeitung zu entnehmen (einen längeren Bericht gab es am 5. 4. 2019). In Ihringen und etlichen anderen Gemeinden suchen die Verwaltungen außerdem händeringend nach privatem Wohnraum für sogenannte "Schutzsuchende", Flüchtlinge" usw. - mit nur ganz magerem Erfolg; unzählige Bürger lassen Wohnraum lieber leerstehen als mit Vermietung an die Gemeinde für Asylanten eine schnelle und sichere Mark zu machen.
    Diese Angst von Ihringern und vielen anderen Bürgern überrascht nicht, ist doch erst vor Kurzem im benachbarten Breisach eine Gruppe von Mädchen massiv von einem Asylbewerber aus Gambia belästigt worden (siehe Eintrag vom 26. März 2019). Andere Übergriffe finden den Weg in den Polizeibericht und die Zeitung erst gar nicht; die Situation in Freiburg ist bundesweit berüchtigt. Bei der Klage über die Aufstellung von Wohncantainern und Wohnblocks ist von den langfristigen Kosten und sozialen und kulturellen Folgen der Masseneinwanderung noch gar nicht die Rede. Es nützt nichts, auf einzelne Beispiel für gelungene Eingliederung von Asylanten in die Gesellschaft zu verweisen; das Anwachsen und Ausufern der Parallelgesellschaften wird uns spätestens bei der nächsten Wirtschaftskrise auf den Kopf fallen, wenn das Sozialamt nicht mehr zahlen kann. Eine Befriedung der Gesellschaft kann nur durch die Rückkehr der Nicht-Asylberechtigten geschehen und auch derer, denen Asyl oder Duldung nachgeworfen wurde.

20. April 2019
Die Regionalzeitung beim Flunkern ...
 
    Habe jetzt mal Osterputz gemacht. Morgen, am Fest der Auferstehung, soll alles sauber sein. Das Unkraut im Garten, die Unordnung in Wohnung und Büro, die ungelesenen Badischen Zeitungen auf dem Schreibtisch – alles musste weg. In der Gazette gab es viel Verdrießliches – alles ist jetzt weg, sollte aber nicht vergessen werden. So auch dies nicht:

    Im Freiburger Monopolblatt kann man durchaus – neben Polemik und Ideologie – auch Informationen herausziehen, oft steht das aber nur zwischen den Zeilen bzw. ist nur bei weiterer Überlegung zu verstehen. In der satirischen Spalte „Auch das noch“ versuchte die Badische am 30. März Rudolf Müller aus der saarländischen Landtagsfraktion der AfD vorzuführen. Er hatte laut Blatt im Landtag erfragt, „welche Vornamen amtsbekannte Messerstecher in und um Saarbrücken so tragen“. Das Landespolizeipräsidium weiß seit 2016 vom 1490 Vorfällen, darunter seien 842 Deutsche. Daraus lässt sich errechnen: 43,5% waren Ausländer. Die BZ-Spalte wird sogar noch konkreter: es waren 122 Syrer und 36 Afghanen tatverdächtig, im Prozent umgerechnet also 8,2 bzw. 2,4. Damit ist die Messerstecherei bei den „schutzsuchenden“ Syrern und Afghanen um ein Vielfaches mehr verbreitet als bei den Deutschen – eine altbekannte Tatsache, hier von der Badischen einmal unfreiwillig zugegeben. Das Blatt kann die Realität nicht völlig ausblenden, versucht aber gleichzeitig durch – freilich missratene – Satire davon abzulenken.

    In der Freiburger Zeitung, der Lokalseite der BZ in der Universitäts- und Münsterstadt, lautete am 16. April eine Überschrift: „MEHR SEXUALSTRAFTATEN, ABER WENIGER SCHWERE FÄLLE“. Zwar seien 2018 insgesamt 216 Sexualstraftaten angezeigt worden – 25,6% mehr als 2017. Aber, und jetzt kommt die Erfolgsmeldung: „Gerade die schweren Sexualstraftaten wie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung sowie sexuelle Übergriffe der massiveren Art sind im Vergleich zu 2017 von 33 auf 20 Fälle zurückgegangen – und damit um 40%.“ Doch das Blatt spielt hier mit verzinkten Katen. Wir erfahren nämlich: „Die Gruppenvergewaltigung ist eine der 20 schweren Straftaten, die im vergangenen Jahr registriert worden sind.“ Aha, also bloß 20? Auch der Leiter der Kriminalpolizeidirektion erklärt: „Die Zahl der überfallartigen Vergewaltigungen, bei denen der unbekannte Täter klassisch aus dem Gebüsch springt, hat abgenommen.“ Na gut, wenn man’s so nimmt? Die bisher 13 Tatverdächtigen, die eine Frau hinter der Disco auf dem Hans-Bunte-Areal vergewaltigt haben sollen, sind tatsächlich nicht „klassisch aus dem Gebüsch herausgesprungen“, sondern einer von ihnen – ein syrischer „Geflüchteter“ - hat die Frau durch Tropfen wehrlos gemacht, sie ins Gebüsche bei der Disco geführt, vergewaltigt und weitere ins selbe Gebüsch geführt; am Ende hatten sich 13 Männer an dieser wehrlosen Frau vergangen, die allermeisten von ihnen syrische „Schutzbefohlene“. Das Verbrechen dieser 13 wird zu einer Tat zusammengefasst, und so kommt die Badische Zeitung auf 20 anstatt 32 schwere Sexualstraftaten in der Hauptstadt des „Refugees welcome“. Dass offenbar schon der Kripochef die Sache schöngeredet hat, kann für das sonst ach, ach, ach so kritische Blatt nicht entlastend gewertet werden.

Karfreitag, 19. April 2019
Übergriffe auf Kirchen in Frankreich - auch im Elsass

    Der Brand in der weltberühmten Pariser Kirche Notre Dame kommt einem vor wie ein Symbol dafür, dass der französische Staat und an seiner Spitze Macron die Sache nicht mehr im Griff haben. Oder wollen sie nicht? Die faz schreibt: „Der stolze Bau hatte Kriege und Revolutionen so gut wie unbeschadet überstanden.“ Und jetzt das. Vielleicht war der Auslöser ja tatsächlich nur ein Kurzschluss bei den Bauarbeiten. Vielleicht war das ja gar kein absichtlicher Anschlag, wie der Brandanschlag auf die zweitgrößte Pariser Kirche, Saint Sulcipe, am 17. März 2019. Vielleicht gehört das gar nicht in die Reihe der kirchenfeindlichen und antichristlichen Anschläge, die in Frankreich (nur dort?) Alltag sind, von denen es im letzten Jahr allein 875 gegen Kirchen in Frankreich gab. Ob den Präsidenten diese 875 Anschläge interessieren, ist nicht bekannt, doch immerhin demonstriert er jetzt beim Brand von Notre Dame vor Ort und vor den Fernsehkameras Betroffenheit. Auch direkt vor unserer Haustüre, im Elsass, ist die Liste der Attacken auf Kirchen und christliche Symbole lang. Sie dringen in die Berichterstattung der Badischen Zeitung so wenig ein wie die kleinen und mittleren Anschläge in Innerfrankreich. Der Kreis der in Frage kommenden Täter ist leicht zu beschreiben, gefasst wird fast nie einer: Es sind Linke, radikale Laizisten, Kirchengegner sowie islamische Fanatiker. Letztere kommen täglich neu herein, unterstützt doch Macron wie Merkel die Masseneinwanderung nach Europa.

17. März 2019

Mütter widersetzen sich

    Die Eltern der in Freiburg ermordeten Maria Ladenburger ziehen keine Lehren und Konsequenzen aus der Tatsache, dass der Mörder ein afghanischer „Schutzsuchender“ ist. Wenn überhaupt sind ihre diesbezüglichen Einlassungen nebulös. Die Gesellschaft dürfe „Taten des Hasses und kaltblütiger Menschenverachtung nicht mit noch mehr Hetze und noch mehr Hass“ beantworten, erklärten sie der Badischen Zeitung. Diese Hetze und dieser Hass scheint ihnen schlimmer als der Mord an ihrer Tochter vorzukommen, sie sehen Hetze und Hass offenbar bei den Kritikern von Merkels Politik der Masseneinwanderung. In deren Reihen wurde der bestialische Mord an Maria als indirekte Folge der Politik der offenen Grenzen gewertet, durch die hunderttausende Moslems und eine große Zahl von Kriminellen ins Land kamen, Menschen, die die hiesigen Gepflogenheiten des Zusammenlebens nicht verstehen und als dekadent ablehnen.
    Die meisten Angehörigen von Opfern der islamischen Einwanderung exponieren sich nicht; es gibt aber zum Glück mutige Ausnahmen von Eltern, die glauben, es ihren Töchtern oder Söhnen sowie der Gesellschaft schuldig zu sein, Konsequenzen zu ziehen und zu warnen. Zu ihnen gehören zwei Mütter: Diana Feldmann, deren Tochter bei Wiesbaden von einem irakischen Asylanten ermordet wurde; sie berichtete dem Jerusalem Post Magazine und klagte an (übersetzt von der Jüdischen Rundschau). Die andere Mutter ist Marianne Harms-Metzger. Ihre Tochter Anne und ihr Enkel Noah wurden am 28. Juli 2017 hier in Teningen erstochen, keine 25 km von jenem Platz an der Dreisam bei Freiburg entfernt, wo der der junge Afghane Maria vergewaltigte und erwürgte. Der Teninger Fall wurde von den Medien aber wenig beachtet. Er passt nicht zu den Themen, die die Blätter und die TV-Anstalten mögen. Auch der Mörder von Anne und Noah ist ein muslimischer Asylant, der Algerier wurde schon 2002 als Asylbewerber hereingelassen und nach der Ablehnung seines Gesuchs nicht abgeschoben, sondern schließlich sogar zum deutschen Staatsbürger gemacht. Seine Partnerschaft mit Anne Metzger endete mit einem Ehrenmord; auch den gemeinsamen Sohn erstach der Mörder. Die Mutter, Marianne Harms-Metzger, äußerte sich schon verschiedentlich in Medien, zuletzt in Tichys Einblick. Sie warnt: Wir lassen „Schutzbedürftige sprichwörtlich ins offene Messer laufen, wenn wir die Gefahren missachten, dass Frauen bei Männern aus muslimischer Kulturen nicht den gleichberechtigten Stellenwert haben, wie wir westlichen Frauen ihn mit unserem freiheitlichen Entwicklungsstatus der letzten Jahrzehnte für uns erreicht haben.“

7. April 2019
Ein elsässischer Gottesdienst in den Vogesen

    Heute fand in Linthal - wissen Sie, wo das ist? - eine "Elsasser-Mass" statt,  also eine katholische Messe auf Elsässisch, so  zumindest die Ankündigung. Linthal (Elsässisch: Lentel) liegt in einem abgelegenen Vogesental hinter Guebwiller, wir brauchten eine Stunde Fahrt, um es von Kaiserstuhl über Breisach zu erreichen. Das Dorf hat heute etwas über 600 Einwohner. Die große Kirche war fast voll von Gläubigen und Freunden der alemannischen Sprache des Elsass nicht nur aus dem Oberelsass, sondern auch, wie die 67er Autonummern zeigten, noch von weiter hinunter. Père Albert [Ketterer], ein betagter geistlicher Herr, erklärte auf Dialekt, dass das seine erste elsässische Messe sei. Leider fuhr er danach gleich wieder auf Französisch fort - vielleicht auch besser so, denn sein und das Elsässische einzelner anderer Vorleser war durch die hallende Lautsprecheranlage noch schwerer zu verstehen als die Gebete in genormtem Französisch, die fast allen sehr geläufig sind. Wieder andere Redner, besonders Männer, waren erfahrener oder stimmgewaltiger; ihnen gelang es, die Lautsprecheranlage zu überlisten. Pfarrer Ketterer hätte gerade in der Predigt den alemannischen Dialekt seiner Heimat mehr einsetzen sollen. Er erzählte en français offenbar davon, wie er als Elsässerbub mühsam Französisch lernen musste, wie das Elsässische verboten war und er schlug dann, ich weiß nicht wie, den Bogen zum Evangelium, das von der Sünderin handelte, der Jesus verzieh und auf die nur derjenige den ersten Stein werfen sollte, der ohne Sünde ist.
    Begleitet wurde die Messe von der "Chorale de Linthal", dem örtlichen gemischten Chor, in dem sogar einige jüngere mitsangen - die Besucher der Messe waren sonst in aller Regel Ältere. Der Chor sang durchweg elsässisch, wobei dem Zuhörer das ausliegende Textblatt hilfreich war. Eine große Leistung auch in diesem Vogesental - über das noch größere Opus im nicht so fernen Vogesenort Masevaux berichtete ich vor einem Jahr.
    Wer den Zustand sowohl der Kirche als auch der Sprache auf einem Blick erkennen wollte, musste nur auf die Ministranten schauen - es waren drei Farbige unter ihnen. Ja, natürlich, der Noth mal wieder, werden jetzt einige sagen. Aber nein, wenn es neun Elsässer und drei farbige Kinder gewesen wäre, wäre alles beim Bestem. Es waren aber nur zwei Weiße. Dass sich der Pfarrer in seinem hohen Alter erst auf die elsässische Sprache besinnt, nun, wo sie fast ausgelöscht ist, könnte einen traurig stimmen - jedoch bei der Denkweise von Jesus löst der verlorene Sohn, der, der spät, sehr spät erst zurückkehrt, die größte Freude aus. Und der elsässische Klerus, das sind echt verlorene Söhne. Nach der Rückeroberung der Elsass im Zweiten Weltkrieg, in den 1920er und 30er Jahren, als die Franzosen das Deutsche mit Zwang auszumerzen versuchten, war der Katholizismus das Bollwerk der standarddeutschen und elsässischen Kultur und Sprache gewesen; einer der Namen, die dafür stehen, war Joseph Rossé. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Kirche sprachlich gesehen mit den neuen, blau-weiß-roten Machthabern.
    In einem Jahr will Père Albert erneut eine Elsasser Mass machen. Ich bi gspanne un frai mi druf.

2. Abril 2019
Im Unkel Hans si Grab blibt!

D Wolfsdriibili uf em Grab vu miinem Unkel Hans bliähje desjohr wider arg schen. Dr Stei - e Soldategriz - isch wider süüfer, ich han d Flächte mit ere Drohtbirschte ewäg gmacht. Dr Unkel Hans isch anne 1944 im Lazarett z Kaysersbärg im Elsiss gstorbe. Millione vu Soldate liige in dr Främdi begrabe - mi Unkel het kenne üs em Elsiss an dr Kaiserstuehl iberfiährt wäre, lit in dr Heimet uf em Friidhof. Des glei Soldategrab wir ich bfläge, solang i ka. Un wänn aü an andere Ort diä politisch Korräkte versueche, d Soldate as Verbrächer anizstelle un ihrini Dänkmehler abzschaffe: Ich wir des Grab verteidige, solang i ka.

Worterklärungen: im Unkel Hans si Grab - das Grab von Onkel Hans; Wolfsdriibili - Traubenhyazinthen; Soldategriz - Soldatenkreuz; süüfer - sauber; anizstelle - hinzustellen

26. März 2019
Breisach: Gambier greift Mädchen an

    Laut Polizeibericht hat am Samstagabend kurz nach 21 Uhr ein gambischer Staatsangehöriger nach Angaben der Breisacher Polizei eine Gruppe von Mädchen angegriffen. Der Afrikaner wurde von den Polizisten in Gewahrsam genommen.
    Unvermittelt hat der 25-Jährige einem 13-jährigen Mädchen, das sich mit Gleichaltrigen auf dem Fußweg vom Mc Donald’s zum Bahnhof befand, ins Gesicht geschlagen. Der Vorfall hat sich in der Bahnhofstraße in Breisach abgespielt. Zuvor hat der Mann bereits ein weiteres Mädchen geschubst und am Hals gepackt. Die Jugendlichen flüchteten in die Bahnhofsgaststätte und baten um Hilfe.
    Beim Eintreffen der Beamten wurde der Täter von einem Zeugen festgehalten. [Bravo! So muss es sein.] Der Mann wurde in Handschließen abgeführt, er wurde von der Polizei Breisach über Nacht in Gewahrsam genommen. [Er ist, so darf man vermuten, am Morgen wieder laufen gelassen worden]. Zur Versorgung der zum Teil unter Schock stehenden Mädchen wurde das DRK hinzugerufen, so der Polizeibericht weiter. Die Staatsanwaltschaft Freiburg ist in den Fall eingeschaltet. [Nach bisherigen Erfahrungen dürfte dem Täter aber nicht viel passieren.]

    An diesem Bahnhof steigen zahlreiche Schüler des Schulzentrums Breisach ein und aus; das Gebäude, die Bahnhofsgegend und die Züge und Busse sind relativ stark von Asylbewerbern frequentiert. Zahlreiche Eltern holen ihre Mädchen und Buben stets an den Bahnhöfen ab; das ist aber keine nachhaltige Lösung.
    Es ist zu befürchten, dass die Bevölkerung in Breisach und am Kaiserstuhl auch nach diesem Übergriff nicht aus der politischen Trance und der Gefolgschaft für die Willkommensparteien erwacht. Der Übergriff in Breisach ist einer der kleineren unter hunderttausenden, die von kriminellen Asylbewerbern besonders aus dem islamischen und afrikanischen Raum sowie von anderen kriminellen Ausländern verübt werden. Zu den großen Übergriffen im näheren Umkreis von Breisach zählen die Morde an Maria Ladenburger (Freiburg), Carolin Gruber (Endingen), Anne und Noah Metzger (Teningen) und die Grupenvergewaltigung in Freiburg durch über zehn Syrer. Die seit 2015 sprunghaft angestiegene Kriminalität wird von Medien und Politik kleingeredet. Sie wird nicht ohne einen grundlegenden Politikwechsel eingedämmt werden können.

24. März 2019
Ehrenmordfall Anne u. Noah - die Mutter geht an die Öffentlichkeit

    Anne Metzger wurde am 7. Juli 2017 in Teningen bei Freiburg von ihrem algerischen Lebensgefährten ermordet; der abgelehnte Asylbewerber erstach dabei gleich auch den gemeinsamen Sohn Noah. Ihre Mutter bzw. Großmutter geht demnächst in einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit; sie hat auch das Bild der Opfer - ihrer Tochter und ihres Enkels - herausgegeben.
    Der Täter kam 2002 als Asylbewerber nach Deutschland, wur
de nicht anerkannt, sollte bald abgeschoben werden und entging der Abschiebung durch die Heirat mit einer Deutschen. Anfang 2005 trennte er sich dieser Nasr-Eddine B. von dieser Frau; im April 2007 erhielt er die deutsche Staatsangehörigkeit. 2009 zog er mit Anne Metzger in Freiburg zusammen. Für Anne begann ein Leidensweg: Der Algerier - er war Krankenpfleger - konnte beruflich nicht Fuß fassen, begann Anne zu kontrollieren und von männlichen Freunden abzutrennen; er versuchte besonders auch ihren Kontakt zu den Eltern zu unterbinden. 2013 wurde Noah geboren, Nasr-Eddine spielte Hausmann, Anne verdiente das Geld als Krankenschwester. Als Noah in die Kita kam, legte sich der Vater mit dem Personal an und die Erzieherinnen mehrerer Kitas gaben gegenüber der Polizei an, dass sie Angst vor ihm hatten. Im Dezember 2016 beendete Anne die unerträgliche Beziehung und zog im Mai 2017 von Freiburg nach Teningen. Da stieß der spätere Mörder bereits Morddrohungen aus. Am Morgen des 17. Juli 2017 passte er sie ab, als sie aus der Tiefgarage fuhr, stellte sein Auto quer und zerschlug Scheiben von Annes Fahrzeug, durch die er, bewaffnet mit zwei Küchenmessern, auf Anne einstach; der Bub schrie "nein, Papa, nein Papa" und wurde gleich ebenfalls erstochen. Beide waren im Krankenhaus nicht mehr zu retten.
Die Mutter und Oma der beiden Ermordeten, Marianne Harms-Metzger, wird im Rahmen einer Pressekonferenz der Basisinitiative am 7. April 2019 in Berlin über die Tat und darüber, was falsch läuft und zu tun wäre, sprechen. Bisherige größere Medienberichte sind hinter der Bezahlschranke versteckt.
Quelle: WELT, 25. 3. 2018, mein Gespräch mit Mutter Marianne Harms-Metzger sowie Freiburg Crime.

Die notwendigen Konsequenzen aus diesem und unzähligen anderen ähnlichen Verbrechen seitens muslimischer Männer, darunter oft Asylbewerber, sind:
* Eltern, Lehrer, Medien müssen die Mädchen vor den Gefahren einer Beziehung mit Moslems aufklären.
* Die islamische Masseneinwanderung muss beendet werden. Die Grenzen sind zu kontrollieren, das Asylrecht zu reformieren, die illegalen Einwanderer und die abgelehnten Asylbewerber seit 2015 konsequent abzuschieben, ebenso auch die Kriminellen aus der "alten" Einwanderung. Das ist nicht unmöglich, sondern es fehlt der politische Wille. Um ein Umdenken in der Politik zu erreichen, muss der Wähler die Willkommensparteien abstrafen und AfD wählen. Zugleich muss auf der Straße den Parteien, einschließlich der AfD, Dampf gemacht werden, so wie es die Pegida praktiziert.
22. März 2019
Zwei Minuten Unterwerfung

Nach dem schrecklichen Terroranschlag in Neuseeland auf eine Moschee tragen heute einige oder viele Neuseeländerinnen, darunter auch die Präsidentin,  Jacinda Ardern, Kopftuch. Denn der Täter ist dieses Mal, entgegen jeder Regel, ein Abkömmling der europäischen Alteinwanderer und kein Moslem. Zwei Schweigeminuten wurden im ganzen Land durchgeführt und im Radio und Fernsehen wurde der islamische Gebetsruf, gesendet, Allahu akbar - jener Ruf, den die islamischen Terroristen zu rufen pflegen, wenn sie sich an so vielen Orten der Welt in den Tod stürzen oder ohne zu sterben morden dabei und dutzende oder hunderte Opfer mitnehmen - sei es in Berlin, Paris, London, Bagdad, Kairo oder wo auch immer. Der Ruf bedeutet: "Gott ist größer" [als der Gott der Christen und Juden], und "Ich bezeuge, es gibt nur einen Gott" - das bedeutet: Jesus ist nicht Gott und die christliche Vorstellung der göttlichen Dreifaltigkeit ist Vielgötterei. Das also sendeten die neuseeländischen Seh- und Hörmedien aus, auf arabisch natürlich und der deutsche Michel, äh, nein, der neuseeländische Kiwi blickt dadurch nicht, wie er vereppelt wird. Die deutschen Medien, die ganz verrückt sind vor Bewunderung dieses Rituals der Unterwerfung in New Zealand, verschweigen, ob heute bei den Weißen auch die anderen Regeln und Gebräuche des Islam gelten, wie zum Beispiel, dass die Männer jener Frauen, die Kopftuch tragen, diesen, wenn sie nicht gehorchen, auch das Bett verweigern und sie züchtigen dürfen [wenn sie z.B. das Bett verweigern] - so bestimmt es jedenfalls der Koran in Sure 4:34 und dieses Gebot kennen alle Moslems, selbst diejenigen, die des Lesens und Schreibens nicht kundig sind.

16. März 2019
Anschlag in Neuseeland, Entsetzen in der EU

    Gestern Morgen, im Auto, Deutschlandfunk, kein guter Empfang: Merkel, Maaß, Juncker, alles was Rang und Namen hat, entsetzt. Neuseeland. Was ist passiert? Vulkanausbruch? Nein. Jetzt kapiere ich es: Ein rechtsextremistischer Terroranschlag auf eine Moschee, zahlreiche Tote. Auch heute in der Badischen Zeitung Schlagzeile TERROR IN MOSCHEEN LÖST ENTSETZEN AUS. Mindestens 49 Tote, rechtsextreme Täter, meldet schon die Unterüberschrift. Dieter Ostermann im Kommentar: „Bei beidem, dem terroristischen Massenmord und dessen medialer Inszenierung, liefern sich radikale Islamisten und Islamhasser wie die mutmaßlichen Täter von Christchurch seit Jahren einen unerbittlichen Wettstreit.“ Hm. Ja, da war der Terrorakt von Breivik vor einigen Jahren, aber nicht auf eine Moschee. War was in den USA? Sicher ist nur eins: Im Irak gab es –zig derartige Anschläge auf Moscheen – verübt entweder von Sunniten oder Schiiten auf die jeweils andere Richtung. In der Badischen Zeitung wenig beachtet. Und Anschläge von Moslems auf koptische Kirchenbesucher in Ägypten. Und natürlich die vielen großen islamischen Anschläge in Europa und der Welt auf alles mögliche mit insgesamt unzähligen Toten. So furchtbar der Anschlag in Christchurch ist: Das allermeiste Grauen jahraus jahrein geht von den radikalen Moslems aus.

15. März 2019
Kinderschese

    Diämol bim Edeka isch eber mit ere Kinderschese vor mer gsii. Oder wiä mer hit sait, mit eme Buggy. Gnaü gsait, mit ere Zwillingsschese. Diä isch so breit gsii, ass si numme gnapp an dr Kass verbii kumme isch. Zwei blund glockti Kindli drin, Jessis, des het eim s Härz hupfe lo! Un hinterdra e jungi Mueter, ich han zwei Mol miäße luege – ohni Kopfduech. Diä meischte Miätere, wu mit Schese dur s Dorf laüfe, hän nämlig eins uf (ditschi gits aü no, aber si fahre viilmol mit em Aüto). „Des isch emol ebis nätts! Ass si sich fir Kinder entschiide hän! Iberal, in dr Apetheke, Grundschuele, Arztbraxene, Supermärkt, Uni, Büro, Volkshochschuele, wu dr ani luegsch, hets Masse jungi Fraue, un viil drvu känne des Glick nit! Zu däne zwei goldige Ängili ka mer bloß grateliäre!“ – Des han i welle däre junge Mueter sage, s het mer aber d Sproch verschlage. Villicht dänkt si, was will dänn dä alt Gnattli vu mir, han i gfercht. Des isch aber villicht z viil an Vorsicht gsii. Wahrschiints isch diä Fraü nit in dr Me-too-Bewegung.

Worterklärungen: Kinderschese – Kinderwagen; diämol – vor Kurzem; eber - jemand; Jessis - Jesus; hupfe – hüpfen; Miätere – Mütter; ebis – etwas; däne – diesen; Gnattli – Tattergreis; gfercht – gefürchtet

12. März 2019
Das Abraham-Syndrom des Gutmenschentums

    Die Linken und Grünen huldigen einer Ersatzreligion, denn sie sind der Multikulti-Ideologie so ergeben wie Abraham dem Gott der Bibel. Und ähnlich wie der Stammvater Israels haben sie im Grunde keine Skrupel, ihre Töchter und Söhne auf dem Altar des Schuldkults zu opfern. Morgen erhalten die Eltern von Maria Ladenburger auf Vorschlag der Badischen Zeitung den Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen. Sie glauben weiterhin unbeirrt an die Politik der offenen Grenzen, obwohl ihre Tochter von einem illegal eingereisten Afghanen ermordet wurde.

Lesen Sie hier bitte weiter. Und siehe auch den Eintrag vom 9. März.

9. März 2019
Von Rechten angefeindet ...

    ... so lautet die Schlagzeile der heutigen Druckausgabe der Badischen Zeitung. Was ist passiert? Aha, die Unterüberschrift erläutert: "Eltern der ermordeten Maria Ladenburger erhielten Hassbotschaften / Erstes Interview in der BZ"
    Was ist jetzt schon wieder passiert? Nichts. Der Leser erfährt in der Tiefe des Hauptartikels noch einmal das Gleiche wie in der Überschrift und, dass die "massiven Anfeindungen" nach der Festnahme des Tatverdächtigen erfolgt sind. (Also vor über zwei Jahren.) Im zweiseitigen (!) Interview der BZ und des Kölner Stadtanzeigers mit den Eltern der Ermordeten stellt sich nach langem Lesen heraus, dass die Eltern miterleben mussten, "wie das Schicksal unserer Tochter instrumentalisiert wurde, wie mit ihrem Namen Hass geschürt wurde." Das kommt erst auf Anfrage der BZ heraus; das Blatt hakt weiter nach: "Sie sind aus dem rechten politischen Spektrum massiv angefeindet worden." Frau Ladenburger antwortet: "Das war sehr, sehr schmerzlich, besonders wenn es auf zum Teil unflätigste Weise gegen unsere Tochter ging."

    Das ist alles, die BZ macht den heutigen Aufhänger daraus. Die Ungeheuerlichkeit, dass ein hochalimentierter Asylbewerber brutalst vergewaltigt und gemordet hat, wird dagegen klein geredet. Die Bösen des heutigen Tages sind erneut die "Rechten".
    Gewiss, es gibt auch bei den "Rechten" Idioten und abgehalfterte Elemente, die einen unflätigen Stil drauf haben. Ich bin dem in Foren schon begegnet und habe die Betreffenden gefragt, ob sie von Blödheit oder vom VS gesteuert sind (man weiß aus dem NPD-Prozess, dass es so eine VS-Steuerung gibt). Aber Clemens Ladenburger ist in Brüssel hoher Beamter der EU-Kommission und damit im Organisationszentrum der Masseneinwanderung in Europa tätig und muss sich schon kritischen Fragen und Bemekungen stellen. Aber das Interview zeigt, dass man den Kopf in den Sand steckt. Die BZ fragt: "Wie kann Gott das zulassen?" Die Eltern antworten genauso abwegig, wie die BZ fragt: "Gott wollte das nicht, was Maria angetan wurde. (...) Aber er hat uns als freie Menschen erschaffen - und uns damit auch die Möglichkeit gegeben, Böses zu tun." Das mag ja sein, aber die Mörder und Vergewaltiger haben Merkel und die politische Kaste hereingelassen und tun es immer noch. Und die EU organisiert es europaweit.
    Am kommenden Mittwoch bekommt das Ehepaar Ladenburger in Berlin den "Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen" - auf Vorschlag der BZ und des Kölner Stadtanzeigers.

3. März 2019
Dominus vobiscum

    Nach mehr als einem halben Jahrhundert war ich heute Morgen zum ersten Mal wieder in einer lateinischen Messe. Halt, stimmt nicht ganz: Auch bei der Papst-Messe vor ein paar Jahren auf dem neuen Messplatz in Freiburg sprach Benedikt XVI einige Gebete/Messteile auf Lateinisch und ich war sehr gerührt durch diese Begegnung mit dem Ritus, der in meiner Kindheit und Ministrantenzeit geherrscht hatte. Dominus vobiscum - ich kenne heute noch die Antworten auf diese und andere Gebete des Priesters auswendig.
    Heute Morgen waren keine tausende da in der Erentrudis-Kapelle auf dem Tuniberg. Aber Familien mit vielen Kindern. Der Pfarrer ist in der alten Messe dem Altar und nach Osten – das bedeutet: Gott – zugewandt, während er in der modernen Messe dem Volk zugewandt ist. Beides ist von tiefer Symbolik. Dem Volk zugewandt war der Priester heute Morgen aber auch beim Evangelium und der Predigt. Er verlas das „Hohelied der Liebe“ aus einem Brief des Heiligen Paulus (1 Korinther 13). Der Prediger bezog sich darauf, um auf die Fastenzeit einzustimmen. Er erzählte die Geschichte vom Einsiedler Makarius, der in der ägyptischen Wüste Jahrzehnte gefastet und verzichtet hatte. Er hatte geglaubt, einen sehr hohen Grad der Liebesbezeugung zu Gott erreicht zu haben, aber ein Engel sagte ihm im Traum, die beiden Frauen in der Stadt seien ihm noch über. Er forschte nach und erfuhr von jeder der beiden, dass sie ein normales Leben führten, aber in ihrer Ehe nie ein böses Wort gesprochen hatten.

    Der Priester gab uns Kirchgängern für die Fastenzeit mit: Es kommt nicht nur auf das Fasten des Magens an, sondern auch auf das Fasten der Zunge. Mir fiel, da mich das in letzter Zeit sehr bewegt, gleich der Zwist innerhalb der AfD ein und, dass der Rat gewiss beiden und nicht nur einer Seite gut tut. Aber hier in der Erentrudiskapelle war das vordergründig auf die Ehe gemünzt, die der Priester als gar nicht nebensächlich, sondern als heiliges Sakrament darstellt.
    Der Gottesdienst war – verglichen mit dem, was die Offiziellen bieten – wohltuend unpolitisch, scheinbar. Aber wenn dieser Geist in unserer Gesellschaft noch vorherrschen würde, hätten wir kein Problem mit Islamisierung, Rückgang der deutschen Bevölkerung und allgemeiner Verrohung der Sitten und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

2. März 2019
Was ist los mit der AfD?

    Wenn man derzeit die Nachrichten verfolgt, könnte man „uf dr Soi furt“, wie eine alemannische Redensart es bildlich darstellt: auf der Sau fortreiten. Da hangelt sich die Regierung von Zumutung zu Zumutung. Eine Opposition existiert nicht. Oder doch? In den meisten Medien wird ihre Arbeit konsequent totgeschwiegen. Im ersten Jahr nach der Wahl der AfD zur drittstärksten Kraft im Bundestag hat sie 586 parlamentarische Initiativen unternommen, darunter 16 Gesetzentwürfe, 66 eigene Anträge und 504 Anfragen. Keiner der Gesetzentwürfe und Anträge wurde von den Altparteien angenommen, während die AfD vernünftigen Entwürfen und Anträgen der anderen – ja, auch die gibt’s – grundsätzlich zustimmt. Über das Wenigste davon berichtete etwa die linkslastige Badische Zeitung. Auch die Arbeit der AfD-Fraktion im Stuttgarter und in anderen Landtagen bleibt im medialen Dunkeln. In grellem Licht zeigen die Blätter und die Rundfunk- und Fernsehanstalten dagegen angebliche Skandale um die AfD. Wenn in der Stuttgarter Landtagsfraktion versucht wird, den Vorsitzenden abzuwählen – in einer demokratischen Partei ein legitimer Vorgang – sprechen die Medien von "Putschversuch", um nur ein Beispiel von unzähligen zu nennen. Und dann diese nicht enden wollende Anklage gegen den „Rassismus“, das „Nazitum“ der AfD und die Aufteilung in weniger böse, halbwegs vernünftige AfDler einerseits und in die ganz Bösen andererseits, die zu entfernen seien. Und das Ansetzen des Verfassungsschutzes auf die AfD, das möglich wurde, nachdem der unparteiische Maaßen an der Spitze des Dienstes durch den strammen CDU-Mann Haldenwang ersetzt wurde. Mit dem VS wird die mediale Daumenschraube noch verstärkt. Die nun seit Jahren massiv betriebene Strategie der Medien und Altparteien bleibt in der AfD nicht ohne Wirkung. Manche versuchen sich unter den Schlägen wegzuducken und den Auftrag der Medien zu erfüllen: den rechten Flügel hinauszusäubern. Gleichzeitig entledigt man sich dabei unliebsamer Konkurrenten und Kritiker. Dass, wenn A hinweggesäubert ist, die Medien den Kopf von B fordern werden und später den von C, wollen und wollen einige der ehemaligen CDUler, der verängstigten Beamten und einige politische Analphabeten in der AfD nicht begreifen.
    Soll man darob „uf dr Soi furt“? Besser nicht. Lieber mal über die eigenen falschen Vorstellungen nachdenken. Es wäre unrealistisch, zu glauben, in der einzigen wirklichen Oppositionspartei des Landes säßen nur edle Menschen und in den anderen Parteien nur böse. Dass, solange es Demokratie in der AfD gibt, auch Widersprüche offen zutage treten werden, ist völlig normal. Die relative Stille in der CDU ist Friedhofsstille. Björn Höcke, der als die Inkarnation des Bösen in der AfD gilt, rät: „Je hysterischer die herrschende Kaste reagiert, je aggressiver sie um sich schlägt wie ein kleines, bockiges Kind, dem man das Spielzeug wegnehmen will, desto ruhiger sollten wir werden und den ganzen ätzenden Schmodder, den sie über uns auskippen, souverän und stoisch abtropfen lassen. Wir brauchen uns für nichts zu rechtfertigen – schon gar nicht vor den Zerstörern unseres Landes.“

2. März 2019
Z Obe z Rothwiil un z Kabul

    Dr Holger het e Dochter un e Suhn, s gehn beidi uf Briisach in d Schuel, miän alli Dag an dr Bahnhof uf dr Zug. Diämol hämmer iber d Asylante gschwätzt. Alli, wu do gstande sin in däm Greis, hän zuegä, ass es do wennig Verfolgti git, ass viil kumme go e besser Läbe ha. „Aber z Afghanischtan isch des anderscht“, sait dr Ding. „Ich känn do eber guet, däm si Familiä wohnt z Kabul, un diä kenne z Nacht nicht ohni Angscht uf d Stroß. Nit emol nit am Dag. Do ka alliwiil ebis sii, Bumbeäschläg un so.“ Ich sag zum Ding: „Ja, des ka dr z Berlin oder z Paris aü bassiäre. Un z Rothwiil oder z Achkarre oder egal wus isch: S losst doch niäme meh d Kinder ellei an dr Bahnhof, wu meh Asylante wiä Ditschi sin!“ Do sait dr Holger: „Säll stimmt, ich hol miini z Nacht aü ab.“ Un dr Bernhard sait: „S isch sogar mir mulmig, wänn i z Briisach umstiig oder wart, un s hocke Araber uf em Gländer un gaffe eim a!“ Ich sag: „Mer mueß halt nämme, was mer bstellt het. Mer wehlt CDU, SPD un so witter un bikunnt des, was sie eim gän!“

Worterklärungen: z Obe - am Abend; z Rothwiil - in Oberrotweil; miän - müssen; alli Dag - jeden Tag; uf Briisach - nach Breisach; kumme go e besser Läbe ha - kommen, um ein besseres Leben zu haben; nit emol nit - nicht einmal; alliwiil - immer; niäme - niemand; eim - einem; nämme - nehmen; gän - geben

21. Febber 2019
Kangal am Kaiserstuehl

    Dr Maremmano Abrurezzese isch e italiänische Hirtehund un e baar Natürschitzer hän vorgschlage, dä Hund aü im Schwarzwald iizsetze, ass er d Schef vor dr Welf schitzt. Do fallt mer dr Kangal ii, des isch e Hund, wu ganz ähnligi Eigeschafte wiä dr Maremmano het.
    Ich känn dr Kangal siter anne 81 … Do bin i im e kurdische Dorf gsii, bloß e baar Hiisli, un han bi Lit ibernachtet, han z Nacht e eigini Kammere bikumme – diä Eigene sin wiä Elsardine im andere Zimmerli gläge. Gaschtfreijndschaft isch s Hegscht biinene. Soviil vu däm Dschai han i drunke, ass i mittle in dr Nacht hätt sotte üsdrätte, s het inne natiirlig kei Abort gä un wun i drno vor d Dire will, stehn do däne ihrini zwee Kangal, Kärli wiä gleini Kälbli. Ich gang wider hinterschi un mach d Dire zue! Ich, dr Gascht, hätt jetze d ganz Familiä gweckt, wänn i im Hassan gruefe hätt, ass er mi nüs begleitet un d Hind hebt. Des hani i nit welle un hans verhebt – e unvergässligi Nacht!
    Jetzt hets nit numme z Kurdischtan, nai, aü bi uns do am schene Kaiserstuehl Kangal. Z Bahlinge het allewäg eine e Terrier dot bisse un e Dschoggeri agfalle, so ischs im Kaiserstühler Wochenbericht gstande. E Dschoggeri – was ränne diä aü iberal rum! Diä hätts doch kenne wisse, wu doch z Ändinge, viär Kilemetter näbe dra, eini umbrocht wore isch! Jetz nimmt mer im Bsitzer beidi Hind ewäg un will si in anderi Händ gä.
    Des Diärli mit siinene 60 Kilo, wu dr Terrier erledigt het, kennt mer jo jetze in dr Schwarzwald verfrachte, ass es derte d Maremmano unterstitzt un Schef hiätet un d Feijnd abhaltet – aber nai, nit ass es eso e Wolf umbringt. Dr Isegrim stoht unter em stränge Schutz vu dr EU – däm derf kei Kangal kei Hoor grimme.

Worterklärungen: ich dät ender – ich würde eher; siter anne 81 – seit 1981; Kammere - Zimmer; biinene - bei ihnen;  gä - geben; däne ihrini zwee - deren zwei; Dschai - Tee (in orientalischen Sprachen); hätt sotte üsdrätte – hätte austreten sollen; hinterschi – rückwärts; ass – dass; d Hind hebt – die Hunde festhält; verhebt – verhalten, unterdrückt; numme – nur; allewäg – auf jeden Fall; Diärli – Tierlein; Isegrim - Märchenname vom Wolf

18. Februar 2019
Maaßen liest CDU die Leviten

    Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hielt bei der „WerteUnion“ der CDU eine bedeutende Rede. Maaßen ist CDU-Mitglied und in der WerteUnion sammeln sich konservative Kritiker des Kurses von Angela Merkel. Der oberste Verfassungsschützer wurde von Merkel und Nahles aus seinem Amt geschasst und durch einen willfährigen Beamten ersetzt; seitdem kann der Staatssicherheitsdienst im Kampf gegen die Regierungsgegner von Rechts, insbesondere auch gegen die AfD, eingesetzt werden.
    Maaßen moniert, es gäbe immer noch 500 illegale Einreisen pro Tag aus sicheren Drittländern nach Deutschland. „Hinzu komme politisch gewollter Familiennachzug. Das seien rund 200 000 Migranten pro Jahr“, so gibt BILD Maaßen wieder. „Noch immer kämen 70 Prozent ohne Papiere und werden aufgrund von Eigenangaben registriert.“ Maaßen spricht von 230 000 Ausreisepflichtigen, beim Vollzug [der Ausreisen bzw. Abschiebungen] gehe es aber nicht voran, die Politik habe immer neue Abschiebegründe geschaffen. „Die CDU hat sich immer wieder darauf eingelassen, Rechtsattrappen zu schaffen.“ „Rechtsattrappen“ – das Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – das sind wohl die Festschreibungen neuer Abschiebegründe, also etwa: der Abzuschiebende fühlt sich krank, er ist nicht vor Ort, wird aber auch nicht inhaftiert, er sei im Heimatland nicht sicher (die Asylentscheider haben zwar das Gegenteil gesehen), er hat eine Ausbildung aufgenommen, er wird statt nach Nigeria nach Italien abgeschoben und ist wenige Tage später wieder da und darf einen neuen Asylantrag stellen und und und.
    Ich habe lange nichts mehr über die Gesamtzahl der notwendigen Abschiebungen gehört, von keiner Partei entsprechende Forderungen gehört. Es ist verdienstvoll von Maaßen, dass er wieder einmal eine Zahl ins Gespräch gebracht hat, wenngleich meines Erachtens seine 230 000 um ein Vielfaches zu niedrig sind. Etwa in Syrien ist der Krieg im größten Teil des Landes zu Ende und es gibt keinen Grund mehr für subsidiären Schutz oder gar Familiennachzug. Die Leute können heim und die Afrikaner und Afghanen sowieso. Neulich hat jemand von einem bekannten Afghanen in Kabul erzählt, der klagte, man könne sich nachts nicht ohne Angst draußen bewegen. Eine Abschiebung sei da unmenschlich. Ich sagte: „Du lässt deine Kinder ja nachts auch nicht mehr alleine vom Bahnhof heimlaufen. Aus Angst vor afghanischen Asylanten.“
    Alle reden von „Integration“ statt von Abschiebung. Nicht Maaßen, er erklärte: „Die Fehler von 2015 wirken nicht nur fort, sie werden täglich wiederholt. Das Hauptinstrument liegt in den Händen der der Migranten: Wenn sie sich nicht integrieren wollen, scheitern alle Bemühungen zur Integration.“ Maaßen ist Realist und nicht von den Interessen der Asylindustrie gesteuert; dass ein Mann, der fähig ist, Folgendes zu erklären, wegmusste, ist klar: „Ich halte es für wenig wahrscheinlich, ich persönlich würde sogar sagen für abwegig, dass wir die Personen, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, wirklich integrieren können.“
    Auf der Versammlung der WerteUnion zeigte sich ein wunderliches Bild. Den wenigen noch aufschauenden und mitdenkenden Zeitgenossen ist unvergesslich, wie Merkel noch vor ein paar Wochen bei ihrer Verabschiedung als CDU Chefin einen neunminütigen Beifall erhielt, eine Ovation, auf die die drei großen Diktatoren des 20. Jahrhunderts stolz gewesen wären. Es wäre interessant zu wissen, wie viele Mitglieder der WerteUnion dabei waren. Neun Minuten für eine Frau, die die CDU und Deutschland kaputtgewirtschaftet hat. Bei dieser Partei ist - wie Maaßen in dieser Rede monierte - tatsächlich die Loyalität zur Partei größer als die zum Land. Bei der WerteUnion wurde jedenfalls auch Maaßen „umlagert wie ein Pop-Star“, als er fertig ist, so berichtet die Neue Züricher Zeitung, „erheben sich die etwa 150 Zuhörer der «Werteunion» von ihren Sitzen, sie klatschen laut und rhythmisch.“ BILD spricht von „lautem Beifall vor stehendem Auditorium“, und: „sogar Selfies muss er mit den Unionsleuten machen“.

12. Febber 2019
Wiä mir dr Tomi Ungerer dänkt

    S isch anne 2001 gsii, ich han scho sibzeh Johr as Handwärker in dr Uniklinik gschafft gha, viil Routine drbii, s isch eim scho mänkmol d Decki uf dr Kopf gheit. So bin i emol in dr Kinderklinik bin ere Repratür gsii, wu mer sich fascht s Griz un d Gnoche broche het, wel mer an diä Ventill un Düse küüm dra kumme isch, wu hinter dr Maschin gsii sin. S het aber alliwiil e guet Mittel gä, zum eim do wider ufmuntere: Wänn zum Biispiil d Arbet guet battet het un s hets eber gmerkt un eim e Lache oder e Dankschen gschänkt het oder ...
    An sällem Dag in dr Kinderklinik her i uf eimol Stimme im Korridor, eini drvu mit eme ganz unverkännbare elsässische Akzänt. Mir schwant ebis, ich gump uf un gang in dr Gang: Dame un Herre in wisse Kittel kumme drhär, un in dr Mittli vun ene e Mann in Schwarz, mit graaje Hoor: Wänn des nit dr Tomi Ungerer isch, friss i e Bäse ... Ich gang eifach ani un schittle däm Mann d Hand. „Ah ...? Äh ...!?“, sait er. „Ihr kenne mich nit känne“, sag i zue nem, „aber ich känn Eich! Schen, ass er do sin!“
    Meh han i diä Herrschafte nit welle stere un han mi wider an d Arbet gmacht. Dr Tomi Ungerer! I han e aü nur üs em Fernseh, üs sinene Biächer, Bilder un Ufsätz kännt. Dä Mann het z Frankrich, z Paris z erscht ke Bei uf dr Bode bikumme, as Kinschtler üs em Elsiss. No isch er 1957 entteischt uf Amerika gange un isch escht derte zu sinem Wältruehm as Zeichner un Karrikaturischt kumme. Dr het aber nit vergässe, wu ner härkunnt. Dr het sich fir d elssässisch Sproch iigsetzt, het viil anders Guets gmacht, un – typisch! – in dr Kinderklinik, do het er mit gräbskranke Kinder zämme gmolt ... Diä Kinder sin sicher glicklig gsii an sällem Tag ... un ich erscht!

Worterklärungen: Febber - Februar; wiä mir … dänkt – wie ich mich an … erinnere; anne 2001 – im Jahr 2001; mänkmol – manchmal; gheit – gefallen; Griz - Kreuz; alliwiil – immer; gä – gegeben; eim – einen; eber - jemand; battet – gelungen; sällem - jenem; gump – springe; gang - gehe; graaje Hoor – grauen Haaren; ani – hin

11. Februar 2019
Tomi Ungerer, ein politisch unkorrekter Elsässer

    Vorgestern starb Tomi Ungerer, der große elsässische Künstler mit Weltgeltung. Er stellte sich unter anderem mit Karrikaturen auf die Seite der Elsässer, deren alemannischen Sprache ("Elsässerditsch") von den französischen Siegern des Zweiten Weltkriegs nach der Wiedereingliederung des Elsass unterdrückt und fast ausgemerzt wurde. Es gibt eine Karrikatur Ungerers aus den 70er Jahren mit einem Storch, dem man mit einem Nagel den Schnabel durchbohrt und verschlossen hat. die französische Bildunterschrift lautet auf Deutsch: "Storch, Storch, du hast kein Glück, jetzt, wo du in Frankreich bist. Man hat dir den Schnabel zugenagelt". Eine andere Karikatur zeigt eine Lehrerin, gekleidet wie Marianne, das Symbol für Frankreich, die einen Buben an der Zuge gepackt hat und in die Höhe lüpft. Sie belehrt ihn: "Il est chic de parler francais" - es ist schick, französisch zu sprechen.
    Diese Karrikaturen aus den 70er Jahren sind keine einmaliger Ausrutscher Ungerers, er hat sich immer politisch unkorrekt verhalten. Ein anderes Beispiel:
    Am 21. Dezember 2001, zur Zeit der amerikanischen Intervention im Irak, bei der ein blühendes Land vernichtet wurde, zerstört wurde, sagte er gegenüber der Zeitung DIE WOCHE bezüglich des islamischen Terrors: "Woher kommt denn die Globalisierung des Terrors? Weil die Amerikaner seit Jahrzehnten keinen Respekt vor dem Rest der Welt zeigen. Und der rote Faden dabei ist der amerikanische Materialismus, der „quick dollar“ und die Arroganz des Geldes. Die Welt kann ruhig kaputtgehen, solange man noch ein Geschäft machen kann. Das ist durch die Globalisierung noch schlimmer geworden, denn die Amerikaner profitieren davon am stärksten."
    Er hielt die Umarmung der Europäer durch die USA für verhängnisvoll: "Ich bin schon seit Jahren dafür, dass die Amerikaner die Nato verlassen. Europa muss sich von Amerika emanzipieren."
    DIE WOCHE fragte: "Immerhin hat Europa den Amerikanern die Befreiung vom Faschismus zu verdanken." Ungerer meinte: "Ja, natürlich, das sollte man nichtvergessen, aber die haben damals auch keine Rücksicht genommen. Denken Sie nur an Hiroshima und Dresden. Die hätten ihre Überlegenheit auch anders demonstrieren können. Ich bin selbst als 13-Jähriger [im Elsass] von den Amerikanern beschossen worden. (...) Ich bin mit meinen Hühnern aufs Feld gegangen, da kam so ein amerikanischer Tiefflieger und hat mich aufs Korn genommen. Zzzzzzz, wie eine Nähmaschine schlugen die Kugeln ein. Glücklicherweise hat er nur meine Hühner getroffen, aber eine Familie, die unter einem Heuwagen Deckung gesucht hat, die hat's erwischt."

    Deine Gebeine mögen in Frieden ruhen, lieber Tomi Ungerer, Dein Geist möge ewig weiterleben!

7. Februar 2019
Dietenbach: Badische Zeitung unterläuft Bürgerentscheid

    Am 24. Februar findet in Freiburg eine Bürgerentscheid statt, in dem es um die Frage geht, ob im Freiburger Gewann Dietenbach ein großes Neubauviertel entstehen soll. Die Gegner der Bebauung dieser großen landwirtschaftlichen Fläche haben über einen Bürgerentscheid (eine Unterschriftensammlung) diesen Bürgerentscheid durchgesetzt. Sie wollen ein „ja“ zum Erhalt von Landwirtschaft und Natur dort.
    Doch was tut die Badische Zeitung? Heute, gute zwei Wochen vor dem Bürgerentscheid am 24. Februar, nimmt sie mit dem Ergebnis einer repräsentativen Umfrage massiven Einfluss auf den Entscheid. Sie hat diese Umfrage beauftragt und das Ergebnis deckt sich – wer hätte das gedacht - mit der Positionierung der Stadtverwaltung und der Altparteien! Dietenbach soll bebaut werden! Der Eingriff der Badischen Zeitung wird dazu führen, dass die Beteiligung am Bürgerentscheid gering ist, weil viele Leute denken werden, jetzt ist sowieso alles gelaufen. Die Diskussion pro und contra wird gerade in den entscheidenden zwei Wochen nicht mehr groß laufen.
    Das ist ein schwarzer Tag für die Demokratie, einer mehr. Das muss man sagen, egal wie man zur Zukunft von Dietenbach steht. Die Mehrheit der Befragten hat die Bebauung befürwortet – na klar, die Wohnungssituation im Bereich bezahlbarer Mieten ist äußerst angespannt, auch wegen der Masseneinwanderung der letzen paar Jahre, die immer noch weiter geht. Die Auswirkungen sind in Freiburg bei der öffentlichen Sicherheit, besonders aber auch auf dem Wohnungsmarkt zu verspüren. Was wohl die Stadtverwaltung und die Altparteien im Schilde führen? Wohnraum für die in prekären Verhältnissen lebenden Freiburger schaffen, die mit den Neuzuwanderern auf dem Wohnungsmarkt konkurrieren müssen??? Ich enthalte mich der Antwort.

4. Februar 2019
Alle Dissidenten auf einen Haufen!

    Wenn man sieht, wie die deutsche Intelligenz und allerlei andere Arrivierte sich mit Haut und Haar diesem Merkelstaat verschrieben haben, kann einem schlecht werden. Aber gut, das ist nichts Ungewöhnliches, das gabt es immer wieder in der Geschichte, ist sozusagen Normalität. Freuen wir uns lieber an den doch zahlreichen Dissidenten, die es gibt. Wenn sie alle auf einem Haufen auftreten würden, wären sie unübersehbar, trotz der Schweigetaktik der Medien.
    Schweigetaktik? Ja, da hält Henryk M. Broder eine fulminante Rede vor der Bundestagsfraktion der AfD, und die Medien verschweigen es oder verzerren es zur Unkenntlichkeit, indem sie in den Vordergrund stellen, wie ungeschickt er von Alice Weidel umarmt wurde. Seine satirischen Sätze werden herausgegriffen und als Ernst hingestellt – die Blätter sind sich für nichts zu schade. Da ist Jörg Kachelmann, der vom Feminismus und den Medien geschändet wurde – er macht die Grünen lächerlich. Es fing an mit Eva Herman, die als Nazi-Fan, als Mutterkreuzträgerin geschmäht wurde und aus dem Fernsehen hinausgeworfen wurde – buchstäblich aus der Sendung mit Kerner und aus ihrem Job als Ansagerin. Sie hat sich zum Widerstand aufgerafft und leistet ihn mit solider Arbeit beim Kopp-Verlag. Über Sarrazin muss kein Wort verloren werden. Politiker verlassen ihren ehemaligen Brotgeber, der verrückt geworden ist – überregional bekannt wie der CDU-Flüchtling Erika Steinbach werden die wenigsten. Barbara Scheel, die Witwe des früheren Bundespräsitenten, sorgte bei Anne Will „mit ihrem unterschwellig rassistischen Weltbild für einen kleinen Albtraum“, sie erklärte nämlich: In dem Pflegeheim von dem ich rede, ist jeder zweite Ausländer und spricht kaum Deutsch. Wir haben einen schwarzen Afrikaner, so wie ich ein weißer Europäer bin und wir haben 90-jährige Frauen, die sollen sich intim von so einem Menschen pflegen lassen. Die haben erst mal einen Schock. Wenn ich an Jogi Löw denke, tut es mir leid, ein Badener zu sein. Aber letztens hat der Handballer Stefan Kretzschmar den politisch Korrekten den Kopf gewaschen. Sänger singen so gerne das Lied derer, aus deren Hand sie fressen. Altmeister Udo Jürgens hat aber schon vor der syrisch-afrikanischen Masseneinwanderung über den Islam geurteilt, da würde ich rot werden. Und der Altrocker Peter Krause hat kürzlich trotzig Andreas Gabalier verteidigt, der aus dem linken Kultur-Establishment heraus als homophob, frauenfeindlich usw. kritisiert worden war.
    „Die politische Korrektheit liegt wie Mehltau auf unserem Land“ – von wem ist dieser Satz nochmal, von Björn Höcke? Unzählige Prominente machen deutlich, dass sie die deutschen Rede- und Denkverbote verabscheuen. Wenn sie mal alle auf einem Haufen auftreten würden, wären sie ein unübersehbares Heer. Aber der Deutsche leidet lieber allein und daheim.

2. Febber 2019
Z Wolfach e Wolf …

    Diämol het z Wolfach e Wolf e Schof grisse. Bloß ei einzigs Schof, des isch doch nyt gege die 34, wu emol e Wolf oder villicht meh wiä eine an dr Rögnitz in Mecklenburg-Vorpommen grisse het oder gege diä 32, wu eine z Bad Wildbad im eigene Pferch umbrocht het.
    Dr NABU, wu sich viil um d Vegel kimmeret het, macht jetzt aü Kampagne fir des Raübdiär. Z Rothwiil het sich d Kindergruppe vum NABU im Pfarrsaal droffe; s isch in dr Zittig effentlig drzue iiglade wore un do hän Erwagsini in dr Kinder zwoo Stund lang „spielerisch den Wolf und seinen Lebensraum“ vermittlet, wahrschiins sin do eso bravi Welf wiä dä vu Wolfach vorgstellt wore. Im Matrial zum NABU-Unterricht iber „die fazinierende Welt der Wölfe“ isch aü e „Wolfslied“, do drin heißts: „… sie sind wunderschön – leider gab’s in unserm Land lange keine mehr – nein, du bist kein Streichelhund, nein, du bist nicht zahm, doch das ist noch lang kein Grund, dich nicht gern zu ham – wundervolle Wesen wanderten von Ost nach West und es werden mehr, wenn du sie lässt ...“ D Gschicht vum Rotkäppli, wu dr Wolf s Großili frisst, wird in däm Liäd as verloge higstellt.

    Villicht kennt mer jo aü emol dä Wolfacher esälber iilade - s sin 66 Kilemeter vu derte bis uf Rothwiil un des "wundervolle Wesen" dät diä Strecki im e Dag lässig schaffe. Un wänn er kunnt, nit strichle ("nein, du bist kein Streichelhund"), liäber üs sicherer Entfernung mit Teddybärli wärfe, oder besser mit Stoffschefli, des hän si liäber …

Worterklärungen: Febber - Februar; z Wolfach – in Wolfach (Schwarzwald); diamol - kürzlich; nyt - nichts; Raübdiär – Raubtier; Rothwiil – Oberrotweil am Kaiserstuhl; wahrschiins – wahrscheinlich; Rotkäppli – Rotkäppchen; Großili – Großmutter; derte - dort

2. Februar 2019
Gegen AfD und „die Deutschen“:
Götz Alys Philippika im Thüringer Landtag

    Der Historiker Götz Aly hielt am 25. Januar 2019 vor dem Landtag in Thüringen eine Rede zum Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Dabei setzte zu einem Rundschlag an, bei dem niemand verschont blieb: Die AfD, namenlich Höcke und Gauland nicht, die Wehrmacht nicht, die deutschen Protestanten nicht und überhaupt die „vielen Zehnmillionen Deutschen“ blieben nicht verschont, die ein „Werk des Hasses, der Zerstörung und Selbstzerstörung“ vollbracht hätten. Doch der Geschichtsprofessor blendet einen Teil der Realität aus und verfälscht sie somit: Lesen Sie bitte hier weiter.

1. Februar 2019
Fahrvebote an B 31:
Die Ökodiktatur in Sicht

    Vor Kurzen haben 112 Lungenfachärzte den EU-Genzwert, nach dem in Deutschland (und nur in Deutschland) Fahrverbote erlassen werden, für unsinnig erklärt und eine Gesundheitsgefährdung durch die 40 Mikrogramm Stickoxide ausgeschlossen. Ein paar Tage später kündigte das Regierungspräsidium Freiburg an, im Stadtgebiet die B31 für ältere Dieselfahrzeuge (Schadstoffklasse I bis III) zu sperren, weil da an einer Messstelle dieser Grenzwert gelegentlich überschritten wird.  Die B31 ist eine für Frankreich und Süddeutschland höchst bedeutende West-Ost-Verkehrsverbindung. Dieser Irrsinn hat eine lange Vorgeschichte:
    Teile der 68er Studentenbewegung nicht nur in Freiburg wollten eine kommunistische "Diktatur des Proletariats" errichten, wie es sie in der Sowjetunion, in der DDR gab; andere wollten das ebenso diktatorische chinesische Modell kopieren - zu Letzteren gehörte ich. Aber die Arbeiterklasse wollte nicht, ich bald auch nicht mehr. Danach versuchten es meine ehemaligen Genossen ohne Proletariat - indem sie den Weg durch die Institutionen beschritten. Seit Längerem sind unzählige Alt-68er in den Institutionen präsent und dominieren - in den Redaktionsstuben der Relotius-Presse, den Universitäten, den Schulen, den Vorständen der Parteien, auf den Regierungsbänken, in den Stadträten, in der Vorstandschaft der Vereine und und und bis hinein in die Führungskader der Kirchen. Auch die Generation der Schüler der 68er ist bereits etabliert, hat vielfach ihre grau und alt gewordenen Vordenker bereits beerbt.
    Der Sozialimus/Kommunismus hat ein historisches Fiasko erlitten, das 1990 beim Fall des Eisernen Vorhangs endgültig besiegelt war. Hatten die osteuropäischen und chinesischen Kommunisten sich vor allem auf wirtschaftpolitischem Gebiet versucht, gehen die Alt-68er auf Gebieten vor, auf denen die nicht gleich Mangel, Armut und Hunger entsteht, sondern wo die Wirkungen versteckt und verspätet zutage treten. Sie betreiben die kommunistische Gleichmacherei auf der gesellschaftlichen und kulturellen Ebene. Hier werden jetzt Mann und Frau gleichgemacht und Quoten eingeführt, die Gender-Ideologie erklärt die Geschlechter sogar zur Schimäre und behauptet, jeder könnte jedes sein - mal Mann mal Frau, mal geschlechtslos usw.; Homosexuelle werden mit Familienvätern- und Müttern gleichgestellt. Illegale Einwanderer über die Asylschiene werden den Einheimischen gleich- oder bessergestellt und erhalten vom ersten Tag ihrer Ansiedelung an die selben oder mehr Sozialleistungen wie Deutsche, die Jahrzehnte gearbeitet haben. Schüler dürfen in Baden-Württemberg alle aufs Gymnasium geschickt werden, auch wenn sie die Hauptschule kaum packen würden; durch die Absenkung der Anforderungen sollen alle das gleiche Abitur erreichen können.

    Die deutsche Wirtschaft wird so auf lange Sicht unweigerlich ihre Stellung in der Welt verlieren; etliche Konkurenten haben bereits die Nase vorn. Dass es nicht schon weiter bergab gegangen ist, liegt daran, dass noch Millionen Menschen alter Schule arbeiten und unzählige Betriebe nicht nach ideologischen, sondern noch nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden. Viele junge Leute leisten nicht wegen, sondern trotz der Ideologisierung der Schule noch viel. Die allgegenwärtige bürokratische Knebelung und irre Entscheidungen der Ideologen in EU und in deutschen Regierungen gefährden den deutschen Wirtschaftsstandort gleichenmaßen - der Versuch, die Autoindustrie durch unsinnige Grenzwerte und Fahrverbote abzuwürgen, ist nur die Spitze des Eisbergs.
    Was hier entstanden ist, hat ein verfemter Denker den "grünen Kommunismus" genannt und als solchen beschrieben; es ist eine beginnende Ökodiktatur. Um diese noch abzuwenden bzw. wieder rückgängig zu machen müsste der Deutsche Michel aus seinem Dornröschenschlaf erwachen und den drei roten und grünen Parteien im Bundestag die Gefolgschaft kündigen und auch deren Nachbeter abblitzen lassen, die sich noch als "christlich" bzw. "frei" bezeichnen.

30. Januar 2019
Anarchie am Gymnasium

    Baden-Württemberg ist - durch den grünroten Gerechtigkeitswahn - das einzige Bundesland, in dem es keine verbindliche "Grundschulempfehlung" gibt, das heißt, hier bestimmen nicht die Lehrer, sondern die Eltern, auf welche weiterführende Schule das Kind nach der Grundschule geschickt wird. Die rotgrüne Landesregierung hat das 2012 so eingeführt. Das hatte und hat zur Folge, dass Eltern minderbegabter, unerzogener und lernunwilliger Kinder diese aufs Gymnasium schicken können. In Freiburg gehen inzwischen 80% der Kinder aufs Gymnasium.
    Ein Lehrer am Gymi hat mir geschildert, wie es dort aussieht: Es sind Schüler in der Klasse, die kaum Deutsch können und so gut wie keine Chance haben, durchzukommen. Alle anderen Zwischenstufen von Unfähigkeit sind vorhanden. Die Klassen sind kaum beherrschbar, wenn Jungen nebeneinander sitzen, der Lehrer setzt jetzt grundsätzlich Buben neben Mädchen. Ich fragte, ob man da nicht den Moslems die Mädchen liefert und Beziehungen fördert, bei denen am Schluss ein Ehrenmord stehen kann. Der Lehrer meinte, er kann da keine Rücksicht darauf nehmen, er kriegt anders die Klasse nicht gebändigt. Damit dennoch die meisten durchs Abi geschleust werden können, senkt man die Anforderungen. (Zur Erinnerung: In der 50er Jahren lernte ein Gymnasiast noch Altgriechisch, Latein, Philosophie und und und.)
    Ich fragte dann: Warum wählen die Lehrer fast alle grün, obwohl die Partei an der Schule nur Irrsinn produziert? Er meinte, Lehrer würden nicht grün wählen.
    Ich kann es nicht glauben, bei der letzten Landtagswahl 2016 bekamen die Grünen über 30%, die SPD wurde zwar halbiert, hatte aber immer noch über 12%. In Freiburg hatten die Grünen 2016 über 43%, zusammen mit der SPD (13,4%) und der Linken (8,4%) eine satte absolute Mehrheit. Was auch immer die Lehrer wählen: Der Wähler als solcher bekommt an Politik das geliefert, was er bestellt hat. An der Schule ist es Anarchie.

22. Januar 2919
Der Film „Holocaust“ und die Jugend

    Der amerikanische Fernsehfilm „Holocaust“ wurde am 22. Januar 1979 erstmals in Deutschland ausgestrahlt; er wird von den einen als „Wendepunkt in der deutschen Erinnerungskultur“ angesehen, von anderen als Beginn des deutschen Schuldkults. Der Film arbeitet mit Mitteln der Propaganda.

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16. Jänner 2019
Dertemol anne 56: Learning by doing

 Hit han i eber sähne Räbe schniide un do het mer zmol e Schandtat üs miinere Kindheit wider dänkt. Vor däne Lit ihrenem gleine, arme Hiisli in dr Bachstroß ischs nämlig bassiärt. Mi Vatter het im Büro un z Obe uf em Fäld gschafft, mii Mütter het gwäscht, butzt, kocht, bache, der Garte gmacht, isch aü ins Fäld und alles, was uf dr Disch kumme isch, het erscht no langem Schaffe un Schinde miäße wagse un härgstellt wäre. Si het as Jägersdochter sogar Hiähner un alles Wild üsgnumme – friili nit alli Dag un aü nit alli Monet. Un üsser mir sin no drei anderi Gschwischtrig z versorge gsii. Do het niäme Zit gha zum in dr Kinder lehre Fahrrad fahre. Dertemol hets kenni Kinderreder in allene Greßene gha un s groß Fahrrad isch heilig gsii, wel dr Vatter un d Mueter halt numme je eins gha hän un nyt hän welle kabütt ha dra. Mir Kinder hän do viil Freiheit gha, zwar hämmer miäße in d Schuel un viil hän miäße uf dr Acker goh (ich sältener), aber zwische drin hesch änewäg dr Zyt gfunde, zum – Lehre Fahrrad fahre. Un so han i s Velo vu minere Mueter eifach heimlig gnumme, bi uf d Stroß un – losgfahre. Natirlig hets Fiidle nit uf dr Sattel nuf glängt un d Ärm aü nit perfäkt zum Länker. Des Vehikel het irgendwiä e Rächtsdrall bikumme, wun i nimmi han kenne bherrsche. Brämse han i aü nit kenne. Un so bin i ebe vor sällem arme Hiisli mit einem Schlag zum Stoh kumme – mit em Vorderrad zwische dr Bei vun ere alte Fraü.

Worterklärungen: Jänner - Januar; hit - heute; dertemol anne 56 – damals 1956; eber – jemand; het mer zmol … dänkt – erinnerte ich mich plötzlich; friili – freilich; niäme – niemand; Greßene – Größen; hämmer – haben wir; miäße – müssen; änewäg – trotzdem; Fiidle – Popo; sällem - jenem

15. Januar 2019
Bremen: Professionelle Killer, blinder Oberstaatsanwalt?

    Beim Terroranschlag auf den AfD-Politiker Frank Magnitz in Bremen hatte es zuerst geheißen, er sei mit einem Kantholz niedergeschlagen und dann auf den Kopf getreten worden – so sah er nämlich aus (siehe auch meinen Eintrag von 8. Januar). Die Badische Zeitung titelte am 9. Jänner: „ENTSETZEN NACH ATACKE AUF AfD-MANN“ und hier hat sie einmal den richtigen Ton getroffen. Im Fließtext kolportiert sie freilich die dpa und eine Polizeisprecherin: „Wir konnten auf dem Videomaterial [der Überwachungskamera] keinen Einsatz eines Schlaggegenstandes feststellen.“ Die Medien begannen bereits da, den Fall herunterzuspielen und die AfD der Aufbauschung der Tat zu bezichtigen, auch nach der Darstellung des Oberstaatsanwalts im roten Bremen wäre das Terroropfer eigentlich nach einem Rempler in den Rücken nur unglücklich gestürzt. Die unabhängige Auswertung des Überwachungsvideos lässt aber alles offen; durch das Fehlen einiger Sekunden (?!) und die beim jetzigen Stand der Technik unerklärliche Unschärfe der Aufzeichnung lassen Manipulation vermuten. Insbesondere scheint aber der Hauptangreifer ein Profi zu sein, der eine Kampftechnik anwandte und Frank Magnitz offenbar doch einen Gegenstand von hinten her über die Stirn schlug und das Schlagwerkzeug dann einem Mittäter wie ein Staffelläufer übergab - ein Chirurg, Dr. Dieter Neuendorf, sprach und schrieb darüber.

11. Jänner 2019
Stärbebildli

   Friähjer hän si, wänn eber gestorbe isch, Sterbebildli verdeilt. Hit ischs nimmi iberal großi Modi. Kännsch si noch? Mer het do s Bild vum Verstorbene druf gha und e Gebätt. Hit, wu nimmi alli chrischtlig sin, gits villeicht aü Bildli ohni Gebätter. Mer het si im Gsangbuech verwahrt un alli Sunntig in dr Kirch het mer si kenne aluege. Im miinem Gsangbuech liige zum Biispiil d Bilder vu dr Schwiigereltere, vum e Arbetskolleg, vun e baar andere un vum Hans Filbinger – ja, ich bi dertemol z Friiburg im Minschter gsii, wun er gstorbe isch – un schliäßlig han i e Stärbebildli vum Carolin Gruber, wu üs unserem Dorf gstammt isch un vum e Rumän vergwaltigt un umbrocht wore isch. I bi fiähjer scho nit ständig in d Kirch. Aber siter ass „Willkommenskultur“ bredigt wird, gang i no wenniger.  Anderi hän anderi Grind – allewäg gehn z Ditschland numme no 22% regelmäßig in d Kirch. Wu fir s Carolin s Dotegedänke ghalte wore isch, isch friili z Rothwiil d Kirch gschoppt voll gsii un z Ändinge sin si no uf dr Stoß huss gstande, eine drvu ich.

Worterklärungen: Jänner - Januar; allewäg - auf jeden Fall; gschoppt voll - randvoll; huss - draußen (heraußen)

8. Januar 2019
Roter Terror in nicht nur Bremen

    Gestern wurde Frank Magnitz, Vorsitzender der AfD in Bremen und Abgeordneter im Bundestag, mit einem Kantholz niedergeschlagen und schwer verletzt. Die Täter traten auf den Kopf des am Boden Liegenden ein. Eine Werbung der SPD hat sich buchstäblich erfüllt, sie hat den Wortlaut: „Gegen Populisten muss man EINTRETEN – Werdet Mitglied: EINTRETEN.SPD.DE“ [Großschreibung wie im Original]. Diese augenzwinkernde Meldung der SPD Bremen versteht ihre gewaltbereite Klientel wörtlich.
    Diese Entwicklung bahnt sich seit Langem an, auch hier bei uns in Südbaden. In der Endphase des Landtagswahlkampfs 2016 erklärten die Fraktionssprecher des Gemeinderats in Breisach die damalige AfD-Politikerin Frauke Petry zur „persona non grata“. 800 Menschen demonstrierten am 12. März 2016 gegen die Wahlveranstaltung mit Petry auf dem Münsterberg und behinderten und ängstigten Interessenten beim Zutritt zur Veranstaltung. Zuvor auf dem Breisacher Marktplatz erklärte Dr. Birte Könnecke, SPD-Kandidatin, den Demo-Teilnehmern:

„Es geht bei der AfD ja nicht nur um Ausländer, (…), selbst Atomkraftgegner sind für die ja nur Menschen 2. Klasse. Zunächst sind es Worte. Es werden Dinge gesagt wie politische Gegner gehören wie tollwütige Hunde erschossen, oder die Völkerwanderung muss aufgehalten werden; die sich Deutsche nennen und dies fördern, gehören an die Wand gestellt [einzelner Buhruf; Gelächter]. Dadurch werden die Grenzen verschoben, Tabus werden gebrochen und Gewalt wird gesellschaftsfähig gemacht.“

    Mit solchen Lügen schüren Könneke und zahlreiche andere Politiker und Medien die Gewalt gegen die AfD, die Linksextremen nehmen das ständige Gerede von „Nazis“ usw. als Ermutigung für ihren Terror auf, der brachiale Kampf gegen die „Rechtspopulisten“ wird so zur Widerstandshandlung hochgeschrieben. Und das geht jetzt Schlag auf Schlag. Am 8. Dezember 2018 warfen Linksextremisten in Stuttgart eine schwere Holzbank gegen die Windschutzscheibe des Autos, in den Stefan Räpple, AfD-Abgeordneter im Landtag, fuhr. Am 3. Januar 2019 wurde ein Sprengsatz am AfD-Büro im sächsischen Döbeln gezündet, der erheblichen Sachschaden anrichtete und geeignet war, Menschen zu gefährden. Die drei Täter sind wieder auf freiem Fuß; es bestünde keine Fluchtgefahr.
    Vorläufiger Höhepunkt des linken Terrors bildet der Mordanschlag auf Frank Magnitz. Auch über ein Tag nach dem Anschlag fehlt noch jede Reaktion der Kanzlerin, die bereis nach zweieinhalb Stunden reagiert hatte, als 2017 der Bürgermeister von Altona mit einem Messer angegriffen und am Hals leicht verletzt wurde: „Ich bin entsetzt über den Messerangriff auf Bürgermeister Andreas Hollstein …“ Etliche der Reaktionen sind scheinheilig, so, wenn Cem Özdemir sich von jedem Hass distanziert und selbst in diesem Moment die AfD und andere wieder zu Nazis erklärt: „#nazisraus aber mit den Methoden unseres Rechtsstaats.“
    Wir nähern uns wieder blutigen Zeiten wie am Ende der Weimarer Republik, wo besonders Kampftruppen der NSDAP und der Kommunisten sich gegenseitig bekriegten. Der Unterschied zu heute ist: Die politischen Gewalttaten kommen nie von der AfD, der Pegida oder der Identitären Bewegung (IB), sondern fast immer von Linksextremen, die Narrenfreiheit haben und staatliche Unterstützung erhalten. Damals konnten sich alle Kontrahenten wehren: Die NSDAP hatte die SA, die Kommunisten den „Rotfrontkämpferbund“. Auch andere Parteien hatten Kampfverbände, die SPD das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, DNVP und andere den „Stahlhelm“. Die AfD ist auf staatlichen Schutz angewiesen, der ihr aber teilweise verweigert wird. So versuchen die Altparteien, den Verfassungsschutz zur Einschüchterung der AfD zu nutzen anstatt zu ihrem Schutz. Die Absetzung von VS-Präsident Maaßen zeigte, dass der VS zum politischen Instrument der Regierung gemacht wurde. Der Totalitarismus, der heute im Anmarsch ist, ist nicht mehr braun, sondern bunt.

6. Januar 2019
5 vor 12 am Bahnhof Tübingen

    Boris Palmer, der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, wurde im Hauptbahnhof seiner Stadt von Asylanten bedroht, er schreibt auf facebook (siehe auch hier):

„Meinen kleinen Sohn auf dem Arm musste ich mir erstmal einen Weg durch eine Gruppe junger Männer bahnen. Am Taxi angekommen ging es schon los mit körperlicher Gewalt und lautem Geschrei. Die Vernünftigen schafften es zumindest für den Moment gerade noch, die Schläger zurück zu halten. Deutsch sprach niemand. Einschließlich der Männer in der Bahnhofshalle waren es 18 junge Männer, davon sechs Schwarzafrikaner und augenscheinlich alle Migranten. In die Polizeistatistik schafft es so ein alltäglicher Fall gar nicht.“

    Er schreibt weiter: „Ich fühle mich bedroht und verunsichert, wenn ich durch eine solche Gruppe hindurch muss. Vor dem Jahr 2015 sind mir solche Szenen im Bahnhof Tübingen nicht vorgekommen.“
    Dabei können sich die Asylanten nicht beklagen, viele Deutsche (das schreibt Palmer nicht) würden sich von schreiben, wenn sie so behandelt würden: „Wir haben 60 Millionen Euro für neue Häuser für Flüchtlinge investiert. Wir haben eine eigene Abteilung für Hilfen für Geflüchtete aufgebaut und mittlerweile 20 Personen dort eingestellt.“
    Nun verlangt Palmer, und da hat er Recht, die Unterbringung der ca. 50 Störenfriede in Tübingen „in einer sichere Landeseinrichtung. Raus aus dem Sozialraum Stadt. Es darf ihnen nicht gestattet werden, das Zusammenleben dauerhaft in dieser Weise zu beeinträchtigen.“ Und letztlich gehören sie abgeschoben, meint auch Palmer.
    Dann aber verbreitet er die grünen Illusionen: Es gäbe in Tübingen 1400 Integrationswillige. Er will die „Sanktionen für Störenfriede“ mit einem „Anreiz für die Fleißigen verbinden: Einem Bleiberecht für alle, die einen Arbeitsplatz gefunden haben und unsere Gesellschaft respektieren.“
    Hieran ist zweierlei nicht durchdacht: Die 1400 mögen heute beherrschbar sein, aber wenn einmal die Wirtschaft niedergeht und der Sozialstaat nicht mehr zahlen kann – und das kann bald sein – werden viele der 1400 unruhig werden, rebellieren und ein Teil sich vielleicht auf den Auftrag Allahs besinnen. Die Parallelgesellschaften, die durch die neue Masseneinwanderung noch einmal erheblich angeschwollen sind, werden noch weniger beherrschbar sein.
    Zum nächsten Punkt: Die Asylanten, die Beschäftigung gefunden haben, tummeln sich ja vorwiegend auf dem Arbeitsmarkt der Unqualifizierten, auf dem es mehr als genug „hiesige“ Bewerber gibt. Und wenn einer mal ein paar Monate bei Ikea Einkaufswägen schiebt, bekommt er ein Bleiberecht? So wie die grüne Asylindustrie jede Abschiebung verhindert, wird sie auch Scheinbeschäftigungen erfinden, die ein Bleiberecht begründen.
    Nein, auch wenn Handwerk und Gastronomie noch so stöhnen: Illegale Einwanderung darf kein Arbeits- und Aufenthaltsrecht nach sich ziehen. Da müssen andere Wege gefunden werden. Anstatt die Gymnasiastenflut in die Asylindustrie, die Öko-Kontroll-Industrie und andere neugeschaffene und neuerfundene parasitäre Bereiche zu lenken, sollte sie verstärkt ins Handwerk und andere Bereiche gelenkt werden. Und an der Rückführung der illegalen Einwanderung seit 2015 geht kein Weg vorbei, wenn man auch in zehn Jahren noch beherrschbare Verhältnisse haben will.

1. Januar 2019
2018: Debakel für die Gutmenschen

    Das Jahr 2018 war eine Katastrophe für die Gutmenschen:
* In Freiburg gipfelte die Asylanten-Kriminalität in einer Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau durch 10 Asylanten, vielleicht sogar 15. Die AfD brachte in der Höhle des Löwen 400 Demonstranten gegen diese Vergewaltigung durch mehrere Syrer auf die Straße - die größte rechtsgerichtete Demonstration seit Jahrzehnten in Freiburg. Dieser Erfolg konnte auch durch 2000 äußerst aggressive Gegendemonstranten nicht weggeblasen
werden.

* In Amberg fand am 17. Oktober eine linke Demonstartion "für Toleranz und Menschenrechte" statt, die versuchte, eine AfD-Veranstaltung zu behindern. Am 30. Dezember machten vier "Schutzsuchende" aus Afghanistan, Iran und Syrien Jagd auf Amberger Bürger und verletzten 12 von ihnen.
     Zwei Beispiele von unzähligen für das Fiasko der "Willkommenskultur". Die Architektin dieses Irrsinns musste als CDU-Vorsitzende ausrangiert werden; Diadochen kämpfen um ihr Erbe. Die CDU, besonders aber die SPD, sind im deutlichen Niedergang. Das Flaggschiff des politisch korrekten Journalismus, der SPIEGEL, hat sich als Märchenbuch herausgestellt; Münchhausen alias Relotius hat auch bei anderen renomierten Blättern geschrieben und ist der "Journalist" mit den meisten Preisen. Ich lese den SPIEGEL kaum, habe mich aber immer gewundert, wenn Spiegelleser detaillreich über den Osten Deutschlands erzählten, der praktisch von Rechtsextremen beherrscht sei. Zu den Niederlagen der Regierung und der Medien gehört auch, dass der Verfassungsschutzpräsident ihren Lügen widersprochen hat. Dass man ihn dafür abgesägt hat, steigert die Angst, aber nicht das Vertrauen im Wahlvolk. Die grüne Ökodiktatur etablierte sich immer mehr; Dieselfahrer und andere denkende Zeitgenossen werden zunehmend nachdenklich.
    Diese und viele andere Ereignisse zeigen, dass es keinen Grund zur Kleinmütigkeit, zum Zurückweichen, zur Selbstzerfeischung gibt, auch bei der AfD nicht. 2019 gibt es im Osten bei den Wahlen einen Erdrutsch.
    Mögen sich die Wünsche meiner Leser im Jahr 2019 erfüllen!

29. Dezember 2018
Unheiliger Abend in Dresden

    Am Heiligen Abend besuchte Jens Maier, gewählter Abgeordneter des Deutschen Bundetags, in einem Dresdener Kino den Film "Leben des Brian". Zuschauer erkannten den AfD-Abgeordneten; es gab einen Aufruhr, der Journalist Daniel Matissek beschreibt:

Gruselig war vor allem die Reaktion des Publikums. Das Saallicht ging an, der Film wurde unterbrochen, Maier und Frau wurden identifiziert, auf sie wurde gezeigt, man warf sie aus dem Kino und das Publikum applaudierte frenetisch. Massenhaft wurde die feige Aktion anschließend in den sozialen Medien von Gleichgesinnten, Kulturvertretern und sogar Journalisten als „Zivilcourage“ gefeiert.

    Nicht zu Unrecht schreibt Matissek:

Es ist exakt dasselbe, was vor 80 Jahren in Deutschland geschah (jedenfalls in den Anfangsjahren des Dritten Reichs, denn bereits wenige Jahre später waren alle unerwünschten Personen entweder im KZ, deportiert und ermordet). Juden wurden in „Reibpartien“ unter dem Gejohle von Passanten gezwungen, mit bloßen Händen die Straßen zu scheuern. Deutsche, die mit Jüdinnen oder „Halbjüdinnen“ verheiratet oder liiert waren, wurden öffentlich gedemütigt und vorgeführt. Kommunisten und Linke wurden aus Hörsälen, Theatervorführungen, Werkshallen geholt und unter Beifall der Mehrheit „abgeholt“.

    Matissek nennt den Dresdener Vorfall "ein Lehrstück von lupenreinem Faschismus" - man könnte es auch den Verhältnissen in der DDR zuordnen, die SED lebt ja unter dem Tarnnamen "Linkspartei" weiter und etliche unter dem "antifaschistischen" Mob im Dresdener Kino dürften von der Linken gewesen sein.
    Machen wir uns nichts vor: So geht es nicht nur im ehemaligen (?) Herrschaftsbereich der SED zu, sondern auch bei uns. So, wenn auf den Landtagsabgeordneten Stefan Räpple in Stuttgart ein Anschlag verübt wird, eine schwere Holzbank an die Windschutzscheibe seines fahrenden Autos geworfen wird. Und in der Woche drauf lässt die Grüne Parlamentspräsidentin Muhterem Aras Räpple und einen weiteren vom Volk gewählten Abgeordneten mit der Polizei aus der Plenarsizung abführen. Vielerorts bekommt die AfD keine Räume mehr vermietet, die Wirte fürchten linke Anschläge und Boykott durch die Altparteien, Demonstrationen werden, wie in Freiburg, blockiert und niedergebrüllt. Und und und.

    Was wird das neue Jahr bringen? Die Uhr der Altparteien läuft ab, deswegen schlagen sie bzw. ihre linken Fußtruppen ja so wild um sich.

27. Dezember 2018
Rechte Eiferer gegen linke Kirchenfürsten

    Zur Zeit tobt im Internet eine irrer Austand von rechten (?) Kirchengegnern. Das ist kein Wunder, denn Kardinal Marx, Kardinal Woelki und deren protestantisches Pendant, Bischof Bedford-Strohm, greifen die einzige Opposition im Land, die AfD, an, wo sie nur können und warnen ihre Gläubigen vor ihr. Sie wollen sich dadurch wohl lieb Kind bei den Medien machen, die versuchen, auch die Katholische Kirche mit der Kampagne gegen den Kindesmissbrauch endgültig in die Kinie zu zwingen und zum grünen Bettvorleger zu machen.
    Gegen diese Frechheit von kirchlichen Systemdienern ist Widerstand berechtigt. Doch manche Kirchengegner ziehen nun alle Register der Demagogie: Auch der Katholischen Kirche wird vorgeworfen, im Dritten Reich Hitler gestützt zu haben. Das ist ebenso übers Ziel geschossen wie die linke Behauptung, alle Deutschen seien Nazis gewesen. An die Gegenwart anknüpfend wird das Mantra vom massenhaften Missbrauch von Kindern durch unzählige Priester auch von rechten Kirchengegnern heruntergebetet, das die linken Medien unablässig befeuern - ich habe hier einmal versucht, differenziert an die Sache heran zu gehen.
    Der sozialistische Papst Franziskus beklagte in der Christmette: "Der Mensch ist gierig und unersättlich geworden. Das Haben, das Anhäufen von Dingen scheint für viele der Sinn des Lebens zu sein." Eine unersättliche Gier durchziehe die Menschheitsgeschichte, "bis hin zu den Paradoxien von heute, dass einige wenige üppig schlemmen und so viele kein Brot zum Leben haben."
    Hier wird dem Papst Verlogenheit, Heuchelei attestiert - zu einem gewissen Grad sicher berechtigt. Es werden nun horrende Zahlen genannt, der Kirche unermesslicher Reichtum bescheinigt, der nun endlich für die Armen aufgewendet werden sollte. Soweit es sich um Kulturgüter handelt, die von meinen Vorfahren mitgeschaffen wurden, muss ich den rechts-sozialistischen Eiferern sagen: Finger weg! Diese Zeugnisse unserer großen christlichen Vergangenheit müssen ungeschmälert erhalten werden. Die Verwendung des mobilen Besitzes der Kirche dagegen kann sicher verbessert werden; Papst Benedikt hat damals bei seinem Deutschlandbesuch in Freiburg auch durchblicken lassen, dass er das Kirchensteuersystem nicht für segensreich hält.
    Der maßlose Hass der Linken auf die Kirchen ist bekannt; bemerkenswert ist, dass auch auf der rechten Seite von vielen jede Verfehlung der Kirchenführer genutzt wird, um zu versuchen, das ganze Gebäude zum Einsturz zu bringen. Ich habe oft den Eindruck, dass das Christentum als solches getroffen werden soll. Ich fürchte aber, dass Deutschland mit Wodan oder mit Nichts nicht gegen Mohammed und gegen den grünen Kommunismus gehalten werden kann.
    Viel schlimmer als der Saus und Braus, den Franziskus ja für seine eigene Person in Grenzen hält, ist seine Pervertierung des Evangeliums im sozialistischen Sinne und im Sinne der "Willkommenskultur"; ich habe hier einmal eine Weihnachtspredigt von ihm auseinandergenommen.

Wihnächte 2018
E Drummler-Bue z Bethlehem

    Facebook sott mer halt ha. No kennt mer e Wihnächtsliäd aluege, wu frisch üs Bethlehem kunnt. Fir diä, wu des facebook nit hän, verzell i, um was es in däm Liäd goht:
    E Bue erfahrt, ass e neije Kinnig uf d Wält kumme isch. Drej Männer bringen em wärtvolli Gschänker. Dä Bue goht aü ani un siiht e Bubbili in ere Gripfe ... Dr sait: Gleins Bubbili, ich bi aü e arme Bue un han nyt zum Verschänke. I wott fir dich uf miinere Drummle spiile ... D Maria het gnappt un dr Bue het afange drummle - nai, s ganz Liäd lang wird drummlet.
    Aha, ich siih, dü kännsch des Liäd, s heißt Little Drummer Boy und isch scho 1941 z Amerika komponiärt un siterhär viilmol interpretiärt wore. Un jetz hän des aü fimpf jungi Lit üs Bethlehem gsunge, d Nathalie Murad fangt a uf Änglisch un dr Fadi Ghattas un diä andere singe uf Arabisch witter, ball aü alli im Chor. Si stehn uf eme Flachdach un im Hintergrund siiht mer s Hiisermeer, wu Dirm vu Kirche un ere Moschee rüsluege. Bethlehem lit im Weschtjordanland, im Paläschtinenser-Gebiät, diä meischte Iiwohner in dr Geburtsstadt vum Jesus sin hit arabischi Grischte.

Worterklärungen: Drummle - Trommel; Kinnig - König; ani - hin; Bubbili - Baby; gnappt - genickt; Gripfe - Krippe

23. Dezember 2018
Der Spiegel lügt selbst noch bei der Beichte ...

    Habe den Spiegel bisher meist nur in Arztpraxen gelesen und degoutiert. Die jetzige Ausgabe hab ich gekauft.
    Das Blatt versucht nun, wie schon eine Figur von Münchhausen, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Es gibt etwa zu, wie die Reportage “Jaegers Grenze“ entstand. Sie besteht aus zwei Teilen:

    Ein Reporter, Juan Moreno, begleitet in Mexiko die Karawane der Einwanderer, die in die USA eindringen wollen, der andere soll auf der US-Seite “eine jener rechten und oft bewaffneten Milizen“ begleiten, “die an der Grenze auf eigene Faust etwas gegen die Einwanderer unternehmen wollen“. Claas Relotius, der Spiegel-Lügenbold, berichtet nun über einen Milizenführer, Chris Jaeger, der, wie könnte es anders sein, deutsche Vorfahren hat, nämlich aus Bayern (hätte nur noch gefehlt: Sachsen). Er jagt mit einem Scharfschützengewehr Migranten an der Grenze. Dem Koautor Moreno fallen aber Ungereimtheiten bei Relotius auf und er petzt - wohl aus Angst, mit in den Strudel gezogen zu werden, wenn die Bären auffallen, die Relotius der Redaktion und dem Leser aufbindet.  Er wird - das steht nicht im Spiegel, sondern in der Bild - mit dem Rauswurf bedroht. Schließlich akzeptiert das Blatt ihn aber als Kronzeuge bei der Reinwaschung.
    Der Spiegel lügt jedoch auch bei der Reinwaschung, indem er die tieferen Ursachen des Problems ausblendet: Schon mit der Planung des Artikels war nämlich beabsichtigt, die Realität durch selektive Wiedergabe zu verzerren. Wie das Blatt leutselig zugibt, kam nicht Relotius, sondern Matthias Geyer, dem Leiter des Gesellschaftsresorts, die Idee zu dieser Doppelreportage. Hier sollte in Spiegelmanier bei den Migranten auf die Tränendrüsen gedrückt werden - die Protagonistin in der Geschichte Morenas ist dann auch eine junge Frau mit kleiner Tochter, die in Honduras viel erlitten hat. Bei den Einwanderungsgegnern, die räächts und rabiat sind, sollte wie gewohnt ganz dick aufgetragen werden - Rotius glänzte dann aber durch Übererfüllung seines Auftrags und erfand die Geschichte frei. Es war aus höheren Etagen des Spiegels also von vorne herein geplant, die übliche politisch korrekte Sicht zuliefern, die den Scheinwerfer nur dahin richtet, wo es in das linke Weltbild passt.
    Zu der Realität würden aber auch die Verwerfungen in der us-amerikanischen Gesellschaft gehören, die durch die Einwanderung erzeugt werden. Relotius deutet sie nur am Rand an, wenn er von der drogenabhängigen Tochter seins erfundenen Trump-Fans Jaeger schreibt.

    Der Spiegel bringt es fertig, zu seiner Entlastung auch Giovanni di Lorenzo aufzufahren, Chefredakteur der Zeit, die wie der Spiegel im Dienst der politischen Korrektheit steht. Lorenzo meldet zwar Zweifel an den Spiegel-Methoden allgemein an. Er spielt das Problem aber herunter, wenn er als “den eigentlichen Schaden“ hinstellt, dass “jetzt an der Wahrhaftigkeit von Berichten gezweifelt wird, für die Leute ihr Leben einsetzen“ (gemeint sind Kriegsreporter).
    Nein, Herr Lorenzo, dass man der Zunft nun nicht mehr glaubt, ist nicht das Problem, sondern, dass die Zunft bisher in großem Maß und nicht nur mit offenen Lügen, sondern mit vielfältigen Methoden die Leser betrogen und politisch manipuliert hat.

21. Dezember 2018
Demokratie à la Türkei

    Mit der Aufdeckung eines modernen Münchhausen alias Claas Remotius beim SPIEGEL ist es nicht getan. Das Magazin betreibt auch sonst interessengeleitete Desinformation. Und nicht nur bei diesem Schlachtschiff der politischen Korrektheit gibt es Lügenpäpste, sondern auch bei anderen Blättern. Am schädlichsten sind die, welche die Realität raffinierter verzerren oder leugnen.
    Ich bin selbst vor zwei Jahren bei der Badischen Zeitung herausgeflogen, in meiner letzten abgedruckten alemannischen Kolumne hatte ich mich über "d islamisch Iiwanderung" besorgt gezeigt. Meine Kritik war vorsichtig in die Form eines Gesprächs gekleidet gewesen, bei dem auch die andere Seite zu Wort gekommen war. Das brachte das Fass dennoch zum Überlaufen. Die Märchenstunden, nein, die Märchenjahre der Badischen Zeitung stellte ich danach einmal in einem größeren Aufsatz dar.
    Der Gipfel der Lüge, der Verzerrung und der feindlichen Agitation wird regelmäßig in Berichten über die AfD erreicht (ganz seltene Ausnahmen bestätigen die Regel). Etwa dass die grüne Sitzungspräsidentin Muhterem Aras im Stuttgarter Landtag zwei vom Volk gewählte Abgeordnete von der Polizei hinausführen ließ, wird von den Wahrheitsmedien mit der gleichen Häme aufgenommen wie von den Altparteien im Landtag. Auch da ging es um die Wahrheit, die die Medien, die Altpolitiker, ja sogar auch die Kirchen verschweigen wollten:
    Die JUSOS hatten auf ihrem Kongress die ersatzlose Streichung von Paragraph 218 gefordert, wonach auch eine Abtreibung (der Mord eines ungeborenen Kindes) ein Tag vor der Geburt straffrei möglich wäre. Drei Tage vor der Landtagssitzung hatte es zudem nach einer von den JUSOS angemeldeten Ggendemonstration einen Anschlag auf den AfD-Abgeordneten Stefan Räpple gegeben; linke Terroristen hatten eine Holzbank in die Windschutzscheibe seines fahrenden Autos geworfen. Räpple bezeichnete die Jusos in einem Zwischenruf als rote Terroristen und erhielt eine Rüge von Aras. Hans-Ulrich Rülke, der Fraktionsvorsitzende der FDP, beleidigte Räpple später persönlich, als er behauptete, seine geistigen Vorläufer wären im Stechschritt durchs Brandenburger Tor marschiert. Aras rügte dies nicht, was Räppele in Zwischenrufen aber forderte. Schließlich verwies Aras Räpple nach der dritten Verwarnung des Saals; als er nicht ging, ließ sie ihn von der Polizei abführen - unter wohlwollendem Zuschauen der Altpolitiker und der meisten Medien. Auch Wolfgang Gedeon, fraktionsloser AfD-Abgeordneter, wurde von der Polizei abgeführt - er hatte Muhterem Aras "Demokratie à la Türkei" vorgeworfen. Wenn auch Aras kaum fähig ist, eine Sitzung zu leiten, weiß sie doch, wo man zuschlagen muss, um den Beifall der Atparteien und Medien zu erhalten: beim schwächsten Glied. Räpple und Gedeon sind Politiker, die medial fortgesetzt hingerichtet werden und auch bei großen Teilen der eigenen Partei wenig beliebt sind.

16. Dezember 2018
Stickoxid aus dem Adventskranz

    Haben heute die dritte Kerze angezündet. Wir produzieren mit diesen drei Emissionsquellen eine Stickoxidbelastung, die fast die im Straßenverkehr höchstzulässigen 40 Mikrogramm pro Quadratmeter erreicht - das ist bekanntlich der Grenzwert, den uns die EU verordnet hat.  Und was ist erst am vierten Advent, wenn wir sie überschreiten? Lassen dann die Grünen oder ihre Richter unseren Adventskranz abholen?
    Ach nein, das wird vielleicht nicht sein, denn in Privaträumen und Büros sind ja 60 μg/m³ erlaubt, und da könnten wir auch mit vier Kerzen gerade noch drunter liegen. Sollte das nicht der Fall sein, werden wir den Adventskranz in mein Werkstättle stellen; in Produktionsstätten sind nämlich 950 μg/m³ erlaubt.
    Mit meinem Diesel bekomme ich aber die Rote Karte, wenn am Straßenrand 40 μg/m³ gemessen werden. Wenn etwa in Freiburg die Durchfahrtsstraße nach Donaueschingen, sprich, in den östlichen Teil von Süddeutschland, für meinen E5-Motor gesperrt wird, was blühen kann, dann bin ich am Ende. Ich muss dann ein paar Dutzend Kilometer Umweg fahren und über Dorfstraßen versuchen, in den Osten zu kommen. Es könnte nämlich sein, so meint der europäische Gesetzgeber bzw. die grüne Lobby, die hinter ihm steht, dass in Freiburg eine Frau mit einem kranken Baby im Kinderwagen sich mal ein, zwei Wochen oder gar länger ununterbrochen neben die Straße stellt, und dann könnte von einem gesundheitlichen Risiko die Rede sein. Denn die 40 μg/m³ werden dort mitunter knapp überschritten. Aber wenn ein Arbeiter in einer Fabrik, die Elektroautos oder Teile dafür produziert, an fünf Tagen die Woche acht Stunden lang 949 μg/m³ ausgesetzt ist, schadet das laut Bundesumweltamt nicht, denn der Arbeiter ist ja in der Regel stark, gesund und wird vom Betriebsarzt überwacht, was beim Baby oder einem Kranken am Straßenrand nicht der Fall ist. Ungerecht, wie es in Deutschland zugeht, werden Babys bisher von den betriebsärztlichen Diensten benachteiligt, ja, die weißen Götter dort schotten sich geradezu gegen die Kleinen ab, die ja inzwischen mehrheitlich Migrationshintergrund haben.
    Nun könnte man fragen, ob die 949 μg/m³, die dem Industriearbeiter u.U. zugemutet werden, nicht ein Bisschen viel sind. Aber das wird sich auch legen. Wenn erst einmal das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, die Autoindustrie, zerschlagen ist, wird es einen Abwärtsstrudel geben, der auch Yüksel Yürütücü und Max Mustermann erfassen wird, die im Moment noch Elektoautos produzieren. Sie werden dann viele Wochen und Monate im Jahr Gelegenheit haben, sich an der Außenluft zu erfreuen, die mit maximal 39,9 μg/m³ belastet ist.

12. Dezämber 2018
Stroßburg: D Iischleg kumme necher

    Paris? Berlin? Madrid? London? Alles wit ewäg. Geschtert z Obe isch dr Terror friili z Stroßburg akumme, im Alemanneland. E Algerier - d Medie schwätze natirlig vom e "gebürtigen Straßburger" - het dr Wihnächtsmärkt agriffe un Bsuecher verletzt oder umbrocht. Des ka mer natirlig nit vermeide, wänn scho sitter Johrzehnte islamischi Koloniä im Land sin, wu gar nit dra dänke, ihre militanti Religion ufzgä. Un so ischs e Katastrof, ass d Merkel unter em Biifall vu dr Linke, Griäne, SPD un viile üs dr CDU und dr FDP ab 2015 fascht zwoo Millione Araber un anderi Moslems ins Land glo het, wiä wänn diä alte Parallelgsellschafte nit länge däte. Aü uf dr ditsche Sitte vum Rhin sin sitterhär Mord, Vergewaltigung und anderi Verbräche ditlig agstiige.
    Am schlimmschte isch, ass s Volk diä drei Affe macht: D Aüge zuehebe, d Ohre zuehebe, s Müül zuehebe. Wär ebis sait, wird zum Nazi erklärt. Was mueß no kumme bis dr ditsch un dr alemannisch Michel üs dr Hypnose verwacht, wun em dr Fernseh, d Badisch Zittig, dr Pfar uf dr Kanzle un e Hüffe anderi Schwätzer un Schriiberling verpasst hän? Mer ka vor dr Wihnächtsmärkt, vor dr Wiifäschter usw. noch so viil Merkelstei usfstelle, noch so viil Polizei rumlaüfe lo (wu z Ditschland keine alänge derfe): Um eins kunnt mer nit rum: D Gränze miän gsicheret wäre, dr Zuestrom vu Asylante mueß gstoppt wäre un diä meischte üs dr neije Zuewanderung siter 2015 miän wider abgschobe wäre. Wänn nit wird Ditschland iber kurz oder lang zum e Birgergriägsgebiät wiä Syriä, Irak,  Afghanischtan oder Somalia.

Worterklärungen: geschtert z Obe - gestern Abend; friili - freilich; sitter - seit; ufzgä - aufzugeben; nit länge däte - nicht reichen würden; ditlig - deutlich; zuehebe - zuhalten; Müül - Mund; Pfaar - Pfarrer; Wiifäschter - Weinfeste; Merkelstei - schwere Betonteile als Schutz vor LKWs; ebis sait - etwas sagt; alänge - anfassen;

9. Dezember 2018
Kaiserstuhl: politischer Kindesmissbrauch

    Mit Bildern leidender Kinder wurden schon viele rationale Diskussionen zerschlagen und Sprachlosigkeit verursacht. Vor einigen Jahren war ich in Bischoffingen auf einem Vortrag über "Evangelische Kirche im Nationalsozialismus". Der Referent, Pfarrer Häfele, zeigte zur Einstimmung Bilder von Kindern in Auschwitz; danach war eigentlich keine Diskussion mehr möglich, die Zuhörer waren tief betroffen und eingeschüchtert. Eine Erklärung der Haltung der Protestanten war nicht mehr möglich; wer will sich nach den Bildern der Kinder schon gerne als herzlos, ja, ruchlos outen, indem er versucht, irgendein schuldhaftes Handeln zu erklären? Wenn nichts sonst erklärt werden kann, bleibt als einzige Erklärung für die Schuld der Protestanten/der Deutschen ihre "in ihnen drinnen liegende Bösheit" übrig. (Häfele hat an dem Abend dennoch Gegenwind bekommen.)
    Kürzlich lernte ich das Phänomen in einer anderen Variante kennen: beim Vortrag über "Erinnerungskultur in Baden-Württemberg, Vogtsburg und Oberrotweil". Rosita Dienst-Demuth, die neue Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Oberrotweil, berichtete über ihre Kooperationklasse, in der neben 20 Realschülern auch "fünf SchülerInnen mit geistigen Behinderungen" sind. Mit diesen Kindern nahm sie die Euthanasie im württembergischen Grafeneck durch; hier sind nach ihren Angaben 10.000 Patienten ermordet worden; eine Gaskammer - die erste im Dritten Reich - sei in Betrieb gewesen. Dann zeigte sie Bilder, die die Kinder zu malen gehabt hatten: eines davon zeigt hinten das Gebäude mit Gaskammern, im Vordergrund etwas wie ein Feuerhaufen, in dem ein Kind zu brennen scheint und heraus ruft: wer hilft mir. Der kindlichen Weise zu malen nach waren diese Realschüler, die Bilder zu diesem Thema malen durften (mussten?), nicht viel älter als 11 Jahre. So funktioniert Indoktrination heute. Eine politische Form von Kindesmissbrauch.
    So eine Vortrag ist nie ohne politische Absicht: In diesem Fall geht es darum, den bisherigen Charakter des Gefallenen-Ehrenmals in Oberrotweil zu ändern; es soll dort die christliche Symbolik (ein Kreuz mit einer trauernden Soldatenwitwe) verschwinden und eine Tafel hinkommen, auf der die Opfer von Zwangssterilisation und Euthanasie aus Vogtsburg aufgeführt sind. Ich halte sie für überflüssig, da das Thema an anderer Stelle genügend präsentiert wird, unter anderem in der Ortschronik. Auf der betreffenden Generalversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins forderte ich: wenn schon eine Tafel, dann mit allen Opfern. Dazu gehören auch die Opfer der alliierten Bombardierungen und die Heimatvertriebenen, von denen es etliche in Oberrotweil gibt und deren Eltern und Verwandte oder sie selbst furchbare Schicksale erlitten haben. Dazu gehören auch die Frauen, die von Marokkanern in französischem Militärdienst vergewaltigt wurden. Eine Erinnerung, die die Opfer selektiert, die welche verschweigt, ist keine Erinnerungskultur. Zu entscheiden über Ort und Gestaltung des Gedenkens hat letztlich der Ortschafts- und der Gemeinderat.

7. Dezämber 2018
Dr Gretschmann fangt Miis

Dr Gretschmann isch dr Wurm am Angelhoke, wu d Griäne z Bade-Wirttebärg d Wehler drmit kedere. Diämol het er wider eini vu sinene Näbelkerze azunde: Im Gspräch mit der Badische Zittig het er viil Richtigs iber dr Dialäkt gsait, was wennig koschtet un niämem weh duet. Un uf dr "Dialekttagung" vu dr Landesregiärung z Stuegert aü. Des Gspräch isch nyt anderes wiä verdeckte Wahlkampf mittle in dr Legislaturperiode: Mit der AfD wird niä gredet und wänn doch, drno inquisitorisch. Drgege sin erscht vor Kurzen in däm Blatt aü alli drej CDU-Vorsitz-Kandidate in große Interview z Wort kumme. Do wäre d Altparteie bediänt.

Dr Gretschmann schwätzt zwar kei Dialäkt, nai, dr schwätzt Standardditsch mit breitem schwäbischem Akzent. Aber des gfallt im Erna üs Oberschwabe. Un dr griän Azug, wun er ahet. Un ass er eso langsam schwätzt. Un eso e ernschthafte Iidruck macht. Vor eb s Erna ins Altersheim kumme isch, ischs alli Sunntig in d Kirch gange. S het si granke Mann johrelang drej bflägt. Eh un Famili sin em heilig. Villicht hän em sini Dechtere emol gsait, ass es soll d Griäne wehle. Ass diä Partei s gnaü Gegedeil vu däm macht, wu ääs will, verstohts in sinem Alter nimmi. Un so hets eini vu dr Stimme zu däne ihrene 33,3 Brozänt abgää.

PS: Dr Greschtmann het meh wiä eimol d Merkel verteidigt, isch eine vu ihrere drejschte Frejnd. Diä zwoo Millione Araber, Afrikaner usw., wu si in dr letschte drej Johr riigloo het, diän im Dialäkt aü nit grad guet. S Alemannisch un s Schwebisch kumme dur des no meh unter Druck.

Worterklärungen: Miis - Mäuse; nyt anders wiä - nichts anderes als; niämen - niemandem; im Erna - dem Erna (gemeint: der Erna); ass - dass; vor eb - bevor; Dechtere - Töchter; ääs - es (gemeint: sie); zu däne ihrene - zu deren; abgää - abgegeben; riigloo -hereingelassen; diän - tun

4. Dezember 2018
Sarrazin kritisiert Migrationspakt

    Thilo Sarrazin leistet eine bemerkenswert Kritik am Migrationspakt, den die Bundesregierung nächste Woche in Marrakesch mit verabschieden wird. Mit dem Vertrag soll die Masseneinwanderung in Deutschland schöngeredet werden und einen rechtlichen Anstrich erhalten.
    Sarrazin widerlegt die Suggestion des Vertragstextes, dass Migration historisch immer überwiegend positiv zu sehen war und bringt etliche Gegenbeispiele, darunter die "Besiedlung" von Kanaan durch die Stämme Israels (hier untertreibt Sarrazin politisch korrekt; die "Besiedung" Kanaans durch die Israeliten war im Alten Testament mit einem Ausrotten von Völkern mit Kind und Kegel verbunden; es wird in den Büchern Numeri, Deuteronomium und Josua auf vielen Seiten beschrieben). Dann nennt Sarrazin die Ausrottung der Indianer und nach weiteren Beispielen die "Einwanderung von Juden nach Palästina", was zu Spannungen auch noch 80 Jahre später führe.
    Neben weiteren Einwänden weist er darauf hin, dass es sich bei den Bestimmungen des Vertrag um "soft law" handele - sie sind formal nicht bindend, man wird sich aber auf sie berufen. Und zwar in und gegenüber Deutschland. In den meisten anderen Ländern nimmt man Verträge nicht ernst, außer, insofern sie einem nützen.
    Der Bundestag hat sich letzte Woche auf Druck der AfD mit dem Vertrag befasst und eine Resolution angenommen, nach der das letzte Wort in Migrationsfragen der Bundestag habe. Die AfD lehnte die Resolution ab und gab damit ihrer Ablehnung des Migrationspaktes Ausdruck. Eine der vier Nein-Sagerinnen der CDU bei dieser Abstimmung, Sylvia Pantel, schwärmt richtig von dieser Resolution, die sie im Bundestag abgelehnt hat (?!) und schickte sie an den UN-Generalsekretär, der sie in einem von tausenden Aktenordnern abheften wird. Sie hofft wohl, dass sich die UNO oder jemand anderes jetzt hüten wird, von Deutschland irgend etwas einzufordern, was im Migrationspakt steht.

30. Dezember 2018
Josef Reinauer - anti-AKW-bewegt, konservativ und patriotisch

Als der Grafen Sepp (Josef Reinauer) am 3. August 2017 starb, ging ein Kaiserstühler Original verloren, wie es nur noch wenige gibt. In einem Nachruf wurde er gleich in der Überschrift "leidenschaftlicher Kämpfer gegen die Atomkraft" genannt und das zu Recht. Agnes Pohrt schrieb auch: "Er verkörperte die Ideale der Grünen, lange bevor die Partei gegründet wurde." Das kann man so sagen, man muss dabei aber wissen, dass es bei der Gründung der Grünen widerstrebende Geistesströmungen und Gruppen gab, von denen die einen grün (ökologisch) ausgerichtet waren, die anderen aber rot (kommunistisch/sozialistisch). Für diese letzteren war der Naturschutz, die Ökologie nur ein Zug, auf den sie aufspringen wollten.

Welcher dieser Strömungen war der Grafen Sepp zuzuordnen?
Lesen Sie hier bitte weiter!

30. Dezember 2018
Freiburg: Brandbrief aus dem Augiasstall

    Der Augiasstall war in der griechischen Sage eine riesige Stallanlage mit 3000 Rindern, die 30 Jahre nicht mehr gemistet worden war und mit menschlichen Kräften nicht mehr zu säubern war. Das fiel mir heute Morgen ein, als ich in der Badischen Zeitung den Zustand der Justiz, des Strafvollzugs, der Polizei und der öffentlichen Sicherheit in Freiburg vorgeführt bekam. Und Freiburg ist ja nur ein kleines, aber sehr sehr ausgeprägtes Beispiel für die Lage in ganz Deutschland.
    Das Blatt berichtete, dass auch der neunte Tatverdächtigte der Gruppenvergewaltigung erwischt wurde, der eine junge Frau hinter einer Disco zum Opfer fiel. Der neu Gefasste ist, wie sieben andere mutmaßliche Mittäter, "Schutzsuchender" aus Syrien. Brisant auch die weiteren Nachrichten im Artikel, der online aber nur gegen Bezahlung einsehbar ist:

    Der Haupttäter Majd H., der das Opfer aus der Disco geschafft, vergewaltigt und seinen Freunden und Landsleuten ebenfalls zur Vergewaltigung freigegeben haben soll, ist ein Serienstraftäter, der vielfach im Blick der Polizei und der Bevölkerung gestanden war, gegen den der deutsche Staat sich aber ohnmächtig gab. Bezeichnend für die Willkommenskultur in Freiburg ist: Bernd V., der Vermieter von Majd H. hatte (das schreibt die Badische Zeitung nicht) gewiss fürstliche Einnahmen durch die Vermietung von Majds Wohnung. Er hatte zu Madj "nach eigenen Angaben mitunter auch einen freundschaftlichen Kontakt". Und, jetzt bitte das Taschentuch bereit halten, er beschreibt den Täter als traumatisiert und eigentlich edel, einmal habe er nämlich mit anderen einen Vergewaltiger dingfest gemacht und der Polizei übergeben, der "auf dem Damen-WC bei der Ökostation eine junge Studentin angegriffen und brutal gewürgt" hatte. Dieser Angreifer war offenbar nicht aus der eigenen Clique; Majd ist sonst nämlich nicht zimperlich, neben der Gruppenvergewaltigung wird er wegen mehreren anderen Übergriffen auf Mädchen verdächtigt.
    Bernd V. ist inzwischen wie so viele andere Gutmenschen enttäuscht von seinem syrischen Freund. In seinem Haus zog mit Majd Unruhe ein: "Schon im Oktober 2017 hatten Anwohner Unterschriften gesammelt - wegen mutmaßlicher Gewaltverbrechen, Ruhestörung und dem Betrieb eines illegalen Tatoostudios in den Wohnräumen sich mit einem Brandbrief an das Amt für Migration und Integration der Stadt Freiburg gewandt." Eine Räumungsklage des gutmenschlichen Vermieters scheiterte, das Berufungsverfahren läuft noch. Majd H. "ist immer noch Mieter des Zimmers. Die Miete wird von Jobcenter bezahlt." Der gehörnte Vermieter klagt über verschiedene Straftaten seines Schützlings draußen im Lande, aber auch daheim über "eingetretene Türen in der WG oder einer Attacke mit einem Baseballschläger auf einen Nachbarn." In dem illegalen Tatoostudio hielten sich offenbar bis zu zwei Dutzend Besucher pro Abend auf. "Wegen Majd H. und seiner Gäste habe der Hauseigentümer auf dem Gelände eine Videoüberwachungsanlage mit mehreren Kameras installieren lassen."
    Obwohl die Polizeiakte dieses syrischen Kurden überaus dick war, konnte er sich in unserem schutzlosen Land frei bewegen und die Gruppenvergewaltigung organisieren. Über dieses Land wacht ein zahnloser Tiger, der nur noch bei Verkehrs- und Steuersündern und bei Bagatelltaten Rechtsgerichteter gnadenlos zuschlägt, aber gegen die durch die Masseneinwanderung importierte Kriminalität zurückgehalten wird. Von der Regierung. So lächerlich und blamabel die Zustände in Freiburg und anderswo sind: Es wäre falsch, hier vor Ort die Hauptschuldigen und die Lösung zu suchen. Es bedeutet, das Pferd am Schwanz aufzuzäumen, wenn immer schwerere Merkelsteine vor Weihnachtsmärkten aufgestellt werden, wenn immer mehr Polizei und Security alles, von der Tanzparty bis zum Gottesdienst, überwachen soll (aber keinen anfassen darf), wenn vielleicht bald auch die öffentlichen Klozellen kameraüberwacht werden. Nein, so wichtig das als Soforthilfe ist, aber so kriegt man den Augiasstall nicht sauber. Die Grenzen müssen für jede weitere Zuwanderung geschlossen werden. Und die illegalen Einwanderer der letzten Jahre (das sind die meisten derer, die ab 2015 kamen) müssen abgeschoben werden. Und nein, Herr Seehofer, es muss auch nach Syrien abgeschoben werden, Kriminelle zuerst, denn die meisten Städte in Syrien sind inzwischen sicherer als Freiburg, Berlin, Bremen. Ohnehin ist die Sicherheit des deutschen Staatsvolks über die Sicherheit der Neueinwanderer zu stellen. Freilich ist weder von Seehofer, noch von Merkel, noch von ihren Nachfolgern eine grundlegende Lösung zu erwarten, von Nahles schon gar nicht. Da muss das Volk selber aufstehen und die AfD sich ermannen. Herakles säuberte den Stall des Augias nicht mit der Mistgabel, sondern indem er zwei Flüsse um- und durch die Stallanlage hindurchleitete.

18. November 2018
Zum Volkstrauertag 2018

    Das Gefallenehrenmal in Oberrotweil war bisher ein einzigartiger Platz im Dorf - man konnte an diesem kleinen Park ruhen, sich besinnen. Jetzt musste er vorerst einem Rathaus-Anbau weichen - ist dieses Weichen-Müssen Symbol einer Veränderung der Einstellung der jungen tonangebenden Generation zum Soldatentum in Deutschland? Die Leistungen der Soldaten der Weltkriege werden tendenziell nicht mehr als Heldentum, sondern als Mitläufertum in ungerechten Kriegen angesehen. Dieses Bild wurde von der Geschichtsschreibung der Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut; es kann an dieser Stelle nur pauschal und ohne detaillierte Begründung zurückgewiesen werden.
    Hoffentlich wird nahe des alten Platzes eine neue Lösung gefunden, in der unserer gefallenen Väter und Großväter ebenfalls ehrenvoll gedacht wird. Im Zentrum des Ensembles hatte ein Kreuz mit der Statue einer trauernden Jungfrau gestanden, dahinter Tafeln mit den Namen der Gefallenen beider Weltkriege. Diese Statue ist gewagt gestaltet, eine trauernde Frau, Kopf gesenkt, jung, dünnes Kleid, Sichel und Ährenbündel im Arm. Einigen politisch überwachen Betrachtern erscheint dies als typische Nazikunst - ist es aber nicht. Der Kriegerverein, in dem die Kriegsveteranen organisiert waren, hatte das Kreuz mit Jungfrau bereits in den 1920er Jahren aus Entwürfen ausgewählt. Damals gab die katholische Zentrumspartei im Dorf den Ton an; die Statue wurde, als sie 1933 endlich aufgestellt werden konnte, in der Kapelle Maria-Ablesig platziert, die der Familie von Gleichenstein gehört - Vater Alfred von Gleichenstein war bis 1918 Abgeordneter der Zentrumspartei im Badischen Landtag gewesen und bis zu seinem Tod 1929 Mitglied im Kriegerverein. Unter dem Sockel der Jungfrau ist "AVE MARIA" (= Gegrüßet seist du, Maria) eingemeiselt - Hinweis auf die katholisch geprägte Vorstellungswelt im damaligen Dorf und auf die christliche Gesinnung der Kriegsveteranen. In den 50er Jahren wurde das Kreuz und die Statue weiterverwendet, die zuvor seitlich zugestellten niedrigen Stelen mit Stahlhelmskulpturen weggelassen. Die Anlage, wie sie noch vor Kurzem stand, drückte Empfinden und Willen der Mehrheit der Männer der 20er und der 50er Jahre aus. Die Generation der Söhne, Töchter und Enkel sollte sich hüten, das abzuräumen, was den Alten teuer war. Es muss erhalten bleiben, insbesondere auch das Kreuz mit der trauernden Jungfrau, das 84 Jahre fast ohne Unterbrechung das Dorfbild mitprägte.
    Eine Öffnung des Gedenkplatzes zur neuen Zeit fand schon statt, als vor Jahren eine Stele mit zwei Friedenstauben auf einer Seite des Platzes eingefügt wurde - gegenüber einer großen Soldatenstatue, dem Siegesdenkmal aus dem Krieg 1870/71. Das reicht aber nicht allen; das Kreuz mit der trauernden Jungfrau soll weichen oder zurücktreten und es soll jetzt auch der Opfer des Nationalsozialismus und der Helden des Widerstands gedacht werden. Das wäre akzeptabel, wenn alle Opfer gezeigt würden - im Dorf leben auch Nachkommen der Opfer der alliierten Bombenangriffe auf Freiburg und Breisach und anderer Städte sowie Heimatvertriebene, es gab Vergewaltigungen durch Marokkaner im französischen Militärdienst. Diese Frauen, Männer und Kinder dürfen nicht zu Opfern zweiter Klasse degradiert und vergessen werden.

Als gesondeter Artikel (htm-Datei) hier.

16. November 2018
Schuldkult in Gewerbeschule

    Kürzlich hatte ich in einer Freiburger Berufsschule zu tun. Auf der Autofahrt dahin hatte ich den Deutschlandfunk an; es kam auch dieses Mal - wie so oft, wenn ich einschalte - eine Sendung, die sich mit den Verbrechen der Deutschen im Dritten Reich befasste oder wenigstens vom "Kampf gegen Rechts" in der heutigen Zeit. Na gut, die deutsche Jugend hört diesen linken Propagandasender nicht, den ihre Eltern und Großeltern über den Rundfunkbeitrag zwangsfinanzieren. Anders ist es mit der Ausstellung, die ich im Foyer der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule vorfand: An der kommt kein Schüler vorbei, sie füllt den halben Raum des Eingangsbereichs. Auf mannshohen Tafeln sind hier fast zwei Dutzend Schicksale von Verfolgten der Nationalsozialisten dargestellt - Juden, Sinti und Roma und andere Deutsche. Das fände ich nicht falsch, ich habe auch selbst schon solche Fälle beschrieben, z.B. hier. Doch es werden fast nur die braunen Steine des Mosaiks gezeigt. Ich komme öfters in diese Schule und noch nie sind mir solche Tafeln mit Opfern der alliierten Bombardements von Freiburg, Pforzheim, Dresden und anderen Städten begegnet, ich bemerkte nie eine Ausstellung zu den 13 Millionen deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlingen und auch keine Bilder sowie Lebens- und Sterbeberichte von Opfern der Gewalt, die von der neuen Invasion ausgeht. Keine Bilder und Berichte von vergewaltigten und erschlagenen Frauen, erstochenen Männern, und abschreckende Berichte über die Täter, die meist jung, männlich und islamisch sind.
    Diese extreme Einseitigkeit drängt den Verdacht auf, dass fast ein Dreivierteljahrhundert nach der Zerschlagung des Hitlerregimes immer noch und immer mehr der Schuldkult betrieben wird, den jungen Deutschen Schuld eingeflößt werden soll. Das Ergebnis davon ist, dass die so irregeführten jungen deutschen Studenten, Gymnasiasten, Berufsschüler usw. nicht mehr im Stande sind, die Interessen ihres Volkes und ihres Landes zu vertreten - sie lernen, es zu verachten. Viele versuchen sich von der deutschen Schuld zu befreien, indem sie den illegalen Einwanderern Teddybären entgegen schmeißen und sich an bürgerkriegsartigen Ausschreitungen gegen Polizei, AfD, Pegida und andere patriotische Kräften beteiligen oder wenigstens die Patrioten blockieren und niederschreien - gerade auch hier in Freiburg nach der Gruppenvergewaltigung an einer jungen Frau durch bis zu 15 meist syrische "Schutzsuchende" geschehen. Die verwirrten jungen Leute stürzten sich nicht auf die Verbrecher, sondern auf eine AfD-Demo. Die Hohepriester dieses Schuldkults sitzen in Politik, Universität, Schule, Kirche und nicht zuletzt in den Redaktionstuben der Medien.

11. Novämber 2018
Bhalt Dini Griminälle, Kretschmann!

    Wiä alli wisse, hän z Friiburg bis zu 15 Männer e jungi Fraü näbe n ere Disco vergwaltigt - mindschtens siibini drvu sin sognännti "Flichtling" üs Syriä. Dr Kretschmann het diämol do druf reagiärt un vu "jungen Männerhorden" gschwätzt. „Man muss sie trennen und wahrscheinlich auch schauen, dass man solche Leute aus den Großstädten rausnimmt. Großstädte sind für solche Leute wegen der Anonymität attraktiv und weil sie dort Gleichgesinnte treffen. Der Gedanke, dass man da welche in die Pampa schickt, ist nicht falsch. Das sind Dinge, die wir gerade überlegen.“
    Des haüt im Fass dr Bode üs. Mir do im Briisgaü, am Kaiserstuehl mechte im Gretschmann si "Pampa" allewäg nit sii. Längts nit, ass erscht 2016 z Ändinge e rumänische Migrant e Fraü bim Dschogge umbrocht het un 2017 z Däninge e Fraü un e Bue vum e Algerier umbrocht wore sin? Längts nit, ass jetz scho in gleinschte Dorf Kopfduechfraüe un unbekannti dunkli Gstalte rumlaüfe? D Angscht goht um, verschiidini Fraüe dschogge nimmi ellei, Eltere len d Kinder nimmi ellei zum Bahnhof oder uf dr Schuelwäg im Dorf. Mir brüche do in dr "Pampa" keini Griminälle, diä ghere ins Gfängnis oder heim uf Syriä, Afghanischtan, in dr Irak un uf Afrika!

Worterklärungen: allewäg - auf jeden Fall; längts nit - reicht es nicht; ass - dass; z Ändinge - in Endingen; z Däninge - in Teningen (bei Emmendingen)

8. November 2018
Migrationspakt: Debatte im Bundestag

    Habe mir heute auf Phönix die Bundestagsdebatte über den Migrationspakt angetan, den die AfD beantragt hatte. Kein grauer, ein grauenhafter Morgen! Die Redner aller Altparteien - wohlbemerkt auch der FDP und der CSU - traten vehement für die Unterzeichnung dieses Pakts ein und leugneten seine negativen Auswirkungen auf Deutschland. Die Festschreibung der Rechte der Migranten weltweit, sagten sie, würde dazu führen, dass diese in allen über 180 Ländern gestärkt würden und es dann gar keine Veranlassung mehr gäbe, nach Deutschland zu kommen.
    Aha. Das ist so zu verstehen (die Demagogen sagten das aber eben NICHT konkret): Der Asylant ist dann in Libyen, Bulgarien, Makedonien usw. gleichberechtigt, hat volle Sozialhilfe, Gesundheitsversorgung und Rente usw. Der Migrant aber wird auf die libysche Rente usw. pfeifen und weiter ins gelobte Land drängen. Erst hier lohnen sich die Versprechungen des Pakts. Er kommt dann auch in eines der wenigen Länder der Welt, die Verträge einhalten. Wir wissen aus dem EU-Recht, dass es in den Südstaaten so oder anders umgangen wird und nur die Deutschen und wenige andere es sklavisch anwenden.
    Merkel ließ diesen Pakt mit aushecken und will ihn unbedingt zeichnen. Damit wird ihre Grenzöffnung 2015 nachträglich legitimiert und ihr Ziel, die Masseneinwanderung weiter zu fördern, gestützt. Zwar ist der Vertrag vorerst nur eine "unverbindliche Verpflichtung" (?!), man wird sich aber auf ihn berufen und ihn über die EU in deutsches Recht einpflanzen wollen.
    Der Gipfel war der Auftritt eines SPD-Mannes, der die ablehnende Haltung der AfD mit dem morgigen Jahrestag der Reichskristallnacht/Reichspogromnacht in Verbindung brachte. Das versuchte eine grüne Türkin noch zu toppen, als sie von Antisemitismus schwafelte - der Hinweis aus der AfD, dass gerade Israel den Pakt vehement ablehnt, schlug dann im grünen Lager und darüberhinaus ein wie eine Bombe.

6. Nobember 2018
UN-Migrationspakt: Noch mehr Einwanderer?

    Am 10./11. Dezember will die Bundesregierung in Marrakesch den Migrationspakt der UNO unterschreiben. Damit soll die Masseneinwanderung, die seit 2015 stattfand und -findet, durch die Hintertür legalisiert werden.
    In dem Vertrag "verpflichten" sich die Unterzeichnerstaaten
* alle künftigen Migranten aufzunehmen und ihnen den "gleichberechtigten" Zugang zum Sozialsystem zu gewähren (in das sie nichts eingezahlt haben)
* auch alle aufzunehmen, die behaupten, "Opfer des Klimawandels" zu sein
* dafür zu sorgen, dass die Medien positiv über die "Bereicherung" durch Einwanderung berichten.
    Verschiedene Staaten werden den Irrsinn nicht unterzeichnen, darunter Australien, Dänemark, Italien, Israel, Kroatien, Österreich, Polen, Ungarn, die USA, Tschechien und die Schweiz. Zahlreiche andere Staaten wie Gambia, der Kongo und Pakistan können den Pakt gefahrlos unterschreiben, denn sie übernehmen dabei keine Verpflichtungen und können ihren Bevölkerungsüberschuss losbekommen.
    In einer Petition gegen diese Zumutung der UNO heißt es:
    "Der Pakt hebelt unsere nationale Souveränität in Migrationsfragen komplett aus, indem er Migration quasi zum 'Menschenrecht' erhebt, das für jedermann gelte, der sich nur irgendwie in einer 'schwierigen Lage' befinde. Er wird somit von hunderten Millionen Auswanderern aus allen möglichen und unmöglichen Ländern der Welt als Einladung verstanden werden, sich auf den Weg nach Europa zu machen. (...) Zudem stellt ein solches 'Menschenrecht auf Migration' einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht dar."
    Nachdem die Bundesregierung den angeblich "unverbindlichen" Vertrag heimlich unterschreiben wollte, wird er auf Antrag der AfD am Donnerstag, den 8. November 2018  im Bundestag diskutiert werden. Schalten Sie ab 10 Uhr Phönix ein oder verfolgen Sie die Debatte auf Facebook oder sonstwo im Internet!

5. November 2018
Maaßen prangert Lügenpresse an

    Der politisch entlassene Verfassungsschutzpräsident Georg Maaßen hat in einer Rede noch einmal die Lügenpresse gerügt - er selbst benutzt dieses Wort aber nicht, sondern spricht von einer "neuen Qualität von Falschberichterstattung in Deutschland".

    Maaßen sagte unter anderem:

    "Am 26. August 2018 war ein Deutscher von Asylbewerbern in Chemnitz getötet worden. Am gleichen Tage gab es Demonstrationen ìn Chemnitz gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung von normalen Bürgern[,] aber auch von Rechtsextremisten. Dabei kam es auch vereinzelt zu Straftaten. Am folgenden Tag und an den darauffolgenden Tagen stand nicht das Tötungsdelikt im politischen und medialen Interesse, sondern rechtsextremistische Hetzjagden gegen Ausländer. Diese "Hetzjagden" hatten nach Erkenntnissen der lokalen Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Lokalpresse, des Ministerpräsidenten des Landes und meiner Mitarbeiter nicht stattgefunden. Sie waren frei erfunden.
    Ich habe bereits viel an deutscher Medienmanipulation und russischer Desinformation erlebt. Dass aber Politiker und Medien[,] "Hetzjagden" frei erfinden oder zumindest ungeprüft diese Falschinformation verbreiten, war für mich eine neue Qualität von Falschberichterstattung in Deutschland. Ich hatte mich in der darauffolgenden Woche gegenüber der "Bild-Zeitung" in nur vier Sätzen dazu geäußert, [I]ndem ich klarstellte, dass es nach Erkenntnissen aller zuständigen Sicherheitsbehörden keine derartigen rechtsextremistischen "Hetzjagden" gab.
    Gegenüber den zuständigen Parlamentsausschüssen stellte ich in der folgenden Woche klar, dass ein Kampf gegen Rechtsextremismus es nicht rechtfertigt, rechtsextremistische Straftaten zu erfinden. Die Medien sowie grüne und linke Politiker, die sich durch mich bei ihrer Falschberichterstattung ertappt fühlten, forderten daraufhin meine Entlassung. Aus meiner Sicht war dies für linksradikale Kräfte in der SPD, die von vorneherein dagegen waren, eine Koalition mit der CDU/CSU einzugehen, der willkommene Anlass, um einen Bruch dieser Regierungskoalition zu provozieren. Da ich in Deutschland als Kritiker einer idealistischen, naiven und linken Ausländer- und Sicherheitspolitik bekannt bin, war dies für meine politischen Gegner und für einige Medien auch ein Anlass, um mich aus meinem Amt zu drängen."

Der ganze Wortlaut der Rede hier.

4. November 2018
Wer boykottiert heute wen?

    In zahlreichen Schulbüchern und anderen Publikationen findet sich ein Bild vom "Judenboykott" am 1. April 1933 - zwei SA-Männer verhindern den Zutritt zu einem jüdischen Geschäft, auf dem Schaufenster klebt die Aufschrift "Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden". Dieses Bild verwendete die Badische Zeitung am 19. Oktober 2018 als Blickfang für Leserbriefe gegen die AfD. Die Bildunterschrift lautete: "Viele Leser fühlen sich nach dem Denunziationsaufruf der AfD gegen Lehrer an die Zeit des Nationalsozialismus erinnert: Menschen sollten gemeldet werden, die in von Juden betriebenen Geschäften einkauften."
    Das Blatt schiebt hier zwar die Leser vor, es ist aber unübersehbar, dass die Redakteure hinter der abwegigen Meinung dieser Leser stehen und sie mit diesem Bild unterstreichen. Es folgen tatsächlich zwei längere Leserbriefe, die in diese Kerbe hauen, in anderen Ausgaben weitere. Was ist geschehen?
    Nicht nur Medien, Politiker, Parteien, Scharfmacher aus Gewerkschaften und Kirchen stellen die AfD als rechtsextrem, rassistisch, als Nazis dar, sondern auch Lehrer an den Schulen. Dabei ist dem Lehrer gesetzlich aufgetragen, sich politisch neutral zu verhalten. Doch etwa aus Hamburg wird berichtet, die Neutralitätsverstöße "reichen von plumpem AfD-Bashing über fehlerhaftes und unsachliches Unterrichtsmaterial bis hin zu Pädagogen, die mit 'FCK-AfD-T-Shirts' vor die Schüler treten oder Aushänge in den Schulen, in denen zu Demonstrationen gegen die AfD aufgerufen wird."
    Manche Lehrer und Lehrergewerkschaften geben die Verstöße auch offen zu und reden sie schön: sie müssten zur Demokratie erziehen. Was für eine Demokratie? "Volksdemokratie" à la DDR? Um sich gegen diese Hetze und die linke Indoktrinierung der Schüler zu wehren, hat die AfD Hamburg eine Plattform ins Netz gestellt, auf der Schüler Hilfe erhalten können, die sich nicht selbst beim Fachlehrer oder der Schulleitung zu beschweren trauen. Der Schüler kann sich bei der AfD melden und erhält Hilfestellung. Andere Landesverbände planen Ähnliches.
    Eine entsprechende Plattform wurde auch von Stefan Räpple, einem AfD-Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg, ins Netz gestellt, aber gleich gehackt und lahmgelegt. Ich kenne sie nicht. Hier sollte nach einem Bericht der Badischen Zeitung auch Namen von "vermeintlich die AfD herabsetzenden" Lehrern veröffentlicht werden. Man kann darüber streiten, ob diese Einzelinitiative klug war. Die Stuttgarter Landtagsfraktion der AfD will nun ein Portal „Neutrale Schule“ nach Hamburger Vorbild einführen.
    Leserbriefschreiber, Medien, Politiker sehen in diesen AfD-Aktionen nun "ein Zurück zu den Methoden der Gestapo" (Georg Weiser, Breisach). Dieser Leser meint auch gleich: "Die Methode passt zur Strategie der AfD, die herkömmliche Presse der Lüge zu bezichtigen, den Holocaust zu leugnen, für Rassismus einzutreten und die Freiheit der Kunst einzutreten." Nicht auszumalen, was der Polemiker Weiser, selbst ehemaliger Lehrer, seinen Schülern eingetrichtert haben mag. Der Vorwurf der Holocaust-Leugnung ist das härteste Geschütz aus dem Arsenal der Nazi-Keulen. Der Gegner soll damit tödlich getroffen und zum Schweigen gebracht werden.
    Was hat die AfD-Aktion mit dem 1. April 1933 zu tun, dem Aktionstag "Kauft nicht bei Juden", den die Badische Zeitung im Bild zeigt? Nichts. Es handelt sich hier um eine Verharmlosung des Nationalsozialismus.
    Schon die Bildunterschrift zeigt von willkürlichem Umgang mit der historischen Realität: Am 1. April 1933 verhinderten SA-Leute usw., dass Bürger jüdische Geschäfte betreten. Sie hineinzulassen und zu denunzieren war nicht geplant.
    Der nationalsozialistische Staat war damals die Katz, die Juden, die Kommunisten und andere Gegner die Maus, die vernichtet werden sollte. Heute ist nicht etwa die AfD die Katz, sondern die freiwillig gleichgeschalteten Parteien und Medien, die unisono - zusammen mit den tonangebenden Kräften in Gewerkschaften, Kirchen, Universitäten und Schulen - auf die AfD einschlagen. Die AfD ist die Maus, die boykottiert wird - staatlich geduldete und geförderte, SA-ähnliche Horden verhindern AfD-Wahlkampf, Demonstrationen, Versammlungen wie zuletzt am 29. Oktober in Freiburg. Der Arbeiter-Samariter-Bund weigert sich, AfD-Abgeordnete in Lebensrettung auszubilden. Saaleigentümer und Wirte verweigern der AfD freiwillig, meist aber unter Drohungen, Versammlungsraüme. Interessenten an AfD-Veranstaltungen werden durch rabiate linke Gegendemonstranten eingeschüchtert und abgehalten. So sieht Blockade und Boykott heute aus.
    Die politische Unterdrückung hat heute noch lange nicht das Maß und die Schärfe erreicht, die im Dritten Reich und in der DDR gegeben war, zumindest sind heute die Methoden raffinierter. Das Ziel von Unterdrückung und Denunziation ist heute die AfD, die Pegida, die Idenditäre Bewegung usw. Wer die AfD mit den Nazis vergleicht verharmlost diese in lächerlichem Maß.

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