Der Verfasser schrieb knapp zwanzig Jahre an der alemannischen Spalte "Lueginsland" der Badischen Zeitung mit, dann erfolgte die politische Kündigung. Der geneigte Leser muss dennoch auf mein Ins-Land-Schauen nicht verzichten. Die Rolle, die zu Zeiten der DDR-Propaganda das Westfernsehen spielte, kommt heute in Deutschland dem Internet zu. Dieses ist trotz der Bemühungen von Heiko Maas noch weitgehend frei. Nutzen wir es!
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12. Dezember 2017
Bären aufgebunden ...

Kürzlich erfuhr ich durch den "Newsfeed" auf meinem Smartphone: "Folge des Klimawandels: Eisbär verhungert vor laufender Kamera"
In der Nachricht war ein "herzzerreißendes Video" verlinkt, in dem tatsächlich ein abgemagerter Eisbär über felsiges Gelände wankte, einen Müllbehälter durchsuchte, offenbar halbverhungert zusammensank und die Augen schloss. Das arme Tier, dessen glücklichere Verwandten man in majestätischer Pose auf Eisschollen kennt, fand wegen dem Klimawandel kein Eis und schon gar kein Futter vor, behaupten Film und Text; es wird in Kürze verhungern; das Kamerateam weint.

Ich glaube den Grünen und Linken inzwischen nichts mehr, auch ihre Interpretation des "Klimawandels" und der "Erderwärmung" nicht. Ich bin kein Klimatologe und kann mir kein eigenes Urteil bilden. Da ich aber auf Gebieten, wo ich mich besser auskenne, von denen so oft angelogen wurde, glaube ich auch hier erst einmal nichts. Sicher ist nur: Die Eisbären starben auch bisher, selbst im untergegangenen grünen Paradies vor hundert oder tausend Jahren. Auch dort sind nicht alle vor Gesundheit und Fett strotzend alt geworden und haben dann plötzlich die Augen zugemacht - es dürften auch dort schon die alten und schwachen verhungert sein.

Eine anderer Feed setzt noch darauf: "Experten sagen voraus, dass die Population bis zum Jahr 2050 um 30 Prozent schrumpfen wird, wenn sich nichts grundlegend ändert." - Die Tierschutzorganisation PETA geht dagegen davon aus, dass sich der Bestand der Eisbären seit 1950 mehr als vervierfacht hat. 
Doch die Rechnung der Klimahysteriker findet kritiklose Abschreiber in den Medien; sie geben sich entsetzt. Übrigens sinkt die Population der Deutschen seit mehreren Generationen genau so drastisch (ein Drittel pro Generation), wie die Klimahysteriker in web.de für den Eisbär prophezeien.

Mit sterbenden oder toten Kindern oder auch leidenden Tieren kann man jede Diskussion zu seinen Gunsten entscheiden - zumindest hier im christlich geprägten Mitteleuropa. Mitleid ist eine unserer besten Eigenschaften. Das wissen aber auch politische Profiteure und nutzen diesen menschlichen, besonders auch christlichen Reflex. Um Gelder für ihre Projekte zu generieren; vielleicht kommt auch einmal die Klimasteuer. 

6. Dezämber 2017
Dr Nigelaüs un d Neophyte

D kanadisch Goldruete isch e Säge, bi sich drheim. Ungfähr 290 verschiidini Insäkte frässe z Amerika vu däre Ruete. Si wagst gschnäll, zueverlessig und bliähjt lang. Mänk e Gärtner bi uns do het si wäge däm in iiheimische, schwiirigere Pflanze vorzoge. Friili wagst si aü dusse in dr Natür gschnäll un zueverlessig. Ganzi Rain, Ägerde un Bachränder sin voll drmit. D iiheimische Pflanze wäre verdrängt - un diä Diärli glii mit, wu vorhär dert hän kenne läbe. Vu däne Neophyte gits no meh, un nit alli sin schädlig. Wär wott scho uf d Härtepfel verzichte oder ufs Wälschkorn, wu üs dr Neije Wält zu uns riber brocht wore sin? Aber diä verbreite sich nit wild.

Diämol han i im Helle-Dal ghalte un bi zun ere Kapälle gloffe, wu mer im Verbiifahre siiht. So verkehrt dunkt mi dä Namme Helle-Dal gar nit, bi däm grüüsige Verkehr. I bi wäge däm dur s Gras an dr Dreiseme entlang gloffe. Do sin aü scho diä erschte gsii, vum indische Springgrüt, e Neophyt, wu sich glich agressiv wiä d Goldruete verbreitet. No hets mi Wunder gnumme, in wäm diä schen, alt Kapälle gweiht ist – aü in eberem, wu üs dr witte Wält zuen is kumme isch? I bi nii. He jo. Im Heilige Nigelaüs. Dä het in Glei-Asiä gläbt, wu speter vu dr Tirke eroberet wore isch. Si Gedänke isch aü in Europa heimisch wore, si Gstalt isch ins Brüchtum iigange. Dr het als in dr Kinder mit dr Ruete droht un het si zum artig sii ermahnt. Het aber aü Gschänkli brocht. Hit het er d Ruete ewäg gworfe, isch zum e Softii wore un wird dur s Halloween verdrängt. Do, wun er nit scho dur dr Wihnächtsmann ersetzt isch.

Rain = Böschung; Ägerde = Brachland; Diärli = Tierchen; Härtepfel = Kartoffeln; Wälschkorn = Mais; Helle-Dal = Höllental; Dreiseme = Dreisam (Fluss); in eberem = jemandem

2. Dezember 2017
Franziskus und die Rohingyas

Der jetzige Papst hat das 6 bis 7.000 km entfernte Myanmar und Bangladesch aufgesucht, um sich für die muslimischen Rohingyas einzusetzen. Im Myanmar  tat er es ohne Namensnennung, in Bagladesch offen. Einen Besuch in Syrien, im Irak oder wenigstens im sicheren irakisch Kurdistan, um die Christen zu unterstützen, die von Islamischen Staat gekreuzigt, geschächtet oder vertrieben wurden, hat dieser Papst bis jetzt nicht durchgeführt. Auch Pakistan, wo es immer wieder zu Pogromen und Morden an Christen kommt und das in der gleichen Weltgegend wie Bangladesch und Myanmar liegt, hat er links liegen gelassen.

An Assad kann sein Meiden von Syrien nicht liegen, denn bei diesem in Damaskus hat Papst Johannes Paul II. 2001 eine Messe mit 40.000 arabischen Christen gefeiert. Unter Assad war und ist dies problemlos möglich, denn dieser übt keine religiöse Diktatur aus.

Papst Benedikt XVI. kritisierte 2006 in seiner Regensburger Rede in einem kleinen historischen Exkurs den Islam; daraufhin kam es zu Unruhen in der islamischen Welt mit Toten; in der Türkei wurde er mit Hitler und Mussolini verglichen.

Anders Franziskus; dieser mischt sich überall in der Welt ein und macht sich zum Schirmherr von Moslems, etwa in Polen und nun auch in Mittelasien.

Der proislamischen deutschen Presse ging er freilich nicht weit genug; er hätte auch in Myanmar auf den Putz hauen und mit der Namensnennung der Rohingyas provozieren sollen - obwohl die dortigen Machthaber auch so genau wussten, für wen er spricht.

30. November 2017
Pflaster am Hals ...

Das Bild von Bürgermeister Hollstein mit Pflaster am Hals kam gestern in Größe 12x19 cm oben auf Seite 1 der Papierausgabe der BADISCHEN ZEITUNG.
Der CDU-Politiker wurde von einem deutschen Arbeitslosen angegriffen, der sich gegenüber "Flüchtlingen" benachteiligt sieht. Man hatte ihm gerade das Wasser abgestellt. Nun ist das politische Deutschland außer sich - es gab Reaktionen von der Lichterkette in Altena, der Stadt des Bürgermeisters, über unzählige große Presseartikel und TV-Berichte bis hin zu entsetzten Stellungnahmen von Merkel und anderen Politikern.

Anders, wenn "Schutzsuchende" und andere Ausländer Frauen belästigen oder vergewaltigen oder sonstige Gewaltverbrechen begehen. Ich habe eine ganze Schuhschachtel voll Artikelchen aus dem hinteren Teil der Badischen Zeitung (meist Freiburger Teil) über solche Kriminalität alleine in Freiburg und Umgebung; Ihr könnt sie bei mir einsehen. Hendryk M. Broder schrieb: "Es gab über 1.600 Messerattacken in den ersten fünf Monaten des Jahres 2017. Das sind 300 jeden Monat oder zehn jeden Tag." So gut wie nichts von alledem interessierte jemals einen Politiker oder die Titelseite der Badischen Zeitung (mit Ausnahme von Hussein K., der sich nicht verschweigen ließ).
Als bekannt wurde, dass der Mörder von Maria L. ein "Schutzsuchender" aus Afghanistan ist, machten auf dem Freiburger Münsterplatz an die 30 AfDler und andere eine Mahnwache, die von einer zehnfachen Anzahl von Antifa bedroht wurde und wobei Lokalpolitiker und die BZ klammheimliche Freude über den Antifa-Terror äußerten. Wir Teilnehmer der Mahnwache mussten zum Schluss unter dem Schutz der Polizei zum Bahnhof usw. gebracht werden.

Deutschland, was ist aus Dir geworden! Aber: Auf jede Nacht folgt ein Morgen!

 27. November 2017
Neulich nachts am Bahnhof ...

Die Dunkelziffer bei sexuellen und anderen Übergriffen von "Schutzsuchenden" auf deutsche Frauen (aber auch Männer) muss enorm sein. Wir können fast täglich in der BADISCHEN ZEITUNG, meist in ihrem Freiburger Teil, von kriminellen Übergriffen schwarzer oder "südländischer", nicht selten syrischer Asylanten lesen. Und dies, obwohl das Blatt eigentlich im Dienst der "Willkommenskultur" steht und beschönigt und verschweigt, wo es nur möglich ist. Ich habe es hier einmal beschrieben. Das, was in der Badischen kommt, ist nur die Spitze des Eisbergs.

Ein Fall, bei dem eine Freundin von uns von Afrikanern überfallen wurde, kam (trotz Anzeige bei der Polizei) gar nicht in der Zeitung. Sie war monatelang wegen der Traumatisierung arbeitsunfähig und krank geschrieben. Heute Abend erfuhr ich von einer anderen, ebenfalls gut Bekannten - sie stammt aus Südosteuropa - dass sie nachts im Zug sich schon von einer Gruppe besoffener Afrikaner belästigt gefühlt hat. Als sie ausstieg, war das normalerweise hell beleuchtete Lokal, wo sie ihr Auto stehen hatte, geschlossen und jetzt kam der Horror: Die "Männer", wie unsere Presse sich auszudrücken pflegt, stiegen mit aus und fingen an mit "süße Maus" usw. Sie rannte zum Auto, die Kriminellen hinterher. Sie sprang rein und schloss ab, die hauten auf die Karosserie. Sie konnte aber wegfahren, die Typen haben wohl gemerkt, dass sie sie umnieten würde.
Auch dieser Fall wird nicht in der Zeitung stehen, denn sie erstattete keine Anzeige. Das scheint oft der Fall zu sein; eine Frau, die von einem Mann sexuell belästigt wurde, will das von sich wegschieben und nicht damit in der Öffentlichkeit stehen. Sie will, je schlimmer die Sache war, desto weniger jedem die Details erzählen. In diesem Fall kommt noch dazu, dass die Bekannte linksgrün ist und an sich ein Herz für die Mühseligen und Beladenen aus dem Orient und aus Afrika hat. Seit es aber in ihrer Heimatstadt in Südosteuropa Asyllager gibt und die Verhältnisse unerträglich sind, ist sie zutiefst verunsichert und verstört.
Ich sagte dann (sie hat kein deutsches Wahlrecht): "Du ja nicht, aber einige von euch anderen dürft euch nicht beklagen: Ihr habt doch die Parteien gewählt, die die Kriminellen hereingeholt haben!" Betretenes Schweigen bei den Umstehenden; die Betroffene aber rief: "Egal was kommt, aber AfD würde ich nie wählen. Die sind genauso."