Lueg ins Land ohne Scheuklappen. Der Blog von Harald Noth.

Lueg ins Land ohne Scheuklappen - der Blog von Harald Noth

Der Verfasser schrieb knapp zwanzig Jahre an der alemannischen Spalte Lueginsland der Badischen Zeitung mit, dann erfolgte die politische Kündigung. Der geneigte Leser muss dennoch auf mein Ins-Land-Schauen nicht verzichten, ich schreibe weiter, gelegentlich auch auf Kaiserstühler Alemannisch. Es gibt eine Alternative zur "Wahrheitspresse". Die Rolle, die zu Zeiten der DDR-Propaganda das Westfernsehen spielte, kommt heute in Deutschland dem Internet zu. Dieses ist trotz der Bemühungen von Heiko Maas noch weitgehend frei. Nutzen wir es!
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12. Dezämber 2018
Stroßburg: D Iischleg kumme necher

    Paris? Berlin? Madrid? London? Alles wit ewäg. Geschtert z Obe isch dr Terror friili z Stroßburg akumme, im Alemanneland. E Algerier - d Medie schwätze natirlig vom e "gebürtigen Straßburger" - het dr Wihnächtsmärkt agriffe un Bsuecher verletzt oder umbrocht. Des ka mer natirlig nit vermeide, wänn scho sitter Johrzehnte islamischi Koloniä im Land sin, wu gar nit dra dänke, ihre militanti Religion ufzgä. Un so ischs e Katastrof, ass d Merkel unter em Biifall vu dr Linke, Griäne, SPD un viile üs dr CDU und dr FDP ab 2015 fascht zwoo Millione Araber un anderi Moslems ins Land glo het, wiä wänn diä alte Parallelgsellschafte nit länge däte. Aü uf dr ditsche Sitte vum Rhin sin sitterhär Mord, Vergewaltigung und anderi Verbräche ditlig agstiige.
    Am schlimmschte isch, ass s Volk diä drei Affe macht: D Aüge zuehebe, d Ohre zuehebe, s Müül zuehebe. Wär ebis sait, wird zum Nazi erklärt. Was mueß no kumme bis dr ditsch un dr alemannisch Michel üs dr Hypnose verwacht, wun em dr Fernseh, d Badisch Zittig, dr Pfar uf dr Kanzle un e Hüffe anderi Schwätzer un Schriiberling verpasst hän? Mer ka vor dr Wihnächtsmärkt, vor dr Wiifäschter usw. noch so viil Merkelstei usfstelle, noch so viil Polizei rumlaüfe lo (wu z Ditschland keine alänge derfe): Um eins kunnt mer nit rum: D Gränze miän gsicheret wäre, dr Zuestrom vu Asylante mueß gstoppt wäre un diä meischte üs dr neije Zuewanderung siter 2015 miän wider abgschobe wäre. Wänn nit wird Ditschland iber kurz oder lang zum e Birgergriägsgebiät wiä Syriä, Irak,  Afghanischtan oder Somalia.

Worterklärungen: geschtert z Obe - gestern Abend; friili - freilich; sitter - seit; ufzgä - aufzugeben; nit länge däte - nicht reichen würden; ditlig - deutlich; zuehebe - zuhalten; Müül - Mund; Pfaar - Pfarrer; Wiifäschter - Weinfeste; Merkelstei - schwere Betonteile als Schutz vor LKWs; ebis sait - etwas sagt; alänge - anfassen;

9. Dezember 2018
Kaiserstuhl: politischer Kindesmissbrauch

    Mit Bildern leidender Kinder wurden schon viele rationale Diskussionen zerschlagen und Sprachlosigkeit verursacht. Vor einigen Jahren war ich in Bischoffingen auf einem Vortrag über "Evangelische Kirche im Nationalsozialismus". Der Referent, Pfarrer Häfele, zeigte zur Einstimmung Bilder von Kindern in Auschwitz; danach war eigentlich keine Diskussion mehr möglich, die Zuhörer waren tief betroffen und eingeschüchtert. Eine Erklärung der Haltung der Protestanten war nicht mehr möglich; wer will sich nach den Bildern der Kinder schon gerne als herzlos, ja, ruchlos outen, indem er versucht, irgendein schuldhaftes Handeln zu erklären? Wenn nichts sonst erklärt werden kann, bleibt als einzige Erklärung für die Schuld der Protestanten/der Deutschen ihre "in ihnen drinnen liegende Bösheit" übrig. (Häfele hat an dem Abend dennoch Gegenwind bekommen.)
    Kürzlich lernte ich das Phänomen in einer anderen Variante kennen: beim Vortrag über "Erinnerungskultur in Baden-Württemberg, Vogtsburg und Oberrotweil". Rosita Dienst-Demuth, die neue Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Oberrotweil, berichtete über ihre Kooperationklasse, in der neben 20 Realschülern auch "fünf SchülerInnen mit geistigen Behinderungen" sind. Mit diesen Kindern nahm sie die Euthanasie im württembergischen Grafeneck durch; hier sind nach ihren Angaben 10.000 Patienten ermordet worden; eine Gaskammer - die erste im Dritten Reich - sei in Betrieb gewesen. Dann zeigte sie Bilder, die die Kinder zu malen gehabt hatten: eines davon zeigt hinten das Gebäude mit Gaskammern, im Vordergrund etwas wie ein Feuerhaufen, in dem ein Kind zu brennen scheint und heraus ruft: wer hilft mir. Der kindlichen Weise zu malen nach waren diese Realschüler, die Bilder zu diesem Thema malen durften (mussten?), nicht viel älter als 11 Jahre. So funktioniert Indoktrination heute. Eine politische Form von Kindesmissbrauch.
    So eine Vortrag ist nie ohne politische Absicht: In diesem Fall geht es darum, den bisherigen Charakter des Gefallenen-Ehrenmals in Oberrotweil zu ändern; es soll dort die christliche Symbolik (ein Kreuz mit einer trauernden Soldatenwitwe) verschwinden und eine Tafel hinkommen, auf der die Opfer von Zwangssterilisation und Euthanasie aus Vogtsburg aufgeführt sind. Ich halte sie für überflüssig, da das Thema an anderer Stelle genügend präsentiert wird, unter anderem in der Ortschronik. Auf der betreffenden Generalversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins forderte ich: wenn schon eine Tafel, dann mit allen Opfern. Dazu gehören auch die Opfer der alliierten Bombardierungen und die Heimatvertriebenen, von denen es etliche in Oberrotweil gibt und deren Eltern und Verwandte oder sie selbst furchbare Schicksale erlitten haben. Dazu gehören auch die Frauen, die von Marokkanern in französischem Militärdienst vergewaltigt wurden. Eine Erinnerung, die die Opfer selektiert, die welche verschweigt, ist keine Erinnerungskultur. Zu entscheiden über Ort und Gestaltung des Gedenkens hat letztlich der Ortschafts- und der Gemeinderat.

7. Dezämber 2018
Dr Gretschmann fangt Miis

Dr Gretschmann isch dr Wurm am Angelhoke, wu d Griäne z Bade-Wirttebärg d Wehler drmit kedere. Diämol het er wider eini vu sinene Näbelkerze azunde: Im Gspräch mit der Badische Zittig het er viil Richtigs iber dr Dialäkt gsait, was wennig koschtet un niämem weh duet. Un uf dr "Dialekttagung" vu dr Landesregiärung z Stuegert aü. Des Gspräch isch nyt anderes wiä verdeckte Wahlkampf mittle in dr Legislaturperiode: Mit der AfD wird niä gredet und wänn doch, drno inquisitorisch. Drgege sin erscht vor Kurzen in däm Blatt aü alli drej CDU-Vorsitz-Kandidate in große Interview z Wort kumme. Do wäre d Altparteie bediänt.

Dr Gretschmann schwätzt zwar kei Dialäkt, nai, dr schwätzt Standardditsch mit breitem schwäbischem Akzent. Aber des gfallt im Erna üs Oberschwabe. Un dr griän Azug, wun er ahet. Un ass er eso langsam schwätzt. Un eso e ernschthafte Iidruck macht. Vor eb s Erna ins Altersheim kumme isch, ischs alli Sunntig in d Kirch gange. S het si granke Mann johrelang drej bflägt. Eh un Famili sin em heilig. Villicht hän em sini Dechtere emol gsait, ass es soll d Griäne wehle. Ass diä Partei s gnaü Gegedeil vu däm macht, wu ääs will, verstohts in sinem Alter nimmi. Un so hets eini vu dr Stimme zu däne ihrene 33,3 Brozänt abgää.

PS: Dr Greschtmann het meh wiä eimol d Merkel verteidigt, isch eine vu ihrere drejschte Frejnd. Diä zwoo Millione Araber, Afrikaner usw., wu si in dr letschte drej Johr riigloo het, diän im Dialäkt aü nit grad guet. S Alemannisch un s Schwebisch kumme dur des no meh unter Druck.

Worterklärungen: Miis - Mäuse; nyt anders wiä - nichts anderes als; niämen - niemandem; im Erna - dem Erna (gemeint: der Erna); ass - dass; vor eb - bevor; Dechtere - Töchter; ääs - es (gemeint: sie); zu däne ihrene - zu deren; abgää - abgegeben; riigloo -hereingelassen; diän - tun

4. Dezember 2018
Sarrazin kritisiert Migrationspakt

    Thilo Sarrazin leistet eine bemerkenswert Kritik am Migrationspakt, den die Bundesregierung nächste Woche in Marrakesch mit verabschieden wird. Mit dem Vertrag soll die Masseneinwanderung in Deutschland schöngeredet werden und einen rechtlichen Anstrich erhalten.
    Sarrazin widerlegt die Suggestion des Vertragstextes, dass Migration historisch immer überwiegend positiv zu sehen war und bringt etliche Gegenbeispiele, darunter die "Besiedlung" von Kanaan durch die Stämme Israels (hier untertreibt Sarrazin politisch korrekt; die "Besiedung" Kanaans durch die Israeliten war im Alten Testament mit einem Ausrotten von Völkern mit Kind und Kegel verbunden; es wird in den Büchern Numeri, Deuteronomium und Josua auf vielen Seiten beschrieben). Dann nennt Sarrazin die Ausrottung der Indianer und nach weiteren Beispielen die "Einwanderung von Juden nach Palästina", was zu Spannungen auch noch 80 Jahre später führe.
    Neben weiteren Einwänden weist er darauf hin, dass es sich bei den Bestimmungen des Vertrag um "soft law" handele - sie sind formal nicht bindend, man wird sich aber auf sie berufen. Und zwar in und gegenüber Deutschland. In den meisten anderen Ländern nimmt man Verträge nicht ernst, außer, insofern sie einem nützen.
    Der Bundestag hat sich letzte Woche auf Druck der AfD mit dem Vertrag befasst und eine Resolution angenommen, nach der das letzte Wort in Migrationsfragen der Bundestag habe. Die AfD lehnte die Resolution ab und gab damit ihrer Ablehnung des Migrationspaktes Ausdruck. Eine der vier Nein-Sagerinnen der CDU bei dieser Abstimmung, Sylvia Pantel, schwärmt richtig von dieser Resolution, die sie im Bundestag abgelehnt hat (?!) und schickte sie an den UN-Generalsekretär, der sie in einem von tausenden Aktenordnern abheften wird. Sie hofft wohl, dass sich die UNO oder jemand anderes jetzt hüten wird, von Deutschland irgend etwas einzufordern, was im Migrationspakt steht.

30. Dezember 2018
Josef Reinauer - anti-AKW-bewegt, konservativ und patriotisch

Als der Grafen Sepp (Josef Reinauer) am 3. August 2017 starb, ging ein Kaiserstühler Original verloren, wie es nur noch wenige gibt. In einem Nachruf wurde er gleich in der Überschrift "leidenschaftlicher Kämpfer gegen die Atomkraft" genannt und das zu Recht. Agnes Pohrt schrieb auch: "Er verkörperte die Ideale der Grünen, lange bevor die Partei gegründet wurde." Das kann man so sagen, man muss dabei aber wissen, dass es bei der Gründung der Grünen widerstrebende Geistesströmungen und Gruppen gab, von denen die einen grün (ökologisch) ausgerichtet waren, die anderen aber rot (kommunistisch/sozialistisch). Für diese letzteren war der Naturschutz, die Ökologie nur ein Zug, auf den sie aufspringen wollten.

Welcher dieser Strömungen war der Grafen Sepp zuzuordnen?
Lesen Sie hier bitte weiter!

30. Dezember 2018
Freiburg: Brandbrief aus dem Augiasstall

    Der Augiasstall war in der griechischen Sage eine riesige Stallanlage mit 3000 Rindern, die 30 Jahre nicht mehr gemistet worden war und mit menschlichen Kräften nicht mehr zu säubern war. Das fiel mir heute Morgen ein, als ich in der Badischen Zeitung den Zustand der Justiz, des Strafvollzugs, der Polizei und der öffentlichen Sicherheit in Freiburg vorgeführt bekam. Und Freiburg ist ja nur ein kleines, aber sehr sehr ausgeprägtes Beispiel für die Lage in ganz Deutschland.
    Das Blatt berichtete, dass auch der neunte Tatverdächtigte der Gruppenvergewaltigung erwischt wurde, der eine junge Frau hinter einer Disco zum Opfer fiel. Der neu Gefasste ist, wie sieben andere mutmaßliche Mittäter, "Schutzsuchender" aus Syrien. Brisant auch die weiteren Nachrichten im Artikel, der online aber nur gegen Bezahlung einsehbar ist:

    Der Haupttäter Majd H., der das Opfer aus der Disco geschafft, vergewaltigt und seinen Freunden und Landsleuten ebenfalls zur Vergewaltigung freigegeben haben soll, ist ein Serienstraftäter, der vielfach im Blick der Polizei und der Bevölkerung gestanden war, gegen den der deutsche Staat sich aber ohnmächtig gab. Bezeichnend für die Willkommenskultur in Freiburg ist: Bernd V., der Vermieter von Majd H. hatte (das schreibt die Badische Zeitung nicht) gewiss fürstliche Einnahmen durch die Vermietung von Majds Wohnung. Er hatte zu Madj "nach eigenen Angaben mitunter auch einen freundschaftlichen Kontakt". Und, jetzt bitte das Taschentuch bereit halten, er beschreibt den Täter als traumatisiert und eigentlich edel, einmal habe er nämlich mit anderen einen Vergewaltiger dingfest gemacht und der Polizei übergeben, der "auf dem Damen-WC bei der Ökostation eine junge Studentin angegriffen und brutal gewürgt" hatte. Dieser Angreifer war offenbar nicht aus der eigenen Clique; Majd ist sonst nämlich nicht zimperlich, neben der Gruppenvergewaltigung wird er wegen mehreren anderen Übergriffen auf Mädchen verdächtigt.
    Bernd V. ist inzwischen wie so viele andere Gutmenschen enttäuscht von seinem syrischen Freund. In seinem Haus zog mit Majd Unruhe ein: "Schon im Oktober 2017 hatten Anwohner Unterschriften gesammelt - wegen mutmaßlicher Gewaltverbrechen, Ruhestörung und dem Betrieb eines illegalen Tatoostudios in den Wohnräumen sich mit einem Brandbrief an das Amt für Migration und Integration der Stadt Freiburg gewandt." Eine Räumungsklage des gutmenschlichen Vermieters scheiterte, das Berufungsverfahren läuft noch. Majd H. "ist immer noch Mieter des Zimmers. Die Miete wird von Jobcenter bezahlt." Der gehörnte Vermieter klagt über verschiedene Straftaten seines Schützlings draußen im Lande, aber auch daheim über "eingetretene Türen in der WG oder einer Attacke mit einem Baseballschläger auf einen Nachbarn." In dem illegalen Tatoostudio hielten sich offenbar bis zu zwei Dutzend Besucher pro Abend auf. "Wegen Majd H. und seiner Gäste habe der Hauseigentümer auf dem Gelände eine Videoüberwachungsanlage mit mehreren Kameras installieren lassen."
    Obwohl die Polizeiakte dieses syrischen Kurden überaus dick war, konnte er sich in unserem schutzlosen Land frei bewegen und die Gruppenvergewaltigung organisieren. Über dieses Land wacht ein zahnloser Tiger, der nur noch bei Verkehrs- und Steuersündern und bei Bagatelltaten Rechtsgerichteter gnadenlos zuschlägt, aber gegen die durch die Masseneinwanderung importierte Kriminalität zurückgehalten wird. Von der Regierung. So lächerlich und blamabel die Zustände in Freiburg und anderswo sind: Es wäre falsch, hier vor Ort die Hauptschuldigen und die Lösung zu suchen. Es bedeutet, das Pferd am Schwanz aufzuzäumen, wenn immer schwerere Merkelsteine vor Weihnachtsmärkten aufgestellt werden, wenn immer mehr Polizei und Security alles, von der Tanzparty bis zum Gottesdienst, überwachen soll (aber keinen anfassen darf), wenn vielleicht bald auch die öffentlichen Klozellen kameraüberwacht werden. Nein, so wichtig das als Soforthilfe ist, aber so kriegt man den Augiasstall nicht sauber. Die Grenzen müssen für jede weitere Zuwanderung geschlossen werden. Und die illegalen Einwanderer der letzten Jahre (das sind die meisten derer, die ab 2015 kamen) müssen abgeschoben werden. Und nein, Herr Seehofer, es muss auch nach Syrien abgeschoben werden, Kriminelle zuerst, denn die meisten Städte in Syrien sind inzwischen sicherer als Freiburg, Berlin, Bremen. Ohnehin ist die Sicherheit des deutschen Staatsvolks über die Sicherheit der Neueinwanderer zu stellen. Freilich ist weder von Seehofer, noch von Merkel, noch von ihren Nachfolgern eine grundlegende Lösung zu erwarten, von Nahles schon gar nicht. Da muss das Volk selber aufstehen und die AfD sich ermannen. Herakles säuberte den Stall des Augias nicht mit der Mistgabel, sondern indem er zwei Flüsse um- und durch die Stallanlage hindurchleitete.

18. 11. 2018
Zum Volkstrauertag 2018

    Das Gefallenehrenmal in Oberrotweil war bisher ein einzigartiger Platz im Dorf - man konnte an diesem kleinen Park ruhen, sich besinnen. Jetzt musste er vorerst einem Rathaus-Anbau weichen - ist dieses Weichen-Müssen Symbol einer Veränderung der Einstellung der jungen tonangebenden Generation zum Soldatentum in Deutschland? Die Leistungen der Soldaten der Weltkriege werden tendenziell nicht mehr als Heldentum, sondern als Mitläufertum in ungerechten Kriegen angesehen. Dieses Bild wurde von der Geschichtsschreibung der Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut; es kann an dieser Stelle nur pauschal und ohne detaillierte Begründung zurückgewiesen werden.
    Hoffentlich wird nahe des alten Platzes eine neue Lösung gefunden, in der unserer gefallenen Väter und Großväter ebenfalls ehrenvoll gedacht wird. Im Zentrum des Ensembles hatte ein Kreuz mit der Statue einer Soldatenwitwe gestanden, dahinter Tafeln mit den Namen der Gefallenen beider Weltkriege. Diese Statue ist gewagt gestaltet, eine trauernde Frau, Kopf gesenkt, jung, dünnes Kleid, Sichel und Ährenbündel im Arm. Einigen politisch überwachen Betrachtern erscheint dies als typische Nazikunst - ist es aber nicht. Der Kriegerverein, in dem die Kriegsveteranen organisiert waren, hatte das Kreuz mit Witwe bereits in den 1920er Jahren aus Entwürfen ausgewählt. Damals gab die katholische Zentrumspartei im Dorf den Ton an; die Statue wurde, als sie 1934 endlich aufgestellt werden konnte, in der Kapelle Maria-Ablesig platziert, die der Familie von Gleichenstein gehört - Vater Alfred von Gleichenstein war bis 1918 Abgeordneter der Zentrumspartei im Badischen Landtag gewesen und bis zu seinem Tod 1929 Mitglied im Kriegerverein. Unter dem Sockel der Kriegerwitwe ist "AVE MARIA" (= Gegrüßet seist du, Maria) eingemeiselt - Hinweis auf die katholisch geprägte Vorstellungswelt im damaligen Dorf und auf die christliche Gesinnung der Kriegsveteranen. In den 50er Jahren wurde das Kreuz und die Statue weiterverwendet, die zuvor seitlich zugestellten niedrigen Stelen mit Stahlhelmskulpturen weggelassen. Die Anlage, wie sie noch vor Kurzem stand, drückte Empfinden und Willen der Mehrheit der Männer der 20er und der 50er Jahre aus. Die Generation der Söhne, Töchter und Enkel sollte sich hüten, das abzuräumen, was den Alten teuer war. Es muss erhalten bleiben, insbesondere auch das Kreuz mit der trauernden Witwe, das 84 Jahre fast ohne Unterbrechung das Dorfbild mitprägte.
    Eine Öffnung des Gedenkplatzes zur neuen Zeit fand schon statt, als vor Jahren eine Stele mit zwei Friedenstauben auf einer Seite des Platzes eingefügt wurde - gegenüber einer großen Soldatenstatue, dem Siegesdenkmal aus dem Krieg 1870/71. Das reicht aber nicht allen; das Kreuz mit Soldatenwitwe soll weichen oder zurücktreten und es soll jetzt auch der Opfer des Nationalsozialismus und der Helden des Widerstands gedacht werden. Das wäre akzeptabel, wenn alle Opfer gezeigt würden - im Dorf leben auch Nachkommen der Opfer der alliierten Bombenangriffe auf Freiburg und Breisach und anderer Städte sowie Heimatvertriebene, es gab Vergewaltigungen durch Marokkaner im französischen Militärdienst. Diese Frauen, Männer und Kinder dürfen nicht zu Opfern zweiter Klasse degradiert und vergessen werden.

Als gesondeter Artikel (htm-Datei) hier.

16. November 2018
Schuldkult in Gewerbeschule

    Kürzlich hatte ich in einer Freiburger Berufsschule zu tun. Auf der Autofahrt dahin hatte ich den Deutschlandfunk an; es kam auch dieses Mal - wie so oft, wenn ich einschalte - eine Sendung, die sich mit den Verbrechen der Deutschen im Dritten Reich befasste oder wenigstens vom "Kampf gegen Rechts" in der heutigen Zeit. Na gut, die deutsche Jugend hört diesen linken Propagandasender nicht, den ihre Eltern und Großeltern über den Rundfunkbeitrag zwangsfinanzieren. Anders ist es mit der Ausstellung, die ich im Foyer der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule vorfand: An der kommt kein Schüler vorbei, sie füllt den halben Raum des Eingangsbereichs. Auf mannshohen Tafeln sind hier fast zwei Dutzend Schicksale von Verfolgten der Nationalsozialisten dargestellt - Juden, Sinti und Roma und andere Deutsche. Das fände ich nicht falsch, ich habe auch selbst schon solche Fälle beschrieben, z.B. hier. Doch es werden fast nur die braunen Steine des Mosaiks gezeigt. Ich komme öfters in diese Schule und noch nie sind mir solche Tafeln mit Opfern der alliierten Bombardements von Freiburg, Pforzheim, Dresden und anderen Städten begegnet, ich bemerkte nie eine Ausstellung zu den 13 Millionen deutschen Heimatvertriebenen und Flüchtlingen und auch keine Bilder sowie Lebens- und Sterbeberichte von Opfern der Gewalt, die von der neuen Invasion ausgeht. Keine Bilder und Berichte von vergewaltigten und erschlagenen Frauen, erstochenen Männern, und abschreckende Berichte über die Täter, die meist jung, männlich und islamisch sind.
    Diese extreme Einseitigkeit drängt den Verdacht auf, dass fast ein Dreivierteljahrhundert nach der Zerschlagung des Hitlerregimes immer noch und immer mehr der Schuldkult betrieben wird, den jungen Deutschen Schuld eingeflößt werden soll. Das Ergebnis davon ist, dass die so irregeführten jungen deutschen Studenten, Gymnasiasten, Berufsschüler usw. nicht mehr im Stande sind, die Interessen ihres Volkes und ihres Landes zu vertreten - sie lernen, es zu verachten. Viele versuchen sich von der deutschen Schuld zu befreien, indem sie den illegalen Einwanderern Teddybären entgegen schmeißen und sich an bürgerkriegsartigen Ausschreitungen gegen Polizei, AfD, Pegida und andere patriotische Kräften beteiligen oder wenigstens die Patrioten blockieren und niederschreien - gerade auch hier in Freiburg nach der Gruppenvergewaltigung an einer jungen Frau durch bis zu 15 meist syrische "Schutzsuchende" geschehen. Die verwirrten jungen Leute stürzten sich nicht auf die Verbrecher, sondern auf eine AfD-Demo. Die Hohepriester dieses Schuldkults sitzen in Politik, Universität, Schule, Kirche und nicht zuletzt in den Redaktionstuben der Medien.

11. Novämber 2018
Bhalt Dini Griminälle, Kretschmann!

    Wiä alli wisse, hän z Friiburg bis zu 15 Männer e jungi Fraü näbe n ere Disco vergwaltigt - mindschtens siibini drvu sin sognännti "Flichtling" üs Syriä. Dr Kretschmann het diämol do druf reagiärt un vu "jungen Männerhorden" gschwätzt. „Man muss sie trennen und wahrscheinlich auch schauen, dass man solche Leute aus den Großstädten rausnimmt. Großstädte sind für solche Leute wegen der Anonymität attraktiv und weil sie dort Gleichgesinnte treffen. Der Gedanke, dass man da welche in die Pampa schickt, ist nicht falsch. Das sind Dinge, die wir gerade überlegen.“
    Des haüt im Fass dr Bode üs. Mir do im Briisgaü, am Kaiserstuehl mechte im Gretschmann si "Pampa" allewäg nit sii. Längts nit, ass erscht 2016 z Ändinge e rumänische Migrant e Fraü bim Dschogge umbrocht het un 2017 z Däninge e Fraü un e Bue vum e Algerier umbrocht wore sin? Längts nit, ass jetz scho in gleinschte Dorf Kopfduechfraüe un unbekannti dunkli Gstalte rumlaüfe? D Angscht goht um, verschiidini Fraüe dschogge nimmi ellei, Eltere len d Kinder nimmi ellei zum Bahnhof oder uf dr Schuelwäg im Dorf. Mir brüche do in dr "Pampa" keini Griminälle, diä ghere ins Gfängnis oder heim uf Syriä, Afghanischtan, in dr Irak un uf Afrika!

Worterklärungen: allewäg - auf jeden Fall; längts nit - reicht es nicht; ass - dass; z Ändinge - in Endingen; z Däninge - in Teningen (bei Emmendingen)

8. November 2018
Migrationspakt: Debatte im Bundestag

    Habe mir heute auf Phönix die Bundestagsdebatte über den Migrationspakt angetan, den die AfD beantragt hatte. Kein grauer, ein grauenhafter Morgen! Die Redner aller Altparteien - wohlbemerkt auch der FDP und der CSU - traten vehement für die Unterzeichnung dieses Pakts ein und leugneten seine negativen Auswirkungen auf Deutschland. Die Festschreibung der Rechte der Migranten weltweit, sagten sie, würde dazu führen, dass diese in allen über 180 Ländern gestärkt würden und es dann gar keine Veranlassung mehr gäbe, nach Deutschland zu kommen.
    Aha. Das ist so zu verstehen (die Demagogen sagten das aber eben NICHT konkret): Der Asylant ist dann in Libyen, Bulgarien, Makedonien usw. gleichberechtigt, hat volle Sozialhilfe, Gesundheitsversorgung und Rente usw. Der Migrant aber wird auf die libysche Rente usw. pfeifen und weiter ins gelobte Land drängen. Erst hier lohnen sich die Versprechungen des Pakts. Er kommt dann auch in eines der wenigen Länder der Welt, die Verträge einhalten. Wir wissen aus dem EU-Recht, dass es in den Südstaaten so oder anders umgangen wird und nur die Deutschen und wenige andere es sklavisch anwenden.
    Merkel ließ diesen Pakt mit aushecken und will ihn unbedingt zeichnen. Damit wird ihre Grenzöffnung 2015 nachträglich legitimiert und ihr Ziel, die Masseneinwanderung weiter zu fördern, gestützt. Zwar ist der Vertrag vorerst nur eine "unverbindliche Verpflichtung" (?!), man wird sich aber auf ihn berufen und ihn über die EU in deutsches Recht einpflanzen wollen.
    Der Gipfel war der Auftritt eines SPD-Mannes, der die ablehnende Haltung der AfD mit dem morgigen Jahrestag der Reichskristallnacht/Reichspogromnacht in Verbindung brachte. Das versuchte eine grüne Türkin noch zu toppen, als sie von Antisemitismus schwafelte - der Hinweis aus der AfD, dass gerade Israel den Pakt vehement ablehnt, schlug dann im grünen Lager und darüberhinaus ein wie eine Bombe.

6. Nobember 2018
UN-Migrationspakt: Noch mehr Einwanderer?

    Am 10./11. Dezember will die Bundesregierung in Marrakesch den Migrationspakt der UNO unterschreiben. Damit soll die Masseneinwanderung, die seit 2015 stattfand und -findet, durch die Hintertür legalisiert werden.
    In dem Vertrag "verpflichten" sich die Unterzeichnerstaaten
* alle künftigen Migranten aufzunehmen und ihnen den "gleichberechtigten" Zugang zum Sozialsystem zu gewähren (in das sie nichts eingezahlt haben)
* auch alle aufzunehmen, die behaupten, "Opfer des Klimawandels" zu sein
* dafür zu sorgen, dass die Medien positiv über die "Bereicherung" durch Einwanderung berichten.
    Verschiedene Staaten werden den Irrsinn nicht unterzeichnen, darunter Australien, Dänemark, Italien, Israel, Kroatien, Österreich, Polen, Ungarn, die USA, Tschechien und die Schweiz. Zahlreiche andere Staaten wie Gambia, der Kongo und Pakistan können den Pakt gefahrlos unterschreiben, denn sie übernehmen dabei keine Verpflichtungen und können ihren Bevölkerungsüberschuss losbekommen.
    In einer Petition gegen diese Zumutung der UNO heißt es:
    "Der Pakt hebelt unsere nationale Souveränität in Migrationsfragen komplett aus, indem er Migration quasi zum 'Menschenrecht' erhebt, das für jedermann gelte, der sich nur irgendwie in einer 'schwierigen Lage' befinde. Er wird somit von hunderten Millionen Auswanderern aus allen möglichen und unmöglichen Ländern der Welt als Einladung verstanden werden, sich auf den Weg nach Europa zu machen. (...) Zudem stellt ein solches 'Menschenrecht auf Migration' einen klaren Verstoß gegen das Völkerrecht dar."
    Nachdem die Bundesregierung den angeblich "unverbindlichen" Vertrag heimlich unterschreiben wollte, wird er auf Antrag der AfD am Donnerstag, den 8. November 2018  im Bundestag diskutiert werden. Schalten Sie ab 10 Uhr Phönix ein oder verfolgen Sie die Debatte auf Facebook oder sonstwo im Internet!

5. November 2018
Maaßen prangert Lügenpresse an

    Der politisch entlassene Verfassungsschutzpräsident Georg Maaßen hat in einer Rede noch einmal die Lügenpresse gerügt - er selbst benutzt dieses Wort aber nicht, sondern spricht von einer "neuen Qualität von Falschberichterstattung in Deutschland".

    Maaßen sagte unter anderem:

    "Am 26. August 2018 war ein Deutscher von Asylbewerbern in Chemnitz getötet worden. Am gleichen Tage gab es Demonstrationen ìn Chemnitz gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung von normalen Bürgern[,] aber auch von Rechtsextremisten. Dabei kam es auch vereinzelt zu Straftaten. Am folgenden Tag und an den darauffolgenden Tagen stand nicht das Tötungsdelikt im politischen und medialen Interesse, sondern rechtsextremistische Hetzjagden gegen Ausländer. Diese "Hetzjagden" hatten nach Erkenntnissen der lokalen Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Lokalpresse, des Ministerpräsidenten des Landes und meiner Mitarbeiter nicht stattgefunden. Sie waren frei erfunden.
    Ich habe bereits viel an deutscher Medienmanipulation und russischer Desinformation erlebt. Dass aber Politiker und Medien[,] "Hetzjagden" frei erfinden oder zumindest ungeprüft diese Falschinformation verbreiten, war für mich eine neue Qualität von Falschberichterstattung in Deutschland. Ich hatte mich in der darauffolgenden Woche gegenüber der "Bild-Zeitung" in nur vier Sätzen dazu geäußert, [I]ndem ich klarstellte, dass es nach Erkenntnissen aller zuständigen Sicherheitsbehörden keine derartigen rechtsextremistischen "Hetzjagden" gab.
    Gegenüber den zuständigen Parlamentsausschüssen stellte ich in der folgenden Woche klar, dass ein Kampf gegen Rechtsextremismus es nicht rechtfertigt, rechtsextremistische Straftaten zu erfinden. Die Medien sowie grüne und linke Politiker, die sich durch mich bei ihrer Falschberichterstattung ertappt fühlten, forderten daraufhin meine Entlassung. Aus meiner Sicht war dies für linksradikale Kräfte in der SPD, die von vorneherein dagegen waren, eine Koalition mit der CDU/CSU einzugehen, der willkommene Anlass, um einen Bruch dieser Regierungskoalition zu provozieren. Da ich in Deutschland als Kritiker einer idealistischen, naiven und linken Ausländer- und Sicherheitspolitik bekannt bin, war dies für meine politischen Gegner und für einige Medien auch ein Anlass, um mich aus meinem Amt zu drängen."

Der ganze Wortlaut der Rede hier.

4. November 2018
Wer boykottiert heute wen?

    In zahlreichen Schulbüchern und anderen Publikationen findet sich ein Bild vom "Judenboykott" am 1. April 1933 - zwei SA-Männer verhindern den Zutritt zu einem jüdischen Geschäft, auf dem Schaufenster klebt die Aufschrift "Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden". Dieses Bild verwendete die Badische Zeitung am 19. Oktober 2018 als Blickfang für Leserbriefe gegen die AfD. Die Bildunterschrift lautete: "Viele Leser fühlen sich nach dem Denunziationsaufruf der AfD gegen Lehrer an die Zeit des Nationalsozialismus erinnert: Menschen sollten gemeldet werden, die in von Juden betriebenen Geschäften einkauften."
    Das Blatt schiebt hier zwar die Leser vor, es ist aber unübersehbar, dass die Redakteure hinter der abwegigen Meinung dieser Leser stehen und sie mit diesem Bild unterstreichen. Es folgen tatsächlich zwei längere Leserbriefe, die in diese Kerbe hauen, in anderen Ausgaben weitere. Was ist geschehen?
    Nicht nur Medien, Politiker, Parteien, Scharfmacher aus Gewerkschaften und Kirchen stellen die AfD als rechtsextrem, rassistisch, als Nazis dar, sondern auch Lehrer an den Schulen. Dabei ist dem Lehrer gesetzlich aufgetragen, sich politisch neutral zu verhalten. Doch etwa aus Hamburg wird berichtet, die Neutralitätsverstöße "reichen von plumpem AfD-Bashing über fehlerhaftes und unsachliches Unterrichtsmaterial bis hin zu Pädagogen, die mit 'FCK-AfD-T-Shirts' vor die Schüler treten oder Aushänge in den Schulen, in denen zu Demonstrationen gegen die AfD aufgerufen wird."
    Manche Lehrer und Lehrergewerkschaften geben die Verstöße auch offen zu und reden sie schön: sie müssten zur Demokratie erziehen. Was für eine Demokratie? "Volksdemokratie" à la DDR? Um sich gegen diese Hetze und die linke Indoktrinierung der Schüler zu wehren, hat die AfD Hamburg eine Plattform ins Netz gestellt, auf der Schüler Hilfe erhalten können, die sich nicht selbst beim Fachlehrer oder der Schulleitung zu beschweren trauen. Der Schüler kann sich bei der AfD melden und erhält Hilfestellung. Andere Landesverbände planen Ähnliches.
    Eine entsprechende Plattform wurde auch von Stefan Räpple, einem AfD-Landtagsabgeordneten in Baden-Württemberg, ins Netz gestellt, aber gleich gehackt und lahmgelegt. Ich kenne sie nicht. Hier sollte nach einem Bericht der Badischen Zeitung auch Namen von "vermeintlich die AfD herabsetzenden" Lehrern veröffentlicht werden. Man kann darüber streiten, ob diese Einzelinitiative klug war. Die Stuttgarter Landtagsfraktion der AfD will nun ein Portal „Neutrale Schule“ nach Hamburger Vorbild einführen.
    Leserbriefschreiber, Medien, Politiker sehen in diesen AfD-Aktionen nun "ein Zurück zu den Methoden der Gestapo" (Georg Weiser, Breisach). Dieser Leser meint auch gleich: "Die Methode passt zur Strategie der AfD, die herkömmliche Presse der Lüge zu bezichtigen, den Holocaust zu leugnen, für Rassismus einzutreten und die Freiheit der Kunst einzutreten." Nicht auszumalen, was der Polemiker Weiser, selbst ehemaliger Lehrer, seinen Schülern eingetrichtert haben mag. Der Vorwurf der Holocaust-Leugnung ist das härteste Geschütz aus dem Arsenal der Nazi-Keulen. Der Gegner soll damit tödlich getroffen und zum Schweigen gebracht werden.
    Was hat die AfD-Aktion mit dem 1. April 1933 zu tun, dem Aktionstag "Kauft nicht bei Juden", den die Badische Zeitung im Bild zeigt? Nichts. Es handelt sich hier um eine Verharmlosung des Nationalsozialismus.
    Schon die Bildunterschrift zeigt von willkürlichem Umgang mit der historischen Realität: Am 1. April 1933 verhinderten SA-Leute usw., dass Bürger jüdische Geschäfte betreten. Sie hineinzulassen und zu denunzieren war nicht geplant.
    Der nationalsozialistische Staat war damals die Katz, die Juden, die Kommunisten und andere Gegner die Maus, die vernichtet werden sollte. Heute ist nicht etwa die AfD die Katz, sondern die freiwillig gleichgeschalteten Parteien und Medien, die unisono - zusammen mit den tonangebenden Kräften in Gewerkschaften, Kirchen, Universitäten und Schulen - auf die AfD einschlagen. Die AfD ist die Maus, die boykottiert wird - staatlich geduldete und geförderte, SA-ähnliche Horden verhindern AfD-Wahlkampf, Demonstrationen, Versammlungen wie zuletzt am 29. Oktober in Freiburg. Der Arbeiter-Samariter-Bund weigert sich, AfD-Abgeordnete in Lebensrettung auszubilden. Saaleigentümer und Wirte verweigern der AfD freiwillig, meist aber unter Drohungen, Versammlungsraüme. Interessenten an AfD-Veranstaltungen werden durch rabiate linke Gegendemonstranten eingeschüchtert und abgehalten. So sieht Blockade und Boykott heute aus.
    Die politische Unterdrückung hat heute noch lange nicht das Maß und die Schärfe erreicht, die im Dritten Reich und in der DDR gegeben war, zumindest sind heute die Methoden raffinierter. Das Ziel von Unterdrückung und Denunziation ist heute die AfD, die Pegida, die Idenditäre Bewegung usw. Wer die AfD mit den Nazis vergleicht verharmlost diese in lächerlichem Maß.

30. Oktober 2018
Freiburger und Badener gegen Gruppenvergewaltigung
 
    Gestern Abend demonstrierten gut 400 Menschen in Freiburg gegen die Gruppenvergewaltigung, bei der eine 18-Jährige Opfer von acht bis 15 überwiegend syrischen "Schutzsuchenden" wurde. Das bestialische Verbrechen trieb die Leute auf die Straße, trotz strömendem Regen und trotz zweier Gegendemonstrationen, die Angst einflößen wollten und die schließlich, teils mit Erfolg, versuchten zu blockieren. Die Polizei hat der Demonstration der Vergewaltigungsgegner aber immer wieder gegen die aggressiven Störer freien Weg verschafft, sodass dieser aus den Reihen der AfD, der Jungen Alternativen und KANDEL-IST-ÜBERALL organisierte Marsch auf dem Rathausplatz erfolgreich zu Ende geführt werden konnte.
    Warum die jungen, oft frisch im Gymnasium oder in den Erstsemestern gehirngewaschenen Antifanten brüllten und zu blockieren versuchten, erschloss sich mir nicht. Finden sie eine Demonstration gegen Ausländerkriminalität wirklich schlimmer als diese und andere bestialischen Vergewaltigungen durch "Schutzsuchende"? Oder ist das nur der erste Schritt und folgt die eigentliche linksgrüne Großdemonstration vor den Asylantenheimen gegen die Vergewaltiger noch?

27. Oktober 2018
Syrische "Schutzsuchende" vergewaltigen in Freiburg

    Gestern hat die Polizei Freiburg Details zu der Gruppenvergewaltigung in Freiburg bekannt gegeben: Die Täter sind mindestens sieben syrische und ein deutscher Staatsangehöriger. Sie haben eine 18-Jährige im Gebüsch bei einer Disko vergewaltigt - laut BILD könnten sogar bis zu 15 Täter beteiligt gewesen sein, die Vergewaltigung habe vier Stunden gedauert. Es ist schlimm, dass man das Drecksblatt BILD als Quelle heranziehen muss, aber die Qualitätspresse beschwichtigt und verschweigt bei Migrantenkriminalität, wo sie nur kann. Das Mädchen ist für sein Leben gezeichnet; unmöglich, sich den Schrecken vorzustellen.
    Die Wahrheitspresse macht aus dem "25jährigen Mann deutscher Staatsangehörigkeit" in der Pressemitteilung der Polizei einen "Deutschen", so auch die heutige Badische Zeitung. Wer das Neusprech der Polizei und der Wahrheitspresse richtig zu lesen vermag, weiß, dass sich hinter "deutscher Staatsangehöriger" wahrscheinlich ein Migrant verbirgt, dem der deutsche Pass nachgeworfen wurde. Laut Polizei wurden "sämtliche Tatverdächtige ... im Stadtkreis Freiburg sowie im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald festgenommen, die syrischen Staatsangehörigen überwiegend in Asylunterkünften." Der Freiburger Oberbürgermeister Horn ist laut heutiger Badischer Zeitung, "bestürzt" darüber, "dass unter den Tätern Flüchtlinge seien." Meint er wirklich, einige unter den sieben Syrern seien keine "Flüchtlinge"? Und meint er wirklich, der "Deutsche" sei ein Deutscher?
    Im linksgrünen Freiburg schreit erneut (siehe auch Eintrag vom 4. 10.) die Realität zum Himmel, die von den drei Affen verdrängt wird und die durch die von Merkel eröffnete und von CDU, SPD, Grünen, Linken, Medien, Kirchen usw. beklatschte Masseneinwanderung geschaffen wurde. Wann endlich wacht auch das Freiburger Bobbele auf und geht gegen diese Zustände auf die Straße? Kaiserstühler, Breisgauer Wyhlkämpfer, ist dir das alles egal? Wo ist dein alter Kampfgeist?

Am Montagabend gibt es in Freiburg jedenfalls einen

DEMONSTRATIONSZUG, BEGINN 18:30 MARTINSTOR

Der Zug geht zum Siegesdenkmal, Kundgebung ist auf dem Rathausplatz
Dazu ruft Stefan Räpple, Landtagsabgeordneter der AfD, auf.

    Werdet ihr von der Antifa und ihr Bündnispartner aus allen Altparteien, Gewerkschaften und Kirchen wieder antreten, um die Demonstration zu blockieren und niederzubrüllen? Wie tief wollt ihr noch sinken?

26. Oktober 2018
E Schwarzili, wu gnappt

    99,...9 % vu dr Alemanne wisse nit, was e Schwarzili isch. Dr einzigscht, wus weißt, bi ich. Ich han des Wort nämlig grad ebe miäße erfinde, ass i des ka verzelle, was jetzt kunnt:
    Mir Kinder hän is in dr 50er Johr an Winächte bal am ärgschte ufs Schwarzili gfreit. Was isch dänn des, wirsch jetzt froge. Eh, des isch e Kindli gsi, üs Gips oder Bakelit oder ebis, ufgestellt in dr Kirch an dr Grippe, wu uf eme Kässli drohnt het, un wänn dr 10 Pfännig in dr Schlitz gworfe hesch, het des Schwarzili mit em Kopf gwacklet. Wahrschiints isch des Gäld uf Afrika gschickt wore, wus richtigi, großi Schwarzi gha het (hit kummi si do här un hole s Gäld esälber ab), un unseri Eltere hätte do villicht gar nit viil niigworfe, aber mir hän blogt un blogt un sin nit miäd wore, des Wunder nomol un nomol z erläbe: ass des Neg ... (äh, jetz hätt i scho fascht Negerli gsait, aber des wiäscht Wort iberloss i in dr Rassischte) ... nai, ass des Schwarzili mit em Kopf gnappt, wämmer Gäld ins Kässli wirft. Was in dr große Bolitik e Sälbschtverständligkeit isch, het uns Kinder ächt wiän e Wunder dunkt.

Worterklärungen: gnappt - mit dem Kopf nickt; bal am ärgschte - fast am meisten; wirsch - wirst du; ebis - etwas; wahrschiints - wahrscheinlich; gha het - gehabt hat (gegeben hat); blogt - geplagt (gebettelt); het ... dunkt - ist uns vorgekommen

23. Oktober 2018
Die Syrer können wieder heim

    Der Krieg in Syrien ist hoffentlich bald vorbei. Dem Deutschen Michel wurde eingehämmert, dieser Krieg bestünde darin, dass der böse Assad seine Bevölkerung foltert, mit Giftgas traktiert und die Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten bombardiert, während die Edlen des syrischen Volkes (die mit den schwarzen Bärten und Kalaschnikows) die Bauern, Händler und Arbeiter in den Dörfern und Städten gegen Assad schützen. Das hämmerte und hämmert ihm die Bild-Zeitung ein; die anderen Medien bringen das weniger plump, aber mit gleicher Stoßrichtung. Und der Kreis um Merkel natürlich sowieso. Da sei es ein Gebot der Menschlichkeit und des Christentums, die (muslimischen) Syrer im (über 3000 km entfernten) Deutschland aufzunehmen.
    Doch um was ging und geht es da wirklich? Thomas Borgatzky erklärt es in einem aufschlussreichen Artikel: Syrien ist quasi die Relaisstation, wenn man das Erdgas aus dem Nahen Osten nach Europa transportieren will. Da gibt es zwei mögliche große Varianten: 1. aus dem persischen Golf, dem schiitischen Iran, gelangt der gasförmige Energieträger nach Irak und Syrien und von da in den schiitisch beeinflussten Libanon und ans Mittelmeer und nach Europa. 2. Die andere Variante würde aus der (sunnitischen) arabischen Halbinsel (Katar und Saudi-Arabien) über Irak nach Syrien und von da in die Türkei und nach Europa führen. (Siehe dazu auch die Karte bei Helmut Scheben.)
    Im Juli 2011 wurde planerisch der Grundstein zur "schiitischen Pipeline" gelegt, als der Iran, der Irak und Syrien ein gigantisches Investitionsprogramm beschlossen. Das passte aber nicht in die Hoffnungen Saudi Arabiens, Katars und der Türkei und auch nicht in die geo- und energiepolitischen Pläne Washingtons. Den USA sind Syrien und der Iran für eine Kontrolle des zentralasiatischen Raums mit seinen fossilen Energieträgern und Seltenen Erden im Weg - den Irak haben sie bereits zerstört und wehrlos gemacht.
    Die USA, Saudi Arabien und Katar seien daher zur Auffassung gekommen, dass das Regime von Bashar al-Assad zu beseitigen sei, schreibt Thomas Borgatzky. Sie benutzten dazu lokale Unruhen, die seit ein paar Wochen in der syrischen Stadt Deraa schwelten, riefen einen "Kreuzzug gegen die säkulare Assad-Regierung" aus, und begannen, "Waffen zu liefern, ausländische Terroristen einzuschleusen und auf einen Sturz der Regierung hinzuarbeiten". Helmut Scheben weist aber darauf hin, dass "die militärische Destabilisierung Syriens bereits 2011 in vollem Gange war", u.a. mit Milliardenspritzen Katars an aufständische Milizen. Zu den Kriegsschürern gesellten sich auch Israel und die Türkei; europäische und deutsche Medien unterstützten die sogenannte "syrische Opposition" propagandistisch. Eine Vielzahl von islamistischen Gruppen wurde hochgepäppelt, am weitesten kam dabei der "Islamische Staat" - er durfte die Türkei als Rückzugs- und Nachschubfeld nutzen und war den USA lange als sunnitischer Sperrriegel gegen den schiitischen Iran genehm. Auch Israel zieht ein sunnitisches Kalifat dem Einfluss des schiitischen Iran vor. Israel bombardierte syrische und iranische Ziele in Syrien und behandelte verletzte Dschihadisten. Erst als der IS sich verselbständigte und nach den irakischen Ölfeldern von Mosul und Kirkuk griff, "erkannten" die USA, dass es sich um Terroristen handelt.
    Der amerikanische Plan, Syrien genauso abzuwickeln wie den Irak und Libyen, ist wegen der Unterstützung Syriens durch Russland und Iran gescheitert. Sieht man von wenigen Randgebieten wie das türkisch kontrollierte Idlib ab, ist das Land inzwischen nach furchtbaren Zerstörungen von den islamistischen Terrorgruppen befreit und befriedet, der Wiederaufbau schon länger im Gang. Syrien braucht dazu auch seine Bürger, die ins Ausland, bis nach Deutschland, abgewandert sind. Eine Rückführung der Syrer ist für diese gewiss schmerzhaft, wenn sie sich an die deutschen Sozialleistungen gewöhnt haben. Aber das geschundene Land braucht jede Hand, wie es auch in Deutschland gewesen war, als es von den Trümmerfrauen- und Männern wiederaufgebaut worden war.
Helmut Scheben: Syrien - ein Krieg um Gas und Öl

10. Oktober 2018
Im liäbe Gott sini Nusse

    Vor Kurzem simmer mit em Fahrrad unterwägs gsii. Hinter Bischeffinge sihni s Ding un noch e anderi Büürsfraü am Stroßebord parke un an dr Stroß entlang goh. Was mache dänn diä do? Bal druf e Nussbaüm mit eme Aüto drunter, e ditschs Nummereschild (nit grad üs em Badische), zwei Lit mit Blaschtig-Guckele. Eweng speter zindets biimer: Diä zwoo Fraüe wänn däne Nussdiäb e Hiähnli rupfe. Intressant, hani dänkt, jetz kimmere sich doch zwoo um ihre Sach. Gar nimmi sälbverständlig, hit, wu mer eso tolerant isch, ass mer sich d Wurscht vum Brot ässe losst. Und wär sich nit dr Butter ab em Brot ässe losst, wird as härzlos, spiißig, Rassischt gschumpfe.
    Zwee Dag speter uf em Hohstade: Zwee Radfahrer unter eme Nussbaüm, d Guckele halber voll. Ich frog, eb dä Baüm ihne ghert. Non, gänn diä uf franzesisch Antwort un ich sag, c'est du vol, des isch gstohle, leen diä Nusse in Ruehj. No stellt sich dä Kärli doch un sait, diä will doch niäme, à Irinken, z Ihringe, hebe diä Büüre Schilder am Baüm, diä wu d Nusse hole wänn. Ich sag: Hesch dü aü Schilder im Garte, wänn dr nit witt, as eber esach abrisst? Des het er drno kapiärt. Küüm simmer unte an dr Briisacher Landstroß, isch do scho wider eber mit em Rad un ere halbe Guckele voll Nusse am Ufhebe - im Üssähne noch e Südländer. Ich fang wider a händle un dr sait: Ich han doch nur vum Bode ufgebt! Ich sag: Ja meinsch dr Büür hebt nit vum Bode uf? Meinsch dr holt d Nusse mit ere Leitere? Des isch e Diäbstahl vu 7 bis 10 Euro [2 Kilo], was dr do in dr Guckele hesch!
    Mi Fraü sait scho, jetzt däts emol länge, widd dr ganz Dag eso furtmache? Ich han dänkt: Wiäviil Millione ärnte z Ditschland, was si nit gsäjt und nit gschafft hän? Alli meine, dr liäb Gott het d Nussbaim oder was es sunscht isch, do ani gstellt und Nusse oder ebis dra wagse lo, dass es alli, wu grad drzue dappe, kenne hole!

Worterklärungen: s Ding - die Frau/das Mädchen soundso; Stroßebord - Straßenrand; Guckele - Tüte; Hohstade - Hochufer (ein Gewann); niäme - niemand; esach - die Dinge; händle - streiten; länge - reichen; widd - willst du; nit gsäjt un nit gschafft - nicht gesät und nicht bearbeitet; do ani - da hin; ebis - etwas

Alternativen zur "Wahrheitspresse"

Sie sind die Lügen und Halbwahrheiten der "Wahrheitspresse" satt und haben zu "Lueg-ins-Land " gefunden. Dieser "Blog ohne Scheuklappen" kommt aus der Alemannia, aus dem Südwesten des deutschen Sprachgebiets und kommentiert Ereignisse von hier, aus Mitteleuropa und aus der Welt. Wenn einmal kein neuer Beitrag kommt, brauchen Sie nicht zu darben: Das Internet weist etliche Blogs und Seiten auf, in denen die politische Korrektheit beiseite gelassen wird und die normalerweise versteckte oder verschwiegene Seite der Medaille gezeigt wird. Ich zähle eine kleine Auswahl auf:

www.compact-online.de
Eine patriotische, kapitalismus - und USA-kritische Seite der Monatszeitschrift COMPACT, die auch abonniert werden kann.

www.deutschland-kurier.org
Die Webseite des Deutschland-Kuriers - eine alternative, wöchentlich erscheinende Bild-Zeitung; kann abonniert werden.
www.epochtimes.de
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare.

www.journalistenwatch.com
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare.
www.jungefreiheit.de
Webseite der bedeutenden Wochenzeitung, die berichtet, kommentiert und auf akademischem Niveau Hintergrundberichte zur Geschichte und Gegenwart bringt. Eine wertvolle Zeitung, obwohl sie einseitig und peinlich-penetrant Partei für Bernd Lucke und seine Nachfolger in der AfD ergreift. (Kann abonniert werden.)
www.pi-news.net
PI ("politically incorrect") ist auf dem Israel-Auge völlig blind, hat aber Adleraugen, wenn es um den Islam, die Moslems, die Araber usw. und die neue illegale Masseneinwanderung geht. Daher findet man dort wertvolle Beiträge zu Multikulti und der deutschen Multikulti-Politik.
www.politikversagen.net
Eine "systemkritische Presseschau". Die "Wahrheitspresse" kann nicht alles verschweigen; oft dringen in lokalen Medien Nachrichten durch, die die überregionale Presse verschweigt. Diese Seite bringt Links zu lokalen Medien und verschafft so Zugang zu vielen der unzähligen "Einzelfälle".
www.preussische-allgemeine.de
Eine Wochenzeitung (kann abonniert werden), die bei weitem nicht nur für Heimatvertriebene interessant ist. Auf ihrer Webseite finden sich kritische Nachrichten und Kommentare zum Zeitgeschehen, die auch für Nichtakademiker lesbar sind.
www.zuerst.de
Die Webseite der Monatszeitschrift ZUERST! Das Zeigeschehen aus der Perspektive der demokratischen Rechten. Die Zeitschrift kann abonniert werden.

Es fehlt nicht an alternativer Presse und schon gar nicht an Webseiten, aber die Zeitungskioske halten sie draußen oder unter dem Ladentisch. In ihren Hochburgen bedroht die Antifa Kioske und Zeitungsläden, die alternative Presse führen. Viele Leser suchen sie auch nicht, manch einer hält es mit den drei Affen, die nicht hören, sehen und sprechen wollen. Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Viele informative Seiten bietet auch facebook – man kann dort viel Zeit mit Schmoren im eigenen Saft und ziellosen Diskussionen verbringen, Sie können aber auch Zugang zu den Seiten der Politiker, Parteien und Gruppen finden, die Ihnen wichtig sind. Und zur Seite meiner Wenigkeit, die ähnliche Beiträge bietet wie dieser Blog, aber oft bebildert. Und Sie können dort direkt antworten/kommentieren. Dazu ist es nötig, sich anzumelden. Sie brauchen keine Nabelschau treiben, kein Bild einstellen, nur minimalste Angaben machen. Der Große Bruder weiß dann aber trotzdem, was sie interessiert. Aber das ist überall im Internet so.

Beachten Sie auch die Angebote auf Youtube, etwa die Videos der Reden der AfD-Fraktion im Bundestag. Über Google finden Sie auch zahlreiche andere Angebote der AfD, so etwa die Seite der AfD-Fraktion im Baden-Württemberger Landtag.

5. Oktober 2018
Moderne Volksfront-Bündnisse gegen die AfD

    Kürzlich stellte sich in der Reithalle in Offenburg der Kandidat der AfD zur Oberbürgermeisterwahl, Ralf Özkara, vor. Sein Slogan in der Stadt, die derzeit die höchste Kriminalitätsrate in Baden-Württemberg hat, in der erst vor Wochen ein Arzt in seiner Praxis von einem "schutzsuchenden" Somalier erstochen wurde: "Mit Sicherheit für Offenburg". Im Saal sollen nach der Zählung der Badischen Zeitung 120 Zuhörer gewesen sein (mir schienen es mehr), vor der Halle sollen sich 250 bis 300 Teilnehmer des "Bündnis gegen Rassismus" postiert haben. Sicher ist nur: Sie haben den Zulauf der Bevölkerung zu der Wahlveranstaltung behindert - dem interessierten Bürger bot sich das Bild eines Polizeiaufgebots und einer grölenden Menge. Auch der Wahlkampf in Bayern und Hessen ist zur Zeit dadurch gekennzeichnet, dass egal wo die AfD versucht, sich dem Wähler zu präsentieren, ein Bündnis von Organisationen und Altparteien dagegen mobil macht und vor dem Veranstaltungsort brüllt.
    Ältere Leute haben mir gesagt, sie würden sich die AfD gerne einmal anschauen, aber sie trauen sich nicht. Nicht jeder, der Brille, Hörgerät und Herzschrittmacher trägt, will nahe an aggressiven Ansammlungen durchgehen und auch jüngere haben Gründe, sie zu meiden. Die Antifa-Fotografen pflegen jeden Besucher abzulichten. Und genau diese Angst wollen die Behinderer und Störer, unter denen in Offenburg auch Gemeinderatsmitglieder anderer Parteien waren, nutzen und die AfD isolieren. Andererseits: Das erste Mal tut vielleicht weh, das zweite Mal weiß man dann, dass die Polizei schon Schlimmes verhindert und so ist es halt, wenn man die Demokratie verteidigen will: Man muss sich bekennen und ein Bisschen Zivilcourage aufbringen.
    Ein solches Ritual des Behinderns gab es auch Ende der Zwanziger, Anfang der Dreißiger Jahre. Aber mit beträchtlichen Unterschieden. Damals hatte jede Partei einen paramilitärischen Kampfbund, mit der sie ihre Veranstaltungen schützte und eventuell andere störte, terrorisierte - die Sturmabteilung (SA) und die SS (Saalschutz) der Nationalsozialisten sind diejenigen, die heute fast ausschließlich erwähnt werden. Doch auch die KPD hatte ihren ebenso aggressiven Rotfrontkämpferbund, die SPD hatte zusammen mit dem katholischen Zentrum und der liberalen DDP das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold mit drei Millionen Mitgliedern (1932), der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) stand der Stahlhelm nahe. Daneben gab es viele weitere Kampfbünde. Jede Partei konnte ihren Wahlkampf schützen.
    Nach dem Versammlungsgesetz §21 ist es zu Recht verboten, Versammlungen zu stören. Anders als die Parteien der Weimarer Republik kann die AfD sich nicht selber schützen und ist auf die Polizei angewiesen, die zwar Personenschaden verhindert, sonst aber die selbsternannten "Demokratieschützer", "Antirassisten", "Antifaschisten" gewähren lässt. Es handelt sich meist um Volksfront-Bündnisse, in denen von der Antifa über Gewerkschaften, Kirchengemeinden, vielen anderen, bis hin zu den demokratischen (?!) Parteien alles vertreten ist. Die in vielen Fragen gleichgeschaltete Politik fürchtet um ihre Pfründe, lässt sich von diesem Mob die Drecksarbeit machen und versucht, die unliebsame Konkurrenz klein zu halten - eine Zielsetzung, die vor Zeiten auch die SA und der Rotfrontkämpferbund hatten. Die Medien erscheinen in dieser Frage gleichgeschaltet: Sie bewerben regelmäßig solche Störer-Bündnisse schon im Voraus, stellen sie als edel und mutig dar, beschreiben das Anliegen der AfD stiefmütterlich und verdreht bis gar nicht und überschütten die unterdrückte Partei mit Häme (Ausnahmen bestätigen die Regel). Aber trotz des massiven Nazi-Geschreis von Politik und Medien gegen die AfD haben immer mehr Deutsche (auch welche mit Migrationshintergrund) genug Charakter, um sich den Meinungsforschern als AfD-Wähler zu offenbaren - derzeit bundesweit bis zu 18,5%.

4. Oktober 2018
Gambier belästigen Freiburger Kirche

Liebe Gutmenschen,

    Euer Barde Franz-Josef Degenhardt sang 1967 nach dem Mord an Benno Ohnesorg an die angeblichen Spießbürger gerichtet: "Sagt bloß jetzt nicht, ihr habt's nicht so gewollt!"
    Sagt bloß jetzt nicht, Ihr habt's nicht so gewollt, wenn nun in Freiburg auf dem Stühlinger Kirchplatz Müll und Scherben liegen, der Pfarrer mehrfach beleidigt und angespuckt wurde, wenn Beleidigungen und Ruhestörungen von laufenden Gottesdiensten stattfinden. Wenn Veranstaltungen in der Herz-Jesu-Kirche nach Einbruch der Dunkelheit problematisch sind.

    Eure Badische Zeitung versucht das zwar wegzuschreiben, zu relativieren, wenn sie eine querulante Frau aus Osteuropa hervorhebt, die inzwischen in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Und einen Gambier, der einmal nach einem Müllsack fragte. Aber irgendwann muss das Blatt dann doch zugeben, es gehe "zwar nicht ausschließlich, aber auch um die auf dem Platz sehr stark präsente Gruppe von gambischen Staatsangehörigen. Laut Polizei bilden diese den Großteil der derzeit 40 bis 50 regelmäßig auf dem Platz anwesenden Personen. Häufig gehe mit der Anwesenheit auch Drogendelikte und Gewalt einher."
    Das ist bei weiten nicht die erste derartige Hiobsbotschaft seit 2015. Die Freiburger Leserschaft scheint es nicht zu interessieren, sie scheint weiterhin mehrheitlich hinter den Einwanderungsparteien zu stehen. Im Umland kriegen die Leser die Freiburger Seite meist nicht mitgeliefert und der online-Artikel ist hinter der Bezahlschranke.
    Das Blatt vergisst auch zu erwähnen, dass diese Gambier Muslime sind und keinerlei Chance auf Asyl haben. Warum die trotzdem hier sind, wissen nur die Politiker, die Asylanwälte und die gutmenschliche Unterstützerszene. Irregeführte Christen meinen auch ganz naiv, hier mitzuspielen sei ein Gebot der Nächstenliebe.
    Natürlich wird auch von der allgemeinen Lage abstrahiert: Priester wurden in der Türkei geschächtet; auch der Priester Jacques Hamel wurde 2016 in der Kirche in Saint-Étienne-du-Rouvray in Frankreich auf diese Weise von Islamisten ermordet, unzählige andere Verbrechen von Neueinwanderern wurden bekannt - kirchliche Kreise setzen sich aber nach wie vor unbeirrt für die (de facto ganz überwiegend muslimische) Masseneinwanderung ein, gewähren illegal Kirchenasyl, beteiligen sich an sogenannten "antirassistischen Kundgebungen" und bekämpfen AfD, Pegida usw. Und auch die Lage in Freiburg wird vielleicht nicht zu mehr führen, als dass die Betroffenen enttäuscht und beleidigt darüber sind, dass man auf ihre helfende Hand spuckt. Sie werden dennoch weiter das Hamsterrad drehen, in dem sie geistig gefangen sind. So ist es, wenn die Kirchenführung von Linken gekapert ist.

2. September 2018
Luftgewehr-Terror

    Heute titelte die Badische Zeitung: "VERDACHT AUF RECHTEN TERROR - Gruppe mutmaßlicher Rechtsterroristen aus Chemnitz wollte offenbar am 3. Oktober zuschlagen". Der dpa-Bericht vermeldet:
1. Die Gruppe "Revolution Chemnitz" soll sich "spätestens am 11. September 2018" formiert haben, also vor mindestens drei Wochen.
2. Als Beweismittel wurde bei Hausdurchsuchungen in Sachsen und Bayern (wo in knapp zwei Wochen Landtagswahl ist) "unter anderem Schlagstöcke, ein Luftdruckgewehr und Speichermedien" (USB-Sticks?) gefunden.
3. Immer noch dpa: "Die Gruppe wollte laut Süddeutscher Zeitung (SZ) mehr Terror verbreiten als der Nationalsozialistische Untergrund (NSU). Der NSU aus Thüringen und Sachsen hatte neun Gewerbetreibende türkischer und griechischer Herkunft sowie eine Polizistin ermordet."
4. Morgen, am Tag der deutschen Einheit, soll ein Anschlag geplant gewesen sein und Thomas Steiner schreibt im Tagesspiegel der BZ: "Man mag sich nicht ausmalen, was hätte passieren können."
    Von Luftgewehren kann ich ein Lied singen und warne ebenfalls dringend davor: In den 60er Jahren hat mein Klassenkamerad Fred the Frog, das Schwein, mir einmal damit auf den Schenkel geschossen; das tat weh, obwohl das Gewehr nur mit Weizenkörnern geladen war. Die ruchlose Tat erfolgte, obwohl damals kein bayrischer Wahlkampf war und es keine AfD zu verhindern galt. CDU und CSU hatten damals noch Werte weit über 50% und Programme, die im Grundsatz nur schwer von dem der AfD zu unterscheiden waren. Terror-Fred sitzt heute noch im Gefängnis, äh, im Büro.

30. Septämber 2018
Roger Köppel (Schwiz): In dr Merkel ihre Driibjagd

S isch scho im Dritte Rich eso gsii un jetz hämmers wider: D Wohret iber Ditschland findsch nit in dr Tagesschau (dertemol het si Wochenschau gheiße) un nit in dr große Zittige, nai, do hesch miäße d Schwizer Zittige läse. Des isch nit so eifach gsii wiä hit, hit kasch iber s Internet viil Information erreiche. Viil Schwizer Zittige bringe Gritischs iber Ditschland, mit am meischte d WELTWOCHE mit ihrem Chefredakteur Roger Köppel. In däm Artikel luegt er nommol uf d Ereignis z Chemnitz un uf d Reaktione vu dr Mediä un vu dr Bolitik zruck. Dr schribt: "Mit Chemnitz ist etwas ins Rutschen geraten. Man köpft jetzt schon Geheimdienstchefs, wenn sie nicht sagen, was die Regierung hören will. Ist das noch eine Demokratie?"

29. September 2018
Antifa-Kosten in Freiburg  ...
 
    Nach §21 Versammlungsgesetz ist mit Geldstrafe oder bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe beroht, wer "in der Absicht, nichtverbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht". Dieser Paragraph wird vom Anti-Rechts-Staat kaum mehr gegen Linke angewendet - sie dürfen oft straffrei "rechte" Demonstrationen, Kundgebungen, Versammlungen behindern, blockieren, stören, niederbrüllen und somit auch Interessenten, die da hingehen und sich informieren wollen, abschrecken, einschüchtern.
    Die Blockaden und Störungen der Antifa richten sich sogar gegen religiöse Vereinigungen wie die Piusbruderschaft in Freiburg, die hier jährlich einen "Marsch gegen das Leben" abhält. Dieser wird regelmäßig von der Antifa umzingelt, niedergebrüllt, auf schlimmste Art beleidigt. Die Polizei bildet dann zwischen Antifa und Betenden, friedlich Demonstrierenden einen Schutzring. Das bedeutet: Die Polizei gewährleistet lediglich die körperliche Unversehrtheit der Interessenten, die den Mut habe und es schaffen, zum Kernvorzustoßen. Die Störung als solche, das Umzingeln, Brüllen, Beleidigen lässt die Staatsmacht zu. Und der Steuerzahler muss für diesen Rechtsbruch ca. 50.000 Euro pro Jahr berappen. Das hat eine Anfrage der AfD im Landtag ans Tageslicht gebracht.
    Es ist kaum vorzustellen, wieviel das Treiben der Antifa und ihrer Bündnisse insgesamt kostet - oft beteiligen sich an Blockaden und anderen Störungen Bündnisse aus Altparteien, Gewerkschaften, Kichengliederungen usw. Um eine Demonstration wie in Freiburg von 100 Piusbrüdern zu begleiten, würden ohne Antifa zwei Verkehrspolizisten reichen. Ein Parteitag der AfD oder eine Demonstration der Pegida könnte mit 10 Verkehrspolizisten ohne Helm und Knüppel geregelt werden. Durch die aggressiven Gegner wird der Aufwand verzehn-, wenn nicht verhundertfacht, es müssen manchmal tausende Spezialkäfte aus verschiedenen Bundesländern zusammengezogen werden - und trotzdem kommt es zu linksextremen Gewaltorgien wie die Branschatzung Hamburgs beim G20-Gipfel. Zu den Kosten, die der Steuerzahler aufbringt, kommt auch noch die indirekte Förderung von Linksextremen durch das Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit", für die das Familienministerium über 100 Millionen Euro hinauswirft.

24. September 2018
BILD: Maaßen "verunglimpft und bepöbelt"

    Die BILD-Zeitung kann sehr übel sein, etwa wenn sie Lügen über die AfD, andere Oppositionelle oder Syrien (Assad) verbreitet. Oft lässt sei einen heute zu Wort kommen, um ihn am anderen Tag um so mehr in die Pfanne zu hauen oder umgekehrt. Sie bedient, um Quote zu machen, alle Gefühle. Freilich kann man ihr auch Verdienste nicht absprechen: Sie schert hin und wieder aus der Phalanx der Wahrheitspresse aus und bringt Dinge, die die Qualitätspresse verschweigt oder nur auf den hinteren Seiten als Kleinstnotiz bringt. So bildete das Blatt linke Steine- und Molotov-Cocktail-Werfer bei der Brandschatzung Hamburgs beim G20-Gipfel auf der Titelseite ab; von manch einem deutschen Opfer asylsuchender Messerstecher oder Terroristen hat das Blatt schon das Gesicht gezeigt, während die anderen Gazetten immer nur die Gesichter ausländischer Opfer zeigen. Heute hat BILD-Chefredakteur Julian Reichelt in einem Kommentar den Umgang mit dem abgesetzten VS-Präsidenten Hans-Georg Maaßen als das bezeichnet, was er ist: "auf geradezu abstoßende Weise unanständig". Die SPD habe ihn in ihrem verzweifelten Überlebenskampf "zu einem Sympathisanten von Rechtsradikalen" gemacht, in Zeitungsartikeln sei er "mit Angehörigen des NS-Regimes verglichen" worden. Er sei auch von Mitgliedern der Bundesregierung "verunglimpft und bepöbelt" worden. Man habe ihn "vernichtet, ohne ein Wort über seine Leistungen zu verlieren".
    Reichelt erwähnte es nicht, ich füge es aber hinzu, was ich am Abstoßendsten finde: dass SPD-Chefin Nahles die Neuverhandlung der Umsetzung Maaßens mit den "durchweg negativen Reaktionen aus der Bevölkerung" begründet. Sie schiebt damit der Bevölkerung unter, erstens mit der Absetzung Maaßens als VS-Präsident einverstanden zu sein und zweitens auch seine finanzielle Beförderung abzulehnen. Die eigenen Schweinereien als Wille des Volkes hinzustellen ist das Letzte.

19. September 2018
Merkel und SPD im Endkampf

    Der geschasste VS-Präsident Hans-Georg Maaßen hat Ungeheures geleistet: Er hat die übermächtigen Medien des falschen Spiels bezichtigt. Das Video mit der angeblichen Hetzjagd Rechtsextremer auf Ausländer erklärte er zu Recht für eine "gezielte Falschinformation ... um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken." Ablenkung vom Mord, den Asylbewerber am Schreiner Daniel Hillig begangen haben sollen. Maaßen blieb standhaft, auch als die ganze Phalanx von Medien und Politik gegen ihn antrat. Das hat ihm - politisch gesehen - den Kopf gekostet. Merkel, Nahles und Seehofer haben ihn auf einen Posten strafversetzt, auf dem der Steuerzahler ihn noch höher dotieren muss.
    Nahles und die SPD forderten die Absetzung Maaßens am lautesten und liefen bei Merkel offene Türen ein, aber auch Grüne, Linke und FDP beteiligten sich am Kesseltreiben. Merkel und die Medien lassen nicht mit sich spaßen, wenn ihr Lügenschleier über die Masseneinwanderung und Multikulti auch nur an einer Stelle gelüpft wird. Mit der Härte, mit der sie die einzige Oppositionspartei, die AfD, bekämpfen, bekämpfen sie jeden anderen, der in Grundsatzfragen sich unbotmäßig zeigt. Diese einzige Opposition wird in den Parlamenten blockiert; ihre Fußtruppen von der Antifa, oft im offenen Bündnis mit Altparteien und Kirchen, blockieren sie auf der Straße.
    Sind wir noch eine Demokratie? Die Demokratie als Hülle existiert jedenfalls weiter: Es finden noch Wahlen statt, man darf Merkel noch als "dumme Kuh" bezeichnen - aber wehe, einer kritisiert ihre Einwanderungs- oder Europolitik. Der wird dann durch Medien und Politik zum Nazi gemacht. Wie die Chemnitzer Demonstranten.
    Es ist zu erwarten, dass die SPD ihren Sinkflug fortsetzt und CDU und CSU ihr hinterherfliegen. Vom "Kampf gegen Rechts" und der Medienpropaganda werden die Menschen nicht satt - und sie ahnen, dass der Kuchen nicht größer wird, wenn fast zwei Millionen Neueinwanderer mitessen - bei der Sozialhilfe, auf dem Wohnungsmarkt, bei der Rente. Es herrscht Merkeldämmerung. Die jetzige Konjunktur mit sprudelnden Steuerquellen wird nicht ewig halten. Vielleicht wird das politische Ende Merkels aber auch schon mit der bayrischen Landtagswahl eingeläutet.

17. September 2018
Heuchlerische antikatholische Kampagne

    Es scheint eine neue Medienkampagne gegen den Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche anzulaufen bzw. man scheint die alte Kampagne noch einmal auf Touren bringen zu wollen, die seit 2009 gefahren wurde und inzwischen abgeebbt war. Anlass ist eine Studie im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz und Berichte aus den USA, Chile und Australien über Missbrauch. Die Wahrheitspresse zeigt sich erschüttert. Und ja, es ist schon niederschmetternd, wenn Kinder von Priestern einer Kirche missbraucht werden, die strenge moralische Maßstäbe aufstellt und deren Priestern man ein besonderes Vertrauen entgegenbrachte. Aber ist die Empörung der linken Kampfpresse echt? Geht es ihr um das Wohl der Kinder?
    Ein Missbrauch durch einen Priester wird in der Kirche als schwerste Sünde angesehen. Deswegen spielt sich Missbrauch hier auch in strengster Verborgenheit ab. Anders beim Missbrauch durch Linke und Grüne: Dieser stand in den 80er-Jahren offen in grünen Parteiprogrammen, es wurde Straffreiheit bei einvernehmlichem Sex mit Kindern und Jugendlichen gefordert. Daniel Cohn-Bendit brüstete sich öffentlich mit Missbrauch - Linke und Grüne wie er finden freilich andere Wörter dafür. Am linken Vorzeigeprojekt Odenwaldschule wurden Kinder nicht nur von Lehrern missbraucht, sondern auch an Gäste "ausgeliehen". Linke Eltern, geprägt durch die sexuelle Revolution 1968ff, rieten ihren Kindern, "stell dich nicht so an", wenn sie sich daheim wegen Übergriffen beklagten. Dieses Kapitel ist aber medial längst abgeschlossen; die kirchenhassenden Medien vertrauen den Grünen; in Baden-Württemberg sind sie stärkste Partei; Cohn-Bendit war 2002 bis 2014 einer der Vorsitzenden der grünen Fraktion im EU-Parlament; 2013 hielt Kretschmann das Grußwort bei der Verleihung des Theodor-Heuss-Preises für den reuigen Kindersex-Apologeten.
    Wurde das wirkliche Ziel der Kampagne vor Kurzem im SPIEGEL unfreiwillig verraten? Es war zu lesen (zitiert nach Badischer Zeitung):

"Allerdings seien die Experten zu dem Schluss gekommen, dass 'die grundsätzliche Ablehnung' der katholischen Kirche zur Weihung homosexueller Männer 'dringend zu überdenken' sei. Zudem müsse die Frage erlaubt sein, ob die Verpflichtung zum Zölibat - zur Ehelosigkeit des Priesters - 'ein möglicher Risikofaktor' sei."

    Man geißelt die Katholische Kirche, und das schon seit Jahrzehnten, so lange, bis sie - wie die Evangelische in weiten Teilen - zu einer Vorfeldorganisation der Grünen geworden ist. Mit Kapitulation und Dienerschaft gegenüber dem Islam, mit der Berufung von Frauen und Homosexuellen als Priester, mit der Anerkennung der Homo-Ehe und ihrer Akzeptanz selbst unter Priestern. Am Schluss wird auch die Aufgabe des Widerstands gegen die Tötung von Kindern im Mutterleib gefordert werden.

15. September 2018
Maaßen bleibt fest

    Habe gestern Morgen die Presseschau im Rotfunk, äh, im Deutschlandfunk gehört. Die Blätter sprechen sich offen oder verdeckt für die Entlassung oder für den Rücktritt Hans-Georg Maaßens aus. Sie transportieren und verstärken die entsprechenden Forderungen aus SPD, Grünen und Linken. Wir sehen, dass Medien und linke Politik nicht nur versuchen, AfDler und andere Geächtete politisch zu vernichten, sondern auch höchste Staatsbeamte wie den Präsidenten des Verfassungsschutzes. Er widerspricht Merkel und das geht ja gaaar nicht! Sie meinen wohl, er sei ihr Dackel und wenn er nicht gehorcht, müsse er weg. Doch er kuscht nicht; vor dem Innenausschuss des Bundestags hat er jetzt sogar gesagt, dass es „auch rund um den G20-Gipfel in Hamburg möglicherweise gefälschtes Material von angeblicher Polizeigewalt gegeben [hat]. Linksextremisten hätten massiv versucht, die Stimmung zu beeinflussen, indem gefälschte Videos verbreitet worden seien“.

14. Septämber 2018
Dä Zopf kunnt aü no wäg!

    Diämol bim Herbschte hämmer schen s Elfi-Litte ghert. Des Räbstick isch nit wit vum Dorf un vu dr Kirch ewäg gsii. Eber het gfrogt: Wurum littets dänn jetz? Niäme hets gwisst - numme mir hets no dunkel dänkt, was i in dr 50er Johr glehrt han un no han i gsait: "Bi däm Litte het mer als dr 'Engel des Herrn' bättet." Alli hän gstüünt. "Wär will, ka des aü hit no bätte", han i gsait, aber nit arg lüt. Un dr Räscht han i numme dänkt. Ich han ke Stritt im Räbstick welle ha.
   S bättet hit küüm meh eber (ich aü nit) un d Kirch isch grüüsig unter Druck. D nägscht Kampagne gege dr Kindesmissbrüch laüft in dr Mediä grad a. Un d Kirchefirschte kusche scho eso vor dr Mediä, vor em Zitgeischt, ass si s Griz uf em Tempelberg ablege un dr Glingebittel fir Moschee-Boite rumgoh leen. (Lue do un do un do.) Irgendwänn wird dr Zentralrat vu dr Mohammedaner fordere, ass s Gebätt un s Litte am Elfi abgschafft wird. Mir Katholike bätte nämlig: "Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing vom Heiligen Geist." Un drno kunnt s "Gegrüßet seist du, Maria ... Mutter Gottes".
    D Mohammedaner halte diä biblisch Botschaft fir e Fälschung, fir diä isch dr Josef un nit Gott im Jesus si Vatter. Dr Glaübe an d Dreifaltigkeit halte si fir Viilgetterei.
    Im Internet han i speter feschtgestellt, wurum des Elfi-Litte anne 1456 vum Papscht Calixt III. iigfiährt wore isch. S isch nämlig e Ufruef zum Bätte fir d Abwehr vu dr Tirke gsii! Eh, wänn d Mediä do druf gumpe un dr Aiman Mazyek vum Zentralrat vu dr Mohammedaner forderet, no isch er ab, dä alt Zopf ;-)

Übersetzung:
Dieser Zopf kommt auch noch weg!
    Kürzlich bei der Traubenernte haben wir schön das Elf-Uhr-Leuten gehört. Dieser Weinberg war nicht weit vom Dorf und von der Kirche weg. Jemand fragte: "Warum läuten denn jetzt die Glocken?" Niemand wusste es, nur ich habe mich noch dunkel erinnert, was ich in den 50er Jahren gelernt hatte, und ich sagte dann: "Bei diesem Läuten pflegte man den 'Engel des Herrn' zu beten." Alle staunten. "Wer will, kann das auch heute noch beten", sagte ich, aber nicht sehr laut. Und den Rest dachte ich mir nur. Ich wollte keinen Streit im Weinberg haben.
    Heute betet kaum mehr jemand (auch ich nicht) und die Kirche ist gewaltig unter Druck. Die nächste Kampagne gegen Kindesmissbrauch läuft in den Medien gerade an. Und die Kirchenfürsten kuschen schon so vor den Medien, vor dem Zeitgeist, dass sie das Kreuz am Tempelberg ablegen und den Klingenbeutel für Moscheebauten umgehen lassen. Irgendwann wird der Zentralrat der Muslime fordern, dass das Gebet und das Geläut um elf Uhr abgeschafft werden. Wir Katholiken beten nämlich (sollten beten): "Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft und sie empfing den Heiligen Geist." Und dann kommt das "Gegrüßet seist du, Maria ... Mutter Gottes".
    Die Moslems halten diese biblische Botschaft für eine Fälschung, für sie ist Joseph und nicht Gott der Vater Jesu. Den Glauben an die Dreifaltigkeit Gottes halten sie für Vielgötterei.
    Im Internet stellte ich später fest, warum das Läuten um elf Uhr 1456 von Papst Calix III. eingeführt wurde. Es war nämlich ein Aufruf zum Beten um die Abwehr der Türken. Na, wenn da die Medien darauf anspringen und Mazyek vom Zentralrat der Muslime fordert, dann ist er ab, dieser alte Zopf ;-)

10. September 2018
Leichenfleddern per Gesetz?

    Das Morden geht weiter: Nach Chemnitz jetzt in Köthen ..., aber auch auf anderen Gebieten waltet Irrsinn.
    Der Deutsche Michel wird ausgequetscht und zwar nicht nur bis zum letzten Hemd. Wer unverheiratet ist, zahlt annähernd 50% seines Gehalts an Einkommenssteuer; verschiedene andere Steuern werden erhoben. Wer ein Auto, ein Kinderbett, ein Telefon kauft, zahlt 19% an Merkel und wenn er für 100 Euro Benzin tankt, zahlt er ca. 60 Teuro Steuern. Verschiedene andere Steuern werden offen oder versteckt erhoben. Die Rundfunkabgabe ist im Grunde genommen eine Propagandasteuer - der TV-Glotzer zahlt seine eigene Manipulation. Das "finstere Mittelalter" wird geschmäht, weil dort der Zehnt erhoben wurde. Es gab etliche andere Steuern, aber gewiss nicht mehr als heute.
    Für die Steuerzahlungen erwartet der Bürger, dass der Staat seine Aufgaben erfüllt: Grenzschutz, Militär, Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, Schulwesen, Straßenbau usw. - seit dem Amtsantritt von Merkel haben sich hier katastrophale Verhältnisse entwickelt oder verschärft.
    Als ob es nicht reichen würde, dass das Volk zu Lebzeiten ausgepresst wird, will jetzt Jens Spahn (CDU), Gesundheitsminister und einer der Kandidaten auf die Merkelnachfolge, sogar den Sterbenden noch ans Zeug. Nein, ich meine nicht die 19% MWSt, mit denen der Grabstein noch belastet ist. Seinem Vorschlag gemäß würden Verstorbene zur Organentnahme freigegeben, wenn sie nicht zu Lebzeiten widersprachen. Es ist löblich, wenn jemand bewusst und freiwillig erklärt, er wolle nach seinem Tod Organe abtreten - aber ungefragte Organentnahme zum Regelfall erheben zu wollen, zeigt die Räubermentalität unserer Politiker (wenngleich gerade in diesem Fall nicht alle mitmachen wollen).

8. Septämber
Diämol bim Herbschte

    Ich schwätz bim Driibel abschniide mit miinem Nochber iber Chemnitz. Dr glaübt so wennig an d Mediä wiä ich. D Badisch Zittig? "Gang mer ewäg. Diä isch bluetrot", sait er. "Ich hab si nur noch wäge dr Todesazeige." Am Schluss sait er: "Gott sei Dank ischs bi uns no still. Ich loss mer s Läbe nit verdriäße. Ich gniäß es witter." Leider (oder Gott-sei-Dank?) han i do nonit gwisst gha, ass z Briisach, also 8 Killemeter vu däm Räbstick, e Ditsche e Mässer in dr Rucke bikumme het vum e "14- bis 15- Jährigen mit südländischem Aussehen". Was i aü nit gwisst han: Grad erscht isch z Dänige in dr Nechi vum Elzdamm e 48-jährigi Fraü gschlage un umgworfe wore, zwei mit "dunklem Teint (evtl. arabischer od. nordafrikanischer Herkunft)" hän ere mehreri hundert Euro graübt. Noch still bi uns?
    He jo, wänn mir Kaiserstiähler meine, Briisach, Dänige, Ändinge, Friiburg isch witt ewäg, isch braktisch Üsland, no ka mer sage, s isch no still bi uns. Maria Ladenburger: Nit bi uns. Z Friiburg. Anne un Noah Metzger? Nit bi uns. Die sin z Däninge vum Läbenspartner bzw. Vatter mit em Mässer bestialisch umbrocht wore - e Algerier. Eh un d Carolin Gruber? Vum e Rumän vergwaltigt un umbrocht. Diä mueß aü niäme as Verluscht verbueche. D Ändinger kenne sage, si isch e Rothwiileri gsii, un d Rothwiiler kenne sage: Si isch z Ändinge gwohnt un umkumme. Alli kenne sage: Mir hän no kenni Verluscht ... Mir gniäße s Läbe ... Alli? Nai. D Eltere nit, dr Mann nit, diä Verwandte nit, Freind nit un anderi nit, wu nonit vu ARD, ZDF, Bild, Badischer Zittig usw. iigeschleferet sin ...

Worterklärungen: diämol - vor Kurzem; Driibel - Trauben; gang mer ewäg - hör mir davon auf; Briisach - Breisach (Stadt in Sichtweite vom Kaiserstuhl); Däninge - Teningen (Ortschaft in Sichtweite vom Kaiserstuhl); Ändinge- Endingen am Kaiserstuhl; Friiburg - Freiburg (zum Kaiserstuhl nächstgelegene größere Stadt); Rothwiil - Oberrotweil am Kaiserstuhl; niäme - niemand; nonit - noch nicht

7. September 2018
Verfassungsschutzpräsident dementiert Lüge über Chemnitz

    Nach einer beispiellosen Hetze in den Medien gegen die Volksproteste in Chemnitz, unterstützt auch von Merkel, kommt jetzt die Wahrheit an den Tag. Zuerst relativierte der Chefredakteur der Freien Presse in Chemnitz, Torsten Kleditzsch, die Darstellungen seiner Medienkollegen, dann auch der sächsische Ministerpräsident Kretschmer («Klar ist: Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome.»). Beide müssen fürchten, endgültig unten durch zu sein bei ihrer Bevölkerung, wenn sie zu den Lügen schweigen. Inzwischen hat eine Umfrage ergeben, dass die AfD im Osten die CDU überholt hat und die stärkste Partei ist. Der AfD wollte man die angeblichen Hetzjagden anlasten; man wollte die AfD und die Pegida kriminalisieren. Die Verfassungsschutzämter des SPD-geführten Landes Bremen und des rot-schwarzen Niedersachsen beobachten jetzt die Jungendorganisation der AfD. Der Aufstieg der AfD lässt Parteien und Medien zu allen Mitteln greifen.
    Es ist sehr erfreulich, dass es auch im Staatsapparat noch Leute gibt, die noch nicht völlig verkommen sind. Zu ihnen gehört der Beamte Daniel Zabel, der den Haftbefehl eines der mutmaßlichen "schutzsuchenden" Mörder von Daniel Hillig veröffentlicht hat (siehe mein Post vom 30. August). Und nun tritt der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, an die Öffentlichkeit und dementiert die Lüge der Staatsmedien und des Kanzeleramts. Dem Verfassungsschutz lägen «keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben», sagte Maaßen.
Das Video, das Jagdszenen auf ausländische Menschen nahe des Johannisplatzes in Chemnitz zeigen soll, wurde medial unzählige Male beschworen, aber kaum je gezeigt. Maaßen: «Es liegen keine Belege dafür vor, dass das im Internet kursierende Video zu diesem angeblichen Vorfall authentisch ist.» Nach seiner vorsichtigen Bewertung «sprechen gute Gründe dafür, dass es sich um eine gezielte Falschinformation handelt, um möglicherweise die Öffentlichkeit von dem Mord in Chemnitz abzulenken».

6. Septämber 2018
E Berliner bim Herbschte

    Im Rebberg trifft ein Feriengast auf Herbster. Der Berliner fragt, ob er mitmachen darf. "Ejoämmel", antwortet ein Mann mit blonden Haaren und blauen Augen. Der Feriengast versteht zwar nichts, er deutet die einladende Geste des Mannes aber als Zustimmung. Er kommt ins Rebstück, kriegt Schere und Eimer. Einer weist ihn ein, zeigt ihm eine sehr grüne Traube und sagt: "Winderdroler hänkeloo" und, zur näheren Erklärung: "e syrer Driibel". Weiter hört der Norddeutsche: "Lummiligi ufdrBode, füüliaü, syri hänkeloo, firsEtzne." - "Shetjoküüm!", sagt ein anderer, und jetzt reden alle: "Doch, bschaüdoo, nommole  Syrer". - "Losse gheie." - "IschdBitteme nonit voll?" - Und so geht es weiter.
    Der Berliner schaut um sich, versteht nichts und sagt zu sich selbst: "Det is ja 'n Ding. Lauta Syra. Alle schaffn wie varück, keene hat 'n Kopftuch auf. Und keena sticht zu mit die Scheere! Det hätt ik nich jeglobt." Dann fragt er den Blonden, von dem er glaubt, dass er auch Deutsch versteht: "Wohea kannst du d'n syrisch?" Der junge Mann lacht und sagt: "Des isch doch Alemannisch, dü Hornogs!"

Worterklärungen: E jo ämmel - ja, natürlich; Winderdroler - unreife Trauben, Nachzügler; e syrer Driibel - eine saure Traube; lummiligi - welke; füüli aü - faule auch; syri hänke loo - saure hängen lassen; firs Etzne - für die Nachernte; s het jo küüm - es gibt ja kaum welche; bschaü doo - schau da; nommol - noch einmal; nommol e Syrer - und noch einmal ein Saurer [eine saure Traube]; loss e gheie - lass ihn [die Traube] fallen; Bitteme - Traubenbottich; nonit - noch nicht; Hornogs - Ochse mit Hörnern

4. Septembert 2018
Deutschland hat fertig

Die Vorkommnisse in und um Chemnitz offenbaren eine furchtbare Verkommenheit der Staatsführung und ihrer Organe. Ich mache es an zwei Punkten fest, es gäbe aber noch viel mehr:

* Das zwangsgebührenfinanzierte Quasi-Staatsfernsehen ARD (Tagesthemen) berichtete am Sonntag von der Demonstration der AfD und der Pegida vom Samstag und baute da eine Szene ein, die fast eine Woche alt war und Ausschreitungen von Fußball-Hooligans zeigt. Man versucht, mit allen Mitteln den Bürgerprotest gegen die Asylantenmorde fertigzumachen - auf der Demonstration waren über 10.000 friedliche Menschen. Natürlich will man auch die AfD treffen, von deren Untergruppen man jetzt einige vom Verfassungsschutz beobachten lässt.
Über diese Fälschung der ARD berichtet sogar der Focus, der selbst zu den Dreckschleudern zählt. Freilich ist der Kommentator Klaus Kelle dort eine Ausnahmeerscheinung - und das auch in seiner Partei, der CDU.

* Am Montag fand in unmittelbarer Nähe des Platzes, wo Daniel Hillig von Asylanten ermordet wurde, ein Punkrock-Konzert "gegen Rassismus" statt. Ganz schön makaber! Bundespräsident Walter Steinmeier bewarb dieses Fest "WIR SIND MEHR" auf seiner Facebook-Seite; die Namen der Bands sind dort aufgeführt, darunter auch  "Feine Sahne Fischfilet", die in Texten zu Gewalt gegen Polizisten aufrief und vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Weiter auch K.I.Z. - diese Gruppe schrie auf dem Konzert folgenden Text:

"Ich mach Mousse aus deiner Fresse
Boom verrecke
Wenn ich den Polenböller in deine Kapuze stecke
Die halbe Schule war querschnittsgelähmt von mei'n Nackenklatschern
Meine Hausaufgaben mussten irgendwelche deutschen Spasten machen
Gee Futuristic ich krieg Durchfall von die Bässe
Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse
Bullen hör'n mein Handy ab (spricht er jetzt von Koks)
Ich habe fünfzig Wörter für Schnee, wie Eskimos
Trete deiner Frau in den Bauch, fresse die Fehlgeburt
Für meine Taten werd ich wiedergebor'n als Regenwurm
Sei mein Gast, nimm ein Glas von mei'm Urin und entspann dich
Zwei Huren in jedem Arm mit Trisomie einundzwanzig"

Während die Medien aufheulen, wenn auf einer "rechten" Demonstration mal ein allzufrecher Journalist geschubst wird, darf eine linksextreme Band, von Steinmeier beworben, brüllen: "Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse". Der Text ist auf dem Facebook-Video zu hören; man sieht auch, wie zehntausende junge Deutsche zu diesem grässlichen Text in Ekstase mithüpfen - da wird einem Angst um Deutschlands Zukunft. Doch letztlich sind die jungen Leute nicht der Anfang der Unglückskette, sie sind so von den Politikern, Medien, den 68ern in Lehrkörpern von Schulen und Universitäten, von linken Predigern in den Kirchen  usw. verführt, verblendet, demoralisiert.
 

Wann endlich wacht der Michel auf und beendet die Schau? Es hindert ihn bislang noch die durch den relativen Wohlstand verursachte Trägheit und vor allem die mangelnde Information. Um diese Information von ihm abzuhalten, um ihn zu desorientieren, arbeitet eine ganze Armee von TV- und Presseleuten.
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Siehe auch die Neue Züricher Zeitung zu Steinmeiers Unterstützung der linksradikalen Bands und ihres Chemnitzer Auftrittes.

3. September 2018
Die Kurdin Leyla Bilge an der Seite der Chemnitzer

    Die kurdische Frauenrechtlerin Leyla Bilge nahm am 27. August 2018 in Chemnitz am Protestmarsch "Es reicht!" gegen den Asylantenmord an Daniel Hillig teil. Sie nimmt in einem Video Stellung zur angeblichen Pogromstimmung unter den ca. 8.000 Demonstranten gegen Ausländer, die die Wahrheitsmedien dort und in Chemnitz überhaupt erblicken. Sie sagt:

"Was die Presse daraus gemacht hat, ist einfach Wahnsinn. Ich und andere Frauen waren mitten drin. Natürlich gab es hie und da "Ausländer raus"-Rufe. Die Mehrheit der Demonstranten schrie aber: "Kriminelle Ausländer raus". (...) Dafür stehen wir alle. Und die Gewalt ging nicht von der rechten Seite aus, die Gewalt ging wie immer von der linken Seite aus. Sie schmissen mit Wasserflaschen (...) Und so wurde die rechte Seite natürlich angeheizt und wehrte sich."

    Eine Fraue im "rechten" Protestmarsch wurde durch eine Bierflasche schwer verletzt. Dann kommt Bilge auf einen ganz wichtigen Punkt. Sie befürchtet, dass "der Hass auf Migranten steigt". Der Hass bei den Deutschen könnte steigen,

"weil ihre Töchter und Frauen vergewaltigt werden, nein, auch ihre Männer, die eben halt diese beschützen wollen, ermordet werden. Natürlich steigt der Hass auf Andersaussehende, wenn die Gewalt, wenn die Mordrate durch Andersaussehende hier in Deutschland immer mehr und mehr steigt. Das ist ein ganz normales Phänomen und deshalb darf man nicht diesen Menschen die Schuld geben, die immer mehr Wut auf Andersaussehende, auf Migranten bekommen, man muss der Politik die Schuld geben. Und auch hier mein Apell an die Deutschen: Lasst eure Wut nicht an Andersaussehenden aus, sondern an der Politik, denn sie sind diejenigen, die es soweit getrieben haben, sie sind diejenigen, die genau das wollen, dass ihr auf Andersaussehende losgeht, dass ihr Hass auf diese verspürt und wenn es bei euch dann durchschlägt, dann haben sie gewonnen. Und das dürfen wir nicht zulassen. Und deswegen gehe ich auch immer wieder geschlossen mit euch auf die Straße, um zu zeigen, dass ich auf eurer Seite bin und dass ich euch verstehe und dass ich das in meinem Land auch nicht dulden würde, so wie es andere Menschen in ihren Ländern auch nicht dulden würden. Wer käme denn darauf, in Marokko, in Syrien, im Irak, in Kurdistan ein Mädchen zu vergewaltigen, abzuschlachten und hinterher in einen Bach zu schmeißen? (...) Keiner würde in diesen Ländern davonkommen. Die Menge würde toben. Die Menschen in diesen Ländern würden nicht nur toben, sie würden den Peiniger aufhängen, um zu zeigen, dass man das in ihrem Land nicht machen kann. Und deshalb kann ich hier nur appellieren, lasst eure Wut auf der Straße aus, aber nicht auf Menschen, die nichts dafür können, lasst eure Wut an den Politikern aus, denn sie sind dafür verantwortlich. Es wird Zeit, dass diese Politik endlich zurücktritt, es wird Zeit, dass die Bundesregierung zurücktritt und endlich Verantwortung für ihr Handeln trägt (...)."

Diesen Worten von Leyla Bilge schließe ich mich vorbehaltlos an.

Beachten Sie auch das Video mit Feroz Khan, einem Pakistaner, der an der AfD-Pegida-Demonstration am 1. August in Chemnitz teilnahm.

2. September 2018
Staat unterdrückt Demo in Chemnitz - Hand in Hand mit Antifa

    In Chemnitz versammelten sich gestern auf Initiative von AfD und Pegida über 10.000 Menschen zu einem Trauermarsch; Anlass war der Mord am Schreiner Daniel Hillig vorletzte Woche, der aus einer größeren Gruppe von "Schutzsuchenden" heraus verübt wurde; ein tatverdächtiger Syrer und ein Iraker sind in Haft. Die Gruppe verletzte auch zwei weitere Männer schwer.
    Nach der unsäglichen Medienhetze die ganze Woche über gegen die "rechten" Chemnitzer und Sachsen hat der Staat gestern diesen Marsch sabotiert. Zuerst hat die Polizei mit angeblichen Kontrollen der Ordnungskräfte die Demo sehr lange aufgehalten. Wasserwerfer wurden gegen die AfD in Stellung gebracht. Dann wurde der Antifa erlaubt, den Demonstrationszug zu stoppen - die Polizei räumte die Blockade trotz vorhandener Wasserwerfer nicht - und obwohl Bundespolizei vor Ort war. Selbst Innenminister Thomas Strobl aus Baden-Württemberg hatte - medial groß aufgeblasen - hundert Mann geschickt. Aber die massiven Polizeikräfte waren offenbar zum Einsatz gegen die "Rechten" bestimmt, nicht gegen die Antifa. Die Krönung war dann, dass die Demo wegen Überschreitung der angemeldeten Zeit abgebrochen werden musste. Dass das gespielte Versagen der Polizei nicht von oben angeordnet sein könnte, ist schwer vorstellbar. Man erhoffte sich wohl, dass die 10.000 "Rechten" ausrasten und die Bilder liefern, auf die Medien und Politik gierig warten.
    Als Kontrastprogramm des Staates ist morgen ein Punk-Rockkonzert mehrerer linksextremer Bänds geplant, darunter die vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppe "Feine Sahne Fischfilet", in deren Stücken Sätze wie "Deutschland ist scheiße, Deutschland ist Dreck!" oder "Die Bullenhelme, sie sollen fliegen / Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein" vorkommen. Das Konzert wird irrerweise von Bundespräsident Steinmeier auf dessen Facebookseite beworben und findet in der Chemnitzer Innenstadt statt, wo das Blut von Daniel Hillig und seiner beiden verletzten Freunde floss. Steimeier macht offenbar auch im höchstens Staatsamt noch kleinliche SPD-Politik.

1. September 2018
Geheimnisverrat in Chemnitz und am Kaiserstuhl

    Daniel Zabel, Justizvollzugsbeamter, hat unerlaubt den Haftbefehl gegen Yousif Ibrahim Abdullah in Chemnitz fotografiert und weitergereicht. Das ist einer der beiden arabischen "Schutzsuchenden", die dringend verdächtig sind, den Schreiner Daniel Hillig mit einem Messer ermordet und zwei weitere schwer verletzt zu haben. Durch seinen unerlaubten Schritt wollte Zabel - nach einer grässlichen Medienhetze gegen die empörte Bevölkerung von Chemnitz - ein Bisschen Aufmerksamkeit auf die Täter lenken, die im Haftbefehl beschrieben und die der Auslöser des Protests sind. Wie inzwischen den Medien zu entnehmen ist, ist laut Haftbefehl Yousif Ibrahim Abdullah ein geduldeter Asylbewerber. Er ist mehrfach vorbestraft, steht unter Bewährung (und hätte längst abgeschoben werden müssen). Die beide inhaftierten Tatverdächtigen hätten "ohne rechtfertigenden Grund" zugestochen, soll im Haftbefehl stehen.
    Dem Beamten Daniel Zabel wirft man jetzt Geheimnisverrat vor. Einen ähnlichen Fall gab es auch in der Anti-AKW-Bewegung 1975 um Wyhl am Kaiserstuhl. Die zweite polizeiliche Räumung des von AKW-Gegnern besetzten Baugeländes stand damals kurz bevor. Der Polizeihauptkommissar, der den Einsatz leiten sollte, verriet den Plan aber bewusst einem Pfarrer und dieser dem evangelischen Landesbischof von Baden. Der Bischof telefonierte mit Ministerpräsident Hans Filbinger und brachte ihn dazu, die Räumung abzusetzen. So kolportiert es die Badische Zeitung vom 10. Dezember 2001 und nennt über 26 Jahre nach dem Ereignis erstmals auch öffentlich den Namen des "Verräters": Hans Weide. Doch schon vor diesem Datum wurde Weide von den Eingeweihten der Anti-AKW- und grünen Bewegung als Held verehrt, der seinen Gewissen gefolgt war und nicht einem "verbrecherischen" Befehl. Weide passierte unter dem als "Nazi-Blutrichter" verschrienen Ministerpräsidenten Filbinger 1975 übrigens eine Strafversetzung und eine Beförderungssperre - mehr nicht.
    Auch Daniel Zabel folgte seinem Gewissen, als er den Haftbefehl weitergab. Er erklärte sein Handeln danach der Öffentlichkeit. Er wurde durch das Justizministerium bereits vom Dienst suspendiert. Er wird einmal zu den Helden in Deutschland gezählt werden. Die unzähligen Beamten, Bürgermeister, Lehrer, Pfarrer, Journalisten und Politiker, die die illegale Masseneinwanderung Merkels stützen und möglich machen, nicht.

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