Lueg ins Land ohne Scheuklappen - der Blog von Harald Noth

Der Verfasser schrieb knapp zwanzig Jahre an der alemannischen Spalte Lueginsland der Badischen Zeitung mit, dann erfolgte die politische Kündigung. Der geneigte Leser muss dennoch auf mein Ins-Land-Schauen nicht verzichten, ich schreibe weiter, gelegentlich auch auf Kaiserstühler Alemannisch. Es gibt eine Alternative zur "Wahrheitspresse". Die Rolle, die zu Zeiten der DDR-Propaganda das Westfernsehen spielte, kommt heute in Deutschland dem Internet zu. Nutzen wir es!
Ihre Rückmeldung bitte an:
kontakt@noth.net

7. Dezember 29019
Mahnfeuer am Kaiserstuhl und anderswo

    Heute Abend wurden an allen Winzerorten am Kaiserstuhl Mahnfeuer angezündet, die Aktion ist aber bundesweit verbreitet. Die Bauern allgemein sind es satt, dass ihre Arbeit durch die Politik gegängelt und von sogenannte Experten und Bessewissern schlechtgeredet wird. Viele Menschen nicht nur in den Städten haben die romantische Vorstellung, dass ein Volk von 80 Millionen wie das deutsche durch eine Landwirtschaft ohne Pflanzenschutzmittel ernährt werden kann.
    Die Rebbauern am Kaiserstuhl demonstrieren mit den Mahnfeuern gegen das Agrarpaket der Bundesregierung und gegen das von radikalen Grünen initiierte "Volksbegehren Artenschutz - Rettet die Biene". Durch beides drohen die Produktionsbedingungen der Winzer, der Obst- und Gemüse- Erzeuger und anderer Bauern erheblich erschwert zu werden. Wenn das "Volksbegehren Artenschutz" durchkäme, wäre die Existenz unzähliger bäuerlicher Betriebe gefährdet und die grünen Phantasten müssten ihre Produkte im Ausland kaufen, wo sie unter keinen oder erheblich lockereren Auflagen produziert werden. Deshalb: Keine Unterschrift für das "Volksbegehren Artenschutz"!
    Dagegen ist es sinnvoll eine Gegeninitiative der Bauern zu unterstützen, nämlich den "Volksantrag GEMEINSAM". Dieser zeigt Wege auf, wie Artenschutz gemeinsam mit den Bauern und nicht gegen sie praktiziert werden kann. Bitte bei den örtlichen Unterschriftensammlern unterschreiben oder hier herunterladen: https://www.volksantrag-gemeinsam.de/

4. Dezämber 2019
Warmhopse uf dr Frittigs-Demo

    Alli baar Dag läse mer in dr Zittig, ass des un des Aütowärk oder dä oder sälle Aütozueliiferer sonsoviil doisert Mitarbeiter iispare will, zletscht Audi mit 9500 Stelle. Des isch dr Afang vun ere Lawiin un diä wird aü d Banke mit sich risse. Mai drno, wänn emol d Wirtschaft am Bode lit! E Läseri het mer gschriibe: "Für Kriegskinder kein Problem, wieder in Bescheidenheit zu leben." Was bedittet des?
    Ich bi erscht in dr 50er Johr groß wore, aber mir uf em Land hän is am Schittstei oder an ere Schissle gwäscht - ja, des goht un wär des ka isch nohär süüfer. Eimol in dr Wuch isch badet wore; d Kinder sin bim Vatter mit in dr Wanne gsässe. Dr Badofe isch mit Holz gfiirt wore. Ditschland isch dertemol e Paradies fir Vegetarier gsii: Do isch dagelang kei Fleisch uf dr Disch kumme, bi minere Mütter wennigschtens. Un wänns Fleisch gä het, isch Sunntig oder e Fäscht gsii. Do isch drno villicht e Has gmetzget wore - dä isch nit üs dr Metzg kumme un scho gar nit üs em Supermarkt - e so ebis hets sällemol nonit gä. Mi Mütter het-e esälber abzoge. Fertigfueter üs em Raiffeisemärkt isch nit bekannt gsii. Nai, do han ich miäße alli Dag nüs ins Fäld un an dr Wäg- un Bachränder Griäns sueche un im Winter hän d Hase Dirrlips un Hei bikumme.
    Mer kennt no lang furtmache, was mer dertemol alles nit gha het un wiä mer sich änewäg gholfe het. Armseligi Zitte kumme wider uf is zue. Europäischi Nullzinspolitik, Iibruch vu dr Wirtschaft - d Banke wäre ball s Handduech wärfe, meint wennigschtens dr Markus Krall. Drno git eins s ander. Wänn emol dr griän Draüm wohr wore isch un d Kohlekraftwärk abgschaltet sin, kunnt dr Supergau. Drno brücht nur emol dr Wind nit goh un d Sunne nit schiine, no bricht s Stromnetz zämme. Drno goht kei Heizig, kunnt kei heißes Wasser üs em Hahne, wird dr Härd nit warm, goht kein Computer, kei Kass im Supermärkt un dr Bankaütomat händigt kei Bargäld üs - aber säll wänn si sowiso abschaffe. D Friday-for-Future-Kinder miän drno ohni Händy ihre Demo organisiäre un miän sich warmlaüfe un warmhopse - in dr Schuel goht drno nämlig d Heizig aü nicht. Aber aü mir üs dr Griägs- un Nochgriägsgeneration hän drno nyt zum Lache, wänn d Heizkerper kalt blibe un d Apetek nit alli Medikamänt ka liifere.

Worterklärungen: Frittig - Freitag; dä oder sälle - dieser oder jener; doisert - tausend; mai drno - pass auf, was dann; hän is - haben uns; Schittstei - in die Wand bei einem Fenster eingelassenes steinernes Wasch- und Ausgussbecken; wär des ka isch nohär süüfer - wer das kann, ist nachher sauber; gfiirt - geheizt; dertemol - damals; drno - dann; Metzg - Metzgerei; sällemol - damals; esälber - selbst; Has ... abzoge - beim Hasen das Fell entfernt; Griäns - Grünfutter; Dirrlips - Futterrüben; änewäg - trotzdem; nyt - nichts

28. November 2019
Politisches Tribunal im Freiburger Münster

    Die gestrige Gedenkfeier im Freiburger Münster für die tausenden Opfer des (englischen) Bombenterrors in Freiburg geriet zu einer politischen Tribunal gegen den Nationalsozialismus und die Deutschen. Wer die Bomben auf Freiburg abwarf, wurde mit keiner Silbe erwähnt.
    Die Anklage in der ökumenischen Stunde wurde schon am Anfang eröffnet, als der evangelische Zelebrant erklärte, wir hätten uns nicht versammelt, um uns selbst zu bedauern, nein, wir hätten es Deutschland zu verdanken, dass Freiburg zerstört wurde.
    Dann kam auch schon der Auftritt von Oberbürgermeister Martin Horn. Er schilderte realitätsnah, dass Freiburg im Bombenhagel niederbrannte wie im Dreißigjährigen Krieg. Doch dann erklärte er sinngemäß, der Schuldige sei das NS-Regime, das seine Nachbarn überfallen hätte. Man dürfe nie Ursache und Wirkung verwechseln (will heißen: die Deutschen sind die Ursache, die Vernichtung Freiburgs durch (britisches) Massenbombardement die Wirkung). Dann mahnte Horn, nicht auf die Rechtspopulisten hereinzufallen. Sein schmieriges Kokettieren mit "Michèle" (Bürgermeisterin Michèle Lutz von Mülhausen/Elsass) ließ Übles befürchten, doch Madame Lutz verzichtete in ihrer Rede darauf, auf den deutschen Esel einzuschlagen, sie war übrigens die einzige an diesem Abend, die Deutsch mit einem alemannischen Akzent sprach.
    Der Chor des Theodor-Heuss-Gymnasium aus Freiburg-St.-Georgen mit dutzenden von Sängern intonierte drei Lieder, alle auf Englisch. Das letztes Lied der Gymnasiasten im altehrwürdigen Freiburger Münster, bei dieser Gedenkfeier für die Bombenopfer mündete in Swing und rhytmisches Klatschen.
    Es zeigte sich, dass auch die Schüler politisch korrekt ausgerichtet sind: Einer dozierte, dass Deutschland nach den Ersten Weltkrieg und der Zerstörung der Freiburger Synagoge 1939 Europa erneut mit einem unvorstellbar grausamen Krieg überzogen hätte. Die Großväter seien oft Opfer und Täter zugleich. Einzelne Schüler berichteten nun von ihren Großeltern und hier erwähnte einer endlich mal Bombardements der Engländer - auf Danzig. Und ein weiterer sagte, sein Großvater sei vor der Roten Armee geflohen. Der Letztere war der einzige Satz an diesem Abend, der so nicht in einer Gedenkfeier in der DDR hätte fallen können. Dann zeigte sich die Gehirnwäsche weiter: eine warb dafür, dass Europa noch enger zusammenwächst; man könne aber Organisationen, die mit viel Geld ausgestattet seien, beobachten, die dieses Zusammenwachsen verhindern wollten.
Bei den Fürbitten - ebenfalls von Schülern vorgetragen - bat man Gott, uns bereit zu machen zu teilen, eine weitere Fürbitte ging gegen Abschottung - also kaum verhohlene Werbung für das Akzepzieren der Masseneinwanderung. Zum Schluss kam noch einmal ein echter Hammer: eine Fürbitte für die fast 3000 Opfer des Bomberdements in Freiburg und im gleichen Atemzug für die "55 Millionen Opfer des Naziterrors im Zweiten Weltkrieg".
    Armes Freiburg! Deine Pfarrer, deine Politiker, deine Kinder sind indoktriniert wie damals in der DDR, zumindest die, die an diesem Abend im Münster zu Wort kamen. Sie reden wie Zöglinge der FDJ und der SED. In den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik, als es noch viele Menschen der Kriegsgeneration gab und eine halbwegs patriotische CDU, CSU und FDP, wäre so ein linker Stuss im Münster unvorstellbar gewesen. Damals wusste man, dass große Teile der Wehrmacht in korrekter und anständiger Weise Krieg führten, wiewohl der Krieg für jeden Soldat auf allen Seiten um Leben oder Tod ging. Die Leute wussten noch, dass der Erste und der Zweite Weltkieg "viele Väter" hatte und nicht etwa nur Kaiser Wilhelm oder Hitler. Man wusste, dass unter den 55 Millionen Kriegstoten unzählige sind, die von Stalin brutal verheizt worden waren. Stalin hat durch seine Geheimdienste drei Jahre vor dem Kriegseintritt fast das gesamte höhere Offizierskorps umbringen lassen, der rote Diktator ist daher mit einer miserabel geführten Armee angetreten.
    Meine Fürbitte war: "Herr, lass Hirn regnen!" Als am Schluss das Vaterunser angestimmt wurde, war das wie eine Befreiung von einem Alptraum. Wir, das schweigende Publikum, das Ziel der Manipulation, haben inbrünstig gebetet.
27. Novemver 2019
Die Zerstörung Freiburgs vor 75 Jahren

    Heute vor 75 Jahren wurde Freiburg von britischen Bombern zerstört. In der Altstadt starben fast 3.000 Menschen, fast 10.000 wurden verletzt und 11.000 obdachlos. Der Angriff auf die Altstadt und die Zivilbevölkerung Freiburgs hatte militärisch keinen Sinn.
    Heute gedenkt die Stadt und ihre Presse dieser Katastrophe, die durch die englischen Kriegsherren herbeigeführt wurde, ab morgen wird jahraus jahrein wieder nur von Nazi, Nazi, Holocaust und nochmals Holocaust die Rede sein. Wenn man dann fragt, warum vergesst ihr die eigenen Opfer, wird geantwortet: Die Deutschen sind doch selbst schuld daran. Ja, natürlich. Auch die hunderttausenden Japaner, die von den amerikanischen Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki getötet wurden, sind selbst schuld, auch die mehrere Millionen Ukrainer, die Stalins Holodomor zum Opfer fielen, sind selbst Schuld, sie hätten sich ja als eifrige Kommunisten beliebt machen können und so kann man auch die Opfer der zahlreichen anderen Massaker und Völkermorde der jüngeren Geschichte zu Tätern umdichten. Tut man aber nicht. Man macht es nur bei uns Deutschen.
    Lasst uns wenigstens heute Abend ins Freiburger Münster gehen, wo um 20 Uhr eine ökumenische Gedenkfeier stattfindet. Dass die politische Prominenz sich vornedran stellen wird, darf kein Grund sein, fernzubleiben.

22. November 2019
Requiem für Deutschland

    Heute fand in Emmendingen ein "Flüchtlings-Requiem" statt, bereitet von der evangelischen und der katholischen Gemeinde der Stadt sowie der Servicestelle "Ehrenamtliche unterstützen Geflüchtete" von Caritas & Diakonie. Von den "tausenden", die jedes Jahr an der EU-Außengrenze sterben, würde jeder ein Requiem verdienen, entnehme ich der Ankündigung im Kaiserstühler Wochenbericht.
    Die meisten von denen, die die Medien, die Politik und die Staatskirchen "Flüchtlinge" nennen, sind illegale Einwanderer. Wer aus Afghanistan, dem Nahem Osten oder aus Afrika nach Deuschland kommt, kann hier kein Asyl bekommen, denn § 16a des Grundgesetzes verbietet eine Asylgewährung an Personen, die aus sicheren Drittstaaten einreisen. Und so sind auch die allermeisten der Einwanderer keine politisch Verfolgten, sondern welche, die sich in Deutschland ein besseres Leben als daheim erhoffen. Die meisten derer, die das Abenteuer "Reise nach Deutschland" nicht lebend überstehen, sind Moslems und verzichten gerne auf ein Requiem in der Emmendinger Stadtkirche. Aber grundsätzlich spricht natürlich nichts dagegen, für jeden, der stirbt, zu beten. Warum aber gerade für die Opfer der Schlepper à la Rackete im Mittelmeer? Warum nicht für die 99%, die in Pakistan, in Nigeria, in Syrien daheim bleiben müssen und da sehr, sehr oft nach einem Leben in Elend alt oder jung sterben müssen?
    Die Antwort ist einfach: Die Kirchengemeinden bedienen den politischen Mainstream, und dem sind halt die Elenden in der Welt egal, der will Deutschland durch Masseneinwanderung von den Resten der deutschen Kultur und Art reinwaschen. Um die Akzeptanz für die sogenannten "Flüchtlinge" in die Hirne einzuhämmern, braucht man "Requien" und was es sonst noch für Formate der Volkserziehung gibt.

11. Nobember 2019
Benigna Munsi, ein braunes Christkindl

    Als ich zu ersten Mal von ihr hörte und ihr Bild sah, war ich positiv berührt. Sie hat einen brauen Teint, ein offenes, mitreißendes Lachen, geht ans Gymnasium, spielt Oboe (unzählige Deutsche wissen gar nicht, was das ist), singt im Kirchenchor und ihr Vornamen hört sich zwar „bengalisch“ an, ist aber ein lateinisch-deutscher Name wie Augusta und Felizitas. Ihr Vater ist Inder, die Mutter deutsch. Wahrscheinlich ist sie deutscher als eine ganze Antifa-Demo; ich rechne jedenfalls damit, dass sie unserer Gesellschaft nach dem Abi Positives zuträgt – noch darüber hinaus, dass sie jetzt zum Nürnberger Christkindl gewählt wurde und dieses Amt ausübt; sie wirbt für Nürnberg wie hier eine Weinkönigin für den Rebensaft.
    Eher nachdenklich wurde durch ihre Wahl ein Mitglied der AfD München-Land, er war Admin der örtlichen AfD-Facebookseite und schrieb zu ihrem Bild: „Nürnberg hat ein neues Christkind. Eines Tages wird es uns wie den Indianern gehen.“ Ob dieser Kommentar in dem Moment angebracht war, darüber kann man streiten. Ein Stück Wahrheit transportiert er allemal. Im Moment ist auf der Balkanroute wieder ein erhöhter Zustrom; die klägliche Geburtenrate der Deutschen und die Gebärfreudigkeit der Moslems, verbunden mit neuem Zustrom, wird tatsächlich dazu führen, was der Spruch des Münchners bildhaft sagt – wenn das Merkelsystem, mit oder ohne Merkel, weiter Bestand hat. Wobei, wenn alle, die uns verdrängen, so nett wie Benigna wären, das ja noch ginge.
    Doch jetzt mal innehalten und nachdenken: Ist dieser AfD-Mann ein „rassistischer Hetzer“? Hat „die AfD“ die junge Frau „rassistisch attackiert“? So zu lesen in der Badischen Zeitung. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte sogar: „Hier begegnet uns die hämische Fratze des Rassismus, den die AfD als ihre Geisteshaltung immer gerne leugnen möchte.“ Hat sich der AfDler zu Benignas Rasse geäußert und sie bewertet? Nein, natürlich nicht. Rassismus und rassistische Hetze ist etwas anderes, was wir hier haben, ist eine völlig enthemmte Sprache, ja, Hetze der Medien von Badischer Zeitung über bayrische Politiker bis hin zu hunderten anderen wichtigen und unwichtigen Blättern. Rassist, Nazi usw. sind Begriffe der politischen und medialen Kampfsprache geworden; sie bezeichnen keine realen Bezug mehr, sondern wollen den Gemeinten verletzen, niedermachen. Hoffentlich gelingt es Benigna einmal, dieses üble Spiel zu durchschauen. Sie hat auch jetzt schon nicht überreagiert. Vielleicht begegnet sie einmal Hyperion oder einem anderen farbigen AfD-Freund oder AfD-Mitglied und kriegt einiges erklärt …

9. November 2019
Sarah Connor und Lale Andersen

    Ich bin über die neuesten Trends in der deutschen und internationalen Musikwelt nicht informiert und kriege nur am Rande und mal zufällig etwas mit. Sarah Connor mag ich, seit ich das Video sah, in dem sie mit Andreas Gabalier dessen Lied „Zuckerpuppen“ sang. Eine begabte Sängerin! Und wie sie unverkrampft und gar nicht prüde mit Gabalier auf der Bühne flirtet! Sie mit freizügigem Dekolleté, er, der Volksrocker, in Lederhosen! Weiter erfuhr ich, dass sie von ihrem Brauch, englische zu singen, seit ihrem Album „Muttersprache“ abrückte. Sie hat vier Kinder. Kurz: alles andere als eine unserer griesgrämigen Emanzen. 2015 nahm sie für ein halbes Jahr eine syrische Mutter und ihre fünf Kinder auf. Das ist ungewöhnlich, die meisten Gutfrauen werfen mit Teddybären, geben jungen Männern im Asylheim Unterricht und überlassen die Kosten der Allgemeinheit. (Freilich dürfte Sarahs Portokasse dicker sein als die Ersparnisse eines ganzen Straßenzugs in einem sächsischen Arbeiterviertel: Damit tut die Aufnahme von Syrern ins eigene Haus nicht so weh.) Mit ihrem Hit “Vincent“ besingt sie einen schwulen Jungmann und dessen Freund sowie deren zwei Kinder (?) und stellt dagegen die Familie von Linda, Ben und ihrem Kind als gescheitert hin. Das Lied ist unheimlich gut gemacht, da steckt neben ihrem Können wahrscheinlich eine ganze Armee von Fachleuten dahinter, die genau den Zeitgeist erkennen und in Szene zu setzen wissen. Das Video spielt in einem afroamerikanischen Milieu; damit ist neben dem Schwulenkult auch gleich noch der Multikultikult bedient. Machart und Gesang: Note eins; Inhalt (beide Augen zugedrückt): vier-bis-fünf.
    Jetzt erfahre ich von einem Facebook-Freund, dass Sarah gegen die AfD angesungen hat. „Komm, wir tanzen zusammen auf den Straßen / Mit Blumen in den Haar'n und Sonne im Gesicht / Alle Bomben, Panzer und Despoten / Und Afd-Idioten, mein Herz kriegt ihr nicht.“ Ich bin sicher: Sarah versteht von Politik so wenig, wie sie viel vom Singen versteht. Das zeigt schon dieser Text, in dem Kinder die Fähigkeit zugesprochen bekommen, die Welt zu retten („Würden Kinder diese Welt regier'n / Müsste keiner hungern oder frier'n“). Was Marx, Lenin, Stalin und Mao versprochen, aber nicht geschafft haben, sollen Kinder schaffen? Bekenntnissen dieser Art hört man oft, so haben sich -zig Künstler von Pegida distanziert, darunter sogar Heino. Etliche andere ätzten gegen die AfD, deren Namen will ich nicht nennen, sie sind es – anders als die eigentlich sympathische Sarah – nicht wert. Ich muss unwillkürlich ans Dritte Reich denken. Damals waren die Juden, die Kommunisten und andere das Feindbild, auf das sich die Politik fanatisch einschoss. Heute ist das Feindbild der Politik die AfD. Vielleicht gab es damals schon zweitklassige, oder wenigstens fünft- oder siebtklassige Sänger, die sich in ihren Liedern von den Juden distanzierten. Der größte Hit der damaligen Zeit kommt gänzlich ohne Feindbild aus. Er spielt im Soldatenmillieu, das einzige Zugeständnis an den Zeitgeist. Es ist „Lili Marleen“, gesungen von Lale Andersen.

3. Novämber 2019
Ässe oder frässe?

    Ich bi e Diär-Liäbhaber, han e Härz für Vegel (mi Liäblingsvegili isch s Rotkählili), e Härz fir Katze (mir hän lang eini gha). Un ich han aü Hind gärn un due si strichle, wänn si mi nit afalle. S einzig Diär, wu mer nit gfallt, isch dr Wolf, wänn er im Schwarzwald Schef metzget - äh, nai, do sait mer "risst".
    Was mi Wunder nimmt, isch, wiä hit diä Diärer betrachtet wäre. Ase glei han ich "dr Hund gsait", egal ebs e Männli oder e Wiibli gsii isch. So ischs uf em Dorf dr Brüch gsii, ich weiß nit, wiä Ihrs in dr Stadt ghalte hän. Dä Hund het also dr Waldi, dr Asta oder dr Nelly gheiße, aü wänn er e Wiibli gsii isch. Mit em Asta - dr het in minere Dante uf em Jägerhof ghert - bin i alli Sunntig spaziäre gloffe, am Altrhin han i ne als süffe lo (hit sait mer: "drinke lasse"). So wiä mer hit schwätzt miäßt i do "di Asta" sage, dä Hund also as Fraü behandle. Dr Asta un alli andere Hind hän zu miinere Zit gfrässe - des bedittet, si sin ohne d Händ gwäscht, ohni e Dischgebätt gsproche, ohni Mässer un Gable z nämme an d Fräss-Schissle grännt un hän gfrässe ohni rumgluegt, ohni eberem "e Guete" gwinscht. Do isch aü e mänks Stickli iber dr Rand vum Napf drängt wore un bim Süffe isch dr Bode nass gsii vor lütter Schlappere. Wänn er gnue Hunger gha het, het er aü d Räschtli vum Bode ufgschläckt. Zu däm Vorgang sait mer hit "ässe" - ich weiß nit wurum, mir hän wirgli ke Hund, villicht sind d Sitte bi däne Diärer in dr Zwischzit besser wore - oder bi dr Mänsche schlächter? Im hittige junge Sprochgebrüch heißts do also "di Ronja hat nimme gesse un drunke un geschtan isch si gstoabe". Bi däm "gstorbe" zuck i zämme, des Wort isch friähjer, genau wiä s Ässe, s Drinke un s Stärbe, fir d Mänsche reserviärt gsii. Mer het bim eigene Hund oder bi dr eigene Katz zwar sälte verreckt gsait - aber numme, wel mer scho dertemol Mitleid aü mit dr Diärer gha het un wel mer si halt iigschleferet oder verschosse het, wänn si alt un grank gsi sin. Diä meischte Diärer sin friähjer verreckt (im Hochditsche sait mer "verendet").

    In dr Hind un Katze gohts zum Deil hit besser wiä friähjer - z Ditschland wennigschtens - un des isch guet so. Bi dr Hiähner un Säj ischs meischtens umkehrt, do wu si in Masse ghalte wäre.

Worterklärungen: Diär - Tier; Rotkählili - Rotkehlchen; Hind - Hunde; metzget - schlachtet; ase glei han ich - als ich klein war, habe ich; süffe - saufen; ohni rumgluegt - ohne herumzuschauen; e Guete - guten Appetit; e mänks - manches; Schlappere - das laut vernehmliche Saufen von Hunden; wirgli - zur Zeit, numme - nur; dertemol - damals; Säj - Schweine

31. Oktober 2019
Freiburg: Brennende Autos, besetzte Häuser

    Die Badische Zeitung fasst heute auf S. 23 in ihrem Freiburger Lokalteil die Straftaten der letzten Tage zusammen, die von "Aktivistinnen und Aktivisten" in der Stadt begangen wurden: verschiedene Hausbesetzungen und In-Brand-Setzen von Fahrzeugen; die 12 abgebrannten Autos gehören "Wohnungsunternehmen und Betrieben, die die Rüstungsindustrie oder Gefängnisse beliefern" würden sowie Privatleuten, die das Auto am falschen Ort geparkt hatten. Die Hausbesetzer bekamen teilweise politische Unterstützung von der Freiburger SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland; die "Linke Liste" im Gemeinderat solidarisiert sich mit den Besetzern eines Hauses, als sie geräumt wurden. Die Täter halten sich bedeckt mit offenem Bekenntnis zu ihren Verbrechen: "Beide, Hausbesetzer und KTS, wissen: Derzeit sieht man sie im Gemeinderat eher wohlwollend." Die KTS ist ein linker Versammlungsort, dessen Jahresmiete von 200.000 bezahlt die Stadt (!); aus dem KTS-Gebäude wurde verschiedentlich zu Straftaten aufgerufen. Die Kritik der Badischen Zeitung fällt leise aus. Die Tatserie brachte es bisher nicht auf die Titelseite des in Freiburg erscheinenden Blattes. Man stelle sich vor, diese Taten wären von Rechtsextremen begangen worden! Das Blatt würde im Dreieck springen.

29. Oktober 2019
Neuer Widerstand am Kaiserstuhl

    Der Kaiserstuhl  ist einer der Geburtshelfer der Grünen. Hier gab es in den 70er Jahren eine ganz starke Bewegung gegen das geplante AKW Wyhl, an deren Widerstandsaktionen bis zu 30.000 Menschen teilnahmen, darunter eine große Zahl von Bauern, Handwerkern und Arbeitern, aber auch Studenten aus Freiburg und Bildungsbürger. Gerade unter den Kaiserstühlern waren viele wertkonservativ, Beispiele hier und hier. Andere dagegen links. Auch an anderen Orten der Bundesrepublik gab es massenhaften Widerstand gegen die Kernkraftwerke. Dieses gesellschaftliche Erwachen führte zur Gründung der Grünen. Die Partei erhielt jedoch schnell Zustrom von linken Alternativen aus den Städten, die Linken gewannen die Oberhand und drängten viele Konservative hinaus, darunter den Mitgründer Herbert Gruhl. Die Partei, die einst für Freiheit stand, ist inzwischen zur Verbotspartei geworden und schickt sich an, eine Ökodiktatur zu errichten, mit Fahrverboten, Ökosteuern und und und.
    Da ist es gut, dass aus ihrem Kernland endlich Widerstand kommt, wenn auch vergleichsweise moderat. Gestern fuhr ich in Bischoffingen und anderen Orten an Transparenten vorbei, in denen vor einer Unterschrift für das Volksbegehren Artenschutz ("Rettet die Bienen") gewarnt wird. Ein Erfolg dieses Volksbegehrens würde Weinbau und Landwirtschaft am Kaiserstuhl und anderswo schier unmöglich machen. In ganz Deutschland regt sich Widerstand gegen das Agrarpaket der CDU/CSU/SPD-Regierung, große Bauerndemonstrationen gab es in verschiedenen Städten bis hin nach Berlin. Interessant, aber von den Medien verschwiegen die Unterstützung der AfD im Bundestag für diesen Widerstand. In Freiburg und anderen Städten in Baden-Württemberg ging es zudem gegen das Volksbegehren Artenschutz. 
    Die "grünen" Ideen wirken inzwischen so stark, dass sie von den Roten und Schwarzen verwirklicht werden oder, wie in Baden-Württemberg, sich so verselbständigt haben, dass selbst Kretschmann sich besorgt vor Folgen des Volksbegehren gibt. Bei einem Erfolg würde das Volksbegehren auch die Biobauern knebeln, aber Kretschmann braucht deren Stimmen.

23. Oktober 2019
Heimweh auf Kreta

    Es kann ein Fehler sein, wenn man sich in der Ferne mit der Heimat beschäftigt. Diesen habe ich soeben auf Kreta gemacht. Ich ließ die deutschen Nachrichten zu mir an die Strände und Schluchten durch. Da war zuerst das grässliche Attentat in Halle, wo ein einsamer Wolf einen Anschlag auf eine Synagogentür machte (drinnen waren Juden versammelt) und als diese nicht aufging, brachte er einfach zwei  nichtjüdische Deutsche um, die zufällig in der Nähe waren. Diese Tat eines - im besten Falle - Verrückten wurde dann von den Medien und einschlägigen Politikern zu einer geistig aus der AfD befeuerten rechtsextremistischen Tat hochstilisiert. Gut, wer täglich eine der "Qualitätszeitungen" liest, den wundert das nicht. Richtig schön wurde es erst, als das berichtet wurde, was ich seit Wochen als das einzig richtige herbeiwünschte: Anstatt nur grüne Kreuze in die Landschaft zu stellen, sind die Bauern jetzt mit den Traktoren in die Städte gefahren und protestierten gegen das Agrarpaket der CDU/CSU/SPD-Regierung, mit dem ihnen grünrote Handschellen angelegt werden sollen. In Freiburg und anderen Stadten in Baden-Württemberg ging es zudem gegen die grüne Initiative "Rettet die Bienen". Wenn diese Erfolg hätte, würden Weinbau und Landwirtschaft etwa am Kaiserstuhl fast unmöglich. Nach so langer Zeit der grünen Beschwatzung und der politischen Friedhofsruhe auch im ländlichen Raum weht jetzt wieder eine frische Luft und man wäre auch als Kreta-Urlauber am liebsten daheim und mit dabei.

8. Oktober 2019
Dialäkt schriibe un Bolitik

    Wänn dr emol ebis uf Dialäkt liisesch, ischs meischtens in Reim un s drait sich um Bliämli, Bächli un humorvolli Gschichte üs em mänschlige Alldag. Linki Gritiker nänne des "Värsli brinzle", ich sag, aü des het si Berächtigung. Berächtigt ischs aber aü, im Dialäkt iber ernschti, gwichtigi Sache un iber Bolitik z schriibe un z singe. Des het scho dr Johann Peter Hebel zum Biispiil mit siinem Gedicht "Die Vergänglichkeit" vorgmacht. Des isch nit alliwiil glar gsii: In dr 70er-Johr, wus gegen s KKW Wyhl gange isch, hän Kernkraft-Gegner dr Dialäkt gnutzt; bsunders im Elsiss isch s Alemannisch zun ere literarische Bluescht gfiährt wore - ich ferch, diä letscht. In etlige Liäder un Gedichter isch dr Dialäkt aü fir diräkt politischi Üssage gnutzt wore. Dr Muettersproch-Gsellschaft het des schiints nit gfalle - wennigschtens het dr "Präsi", dr Klaus Popen, gsait: "Wenn's gege d'Obrigkeit goht, mache mir nimmi mit." So hets dr Bucki zitiärt, e Brotetscht-Sänger üs em Kaiserstuehl. Dr Bucki het mit sinene Liäder welle "einen wohltuenden Kontrast darstellen zu den Versen des Kaiserstühler Mundartdichters Karl Kurrus, der Seele der Freiburger Möedersprochgsellschaft", wiä ner im e LP-Biiheft schribt.
    Ich mein, ass beides derf sii, lichti un schwäri Koscht, Bolitischs un Unbolitischs. Do im "LUEG INS LAND ohne Scheuklappen" ischs s meischt Mol bolitisch, aü wänn des dr rot-griäne Richtung nit gfallt, wu hit zum Deil diräkt an dr Macht isch oder wenigschtends d Merkel und CDU vor sich här dribt.

Worterklärungen: drait - dreht; brinzle - pieseln (urinieren); alliwiil - immer; Bluescht - Blüte; ferch - fürchte; schiints - anscheinend

Alternativen zur "Wahrheitspresse"

Sie sind die Lügen und Halbwahrheiten der "Wahrheitspresse" satt und haben zu "Lueg-ins-Land " gefunden. Dieser "Blog ohne Scheuklappen" kommt aus der Alemannia, aus dem Südwesten des deutschen Sprachgebiets und kommentiert Ereignisse von hier, aus Mitteleuropa und aus der Welt. Wenn einmal kein neuer Beitrag kommt, brauchen Sie nicht zu darben: Das Internet weist etliche Blogs und Seiten auf, in denen die politische Korrektheit beiseite gelassen wird und die normalerweise versteckte oder verschwiegene Seite der Medaille gezeigt wird. Ich zähle eine kleine Auswahl auf:

www.compact-online.de
Eine patriotische, kapitalismus - und USA-kritische Seite der Monatszeitschrift COMPACT, die auch abonniert werden kann.

www.deutschland-kurier.org
Die Webseite des Deutschland-Kuriers - eine alternative, wöchentlich erscheinende Bild-Zeitung; kann abonniert werden.
www.epochtimes.de
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare.

www.journalistenwatch.com
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare. Sehr kritisch gegenüber Islam und Arabern, auf den Israel-Auge blind.
www.jungefreiheit.de
Webseite der bedeutenden Wochenzeitung, die berichtet, kommentiert und auf akademischem Niveau Hintergrundberichte zur Geschichte und Gegenwart bringt. Eine wertvolle Zeitung, obwohl sie einseitig und peinlich-penetrant Partei für Bernd Lucke und seine Nachfolger in der AfD ergreift. (Kann abonniert werden.)
www.pi-news.net
PI ("politically incorrect") ist auf dem Israel-Auge völlig blind, hat aber Adleraugen, wenn es um den Islam, die Moslems, die Araber usw. und die neue illegale Masseneinwanderung geht. Daher findet man dort wertvolle Beiträge zu Multikulti und der deutschen Multikulti-Politik.
www.politikversagen.net
Eine "systemkritische Presseschau". Die "Wahrheitspresse" kann nicht alles verschweigen; oft dringen in lokalen Medien Nachrichten durch, die die überregionale Presse verschweigt. Diese Seite bringt Links zu lokalen Medien und verschafft so Zugang zu vielen der unzähligen "Einzelfälle".
www.preussische-allgemeine.de
Eine Wochenzeitung (kann abonniert werden), die bei weitem nicht nur für Heimatvertriebene interessant ist. Auf ihrer Webseite finden sich kritische Nachrichten und Kommentare zum Zeitgeschehen, die auch für Nichtakademiker lesbar sind.
www.zuerst.de
Die Webseite der Monatszeitschrift ZUERST! Das Zeigeschehen aus der Perspektive der demokratischen Rechten. Die Zeitschrift kann abonniert werden.

Es fehlt nicht an alternativer Presse, aber die Zeitungskioske halten sie draußen oder unter dem Ladentisch. In ihren Hochburgen bedroht die Antifa Kioske und Zeitungsläden, die alternative Presse führen. Viele Leser suchen sie auch nicht, manch einer hält es mit den drei Affen, die nicht hören, sehen und sprechen wollen. Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Viele informative Seiten bietet auch facebook – man kann dort viel Zeit mit Schmoren im eigenen Saft und ziellosen Diskussionen verbringen, Sie können aber auch Zugang zu den Seiten der Politiker, Parteien und Gruppen finden, die Ihnen wichtig sind. Und zur Seite meiner Wenigkeit, die ähnliche Beiträge bietet wie dieser Blog, aber oft bebildert. Und Sie können dort direkt antworten/kommentieren. Dazu ist es nötig, sich anzumelden. Sie brauchen keine Nabelschau treiben, kein Bild einstellen, nur minimalste Angaben machen. Der Große Bruder weiß dann aber trotzdem, was sie interessiert. Aber das ist überall im Internet so.

Beachten Sie auch die Angebote auf Youtube, etwa die Videos der Reden der AfD-Fraktion im Bundestag. Über Google finden Sie auch zahlreiche andere Angebote der AfD, so etwa die Seite der AfD-Fraktion im Baden-Württemberger Landtag.

2. Oktober 2019
Aischa und Greta - missbrauchte Kinder?

    In meinem Bekanntenkreis höre ich ab und zu, dass Greta Thunberg ein von Eltern und anderen Hintermännern politisch missbrauchtes Kind sei. So kann man es sehen, aber ich muss dann immer an Aischa Bint Abi Bakr, die Lieblingsfrau von Mohammed, denken, auch sie hat eine Karriere gemacht, die als Kind schon begann.
    Die Quellen überliefern, dass Mohammed sie im Alter von sechs geheiratet hätte. Als sie neun war, hätte er die Ehe vollzogen. Die deutschsprachige Wikipedia, immer bemüht, den Islam schönzureden, beeilt sich, andere Quellen ins Feld zu führen, die ihr Alter jeweils etwas höher setzen - in unserer Vorstellung ist das Beschlafen einer Zwölfjährigen aber immer noch Kindesmissbrauch. Das Üble an der Sache: Das ist keine alte Geschichte aus dem fernen Orient, sondern heute ist Mohammed auch absolutes Vorbild von Millionen Moslems mitten in Deutschland und es werden täglich mehr. Und gehen nicht etliche unserer deutschen Mädchen mit zwölf oder ein, zwei Jahre später selbst in die mehrheitlich von Moslems bewohnten Asylunterkünfte, getrieben nicht nur von der eigenen Neugier, sondern auch von der Konditionierung durch die Willkommenskultur, die in den Elternhäusern, Kindergärten, Schule, Kirchen usw. gepredigt wird?
    Der Ehe Mohammeds mit Aischa wurde auch eine politische Motivation zugeschrieben; Aischas Vater Abu Bakr war Verbündeter Mohammeds und späterer Kalif. Von solchen Erwägungen abgesehen scheint Mohammed aber richtig vernarrt in die Tochter Abu Bakrs gewesen zu sein, sie wurde und blieb seine Lieblingsfrau. Der Prophet ernannte sie sogar zur "Mutter der Gläubigen". Sie überlieferte sein Leben und Wollen und war damit schon zu Lebzeiten viel beachtet und ist es noch bis heute. Nach dem Tod ihres Gatten wurde sie Beraterin seiner Nachfolger, der Kalifen. Sie nahm sogar an einem Feldzug gegen Ali, dem Schwiegersohn Mohammeds und vierten Kalifen teil und trieb aus der Sänfte auf dem Kamelrücken heraus die Kämpfer an. Die Schlacht verlor sie zwar, ein Vergleich mit Ursula von der Leyen verbietet sich aber dennoch; Merkels Feldfrau ruinierte und demoralisierte die Bundeswehr schon vor jeglichem Ausrücken.
    Zurück zu Greta Thunberg: Auch wenn eine mächtige Lobby hinter ihr steht und sie steuert, genießt sie gewiss den Publizitäts- und Machtrausch, den die verblödete politische Kaste ihr beschert. Sie hat möglicherweise eine große politische Zukunft vor sich. Ob, wie auf Aischa, auch in ferner Zukunft einmal ein Milliardenpublikum in Verehrung auf sie blickt, wage ich zu bezweifeln.

30. September 2019
Die Badische Zeitung und die Relotius-Medien

    Die Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ über die AfD zeichnet sich gewöhnlich dadurch aus, dass aus einer Maus ein Elefant gemacht wird und dass das dann in einer wochenlangen Endlosschleife breitgetreten wird. Die Hoffnung ist hier wohl, dass der Bildungsbürger, so mit dem Holzhammer bearbeitet, wenigstens einen Teil der üblen Kost schluckt und verinnerlicht, eine Hoffnung, die nicht ganz unberechtigt ist. So machten die Medien vor der Wahl in Brandenburg und Sachsen aus einem Besuch des AfD-Landesvorsitzenden Andreas Kalbitz bei einer „rechtsextremen Demonstration“ im Jahre 2007 in Athen eine unendliche Geschichte. Oder jüngst die Badische Zeitung bei der Vorstellung der neuen Freiburger Gemeinderäte: Hier griff das Blatt tief in die Hetz- und Lügenkiste, als sie den neuen Stadtrat Dubravko Mandic von der AfD „vorstellte“ und die gleichen Rossbollen erneut auftischte, mit der sie schon Jahre diesen mutigen Querdenker bewirft.
    Anders im Fall des Lügenboldes Claas Relotius, seines Zeichens Spiegel-Reporter. Als der Schreiberling Ende 2018 aufflog, gab es einen dürren Artikel im Kulturteil der Badischen; auch in den anderen Blättern war das peinliche Ereignis nach einer Woche so gut wie ausgestanden. Doch nun hat Juan Moreno, der Relotius überführt hatte, ein Buch geschrieben und Stefan Hupka von der Badischen Zeitung bespricht es. Damit wird der Fall, der bei den Liebhabern politisch korrekter Kost längst verdrängt oder in Vergessenheit geraten ist, noch einmal gestreift. Claas Relotius hatte Geschichten erfunden und mit diesen die Akzeptanz der islamischen und afrikanischen Masseneinwanderung gefördert. Diese Geschichten kamen im politisch-medialen Komplex sehr gut an, der Münchhausen erhielt für seine journalistische Arbeit „mehr als 40 Preise“ (!); Hinz und Kunz vom CNN bis hin zur Deutschen Bischofskonferenz reihten sich bei den Lobrednern ein. Seine Produkte setzte er größtenteils im Spiegel, daneben aber auch in anderen Massenblättern ab.

    Stefan Hupka, Chefreporter des Freiburger Monopolblattes, ist klug genug, um hier vieles zuzugeben, zumal es nicht im eigenen Haus, sondern beim Spiegel passiert ist. Der Chef zitiert Morena: „Viele wollten glauben, was er schrieb, denn es war, was seine Leser glaubten. Er beschützte sie vor der Wahrheit.“ Aber warum glauben die Leser an eine Fata Morgana, in der uns die Masseneinwanderung Gutes und Segen bringt? Weil eben nicht nur der Spiegel, sondern auch die Badische Zeitung und die anderen freiwillig gleichgeschalteten Medien in dasselbe Horn stoßen. Der gutgläubige Gutmensch bekommt von allen seinen Medien eine Scheinwelt präsentiert, die er für Realität hält.

24. September 2019
Greta, die Ökodiktatur und ich

    Greta Thunberg hatte vor dem kleinen UN-Weltklimagipfel in New York einen Auftritt. "Wie könnt ihr es wagen! Mit euren leeren Worten habt ihr meine Träume und meine Kindheit gestohlen!" Was das Mädchen vom Blatt abliest und mit Pathos vorträgt, ist keine Probe in einer Theater-AG, ist kein Shakespeare, sondern Realität 2019. Die Politiker im Publikum klatschen Beifall, darunter "unsere" Angela Merkel. Sie lässt sich auch mit Greta ablichten. Aber gut, es macht schon Sinn, dass die Staats- und Regierungsschefs zuhören: Die Rede Gretas hat nicht sie, sondern haben gewichtige Hintermänner geschrieben.
    Ich muss an meine eigene Jugend denken. In Gretas Alter begann ich in Freiburg, mit den Kommunisten zu sympathisieren und schloss mich wenig später in Westberlin den Maoisten an. Ich fand die kommunistischen Ideen gut und verzapfte sie auch. Der Unterschied ist: Anders als heute akzeptierte das kein UN-Gipfel, kein einziger CDU-Politiker und die allermeisten aus den anderen damaligen Bundestagsparteien auch nicht, Radio, Fernsehen und Zeitungen redeten uns nicht nach dem Mund. Die Bundesrepublik wurde vor einer kommunistischen Diktatur bewahrt und konnte sich prächtig entwickeln. Ich bekam die Chance, reif und normal zu werden und bin seit Langem sehr dankbar dafür. Doch ehemalige Genossen von mir tummeln oder tummelten sich teils unter grünen Deckmänteln bei den Grünen, Roten und selbst in der CDU, sowie auch in den Redaktionsstuben der Medien. Dazu gehören Angela Merkel (ehemals Sekretärin für Agitation und Propaganda in der kommunistischen Freien Deutschen Jugend), Winfried Kretschmann (ehemals Kommunistischer Bund Westdeutschland) und Jürgen Trittin (ehemals Kommunistischer Bund), auch Christian Semmler (ehemals KPD) - er war der geistige Kopf der taz. Vier Beispiele von vielen. Anstatt der "Diktatur des Proletariats" arbeiten die Genossen jezt an einer Ökodiktatur mit. Und Merkel beklatscht in New York eine Strohpuppe einer weltweiten Ökodiktatur-Bewegung.
    Die Kommunisten versprachen 1968ff die "Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung". Die heutige Ökobourgeoisie, zu der auch viele Altkommunisten gehören, verspricht, die Menschheit vor einer "massenhaften Auslöschung" zu bewahren, wie es Greta in New York formulierte.

20. Septämber 2019
Liäbe Gott, loss Hirn rägne!

Hit hän z Friiburg zwanzigdoisert Mänsche fir "Klimaschutz" demonschtriärt. S het aü in andere Stedt in Südbade Demonstratione gha, aber Friiburg isch d Haüpstadt vum Irrsinn. Aü bishär hän ab un zue scho Kinder un Jugendligi am Fritig d Schuel gschwänzt un sin marschiärt, driibe vu griäne Lehrer. Hit sin alli Drohtziäger mit drbii gsii: Vu dr Umwältverbänd iber 500 anderei Organisatione bis ani zum evangelische Landesbischof Cornelius-Bundschuh. Mit däre Bewegung lupfe sich diä Griäne in d zuekimpftig Bundesgeriärung un bereite d CO2-Stiir vor. Diä Masseiiwanderung und alle ander Wahnsinn mueß jo zahlt wäre. Dr Ditsch Michel un s Friiburger Bobbili losst sich do e X fir e U vormache: S Glima het sich immer gänderet un eb diä licht Erwärmung, wu jetzt agäblig stattfindet, ebis mit em Mänsch zu due het, isch nit bewiise. Wisseschaftler, wus bezwiifle, wäre unterdruckt. Allewäg drait Ditschland zum CO2-Üsstoß uf dr Wält 1,8% bii. Ditschland ka d Wält nit rette. Was Ditschland aber ka, isch: Im Eko-Wahn d eige Industrii un Landwirtschaft kapütt mache, mit Windräder Wald, Vegel, Flädermiis, Insäkte vernichte un wänn emol d Sunne nit schiint un ke Wind goht, Atomstrom im Üsland kaüfe.

Worterklärungen: lupfe - heben; Friiburger Bobbili - der typische Freiburger; ebis - etwas; allewäg - auf jeden Fall; drait - trägt

17. September 2019
Bienenfresser, Schafefresser und Steuerfresser

    Der Bienenfresser ist am Kaiserstuhl der meistegefeierte Vogel der letzten Jahre. Kaum ein Dorf, in dem nicht irgendwie mit ihm geworben wird - auf dem Etikett der Weinflasche, auf Lehrpfaden, auf Webeprospekten, im Namen von Ferienwohnungen usw. Auf einer Führung des NABU vor ein paar Jahren machte ein Sprecher schwere Vorwürfe gegen die Kaiserstuhler Bauern, die den bunten, amselgroßen Vogel in früheren Zeiten ausgerottet hatten, man hätte ihn Teufelsvogel genannt. Der Bauer als stumpsinniger Kämper wider die Natur. Ich trat damals "in ein Wespennest", als ich vor den biogläubigen Teilnehmern der Führung im Rebgelände Widerrede leistete und sagte, dass die Bauern meistens gute Gründe hätten.
    Bienenfresserkritische Bauern gibt es heute noch. Kürzlich schilderte mir einer, der zugleich Imker ist, auf was für Ideen der geschützte Vogel kommt: Er zeigte mir einen Bienestock, der im Schopf unter einem Rebstück eingebaut ist. Auf den Rebdrähten sitzt der Bienenfresser - aber nicht alleine, sondern als größere Gruppe. Und fängt jede Biene einzeln ab, die aus dem Stock fliegt. Der Imker hat in den letzten Jahren fast zwei Drittel seiner Völker verloren, denn wenn die Arbeitsbienen gefressen werden, verhungert der Rest des Volkes. Bei den Stöcken, die unter Bäumen aufgestellt sind, sei die Schadensbilanz zum Glück kleiner. Der Bienenfresser vermehrt sich ungehemmt und frisst natürlich auch Wildbienen, Humeln und andere Insekten. Es gibt ein Jagdverbot wie auf Raubvögel, die die Flur leerfressen - man sieht aus diesem und anderen Gründen kaum mehr Fasanen, Hasen usw.
    Anders als in linksgrünen Vorstellungen ist auch der liebe Wolf kein Kostverächter, der nach der Verspeisung eines Lammsteaks reumütig einhält und Besserung gelobt. Etwa in Bad Wildbad ist ein Wolf in einen Schafspferch eingedrungen und hat an die 40 Schafe gerissen oder zu Tod gehetzt. Aber die Bios lässt das kalt, sie fordern von den Schafhaltern aufzurüsten mit teuren Spezialzäunen, (hundsgefährlichen) Hütehunden und und und. Wenn die dann finanziell nicht mehr können und aufgeben, kauft man den Lammbraten aus Neuseeland.
    Auch ich bin für ein ausgewogenes Engagement für Wildtiere und habe den NABU weit über ein Jahrzehnt als Mitglied unterstützt. Aber gerade im Bezug auf den Wolf fiel mir eine Ideologisierung des Verbands auf, die ich nicht mehr unterstützen kann. Der Schaden, den solche Verbände und Initiativen anrichten, wäre kleiner, wenn sie nicht staatlich unterstützt würden. Es ist ihnen gelungen sich zum Vormund der Behörden und zum Steuerfresser zu machen.

10. September 2019"
"Rettet die Bienen" und erdrosselt die Bauern ...

    Vor Kurzem hörte ich von einem Winzer, der ein Rebstück neu anlegen will. Er traut sich aber nicht - wegen der Initiative "Rettet die Bienen". Diese will durch einen Volksentscheid in Baden-Württemberg neben anderen Reglementierungen den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft erheblich einschränken. Dabei ist dieser in den letzten Jahren schon enorm zurückgegangen, nicht zuletzt haben die Bauern selbst ein Interesse daran, denn die intakte Natur ist ihre Lebens- und Produktionsgrundlage. Dennoch will diese Initiative die erforderlichen 700.000 Unterschriften beibringen - dann käme ihr Gesetzentwurf vor den Landtag, wahrscheinlich gäbe es dann einen Volksentscheid. Käme er durch, könnte man den Weinbau am Kaiserstuhl vergessen, meint der Winzer.
    Das Problem kommt mir seltsam bekannt vor. Bei der Stromproduktion zu stark auf Windräder und Sonne zu setzen, ist Irrsinn, aber der Narr weiß sich zu helfen: Er kauft an bewölkten und windstillen Tagen halt Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland hinzu. Und den Wein, das Gemüse und das Obst kauft er in Fankreich und Polen, wenn er hierzuland die Landwirschaft kaputt gemacht hat. Der grüne Irrsinn wird auch beim Kampf gegen den Diesel sichtbar: Man sägt am Bein der deutschen Autoindustrie und kauft die Gefährte dann im Ausland. Aber nur, wenn man die notwendige Kohle hat: Es wird zu Arbeitslosigkeit kommen, an Standorten der Autoproduktion und Zulieferung ebenso wie in der Landwirtschaft. Wenn nicht Vernunft einkehrt.
    Der Deutsche ist wie gelähmt. Er merkt nicht, will nicht merken, dass auf leisen Sohlen eine Ökodiktatur daherkommt. Manchmal auch laut, wenn man die Kinder am Freitag demonstrieren schickt. Bald lässt sich der Michel noch per CO2-Steuer die Atemluft verkaufen.

7. September 2019
Deutschtum im Elsass

    Kürzlich mit dem Fahrrad im Elsass haben wir wieder Spuren des Deutschtums angetroffen, das hier einmal beheimatet gewesen ist. Und zwar auf Schritt und Tritt. Zuerst die Ortsnamen - am Besten hat mir und auch meiner Frau "Rathsamhausen" gefallen. Auch die Nachnamen der Leute sind elsässisch, also deutsch. Das wird man sagen dürfen, ohne heutigen Mimosen zu nahe zu treten, denn was soll Muller, Weymann, Trautmann und und und sein, wenn nicht deutsch? Auf alten Grabsteinen, Wegkreuzen und Bildstöckle sind fast durchweg deutsche Inschriften. Oft sind diese Texte in bestem Literaturdeutsch, wie dieser Grabspruch in Artolsheim:

"Hier liege ich und ruhe in kühlen Erden. Was ich jetzt bin wirst du gewisslich werden."

    Ich versuche mich oft in die Lage eines jungen Elsässers hineinzuversetzen. Entgegen jeder französischen Propaganda ist das ursprüngliche Deutschtum ganz leicht zu sehen und auch, dass es vor 1871 nicht aufgezwungen, sondern angestammt war. Doch die Eltern haben den deutschen Dialekt fast vollständig abgelegt und auch die Großeltern reden ihn selten und dann nicht mit Jungen. Die deutsche Standardsprache spielt, abgesehen von der Kommunikation mit Touristen, gar keine Rolle mehr. Ich bin versucht, zu fragen: Schämen die sich denn nicht? Ist das nicht ein Verrat, was die da hingelegt haben?
    Man muss aber wissen: Sie haben die Sprache teils nicht freiwillig abgelegt. Nach 1945 wurde das Deutschtum von der französischen Propaganda mit Nazitum gleichgesetzt und wer an der deutschen Sprache festhielt, wurde moralisch wie ein Nazi-Kolaborateur angesehen, und denen ging es schlecht. (Ich habe einmal das Schicksal von Joseph Rossé nachgezeichnet, der als Kollaborateur verrufen wurde.) Umgesetzt haben die Gehirnwäsche nicht nur Franzosen, sondern auch lokale Lakaien, etwa in der Schulbehörde. Es passten sich die an, die sich immer anpassen, aber auch viele von denen, deren Charakter auch Widersetzlichkeit hergibt. Und warum soll das im Elsass anders sein als in Deutschland? Unser Volk haben sie doch auch mit der Nazikeule wehrlos und apathisch gemacht, sodass es jetzt die islamische und afrikanische Masseneinwanderung hinnimmt, zum Teil begrüßt.
    Im Elsass gibt es wie auf der rechten Rheinseite jene ca. 10%, die wie jener Frosch noch kämpfen, auch wenn der Storch ihn schon im Schnabel hat, um ein Bild des großen Elsässers Tomi Ungerer zu bemühen. Viele Einzelpersonen und Gruppen mühen sich um das Überleben des elsässischen alemannischen Dialekts. Es gibt noch zwei Sprachgesellschaften, die sich um den Fortbestand des Elsässischen mühen. Die intelektuellere der beiden ist latent deutschfeindlich; sie pflegt den Dialekt und will ihn als eigene Sprache sehen, die nicht mit dem Hochdeutschen verbunden ist. Vielleicht hofft man so, den Schlägen oder Schmähungen von Politik und Medien zu entgehen. Man organisiert noch elsässische Theaterstücke, spricht in den Pausen aber miteinander französisch. Das gilt für viele Mitglieder beider Sprachgesellschaften. Man pflegt, ob gewollt oder nicht,  die Sprache als Museumsstück. Jetz mach ebis.

21. Aügüscht 2019
Wiä gohts?

    Bi nyt wird meh gloge wiä bi dr Frog "wiä gohts". Dr witt doch nit jedem uf dr Stroß verzelle, was dr alles fir Bräschte hesch. No saisch halt: "Eh, dankschen, guet!" Eweng ehrliger wär: "Eh, s duets." Drbii kennt dr Apetheker fascht ellei vu dir läbe; wun em des diämol aber gsait han, het ers glatt abgstritte. Vu dr Doktere will i gar nit schwätze. Aber guet, s git e baar, diä bliibe gsund bis zu däm Dag, wu si ins Grab gheie. Wänn d Fraü oder dr Mann nimmi lacht - eso ebis verzellt mer scho gar nit gärn, egal wurum: eb si di nimmi ka sähne oder eb si grank isch. Oder är. Oder wänn suscht ebis nit battet in diinem Läbe - mer will doch ke Schwächi zeige.
    Mir hän e gueti Bekannti, die isch z Friiburg zwische Bahnhof un Haslach vu viär Schwarze iberfalle wore, eine drvu het e Mässer gha. Si isch einehalb Johr arbeitsunfähig gsii un in dr Therapie het si glehrt, nimmi do dra z dänke, nit drvu z verzelle, eifach s Müül z halte un z sage: "Eh, dankschen, mir gohts guet!"

Worterklärungen: nyt - nichts; dr witt - du willst; Bräschte - Gebrechen; s duets - es geht so; diämol - kürzlich; gheie - fallen; ebis - etwas; battet - gelingt; ke - keine; d Fraü - die Ehefrau; glehrt - gelernt;

18. August 2019
Flurschäden der SPD im Sturzflug

    Die SPD befindet sich im Sturzflug und versucht dabei, vieles, was Tradition hat, mit herunterzureisen. In Efringen-Kirchen ist sie mit drei Gemeinderäten die kleinste Fraktion im 20-köpfigen Gemeinderat, bundesweit und in vielen Ländern und Regionen hält sie beharrlich Kurs auf unter 10%. Vor dem endgültigen Aus will sie ihr Lieblingsprojekt noch zu Ende bringen: die Löschung der Spuren politischer und geistiger Größen der Vergangenheit. So ist sie in Freiburg vorne mit dabei in der Koalition zur Umbenennung von Straßennamen. In Efringen-Kirchen ist Hermann Burte das Ziel der Saubermänner, ein deutschnationaler Dichter und Maler, der in der Gemeinde einige Jahre gelebt hatte. Eine Straße und die Mehrzweckhalle sind nach ihm benannt; die Genossen wollen noch dieses Jahr einen Antrag auf Namensänderung der Halle bringen. Die SPD wäre in Efringen-Kirchen und auch sonst überall zwischen Lörrach und Flensburg noch weit, weit weniger ohne die Medien, namentlich die Presse. Die "Oberbadische" transportierte vor Kurzen erneut die alten Anwürfe aus der SPD-Ecke gegen Burte, Titel der ganzseitigen Polemik: "Heimatdichter unter Hakenkreuz". Ich habe die Anwürfe auf meinem Hermann-Burte-Portal alle längst widerlegt oder relativiert, doch sie sind nicht totzukriegen. Die Anwürfe auch dieses tausendundeinten Artikels gegen Burte drehen sich - wer hätte das gedacht - um die Verstrickung des Dichters im Nationalsozialismus. Das ist das Gebiet, wo die Genossen meinen, noch punkten zu können. Aber sie verlieren täglich Gelände an die Grünen, die das genau so gut können und tun. Doch die Grünen haben eine Vison: eine Ökodiktatur, mit der der angeblich bevorstehende ökologische Untergang der Welt aufgehalten werden soll. In dieser Diktatur verdienen hunderttausende, ja, Millionen von  Appartschiks und Profitöre ihr Brot. Das Diktaturmodell, das die Sozis von SPD und Linkspartei anzubieten haben, die Gegen-Rechts-Republik, erscheint dagegen "altbachen", wie der Volksmund im Markgräflerland sagt.

20. August 2019
Hände weg von unserem Bargeld!

    An der Supermarktkasse ist es heute keine Seltenheit mehr, dass Kunden auch kleine Beträge mit der EC-Karte bezahlen. Gerade auch jüngere Leute machen das gerne, während es bei älteren schon noch vorkommen kann, dass die Verkäuferin ihnen sagen muss, wie herum die Karte hineingehört und auf welchen Knopf sie drücken müssen. Aber sind die "modernen" Kunden wirklich die Klügeren?
    Die Bereitschaft zum bargeldlosen Zahlen wird es der EU-Kommission und der Bundesregierung erleichtern, das Bargeld abzuschaffen. Genau das haben sie vor. Das ist keine Erfindung von mir, ich lese gerade einen Artikel des Investmentanalysten Dipl.-Kfm. Werner Krieger. Danach betreibt die EU seit Langem eine Nullzinspolitik, um die Südländer mit billigem Geld zu versorgen und vor der Pleite zu bewahren. Die Guthaben der braven deutschen Sparer werden so entwertet, man könnte auch sagen, zugunsten der Südeuropäer schleichend enteignet. Es werden aber auch schon Negativzinsen diskutiert, ja, realisiert. Wer ein Bankguthaben hat, wird dann, anstatt Zins zu bekommen, welchen zahlen müssen. Das lässt sich natürlich niemand gefallen und es gäbe einen massenhaften Trend zur Hortung von Bargeld. Da wollen die staatlichen Schieber einen Riegel vorschieben: die Abschaffung des Bargelds.
    Ah, ich sehe, Sie lachen. Sie haben nicht viel auf dem "Sparbuch". Aber sie waren doch kürzlich auf Dienstreise in Hamburg und haben etwas aus einem Automat gelassen - äh, ja, was denn? Nun, Big Brother weiß es, wenn erst einmal Bargeldverbot besteht und der Automat ihre Karte ausliest. Wenn ich heute im Internet ein paar Socken suche, kommt jetzt schon die Werbung dafür auch auf dem Handy und dem Computer meiner Frau. Mit dem Bargeldverbot wären wir einen großen Schritt weiter zum gläsernen Mensch. Und der gläserne Mensch ist total kontrollierbar und erpressbar.

17. August 2019
Freiburg: Drohne gegen schwarze Dealer

    Wie weit der deutsche Michel und das Freiburger Bobbele sich noch zu erniedrigen gedenken, frage ich mich alle paar Wochen neu und es ist keine Grenze nach unten in Sicht. Ich schlage die heutige Badische Zeitung auf; der Freiburger Lokalteil ist noch in altehrwürdiger Frakturschrift mit "Freiburger Zeitung" überschrieben. Ansonsten geht es aber supermodern zu: rechts unten erfährt der Leser: "MANN STICHT ZU UND STIEHLT SMARTPHONE". Was heißt der Leser: die meisten schauen offenbar bei solchen Berichten weg. Im Text derartiger Kleinstmeldungen würden sie sonst nämlich erfahren, dass - so schreibt die BZ heute - der Angreifer "arabisch gesprochen habe". Links oben auf der selben Seite ignoriert der gutmenschliche Leser: "MIT DROHNE UND KAMERAWAGEN GEGEN DEALER". Laut Polizeisprecher Özkan Cira haben die Beamten bei zwei Gambiern Marihuana sichergestellt, bei einem zudem Ecstasy-Tabletten. Der Tatort, der Stühlinger Kirchplatz, ist ein seit 2015 stadt- und landbekannter Drogenumschlagplatz; hier lief die Polizei schon unzählige Male vorne herein und die schwarzen Dealer hinten hinaus. Von diesem Mittwochnachmittag bis Donnerstagabend (sic!) ging es aber strenger zu: da setzte die Polizei "neben Drogenspürhunden erstmals auch eine Drohne und ein Videofahrzeug ein". Das gefiel den Herrschaften dort natürlich nicht, "während der Aktion kam es auch zu Provokationen gegenüber der Polizei", später attakierte ein "Mann" einen Beamten "verbal und körperlich".
    Was lassen sich die Vollzugsgehilfen von Merkels Einwanderungspolitik noch alles einfallen - ja, das sind die Polizei, die Justiz, die Behörden, die Bürgermeister und Stadträte usw., - um den Laden halbwegs aufrecht zu erhalten? Da werden die Volksfeste mit Merkelsteinen gegen Lastwagen gesichert, bei Pop-Konzerten die Rucksäcke deutscher Opas und Omas durchsucht (racial profiling ist ja verboten), Busse, Züge, Bahnhöfe, Plätze, Straßen werden videoüberwacht, bisher dunkle Wege und Pfade werden lichtgeflutet, die Polizeipräsenz wird überall erhöht (mit unzähligen Überstunden), Schwimmbäder werden durch Security bewacht, die Zäune um Bäder in Kehl wurden gegen arabische Eindringlinge aus Frankreich mit Stacheldraht erhöht und jetzt noch Drohnen gegen schwarze Dealer ... Deutschland ist besonders seit 2015, als die CDU/CSU/SPD-Regierung Merkels Grenz-Irrsinn zuließ, zu einem Polizei- und Überwachungsstaat geworden. Überall werden Blockaden, Zäune und Sperren errichtet, nur an der Grenze nicht; jeder kann herein, und wenn er jemals doch gefragt wird, was er will, sagt er "Asyl". Die Kriminellen sind hier so sicher wie im Schoß des Propheten - kaum einer wird abgeschoben. Schon gar nicht die anderen vielen hunderttausenden unberechtigten Wirtschaftsmigranten, darunter 99% der Gambier.

12. August 2019
Erneuerbare Energien: So kann man sich irren!

    In den 70er Jahren waren der Kaiserstuhl und seine Umgebung rebellisch; man kämpfte erfolgreich gegen geplante KKWs in Breisach und später in Wyhl. Heute herrscht am Kaiserstuhl politische Totenstille; man schluckt alles, was von Merkel herunter kommt, die von rotgrünen Stichwortgebern gesteuert ist. In Baden-Würtemberg herrscht Grün-Rot. Daher sieht man Araberinnen und Afrikanerinnen mit Kinderwägen durch die Dörfer laufen; die Geburtenrate der Deutschen ist weit unter dem Erhaltungsminimum; man schaut zu, wie die Dieselindustrie und der Individualverkehr verteufelt werden, wie das Rückgrad der deutschen Industrie mießgemacht und unterhöhlt wird.
    1975 machte sich Ministerpräsident Hans Filbinger zum Ziel von Gelächter, als er sagte, wenn das KKW Wyhl nicht gebaut würde, "dann gehen noch vor 1980 die Lichter aus". Filbinger hat sich geirrt, dem Punkt, wo die Lichter ausgehen, nähern wir uns erst jetzt unter direkter und indirekter grüner Herrschaft. Die Verschiebung der Energieproduktion von fossilen Energieträgern auf Windkraft und Solarenegie hat die Stromproduktion wetterabhängig und oft unberechenbar gemacht. So kam es am 6., 12. und 25. Juni dieses Jahres zu Beinahe-Black-Outs; ein Zusammenbruch der Stromversorgung konnte nur durch Abschaltung eines Großverbrauchers und durch Zukauf aus dem Ausland verhindert werden. Wenn die Aufrechterhaltung der 50-Herz-Frequenz einmal nicht gelingt, kann es zu tagelangem Stromausfall kommen. Dann funktioniert nicht nur keine Heizung, kein Elektroherd, keine Lampe, sondern auch kein Aufzug, keine Straßenbahn, kein Geldautomat, keine Supermarkt-Kasse. Und, das ist das einzig Gute an der Sache, auch die Propagandainstrumente TV und Radio nicht mehr.

7. August 2019
Missionsheft gekündigt!

Soeben abgeschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

 Hiermit kündige ich mein Abonnement des missio-Magazins „kontinente“. Diesen Schritt tue ich nicht leichtfertig, das Magazin war lange in unserer Familie, ich habe es nach dem Tod meiner Mutter 2014 weiterbezogen.

 Mir gefällt Ihr Engagement für die, die Sie „Flüchtlinge“ nennen, nicht. Damit liegen Sie zwar im politischen Mainstream, Sie verstoßen aber gegen die Interessen der Deutschen ebenso wie der Menschen in den Auswanderungsländern. Wir holen uns mit der Masseneinwanderung die Probleme Afrikas und des Orients ins Haus – ich erinnere nur an die zahlreichen Morde durch Asylanten, zuletzt in Frankfurt, wo ein Eritreer ein Kind vor den Zug stieß. Deutschland verträgt diese muslimische und afrikanische Einwanderung aus vielerlei Gründen nicht und es wird zu katastrophalen Zuständen kommen, wenn einmal die Wirtschaft einbricht und das Sozialamt nicht mehr zahlen kann. Den Herkunftsländern werden Menschen im besten Alter entzogen. Die Armen, Kranken und Alten werden zurückgelassen. Erst wenn das Schlupfloch Auswanderung geschlossen wird, werden die jungen Männer gezwungen, sich über die Entwicklung ihrer Länder Gedanken zu machen. Dazu gehört, die Geburten zu beschränken - das ist heute anders als zur Auswanderungszeit in Europa möglich.

Angesichts dessen ist ihre Sympathiebekundung für die „Seenotrettung“ im Mittelmeer, die etwa im Heft Juli/August 2019 zum Ausdruck kommt, kontraproduktiv. Das sind Schlepperschiffe; Seenotrettung heißt, die Schiffbrüchigen ans nächste Ufer zu bringen und das ist Libyen. Die katastrophalen Zustände auf den Wanderungswegen werden nie aufhören, wenn immer wieder grüne, rote und kirchliche Organisationen die Einwanderung unterstützen und betreuen (wie es auch in ihrem Artikel über Agadez/Niger zum Ausdruck kommt). Das Sterben auf den Routen wird erst aufhören, wenn der Riegel wirklich zu ist.

Auswanderungshilfe ist keine christliche Pflicht; siehe dazu meinen Aufsatz http://www.noth.net/politik/Massenzuwanderung-und-Heilige-Schrift.htm

Ich werde meine Unterstützung in Zukunft Projekten und Organisationen zukommen lassen, die sich in den Ländern engagieren und auf Auswanderungshilfe bzw. Werbung für selbige verzichten.

 Mit freundlichen Grüßen

4. Aügüscht 2019
Dotestilli im Kinderzimmer

    Mir wohne do hinte in ere "Oase der Ruhe". Sitter ass unseri Kinder groß sin, hert mer do hinte kei Schnätere, Gigse, Geiße, Briäle, Hiile un Pflänne meh. Halt, doch, sitter ass im Hüss vorne dra e afghanischi Familiä iizoge isch, het sich des gänderet. Die hän e baar Kinder un dr gleinscht schwätzt normalerwiis nit, dr briält un geist, ass mer des dur d gschlossene Fänschter hert. Sie sin aber sitter dr "Glima-Erwärmung" niä gschlosse un si Mütter git in dr gliche Lütstärki Antwort. Wänn dr Räscht vu dr Sippe uf Bsuech isch, un des isch fascht ständig dr Fall, meinsch grad, s isch e Schuelglass do vorne in däm Büürehüüs, wu im Schwimmbad tobt. Unser Iifahrt goht bi däne am Hüüs verbii un diämol han i gschweift vor däne ihrenem Fänschter, do fliäge grad e baar Sticker vun ere Plexiglas-Schiib rüs mir vor dr Bäse. Ich riäf nii un glii sin e baar Kinden am Fänschterbank wiä d Figüre im e Kasperli-Theater. "Des machen-er aber gschnäll wider ewäg", sag i, wink, "kumme rüs un hole des." No kumme vier Kinderli do rüs, zwei Maidili un zwei Biabli, un jedes hebt ebis uf un alli sage "Danke schön". Immerhin, des hän si schiins vu dr Asylhälferi oder vu dr Kinderschuel-Schweschter iitrichteret bikumme. Mir sälber schmilzt s Härz, ich ka natiirlig keinem Kind bees si, egal was fir e Farb ass es het, aü unseri Kinder hän sälemols Unsinn driibe. Ich frog mi numme, wurum hän mir Ditschi des Glick nimmi. He doch, z Ditschland hets scho 1,5 Kinder pro Fraü, aber do sin e Hüffe Üsländer drbii. Des bedittet: Uf 4 ditschi Miätere un Vättere kumme hegschtens drei Kinder. Viil vu unsere junge Fraüe husche in ihrere beschte Zit dur d Gäng vu dr Universitäte un mänk eini vun ene goht uf Demonschtratione "gegen Rechts", anderi maloche in dr Labor, in dr Arzt-Praxene, in dr Grankehiiser, in dr Büro un so witter oder mache drheim eine uf Kinschleri oder ebis - Fraüe vu riche Männer, wu sich esälber verwirkliche. In dr Kindezimmer bi viil ze viile herrscht Dotestilli. Unser Volk isch zum Stärbe verurdeilt.
 

4. August 2019
Totenstille im Kinderzimmer

    Wir wohnen hier hinten in einer Oase der Ruhe. Seit unsere Kinder groß sind, hört man hier kein Schnattern, Quietschen, Kreischen, Schreien, Weinen und Heulen mehr. Halt, doch, seit im Haus vorne eine afghanische Familie eingezogen ist, hat sich das geändert. Die haben ein paar Kinder und der Kleinste spricht normalerweise nicht, er schreit und kreischt, dass man es durch die geschlossenen Fenster hört. Aber diese sind seit der "Klima-Erwärmung" nie geschlossen und seine Mutter gibt in der gleichen Lautstärke Antwort. Wenn der Rest der Sippe auf Besuch ist, und das ist fast mmer der Fall, meint man gerade, es ist eine Schulklasse da vorne im Bauernhaus, die im Schwimmbad tobt. Unsere Einfahrt geht bei denen am Haus vorbei und kürzlich habe ich vor ihrem Fenster gefegt. Da flogen mir gerade ein paar Stücke einer Plaxiglas-Scheibe vor den Besen. Ich rief hinein und gleich waren ein paar Kinder an der Fensterbank aufgereiht wie Figuren in einem Kasperle-Theater. "Das macht ihr aber schnell wieder weg", sagte ich , winke, "kommt heraus und holt das". Dann kamen vier Kinder heraus, zwei Mädchen und zwei Büblein, und jedes las etwas auf und alle sagten "danke schön". Immerhin, das scheint ihnen die Asylhelferin oder die Kindergärtnerin eingetrichtert zu haben. Mir selber schmolz das Herz, ich kann natürlich keinem Kind böse sein, egal welche Farbe es hat, auch unsere Kinder trieben damals Unfug. Ich frage mich nur, warum haben wir Deutsche dieses Glück nicht mehr. Na doch, in Deutschland gibt es 1,5 Kinder pro Frau, aber da sind viele Ausländer dabei. Das bedeutet: Auf vier deutsche Väter und Mütter kommen höchstens drei Kinder. Viele unserer jungen Frauen huschen in ihrer besten Zeit durch die Gänge der Universitäten und manche von ihnen gehen auf Demonstrationen "gegen Rechts". Andere schuften im Labor, in den Arztpraxen, in den Krankenhäusern, im Büro usw. oder machen daheim eine auf Künstlerin oder sowas - Frauen reicher Mnner, die sich selbst verwirklichen. In den Kinderzimmern herrscht bei viel zu vielen Totenstille. Unser Volk ist zum Sterben verurteilt.

28. Juli 2919
Zwei Morde und keine Konsequenzen

    Anne und Noah Metzger wurden heute vor zwei Jahren, am 28. Juli 2017, von ihrem Partner bzw. Vater bestialisch erstochen.
    Anne hatte eine Beziehung zu dem algerischen Moslem Nasr-Eddine B., der 2002 Asyl beantragte und inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Das Paar lebte in Freiburg. Bald wurde aus der Liebesbeziehung eine Angstbeziehung. Nasr-Eddine unterband oder überwachte die Kontakte seiner Partnerin und selbst seines Kindes, er versuchte etwa, Kindergartenpersonal einzuschüchtern. Er unterband auch die Kontakte zu Annes Mutter, seine ersten Morddrohungen richteten sich gegen sie. Mutter Marianne macht sich heute Vorwürfe, dass sie ihre Kinder liberal und zur Gutgläubigkeit erzogen hat. Als Anne sich von ihrem Peiniger trennte, drohte er auch ihr mit einem blutigen Ende. Die Polizei konnte Anne und Noah an ihrem Fluchtort Teningen nicht schützen, der Mörder stach zu, als die beiden am Morgen zur Arbeit fahren wollte. Er erstach sie am Steuer, seinen Sohn erstach er im Kindersitz.
    Im April 2018 wurde er zu lebenslänglich verurteilt. Damit ist einer weggesperrt, die Probleme bleiben. Die Grenzen sind immer noch offen, die unberechtigten Asylanten werden nicht abgeschoben, die Politik hält Polizei und Justiz zum Kuscheln statt zum Durchgreifen an. Unsere Mädchen und Frauen werden von Medien, Kirchen, Schulen und manchen Eltern zu Multikuliti-Fans erzogen, die blind in problematische Beziehungen hineintappen.
    Die Gewalt duch Merkels Gäste geht indessen weiter. Gerade in Teningen wurde am 6. Juli 2019 eine Deutsche in einer Asylantenunterkunft vergewaltigt, dringend tatverdächtig ist ein "Schutzsuchender" aus Nigeria. Was muss noch passieren, bis die Alemannen und die Deutschen überhaupt in Teningen und anderswo aufwachen? Die einzige nennenswerte Partei, die gegen die Masseneinwanderung ist, wurde in Teningen von 92% der Wähler nicht gewählt. Gewiss, die AfD ist nicht ohne Fehler. Doch sie wird von den Medien von der rechtskonservativen Maus zum Nazi-Elefanten hochgeschrieben. Aber die Fehler der Regierungsparteien und ihrer ideologischenVorreiter, der Grünen und der Linken, schreien zum Himmel, sie sind verantwortlich für die Zustände im Land. Und es ist ja nicht so, dass die AfD an die Macht käme, wenn sie 25% der Stimmen hätte. Aber die Politik des Deutschland-Abschaffens bekäme damit die Rote Karte gezeigt.

24. Jülli 2019
S Doris in dr Drättmihli

    S Doris isch arg am Ruedere, sitter ass es trännt vu sinem Mann isch. S mueß e eigini Wohnung zahle un dodrfir un fir s Läbe längt dr Lohn grad emol eso. Do isch aber ke Aüto un ke Ürlaüb mit drin. Wänns des wiä viili anderi aü will ha, mueß es e Näbejob mache. Un so schaffts am Samschig un mänkmol aü am Sunntig in ere Wirtschaft. Dr Arbeitgäber isch iiverstande. Dr Diänscht in däre Firma wird alliwiil hektischer, des isch e Diänschtleischter im Gsundheitssektor, mer mueß derte afange viär Händ und viär Ohre ha, zwei länge nit bi däm, was es do am Delifon mache mueß. Sitter ass diä ander Kollegi grank isch, isch no meh Land unter. Jetzt hets mittle im Summer e Gripp oder wiä mer des nänne soll. S sott eigentlig drheim bliibe, aber no heißts, gib erscht emol di Job uf, no gehts dr wider besser. Un so schleipft sichs witter an dr Schribdisch ...

Worterklärungen: s Doris - die Doris; Drättmihli - Tretmühle; sitter ass - seitdem; längt - reicht; mänkmol - manchmal; alliwiil - immer; afange - allmählich; s sott - es sollte, sie sollte; schleipft sichs - schleppt sie sich

18. Juli 2019
Die Vergangenheit kehrt zurück

    Gestern lief beim Heimat-und Geschichtsverein Oberrotweil der Film "Draußen vor der Haustüre" (2002). Darin befragen Schüler unter Anleitung der Lehrerin Rosita Dienst-Demuth Zeitzeugen nach Tätern, Opfern und stillen Helden in Oberrotweil. Dienst-Demuth ist heute auch Vorsitzende des Vereins. Nein, da ging es nicht um Opfer der alliierten Städtebombardements und deren Verwandte in Oberrotweil, nicht um vergewaltigte, erfrorene oder verhungerte Angehörige von Vertriebenen, nicht um von Marokkanern nach dem Krieg in Dorf Vergewaltigte. Nein - wer hätte es gedacht - es ging allein um die Opfer des Nationalsozialismus. So wurden, um ein Beispiel herauszugreifen, der Fall von katholischen Jugendlichen berichtet, die von der Dorflinde eine Hakenkreuzfahne herunterholten und zerrissen - die SA hatte sie in einem Wahlkampf vor 1933 aufgehängt. Doch die Jungen wurden dabei erwischt und krankenhausreif geschlagen, einer davon soll zeugungsunfähig geworden sein. Die Szene stand unter dem Titel "Die SA terrorisiert das Dorf".
    In der Diskussion vertrat ich die Meinung, dass der Film die Jugend in die Irre führt. 12 Jahre Nationalsozialismus in Oberrotweil werden da auf einen Tag des Terrors und wenige Ereignisse zusammengeschrumpft. Solche Filme sind es, die Schüler glauben lassen, es hätten in Deutschland 10, 20, 30% Juden gelebt. Die tägliche, stündliche Präsenz des Themas in den Medien verführten zu solch irren Vorstellungen. Nach sehr kontroverser Diskussion, bei der ich als einziger offene Kritik am Film übte, meinte ein Teilnehmer, er wisse nicht, wie er sich verhalten würde, wenn so etwas noch einmal käme. Ich erwiderte: Es tut bereits kommen. Wir haben die Verhältnisse bereits. Dann berichtete ich von der Demonstration in Freiburg gegen die Gruppenvergewaltigung durch mehrere syrische usw. Asylanten. Da hätten etwa 400 Menschen gegen die Vergewaltigung demonstriert, und etwa 2000 meist studentische Gegendemonstranten hätten versucht, die Demonstration aufzumischen und die Polizei gleich mit, die nur mit Mühe und Not die rabiaten "Aktivisten" abhalten konnte. Was damals 1932 an der Dorflinde passierte, passiert heute in anderer Gestalt unter anderem in Freiburg bei der Demo gegen die Gruppenvergewaltigung.

13. Juli 2019
Badische Zeitung gegen Hunde-Rettung!

    Freiburg und seine Badische Zeitung zeigen in Sachen Einwanderung ein ganz, gaaanz großes Herz. So reicht es dem Stadtrat nicht, dass schon jetzt zwischen Bahnhof und Münster gefühlt jeder Vierte ein Farbiger ist. Die Breisgaumetropole hat sich - unterstützt durch das Breisgauer Monopolblatt - den 50 Städten angeschlossen, die die Aufnahme der Asylanten von den Schlepperbooten fordern. Wenn freilich Schlepper - nein, nennen wir sie einfach barmherzige Tierliebhaber - streunende Hunde aus dem Ausland nach Deutschland bringen wollen, ist das Blatt ganz riogoros dagegen, zumindest kürzlich in den "Themen des Tages". Hier wird davor gewarnt, dass durch den Hunde-Import Krankheiten eingeschleppt werden - hmm. Dann wird darauf hingewiesen, dass es mit der Integration oft nicht klappt: "Manche lassen sich nicht gerne anfassen, sie ertragen keinen Kontakt oder schnappen nach Kindern." Hmmm. Viele würden dann im Tierschutzzentrum landen - so? Ich denke mal, in einer Zelle, wo Mensch und Tier vor ihnen geschützt sind. Doch das sind doch gewiss nur Einzelfälle? Anscheinend nicht. Eine Sprecherin des Tierschutzbundes wendet sich entschieden gegen das Mitbringen von Hunden. Langfristig könne die Situation in Ländern, wo Hunde verwahrlost, hungernd und verfolgt auf der Straße leben müssen, "nur durch Hilfe vor Ort verbessert werden." Mein Reden.

 

6. Jülli 2019
Hitzigi Summer

    Millione Ditschi fahre in dr Süde in dr Ürlaüb zum warms Wätter ha. Millione jomere, wänns bi uns drheim emol heiß isch und meine, des isch e Zeiche vu dr "Glimakatastroph". Aber scho zu miinere Zit isch s Thermometter als emol uf 40 gläteret. Des het is gfreit, do hets hitzefrei gä. Des gits zwar hit no. Aber am Fritig z Mittag nämme sich Schiäler esälber frej un demonschtriäre "firs Glima". Im Aügüscht, in dr große Feriä wird des ufheere, do sin si in dr Tirkei, in Italia, Spania usw., mit dr Aüto un Flugziig, wu si drheim verteifle.
    E Deil üs miinere Glass sin Büürekinder gsii un hän aü bi dr Hitz miäße Ärbele zupfe. Oh Jesis, do hesch di miäße stundelang bucke oder in Gnii na hocke un d Sunne het dr uf der Buckel bräglet. Hit mache des Lit üs Rumäniä oder am en Ort anderscht. Griäße bräche - säll isch schen gsii, dert obe uf em Griäßbaüm hets als eweng e Windli gha. Ich han aber viil go bade kenne goh, unseri Büürerei isch nit groß gsii. Rothwiil het e glei Schwimmbädli, des isch als voll gsii bis an Rand. Schueler sin, egal wiä heiß ass es gsii isch, mit em Rad do häri gfahre un hän e Wäg vo mehrere Kilemetter zruckglegt. Hit isch des Bädli am e heiße Sunntig mit Aüto zueparkt, si stehn bal bis uf Bärge, zu dr nägschte Ortschaft.

Worterklärungen: Jülli - Juli; jomere - jammern; gläteret - geklettert; hit no - heute noch; Frittig z Mittag - Freitagnachmittag; verteifle - verteufeln; e Deil - manche; miäße - müssen; Ärbele - Erdbeeren; oh Jessis - oh Jesus = klagender Ausruf; bräglet - gebrannt, gebraten; am en Ort här - irgendwo her; Griäße bräche - Kirschen ernten; e Windli gha - eine Brise Wind gegeben; Rothwiil - Oberrotweil; Bärge - Oberbergen

3. Juli 2019
1000 Euro Schmerzensgeld

    Im Müllermarkt in Konstanz geschah es, dass der Hausdetektiv die Papiere eines Afrikaners kontrollieren wollte, der soeben in die Drogerie hereinkam. Hätte der Mann die Papiere gezeigt, wäre die Affäre in ein, zwei Minuten erledigt gewesen. Es sollte aber anders kommen. Der Mann weigerte sich und erzeugte dadurch einen Auflauf; Schaulustige blieben stehen, einige mischten sich ein. Dieser Afrikaner beschäftigt sich angeblich "wissenschaftlich" mit Rassismus und diese Ausweiskontrolle, so meint er, sei rassistisch gewesen und durch die Diskussion in dem (selbsterzeugten) Auflauf fühlte er sich gedemütigt und beschämt.
    Auch mir ist es schon oft passiert, dass ich ohne Verdachtsmomente geliefert zu haben kontrolliert wurde: Am Flughafen wurden mein Gepäck und ich durchleuchtet, beim Betreten des Straßburger Münsters wurde mir der Rucksack durchsucht, ich wurde bei einer grenznahen Schleierfahndung angehalten usw. usf. Es könnte ja sein, dass ich eine Bombe oder eine Kalaschnikow mitführe, was bei uns weißen Mitteleuropäern ja nun leider allzuhäufig vorkommt. Ich machte aber keinen Aufstand, sondern war den Sicherheitskräften jedes Mal dankbar, dass die den undankbaren Job machen und mich und meine Mitbürger schützen.
    Dieser Afrikaner - er soll ein eloquenter Akademiker mit französischem Akzent sein - sieht das offenbar anders. Und das deutsche Gericht ebenfalls, jedenfalls verurteilte das Amtsgericht Konstanz die Müller Handels GmbH kürzlich zu einer Scherzensgeldzahlung von 1000 € plus Zinsen.

30. Juni 2019
Gewalttätige Besucher in Schwimmbädern

    Heute, am bisher heißesten Tag des Jahres, die angebliche „Klimakatastrophe“ ist fühlbar, mal ein Bericht aus dem Schwimmbad. Ein Bademeister erzählt über „gewalttätige Besucher in Schwimmbädern“, die „randalieren, respektlos sind, sich nicht an Regeln halten und auch beratungsresistent“ seien. Edgar Koslowski, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Schwimmmeister, war Bademeister in Breisach und hat das „Phänomen“ seit Ende der 80er Jahre beobachtet. „Ein Großteil dieser Jugendlichen sind Maghrebiner, sie stammen auch Marokko, Tunesien, Algerien.“ Sie seien über die Grenze aus Frankreich in das Breisacher Bad gekommen. Müllheim habe ebenfalls Probleme mit ihnen gehabt, Kehl auch und das sei auch heute noch so. An anderen badische Orten gäbe es mehr Auseinandersetzungen „zwischen Russlanddeutschen, Türkischstämmigen und Deutschen“. Davon ist nach Meinung dieses Bademeisters das normale Volk betroffen, „die Hautevolee, die Reichen“, die hätten ihre eigenen Schwimmbäder.
    In den 50er und 60er Jahre, als ich jung und häufiger Besucher von Schwimmbädern war, gab es die „Klimakatastrophe“ (40 Grad im Hochsommer) auch schon, aber nicht die randalierenden Nordafrikaner und die streitbaren Türken. Zu einem Massenphänomen ist die Unsicherheit in den städtischen Schwimmbädern erst seit der Bildung von moslemischen Parallelgesellschaften in Frankreich und Deutschland geworden, das „Phänomen“ wurde durch die Masseneinwanderung 2015 noch verstärkt, seitdem betreibt die CDU/CSU/SPD-Regierung bekanntlich grüne Einwanderungspolitik und macht die Polizei zum zahnlosen Tiger. Doch die Polizei versucht trotzdem noch, was sie kann und darf, so in Kehl, wo „200, 300 Jugendliche“ versucht hätten, sich Zugang zu einem Bad zu schaffen. Oder bei einer Schlägerei zwischen „Deutschen und Franzosen“ in einem Offenburger Strandbad.
    Edgar Koslowski ist sehr mutig, denn er vertuscht nicht, verschweigt nicht die Täterherkunft und schaut nicht demütig zu Boden, sondern auch woanders hin – solche Vorfälle gäbe es auch in Essen, Duisburg, Berlin, Hamburg und Stuttgart. Erstaunlich auch, das die Badische Zeitung das Interview mit ihm bringt, das Blatt ist sonst eher für Multikulti-Propaganda bekannt. Für einen Schwimmmeister ist das orientalisch-afrikanische Milieu in manchen Bädern genauso ungemütlich wie für Badegäste: „Wenn man sie ermahnt, kann es schon mal passieren, dass sie drohen, mir die Knochen zu brechen.“ Etwa in Müllheim oder Kehl gehe es nicht mehr ohne Security.
    Die Schwimmmeister, die Security-Leute tun, was sie können, es ist aber Lückenbüßerei. Die Regierung versäumt, die Grenzen zu kontrollieren und die unberechtigten Asylbewerber abzuschieben. Die Polizei ist – für die Leute in den Parallelgesellschaften – eine Lachnummer. Diese Verhältnisse sind das Resultat grüner Politikvorstellungen, in deren Sog sich alle Altparteien mehr oder weniger befinden.

27. Juni 2019
Schweizer Musik im Mehltau-Land

    Gestern Abend marschierte die Polizeimusik Stadt Zürich unter der Schweizer und der Zürcher Fahne auf der Bühne der Breisacher Freilichtspiele ein. Sie gaben ein Benefizkonzert (= ohne Gage) zugunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Ein großer Tag für Breisach, dieses Orchester spielt selten im Ausland und selten vor so kleinem Publikum - was heißt klein, die Zuschauerränge mit über 700 Plätzen waren voll.
Leider nutzte die Politik die Grußworte, um politische Propaganda zu machen. Oliver Rein, der Breisacher Bürgermeister, begrüßte die anwesenden französischen und deutschen Offiziere und wies auf die Wichtigkeit des Friedens in Europa hin, aber die Populisten ... Die Schweizer Musiker schauten konsterniert - oder war es nur das Einschlafen der Gesichter, das sich bei politischen Reden egal welcher Richtung einzustellen pflegt? Dabei meinte Rein mit Populisten die Schweizer wohl gar nicht, obwohl deren europapolitische Vorstellungen denen der AfD und anderer sehr ähneln.
    Der Bürgermeister behauptete dann noch, die Stadt an der Rheinbrücke sei vielfach Ausgangspunkt von Aggressionen gegen Frankreich gewesen (hätte man ihm fragen können, hätte er wohl schwerlich mehr als zwei nennen können). Dass Frankreich mehrfach deutsche Länder angriff (es fing an mit der Annexion des Elsass unter Ludwig XIV.) und die Hand nach Breisach streckte, vermied er zu sagen und gab lediglich allgemein zu, auch Breisach habe viel gelitten. Frankreich und die EU ("Europa") waren die Bezugspunkte der Reden Reins und des Volksbund-Bezirksvorsitzenden von Ungern-Sternberg. Einen Bogen zur Schweiz zu schlagen gelang keinem der beiden - vielleicht wollten sie es auch nicht, zu weit ist ihnen die politische Schweiz weg, die das "rechtspopulistische" Konzept des Europas der Vaterländer für ihren Teil lebt. Als nach 15 Minuten solchen politisch-korrekten Redeflusses die Zürcher endlich beginnen konnten, rutschte dem Ansager des Orchesters, Oliver Hess, ans Publikum gewandt heraus: "Eigentlich sind sie ja wegen der Musik da."
    Musik bedeutet im Alemannischen auch Orchester, am Kaiserstuhl und im alten Breisach sagt man Müsig. Die Zürcher Polizeimusik gewann schnell die Herzen der Zuschauer. Man könnte monieren, dass zu viele Orchesteradaptionen von populären Liedern und Musikstücken aus dem englischsprachigen Raum gespielt wurden - dem Publikum scheint es gefallen zu haben. Musikalisch ist das Polizeiorchester natürlich auf höchstem Niveau. Die starre Formation der Spieler hinter den Notenständern wurde ab und zu aufgerissen, auch durch eine famose Tambur-Truppe. Ich hätte mir noch Einlagen vielleicht einer schweizerdeutsch singende Sennerin gewünscht. Aber halt, das ist doch eine großstädtische Big-Band, und da sind keine Senner am Spielen, sondern die Hälfte der siebzig Musikantensind Polizisten, die andere Hälfte arbeitet meist in der Privatwirtschaft und muste für das Konzert freinehmen.
    Als zweitletztes Stück spielte die Polizeimusik das Badener Lied und traf beim Publikum ins Schwarze. Die Leute, viele aus der Rentnergeneration, sangen aus voller Kehle mit. Das sei wohl hier die eigentliche Nationalhymne, meinte Oliver Hess und ich rechnete als nächstes mit der Schweizer Nationalhymne. Aber es kam der Sächsi-Lüte-Marsch aus Zürich, der dort Kultstatus hat. Auf Wunsch aus dem Publikum sprach Hess die Abschiedworte auf Zürichdeutsch und erntete tosenden Beifall. Ja es liegt ein Mehltau auf unserem Land, der Mehltau der politischen Korrektheit. Es gelang den Schweizern, ihn die Breisgauer und Badener mal zweieinhalb Stunden vergessen zu machen. Kriegsgräberfürsorge, Nationalfahne (der Schweiz), Polizei, Blasorchester, singende badische Landsmannschaft - ähm, das ist doch heute eher weniger "in" und korrekt.

Beitrag zuerst erschienen auf der Facebook-Seite von Harald Noth

25. Juni 2019
Lamas gegen Wölfe?

    Der Schwarzwaldverein hat sich nach etlichen Jahren der gesellschaftlichen Diskussion über die Zulassung der Wölfe in unserer Landschaft zu einer Stellungnahme durchgerungen, die von der Badischen Zeitung in der Überschrift "FÜR DIE LANDSCHAFT, GEGEN DEN WOLF" zusammengefasst wurde. Es ist gut, dass der 65.000 Mitglieder starke Verband entgegen dem Zeitgeist diese Venunft walten lässt, im Positionspapier heißt es: "Ein Nebeneinander von Wolf und Weidetieren kann es nicht geben." Kein Wunder dass das Grünpolitische auf den Plan ruft; in einem Leserbrief in der BZ versucht ein Peter Schladt den Schwarzen Peter vom Wolf weg auf den Klimawandel zu schieben. "Großflächige Sturmwürfe, Borkenkäferkalamitäten und Brände" würden einst den Schwarzwald zersetzen. Gut, ich darf mich über solche unwissenschaftliche Schwarzmalerei nicht empören, ich habe 1993 in meinem Alemannischen Dialekthandbuch S. 320 auch geschieben: "In fufzeh Johr hed-s uf sálená Häächená därdá gheni Báim meh." (In fünfzehn Jahren wird es auf jenen Höhen dort keine Bäume mehr geben.) Das war zwar ein grammatischer Beispielsatz, ich dachte dabei aber auch an die Wirkung des sauren Regens. Jene Höhenwälder sind heute, 26 Jahre später, höchstens von Windräderbau bedroht, ansonsten aber noch in alter Pracht. Doch zurück zur heutigen grünen Argumentation: Damit im klimawandelgebeutelten Schwarzwald etwas nachwachsen könne, müsse der Wolf das Reh vom Fressen der Naturverjüngung abhalten. "Zur Regulation der Rehwildbestände ist die Jägerschaft offensichtlich nicht willens oder in der Lage." Ja, vielleicht weil der Jäger von rabiaten "Naturschützern" zum Abschuss freigegeben ist ("Jagd ist Mord")? Peter Schladt weiß natürlich auch, dass Schwarzwälder und Wanderer keine Lust auf Begegnung mit Wölfen haben. Er schlägt daher "Schutztiere" vor, da aber Schutzhunde, die den Wolf bezwingen können, noch gefährlicher sind als dieser, schlägt Schladt "in sensiblen Gebieten (an Wanderwegen)" auch "andere Tiere als Hunde" vor und nennt Lama und Esel. Das wird ein hungerndes Wolfsrudel aber freuen, denn an so einem Lama oder Esel ist mehr dran als an einem joggenden Veganer!

21. Juni 2019
Freiburg im Multikultirausch

Ich schlage die Badische Zeitung auf, Freiburger Lokalteil. Links unten, kleine Nachricht: "ZWEI MÄNNER GREIFEN 27-JÄHRIGEN AN". Fast immer wenn unspezifisch von "Männern" oder "Jugendlichen" die Rede ist, verbergen sich Asylanten aus dem Orient und Afrika dahinter. Auch hier? "Sie entwendeten einen Umschlag, den das Opfer bei sich hatte und in den sich Bargeld im dreistelligen Eurobereich befand." Und dann kommt's endlich: ein 21 jähriger Gambier und ein "Dunkelhäutiger", was auch immer das ist, 25 bis 30 Jahre alt, groß, sportliche Figur. So eine Meldung mag man inzwischen milde gestimmt hinnehmen, da gab es schon anderes, die Spitze des Eisbergs sind der Mord an Maria Ladenburger durch einen afghanischen "Schutzsuchenden" in Freiburg, die (wenig beachteten) Morde an Anne und Noah Metzger durch einen algerischen Asylanten in Teningen und die Gruppenvergewaltigung an der Disko nahe Gundelfingen. Doch dann kommt der Hammer - die größere Meldung links unten: "FREIBURG TRITT BÜNDNIS ZUR AUFNAHME GERETTETER BEI - "Städte sicherer Häfen" wollen Geflüchtete von Rettungsschiffen aufnehmen und wollen Druck auf die Bundesregierung aufbauen". Der Erste Bürgermeister Ulrich von Kirchbach fordert, "eine feste Zusage Deutschlands, Menschen von diesen Schiffen aufzunehmen" - gemeint sind die Schlepperboote übers Mittelmeer. Die offenen Grenzen von Merkel, Karrenbauer, Nahles und - im Hintergrund - der Grünen und Linken reichen dem Freiburger Stadtrat nicht, man soll die Einwanderer noch im Mittelmeer abholen und unter anderem in Freiburg aufnehmen. Aber gut, mein Reden ist sinnlos, ihr habt diesen Stadtrat ja eben erst gewählt und wollt das offenbar.

19. Jülli 2019
Firobebüüre

Friähjer hän uf em Dorf fasch alli Fäld gha, Räbe, Wald und Geiße, Säi, Kiäh un diä greßere aü Ross. Oder si hän nyt oder wennig gha un hän andere miäße hälfe. Un mit däm allem het mer miäße d Familiä satt bikumme, nit sälte meh Kinder, wiä dr Finger an dr Hand hesch. Diä Kinder hän drno am Frittig nit d Schuel gschwänzt go firs Glima demonschtriäre, drotz ass d Kämmi im Summer wiä im Winter gottserbärmlig graigt hän - dr hesch nämlig aü im Summer miäße fiire zum Koche. Nai, aber vu Mäntig bis Samschtig hän e Deil, küüm ass si drheim gsii sin üs dr Schuel, miäße mit uf dr Acker un in d Räbe. Un z Obe hätti si sotte dotmiäd d Hüüsufgabe mache. Eso Lit sin z verderscht mit drbii gsii, wu noch em Griäg Ditschland wider uffboije wore ich. Hit gits numme no e baar greßeri Büüre un Räbbüüre un e baar gleini, wu noch em Fiirobe oder in dr Ränte e baar Räbstickli oder Äckerli schaffe. Diä, bsunders aber aü sälli, wu gar nyt meh hän, siihsch viilmol im Garte oder im Gartestreife an dr Stroß falge, häckle, hacke, schüüfle, pflanze, siifere, schniide, mähje, giäße, spritze. So isch jede alliwiil no e Biirli, s stäckt schiints im Bluet. Zum am Sunntig emol zwoo Stund ins Gärtli hocke wird am Wärchtig zeh Stund gschafft. Drfiir isch s Dorf e Paradies un het vum Friäjohr bis ins Spotjohr e Bluescht, wu sich mit Schlossgärte ka mässe, bloß ass alles viil gleiner isch.

Worterklärungen: Jülli - Juli; Firobebüüre - Feierabendbauern; nyt - nichts; drno - dann; d Kämmi - die Schornsteine; graigt - geraucht; fiire - einheizen, Feuer machen; küüm ass - kaum dass; z Obe hätti si sotte - abends hätten sie sollen; sälli - jene; flage - flaches Hacken; häckle - leicht hacken; siifere - Geiztriebe ausbrechen; alliwiil no - immer noch; Biirli - kleiner Bauer; schiints - anscheinend; Wärchtig - Werktag; Bluescht - Blüten(pracht)

17. Juni 2019
Transgender-Frau als Weinprinzessin

    Nicht nur in den Stellenanzeigen großer Firmen, auch in Dorfblatt wird jetzt Personal mit der Eigenschaft m/w/d gesucht - nein, das heißt nicht "männlich", "wild auf Arbeit" und "deutsch", sondern "männlich", "weiblich", "divers". Divers? Es ist gut so, dass diese Personengruppe jetzt endlich berücksichtigt wird, denn in Deutschland sind fast ebensoviel Promille der Bevölkerung divers, als Bischöfin Käsmann vor ihrer Demission Alkohol im Blut hatte, und das war nicht wenig.
    À propos Alkohol: Erstmals kandidierte jetzt auch eine Transgender-Frau als Weinkönigin und wurde in der Badischen Zeitung gefeiert. Der ehemalige Mann (Simona Aurelia Meier) überragt die beiden Mitbewerberinnen (Hanna Mußler und Sina Endrich) um eineinhalb Kopf. Sina wurde Weinkönigin, Simona und Hanna Prinzessinnen.
    Nun mal Hand aufs Herz, lieber Leser (m): Sie spazieren auf einer Weinmesse und an zweien der Stände werben und verkaufen zwei hübsche, charmante, freundliche junge Damen und am dritten ein Hüne (1,86 m) in Frauenkleidern, äh nein, eine Hünin. Welchen Stand steuern sie an? Oder, liebe Leserin, sie suchen im Fahrradladen einen neuen Sattel und es stehen ein freundlicher, hübscher, noch nicht ergrauter, gut gebauter Mann und ein Astheniker wie ich zur Verfügung. Von wem wären sie lieber bedient? Sehen sie, vom jungen Mann, obwohl dieser nicht mehr über Fahrräder weiß als ich. Darüber brauchen sie sich nicht zu schämen, das hat die Natur so eingerichtet.
    Es soll im Netz einige negative Kommentare gegeben haben, berichtete Simona der BZ. Doch das Positive habe überwogen. "Soll ich als Transgender nach Berlin ziehen, um dort meinen Traum zu leben? Da gibt es keine Reben!" fragt die Prinzessin. Bravo, gut gekontert. Der Badische Weinbauverband steht zu Simona Aurelia Meier. Die Weinbürokratie muss sich aber fragen, ob sie demnächst Weinkönige und Weinprinzen, am Besten gleich eine Quote für Männer einführt - ich werde mich dann auch bewerben, schließlich habe ich auch Träume. Oder sollen der Mann und das Alter diskriminiert werden?

12. Juni 2019
Grüne Klimareligion

    Wir leben hier in einer Region, in der in den 70er Jahren mit viel Mut gegen den Bau von KKWs gekämpft wurde - das war ein Kampf gegen eine nachvollziehbare Gefahr. Die Menschen haben damals den eigenen Verstand bemüht und sich nicht von den Medien und Politikern einlullen lassen. Heute sind die Ziele der Bewegung weitgehend erreicht, umgesetzt von einer CDU-Kanzlerin; in Baden-Württemberg regieren die Grünen mit der CDU als Juniorpartner. Sind das noch die Grünen der 70er Jahre?
    Wie rational ist der Kampf gegen die Klimaerwärmung, den sich die modernen Grünen auf die Fahnen geschrieben haben und dem auch die anderen Parteien hinterherrennen? Fragen wir einmal die Medien: Es vergeht kein Tag, keine Stunde in den Zeitungen, im Fernsehen, in den Schulen, den politischen Verlautbarungen, den Gesprächen mit Kollegen und Freunden mehr, wo nicht an die Klimaerwärmung erinnert wird, die menschengemacht sei und ins Verderben führen würde. Die Milliarden, die früher in die Atomindustrie gingen, wurden längst zu den Profiteuren der Erneuerbaren Energien umgeschaufelt. Habeck und Konsorten sagen uns, wie wir Buße für unser ausschweifendes Leben tun sollen (wobei Unzählige sehr hart arbeiten müssen für dieses "ausschweifende Leben"). Da inzwischen alle an den menschengemachten Klimawandel glauben, fühlt man sich verrückt und isoliert, wenn man nicht daran glaubt. Die Klimahysterie ist eine Art Religion und der Glaube daran ist ansteckend.

    Dieses kleine Video zeigt, was der Teufel dieser Religion, das CO2, für ein Zwerg ist. Er macht 0,04% unserer Atemluft aus.
    Und dieses kleine Video zeigt, wie eine der Hohepriesterinnen der Klimareligion, die Fridays-for Future-Aktivistin Luisa-Marie Neubauer, lebt: Wie eine Made im Speck. Und wir sollen Wasser statt Wein saufen.
11. Juli 2019
Hetzjagd in Freiburg

    Heute kam ich am Platz der Alten Synagoge vorbei. Dort steht bekanntlich der Brunnen, der die alte Synagoge symbolisiert und der sakrosankt ist. Keines der verzogenen Gören der Freiburger Bürgerschaft spielte am oder gar im Wasser des Beckens, jedefrau und jedermann hielt gebührenden Anstand vor dem Gewässer, auch die Hündinnen und Hunde, von denen welche gelegentlich das Becken aufsuchen, hielt frau/mann unter strenger Kontrolle. Doch wurde ich Zeuge nicht geringeren Frevels, als wenige Meter vom Becken Freiburger Kinder eine Taube hetzten. Ja, die fünf verfolgten das Tier unbarmherzig, sogar bis hinauf auf die Podeste, die da aufgestellt sind. Vielleicht folgten sie jenem Trieb, der den Menschen seit den Zeiten, als sie Jäger und Sammler waren, inne ist und der nun von Müttern, Erzieherinnen, Lehrerinnen und Sozialarbeiterinnen mühsam unterdrückt und umgebogen wird. So auch von der Mutter oder Erzieherin, die verzweifelt versuchte, die Görinnen und Gören zurückzuhalten, vielleicht hätten letztere das Tier erwischt und erdrosselt? Zu Szenen wie in Zwickau darf es nie wieder kommen - dort jagte ein Hase, wie das Video beweist, Ausländer! Zumindest rief eine Frau "Hase, Du bleibst hier!", worauf die Verfolgung und das Video abbrachen. Die Fundamente des Staates erzitterten, die Regierung trennte sich von ihrem Geheimdienstchef, der die Hetzjagd abstritt.

Pfingsten, 9. Juni 2019
Der nette syrische Helfer

    Vor Kurzen kamen wir an einem Wohnblock vorbei, als plötzlich ein furchtbar lauter Alarm runterging. Wir sahen aber kein Feuer und keinen Rauch. Man konnte das Piepen nicht orten. Da öffnete sich die Tür einer Kellerwohnung; Rauch, Küchengerüche nach Verbranntem und offenbar ein Migrant traten heraus, auch er suchte ratlos herum.

Lesen Sie hier bitte weiter.

8. Jünni 2019
Fahne-Versteckle

So, jetz bin i wider do. Viärzeh Dag bin i z Frankrich un in dr Schwiz gsii. Hit bin i z Burge am Pfingschthock vor dr Winzergnosseschaft verbii kumme.  Dr Blatz isch wunderschen mit Fahne ziärt gsii – d Sunne het dur d Fähne durgschiine un d Farbe bsunders zum Leichte brocht. Schwarz-Rot-Gold, Blaü-Wiss-Rot, un s Rot vum Schwizer Fahne, wu e wisses Griz druf isch. Halt emol – wurum üsländischi Flagge mittle uf eme Pfingschthock vor ere badische WG? Droit mer sich nit, dr ditsch Fahne ellei ufzhänke? Wänn-er dr ditsch Fahne unter dr üsländische versteckle? Wänn-er nit nationalischtisch oder gar rächtspopulischtisch sii? Wämmer mit dr Fahne Buntheit schaffe will, kennt mer jo aü dr badisch Fahne un dr Burgemer drzue nämme, vu mir üs aü dä vu Briisgaü-Hochschwarzwald oder vu Bade-Wirttebärg. Aber nai, s mueß dr franzesisch un dr schwizerisch sii. Ganz anderscht in dr Schwiz: Derte han i im Berner Oberland numme dr Schwizer un hegschtens no dr Bärner Fahne mit em Bär gfunde. Un aü z Frankrich ke ditsche, ke schwizerische, israelische oder weiß Gott was fir e üsländischi Flagge, nai, alliwiil numme Bleu-Blanc-Rouge, d blaü-wiss-rot Trikolor. Un villicht no dr EU-Fahne oder S Banner vu dr Stadt un vu dr Landschaft. Un d Feriägescht gehn ännewäg dert ani - aü ohni ass mer e ditsche Fahne derte ufhängt.

Worterklärungen: Jünni - Juni; Burge – Burkheim am Kaiserstuhl; Pfingschthock – Fest, Zusammensitzen im Freien bei Wein und Speisen an Pfingsten; droit – traut; wänn-er – wenn ihr; wämmer – wenn man; Samschtig z Mittag – Samstagnachmittag; gherig gfiirt – ordentlich gefeiert; ziärt – geschmückt; Burgemer – Burkheimer; numme – nur; ke – kein; alliwiil – immer; Bleu-Blanc-Rouge – Blau-Weiß-Rot, ännewäg - trotzdem

25. Mai 2019
Kinderkreuzzug

    Der Sprecher erklärte, in Taiwan hätten nun zum ersten Mal Homosexuelle heiraten können. Ach, halt, zuvor hatte er schon erklärt, dass Schäuble die Regierung kritisierte, sie habe nicht genug getan, um die Klimaziele von Kyoto zu erreichen. Es sei gut, dass die Schüler nun Druck machten. Dann kam der Sprecher auch gleich auf diese Freitagsdemonstrationen, in –zig europäischen Städten und bis hin nach Neuseeland würden heute Schüler demonstrieren, in Hamburg und Berlin seien zehntausend angesagt. Und wer sprach dies alles am Freitagmorgen? Der Parteisprecher der Grünen? Falsch. Ich saß im Auto und hörte Deutschlandfunk. Dieser Sender kommt einem manchmal vor wie ein Sprachrohr der Grünen. Oft meint man auch, er sei von der Linkspartei gekapert. Aber gut, auch Schäuble bläst ja ins gleiche Horn.
    Heute früh schlage ich die Badische Zeitung auf. Aha, auch in Freiburg haben zehntausend Schüler einen auf „Fridays for Future“ gemacht. Sie gingen auf die Straße anstatt in den Chemie-, Physik- und Biologieunterricht. Dort hätten sie lernen können, dass CO2 nur zu 0,038 % in der Luft vorkommt und dass nur 3% davon vom Mensch gemacht sind. Das Menschlein kann viel, doch auf das Klima hat es keinen Einfluss. Die Frage ist aber, ob die Lehrer das überhaupt noch lehren können, wollen, dürfen. Ein Schüler erklärte der Badischen Zeitung, die von dieser Bewegung natürlich begeistert ist: "Unser Klassenlehrer hat uns empfohlen, hier herzukommen. Die meisten Lehrer finden die Streiks super, aber sie dürfen es halt nicht offiziell empfehlen." Der Fisch stinkt vom Kopf her.
    1212 gab es schon einmal so etwas. Da kam die Wahnidee auf, die Kinder könnten die Christenheit vom Elend befreien, wenn sie nach Jerusalem ziehen. Ein paar tausend Buben und Mädel zogen von Frankreich und aus dem Westen Deutschlands los. Keine Greta, sondern ein Nikolaus, ein Junge aus Köln, führte schließlich die 30.000 fanatisierten jungen Deutschen an. Sie zogen nach Italien ans Meer und glaubten, dass dieses sich teilen würde wie vor den Israeliten im Alten Testament, und wie diese würden sie dann trockenen Fußes ins gelobte Land gelangen können. Viele von ihnen ließen freilich vorher „in den Wäldern, in der Einöde, durch Hitze, Hunger und Durst“ ihr Leben, wie die Chronika regia Coloniensis (Kölner Königschronik) vermeldet. Es gab erwachsene Drahtzieher und sie wurden durch Mitreisende beraubt, die sich mit den Spenden davonmachten. Als in Genua das Meer sich nicht teilte, setzten sich die, die einem Rest von Verstand hatten, ab. Die Letzten gerieten an Menschenhändler, wurden als Mägde und Knechte verschachert, im schlimmsten Fall verkaufte man die Mädchen an Bordelle und die Buben an Moslems in Nordafrika. Den Kindern des französischen Zugs, der in Marseille endete, erging es kaum anders.

17. Mai 2019
"Deutschland in Migrationsgewittern"

    Das Verhaltnis zwischen Deutschen und Einwanderern liegt mir seit vielen Jahren besonders am Herzen. Ich war in der 70er Jahren vom Multikultitraum geblendet, lernte genau deswegen Türkisch und spreche es fließend. Anders als zahlreiche andere Träumer bekam ich tiefen Einblick in Gesellschaft, Menthalität und Religion von Orientalen (auch von Persern und Aserbeidschanern). Dabei lernte ich, dass die Deutschen keineswegs schlechter sind als jene, jeder hat seine Stärken und Schwächen. Dass die säkularen Türken, von denen es einmal sehr viele gab, immer weniger auf uns zugehen und immer mehr von den islamischen Fundamentalisten beeinflusst werden oder türkischem oder kurdischem Nationalismus frönen, liegt auch an uns Deutschen. Wenn wir nicht zum Eigenen stehen, sondern den deutschen Schuldkult bertreiben, fehlt uns jede Attraktivität, nur wenige kommen da auf uns zu. Obwohl die Probleme mit der alten und besonders mit der neuen orientalischen und afrikanischen Einwanderung riesig sind, werden wir kein Deutschland ohne Moslems mehr erreichen können. Es wäre schon viel, wenn - was ich unbedingt befürworte - die neuen unberechtigten Einwanderer (das sind die allermeisten) repatriiert würden. Die alte Einwanderung kriegen wir friedlich nicht mehr los, sie stellt ja schon in manchen Stadtvierteln die Mehrheit der Jugendlichen. Hier ist nur der Weg offen, die Parallelgesellschaften zu spalten und langfristig aufzulösen, indem wir, die AfD und andere Patrioten, uns um Migranten bemühen und mit ihrer Hilfe in die Parallelgesellschaften hineinwirken. So wirken Leyla Bilge, Dubravko Mandic und Achille Demagbo und sicher etliche Weitere jetzt schon, es müssen viele werden. So wirkt man auch der Rassismus-Leier entgegen: Der mediengläubige Bürger bekommt so die Absurdutät der Leier vorgeführt.
     Der öffentlichen Veranstaltung in March am 24. 5. mit dem kroatischstämmigen deutschen Patrioten und AfDler Dubravko Mandic sehe ich mit großem Interessen entgegen.

DEUTSCHLAND IN MIGRATIONSGEWITTERN
Veranstaltung der AfD am 24. 5. 2019

um 10:00 Uhr in 79232 March, Landstraße 3,
Ristorante Pizzeria Capriccio
mit Ralf Özkara, Andreas Kalbitz und Dubravko Mandic

Anmeldungen bitte unter dubravko-mandic@gmx.de

15. Mai 2019
Maria, Himmelskönigin in Rothweil

    Ich bin stolz darauf, ein Sohn des Dorfes Rotwil (später Rothweil, heute Vogtsburg-Oberrotweil) zu sein. Wir haben in unserer 1500-Seelen-Gemeinde einen Schnitzaltar von nationaler Bedeutung. Er wurde vor nunmehr 500 Jahren in Auftrag des Klosters St. Blasien von einem unbekannten Meister geschaffen, von dem nur die Initialien H. L. bekannt sind. Der Privatdozent Dr. Sebastian Bock nannte den Meister vor Kurzem bei einem Festvortrag in einem Atemzug mit Albrecht Dürer, Matthias Grünewald und anderen. Der Künstler hat sich an alte Vorbilder angelehnt, sie aber in erstaunlicher Weise schöpferisch weiterentwickelt.
    Na gut, was heißt stolz. Ich habe natürlich keinen Anteil an der Schaffung des Kunstwerks. Aber ich bekenne mich zur christlichen Tradition unseres Landes und nenne sie die meine. Interessant war für mich schon immer die Rolle, die auf unserem Altar einer Frau, der Mutter Maria zukommt. Sie wird von Jesus (links) und Gott Vater (rechts) zur Königin gekrönt. Die Rolle der Frau im Katholizismus ist bedeutend. Die Verehrung Marias gerade auch durch Frauen ist so überwältigend, dass viele Protestanten sie mit göttlicher Anbetung verwechseln (wollen). Zwar ist die Führung der Kirche, das Priestertum, den Männern vorbehalten, aber das ist gut so. So ist die natürliche, gottgegebene Ordnung - die Frauen gebären und walten im Heim, die Männer beschützen und ernähren es. Nein, nicht heute, aber in den restlichen 99% der Menschheitsgeschichte. Und das heutige Deutschland ist mangels dieser Ordnung - die Frauen gebären nicht mehr und rebellieren - gerade dabei, unterzugehen, es haben es nur noch nicht alle gemerkt. Mit untergehen wird eine Kunst und eine Weltanschauung, in der eine Frau gekrönt wird. Die Frau der Zukunft ist von der Burka, dem Hidschab, dem Dschador oder sonst einem Kopfwickel gekrönt. Den klügsten unter den Feministinnen dämmert allmählich, dass Gefahr droht. Alice Schwarzer hat eben erst einen riesen Shitstorm geerntet, als sie bei einer heftigen Diskussion mit Schleiereulen einer an den Ärmel fasste. Was sie wohl zu der Krönung Mariens in Rothweil sagen würde?

11. Mai 2019
Neuer und alter Betrug mit "Gerechtigkeit"

    "Gerechtigkeit" ist auf der linken Seite des politischen Spektrums der Hit überhaupt: Findige Leute haben durchgezählt, dass im Bundestagswahlprogramm der SPD das Wort Gerechtigkeit 31 mal vorkommt, bei der Linken 42 mal, bei den Grünen gar 91 mal. In aller Regel wird in diesen Programmen der Begriff falsch angewendet. Das dürfte in den Programmen zur bevorstehenden Wahl des EU-Parlaments nicht anders sein. Gerechtigkeit ist zum Beispiel, wenn jeder entsprechend seiner Leistung entlohnt wird, schaffen zwei gleich viel, erhalten sie denselben Lohn, schafft einer mehr, erhält er mehr. Mit dem Wort Gerechtigkeit bemänteln die Linken und Grünen ihre sozialistische Umverteilung, sie meinen damit in der Regel Ergebnisgleichheit - da wird unabhängig von der Leistung jedem die gleiche Auszahlung gewährt. Oder jedes Geschlecht bekommt die gleiche Zahl an Sitzen im Vorstand, auch wenn gar nicht genügend Frauen da sind, die dafür qualifiziert sind - Unqualifizierte besetzen dann Posten und kassieren dafür, ohne die entsprechende Leistung bringen zu können.
    Die Versuchung, sich ungerecht zu bereichern, gibt es anscheinend schon Jahrtausende. Jedenfalls überführte König Salomon, von dem das Alte Testament erzählt, eine frühe Sozialistin unter Anwendung des Gerechtigkeitstricks. Es ging um den Streit zweier Huren um ein Kind. Beide hatten neu geboren, doch eine erdückte ihr Kind im Schlaf. Sie schob es der anderen unter und nahm deren lebendiges Kind an sich. Die Beraubte klagte vor dem König. Jede gab an, ihr gehöre das lebendige Baby. Da ließ Salomon ein Schwert bringen und sagte: "Teilet das Kind in zwei Teile und gebt dieser die Hälfte und jener die Hälfte." Doch die wirkliche Mutter sagte: "Ach, mein Herr, gebt ihr das Kind lebendig und tötet es nicht." Die Lügnerin aber sagte: "Es sei weder mein noch dein, lasst es teilen!" Da befahl Salomon, das Kind seiner Mutter zu geben und das war natürlich die, die es nicht zerteilen wollte.

4. Mai 2019
"Klima-Leugner" un Jäger, halte zämme!

    Hit, am 4. Mai, bin i vu Rothwiil iber dr Buck uf Bahlinge gfahre - s het ei Grad gha un d Matte dert obe sin wiss gsii. S isch segsi z Obe gsii, Schneeflocke sin gfalle un dr Ditschlandfunk het gmäldet, dr Glimawandel seig "die große existenzielle Harausforderung unserer Zeit". So hebs d Lagarde, d Schefi vum internationale Währungsfond, formuliert. Un jetz derfsch rote, was si noch gsait het. Richtig! "Do mache mer Gäld drüs, üs däm agäblige Glimawandel", het si gsait, un zwar wertlig: "Eine CO₂-Bepreisung ist das wirksamste Instrument, um die Erderwärmung einzudämmen." Un glii druf hets gheiße, d CDU seig "offen für eine CO₂-Bepreisung". "Bepreisung"! Do het mer e neij Wort gfunde fir s alt Üsbrässe vu dr Zitron. D Griäne un d SPD sin do drgege richtig konservativ: si gän uffe zue, ass si e neiji Stiir wänn: e CO₂-Stiir.
    Mir het dä Kelti-Iibruch im Mai gfalle, i bi in e Fäldwäg iiboge un han diä Schneelandschaft fotografiärt. Ich glaüb nit, ass dr Mänsch ka s Klima wärmer mache, des ka hegschtens dr Liäb Gott. Bim Furtfahre siihn i grad no, ass i vum e Jäger us siinem Hochstand beobachtet wir. Do kumme zmol Schuldgfiähl in mer uf: An däm Fäldwäg hets gheiße gha: "Durchfahrt verboten, land- und forstwirtschaftlicher Verkehr frei." Wänn dä jetz mi Nummere ufschribt. Liäbe Jäger, han i no dänkt, druck e Aüg zue! Diä, wu mich e "Klima-Leugner" nänne un diä, wu briäle "Jagd ist Mord", sin diä gliche! Kumm, mer halte zämme!

Worterklärungen: Rothwiil - Oberrotweil am Kaiserstuhl; Buck - Bergrücken; Matte - Wiese; segsi z Obe - sechs Uhr abends;  zmol - plötzlich; briäle - schreien

Im Mai 2019
Wahlen zum EU-Parlament, zum Kreistag und in den Gemeinden:
Ihre Stimme für die AfD!

Beitrag als PDF hier    

    Generationen von Wählern in Deutschland stimmten immer für das „geringere Übel“. Das war klug und ist es immer noch. Auch wenn Sie nicht ganz von der AfD überzeugt sind: Das geringere Übel ist sie heute allemal. Was ist denn mit der CDU passiert? Sie hat sich besonders seit Merkel vollständig von ihrem konservativen Markenkern getrennt. Sie hat Deutschland zu Gunsten der EU aufgegeben. Die CDU-geführten Regierungen verschwenden und verpfänden Milliarden und Abermilliarden zur Rettung des Euro und überschuldeter Südländer. Merkel gestattete in ihrem Multikulti-Wahn die Einwanderung von weit über einer Million vor allem junger muslimischer Männer aus dem Orient und Afrika. Nach außen wird die Grenze offen gehalten und drinnen wurde die Wehrpflicht aufgehoben und Polizei und Bundeswehr kaputtgespart. Die christliche Ausrichtung der Partei wurde aufgegeben. So wurde die Privilegierung der Familie aus Vater, Mutter und Kindern abgeschafft und die Einführung der "Ehe für alle" ermöglicht. Der Islam wird hofiert ("gehört zu Deutschland") und darf sich ausbreiten. Solche Politik fordert die EU von den (ehemaligen) Nationalstaaten, andererseits waren diese EU-Vorgaben von jeher Programm der linken Parteien SPD, Grüne und Linke. Merkel setzte die gesellschaftspolitischen Vorstellungen der EU und der linken Parteien um. Zu dem von der EU kommenden Irrsinn gehört nicht zuletzt der Grenzwert von 40µg Stickstoffoxid im Straßenverkehr, der von jedem Adventskranz erreicht wird und mit dem man die deutsche Autoindustrie mit unzähligen Arbeitsplätzen ins Wanken bringt. Die Grünen, einstmals Verfechter eines Europas der Regionen und Gegner des Brüsseler Zentralismus, sind heute die entschiedensten Befürworter des Multikulti, der langsamen Abschaffung der Staaten und der Reglementierung durch Brüssel.
Das Abdriften der CDU von der Vertretung deutscher Interessen hatte schon 2013 zur Gründung der AfD geführt; daran waren zahlreiche enttäuschte CDU-Mitglieder beteiligt, darunter Alexander Gauland. Viele andere Mitglieder und Stammwähler der CDU sehen zwar den Irrsinn, fühlen sich an ihre alte Partei aber wie an eine Familie gebunden, die man nicht im Stich lässt, auch wenn sie Mist macht. Geht es Ihnen auch so? Dann sollten Sie „Ihre“ Partei wenigstens durch die Wahl der AfD erziehen. Wenn die CDU jemals wieder zur Vernunft kommt, dann nur durch eine starke AfD.
    Wie bei der Wahl zum EU-Parlament gilt es auch bei der Kommunalwahl die von Brüssel und Berlin unabhängigen Kandidaten der AfD zu wählen, die nur den Leuten von hier verpflichtet sind. Auch hier im Landkreis wird eine Stärkung der AfD zu einer Rückbesinnung auf konservative und patriotische Politik führen.
 
Was steht einer Wahl der AfD entgegen?

    Früher hat man die CDU in die Nazi-Ecke gestellt – das ist ein alter Trick von linken Journalisten und Politikern. Heute ist die AfD dran. Dass sie eine „Nazi-Partei“ ist oder „Nazis“ in ihr versammelt sind, glaubt nur, wer es unbedingt will oder wer nicht bei Verstand ist. Eine andere Strategie der Medien ist schwerer zu durchschauen: Sie berichten fast nur über angebliche (selten wirkliche) Skandale um die AfD und das fast täglich. Das Programm und die Arbeit der Partei werden fast nie dargestellt. Obwohl die AfD im Bundestag Oppositionsführer ist, kommen ihre Vertreter bei dpa, bei der Badischen Zeitung, im Fernsehen usw. oft nur in einem Nebensatz oder gar nicht zu Wort, während über Pläne und Programme der Regierungsparteien und der Scheinopposition ausführlich berichtet wird – obwohl diese Pläne (etwa zu den Abschiebungen) überhaupt nicht umgesetzt werden. Die 586 parlamentarischen Initiativen der AfD in ihrem ersten Jahr im Bundestag kamen so medial kaum herüber, auch die positive Arbeit der AfD in den Landtagen nicht. Es entsteht so der Eindruck, bei den Altparteien tue sich etwas, eine Arbeit der AfD aber existiere fast nicht.
    Und was ist mit dem internen Streit bei der AfD, ist das ihr Sündenfall? Die einzige wirkliche Oppositionspartei wird von den Medien und den Konkurrenzparteien gehetzt; er wäre unrealistisch, zu glauben, dass hier nicht einzelne oder ganze Gruppen die Nerven verlieren, in die Knie und mit dem Gegner gehen. In einer jungen Partei, die sich nicht von oben befehligen lässt, muss es Streit um den richtigen Weg geben. Dass, solange es Demokratie in der AfD gibt, auch Widersprüche offen zutage treten werden, ist völlig normal. Die relative Stille in der CDU ist Friedhofsstille.

Sie haben die Wahl:
Weiter so mit CDU/CSU/GRÜNE/SPD/LINKE/FDP oder die Angst vor dem eigenen Schatten überwinden und AfD wählen!
Lesen Sie im Europawahlprogramm, wie die AfD es anders machen will!

27. April 2019
Helios wirft mit Geld um sich

    In der gestrigen Badischen Zeitung lasen wir: „HELIOS WILL UM PFLEGEKRÄFTE KÄMPFEN“. Ach ja? Bisher hat die Klinik, die zu 74% der Helios Kliniken GmbH und zu 26% dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gehört, Pflegekräfte eher vergrault und abgeschreckt, und zwar aufgrund der Arbeitsbedingungen: Der Konzern will Gewinn erwirtschaften und hält das Personal entsprechend knapp, der Landkreis guckt zu. Das ist nicht nur in Breisach der Fall, auch in anderen Kliniken ist der Personalstand heruntergefahren, die Schwestern, Ärzte und anderen Kräfte arbeiten oft am Rand der Erschöpfung, entsprechend viele Krankmeldungen sind zu verzeichnen, wodurch die verbliebenen Kräfte außerhalb des Dienstplans einspringen müssen – ein Teufelskreis. Um die Kollegen und Patienten nicht im Stich zu lassen, treten die Pflegekräfte immer schneller im Hamsterrad. In Breisach regt sich seit einiger Zeit Widerstand, so in einem Leserbrief, in dem die Politik für die Misere verantwortlich gemacht wird; bereits im Januar rief die Schreiberin dazu auf, bei den Kreistagswahlen müsse „sich jeder Bürger die Frage stellen, wen wähle ich? Kann ich meiner Partei die Stimme geben?“ Sie ruft dann offen zur Wahl der AfD auf. Einen ähnlichen Tenor hatten die Diskussionen im vollbesetzten Breisacher Kino, die im Anschluss an zwei Vorführungen eines kritischen Films über die Lage der Krankenhäuser stattfanden. Angesichts der Personalknappheit und der gegenseitigen Abwerbungen der Kliniken schreibt sogar Gerold Zink von der Badischen Zeitung, das werfe „ein düsteres Licht auf unser Gesundheitssystem und verdeutlicht einmal mehr das krasse Versagen der großen Politik in diesem Sektor“.
    Bei Helios ist nun, wo das Kind im Brunnen liegt, auf einmal Geld frei für Personal: Man zahlt Kopfprämien von 3000€ für jede neue Pflegekraft und 1000€ an jedes Belegschaftsmitglied, das eine Neue beischafft. Wie wenig auch der Patient interessiert, zeigt Folgendes: Die Klinik will jetzt 20 bis 30 neue Kräfte in Italien anwerben – vielleicht unterhalten die sich dann mit 80jährigen Patienten auf Englisch oder Italienisch? Und die Stadt Breisach will Kräfte in Auschwitz (Oswiecim) anwerben und ihnen „Kost und Logis zur Verfügung stellen“ – na, vielleicht sind in den Asylcontainern ein paar Plätze frei?

25. April 2919
Ihringer Bürger protestieren gegen Asylcontainer

    Bei einer Informationsveranstaltung kürzlich in Ihringen war "heftig über die Pläne der Gemeinde" gesprochen worden, sie will im Sommer im Gewerbegebiet einen Wohncontainer für "Geflüchtete" aufstellen. "Einige Anwohner" befürchten durch den Zuzug "Ärger und Probleme". Und: "Auch ihre Angst vor den Geflüchteten brachten einige zum Ausdruck." Der grüne Gemeinderat Mössner ist "erschüttert, mit welcher Emotionalität in dieser Angelegenheit diskutiert wurde". Das alles ist einer winzigen Notiz in der heutigen Badischen Zeitung zu entnehmen (einen längeren Bericht gab es am 5. 4. 2019). In Ihringen und etlichen anderen Gemeinden suchen die Verwaltungen außerdem händeringend nach privatem Wohnraum für sogenannte "Schutzsuchende", Flüchtlinge" usw. - mit nur ganz magerem Erfolg; unzählige Bürger lassen Wohnraum lieber leerstehen als mit Vermietung an die Gemeinde für Asylanten eine schnelle und sichere Mark zu machen.
    Diese Angst von Ihringern und vielen anderen Bürgern überrascht nicht, ist doch erst vor Kurzem im benachbarten Breisach eine Gruppe von Mädchen massiv von einem Asylbewerber aus Gambia belästigt worden (siehe Eintrag vom 26. März 2019). Andere Übergriffe finden den Weg in den Polizeibericht und die Zeitung erst gar nicht; die Situation in Freiburg ist bundesweit berüchtigt. Bei der Klage über die Aufstellung von Wohncantainern und Wohnblocks ist von den langfristigen Kosten und sozialen und kulturellen Folgen der Masseneinwanderung noch gar nicht die Rede. Es nützt nichts, auf einzelne Beispiel für gelungene Eingliederung von Asylanten in die Gesellschaft zu verweisen; das Anwachsen und Ausufern der Parallelgesellschaften wird uns spätestens bei der nächsten Wirtschaftskrise auf den Kopf fallen, wenn das Sozialamt nicht mehr zahlen kann. Eine Befriedung der Gesellschaft kann nur durch die Rückkehr der Nicht-Asylberechtigten geschehen und auch derer, denen Asyl oder Duldung nachgeworfen wurde.

20. April 2019
Die Regionalzeitung beim Flunkern ...
 
    Habe jetzt mal Osterputz gemacht. Morgen, am Fest der Auferstehung, soll alles sauber sein. Das Unkraut im Garten, die Unordnung in Wohnung und Büro, die ungelesenen Badischen Zeitungen auf dem Schreibtisch – alles musste weg. In der Gazette gab es viel Verdrießliches – alles ist jetzt weg, sollte aber nicht vergessen werden. So auch dies nicht:

    Im Freiburger Monopolblatt kann man durchaus – neben Polemik und Ideologie – auch Informationen herausziehen, oft steht das aber nur zwischen den Zeilen bzw. ist nur bei weiterer Überlegung zu verstehen. In der satirischen Spalte „Auch das noch“ versuchte die Badische am 30. März Rudolf Müller aus der saarländischen Landtagsfraktion der AfD vorzuführen. Er hatte laut Blatt im Landtag erfragt, „welche Vornamen amtsbekannte Messerstecher in und um Saarbrücken so tragen“. Das Landespolizeipräsidium weiß seit 2016 vom 1490 Vorfällen, darunter seien 842 Deutsche. Daraus lässt sich errechnen: 43,5% waren Ausländer. Die BZ-Spalte wird sogar noch konkreter: es waren 122 Syrer und 36 Afghanen tatverdächtig, im Prozent umgerechnet also 8,2 bzw. 2,4. Damit ist die Messerstecherei bei den „schutzsuchenden“ Syrern und Afghanen um ein Vielfaches mehr verbreitet als bei den Deutschen – eine altbekannte Tatsache, hier von der Badischen einmal unfreiwillig zugegeben. Das Blatt kann die Realität nicht völlig ausblenden, versucht aber gleichzeitig durch – freilich missratene – Satire davon abzulenken.

    In der Freiburger Zeitung, der Lokalseite der BZ in der Universitäts- und Münsterstadt, lautete am 16. April eine Überschrift: „MEHR SEXUALSTRAFTATEN, ABER WENIGER SCHWERE FÄLLE“. Zwar seien 2018 insgesamt 216 Sexualstraftaten angezeigt worden – 25,6% mehr als 2017. Aber, und jetzt kommt die Erfolgsmeldung: „Gerade die schweren Sexualstraftaten wie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung sowie sexuelle Übergriffe der massiveren Art sind im Vergleich zu 2017 von 33 auf 20 Fälle zurückgegangen – und damit um 40%.“ Doch das Blatt spielt hier mit verzinkten Katen. Wir erfahren nämlich: „Die Gruppenvergewaltigung ist eine der 20 schweren Straftaten, die im vergangenen Jahr registriert worden sind.“ Aha, also bloß 20? Auch der Leiter der Kriminalpolizeidirektion erklärt: „Die Zahl der überfallartigen Vergewaltigungen, bei denen der unbekannte Täter klassisch aus dem Gebüsch springt, hat abgenommen.“ Na gut, wenn man’s so nimmt? Die bisher 13 Tatverdächtigen, die eine Frau hinter der Disco auf dem Hans-Bunte-Areal vergewaltigt haben sollen, sind tatsächlich nicht „klassisch aus dem Gebüsch herausgesprungen“, sondern einer von ihnen – ein syrischer „Geflüchteter“ - hat die Frau durch Tropfen wehrlos gemacht, sie ins Gebüsche bei der Disco geführt, vergewaltigt und weitere ins selbe Gebüsch geführt; am Ende hatten sich 13 Männer an dieser wehrlosen Frau vergangen, die allermeisten von ihnen syrische „Schutzbefohlene“. Das Verbrechen dieser 13 wird zu einer Tat zusammengefasst, und so kommt die Badische Zeitung auf 20 anstatt 32 schwere Sexualstraftaten in der Hauptstadt des „Refugees welcome“. Dass offenbar schon der Kripochef die Sache schöngeredet hat, kann für das sonst ach, ach, ach so kritische Blatt nicht entlastend gewertet werden.

Karfreitag, 19. April 2019
Übergriffe auf Kirchen in Frankreich - auch im Elsass

    Der Brand in der weltberühmten Pariser Kirche Notre Dame kommt einem vor wie ein Symbol dafür, dass der französische Staat und an seiner Spitze Macron die Sache nicht mehr im Griff haben. Oder wollen sie nicht? Die faz schreibt: „Der stolze Bau hatte Kriege und Revolutionen so gut wie unbeschadet überstanden.“ Und jetzt das. Vielleicht war der Auslöser ja tatsächlich nur ein Kurzschluss bei den Bauarbeiten. Vielleicht war das ja gar kein absichtlicher Anschlag, wie der Brandanschlag auf die zweitgrößte Pariser Kirche, Saint Sulcipe, am 17. März 2019. Vielleicht gehört das gar nicht in die Reihe der kirchenfeindlichen und antichristlichen Anschläge, die in Frankreich (nur dort?) Alltag sind, von denen es im letzten Jahr allein 875 gegen Kirchen in Frankreich gab. Ob den Präsidenten diese 875 Anschläge interessieren, ist nicht bekannt, doch immerhin demonstriert er jetzt beim Brand von Notre Dame vor Ort und vor den Fernsehkameras Betroffenheit. Auch direkt vor unserer Haustüre, im Elsass, ist die Liste der Attacken auf Kirchen und christliche Symbole lang. Sie dringen in die Berichterstattung der Badischen Zeitung so wenig ein wie die kleinen und mittleren Anschläge in Innerfrankreich. Der Kreis der in Frage kommenden Täter ist leicht zu beschreiben, gefasst wird fast nie einer: Es sind Linke, radikale Laizisten, Kirchengegner sowie islamische Fanatiker. Letztere kommen täglich neu herein, unterstützt doch Macron wie Merkel die Masseneinwanderung nach Europa.

17. März 2019

Mütter widersetzen sich

    Die Eltern der in Freiburg ermordeten Maria Ladenburger ziehen keine Lehren und Konsequenzen aus der Tatsache, dass der Mörder ein afghanischer „Schutzsuchender“ ist. Wenn überhaupt sind ihre diesbezüglichen Einlassungen nebulös. Die Gesellschaft dürfe „Taten des Hasses und kaltblütiger Menschenverachtung nicht mit noch mehr Hetze und noch mehr Hass“ beantworten, erklärten sie der Badischen Zeitung. Diese Hetze und dieser Hass scheint ihnen schlimmer als der Mord an ihrer Tochter vorzukommen, sie sehen Hetze und Hass offenbar bei den Kritikern von Merkels Politik der Masseneinwanderung. In deren Reihen wurde der bestialische Mord an Maria als indirekte Folge der Politik der offenen Grenzen gewertet, durch die hunderttausende Moslems und eine große Zahl von Kriminellen ins Land kamen, Menschen, die die hiesigen Gepflogenheiten des Zusammenlebens nicht verstehen und als dekadent ablehnen.
    Die meisten Angehörigen von Opfern der islamischen Einwanderung exponieren sich nicht; es gibt aber zum Glück mutige Ausnahmen von Eltern, die glauben, es ihren Töchtern oder Söhnen sowie der Gesellschaft schuldig zu sein, Konsequenzen zu ziehen und zu warnen. Zu ihnen gehören zwei Mütter: Diana Feldmann, deren Tochter bei Wiesbaden von einem irakischen Asylanten ermordet wurde; sie berichtete dem Jerusalem Post Magazine und klagte an (übersetzt von der Jüdischen Rundschau). Die andere Mutter ist Marianne Harms-Metzger. Ihre Tochter Anne und ihr Enkel Noah wurden am 28. Juli 2017 hier in Teningen erstochen, keine 25 km von jenem Platz an der Dreisam bei Freiburg entfernt, wo der der junge Afghane Maria vergewaltigte und erwürgte. Der Teninger Fall wurde von den Medien aber wenig beachtet. Er passt nicht zu den Themen, die die Blätter und die TV-Anstalten mögen. Auch der Mörder von Anne und Noah ist ein muslimischer Asylant, der Algerier wurde schon 2002 als Asylbewerber hereingelassen und nach der Ablehnung seines Gesuchs nicht abgeschoben, sondern schließlich sogar zum deutschen Staatsbürger gemacht. Seine Partnerschaft mit Anne Metzger endete mit einem Ehrenmord; auch den gemeinsamen Sohn erstach der Mörder. Die Mutter, Marianne Harms-Metzger, äußerte sich schon verschiedentlich in Medien, zuletzt in Tichys Einblick. Sie warnt: Wir lassen „Schutzbedürftige sprichwörtlich ins offene Messer laufen, wenn wir die Gefahren missachten, dass Frauen bei Männern aus muslimischer Kulturen nicht den gleichberechtigten Stellenwert haben, wie wir westlichen Frauen ihn mit unserem freiheitlichen Entwicklungsstatus der letzten Jahrzehnte für uns erreicht haben.“

7. April 2019
Ein elsässischer Gottesdienst in den Vogesen

    Heute fand in Linthal - wissen Sie, wo das ist? - eine "Elsasser-Mass" statt,  also eine katholische Messe auf Elsässisch, so  zumindest die Ankündigung. Linthal (Elsässisch: Lentel) liegt in einem abgelegenen Vogesental hinter Guebwiller, wir brauchten eine Stunde Fahrt, um es von Kaiserstuhl über Breisach zu erreichen. Das Dorf hat heute etwas über 600 Einwohner. Die große Kirche war fast voll von Gläubigen und Freunden der alemannischen Sprache des Elsass nicht nur aus dem Oberelsass, sondern auch, wie die 67er Autonummern zeigten, noch von weiter hinunter. Père Albert [Ketterer], ein betagter geistlicher Herr, erklärte auf Dialekt, dass das seine erste elsässische Messe sei. Leider fuhr er danach gleich wieder auf Französisch fort - vielleicht auch besser so, denn sein und das Elsässische einzelner anderer Vorleser war durch die hallende Lautsprecheranlage noch schwerer zu verstehen als die Gebete in genormtem Französisch, die fast allen sehr geläufig sind. Wieder andere Redner, besonders Männer, waren erfahrener oder stimmgewaltiger; ihnen gelang es, die Lautsprecheranlage zu überlisten. Pfarrer Ketterer hätte gerade in der Predigt den alemannischen Dialekt seiner Heimat mehr einsetzen sollen. Er erzählte en français offenbar davon, wie er als Elsässerbub mühsam Französisch lernen musste, wie das Elsässische verboten war und er schlug dann, ich weiß nicht wie, den Bogen zum Evangelium, das von der Sünderin handelte, der Jesus verzieh und auf die nur derjenige den ersten Stein werfen sollte, der ohne Sünde ist.
    Begleitet wurde die Messe von der "Chorale de Linthal", dem örtlichen gemischten Chor, in dem sogar einige jüngere mitsangen - die Besucher der Messe waren sonst in aller Regel Ältere. Der Chor sang durchweg elsässisch, wobei dem Zuhörer das ausliegende Textblatt hilfreich war. Eine große Leistung auch in diesem Vogesental - über das noch größere Opus im nicht so fernen Vogesenort Masevaux berichtete ich vor einem Jahr.
    Wer den Zustand sowohl der Kirche als auch der Sprache auf einem Blick erkennen wollte, musste nur auf die Ministranten schauen - es waren drei Farbige unter ihnen. Ja, natürlich, der Noth mal wieder, werden jetzt einige sagen. Aber nein, wenn es neun Elsässer und drei farbige Kinder gewesen wäre, wäre alles beim Bestem. Es waren aber nur zwei Weiße. Dass sich der Pfarrer in seinem hohen Alter erst auf die elsässische Sprache besinnt, nun, wo sie fast ausgelöscht ist, könnte einen traurig stimmen - jedoch bei der Denkweise von Jesus löst der verlorene Sohn, der, der spät, sehr spät erst zurückkehrt, die größte Freude aus. Und der elsässische Klerus, das sind echt verlorene Söhne. Nach der Rückeroberung der Elsass im Zweiten Weltkrieg, in den 1920er und 30er Jahren, als die Franzosen das Deutsche mit Zwang auszumerzen versuchten, war der Katholizismus das Bollwerk der standarddeutschen und elsässischen Kultur und Sprache gewesen; einer der Namen, die dafür stehen, war Joseph Rossé. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Kirche sprachlich gesehen mit den neuen, blau-weiß-roten Machthabern.
    In einem Jahr will Père Albert erneut eine Elsasser Mass machen. Ich bi gspanne un frai mi druf.

2. Abril 2019
Im Unkel Hans si Grab blibt!

D Wolfsdriibili uf em Grab vu miinem Unkel Hans bliähje desjohr wider arg schen. Dr Stei - e Soldategriz - isch wider süüfer, ich han d Flächte mit ere Drohtbirschte ewäg gmacht. Dr Unkel Hans isch anne 1944 im Lazarett z Kaysersbärg im Elsiss gstorbe. Millione vu Soldate liige in dr Främdi begrabe - mi Unkel het kenne üs em Elsiss an dr Kaiserstuehl iberfiährt wäre, lit in dr Heimet uf em Friidhof. Des glei Soldategrab wir ich bfläge, solang i ka. Un wänn aü an andere Ort diä politisch Korräkte versueche, d Soldate as Verbrächer anizstelle un ihrini Dänkmehler abzschaffe: Ich wir des Grab verteidige, solang i ka.

Worterklärungen: im Unkel Hans si Grab - das Grab von Onkel Hans; Wolfsdriibili - Traubenhyazinthen; Soldategriz - Soldatenkreuz; süüfer - sauber; anizstelle - hinzustellen

26. März 2019
Breisach: Gambier greift Mädchen an

    Laut Polizeibericht hat am Samstagabend kurz nach 21 Uhr ein gambischer Staatsangehöriger nach Angaben der Breisacher Polizei eine Gruppe von Mädchen angegriffen. Der Afrikaner wurde von den Polizisten in Gewahrsam genommen.
    Unvermittelt hat der 25-Jährige einem 13-jährigen Mädchen, das sich mit Gleichaltrigen auf dem Fußweg vom Mc Donald’s zum Bahnhof befand, ins Gesicht geschlagen. Der Vorfall hat sich in der Bahnhofstraße in Breisach abgespielt. Zuvor hat der Mann bereits ein weiteres Mädchen geschubst und am Hals gepackt. Die Jugendlichen flüchteten in die Bahnhofsgaststätte und baten um Hilfe.
    Beim Eintreffen der Beamten wurde der Täter von einem Zeugen festgehalten. [Bravo! So muss es sein.] Der Mann wurde in Handschließen abgeführt, er wurde von der Polizei Breisach über Nacht in Gewahrsam genommen. [Er ist, so darf man vermuten, am Morgen wieder laufen gelassen worden]. Zur Versorgung der zum Teil unter Schock stehenden Mädchen wurde das DRK hinzugerufen, so der Polizeibericht weiter. Die Staatsanwaltschaft Freiburg ist in den Fall eingeschaltet. [Nach bisherigen Erfahrungen dürfte dem Täter aber nicht viel passieren.]

    An diesem Bahnhof steigen zahlreiche Schüler des Schulzentrums Breisach ein und aus; das Gebäude, die Bahnhofsgegend und die Züge und Busse sind relativ stark von Asylbewerbern frequentiert. Zahlreiche Eltern holen ihre Mädchen und Buben stets an den Bahnhöfen ab; das ist aber keine nachhaltige Lösung.
    Es ist zu befürchten, dass die Bevölkerung in Breisach und am Kaiserstuhl auch nach diesem Übergriff nicht aus der politischen Trance und der Gefolgschaft für die Willkommensparteien erwacht. Der Übergriff in Breisach ist einer der kleineren unter hunderttausenden, die von kriminellen Asylbewerbern besonders aus dem islamischen und afrikanischen Raum sowie von anderen kriminellen Ausländern verübt werden. Zu den großen Übergriffen im näheren Umkreis von Breisach zählen die Morde an Maria Ladenburger (Freiburg), Carolin Gruber (Endingen), Anne und Noah Metzger (Teningen) und die Grupenvergewaltigung in Freiburg durch über zehn Syrer. Die seit 2015 sprunghaft angestiegene Kriminalität wird von Medien und Politik kleingeredet. Sie wird nicht ohne einen grundlegenden Politikwechsel eingedämmt werden können.

24. März 2019
Ehrenmordfall Anne u. Noah - die Mutter geht an die Öffentlichkeit

    Anne Metzger wurde am 7. Juli 2017 in Teningen bei Freiburg von ihrem algerischen Lebensgefährten ermordet; der abgelehnte Asylbewerber erstach dabei gleich auch den gemeinsamen Sohn Noah. Ihre Mutter bzw. Großmutter geht demnächst in einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit; sie hat auch das Bild der Opfer - ihrer Tochter und ihres Enkels - herausgegeben.
    Der Täter kam 2002 als Asylbewerber nach Deutschland, wur
de nicht anerkannt, sollte bald abgeschoben werden und entging der Abschiebung durch die Heirat mit einer Deutschen. Anfang 2005 trennte er sich dieser Nasr-Eddine B. von dieser Frau; im April 2007 erhielt er die deutsche Staatsangehörigkeit. 2009 zog er mit Anne Metzger in Freiburg zusammen. Für Anne begann ein Leidensweg: Der Algerier - er war Krankenpfleger - konnte beruflich nicht Fuß fassen, begann Anne zu kontrollieren und von männlichen Freunden abzutrennen; er versuchte besonders auch ihren Kontakt zu den Eltern zu unterbinden. 2013 wurde Noah geboren, Nasr-Eddine spielte Hausmann, Anne verdiente das Geld als Krankenschwester. Als Noah in die Kita kam, legte sich der Vater mit dem Personal an und die Erzieherinnen mehrerer Kitas gaben gegenüber der Polizei an, dass sie Angst vor ihm hatten. Im Dezember 2016 beendete Anne die unerträgliche Beziehung und zog im Mai 2017 von Freiburg nach Teningen. Da stieß der spätere Mörder bereits Morddrohungen aus. Am Morgen des 17. Juli 2017 passte er sie ab, als sie aus der Tiefgarage fuhr, stellte sein Auto quer und zerschlug Scheiben von Annes Fahrzeug, durch die er, bewaffnet mit zwei Küchenmessern, auf Anne einstach; der Bub schrie "nein, Papa, nein Papa" und wurde gleich ebenfalls erstochen. Beide waren im Krankenhaus nicht mehr zu retten.
Die Mutter und Oma der beiden Ermordeten, Marianne Harms-Metzger, wird im Rahmen einer Pressekonferenz der Basisinitiative am 7. April 2019 in Berlin über die Tat und darüber, was falsch läuft und zu tun wäre, sprechen. Bisherige größere Medienberichte sind hinter der Bezahlschranke versteckt.
Quelle: WELT, 25. 3. 2018, mein Gespräch mit Mutter Marianne Harms-Metzger sowie Freiburg Crime.

Die notwendigen Konsequenzen aus diesem und unzähligen anderen ähnlichen Verbrechen seitens muslimischer Männer, darunter oft Asylbewerber, sind:
* Eltern, Lehrer, Medien müssen die Mädchen vor den Gefahren einer Beziehung mit Moslems aufklären.
* Die islamische Masseneinwanderung muss beendet werden. Die Grenzen sind zu kontrollieren, das Asylrecht zu reformieren, die illegalen Einwanderer und die abgelehnten Asylbewerber seit 2015 konsequent abzuschieben, ebenso auch die Kriminellen aus der "alten" Einwanderung. Das ist nicht unmöglich, sondern es fehlt der politische Wille. Um ein Umdenken in der Politik zu erreichen, muss der Wähler die Willkommensparteien abstrafen und AfD wählen. Zugleich muss auf der Straße den Parteien, einschließlich der AfD, Dampf gemacht werden, so wie es die Pegida praktiziert.
22. März 2019
Zwei Minuten Unterwerfung

Nach dem schrecklichen Terroranschlag in Neuseeland auf eine Moschee tragen heute einige oder viele Neuseeländerinnen, darunter auch die Präsidentin,  Jacinda Ardern, Kopftuch. Denn der Täter ist dieses Mal, entgegen jeder Regel, ein Abkömmling der europäischen Alteinwanderer und kein Moslem. Zwei Schweigeminuten wurden im ganzen Land durchgeführt und im Radio und Fernsehen wurde der islamische Gebetsruf, gesendet, Allahu akbar - jener Ruf, den die islamischen Terroristen zu rufen pflegen, wenn sie sich an so vielen Orten der Welt in den Tod stürzen oder ohne zu sterben morden dabei und dutzende oder hunderte Opfer mitnehmen - sei es in Berlin, Paris, London, Bagdad, Kairo oder wo auch immer. Der Ruf bedeutet: "Gott ist größer" [als der Gott der Christen und Juden], und "Ich bezeuge, es gibt nur einen Gott" - das bedeutet: Jesus ist nicht Gott und die christliche Vorstellung der göttlichen Dreifaltigkeit ist Vielgötterei. Das also sendeten die neuseeländischen Seh- und Hörmedien aus, auf arabisch natürlich und der deutsche Michel, äh, nein, der neuseeländische Kiwi blickt dadurch nicht, wie er vereppelt wird. Die deutschen Medien, die ganz verrückt sind vor Bewunderung dieses Rituals der Unterwerfung in New Zealand, verschweigen, ob heute bei den Weißen auch die anderen Regeln und Gebräuche des Islam gelten, wie zum Beispiel, dass die Männer jener Frauen, die Kopftuch tragen, diesen, wenn sie nicht gehorchen, auch das Bett verweigern und sie züchtigen dürfen [wenn sie z.B. das Bett verweigern] - so bestimmt es jedenfalls der Koran in Sure 4:34 und dieses Gebot kennen alle Moslems, selbst diejenigen, die des Lesens und Schreibens nicht kundig sind.

16. März 2019
Anschlag in Neuseeland, Entsetzen in der EU

    Gestern Morgen, im Auto, Deutschlandfunk, kein guter Empfang: Merkel, Maaß, Juncker, alles was Rang und Namen hat, entsetzt. Neuseeland. Was ist passiert? Vulkanausbruch? Nein. Jetzt kapiere ich es: Ein rechtsextremistischer Terroranschlag auf eine Moschee, zahlreiche Tote. Auch heute in der Badischen Zeitung Schlagzeile TERROR IN MOSCHEEN LÖST ENTSETZEN AUS. Mindestens 49 Tote, rechtsextreme Täter, meldet schon die Unterüberschrift. Dieter Ostermann im Kommentar: „Bei beidem, dem terroristischen Massenmord und dessen medialer Inszenierung, liefern sich radikale Islamisten und Islamhasser wie die mutmaßlichen Täter von Christchurch seit Jahren einen unerbittlichen Wettstreit.“ Hm. Ja, da war der Terrorakt von Breivik vor einigen Jahren, aber nicht auf eine Moschee. War was in den USA? Sicher ist nur eins: Im Irak gab es –zig derartige Anschläge auf Moscheen – verübt entweder von Sunniten oder Schiiten auf die jeweils andere Richtung. In der Badischen Zeitung wenig beachtet. Und Anschläge von Moslems auf koptische Kirchenbesucher in Ägypten. Und natürlich die vielen großen islamischen Anschläge in Europa und der Welt auf alles mögliche mit insgesamt unzähligen Toten. So furchtbar der Anschlag in Christchurch ist: Das allermeiste Grauen jahraus jahrein geht von den radikalen Moslems aus.

15. März 2019
Kinderschese

    Diämol bim Edeka isch eber mit ere Kinderschese vor mer gsii. Oder wiä mer hit sait, mit eme Buggy. Gnaü gsait, mit ere Zwillingsschese. Diä isch so breit gsii, ass si numme gnapp an dr Kass verbii kumme isch. Zwei blund glockti Kindli drin, Jessis, des het eim s Härz hupfe lo! Un hinterdra e jungi Mueter, ich han zwei Mol miäße luege – ohni Kopfduech. Diä meischte Miätere, wu mit Schese dur s Dorf laüfe, hän nämlig eins uf (ditschi gits aü no, aber si fahre viilmol mit em Aüto). „Des isch emol ebis nätts! Ass si sich fir Kinder entschiide hän! Iberal, in dr Apetheke, Grundschuele, Arztbraxene, Supermärkt, Uni, Büro, Volkshochschuele, wu dr ani luegsch, hets Masse jungi Fraue, un viil drvu känne des Glick nit! Zu däne zwei goldige Ängili ka mer bloß grateliäre!“ – Des han i welle däre junge Mueter sage, s het mer aber d Sproch verschlage. Villicht dänkt si, was will dänn dä alt Gnattli vu mir, han i gfercht. Des isch aber villicht z viil an Vorsicht gsii. Wahrschiints isch diä Fraü nit in dr Me-too-Bewegung.

Worterklärungen: Kinderschese – Kinderwagen; diämol – vor Kurzem; eber - jemand; Jessis - Jesus; hupfe – hüpfen; Miätere – Mütter; ebis – etwas; däne – diesen; Gnattli – Tattergreis; gfercht – gefürchtet

12. März 2019
Das Abraham-Syndrom des Gutmenschentums

    Die Linken und Grünen huldigen einer Ersatzreligion, denn sie sind der Multikulti-Ideologie so ergeben wie Abraham dem Gott der Bibel. Und ähnlich wie der Stammvater Israels haben sie im Grunde keine Skrupel, ihre Töchter und Söhne auf dem Altar des Schuldkults zu opfern. Morgen erhalten die Eltern von Maria Ladenburger auf Vorschlag der Badischen Zeitung den Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen. Sie glauben weiterhin unbeirrt an die Politik der offenen Grenzen, obwohl ihre Tochter von einem illegal eingereisten Afghanen ermordet wurde.

Lesen Sie hier bitte weiter. Und siehe auch den Eintrag vom 9. März.

9. März 2019
Von Rechten angefeindet ...

    ... so lautet die Schlagzeile der heutigen Druckausgabe der Badischen Zeitung. Was ist passiert? Aha, die Unterüberschrift erläutert: "Eltern der ermordeten Maria Ladenburger erhielten Hassbotschaften / Erstes Interview in der BZ"
    Was ist jetzt schon wieder passiert? Nichts. Der Leser erfährt in der Tiefe des Hauptartikels noch einmal das Gleiche wie in der Überschrift und, dass die "massiven Anfeindungen" nach der Festnahme des Tatverdächtigen erfolgt sind. (Also vor über zwei Jahren.) Im zweiseitigen (!) Interview der BZ und des Kölner Stadtanzeigers mit den Eltern der Ermordeten stellt sich nach langem Lesen heraus, dass die Eltern miterleben mussten, "wie das Schicksal unserer Tochter instrumentalisiert wurde, wie mit ihrem Namen Hass geschürt wurde." Das kommt erst auf Anfrage der BZ heraus; das Blatt hakt weiter nach: "Sie sind aus dem rechten politischen Spektrum massiv angefeindet worden." Frau Ladenburger antwortet: "Das war sehr, sehr schmerzlich, besonders wenn es auf zum Teil unflätigste Weise gegen unsere Tochter ging."

    Das ist alles, die BZ macht den heutigen Aufhänger daraus. Die Ungeheuerlichkeit, dass ein hochalimentierter Asylbewerber brutalst vergewaltigt und gemordet hat, wird dagegen klein geredet. Die Bösen des heutigen Tages sind erneut die "Rechten".
    Gewiss, es gibt auch bei den "Rechten" Idioten und abgehalfterte Elemente, die einen unflätigen Stil drauf haben. Ich bin dem in Foren schon begegnet und habe die Betreffenden gefragt, ob sie von Blödheit oder vom VS gesteuert sind (man weiß aus dem NPD-Prozess, dass es so eine VS-Steuerung gibt). Aber Clemens Ladenburger ist in Brüssel hoher Beamter der EU-Kommission und damit im Organisationszentrum der Masseneinwanderung in Europa tätig und muss sich schon kritischen Fragen und Bemekungen stellen. Aber das Interview zeigt, dass man den Kopf in den Sand steckt. Die BZ fragt: "Wie kann Gott das zulassen?" Die Eltern antworten genauso abwegig, wie die BZ fragt: "Gott wollte das nicht, was Maria angetan wurde. (...) Aber er hat uns als freie Menschen erschaffen - und uns damit auch die Möglichkeit gegeben, Böses zu tun." Das mag ja sein, aber die Mörder und Vergewaltiger haben Merkel und die politische Kaste hereingelassen und tun es immer noch. Und die EU organisiert es europaweit.
    Am kommenden Mittwoch bekommt das Ehepaar Ladenburger in Berlin den "Bürgerpreis der Deutschen Zeitungen" - auf Vorschlag der BZ und des Kölner Stadtanzeigers.

3. März 2019
Dominus vobiscum

    Nach mehr als einem halben Jahrhundert war ich heute Morgen zum ersten Mal wieder in einer lateinischen Messe. Halt, stimmt nicht ganz: Auch bei der Papst-Messe vor ein paar Jahren auf dem neuen Messplatz in Freiburg sprach Benedikt XVI einige Gebete/Messteile auf Lateinisch und ich war sehr gerührt durch diese Begegnung mit dem Ritus, der in meiner Kindheit und Ministrantenzeit geherrscht hatte. Dominus vobiscum - ich kenne heute noch die Antworten auf diese und andere Gebete des Priesters auswendig.
    Heute Morgen waren keine tausende da in der Erentrudis-Kapelle auf dem Tuniberg. Aber Familien mit vielen Kindern. Der Pfarrer ist in der alten Messe dem Altar und nach Osten – das bedeutet: Gott – zugewandt, während er in der modernen Messe dem Volk zugewandt ist. Beides ist von tiefer Symbolik. Dem Volk zugewandt war der Priester heute Morgen aber auch beim Evangelium und der Predigt. Er verlas das „Hohelied der Liebe“ aus einem Brief des Heiligen Paulus (1 Korinther 13). Der Prediger bezog sich darauf, um auf die Fastenzeit einzustimmen. Er erzählte die Geschichte vom Einsiedler Makarius, der in der ägyptischen Wüste Jahrzehnte gefastet und verzichtet hatte. Er hatte geglaubt, einen sehr hohen Grad der Liebesbezeugung zu Gott erreicht zu haben, aber ein Engel sagte ihm im Traum, die beiden Frauen in der Stadt seien ihm noch über. Er forschte nach und erfuhr von jeder der beiden, dass sie ein normales Leben führten, aber in ihrer Ehe nie ein böses Wort gesprochen hatten.

    Der Priester gab uns Kirchgängern für die Fastenzeit mit: Es kommt nicht nur auf das Fasten des Magens an, sondern auch auf das Fasten der Zunge. Mir fiel, da mich das in letzter Zeit sehr bewegt, gleich der Zwist innerhalb der AfD ein und, dass der Rat gewiss beiden und nicht nur einer Seite gut tut. Aber hier in der Erentrudiskapelle war das vordergründig auf die Ehe gemünzt, die der Priester als gar nicht nebensächlich, sondern als heiliges Sakrament darstellt.
    Der Gottesdienst war – verglichen mit dem, was die Offiziellen bieten – wohltuend unpolitisch, scheinbar. Aber wenn dieser Geist in unserer Gesellschaft noch vorherrschen würde, hätten wir kein Problem mit Islamisierung, Rückgang der deutschen Bevölkerung und allgemeiner Verrohung der Sitten und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

2. März 2019
Was ist los mit der AfD?

    Wenn man derzeit die Nachrichten verfolgt, könnte man „uf dr Soi furt“, wie eine alemannische Redensart es bildlich darstellt: auf der Sau fortreiten. Da hangelt sich die Regierung von Zumutung zu Zumutung. Eine Opposition existiert nicht. Oder doch? In den meisten Medien wird ihre Arbeit konsequent totgeschwiegen. Im ersten Jahr nach der Wahl der AfD zur drittstärksten Kraft im Bundestag hat sie 586 parlamentarische Initiativen unternommen, darunter 16 Gesetzentwürfe, 66 eigene Anträge und 504 Anfragen. Keiner der Gesetzentwürfe und Anträge wurde von den Altparteien angenommen, während die AfD vernünftigen Entwürfen und Anträgen der anderen – ja, auch die gibt’s – grundsätzlich zustimmt. Über das Wenigste davon berichtete etwa die linkslastige Badische Zeitung. Auch die Arbeit der AfD-Fraktion im Stuttgarter und in anderen Landtagen bleibt im medialen Dunkeln. In grellem Licht zeigen die Blätter und die Rundfunk- und Fernsehanstalten dagegen angebliche Skandale um die AfD. Wenn in der Stuttgarter Landtagsfraktion versucht wird, den Vorsitzenden abzuwählen – in einer demokratischen Partei ein legitimer Vorgang – sprechen die Medien von "Putschversuch", um nur ein Beispiel von unzähligen zu nennen. Und dann diese nicht enden wollende Anklage gegen den „Rassismus“, das „Nazitum“ der AfD und die Aufteilung in weniger böse, halbwegs vernünftige AfDler einerseits und in die ganz Bösen andererseits, die zu entfernen seien. Und das Ansetzen des Verfassungsschutzes auf die AfD, das möglich wurde, nachdem der unparteiische Maaßen an der Spitze des Dienstes durch den strammen CDU-Mann Haldenwang ersetzt wurde. Mit dem VS wird die mediale Daumenschraube noch verstärkt. Die nun seit Jahren massiv betriebene Strategie der Medien und Altparteien bleibt in der AfD nicht ohne Wirkung. Manche versuchen sich unter den Schlägen wegzuducken und den Auftrag der Medien zu erfüllen: den rechten Flügel hinauszusäubern. Gleichzeitig entledigt man sich dabei unliebsamer Konkurrenten und Kritiker. Dass, wenn A hinweggesäubert ist, die Medien den Kopf von B fordern werden und später den von C, wollen und wollen einige der ehemaligen CDUler, der verängstigten Beamten und einige politische Analphabeten in der AfD nicht begreifen.
    Soll man darob „uf dr Soi furt“? Besser nicht. Lieber mal über die eigenen falschen Vorstellungen nachdenken. Es wäre unrealistisch, zu glauben, in der einzigen wirklichen Oppositionspartei des Landes säßen nur edle Menschen und in den anderen Parteien nur böse. Dass, solange es Demokratie in der AfD gibt, auch Widersprüche offen zutage treten werden, ist völlig normal. Die relative Stille in der CDU ist Friedhofsstille. Björn Höcke, der als die Inkarnation des Bösen in der AfD gilt, rät: „Je hysterischer die herrschende Kaste reagiert, je aggressiver sie um sich schlägt wie ein kleines, bockiges Kind, dem man das Spielzeug wegnehmen will, desto ruhiger sollten wir werden und den ganzen ätzenden Schmodder, den sie über uns auskippen, souverän und stoisch abtropfen lassen. Wir brauchen uns für nichts zu rechtfertigen – schon gar nicht vor den Zerstörern unseres Landes.“

2. März 2019
Z Obe z Rothwiil un z Kabul

    Dr Holger het e Dochter un e Suhn, s gehn beidi uf Briisach in d Schuel, miän alli Dag an dr Bahnhof uf dr Zug. Diämol hämmer iber d Asylante gschwätzt. Alli, wu do gstande sin in däm Greis, hän zuegä, ass es do wennig Verfolgti git, ass viil kumme go e besser Läbe ha. „Aber z Afghanischtan isch des anderscht“, sait dr Ding. „Ich känn do eber guet, däm si Familiä wohnt z Kabul, un diä kenne z Nacht nicht ohni Angscht uf d Stroß. Nit emol nit am Dag. Do ka alliwiil ebis sii, Bumbeäschläg un so.“ Ich sag zum Ding: „Ja, des ka dr z Berlin oder z Paris aü bassiäre. Un z Rothwiil oder z Achkarre oder egal wus isch: S losst doch niäme meh d Kinder ellei an dr Bahnhof, wu meh Asylante wiä Ditschi sin!“ Do sait dr Holger: „Säll stimmt, ich hol miini z Nacht aü ab.“ Un dr Bernhard sait: „S isch sogar mir mulmig, wänn i z Briisach umstiig oder wart, un s hocke Araber uf em Gländer un gaffe eim a!“ Ich sag: „Mer mueß halt nämme, was mer bstellt het. Mer wehlt CDU, SPD un so witter un bikunnt des, was sie eim gän!“

Worterklärungen: z Obe - am Abend; z Rothwiil - in Oberrotweil; miän - müssen; alli Dag - jeden Tag; uf Briisach - nach Breisach; kumme go e besser Läbe ha - kommen, um ein besseres Leben zu haben; nit emol nit - nicht einmal; alliwiil - immer; niäme - niemand; eim - einem; nämme - nehmen; gän - geben

21. Febber 2019
Kangal am Kaiserstuehl

    Dr Maremmano Abrurezzese isch e italiänische Hirtehund un e baar Natürschitzer hän vorgschlage, dä Hund aü im Schwarzwald iizsetze, ass er d Schef vor dr Welf schitzt. Do fallt mer dr Kangal ii, des isch e Hund, wu ganz ähnligi Eigeschafte wiä dr Maremmano het.
    Ich känn dr Kangal siter anne 81 … Do bin i im e kurdische Dorf gsii, bloß e baar Hiisli, un han bi Lit ibernachtet, han z Nacht e eigini Kammere bikumme – diä Eigene sin wiä Elsardine im andere Zimmerli gläge. Gaschtfreijndschaft isch s Hegscht biinene. Soviil vu däm Dschai han i drunke, ass i mittle in dr Nacht hätt sotte üsdrätte, s het inne natiirlig kei Abort gä un wun i drno vor d Dire will, stehn do däne ihrini zwee Kangal, Kärli wiä gleini Kälbli. Ich gang wider hinterschi un mach d Dire zue! Ich, dr Gascht, hätt jetze d ganz Familiä gweckt, wänn i im Hassan gruefe hätt, ass er mi nüs begleitet un d Hind hebt. Des hani i nit welle un hans verhebt – e unvergässligi Nacht!
    Jetzt hets nit numme z Kurdischtan, nai, aü bi uns do am schene Kaiserstuehl Kangal. Z Bahlinge het allewäg eine e Terrier dot bisse un e Dschoggeri agfalle, so ischs im Kaiserstühler Wochenbericht gstande. E Dschoggeri – was ränne diä aü iberal rum! Diä hätts doch kenne wisse, wu doch z Ändinge, viär Kilemetter näbe dra, eini umbrocht wore isch! Jetz nimmt mer im Bsitzer beidi Hind ewäg un will si in anderi Händ gä.
    Des Diärli mit siinene 60 Kilo, wu dr Terrier erledigt het, kennt mer jo jetze in dr Schwarzwald verfrachte, ass es derte d Maremmano unterstitzt un Schef hiätet un d Feijnd abhaltet – aber nai, nit ass es eso e Wolf umbringt. Dr Isegrim stoht unter em stränge Schutz vu dr EU – däm derf kei Kangal kei Hoor grimme.

Worterklärungen: ich dät ender – ich würde eher; siter anne 81 – seit 1981; Kammere - Zimmer; biinene - bei ihnen;  gä - geben; däne ihrini zwee - deren zwei; Dschai - Tee (in orientalischen Sprachen); hätt sotte üsdrätte – hätte austreten sollen; hinterschi – rückwärts; ass – dass; d Hind hebt – die Hunde festhält; verhebt – verhalten, unterdrückt; numme – nur; allewäg – auf jeden Fall; Diärli – Tierlein; Isegrim - Märchenname vom Wolf

18. Februar 2019
Maaßen liest CDU die Leviten

    Der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hielt bei der „WerteUnion“ der CDU eine bedeutende Rede. Maaßen ist CDU-Mitglied und in der WerteUnion sammeln sich konservative Kritiker des Kurses von Angela Merkel. Der oberste Verfassungsschützer wurde von Merkel und Nahles aus seinem Amt geschasst und durch einen willfährigen Beamten ersetzt; seitdem kann der Staatssicherheitsdienst im Kampf gegen die Regierungsgegner von Rechts, insbesondere auch gegen die AfD, eingesetzt werden.
    Maaßen moniert, es gäbe immer noch 500 illegale Einreisen pro Tag aus sicheren Drittländern nach Deutschland. „Hinzu komme politisch gewollter Familiennachzug. Das seien rund 200 000 Migranten pro Jahr“, so gibt BILD Maaßen wieder. „Noch immer kämen 70 Prozent ohne Papiere und werden aufgrund von Eigenangaben registriert.“ Maaßen spricht von 230 000 Ausreisepflichtigen, beim Vollzug [der Ausreisen bzw. Abschiebungen] gehe es aber nicht voran, die Politik habe immer neue Abschiebegründe geschaffen. „Die CDU hat sich immer wieder darauf eingelassen, Rechtsattrappen zu schaffen.“ „Rechtsattrappen“ – das Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – das sind wohl die Festschreibungen neuer Abschiebegründe, also etwa: der Abzuschiebende fühlt sich krank, er ist nicht vor Ort, wird aber auch nicht inhaftiert, er sei im Heimatland nicht sicher (die Asylentscheider haben zwar das Gegenteil gesehen), er hat eine Ausbildung aufgenommen, er wird statt nach Nigeria nach Italien abgeschoben und ist wenige Tage später wieder da und darf einen neuen Asylantrag stellen und und und.
    Ich habe lange nichts mehr über die Gesamtzahl der notwendigen Abschiebungen gehört, von keiner Partei entsprechende Forderungen gehört. Es ist verdienstvoll von Maaßen, dass er wieder einmal eine Zahl ins Gespräch gebracht hat, wenngleich meines Erachtens seine 230 000 um ein Vielfaches zu niedrig sind. Etwa in Syrien ist der Krieg im größten Teil des Landes zu Ende und es gibt keinen Grund mehr für subsidiären Schutz oder gar Familiennachzug. Die Leute können heim und die Afrikaner und Afghanen sowieso. Neulich hat jemand von einem bekannten Afghanen in Kabul erzählt, der klagte, man könne sich nachts nicht ohne Angst draußen bewegen. Eine Abschiebung sei da unmenschlich. Ich sagte: „Du lässt deine Kinder ja nachts auch nicht mehr alleine vom Bahnhof heimlaufen. Aus Angst vor afghanischen Asylanten.“
    Alle reden von „Integration“ statt von Abschiebung. Nicht Maaßen, er erklärte: „Die Fehler von 2015 wirken nicht nur fort, sie werden täglich wiederholt. Das Hauptinstrument liegt in den Händen der der Migranten: Wenn sie sich nicht integrieren wollen, scheitern alle Bemühungen zur Integration.“ Maaßen ist Realist und nicht von den Interessen der Asylindustrie gesteuert; dass ein Mann, der fähig ist, Folgendes zu erklären, wegmusste, ist klar: „Ich halte es für wenig wahrscheinlich, ich persönlich würde sogar sagen für abwegig, dass wir die Personen, die in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, wirklich integrieren können.“
    Auf der Versammlung der WerteUnion zeigte sich ein wunderliches Bild. Den wenigen noch aufschauenden und mitdenkenden Zeitgenossen ist unvergesslich, wie Merkel noch vor ein paar Wochen bei ihrer Verabschiedung als CDU Chefin einen neunminütigen Beifall erhielt, eine Ovation, auf die die drei großen Diktatoren des 20. Jahrhunderts stolz gewesen wären. Es wäre interessant zu wissen, wie viele Mitglieder der WerteUnion dabei waren. Neun Minuten für eine Frau, die die CDU und Deutschland kaputtgewirtschaftet hat. Bei dieser Partei ist - wie Maaßen in dieser Rede monierte - tatsächlich die Loyalität zur Partei größer als die zum Land. Bei der WerteUnion wurde jedenfalls auch Maaßen „umlagert wie ein Pop-Star“, als er fertig ist, so berichtet die Neue Züricher Zeitung, „erheben sich die etwa 150 Zuhörer der «Werteunion» von ihren Sitzen, sie klatschen laut und rhythmisch.“ BILD spricht von „lautem Beifall vor stehendem Auditorium“, und: „sogar Selfies muss er mit den Unionsleuten machen“.

12. Febber 2019
Wiä mir dr Tomi Ungerer dänkt

    S isch anne 2001 gsii, ich han scho sibzeh Johr as Handwärker in dr Uniklinik gschafft gha, viil Routine drbii, s isch eim scho mänkmol d Decki uf dr Kopf gheit. So bin i emol in dr Kinderklinik bin ere Repratür gsii, wu mer sich fascht s Griz un d Gnoche broche het, wel mer an diä Ventill un Düse küüm dra kumme isch, wu hinter dr Maschin gsii sin. S het aber alliwiil e guet Mittel gä, zum eim do wider ufmuntere: Wänn zum Biispiil d Arbet guet battet het un s hets eber gmerkt un eim e Lache oder e Dankschen gschänkt het oder ...
    An sällem Dag in dr Kinderklinik her i uf eimol Stimme im Korridor, eini drvu mit eme ganz unverkännbare elsässische Akzänt. Mir schwant ebis, ich gump uf un gang in dr Gang: Dame un Herre in wisse Kittel kumme drhär, un in dr Mittli vun ene e Mann in Schwarz, mit graaje Hoor: Wänn des nit dr Tomi Ungerer isch, friss i e Bäse ... Ich gang eifach ani un schittle däm Mann d Hand. „Ah ...? Äh ...!?“, sait er. „Ihr kenne mich nit känne“, sag i zue nem, „aber ich känn Eich! Schen, ass er do sin!“
    Meh han i diä Herrschafte nit welle stere un han mi wider an d Arbet gmacht. Dr Tomi Ungerer! I han e aü nur üs em Fernseh, üs sinene Biächer, Bilder un Ufsätz kännt. Dä Mann het z Frankrich, z Paris z erscht ke Bei uf dr Bode bikumme, as Kinschtler üs em Elsiss. No isch er 1957 entteischt uf Amerika gange un isch escht derte zu sinem Wältruehm as Zeichner un Karrikaturischt kumme. Dr het aber nit vergässe, wu ner härkunnt. Dr het sich fir d elssässisch Sproch iigsetzt, het viil anders Guets gmacht, un – typisch! – in dr Kinderklinik, do het er mit gräbskranke Kinder zämme gmolt ... Diä Kinder sin sicher glicklig gsii an sällem Tag ... un ich erscht!

Worterklärungen: Febber - Februar; wiä mir … dänkt – wie ich mich an … erinnere; anne 2001 – im Jahr 2001; mänkmol – manchmal; gheit – gefallen; Griz - Kreuz; alliwiil – immer; gä – gegeben; eim – einen; eber - jemand; battet – gelungen; sällem - jenem; gump – springe; gang - gehe; graaje Hoor – grauen Haaren; ani – hin

11. Februar 2019
Tomi Ungerer, ein politisch unkorrekter Elsässer

    Vorgestern starb Tomi Ungerer, der große elsässische Künstler mit Weltgeltung. Er stellte sich unter anderem mit Karrikaturen auf die Seite der Elsässer, deren alemannischen Sprache ("Elsässerditsch") von den französischen Siegern des Zweiten Weltkriegs nach der Wiedereingliederung des Elsass unterdrückt und fast ausgemerzt wurde. Es gibt eine Karrikatur Ungerers aus den 70er Jahren mit einem Storch, dem man mit einem Nagel den Schnabel durchbohrt und verschlossen hat. die französische Bildunterschrift lautet auf Deutsch: "Storch, Storch, du hast kein Glück, jetzt, wo du in Frankreich bist. Man hat dir den Schnabel zugenagelt". Eine andere Karikatur zeigt eine Lehrerin, gekleidet wie Marianne, das Symbol für Frankreich, die einen Buben an der Zuge gepackt hat und in die Höhe lüpft. Sie belehrt ihn: "Il est chic de parler francais" - es ist schick, französisch zu sprechen.
    Diese Karrikaturen aus den 70er Jahren sind keine einmaliger Ausrutscher Ungerers, er hat sich immer politisch unkorrekt verhalten. Ein anderes Beispiel:
    Am 21. Dezember 2001, zur Zeit der amerikanischen Intervention im Irak, bei der ein blühendes Land vernichtet wurde, zerstört wurde, sagte er gegenüber der Zeitung DIE WOCHE bezüglich des islamischen Terrors: "Woher kommt denn die Globalisierung des Terrors? Weil die Amerikaner seit Jahrzehnten keinen Respekt vor dem Rest der Welt zeigen. Und der rote Faden dabei ist der amerikanische Materialismus, der „quick dollar“ und die Arroganz des Geldes. Die Welt kann ruhig kaputtgehen, solange man noch ein Geschäft machen kann. Das ist durch die Globalisierung noch schlimmer geworden, denn die Amerikaner profitieren davon am stärksten."
    Er hielt die Umarmung der Europäer durch die USA für verhängnisvoll: "Ich bin schon seit Jahren dafür, dass die Amerikaner die Nato verlassen. Europa muss sich von Amerika emanzipieren."
    DIE WOCHE fragte: "Immerhin hat Europa den Amerikanern die Befreiung vom Faschismus zu verdanken." Ungerer meinte: "Ja, natürlich, das sollte man nichtvergessen, aber die haben damals auch keine Rücksicht genommen. Denken Sie nur an Hiroshima und Dresden. Die hätten ihre Überlegenheit auch anders demonstrieren können. Ich bin selbst als 13-Jähriger [im Elsass] von den Amerikanern beschossen worden. (...) Ich bin mit meinen Hühnern aufs Feld gegangen, da kam so ein amerikanischer Tiefflieger und hat mich aufs Korn genommen. Zzzzzzz, wie eine Nähmaschine schlugen die Kugeln ein. Glücklicherweise hat er nur meine Hühner getroffen, aber eine Familie, die unter einem Heuwagen Deckung gesucht hat, die hat's erwischt."

    Deine Gebeine mögen in Frieden ruhen, lieber Tomi Ungerer, Dein Geist möge ewig weiterleben!

7. Februar 2019
Dietenbach: Badische Zeitung unterläuft Bürgerentscheid

    Am 24. Februar findet in Freiburg eine Bürgerentscheid statt, in dem es um die Frage geht, ob im Freiburger Gewann Dietenbach ein großes Neubauviertel entstehen soll. Die Gegner der Bebauung dieser großen landwirtschaftlichen Fläche haben über einen Bürgerentscheid (eine Unterschriftensammlung) diesen Bürgerentscheid durchgesetzt. Sie wollen ein „ja“ zum Erhalt von Landwirtschaft und Natur dort.
    Doch was tut die Badische Zeitung? Heute, gute zwei Wochen vor dem Bürgerentscheid am 24. Februar, nimmt sie mit dem Ergebnis einer repräsentativen Umfrage massiven Einfluss auf den Entscheid. Sie hat diese Umfrage beauftragt und das Ergebnis deckt sich – wer hätte das gedacht - mit der Positionierung der Stadtverwaltung und der Altparteien! Dietenbach soll bebaut werden! Der Eingriff der Badischen Zeitung wird dazu führen, dass die Beteiligung am Bürgerentscheid gering ist, weil viele Leute denken werden, jetzt ist sowieso alles gelaufen. Die Diskussion pro und contra wird gerade in den entscheidenden zwei Wochen nicht mehr groß laufen.
    Das ist ein schwarzer Tag für die Demokratie, einer mehr. Das muss man sagen, egal wie man zur Zukunft von Dietenbach steht. Die Mehrheit der Befragten hat die Bebauung befürwortet – na klar, die Wohnungssituation im Bereich bezahlbarer Mieten ist äußerst angespannt, auch wegen der Masseneinwanderung der letzen paar Jahre, die immer noch weiter geht. Die Auswirkungen sind in Freiburg bei der öffentlichen Sicherheit, besonders aber auch auf dem Wohnungsmarkt zu verspüren. Was wohl die Stadtverwaltung und die Altparteien im Schilde führen? Wohnraum für die in prekären Verhältnissen lebenden Freiburger schaffen, die mit den Neuzuwanderern auf dem Wohnungsmarkt konkurrieren müssen??? Ich enthalte mich der Antwort.

4. Februar 2019
Alle Dissidenten auf einen Haufen!

    Wenn man sieht, wie die deutsche Intelligenz und allerlei andere Arrivierte sich mit Haut und Haar diesem Merkelstaat verschrieben haben, kann einem schlecht werden. Aber gut, das ist nichts Ungewöhnliches, das gabt es immer wieder in der Geschichte, ist sozusagen Normalität. Freuen wir uns lieber an den doch zahlreichen Dissidenten, die es gibt. Wenn sie alle auf einem Haufen auftreten würden, wären sie unübersehbar, trotz der Schweigetaktik der Medien.
    Schweigetaktik? Ja, da hält Henryk M. Broder eine fulminante Rede vor der Bundestagsfraktion der AfD, und die Medien verschweigen es oder verzerren es zur Unkenntlichkeit, indem sie in den Vordergrund stellen, wie ungeschickt er von Alice Weidel umarmt wurde. Seine satirischen Sätze werden herausgegriffen und als Ernst hingestellt – die Blätter sind sich für nichts zu schade. Da ist Jörg Kachelmann, der vom Feminismus und den Medien geschändet wurde – er macht die Grünen lächerlich. Es fing an mit Eva Herman, die als Nazi-Fan, als Mutterkreuzträgerin geschmäht wurde und aus dem Fernsehen hinausgeworfen wurde – buchstäblich aus der Sendung mit Kerner und aus ihrem Job als Ansagerin. Sie hat sich zum Widerstand aufgerafft und leistet ihn mit solider Arbeit beim Kopp-Verlag. Über Sarrazin muss kein Wort verloren werden. Politiker verlassen ihren ehemaligen Brotgeber, der verrückt geworden ist – überregional bekannt wie der CDU-Flüchtling Erika Steinbach werden die wenigsten. Barbara Scheel, die Witwe des früheren Bundespräsitenten, sorgte bei Anne Will „mit ihrem unterschwellig rassistischen Weltbild für einen kleinen Albtraum“, sie erklärte nämlich: In dem Pflegeheim von dem ich rede, ist jeder zweite Ausländer und spricht kaum Deutsch. Wir haben einen schwarzen Afrikaner, so wie ich ein weißer Europäer bin und wir haben 90-jährige Frauen, die sollen sich intim von so einem Menschen pflegen lassen. Die haben erst mal einen Schock. Wenn ich an Jogi Löw denke, tut es mir leid, ein Badener zu sein. Aber letztens hat der Handballer Stefan Kretzschmar den politisch Korrekten den Kopf gewaschen. Sänger singen so gerne das Lied derer, aus deren Hand sie fressen. Altmeister Udo Jürgens hat aber schon vor der syrisch-afrikanischen Masseneinwanderung über den Islam geurteilt, da würde ich rot werden. Und der Altrocker Peter Krause hat kürzlich trotzig Andreas Gabalier verteidigt, der aus dem linken Kultur-Establishment heraus als homophob, frauenfeindlich usw. kritisiert worden war.
    „Die politische Korrektheit liegt wie Mehltau auf unserem Land“ – von wem ist dieser Satz nochmal, von Björn Höcke? Unzählige Prominente machen deutlich, dass sie die deutschen Rede- und Denkverbote verabscheuen. Wenn sie mal alle auf einem Haufen auftreten würden, wären sie ein unübersehbares Heer. Aber der Deutsche leidet lieber allein und daheim.

2. Febber 2019
Z Wolfach e Wolf …

    Diämol het z Wolfach e Wolf e Schof grisse. Bloß ei einzigs Schof, des isch doch nyt gege die 34, wu emol e Wolf oder villicht meh wiä eine an dr Rögnitz in Mecklenburg-Vorpommen grisse het oder gege diä 32, wu eine z Bad Wildbad im eigene Pferch umbrocht het.
    Dr NABU, wu sich viil um d Vegel kimmeret het, macht jetzt aü Kampagne fir des Raübdiär. Z Rothwiil het sich d Kindergruppe vum NABU im Pfarrsaal droffe; s isch in dr Zittig effentlig drzue iiglade wore un do hän Erwagsini in dr Kinder zwoo Stund lang „spielerisch den Wolf und seinen Lebensraum“ vermittlet, wahrschiins sin do eso bravi Welf wiä dä vu Wolfach vorgstellt wore. Im Matrial zum NABU-Unterricht iber „die fazinierende Welt der Wölfe“ isch aü e „Wolfslied“, do drin heißts: „… sie sind wunderschön – leider gab’s in unserm Land lange keine mehr – nein, du bist kein Streichelhund, nein, du bist nicht zahm, doch das ist noch lang kein Grund, dich nicht gern zu ham – wundervolle Wesen wanderten von Ost nach West und es werden mehr, wenn du sie lässt ...“ D Gschicht vum Rotkäppli, wu dr Wolf s Großili frisst, wird in däm Liäd as verloge higstellt.

    Villicht kennt mer jo aü emol dä Wolfacher esälber iilade - s sin 66 Kilemeter vu derte bis uf Rothwiil un des "wundervolle Wesen" dät diä Strecki im e Dag lässig schaffe. Un wänn er kunnt, nit strichle ("nein, du bist kein Streichelhund"), liäber üs sicherer Entfernung mit Teddybärli wärfe, oder besser mit Stoffschefli, des hän si liäber …

Worterklärungen: Febber - Februar; z Wolfach – in Wolfach (Schwarzwald); diamol - kürzlich; nyt - nichts; Raübdiär – Raubtier; Rothwiil – Oberrotweil am Kaiserstuhl; wahrschiins – wahrscheinlich; Rotkäppli – Rotkäppchen; Großili – Großmutter; derte - dort

2. Februar 2019
Gegen AfD und „die Deutschen“:
Götz Alys Philippika im Thüringer Landtag

    Der Historiker Götz Aly hielt am 25. Januar 2019 vor dem Landtag in Thüringen eine Rede zum Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Dabei setzte zu einem Rundschlag an, bei dem niemand verschont blieb: Die AfD, namenlich Höcke und Gauland nicht, die Wehrmacht nicht, die deutschen Protestanten nicht und überhaupt die „vielen Zehnmillionen Deutschen“ blieben nicht verschont, die ein „Werk des Hasses, der Zerstörung und Selbstzerstörung“ vollbracht hätten. Doch der Geschichtsprofessor blendet einen Teil der Realität aus und verfälscht sie somit: Lesen Sie bitte hier weiter.

1. Februar 2019
Fahrvebote an B 31:
Die Ökodiktatur in Sicht

    Vor Kurzen haben 112 Lungenfachärzte den EU-Genzwert, nach dem in Deutschland (und nur in Deutschland) Fahrverbote erlassen werden, für unsinnig erklärt und eine Gesundheitsgefährdung durch die 40 Mikrogramm Stickoxide ausgeschlossen. Ein paar Tage später kündigte das Regierungspräsidium Freiburg an, im Stadtgebiet die B31 für ältere Dieselfahrzeuge (Schadstoffklasse I bis III) zu sperren, weil da an einer Messstelle dieser Grenzwert gelegentlich überschritten wird.  Die B31 ist eine für Frankreich und Süddeutschland höchst bedeutende West-Ost-Verkehrsverbindung. Dieser Irrsinn hat eine lange Vorgeschichte:
    Teile der 68er Studentenbewegung nicht nur in Freiburg wollten eine kommunistische "Diktatur des Proletariats" errichten, wie es sie in der Sowjetunion, in der DDR gab; andere wollten das ebenso diktatorische chinesische Modell kopieren - zu Letzteren gehörte ich. Aber die Arbeiterklasse wollte nicht, ich bald auch nicht mehr. Danach versuchten es meine ehemaligen Genossen ohne Proletariat - indem sie den Weg durch die Institutionen beschritten. Seit Längerem sind unzählige Alt-68er in den Institutionen präsent und dominieren - in den Redaktionsstuben der Relotius-Presse, den Universitäten, den Schulen, den Vorständen der Parteien, auf den Regierungsbänken, in den Stadträten, in der Vorstandschaft der Vereine und und und bis hinein in die Führungskader der Kirchen. Auch die Generation der Schüler der 68er ist bereits etabliert, hat vielfach ihre grau und alt gewordenen Vordenker bereits beerbt.
    Der Sozialimus/Kommunismus hat ein historisches Fiasko erlitten, das 1990 beim Fall des Eisernen Vorhangs endgültig besiegelt war. Hatten die osteuropäischen und chinesischen Kommunisten sich vor allem auf wirtschaftpolitischem Gebiet versucht, gehen die Alt-68er auf Gebieten vor, auf denen die nicht gleich Mangel, Armut und Hunger entsteht, sondern wo die Wirkungen versteckt und verspätet zutage treten. Sie betreiben die kommunistische Gleichmacherei auf der gesellschaftlichen und kulturellen Ebene. Hier werden jetzt Mann und Frau gleichgemacht und Quoten eingeführt, die Gender-Ideologie erklärt die Geschlechter sogar zur Schimäre und behauptet, jeder könnte jedes sein - mal Mann mal Frau, mal geschlechtslos usw.; Homosexuelle werden mit Familienvätern- und Müttern gleichgestellt. Illegale Einwanderer über die Asylschiene werden den Einheimischen gleich- oder bessergestellt und erhalten vom ersten Tag ihrer Ansiedelung an die selben oder mehr Sozialleistungen wie Deutsche, die Jahrzehnte gearbeitet haben. Schüler dürfen in Baden-Württemberg alle aufs Gymnasium geschickt werden, auch wenn sie die Hauptschule kaum packen würden; durch die Absenkung der Anforderungen sollen alle das gleiche Abitur erreichen können.

    Die deutsche Wirtschaft wird so auf lange Sicht unweigerlich ihre Stellung in der Welt verlieren; etliche Konkurenten haben bereits die Nase vorn. Dass es nicht schon weiter bergab gegangen ist, liegt daran, dass noch Millionen Menschen alter Schule arbeiten und unzählige Betriebe nicht nach ideologischen, sondern noch nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden. Viele junge Leute leisten nicht wegen, sondern trotz der Ideologisierung der Schule noch viel. Die allgegenwärtige bürokratische Knebelung und irre Entscheidungen der Ideologen in EU und in deutschen Regierungen gefährden den deutschen Wirtschaftsstandort gleichenmaßen - der Versuch, die Autoindustrie durch unsinnige Grenzwerte und Fahrverbote abzuwürgen, ist nur die Spitze des Eisbergs.
    Was hier entstanden ist, hat ein verfemter Denker den "grünen Kommunismus" genannt und als solchen beschrieben; es ist eine beginnende Ökodiktatur. Um diese noch abzuwenden bzw. wieder rückgängig zu machen müsste der Deutsche Michel aus seinem Dornröschenschlaf erwachen und den drei roten und grünen Parteien im Bundestag die Gefolgschaft kündigen und auch deren Nachbeter abblitzen lassen, die sich noch als "christlich" bzw. "frei" bezeichnen.

30. Januar 2019
Anarchie am Gymnasium

    Baden-Württemberg ist - durch den grünroten Gerechtigkeitswahn - das einzige Bundesland, in dem es keine verbindliche "Grundschulempfehlung" gibt, das heißt, hier bestimmen nicht die Lehrer, sondern die Eltern, auf welche weiterführende Schule das Kind nach der Grundschule geschickt wird. Die rotgrüne Landesregierung hat das 2012 so eingeführt. Das hatte und hat zur Folge, dass Eltern minderbegabter, unerzogener und lernunwilliger Kinder diese aufs Gymnasium schicken können. In Freiburg gehen inzwischen 80% der Kinder aufs Gymnasium.
    Ein Lehrer am Gymi hat mir geschildert, wie es dort aussieht: Es sind Schüler in der Klasse, die kaum Deutsch können und so gut wie keine Chance haben, durchzukommen. Alle anderen Zwischenstufen von Unfähigkeit sind vorhanden. Die Klassen sind kaum beherrschbar, wenn Jungen nebeneinander sitzen, der Lehrer setzt jetzt grundsätzlich Buben neben Mädchen. Ich fragte, ob man da nicht den Moslems die Mädchen liefert und Beziehungen fördert, bei denen am Schluss ein Ehrenmord stehen kann. Der Lehrer meinte, er kann da keine Rücksicht darauf nehmen, er kriegt anders die Klasse nicht gebändigt. Damit dennoch die meisten durchs Abi geschleust werden können, senkt man die Anforderungen. (Zur Erinnerung: In der 50er Jahren lernte ein Gymnasiast noch Altgriechisch, Latein, Philosophie und und und.)
    Ich fragte dann: Warum wählen die Lehrer fast alle grün, obwohl die Partei an der Schule nur Irrsinn produziert? Er meinte, Lehrer würden nicht grün wählen.
    Ich kann es nicht glauben, bei der letzten Landtagswahl 2016 bekamen die Grünen über 30%, die SPD wurde zwar halbiert, hatte aber immer noch über 12%. In Freiburg hatten die Grünen 2016 über 43%, zusammen mit der SPD (13,4%) und der Linken (8,4%) eine satte absolute Mehrheit. Was auch immer die Lehrer wählen: Der Wähler als solcher bekommt an Politik das geliefert, was er bestellt hat. An der Schule ist es Anarchie.

22. Januar 2919
Der Film „Holocaust“ und die Jugend

    Der amerikanische Fernsehfilm „Holocaust“ wurde am 22. Januar 1979 erstmals in Deutschland ausgestrahlt; er wird von den einen als „Wendepunkt in der deutschen Erinnerungskultur“ angesehen, von anderen als Beginn des deutschen Schuldkults. Der Film arbeitet mit Mitteln der Propaganda.

Lesen Sie hier bitte weiter!

16. Jänner 2019
Dertemol anne 56: Learning by doing

 Hit han i eber sähne Räbe schniide un do het mer zmol e Schandtat üs miinere Kindheit wider dänkt. Vor däne Lit ihrenem gleine, arme Hiisli in dr Bachstroß ischs nämlig bassiärt. Mi Vatter het im Büro un z Obe uf em Fäld gschafft, mii Mütter het gwäscht, butzt, kocht, bache, der Garte gmacht, isch aü ins Fäld und alles, was uf dr Disch kumme isch, het erscht no langem Schaffe un Schinde miäße wagse un härgstellt wäre. Si het as Jägersdochter sogar Hiähner un alles Wild üsgnumme – friili nit alli Dag un aü nit alli Monet. Un üsser mir sin no drei anderi Gschwischtrig z versorge gsii. Do het niäme Zit gha zum in dr Kinder lehre Fahrrad fahre. Dertemol hets kenni Kinderreder in allene Greßene gha un s groß Fahrrad isch heilig gsii, wel dr Vatter un d Mueter halt numme je eins gha hän un nyt hän welle kabütt ha dra. Mir Kinder hän do viil Freiheit gha, zwar hämmer miäße in d Schuel un viil hän miäße uf dr Acker goh (ich sältener), aber zwische drin hesch änewäg dr Zyt gfunde, zum – Lehre Fahrrad fahre. Un so han i s Velo vu minere Mueter eifach heimlig gnumme, bi uf d Stroß un – losgfahre. Natirlig hets Fiidle nit uf dr Sattel nuf glängt un d Ärm aü nit perfäkt zum Länker. Des Vehikel het irgendwiä e Rächtsdrall bikumme, wun i nimmi han kenne bherrsche. Brämse han i aü nit kenne. Un so bin i ebe vor sällem arme Hiisli mit einem Schlag zum Stoh kumme – mit em Vorderrad zwische dr Bei vun ere alte Fraü.

Worterklärungen: Jänner - Januar; hit - heute; dertemol anne 56 – damals 1956; eber – jemand; het mer zmol … dänkt – erinnerte ich mich plötzlich; friili – freilich; niäme – niemand; Greßene – Größen; hämmer – haben wir; miäße – müssen; änewäg – trotzdem; Fiidle – Popo; sällem - jenem

15. Januar 2019
Bremen: Professionelle Killer, blinder Oberstaatsanwalt?

    Beim Terroranschlag auf den AfD-Politiker Frank Magnitz in Bremen hatte es zuerst geheißen, er sei mit einem Kantholz niedergeschlagen und dann auf den Kopf getreten worden – so sah er nämlich aus (siehe auch meinen Eintrag von 8. Januar). Die Badische Zeitung titelte am 9. Jänner: „ENTSETZEN NACH ATACKE AUF AfD-MANN“ und hier hat sie einmal den richtigen Ton getroffen. Im Fließtext kolportiert sie freilich die dpa und eine Polizeisprecherin: „Wir konnten auf dem Videomaterial [der Überwachungskamera] keinen Einsatz eines Schlaggegenstandes feststellen.“ Die Medien begannen bereits da, den Fall herunterzuspielen und die AfD der Aufbauschung der Tat zu bezichtigen, auch nach der Darstellung des Oberstaatsanwalts im roten Bremen wäre das Terroropfer eigentlich nach einem Rempler in den Rücken nur unglücklich gestürzt. Die unabhängige Auswertung des Überwachungsvideos lässt aber alles offen; durch das Fehlen einiger Sekunden (?!) und die beim jetzigen Stand der Technik unerklärliche Unschärfe der Aufzeichnung lassen Manipulation vermuten. Insbesondere scheint aber der Hauptangreifer ein Profi zu sein, der eine Kampftechnik anwandte und Frank Magnitz offenbar doch einen Gegenstand von hinten her über die Stirn schlug und das Schlagwerkzeug dann einem Mittäter wie ein Staffelläufer übergab - ein Chirurg, Dr. Dieter Neuendorf, sprach und schrieb darüber.

11. Jänner 2019
Stärbebildli

   Friähjer hän si, wänn eber gestorbe isch, Sterbebildli verdeilt. Hit ischs nimmi iberal großi Modi. Kännsch si noch? Mer het do s Bild vum Verstorbene druf gha und e Gebätt. Hit, wu nimmi alli chrischtlig sin, gits villeicht aü Bildli ohni Gebätter. Mer het si im Gsangbuech verwahrt un alli Sunntig in dr Kirch het mer si kenne aluege. Im miinem Gsangbuech liige zum Biispiil d Bilder vu dr Schwiigereltere, vum e Arbetskolleg, vun e baar andere un vum Hans Filbinger – ja, ich bi dertemol z Friiburg im Minschter gsii, wun er gstorbe isch – un schliäßlig han i e Stärbebildli vum Carolin Gruber, wu üs unserem Dorf gstammt isch un vum e Rumän vergwaltigt un umbrocht wore isch. I bi fiähjer scho nit ständig in d Kirch. Aber siter ass „Willkommenskultur“ bredigt wird, gang i no wenniger.  Anderi hän anderi Grind – allewäg gehn z Ditschland numme no 22% regelmäßig in d Kirch. Wu fir s Carolin s Dotegedänke ghalte wore isch, isch friili z Rothwiil d Kirch gschoppt voll gsii un z Ändinge sin si no uf dr Stoß huss gstande, eine drvu ich.

Worterklärungen: Jänner - Januar; allewäg - auf jeden Fall; gschoppt voll - randvoll; huss - draußen (heraußen)

8. Januar 2019
Roter Terror in nicht nur Bremen

    Gestern wurde Frank Magnitz, Vorsitzender der AfD in Bremen und Abgeordneter im Bundestag, mit einem Kantholz niedergeschlagen und schwer verletzt. Die Täter traten auf den Kopf des am Boden Liegenden ein. Eine Werbung der SPD hat sich buchstäblich erfüllt, sie hat den Wortlaut: „Gegen Populisten muss man EINTRETEN – Werdet Mitglied: EINTRETEN.SPD.DE“ [Großschreibung wie im Original]. Diese augenzwinkernde Meldung der SPD Bremen versteht ihre gewaltbereite Klientel wörtlich.
    Diese Entwicklung bahnt sich seit Langem an, auch hier bei uns in Südbaden. In der Endphase des Landtagswahlkampfs 2016 erklärten die Fraktionssprecher des Gemeinderats in Breisach die damalige AfD-Politikerin Frauke Petry zur „persona non grata“. 800 Menschen demonstrierten am 12. März 2016 gegen die Wahlveranstaltung mit Petry auf dem Münsterberg und behinderten und ängstigten Interessenten beim Zutritt zur Veranstaltung. Zuvor auf dem Breisacher Marktplatz erklärte Dr. Birte Könnecke, SPD-Kandidatin, den Demo-Teilnehmern:

„Es geht bei der AfD ja nicht nur um Ausländer, (…), selbst Atomkraftgegner sind für die ja nur Menschen 2. Klasse. Zunächst sind es Worte. Es werden Dinge gesagt wie politische Gegner gehören wie tollwütige Hunde erschossen, oder die Völkerwanderung muss aufgehalten werden; die sich Deutsche nennen und dies fördern, gehören an die Wand gestellt [einzelner Buhruf; Gelächter]. Dadurch werden die Grenzen verschoben, Tabus werden gebrochen und Gewalt wird gesellschaftsfähig gemacht.“

    Mit solchen Lügen schüren Könneke und zahlreiche andere Politiker und Medien die Gewalt gegen die AfD, die Linksextremen nehmen das ständige Gerede von „Nazis“ usw. als Ermutigung für ihren Terror auf, der brachiale Kampf gegen die „Rechtspopulisten“ wird so zur Widerstandshandlung hochgeschrieben. Und das geht jetzt Schlag auf Schlag. Am 8. Dezember 2018 warfen Linksextremisten in Stuttgart eine schwere Holzbank gegen die Windschutzscheibe des Autos, in den Stefan Räpple, AfD-Abgeordneter im Landtag, fuhr. Am 3. Januar 2019 wurde ein Sprengsatz am AfD-Büro im sächsischen Döbeln gezündet, der erheblichen Sachschaden anrichtete und geeignet war, Menschen zu gefährden. Die drei Täter sind wieder auf freiem Fuß; es bestünde keine Fluchtgefahr.
    Vorläufiger Höhepunkt des linken Terrors bildet der Mordanschlag auf Frank Magnitz. Auch über ein Tag nach dem Anschlag fehlt noch jede Reaktion der Kanzlerin, die bereis nach zweieinhalb Stunden reagiert hatte, als 2017 der Bürgermeister von Altona mit einem Messer angegriffen und am Hals leicht verletzt wurde: „Ich bin entsetzt über den Messerangriff auf Bürgermeister Andreas Hollstein …“ Etliche der Reaktionen sind scheinheilig, so, wenn Cem Özdemir sich von jedem Hass distanziert und selbst in diesem Moment die AfD und andere wieder zu Nazis erklärt: „#nazisraus aber mit den Methoden unseres Rechtsstaats.“
    Wir nähern uns wieder blutigen Zeiten wie am Ende der Weimarer Republik, wo besonders Kampftruppen der NSDAP und der Kommunisten sich gegenseitig bekriegten. Der Unterschied zu heute ist: Die politischen Gewalttaten kommen nie von der AfD, der Pegida oder der Identitären Bewegung (IB), sondern fast immer von Linksextremen, die Narrenfreiheit haben und staatliche Unterstützung erhalten. Damals konnten sich alle Kontrahenten wehren: Die NSDAP hatte die SA, die Kommunisten den „Rotfrontkämpferbund“. Auch andere Parteien hatten Kampfverbände, die SPD das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, DNVP und andere den „Stahlhelm“. Die AfD ist auf staatlichen Schutz angewiesen, der ihr aber teilweise verweigert wird. So versuchen die Altparteien, den Verfassungsschutz zur Einschüchterung der AfD zu nutzen anstatt zu ihrem Schutz. Die Absetzung von VS-Präsident Maaßen zeigte, dass der VS zum politischen Instrument der Regierung gemacht wurde. Der Totalitarismus, der heute im Anmarsch ist, ist nicht mehr braun, sondern bunt.

6. Januar 2019
5 vor 12 am Bahnhof Tübingen

    Boris Palmer, der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, wurde im Hauptbahnhof seiner Stadt von Asylanten bedroht, er schreibt auf facebook (siehe auch hier):

„Meinen kleinen Sohn auf dem Arm musste ich mir erstmal einen Weg durch eine Gruppe junger Männer bahnen. Am Taxi angekommen ging es schon los mit körperlicher Gewalt und lautem Geschrei. Die Vernünftigen schafften es zumindest für den Moment gerade noch, die Schläger zurück zu halten. Deutsch sprach niemand. Einschließlich der Männer in der Bahnhofshalle waren es 18 junge Männer, davon sechs Schwarzafrikaner und augenscheinlich alle Migranten. In die Polizeistatistik schafft es so ein alltäglicher Fall gar nicht.“

    Er schreibt weiter: „Ich fühle mich bedroht und verunsichert, wenn ich durch eine solche Gruppe hindurch muss. Vor dem Jahr 2015 sind mir solche Szenen im Bahnhof Tübingen nicht vorgekommen.“
    Dabei können sich die Asylanten nicht beklagen, viele Deutsche (das schreibt Palmer nicht) würden sich von schreiben, wenn sie so behandelt würden: „Wir haben 60 Millionen Euro für neue Häuser für Flüchtlinge investiert. Wir haben eine eigene Abteilung für Hilfen für Geflüchtete aufgebaut und mittlerweile 20 Personen dort eingestellt.“
    Nun verlangt Palmer, und da hat er Recht, die Unterbringung der ca. 50 Störenfriede in Tübingen „in einer sichere Landeseinrichtung. Raus aus dem Sozialraum Stadt. Es darf ihnen nicht gestattet werden, das Zusammenleben dauerhaft in dieser Weise zu beeinträchtigen.“ Und letztlich gehören sie abgeschoben, meint auch Palmer.
    Dann aber verbreitet er die grünen Illusionen: Es gäbe in Tübingen 1400 Integrationswillige. Er will die „Sanktionen für Störenfriede“ mit einem „Anreiz für die Fleißigen verbinden: Einem Bleiberecht für alle, die einen Arbeitsplatz gefunden haben und unsere Gesellschaft respektieren.“
    Hieran ist zweierlei nicht durchdacht: Die 1400 mögen heute beherrschbar sein, aber wenn einmal die Wirtschaft niedergeht und der Sozialstaat nicht mehr zahlen kann – und das kann bald sein – werden viele der 1400 unruhig werden, rebellieren und ein Teil sich vielleicht auf den Auftrag Allahs besinnen. Die Parallelgesellschaften, die durch die neue Masseneinwanderung noch einmal erheblich angeschwollen sind, werden noch weniger beherrschbar sein.
    Zum nächsten Punkt: Die Asylanten, die Beschäftigung gefunden haben, tummeln sich ja vorwiegend auf dem Arbeitsmarkt der Unqualifizierten, auf dem es mehr als genug „hiesige“ Bewerber gibt. Und wenn einer mal ein paar Monate bei Ikea Einkaufswägen schiebt, bekommt er ein Bleiberecht? So wie die grüne Asylindustrie jede Abschiebung verhindert, wird sie auch Scheinbeschäftigungen erfinden, die ein Bleiberecht begründen.
    Nein, auch wenn Handwerk und Gastronomie noch so stöhnen: Illegale Einwanderung darf kein Arbeits- und Aufenthaltsrecht nach sich ziehen. Da müssen andere Wege gefunden werden. Anstatt die Gymnasiastenflut in die Asylindustrie, die Öko-Kontroll-Industrie und andere neugeschaffene und neuerfundene parasitäre Bereiche zu lenken, sollte sie verstärkt ins Handwerk und andere Bereiche gelenkt werden. Und an der Rückführung der illegalen Einwanderung seit 2015 geht kein Weg vorbei, wenn man auch in zehn Jahren noch beherrschbare Verhältnisse haben will.

1. Januar 2019
2018: Debakel für die Gutmenschen

    Das Jahr 2018 war eine Katastrophe für die Gutmenschen:
* In Freiburg gipfelte die Asylanten-Kriminalität in einer Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau durch 10 Asylanten, vielleicht sogar 15. Die AfD brachte in der Höhle des Löwen 400 Demonstranten gegen diese Vergewaltigung durch mehrere Syrer auf die Straße - die größte rechtsgerichtete Demonstration seit Jahrzehnten in Freiburg. Dieser Erfolg konnte auch durch 2000 äußerst aggressive Gegendemonstranten nicht weggeblasen
werden.

* In Amberg fand am 17. Oktober eine linke Demonstartion "für Toleranz und Menschenrechte" statt, die versuchte, eine AfD-Veranstaltung zu behindern. Am 30. Dezember machten vier "Schutzsuchende" aus Afghanistan, Iran und Syrien Jagd auf Amberger Bürger und verletzten 12 von ihnen.
     Zwei Beispiele von unzähligen für das Fiasko der "Willkommenskultur". Die Architektin dieses Irrsinns musste als CDU-Vorsitzende ausrangiert werden; Diadochen kämpfen um ihr Erbe. Die CDU, besonders aber die SPD, sind im deutlichen Niedergang. Das Flaggschiff des politisch korrekten Journalismus, der SPIEGEL, hat sich als Märchenbuch herausgestellt; Münchhausen alias Relotius hat auch bei anderen renomierten Blättern geschrieben und ist der "Journalist" mit den meisten Preisen. Ich lese den SPIEGEL kaum, habe mich aber immer gewundert, wenn Spiegelleser detaillreich über den Osten Deutschlands erzählten, der praktisch von Rechtsextremen beherrscht sei. Zu den Niederlagen der Regierung und der Medien gehört auch, dass der Verfassungsschutzpräsident ihren Lügen widersprochen hat. Dass man ihn dafür abgesägt hat, steigert die Angst, aber nicht das Vertrauen im Wahlvolk. Die grüne Ökodiktatur etablierte sich immer mehr; Dieselfahrer und andere denkende Zeitgenossen werden zunehmend nachdenklich.
    Diese und viele andere Ereignisse zeigen, dass es keinen Grund zur Kleinmütigkeit, zum Zurückweichen, zur Selbstzerfeischung gibt, auch bei der AfD nicht. 2019 gibt es im Osten bei den Wahlen einen Erdrutsch.
    Mögen sich die Wünsche meiner Leser im Jahr 2019 erfüllen!

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