Lueg ins Land ohne Scheuklappen. Der Blog von Harald Noth.

Lueg ins Land ohne Scheuklappen - der Blog von Harald Noth

Der Verfasser schrieb knapp zwanzig Jahre an der alemannischen Spalte Lueginsland der Badischen Zeitung mit, dann erfolgte die politische Kündigung. Der geneigte Leser muss dennoch auf mein Ins-Land-Schauen nicht verzichten, ich schreibe weiter, gelegentlich auch auf Kaiserstühler Alemannisch. Es gibt eine Alternative zur "Wahrheitspresse". Die Rolle, die zu Zeiten der DDR-Propaganda das Westfernsehen spielte, kommt heute in Deutschland dem Internet zu. Dieses ist trotz der Bemühungen von Heiko Maas noch weitgehend frei. Nutzen wir es!
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13. August 2018
Schutzsuchende Irre als Wahlhelfer

    Ich frage mich oft, was noch passieren muss, bis die Masse der Wähler auf die Masseneinwanderung und ihren Folgen angemessen reagiert. Bei den Bundestagswahlen 2017 wählten etwa in Unna im Ruhrgebiet fast 90% der Wähler Parteien, die die Masseneinwanderung befürworten. Nehmen wir mal an, aus dem örtlichen BMW-Haus hat einer, vielleicht auch keiner, AfD gewählt, die anderen SPD usw. oder gar nichts. Wie sich diesbezüglich der der Kleinkrieg eines Asylbewerbers gegen ihr Autohaus auswirkt?
* Am 31. Juli demolierte der junge Afrikaner einen Dienst-Volvo der NRW-Stadt Fröndenberg (siehe Video). Er wurde dann von der Polizei mitgenommen, seine Personalien vorläufig festgestellt und unverzüglich wieder auf freien Fuß entlassen.
* Am Mittwoch, 1. August, wurde der Schutzsuchende erstmals im Autohaus vorstellig und wollte eine Nobelkarosse jenseits der 50.000-€-Grenze kaufen. Donnerstag dasselbe, am Freitag hatte er sogar Geld dabei - Spielgeld (!). Da das Geschäft wieder nicht zustande kommt, tritt er jetzt auf einen Gebrauchtwagen ein und wird von der Polizei kurz festgenommen. Noch am selben Tag sucht er eine andere Filiale heim und bekommt von der Polizei wieder einen Platzverweis. Kaum ist die Polizei weg, spricht er wieder am Autohaus vor, aber dieses Mal redet er Tacheles:

>>Der Afrikaner "reißt einen schweren Sperrpfosten aus Metall heraus, die auf dem Grundstück gegenüber stehen und stürmt damit bewaffnet auf vier Mitarbeiter los, die gerade das Gebäude verlassen. Die Mitarbeiter sehen die herannahende Gefahr, flüchten vor dem rasenden Angreifer durch den Seiteneingang, einer hält die Tür zu. Mehrmals schmettert der Asylbewerber  den Pfosten wie einen Rammbock vor seine vermeintlichen Opfer. Das Sicherheitsglas der Scheibe hält der Tötungs-Attacke stand. Für Markus Grüner besteht kein Zweifel daran, was hätte passieren können, falls die Scheibe zerbrochen wäre: „Er hätte sie töten können.“
    Die Polizei kommt ein weiteres Mal und nimmt den „schon sattsam bekannten Kunden“ wieder mit.  "Mir war klar: Samstagmorgen um 8 Uhr ist er wieder raus", sagt der Autohauschef. Er organisiert sicherheitshalber für die nächsten Tage einen Wachdienst. Tatsächlich steht "der Stamm-Kunde" auch am Samstag wieder pünktlich bei Procar vor der Tür.
    Diesmal nimmt ihn die Polizei nicht nur vorläufig mit. Der 23-Jährige, der 'offenbar doch eine gewisse Gefahr für die öffentliche Sicherheit' darstellt, wird in die LWL-Klinik Dortmund-Aplerbeck eingewiesen.<<

    Wer nun glaubt, das wäre das Ende, kennt die das deutsche Absurdistan nur schlecht, denn eine knappe Woche später,

>>am Freitagmorgen war er dann wieder da, und "wollte Auto kaufen". Wieder fährt die Polizei zur Hansastraße. Mit zehn Polizisten wird die afrikanische Wirtschaftswunder-Fachkraft in Schach gehalten, bevor er in Handschellen abgeführt wird. Grüners letzte Information am Freitag war: Ab 19 Uhr wird der Afrikaner wieder auf freiem Fuß sein!
    Unverständlich für den Autohauschef und alle Deutschen, die sich noch nicht wie Schlachtschafe der totalen Zerstörungswut des Merkel-Regimes am eigenen Volk ergeben haben:  "Ein Mensch, der mit einem schweren Poller auf die Mitarbeiter losgeht, sie körperlich bedroht, dass so jemand weiter frei herumlaufen kann – das ist für mich unbegreiflich."<<

    Nun, in Deutschland sind die Grenzen offen und dazu passt auch, dass im Land selbst schutzsuchende irre Gewalttäter frei herumlaufen.

    Wie werden die BMW-Verkäufer in Unna bei der nächsten Wahl stimmen? Ich vermute mal, einige werden Protest wählen - AfD. Die meisten Deutschen warten, bis es sie persönlich erwischt. Manche wachen selbst dann nicht aus der Trance auf.
Quelle

11. August 2018
Lebenstüchtig durch Sommerhitze

    Neulich am Rand einer Beerdigung - es war sehr heiß - sprach ich gezwungenermaßen mit einem grünen SPDler; er brachte innerhalb von fünf Minuten zwei Mal den Klimawandel ins Gespräch. Ich höre ja nie Radio außer bei der Autofahrt; gestern berichtete der SWR über "Klimaschulen", wo die Schüler in einer klimabewußten Umgebung aufwachsen sollen, heute brachte der Deutschlandfunk ein Gequassel, in dem es ebenfalls darum ging, wie den Schülern der Klimawandel nahegebracht werden kann. Von der Badischen Zeitung möchte ich gar nicht sprechen, dort werden täglich mehrfach Ängste vor dem Klimawandel geschürt. Gefühlt 98% der Journalisten sind auf diesem Trip. Anders die Wissenschaftler: Nach einer Auswertung von etwa 1000 Arbeiten zum Klimawandel durch Benny Peiser an der Universität Liverpool glauben nur knapp 29 % der Wissenschaftler, dass der Mensch das Klima negativ beeinflusst. Ähnliches ermittelte der Meinungsforscher Hans Matthias Kepplinger (Uni Mainz).
    Zugegeben: Das Klima wandelt sich schon und das seit Jahrmillionen und Jahrtausenden, aber nicht nennenswert durch den Menschen. Über 60 Jahre überblicke ich aus eigenem Erleben - das sind natürlich Eindrücke und keine Beweise. Was haben wir als Kinder uns nicht geärgert, wenn es zwei, drei Zentimeter schneite, wir den Schlitten hervorholten und der Schnee schon wieder geschmolzen war, noch ehe wir an einem der abschüssigen Wege waren, wo wir runter fahren wollten! Und es im ganzen Winter nicht besser wurde. Strenge Winter gab es selten. Im Sommer wurden am Kaiserstuhl ab und zu Temperaturen über 40 Grad erreicht; wir Kinder jammerten nicht, sondern tollten unbeschwert im Schwimmbad herum; es gab freilich Kameraden, die mit den Eltern ins Feld und schaffen mussten - sie haben es überlebt und zählten später zu den am meisten Lebenstüchtigen.

9. August 2018
Bayrische Mogelpackung

    Im Juli kündigte Innenminister Seehofer, von gewaltigem medialem Theaterdonner begleitet, an, Asylanten aus sicheren Drittländern wie Österreich an der Grenze zurückzuweisen (eine Selbstverständlichkeit, die ja auch Absatz 16a des Grundgesetzes bestimmt). Der Hintergrund der Aktivitäten Seehofers ist, dass die bayrischen Wähler (und nicht nur die) die Aufnahmefähigkeit Deutschlands überschritten sehen, sie wollen keine weitere Zuwanderung. Kaum ein Kommentator übersah, dass dieser Donner den bayrischen Wahlkampf einleitete. Merkel aber gab sich entsetzt; ein Bruch der Regierungskoalition schien zu drohen. Die Kanzlerin konnte den bayrischen Papiertiger nur besänftigen und vor einseitigen Zurückweisungen abbringen, indem sie versprach, Abkommen mit Ländern auszuhandeln, nach denen die Asylanten, die dort schon Asyl beantragt hatten, schön ordentlich zurückgenommen werden.
    So ein Abkommen ist jetzt mit Spanien erreicht, ausgehandelt von Seehofers Innenministerium selbst. Ein freudiges Ereignis: Der Elefant hat eine Maus geboren:

* Rückgenommen werden illegale Grenzübertreter, die in Spanien Asylantrag gestellt haben. Wer aber in Spanien Asyl beantragt, muss verrückt oder von den Schleppern, den Anwälten, den vorher schon eingewanderten Landsleuten ganz schlecht informiert sein. Richtig ist, sich nach Deutschland durchwinken zu lassen und hier erst Asyl zu beantragen.
* Die Verwaltungsvereinbarung betrifft nur Einreisende, die an der bayrischen Grenze festgenommen werden - es werden im Freistaat vier Übergänge überwacht. Das bedeutet: Der Einwanderer muss die Schnapsidee haben, auf dem Weg ins gelobte Land, nach Germoney, über Frankreich, die Schweiz oder Italien nach Österreich zu reisen - anders kann man Bayern von Spanien aus nicht erreichen - und dann einen überwachten Übergang nehmen. Der kurze Weg, den 99% wählen werden, geht über Frankreich und die Rheinbrücken bei Neuenburg, Breisach usw., die Seehofer nicht überwacht.
* Verrückt ist auch, dass der Innen- und Heimatminister Deutschlands ein Abkommen aushandelt, das nur an der bayrischen Grenze gilt. Der Mann betrachtet das Ministerium als Beute, die er für seine bayrische Heimat, genau gesagt: für seine CSU nutzt.

    Alles in allem: Erreicht ist, dass der Schein gewahrt wird, dass die Badische Zeitung in großen Lettern titeln kann: ERSTES RÜCKNAHME-ABKOMMEN STEHT; andere Medien tun es ähnlich. Die Masseneinwanderung über das sozialistisch regierte Spanien geht indessen ungebremst weiter.

7. August 2018
Eroberer-Moscheen als Spitze eines Eisbergs

    Eine Anfrage der AfD Ende Juni im Stuttgarter Landtag, die von der Badischen Zeitung wie fast alle anderen verschwiegen wurde, betraf die Zahl der Moscheen in Baden-Württemberg, die nach "Fatih", dem Eroberer des christlichen Konstantinopel, benannt sind. Fatih, besser bekannt als Sultan Mehmed II., eroberte die später Istanbul genannte Stadt 1453 mit seinem mohammedanischen Heer und blutig. Die Antwort auf die Anfrage ergab jetzt, dass 13 Moscheen in Baden-Württemberg diesen Namensgeber haben.
    In der Anfrage wird die Regierung auch gefragt, was sie von der Berufung einer Historikerkommission hält, "die die Namensträger von Moscheen in Baden-Württemberg auf historische Belastungen zu untersuchen und Empfehlungen zu geben" hätte.
    In der Begründung wird dann auf die Umbenennungswut der politischen Verantwortungsträger hingewiesen, wenn es sich um Gestalten aus der deutschen Geschichte handelt:

    "In Deutschland, auch in Baden-Württemberg, wurden in den letzten Jahren viele Bundeswehr-Kasernen umbenannt, obwohl deren ursprüngliche Namensträger sich keiner Kriegsverbrechen schuldig gemacht hatten. Des Weiteren gab es in den letzten Jahren auch in Baden-Württemberg zahlreiche Umbenennungen von Straßennamen mit angeblich oder tatsächlich historisch belasteten Namensgebern; aktuell verlangt der Bezirk Berlin-Pankow die Umbenennung einer Sportstätte, die den Namen des „Turnvaters“ Jahn trägt, der Antisemit gewesen sein soll, aber weder Juden noch Aleviten ermordet hat. Weiteres Beispiel ist die Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. 
    Für Baden-Württemberg erfolgte in Freiburg eine umfassende Bewertung aller Straßennamen. Der Abschlussbericht unterscheidet zwischen Hochbelasteten (Kategorie A) und historischen Mitläufern (Kategorie B); beispielsweise sollen Heidegger und Hindenburg weichen, Richard Strauss und Johann Gottlieb Fichte sind unter Auflagen weiter geduldet.
    Auf der Liste der als problematisch empfundenen Namen findet sich in Freiburg der des Botanikers Carl von Linné mit der nach Auffassung der Antragsteller absurden Begründung, er habe durch die Einteilung und Hierarchisierung der Pflanzen in männlich und weiblich die Grundlage dafür geliefert, wie die Geschlechter von den Menschen im Alltag wahrgenommen wurden und werden.
    Die Antragsteller fragen sich anhand dieser Maßstäbe, ob die Benennung von Moscheen überall bleiben und so toleriert werden kann, wie sie ist, zumal die Benennung von Bauwerken stets auch den Namensträger ehren und seinen Lebenswandel als vorbildhaft darstellen soll."

    Ich würde noch weiter gehen: Die Moscheen offenbaren mit ihren Namen ihr Programm, die geistige Eroberung des christlichen Deutschlands; wie man aus dem Islamischen Staat weiß, wird da unter Umständen auch mit Terror nachgeholfen. Die Fatih-Moscheen gehören verboten. Sie würden auch nach einer Umbenennung ihr Programm verfolgen. Die Fatih-Camii (Fatih-Moscheen) gehören zu den radikalsten, doch auch die Moscheen der Ditib, die der Religionsbehörde Erdogans unterstehen, verfolgen dasselbe Ziel. Sie müssen überwacht und die Finazierung aus dem Ausland muss unterbunden werden; unter Umständen sind auch hier Verbote nötig.

4. Aügüscht 2018
Glimakatastrof

    Dr Wii-Johrgang 1811 isch schiints dr bescht im ganze 19. Johrhundert gsii. Anne 1822 het z Rothwiil dr Hirzewirt scho am 30. Mai neijs Griäsewasser brännt un am 17. Aügüscht hän si am Hänkebärg afange herbschte. Aber s het aü anderi Johr gää: 1814 sin im April d Räbe verfrore und 1816/17 hets am Rhiin Hochwasser un Iberschwämmige gha, Hei un Frucht sin verfüült un dr Wii üs däne kiähle un nasse Johr het eim s Hämm in d Hose zoge. Dr Hunger het gwunke; im Schwarzwald hän si üs Heiblueme, Zängnessle un Baümrinde e Art Brot bache.
    S Wätter schwankt bis zum hittige Dag: Wänns emol im e Friähjohr schen sunnig un drucke isch, sin fascht alli zfriide, üsser sälli wu Problem mit dr Polle hän. Oder sälli, wu dr Räge brüche däte, ass im Garte esach wagst. Aber mai wänns kiähl isch, näblig oder rägnet in einem furt! No heißts: S Wätter isch afange nimmi des, was es emol gsii isch. S glich Spiil an Wihnächte: Wänn do d Forsythiä bliähe, isch mer diäf verunsicheret un schwärmt vu friähjer, wu „Leise rieselt der Schnee“ un „Christkind kommt bald“ agäblig no zämmebasst hän. Aber sälle, wu mueß anderthalb Metter Schnee vor em Hüüs ewäg schüüfle, verfluecht dä wiss Säge. Dr eint will des, der ander will s Gegedeil, un doch hän si eins zämme: S Jomere. Unser Grundstimmung isch eigentlig katastrofal.
    Eb mer vor 200 Johr scho so iber s Wätter gjomeret het wiä hit, weiß i nit. Dertemol het mer des as e Strof Gottes agsähne: „Mer hän is gege dr Herrgott versindigt.“ Hit saisch do: „Des isch d Glimakatastrof, mer hän is gege d Natür vergange.“                                    Harald Noth

[Lueginsland – erschienen in der Badischen Zeitung vom 21. Januar 2013]

Worterklärungen: schiints - anscheinend; Rothwiil - Rothweil, heute: Oberrotweil; Hirzewirt - Hirschenwirt; Griäsewasser - Kirschwasser; Hei un Frucht - Heu und Getreide; Hämm - Hemd; Zängnessle - Brennesseln; esach - die Dinge; mai - denk mal; afange - [Betonung auf fang] allmählich; jomere - jammern

3. August 2018
Liebesglück in Westfalen

    Ich bin auf der Titanic als Politisierer und Spielverderber bekannt, doch heute erzähle ich mal eine ergreifende Liebesgeschichte.
    Sie fing zunächst traurig an: 2001 musste Ouadud Abul seine Heimat Bangladesch verlassen, er fand keine Zuflucht mehr in dem Land, das sonst fast 150 Millionen Menschen beherbergt. "Er hatte damals als Muslim eine Christin geheiratet und hat mit ihr ein Kind, was die Familie der Frau und seine eigene nicht akzeptiert hätten. Sein eigener Bruder habe ihn mit einem Messer attackiert, sein Schwiegervater habe ihm ins Bein geschossen." Der böse Bruder, der gemeine Schiegervater! Dabei ist im Islam  die Heirat von muslimischen Männern mit Christinnen durchaus erlaubt und üblich; die Kinder müssen aber Muslime werden. Nur anders herum ist es nicht gestattet. Nun gut, er flieht mit Frau und Kind nach Indien, lässt sie dort sitzen und zieht weiter über Pakistan, den Iran, die Türkei, über Mazedonien und Ungarn und erleidet dabei manche Unbill. Erst in Griechenland fand er Ruhe, ging aber von dort 2015 "wegen der Krise" nach Deutschland.
    Erst hier beginnt das Glück, ihm zu lachen. Angela Rieke ist als Deutschlehrerin für Flüchtlinge aktiv. "Wir haben oft zusammen gegessen", erzählt Rieke. Ouadud könne fantastisch kochen. Ganz langsam habe man sich angenähert. "Ouadud kam dann immer öfter allein zu mir", erzählt die 57-Jährige. Am Ende blieb er, berichtet das Westfalen-Blatt. Sie möchten heiraten; vom großen Glück trennen sie jetzt nur noch die fehlenden Papiere aus Bangladesch. Dabei eilt es mit der Hochzeit, den Himmel trüben nämlich dunkle Wolken. Dem 14 Jahre jüngeren Abdul droht die Abschiebung. Hartherzige Entscheider im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben seinen Antrag auf Asyl abgelehnt. Nun "warten sie auf die Papiere aus Bangladesch, die dokumentieren, dass Abdul geschieden ist. Denn jeder, der in Deutschland heiraten möchte, muss seinen Familienstand nachweisen."
    Aber dieses Problem wird im Lande von Mutti Merkel im Sinne der Liebenden gelöst werden: Der Ordnungsamtsleiter Jörg Luttmann informiert, es "gibt es noch die Möglichkeit, dass das Oberlandesgericht in Hamm eine Befreiung erteilt und der Hochzeit dann nichts mehr im Wege steht." Die Chancen stünden gut. "Unser Standesamt freut sich jedenfalls darauf, die beiden verheiraten zu können", sagt Luttmann laut Westfalen-Blatt.

2. Aügüscht 2018
Zruck in d Heimet

    Hit-am-Morge hani i im Käller e Egleisli gfunde - e Eidägsli, wänn Dr des besser verstohsch. S het mi Wunder gnumme, ass es nit verdlaüft, ich dänk aber, si isch z kalt gsii un wänn des dr Fall isch, kas nimmi ränne. S sin Spinnhuddle an em ghänkt, s het eim grad düürt. Dä Käller isch ender e Gfängniss as wiä e Ort, wo eso e Diärli ani ghert. No han i s gnumme, s het sich küüm gewehrt, un nüs in dr Hof uf e Beet gesetzt. Derte ischs zerscht e Zitlang regungslos lige bliibe un het Sunne uftankt. I ha d Fraü gruefe, go n ere s zeige. Wu si kumme isch, ischs blitz schnäll verschwunde.
    Siihsch, han i dänkt, do usse, d Sunne, d Pflanze, d Stei - des isch d Heimet vu däm Egleisli, do kas ränne un sich entfalte. Un natiirlig simmer glii d Afrikaner un d Araber iigfalle, wu mer üs ihrenem Wiäschteklima do här in unseri Kelti gholt het - wart nur, dr Winter kunnt scho no, diä 38 Grad vergehn wider! Do kenne si d Sproch nit, han ke Beruef, känne un achte unseri Sitte nit un viil wäre griminäll. Diä sott mer grad aü zruck in d Heimet versetze. Dert hän si nyt umesunscht, dert miän si schaffe, ufboie. Aber aü in unserem Egleisli fliäge d Mucke nit ins Müül. Im Käller wär s wahrschiints verreckt. Wänn d Masse-Iiwanderung so witer giängt, dät unser Sozialstaat un unseri Kültür verrecke un am Schluss wäre alli im Eimer, d Afrikaner, d Araber un mir Ditschi.

Worterklärungen: hit-am-Morge - heute früh; Egleisli - Eidechse; verdlaüft - flieht; Spinnhuddle - Spinnweben; s het eim düürt - man bekam Mitleid; ender - eher; as wiä - als; ani ghert - hingehört; no - dann; go n ere s zeige - um es ihr zu zeigen; Mucke - Fliegen; wahrschiints - wahrscheilnich; giängt - ginge; dät - würde

1. August 2018
Lässt Freiburgs Ertrinken den OB kalt?

    Der neugebackene Freiburger OB Martin Horn hat die Initiative der gefallenen Städte Köln, Düsseldorf und Bonn unterstützt, noch mehr Asylanten von den Schlepperbooten aus dem Mittelmeer aufzunehmen und will diese Idee auch dem baden-württembergischen Städtetag vortragen. Offenbar gab es danach einen Aufschrei in der Stadt, denn er fühlt sich nun missverstanden und sagt, es ginge "nicht darum, direkt mehr Geflüchtete aufzunehmen, sondern darum nicht wegzusehen und hunderte Ertrinkende zu ignorieren".
    Dass seine eigene Stadt am Ertrinken ist, scheint ihn eher kaltzulassen, zumindest ist mir im Bezug auf das Absaufen Freiburgs noch kein derart dramatischer Appell von ihm bekannt.
* Die Stadt verzeichnet derzeit die größte Neuverschuldung seit dem 2. Weltkrieg
* Sie versinkt in Ausländerkriminalität, insbesondere auch durch schwarze, arabische und afghanische sogenannte "Flüchtlinge".
    Viele Bürger trauen sich nachts nicht mehr auf die Straße. Sogar die Badische Zeitung, weiß Gott keine Hysterie-Macherin bezüglich Multikulti, titelte am 16. Oktober 2017 auf Seite 3: "EINE RICHTIGE HYSTERIE - Seit dem Verbrechen an der Studentin Maria L. vor einem Jahr fühlen sich viele Frauen nicht mehr sicher - obwohl die Polizei stärker präsent ist als zuvor." Am 13. Juli 2018 - Horn war da schon gewählt - titelt das Blatt: "TAT IM COLUMBIPARK FACHT DEBATTE AN: Die Vergewaltigung einer 25-jährigen Frau und weitere Sexualdelikte werfen erneut die Frage nach der Sicherheit in der Stadt auf". Der Täter vom Columbipark war wieder ein "Geflüchteter" (BZ-Jargon) gewesen. Horn kündigte damals "ein entschlossenes Vorgehen" an. Doch nun sorgt er sich um die Einwanderer an der afrikanischen Küste, die ertrinken könnten, will sie aber nicht in Nordafrika in Sicherheit bringen, sondern nach Europa schaffen. Von wo aus viele den Weg nach Basel oder Weil und schließlich nach Freiburg finden werden - auch ohne dass der OB die Aufnahme einer konkreten Zahl zusichert.

31. Juli 2018
Problemlösung im Merkelstaat

    In Gablenz bei Chemnitz (und in wieviel Kommunen noch?) haben nach Zeugenaussagen mehrere syrische Kerle zwei deutsche Mädchen (beide 12) begrabscht. Zwei der Täter wurden erwischt und "ihren Eltern übergeben", sie waren 12 und 14 Jahre alt - jedenfalls glauben die Behörden das.
    Das scheint kein Einzelfall zu sein, solche Vorkommnisse sind einer der Gründe, "warum die Besucherzahlen in Freibädern ... zurückgehen" - das schreibt die Regionalausgabe der BILD, die ab und zu petzt und damit die Nachrichtensperre der "Qualitätspresse" durchbricht.
    Halten wir fest: Da wird durch eine illegale Grenzöffnung eine junge, männliche, muslimische Bevölkerungsmasse hereingelassen. Es kommt zu Terroranschlägen durch solche sogenannten "Flüchtlinge", zu Morden, besonders auch gegen unbotmäßige deutsche Frauen und Mädchen, zu zum Teil massenhaften sexuellen Übergriffen, zu anderen Verbrechen - und was tut der Deutsche Michel und sein Staat?
    Er vertraut den Medien, die diese Zustände verschweigen, herunterschreiben oder verklären. Er wählt zu 87% Parteien, die die Masseneinwanderung befürworten. Viele gehen nicht mehr ins Schwimmbad und vermeiden Spaziergänge bei Dunkelheit, gehen nicht mehr joggen. Die Stadt stellt Security-Leute ein, die im Schwimmbad patrouillieren. Volksfeste lässt man ausfallen oder stellt Merkelsteine auf, um zu verhindern, dass Lastwagen in Menschenmengen fahren. Man durchsucht auf Festen usw. die Rucksäcke und Taschen unzähliger unbescholtener Deutscher nach Waffen und Bomben. Man überwacht Plätze, U-Bahnen usw. mit Kameras. Gefährder bewegen sich in Deutschland frei wie Fische im Wasser. Wird ein Asylant straffällig und erwischt, ist er meist längst wieder in Freiheit, wenn die verletzte Person, der verletzte Polizist noch lange in Behandlung ist. Die Kosten für den irren Auswand trägt - der Deutsche Michel.
    Durch die Masseneinwanderung in den Merkelstaat ist der Wohnungsmarkt aufs äußerste angespannt. Problemlösung: Der Grünen-Chef Robert Habeck schlägt Enteignungen von Privatgrundstücken in Städten vor, die bebaut werden sollen. Das CDU-geführte Wirtschaftsministerium in Baden-Württemberg geht "solchen Überlegungen" ebenfalls nach, schließt sie nicht aus. Der deutsche Grundbesitzer soll den Wahnsinn der Altparteien ausbaden.
    Unzählige Medien schreiben an der selbstverständlichsten Lösung vorbei: Die Grenzen Europas im Mittelmeer schließen, die deutschen Grenzen schützen, die illegalen Einwanderer ausschaffen, die Kriminellen darunter zuerst. Den Sumpf der Asylanwälte trockenlegen, das Paragraphengewirr abschaffen, durch das das Grundgesetz Artikel 16a unterlaufen wird, nach dem in Deutschland keiner aus einem sichern Drittstaat Asyl bekommt. Das Asylrecht grundlegend reformieren und zu einem Gnadenrecht umwandeln.

30. Juli 2018
Ihr Urlaubsroman: "Das Heerlager der Heiligen"

    Sie haben für Ihren Urlaub noch keinen g'scheiten Roman, so so. Bloß eine Übersetzung aus dem Amerikanischen, vielleicht sogar einen deutschen Roman. Aber was zeigt der Roman für ein Weltbild? Das gleiche, das in 95% der anderen Romane, in fast allen Spielfilmen und auch in den Nachrichten wiederholt wird?
    Dann empfehle ich Ihnen eine Übersetzung aus dem Französischen: "Das Heerlager der Heiligen", einen Roman, den Jean Raspail 1973 geschrieben hat und der Entwicklungen wie die Grenzöffnung 2015 durch Merkel und den Sturm mit Flammenwerfern letzte Woche auf die europäische (spanische) Grenze in Ceuta vorausgesehen hat. Genau gesagt trifft Raspail nicht den genauen Ablauf, sondern die Geisteshaltung, die das Überrennen Europas ermöglicht hat. Das ist alles hoch spannend beschrieben und man braucht keine akademische Bildung, um der immer sehr konkreten Handlung folgen zu können.
    Ihr Buchhändler um die Ecke wird den Roman vielleicht nicht dahaben. Das ist wie mit Goldstücken, die liegen auch nicht auf der Straße. Unterstützen Sie ihn trotzdem und bestellen Sie das Buch bei ihm. Wenn er es nicht macht, bestellen Sie hier.

P.S.: Sie werden den Roman auch verschlingen, wenn Sie keinen Urlaub und kaum Zeit haben.

28. Juli 2018
Gewerkschafter unterstützen die AfD

Als ehemaliges Mitglied der IG Metall und später der ÖTV und von ver.di beobachte ich eine erfreuliche Entwicklung: Es gibt spektakuläre Eintritte von Gewerkschaftern in die AfD: Der bekannteste ist Guido Reil, Bergmann, Steiger und Ratsherr im Rat von Essen. Jetzt ist Walter Metzinger, Vizevorsitzender des DGB im Kreis Günzburg, zur AfD übergetreten. Das ist kein Wunder, denn die AfD ist heute die Partei des kleinen Mannes, während die SPD und die Linken zu einer Interessenvertretung der Asyl- und Sozialindustrie degeneriert sind und das hat auch entsprechende Auswirkung auf die DGB-Gewerkschaften.

Bitte hier weiterlesen!

27. Juli 2018
Teddybärenwerferinnen hi, Flammenwerfer da

    Die Flammenwerfer, die kriminelle Einwanderer jetzt an der Grenze zwischen Afrika und Europa eingesetzt haben, sind ein Menetekel. Gegen das, was da verheißen wird, wirken die furchtbaren Waldbrände der letzten Tage bei Athen geradezu harmlos.
    Als Angela Merkel vor nunmehr fast drei Jahren die Grenze öffnete und der gesamte damalige Bundestag dazu Beifall klatschte, warfen junge deutsche Mädchen den neuen Einwanderen keine Flammen, sondern Teddybären zu. Inzwischen ist die erste Verliebtheit bei manchen vorbei, frau hat den Silvester 2015 in Köln erlebt, etliche Ehrenmorde, unzählige sexuelle Belästigungen, Terroranschläge und andere Verbrechen durch solche, die immer noch "Flüchtlinge", "Geflüchtete", "Geflohene", "Zuflucht-Suchende", "Schutzbefohlene" usw. genannt werden. Frau hält aber oft noch verbissen am eigenen Vorurteil fest, nach dem die Verbrechen, die täglich durchdringen, "Einzelfälle" seien und bei Deutschen in gleichem Maß vorkämen. Die Politik, die Medien, die Schulen, die Kirchen sorgen dafür, dass möglichst keine anderen Schlüsse gezogen werden. Und so hat die Badische Zeitung heute den dpa-Bericht über "600 MIGRANTEN STÜRMEN ZAUN" auch auf Seite 7 links unten versteckt. Freilich ist die Notitz über den Sturm auf den Grenzzaun in Ceuta, einer spanischen Exklave in Nordafrika, recht deutlich:

"Es sei einer der größten Flüchtlingsanstürme der jüngsten Zeit auf die Exklave an der Straße von Gibraltar gewesen, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die zuständigen Behörden. Dabei seien die Migranten – mehrheitlich junge Männer aus westafrikanischen Ländern – so 'brutal wie noch nie zuvor' vorgegangen, wurde ein Polizeisprecher von der Nachrichtenagentur Europa Press zitiert.
Die Flüchtlinge hätten die Beamten mit Stöcken, Blechscheren und sogar selbstgebauten Flammenwerfern attackiert, hieß es. Einige der Männer hätten die Beamten auch mit Branntkalk beworfen, der beim Kontakt mit der Haut gefährliche Verätzungen verursache. Auch Kettensägen seien eingesetzt worden, um die Zäune zu durchschneiden."

    Gleichzeitig "rettet" in der Straße von Gibraltar die spanische Küstenwache massenhaft "Bootflüchtlinge", sprich: schleußt sie nach Spanien, von wo aus sie den Weg nach Frankreich und Deutschland antreten werden. Die neue sozialistische Regierung Spaniens macht das Land zum neuen "Tor nach Europa".
    Was werden die Kämpfer dieser Strumtruppen erst tun, wenn sie in Deutschland sind und ihre Wünsche nicht alle erfüllt werden? Es ist Zeit zum Umdenken, deutsche Michaela und deutscher Michel! Ihr habt lange genug geschlafen!

23. Juli 2018
Soldaten des Multikulti-Staats

    Mesut Özil hat jetzt selbst den Hut genommen. Es spricht nichts dagegen, wenn alteingesessene Gastarbeiterkinder, die Deutschland lieben, in der Nationalmannschaft spielen. Aber bei Özil hätte man schon 2009 die Reißleine ziehen müssen, als er gegenüber der BILD zugab, beim Absingen der deutschen Nationalhymne Koranverse zu murmeln. Einige andere sangen/singen ebenfalls nicht mit. Dass er nun ausgerechnet vor Beginn der Weltmeisterschaft sich mit dem neuen Sultan und Diktator Erdogan abbilden lässt und ihn als seinen Präsidenten bezeichnet, brachte das Fass zum Überlaufen, aber Jogi Löw und die DFB-Funktionäre sind zu sehr auf der Staatslinie, zu sehr in der Gefolgschaft Merkels, als dass sie nicht auch das geschluckt hätten. Der Verlauf der Weltmeisterschaft hat dann "die Mannschaft" als Spiegelbild Deutschlands gezeigt, eines bunten Landes, das kläglich absäuft.
    Für das Absaufen der CDU und Deutschlands sorgt an oberster Stelle Angela Merkel, die von bösen Zungen "die Rache Honeckers" genannt wird - sie ist in der DDR kommunistisch sozialisiert. Von ihrem Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wurde die Wehrpflicht abgeschafft. Jetzt ist ihre oberste Soldatin Ursula von der Leyen; diese wickelt seit geraumer Zeit die Bundeswehr auch materialtechnisch ab, es gibt kaum mehr funktionsfähige Kampfmittel, dafür aber Kindergärten und Umstandsuniformen. Die BW bekommt auch kaum mehr Nachwuchs. Das ist kein Wunder in einem Land, in dem die grünrote Propaganda in den Medien und in den entsprechenden Politikerkreisen die Bundeswehr schmäht und diffamiert, Stichwort "Soldaten sind Mörder". Nun will von der Leyen EU-Ausländer als Soldaten rekrutieren. "Interessierte Kreise" werden das nutzen, wie es etwa jetzt schon im Berliner Öffentlichen Dienst der Fall ist. Der Multikulti-Staat versucht sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.
    Wenn einer mich fragt, wer hat Charakter - Merkel, von der Leyen, Löw oder Özil - dann sage ich: Mesut Özil. Nur dumm, dass er für die Türkei spielt.

21. Juli 2018
Umdenken? Bloß nicht!

    Ahmed F., ein Moslem aus Ägypten, ermordete in Düsseldorf das eigene Kind Sara (7), um seine vermutlich deutsche Frau, Katharina F., zu bestrafen. Er unterstellte ihr Untreue. Ein "Einzelfall", was sonst?
    Mich erinnert der Fall an Eddi, einen Algerier, der 2016 in Teningen bei Emmendingen den vierjährigen Noah bestialisch ermordete (er erstach zuerst die deutsche Mutter, seine Ex-Lebensgefährtin Anne Metzger, und den gemeinsamen Sohn dann gleich mit). Und an Abdul, einen afghanischen Asylanten, der seine deutsche Freundin Mia, die ihn verlassen hatte, im Supermarkt erstach. Und an x andere derartige Fälle. In den durch den Islam geprägten archaischen Kulturen des Orients und eines Teils von Afrika ist die Frau Besitz des Mannes und wenn sich so ein Besitz selbständig macht, wird er bestraft, wenn auch nicht in jedem Fall durch Mord.
    Wahrscheinlich wird aber auch dieser neue "Einzelfall" nicht zu einem Umdenken bei Politik, Medien, Kirchen, Lehrkräften und und und führen. Es erfahren ihn ja auch nicht alle; die Badische Zeitung berichtete bislang nicht. Wieder andere wollen das auch gar nicht lesen, selbst wenn es dasteht. Der Fall wird auch bei zahlreichen blauäugigen deutschen Mädchen und Frauen nicht zum Umdenken führen, die den sogenannten "Geflüchteten" ihren Teddybär und ihr Herz zuwerfen. Denn es kann nicht sein, was nicht sein darf.

16. Jülli 2018
Currywurscht un Pommes

    Diämol han i s "Emmendinger Tor" in d Hand bikumme un uf dr Titelsitte vum tirkische "Kulturfest" näbe dr Moschee gläse. E Daniel Gorzalka brichtet ganz begeischteret iber s Ässe, was es do gä het un urteilt: "Das war mal etwas anderes als Currywurst und Pommes".
    Do han i dänkt, mai, däm gib i s. Ich bi z Obe uf Grozinge ufs "Lichterfest" gange un han zleid Pommes un Currywursch bstellt - wiä immer mit Vergniäge, mich stert Schwiinis in Maße nit. Un was es do nit noch alles gä het: E ganzi Latt vu ditsche un andere mitteleuropäische Speziälitäte, nit zletscht Striibili, wun i minere Fraü un mir as Nochdisch gunnt han. Wämmer emol ebis anders ässe will as wiä Pommes un Currywurscht brücht mer also nit dr "Türkisch-Islamische Kulturverein" vu Ämmedinge, wu zu dr Ditib ghert un d lang Hand vum Erdogan z Ditschland und sogar im Alemanneland isch. (Aü z Betzinge hets eso e Ditib-Verastaltig gä.)
    Nit emol nit an Müssik hets gfählt z Grozinge: "Funrise" het gspiilt, fäzigi änglischi un ja, aü viil ditschi Müssik. Un kei Multikulti- un Gender-Propaganda: Eimol het dr Sänger sogar e Fän vun ene uf d Bihni gruefe, wu an däm Dag Silbrigi Hochzit gha het. Un e zweits Baar het sich rüsgstellt, wu aü Goldigi Hochzit gha het. Beidi hän e riisige Biifall vum Publikum bikumme - do sin schiints hunderti Normalos wiä Dü un ich uf einem Hüffe gsii.

Worterklärungen: Jülli - Juli; diämol - vor Kurzem; mai - gib Acht, schau mal; z Obe - abends; z Grozinge - in Bad Krozingen; Schwiinis - Schweinefleisch; e ganzi Latt - eine ganze Palette; Striibili - süße Speiße aus in Fett gegossenem Teig; gunnt - gegönnt; vun ene - von ihnen; schiints - anscheinend; Hüffe - Haufen

15. Juli 2018
Deutschland ein Narrenschiff ...

... so möchte man sagen, wenn man einige politische Vorkommnisse dieser Tage betrachtet. Doch halt: Nicht alle machen mit: Die AfD würde nach jüngsten Umfragen von bis zu 17,5% der Wahlberechtigten gewählt - sie hat damit die SPD überrundet, die bei INSA nur noch auf 17% kommt. Und bei vielen Wählern der Altparteien dürfte die Gefolgschaft für die närrischen Altparteien an mangelnder Information liegen, nicht an persönlicher Verrücktheit.
    Nun hat "Heimatminister" Seehofer die Abschiebung von 69 Afghanen erreichen können und als "Erfolg" gefeiert - an seinem 69. Geburtstag, wie er launig anmerkte. Jusos und Linke forderten daraufhin seinen Rücktritt. Wenn die Abschiebungen etlicher hunderttausender unberechtigter Asylbewerber im Tempo von täglich 69 weiterginge, würde es weit über ein halbes Jahrhundert dauern, Herr Seehofer, bis alle draußen wären. Wobei nach dem Grundgesetz §16a eigentlich fast niemand asylberechtig ist, der über sichere Länder nach Deutschland gelangt - das sind fast alle. Nun geht das aber nicht im Entferntesten täglich so weiter: Einer der 69 Abgeschobenen hat sich in Kabul das Leben genommen - er war in Hamburg als Schwerkrimineller aufgefallen. Nun schlossen sich den Rücktrittsforderungen auch Leute aus SPD und Grünen an und auch die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im Bundestag, Gyde Jensen (FDP).
    Dass die Abschiebungen nicht einmal im "Tempo-69-Täglich" weitergehen werden, dafür sorgen nicht nur zahlreiche Politiker in den Altparteien, sondern auch ein Heer von Rechtsanwälten und zahlreiche Richter. Während die 68er zu ihrer Kampfzeit geschrien haben "Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren", sitzen welche von ihnen nun selbst auf dem Richterstuhl und tragen Richterrobe. Jetzt müsste die Parole heißen: "Unter den Talaren der Muff des internationalen Sozialismus".
    Sami A. war der ehemalige Leibwächter von Bin Laden, lebte in Bochum als Asylant auf Kosten des deutschen Steuerzahlers und hat Verbindungen zum Islamischen Staat und zur Salafistenszene. Nun wurde er nach Tunesien abgeschoben. Aber ein Gericht im Kalifat Nordrhein-Westfalen hat die Abschiebung als unberechtigt festgestellt und die Rückholung des Gefährders angeordnet. Die Tunesier, die ihren Pappenheimer kennen, behalten ihn aber Gott-sei-Dank unter Verschluss.
    Das Maß der Narretei wird voll, wenn man die jüngste Auslassung des CDU-Urgesteins Norbert Blüm bedenkt: Der 82-jährige hat die Parteien, einschließlich CDU und CSU, ja, ganz Europa der "moralischen Insolvenz" bezichtigt. Ihn stören offenbar die Schaukämpfe um eine Begrenzung des Asylantenzustroms, die Seehofer ausgelöst hat. Wenn 500 Millionen Europäer, so der Greis, "keine fünf Millionen oder mehr Flüchtlinge aufnehmen können, dann schließen wir am Besten den Laden 'Europa' wegen moralischer Insolvenz." Schlimm ist nicht, dass sich ein Staatspensionär, der keine materiellen Nöte mehr kennt und kennen wird, der der Realität völlig entrückt ist, sich irrt. Schlimm ist, dass er eine auch in seiner Partei weit verbreitete Meinung ausdrückt; jedenfalls hält die CDU eisern an Merkel fest und bekämpft selbst die Theatralik der CSU in der Politik der Masseneinwanderung (sie nennen es Flüchtlingspolitik).
    Blüms fünf Millionen oder mehr werden nicht zu den über 400 Millionen nichtdeutschen Europäern gehen, sondern zu den 60 Millionen Alt-Deutschen und den 20 Millionen anderen Bewohnern Deutschlands, die Migrationshintergrund haben. Sie werden den oberen Teil der Einwanderungslawine bilden, die erst zum Stehen kommen wird, wenn die Verhältnisse in Deutschland sind wie in Somalia, Nigeria, Gambia, Syrien, Irak oder Afghanistan.
    Der närrische Greis glaubt an die Geschichte von den "Flüchtlingen". Wer sich in Nordafrika in Schlauchboote setze, müsse "viel erlitten haben, um das Risiko einzugehen, im Mittelmeer zu ersaufen." Nein. Das Risiko war zeitweise sehr gering: Die privaten Schlepperschiffe, aber auch staatliche Schiffe "retten" die Einwanderer nahe der libyschen Küste und schleusen sie nach Italien. Darunter ist auch die Bundeswehr, im Rahmen der Operation Sophia "retteten deutsche Marinesoldaten 22.534 Menschen aus Seenot" - das bedeutet, sie brachten sie nicht etwa ins nahegelegene Libyen, sondern nach Europa.
    Die Menschen, die in Libyen usw. zur "Flucht" antreten, sind in der Regel jung, gesund, männlich, muslimisch und wohlhabend - anders könnten sie den Weg an die Küste und die Schleuserkosten nicht bewältigen. Es sind auch nicht die Dümmsten, denn so ein Unternehmen erfordert Wagemut und Flexibilität. Die Armen, Alten, Kranken, Unbeholfenen müssen zu Hause bleiben und natürlich auch die Frauen und Kinder. Sie werden - gerade in Syrien - im Krisengebiet oder in den Lagern der Türkei, des Libanon und Jordaniens zurückgelassen. Und wer Europa erreicht, will sich nicht in einem der Mittelmeerangrenzer oder in einem Balkanstaat "retten" lassen, sondern in Deutschland, wo sie vom ersten Tag an bessergestellt sind als viele deutsche Rentner oder andere sozial Schwache. "Flüchtlinge" ist ein Werbebegriff der Asylindustrie und ein Hirngespinst auf dem Narrenschiff.

12. Juli 2018
Die anderen Opfer

    Heute haben die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine die zehn Opfer, die dem sogenannten NSU zugeschrieben werden, auf der Titelseite abgebildet - auf Plakaten, die von Protestierenden getragen werden. Die Badische Zeitung hat das Bild auf Seite 2, auf Seite 3 ist eine Angehörige eines der Opfer abgebildet.
    Vor und während des NSU-Prozesses wurden schubkarrenweise Akten vernichtet, starben fünf Zeugen, die Prozessakten wurden für 120 Jahre (!) gesperrt. Ein Schelm, der Böses darüber denkt. Die realen Hintergründe der Mordserie versuchen u.a. die Veröffentlichungen vom COMPACT Magazin zu beleuchten.
    Selbst wer daran glaubt, dass der Prozess die Wahrheit ans Tageslicht gebracht hat, muss sich fragen: Warum bringt die Qualitäts- und Wahrheitspresse nicht auch mal die Bilder der Opfer der inzwischen dutzenden Frauenmorde durch die Merkelgäste, durch die "Schutzsuchenden" aus Syrien, Irak, Afrika usw. auf der Titelseite? Warum nicht die Bilder der Opfer des "schutzsuchenden" islamischen Terroristen Amri vom Breidscheidplatz? Warum nicht die Bilder von verzweifelten Angehörigen der Opfer? Alleine im Raum Freiburg wurden seit 2016 vier Menschen durch Gewalt von drei Ausländern ermordet - einer davon war "Schutzsuchender", dieser und ein weiterer waren Moslems, einer war ein Einwanderer aus Rumänien. Ihre Opfer heißen Maria Ladenburger, Anne und Noah Metzger und Carolin Gruber.

    Nach Namen von Opfern, die Mundlos und Böhnhardt zugeschrieben werden, sind inzwischen Straßen und Plätze benannt worden. In Freiburg werden nun nach jahrelanger Kampagne 12 Straßen umbenannt, die bisher Personen ehrten, die politisch in Ungnade gefallen sind - da wäre nun ja wohl Platz für eine Maria-Ladenburger-Straße, mit einem erklärenden Schildchen, dass sie von einem Asylbewerber aus Afghanistan vergewaltigt und ermordet wurde!

9. Juli 2018
Der Schoß ist fruchtbar noch ...

    Die Hohepriester des Schuldkults in Freiburg sind verzweifelt. Nun hat man schon den "Platz der Alten Synagoge" umgestaltet und zur "neuen Mitte" der Stadt erklärt - die vergangenen 1200 Jahre war das Freiburger Münster die Mitte der Schwarzwaldmetropole und der Hauptstadt des badischen Alemannenlands gewesen. Mehr noch als der Namen des Platzes sollte der Brunnen ein erhobener Zeigefinger sein, der an der Stelle der 1939 zerstörten Synagoge platziert ist. Und nun das!
    Nicht nur ausländische Gäste (das ginge ja noch), sondern auch Deutsche hocken am Rand des Brunnens, lachen, rauchen, werfen Kaugummis auf den Boden und lassen ihre Kinder im Brunnen planschen. Einmal wurden "Platznutzer, die mit Luftmatratzen im Brunnen gewesen seien", beobachtet - das Wasser darin ist handbreit tief. Die Stadtreinigung führt mit schwersten Maschinen einen verzweifelten Kampf gegen die Kaugummis. Stadtverwaltung und Badische Zeitung zerbrechen sich den Kopf, wie man alle diese Übel abstellen könnte. Die Samstagsausgabe dieses Organs für Volkserziehung widmet im Freiburger Teil eine ganze und eine weitere fast ganze Seite der Problematik. "Die Jüdische Gemeinde regt bauliche Veränderungen an - etwa ein höheres Becken und spricht sich gegen Verbote und Zaun aus." Aha, kein Zaun. Erst letzte Woche "spielte ein junger Vater mit seinen beiden Kindern im flachen Wasser", die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde sprach ihn an - es war ein Israeli (!), der dann alsbald das Becken verließ. Auch Waldi - echte Alemannen wissen, wer das ist - war schon im Becken - wer es nicht glaubt, schaue das zweite Bild hier an.
    In einer nicht repräsentativen Umfrage der Badischen Zeitung sprechen sich von 4000 Teilnehmern gut zwei Drittel "gegen ein Betretungsverbot für den Brunnen aus". Eine bittere Bestätigung des Diktums von Bertold Brecht, "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."?

8. Juli 2018
Die Titanic steuert unbeirrbar auf das weiße Etwas zu ...

   Seit Kurzem weiß ich ungefähr, was Target-Schulden sind. Wer um seinen Schlaf geraubt sein will, lese weiter. Erklärung an einem Beispiel:
    Ein Italiener kauft einen BMW, der auch aus Bayern geliefert wird. Er bezahlt die paar 10.000 Euro bei der italienischen Zentralbank ein; diese sollte eigentlich den Betrag an die Europäische Zentralbank überweisen und die EZB an die Deutsche Bundesbank. Aber das geschieht nicht; die Banca d'Italia lässt bei der EZB "anschreiben" - es kostet ja kaum Zins. Die Deutsche Bundesbank zahlt zwar an die Bayrischen Motorenwerke, aber kriegt das Geld nicht wirklich herein, sondern die EZB schreibt das Geld der Bundesbank lediglich auf dem Papier gut. Auf diese Tour fahren die Südländer schon länger und die Merkel-Administration und die Bundesbank schauen zu. So ist inzwischen das Target-2-Saldo der Bundesbank auf 976 Milliarden Euro gestiegen. Im Klartext: Deutschland hat fast für eine Billion Euro Waren an Euroländer geliefert, die Bundesbank hat die deutschen Lieferanten bezahlt, hat selbst aber nur Gutschriften der EZB.
Diese Billion wird aber nie hereinkommen - Italien etwa steht vor der Pleite und die Banca d'Italia und die anderen südlichen Schuldner könnte das nicht zahlen, selbst wenn sie wollten. Am Schluss wird der deutsche Steuerzahler offen oder verdeckt dafür einstehen müssen. Schon jetzt verlieren deutsche Sparguthaben wegen der Niedrigzinspolitik der EZB ständig an Wert, während die Südländer sich der fast kostenlosen Kredite so hemmungslos bedienen, dass ein Bankencrash größten Ausmaßes zu befürchten ist.
    Ich gab hier das Beispiel von Dieter Frank laienhaft wieder, der vor Kurzem bei einem AfD-Stammtisch in Neuenburg sprach. Er wies auch auf die anderen Risiken hin, die Deutschland unter Merkel eingegangen ist - insbesondere den ESM. Insgesamt belaufen sich die Risiken, die Merkel-Deutschland eingegangen ist, auf 3,8 Billarden Euro. Der Bankfachmann meinte, der jetzige Rummel um die sogenannten Flüchtlinge sei nur Ablenkung und was da auf uns zukomme, sei viel schlimmer.
    Ich würde es anders formulieren: Als Deutschland 1945 zerstört war, waren wir eine fähige, fleißige Nation, die das Land rasch wiederaufbauen konnte. Bei einer Super-Wirtschaftskrise heute werden die Parallelgesellschaften nicht mehr alimentiert werden können und rebellieren und Sand im Getriebe sein; die Wandlung von der Leistungs- zur grünroten Spaßgesellschaft wird ebenfalls die Fähigkeit, wieder auf die Beine zu kommen, beeinträchtigen. Die Katastrophe wird dadurch noch erheblich vertieft werden.
    Die AfD, die die absaufende Titanic einmal zu steuern hat, ist nicht zu beneiden. Wenn doch nur der Deutsche Michel den Wechsel so früh wie möglich einleiten würde, damit noch etwas gegengesteuert werden kann!

4. Jülli 2018
Sonderfahrt uf Karlsrueh

    Dä Mann, dr nännt sich Mahmoud, het kei Pass meh, dr het numme neiji Gleider uf em Liib un s Händy am Ohr. Niäme weißt, wun er härkunnt, üsser är sälber. Un dr wehlt d Nummere vu sinem Vetter in sinere Stadt amenord in Schwarzafrika. Ass er guet iber s Mittelmeer un dur Italiä kumme isch, het er im Vetter schon lang verzellt ka. Dr isch scho e baar Kilemetter vu dr libysche Küschte vum e ditsche Rettungsschiff ufgriffe un uf Italiä brocht wore. Si hebe, wu si s erscht Schiff gsähne hän, eifach s Schlüchboot ufgschnitte un sin drno an Bord zoge wore. Scho uf däm Schiff hän si aü gsait bikumme, wiäs witter goht. S Neijscht isch jetz des gsii:
    "Geschtert bin i z Basel in e Taxi gstiige un han gsait, i will uf Ditschland", verzellt er, "in dr nägschte Stadt iber eme große Fluss het mi dr Taxifahrer wider abgsetzt. Wun i hätt sotte zahle un ke Gäld gha han, isch er wiätig wore un het d Bolizei gruefe." "Aha", sait dr Vetter, "un wu bisch jetzt? Im Gfängnis?" "Nai. Ich han doch gsait, was mer d Hälfer z Italiä un in dr Schwiz iigschärft hän: 'Asyl' un 'ich bi e Gascht vu dr Madame Merkel'. Un jetz bin i aü e Gascht vu dr ditsche Bolizei!" Dr Mahmoud hert erscht ke Antwort vum Vetter, am andere Änd vu dr Leitung sin schiints no meh Lit un briäle durenader. Si kenne des Glick nit fasse, was dr Mahmoud het. "He doch", verzellt dr Gascht vu dr Ditsche jetzt witter, "jetzt bin i z Karlsrueh, e großi Stadt diäf in Ditschland drin, do hän mi d Bolizischte anibrocht. Uf ere Sonderfahrt, im e schene Bus, mit acht andere schwarze Briäder. Jetz bin i do im e große Hüüs, mit Wasser, Strom un fir jede e Bett, e Hüüs, wiä bi uns numme dr Bräsident un d Minischter eins hän. Un do hani scho neiji Sache zum Aziäge bikumme, un Ässe drei Mol am Dag - des isch sogar halal! Do sin jungi wissi Fraüe, wu sich um eim kimmere un froge, was mer brücht." Wider Briäle un Dischgeriäre am andere Änd vu dr Leitung. "He doch", sait dr Mahmut un schickt e Bild vu zwoo Betreierne in sälli Stadt zwische Ürwald un Savanne, un är isch mittle drin. Zwoo scheni jungi Fraüe, mit summerlig lichte Gleider a, wu lache un Willkumme un Sympathie üsstrahle ...
    Diä Gschicht isch frei erfunde, bassiärt eso ähnlig aber alli Dag meh wiä eimol. Des isch d Realität; was dr Seehofer mit dr Merkel wirgli verastaltet, isch bayrischs Polittheater.

Worterklärungen: Jülli - Juli; niäme - niemand; amenord - irgendwo; si hebe - sie hätten; ass - dass; hätt sotte - hätte sollen; wiätig - wütend; briäle - schreien; anibrocht - hingebracht; aziäge - anziehen; halal - nach islamischen Speisevorschriften rein; dischgeriäre - diskutieren; Betreierne - Betreuerinnen; sälli - jene; wirgli - zur Zeit

27. Juni 2018
Flüchtlinge oder Einwanderer?

    Die Masseneinwanderung nach Deutschland ist ideologisch gestützt durch die Verwendung des Wortes "Flüchtlinge". Dem Hörer oder Leser wird mit diesem Begriff durch die Medien, die Behörden, die Politiker usw. dutzende Male täglich eine Notsituation vorgegaukelt, es wird an seinen Helferinstinkt appelliert. Weitere derartige Worthülsen sind, "Geflüchtete", "Schutzsuchende", "Schutzbefohlene". Allein in diesem kurzen, an sich kritischen Bericht des CSU-nahen Bayernkuriers kommt "Flüchtling" zwölf Mal vor. 
    In dem Moment, wo ein Syrer durch den Islamischen Staat, eine der anderen islamischen Terrorgruppen in Syrien oder das Assad-Regime verfolgt wurde und in die Türkei auswich, war er Flüchtling. Flüchtling ist auch, wer etwa aus dem Gebiet des Islamischen Staats unter den Schutz Assads nach Damaskus oder andere sichere Gegenden Syriens floh. Es gab und gibt aber auch "Flüchtlinge", und zwar meist junge, muslimische Männer, die ihre Familie im Orient verlassen und sich auf den Weg durch mehrere sichere Staaten nach Deutschland machen. Aber niemand, der die Grenze zu Deutschland überschreitet, ist ein Flüchtling, niemand tut dies in seiner Eigenschaft als Flüchtling. In Österreich, der Schweiz, Frankreich usw. herrscht so gut wie keine politische Verfolgung, schon gar nicht werden dort Syrer, Afghanen und Afrikaner verfolgt. Er kommt nach Deutschland, weil es ihm in den sicheren Teilen Syriens, Afghanistans, Nigerias usw. nicht gefällt, weil er in der sicheren Türkei, im Libanon, in den Nachbarstaaten von Gambia usw. nicht bleiben will, weil ihm in Griechenland, Italien usw. das Sozialhilfeniveau zu niedrig ist. Er will nach Deutschland, wo er vom ersten Tag an besser gestellt ist als zahlreiche deutsche Arbeitnehmer, Rentner oder auch einkommensschwache Familien, die eine Wohnung suchen. Hier wird der meist junge Mann dann von meist weiblichen Asylhelfern empfangen und betreut und von Staat alimentiert.
    Es gibt unzählige Nachrichten darüber, wie als "Flüchtlinge" auftretende Einwanderer aus aller Welt alles tun, um über viele sichere Länder tausende von Kilometer etwa von Pakistan oder von Nigeria genau nach Deutschland und sonst nirgends hinzukommen. Etwa in Bericht des Bayernkurier heißt es:

"Wenn die maltesische Küstenwache Flüchtlingsboote auf dem Weg nach Italien abfängt, bietet sie natürlich Hilfe an. Aber dies würde von den Flüchtlingen immer abgelehnt, so Mallia: 'Sie sehen die maltesische Flagge und brüllen unseren Seeleuten zu, sie passieren zu lassen, weil sie nicht auf die Insel gebracht werden wollen.' Als Begründung geben die Flüchtlinge an: 'Wenn wir in Malta landen, kommen wir nie nach Nordeuropa'"

25. Jünni 2018
Elsass-Cola - mai des gschmeckt!

    Diämol han i z Neij Briisach z Morge gässe un wu dr Kaffee läär gsii isch, han i in dr Kart no ebis Kalts gsuecht. Zmol droj i miinene Aüge fascht nit: do stoht "Elsass Cola". I bstells un dr Källner bringt des Fläschli mit däm rote Etikett. Wär meint, Elsässisch isch e altmodischi Sproch, kennt dur des Etikett ins Schwanke kumme: des Cola isch "vum Lisbeth", stoht do druf und "s Lisbeth" isch nit numme e elsässischi Firma, nai, s Lisbeth isch schiints aü des Maidli uf em Etikett, wu e Schlupfkappe ufhet, wu Ohrering wiä e Zigiineri het un e wisses Blissli, wu e großhärzige Iiblick gstattet. S kurz Reckli um diä gschwungne Hufte isch rot. Diä zwei Gleiderstickli zeige d Farbe vum Elsass. Aü d diä zwee Schriftziig "Elsass" un "cola" sin wiss un rot. Do isch im Disainer ächt ebis iigfalle. Ass d Schlupfkappe schwarz, d Ohrering rot und d Hoor vum Lisbeth gäl ( d Ersatzfarb fir goldig) sin, wird ke Absicht si, im Oncle Hansi (Jean-Jacques Waltz) wärs aber ufgfalle. Des isch e Hasser vu dr Ditsche, vum elsässische Dialäkt un vum elsässische Partikularismus gsii un wu aü zeichnet het. 
    Aber aü im Elsass-Cola han i e Wermuetsdropfe gfunde: Im Internet han i feschtgstellt, ass ebe dä Hansi vu däre Firma "Lisbeth - Sources de Soultzmatt" ebefalls uf ere Sprudelflasche-Seriä verewigt wore isch.

Worterklärungen: Jünni - Juni; mai des gschmeckt! - was denkst du, wie das schmeckt!; diämol - vor Kurzem; z Neij Briisach - in Neu Breisach/Neuf Brisach im Elsass; z Morge gässe - gefrühstückt; ebis - etwas; zmol - auf ein Mal; droj i - traue ich; s Lisbeth - die Elisabeth; schiints - es scheint, anscheinend; Blissli - Bluse; gäl - gelb; Sources de Soultzmatt - Quellen von Sultzmatt

25. Juni 2018
SPD treibt Re-Islamisierung voran

    Heute melden die Zeitungen, dass Erdogan bei den Präsidentschaftwahlen von den Türken in Deutschland 65% bekommen hat, in der Türkei aber nur knapp über 50, wenn nicht sogar weniger (Wahlfälschungen sind nicht ausgeschlossen). Das heißt, die türkische Kolonie in Deutschland ist islamischer als die Bevölkerung in der Türkei. Wie kommt das?
    In den 70er Jahren war das islamische Kopftuch in Deutschland noch kaum zu sehen (von der Oma wollen wir mal nicht reden). Die Re-Islamisierung der Türken begann aber schon damals, erste Kopftuchmädchen tauchten in der Schule auf und fragten den Rest, wie lauft denn ihr rum, seid ihr denn Huren? Die Eltern fragten andere, wie laufen denn eure Töchter rum? Die türkische Gemeinde kam unter den Druck einer selbstbewussten kleinen islamischen Minderheit und die Weltlichen traten immer schüchtener auf, passten sich an. Unzählige Zugeständnisse von deutschen Regierungen, Parteien, Medien, Kirchen, Schulen usw. haben seither der Islamisierung Platz gemacht. Letztes Beispiel ist die sozialdemokratische Familienministerin Franziska Giffey, die die Schwimmburka befürwortet und mit Steuerzahlermitteln anzuschaffen vorschlägt (es sei vertretbar, wenn Schulen "Kleidungsstücke, die bis auf Gesicht, Hände und Füße alle Körperteile bedecken, erlauben und ausgeben")
    Die SPD, die Grünen und die Linken sind die Reservetruppe Merkels und die Janitscharentruppe Erdogans.

    Die Janitscharen waren übrigens eine Elitetruppe der Osmanen, die sich aus geraubten und gedrillten Kindern eroberter christlicher Völker zusammensetzte.
    Es ist gut, dass die sozialdemokratische Anhängerschaft dieser entarteten Partei in Scharen davon läuft.

24. Juni 2018
Der bayrische Papiertiger brüllt ...

    In den letzten zweieinhalb Wochen hat Horst Seehofer ein medial drastisch inszeniertes Spektakel veranstaltet: Bald sollen Asylanten an der Grenze zurückgewiesen werden. Asylbewerber, die entweder in einem anderen EU-Land bereits einen Antrag gestellt haben oder gar schon einmal aus Deutschland in ihr Erstantragsland abgeschoben worden waren, sollen nicht über die Grenze dürfen. Würden diese Zurückweisungen tatsächlich geschehen, würde einem Teil von §18 des Asylgesetzes entsprochen. Es wäre nicht mehr als die Pflicht des Innenministers. Und es wäre immer noch viel zu wenig. Man muss die Politik des Innen- und Heimatministers nicht anhand der aufgeregten Tonlage der Gazetten und seiner Gegner beurteilen, sondern anhand der wirklichen Erfordernisse.
    Seit 2015 hat sich die vorher schon laufende Masseneinwanderung vervielfacht. Es wanderten an die zwei Millionen meist junge muslimische Männer aus dem Orient sowie afrikanische Moslems, Animisten, Christen usw. ein. Davon hat nur ein kleiner Teil ein Bleiberecht erhalten, wobei der BAMF-Skandal exemplarisch zeigte, dass Bewerber massenhaft und unter kriminellen Umständen durchgewunken wurden. Eine Abschaffung des Asylrechts in der bisherigen Form ist das Gebot der Stunde, einschließlich der Regelungen, die Abschiebungen verhindern und Anwälte reich machen. Die Grenzen müssen für alle Einwanderer geschlossen und die neuen Asylanten seit 2015 zurückgeführt werden - auch nach Syrien, das inzwischen weitgehend ruhig ist. Geschieht das nicht, so ist ein Kollaps des sozialen Systems und Friedens zu erwarten und ein weiterer und beschleunigter Niedergang unserer Kultur.
    Dass Seehofer seine jetzige Offensive ernst meint, nimmt ihm nur eine Minderheit ab. Selbst die Badische Zeitung argwöhnt: "Offenbar sind Noch-CSU-Chef Seehofer und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zu dem Glauben gelangt, nur noch eine radikale Wende in der Migrationspolitik lasse ihnen eine Chance auf den Erhalt der blau-weißen Herrlichkeit". Und eine Umfrage des Forsa-Instituts ergab, dass zwei Drittel der Befragten glauben, es gehe der CSU nicht "um die Sache", sondern um bloße Wahlkampftaktik vor der Landtagswahl im Herbst. So lässt Seehofer auch im Dunkeln, wie solche Zurückweisungen überhaupt geschehen sollen, wie die Grenze kontrolliert, wie viele der illegalen Einwanderer erfasst würden - 30%? 20%? Oder weniger?
    Interessant wäre auch zu wissen, wie das bei der zahnlos gemachten deutschen Polizei funktionieren könnte. Wir haben doch im Fall Ellwangen gesehen, wie bei einem Aufstand fast eines ganzen afrikanischen Asyllagers zunächst die Polizei in die Flucht geschlagen und die Abschiebung verhindert wurde.
    In der geplanten Regelung nicht drin sind die Asylanten, die in Italien usw. gar nicht registriert, sondern einfach nach Norden durchgewunken werden - das werden dann bald die meisten sein. Sprich: Seehofers Plan betrifft große Einwanderergruppen gar nicht.
    Ich rechne nicht damit, dass Seehofer, der seit 2015 vielfach umgefallen ist und sich der Kanzlerin gefügt hat, über den Wahltermin hinaus standhaft bleiben wird. Alles, was er beginnt, wird lasch gehandhabt, zerredet, juristisch zu Fall gebracht, sabotiert werden und er wird dabei - gelegentlich grollend - zuschauen. Die Hoffnung bei der Abwehr der Masseneinwanderung liegt nicht auf der CSU, sondern auf der AfD. Anders ausgedrückt: Nur eine starke AfD kann der CSU Beine machen.

22. Juni 2018
Gesteuertes Denken: Multikultiwahn

    Die Morde durch ausländische Vergewaltiger, oft sogenannte "Geflüchtete" aus islamischen Ländern oder Südosteuropäer, sind in den Jahren seit der Grenzöffnung Merkels so häufig geworden, dass man den Überblick verlieren kann und Listen führen müsste, um noch mitzukommen. Es morden auch Deutsche, aber der Anteil an Gewaltverbrechern gerade unter Merkels "Schutzsuchenden" ist weit überdurchschnittlich hoch.
    Eines der letzten Opfer ist Sophia Lösche. Sie wollte aus Leipzig nach Bayern trampen und ist bei einem marokkanischen LKW-Fahrer eingestiegen. Dieser ist dringend tatverdächtig. Sie hatte damit einen ähnlichen "Mut" wie Maria Ladenburger, die nach Mitternacht im Grünen an der Dreisam mir dem Rad fuhr - in Freiburg war damals für Frauen ohne Scheuklappen längst schon klar, dass Asylanten die Stadt unsicher machen und dass das gefährlich ist. Maria war aber "sozial engangiert", sie organisierte etwa "Aktionen, um Spenden für die Renovierung einer Grundschule in Ghana zu sammeln". Das ist nicht verkehrt, aber blindes Vertrauen kann gegebenenfalls tödlich sein. Marias Vater war hoher EU-Beamter in Brüssel und Befürworter der Masseneinwanderung. Die Eltern sind auch nach dem Bekanntwerden, dass ein afghanischer "Flüchtling" ihre Tochter vergewaltigt und ermordet hat, engagiert für "Weltoffenheit, Toleranz und Neugierde auf alles Neue" - dafür steht nämlich die Stiftung, die sie in Erinnerung an Maria nach der Verurteilung des Mörders in Freiburg gegründet haben.
    Der Bruder Sophias, die ihre Vertrauensseligkeit mit dem Tod bezahlte, schrieb an die Medien:

"Wir möchten darauf hinweisen, dass die Nationalität eines möglichen Täters nichts mit seinen Taten zu tun hat. Sophia ist in der Unterstützung von Geflüchteten aktiv und engagiert sich gegen Rechts. Sophia würde unter keinen Umständen wollen, dass auf ihre Kosten rassistische Hetze betrieben wird, wie es teils schon geschehen ist."

    Beide Fälle zeichnen sich dadurch aus, dass auch der Verlust einer lieben nahen Verwandten nicht zu einer Abwendung oder zu einem Innehalten bezüglich der Unterstützung des ideologischen Irrweges führte. Besonders der Bruder Sophias verteidigt hier offen die "Willkommenskultur", die höchst wahrscheinlich seiner Schwester den Tod brachte. Das mag für viele unfassbar sein, ich selbst als ehemaliger und einstmals ideologisch verblendeter Maoist kann es aber einordnen. Der Glaube an die "gute Sache" kann so stark sein, dass man auch persönlich erlittenes schreiendes Unrecht durch die Partei und ihren Kampf akzeptiert und als kleinen Schönheitsfehler einer an sich glorreichen Sache hinnimmt. So kam es im Kommunismus, besonders im Stalinismus und im Maoismus, zu Aburteilungen von "eigenen" Leuten, denen irgend etwas Falsches vorgeworfen wurde, und sei es nur eine ideologische Abweichung. Der Delinquent übte "Selbstkritik" und/oder nahm seine Hinrichtung fügsam hin - oft sicher gelähmt durch nackte Angst, oft aber auch aus Verblendung und aus Akzeptieren von persönlicher Sühne.
    Der Multikultiwahn, in dem die Auflösung des eigenen Volkes und im Extremfall der Tod von eigenen Verwandten hingenommen wird, ist eine mit Kommunismus, Nationalsozialismus und Islam vergleichbare Ideologie, die Menschen steuert und sie auch gegen sich selbst handeln lässt. Nach dem Nationalsozialismus in ganz Deutschland und dem Kommunismus in der DDR sind die Eliten unseres Landes und ihre Mitläufer und Geblendeten im Multikultiwahn befangen.

21. Juni 2018
Ich war dieser Tage mit meiner lieben Frau auf der Insel Thassos und habe die Leser von "Lueg ins Land" etwas vernachlässigt. Doch hier wenigstens einer meiner Eindrücke, aufgeschrieben am

17. Juni 2018
Alternative Türken

    Hier auf Thassos und überhaupt in Nordostgriechenland ist gefühlt fast jede vierte Autonummer türkisch, jede dritte aus Bulgarien, Rumänien, Serbien und anderen ehemaligen Ostblockländern.
    Bei den türkischen Urlaubern handelt es sich meist um wohlhabende, weltlich eingestellte, ihrem Präsidenten Erdolf feindlich gesonnene Istanbuler, die hier einmal freie Luft atmen wollen. Sie könnten Sonne und Strand in der Türkei preiswerter und zum Teil schöner haben, aber eben nicht so unbeschwert wie hier. Etwa die Familie in unserer Unterkunft ist, wie viele andere, leicht bekleidet und hat schon auch Wurst auf dem Frühstücksteller, die, wenn mich meine Geschmacksnerven nicht trügen, aus Schweinefleisch besteht. Ich esse ja von derselben. Im Gespräch haben sie sich nicht nur heftig vom “Diktator Erdogan“ distanziert, sondern von den islamischen Frömmlern überhaupt. Sie haben nur 450 km von Istanbul bis hierher und nutzen die drei Tage des Bayram (Ramadan-Abschlussfest), um hier bei den Griechen, die an sich der Erbfeind des türkischen Nationalismus sind, zu entspannen.
    Diese Türken fallen überhaupt nicht negativ auf. Dumm, dass in Deutschland diese Art von Türken zurückgedrängt werden - durch den Einfluss von Verbänden wie der Ditib und durch ständige Einmischungen Erdogans selbst. Regierungen, Altparteien, Medien, usw. halten da trotz gelegentlicher Verstimmung nicht wirklich dagegen, sondern betreiben eine Beschwichtigungspolitik und tolerieren und fördern die Re-Islamisierung der Türken. Selbst in mancher Kirche des Ruhrgebiets und sonstwo geht der Klingenbeutel um zwecks Spenden für Moscheebauten. Die Auslieferung Deutschlands an die islamischen Türken ist symbolisch darin ausgedrückt, dass man erklärte Erdogan-Anhänger in der deutschen Nationalmannschaft spielen lässt, die während der deutschen Nationalhymne Koranverse murmeln.
    Dass nicht alle Türken und anderen wirklichen und angeblichen Moslems gleich sind, habe hier einmal erklärt: http://noth.net/politik/wer-ist-ein-moslem.htm

13. Juni 2018
Wann läuft das Fass über?

    Heute gibt die Badische Zeitung schon auf der Titelseite zu, dass in der Stadt nach der Vergewaltigung im Columbi-Park verstärkt über Sicherheit diskutiert würde und die Sache dadurch erhöhte Brisanz habe, dass der Täter ein "Geflüchteter" aus Syrien sei.
    Ach ja? Wird man jetzt nachdenklich? Was ist im Einzugsgebiet der Badischen Zeitung in den letzten Monaten nicht alles vorgefallen!

* MARIA LADENBURGER in Freiburg von einem afghanischen “Schutzsuchenden“ vergewaltigt und ermordet
* CAROLIN GRUBER in Endingen von einem Rumänen vergewaltigt und ermordet
* ANNE und NOAH METZGER in Teningen von ihrem algerischen Lebensgefährten bzw. Vater ermordet

    Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, die Verbrechen mit Todesfolge.
    Sollten die Gutmenschen in der BZ-Redaktion und in der Universitätsstadt jetzt wirklich aufwachen? Bisher konnte das Blatt sich nur erhitzen, wenn mal einer von der AfD oder der PEGIDA usw. einen “falschen“ Zungenschlag tat - da konnten dann drei oder mehr Empörungsartikel pro Tag kommen. Wenn Merkels "neue Deutsche" dagegen morden, vergewaltigen oder zustechen, spielte und spielt man es herunter.
    Anscheinend brodelt es aber in der Leserschaft inzwischen so, dass man die Zügel der politischen Korrektheit etwas lockern und eine Verunsicherung in der Bevölkerung zugeben muss, die über AfD-Kreise hinausgeht ...

5. Juni 2018
Alternativen zur "Wahrheitspresse"

Sie sind die Lügen und Halbwahrheiten der "Wahrheitspresse" satt und haben zu "Lueg-ins-Land " gefunden. Dieser "Blog ohne Scheuklappen" kommt aus der Alemannia, aus dem Südwesten des deutschen Sprachgebiets und kommentiert Ereignisse von hier, aus Mitteleuropa und aus der Welt. Wenn einmal kein neuer Beitrag kommt, brauchen Sie nicht zu darben: Das Internet weist etliche Blogs und Seiten auf, in denen die politische Korrektheit beiseite gelassen wird und die normalerweise versteckte oder verschwiegene Seite der Medaille gezeigt wird. Ich zähle eine kleine Auswahl auf:

www.compact-online.de
Eine patriotische, kapitalismus - und USA-kritische Seite der Monatszeitschrift COMPACT, die auch abonniert werden kann.

www.deutschland-kurier.org
Die Webseite des Deutschland-Kuriers - eine alternative, wöchentlich erscheinende Bild-Zeitung; kann abonniert werden.

www.epochtimes.de
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare.

www.journalistenwatch.com
Aktuelle, andernorts verschwiegene oder verzerrte Nachrichten und Kommentare.

www.jungefreiheit.de
Webseite der bedeutenden Wochenzeitung, die berichtet, kommentiert und auf akademischem Niveau Hintergrundberichte zur Geschichte und Gegenwart bringt. Eine wertvolle Zeitung, obwohl sie einseitig und peinlich-penetrant Partei für Bernd Lucke und seine Nachfolger in der AfD ergreift. (Kann abonniert werden.)

www.pi-news.net
PI ("politically incorrect") ist auf dem Israel-Auge völlig blind, hat aber Adleraugen, wenn es um den Islam, die Moslems, die Araber usw. und die neue illegale Masseneinwanderung geht. Daher findet man dort wertvolle Beiträge zu Multikulti und der deutschen Politik.

www.politikversagen.net
Eine "systemkritische Presseschau". Die "Wahrheitspresse" kann nicht alles verschweigen; oft dringen in lokalen Medien Nachrichten durch, die die überregionale Presse verschweigt. Diese Seite bringt Links zu lokalen Medien und verschafft so Zugang zu vielen der unzähligen "Einzelfälle".

www.preussische-allgemeine.de
Eine Wochenzeitung (kann abonniert werden), die bei weiten nicht nur für Heimatvertriebene interessant ist. Auf ihrer Webseite finden sich kritische Nachrichten und Kommentare zum Zeitgeschehen, die auch für Nichtakademiker lesbar sind.

www.zuerst.de
Die Webseite der Monstzeitschrift ZUERST! Das Zeigeschehen aus der Perspektive der demokratischen Rechten. Die Zeitschrift kann abonniert werden.

Es fehlt nicht an alternativer Presse und schon gar nicht an Webseiten, aber die Zeitungskioske halten sie draußen oder unter dem Ladentisch. In ihren Hochburgen bedroht die Antifa Kioske und Zeitungsläden, die alternative Presse führen. Viele Leser suchen sie auch nicht, manch einer hält es mit den drei Affen, die nicht hören, sehen und sprechen wollen. Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Viele informative Seiten bietet auch facebook – Alternative können dort viel Zeit mit Schmoren im eigenen Saft und ziellosen Diskussionen verbringen, Sie können aber auch Zugang zu den Seiten der Politiker, Parteien und Gruppen finden, die Ihnen wichtig sind. Und zur Seite meiner Wenigkeit, die ähnliche Beiträge bietet wie dieser Blog, aber oft bebildert. Und Sie können dort direkt antworten/kommentieren. Dazu ist es nötig, sich anzumelden. Sie brauchen keine Nabelschau treiben, kein Bild einstellen, nur minimalste Angaben machen. Der Große Bruder weiß dann aber trotzdem, was sie interessiert.

1. Juni 2018
Die Katastrophe des Deutschen im Elsass.

Zu den Katastrophen des 20. Jahrhunderts gehört auch die weitgehende Auslöschung der deutschen Sprache im Elsass. (...)

In der Schule war Deutsch nach 1945 verboten und auch die lokalen Varianten, der elsässisch-alemannische und der elsässisch-fränkische Dialekt wurden verfolgt. Das ging soweit, dass auch auf dem Pausenhof derjenige die Schandtafel umgehängt bekam, der beim Elsässisch-Sprechen erwischt wurde, auf welcher stand: "Il est chic de parler français" (Es ist schick, französisch zu sprechen). Wenn der mit dem Schild Gedemütigte aber einen anderen denunzierte, bekam jener es an den Hals.(...)

Den ganzen Artikel bitte hier lesen!

26. Mai 2018
Dr Nachtgrabb kunnt!

    Uns Kinder het mer als vum Nachtgrabb verzellt - e große, schwarze, beese Vogel, wu d Maidli un Buebe mitnimmt, wänn si nit brav sind, wänn si z Obe nit heimgehn, nit ins Bett gehn oder im Bett no schwätze un dischgeriäre, anstatt d Aüge zue z mache. E Zitlang hämmer is do vergelschtere lo, aber dr Läbensdriib bim e Kind isch greßer as d Angscht un so hän aü mir irgendwänn nimmi an diä Drohunge vu dr Eltere glaübt.
    Läbensdriib? Hesch Dü dä noch? E Deil erwagsini Mänsche glaübe all no an dr Nachtgrabb, wänn er nur lüt gnue un vu e Hüffe Mediä an d Wand gmolt wird. Si Namme wägslet: Thilo Sarrazin, Eva Herman, Frauke Petry, Björn Höcke, André Poggenburg oder wär schuscht grad ufs Korn gnumme wird, aber alli sin Rassischte, Nazi un so witter.
    Am 2. Jünni hän mir im Badische d Glägeheit, emol drei vu däne känne z lehre, si kumme uf Bruchsal. Wär Angscht het, ass em d Aüge ufgmacht wäre, sott aber drheim bliibe.

DEUTSCHLANDS ZUKUNFT SICHERN!
Kundgebung der AfD mit Dr. Rainer Barzel (MdL), Dr. Christina Baum (MdL), Björn Höcke (MdL), Ralf Özkara (Landesprecher der AfD Baden-Württemberg)
2. Juni, Bruchsal, 15 Uhr, Friedrichsplatz

Worterklärungen: Nachtgrabb - Nachtrabe (Schreckfigur für Kinder); als - immer wieder; z Obe - abends; dischgeriäre - diskutieren; hämmer is - haben wir uns; vergelschtere - einschüchtern; e Deil - ein Teil, manche; lüt gnue - laut genug; e Hüffe Mediä - viele Medien; Jünni - Juni; sott - sollte

26. Mai 2018
Schlag auf Schlag

* Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU ist jetzt in Kraft - sie schützt laut Heimatminister Seehofer die Grundrechte der Bürger. Praktische Anwendung der Verordnung (Beispiel):
    Die Erzdiözese Freiburg traut sich nicht mehr, Festgottesdienste zu übertragen, sondern übt sich in Kadavergehorsam: "Alle Zelebranten, Ministranten, Lektoren, Chorsänger und auch alle Gottesdienstbesucher müssten vorher eine schriftliche Zustimmung zur Übertragung abgeben. Bei Minderjährigen – also zum Beispiel bei den Ministranten – müssten die Eltern sogar jedes einzelne Bild freigeben. 'Das ist bei einer Videoübertragung natürlich gar nicht machbar', so Michael Hertl, der Sprecher der Erzdiözese. Hier legen die kirchlichen Datenschutzbeauftragten das DSGVO sehr restriktiv aus." (BZ, 26. Mai 2018)

* Auf den Thüringer AfD-Politiker Dr. Anton Friesen und einen Mitarbeiter wurde am 24. Mai ein heimtückischer Anschlag verübt - die Radbolzen an allen vier Rädern seines Fahrzeugs wurden gelockert, das hätte tödlich enden können. Die überregionale Presse schweigt.

* In Berlin findet am Sonntag, 27. Mai, eine AfD-Demonstration statt (Motto: "Zukunft Deutschland"). Verschiedene Bündnisse, unter Beteiligung auch der Erzdiözese Berlin, rufen zu Gegenveranstaltungen auf. Mehrere Mitglieder des Bundestags (!), darunter Renate Künast (Grüne) und Dietmar Bartsch (Linke) rufen zu diesen Gegendemonstrationen auf, durch die Blume auch zur Blockade ("Stoppt die AfD"). Die militanten Linksextremen werden die Versammlungen der Altparteien, Gewerkschaften, Kirchen usw. als Schutzraum nutzen, aus dem heraus sie angreifen und versuchen zu blockieren. Die Blockade einer Demonstration ist jedoch eine Straftat und der Aufruf dazu ist ebenfalls strafbewehrt (§ 22 Versammlungsgesetz).

"Kann man vor diesem Hintergrund noch von einer funktionierenden Demokratie sprechen? Wohl kaum. Oft wird gefragt wie plötzlich aus einer rechtsstaatlichen Demokratie eine Diktatur werden kann. Wir erleben es gerade." (Zitat aus dem Internet)

23. Mai 2018
E Mäss uf Elsässisch

    Z Aale im Schobeland het an Pfingschte e Bfaar e arge Schwobestreich gspiilt: Dr het am Schluss vu dr Mäss e Kopfduech ufzoge - e Kopfduech vu dr islamische Fraüe. D Necla Kelek, e Tirki, wu weißt, was e Kopfduech bedittet, het des Duech "die Flagge des Islam" gnännt. Un dä Pfarrer Seldlmeier vu Aale bindet sich dä Fahne um dr Grind.
    Natiirlig het er ebis Guets welle due drmit: Dr het welle broteschtiäre gege d Alice Weidel (AfD), wu im Bundestag gsait het:
"Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern."
    S isch afange viil unsicher in unsere Wält, aber des was d Weidel do gsait het, isch sicher. Villicht sott mr d Bolitik üs dr Kirch husse  un Gott dinne loo.
    Am Sunntig (27. Mai, z Obe am fimbfi) isch z Stroßburg im Minschter e Mäss uf Elsässchisch, im elsässische alemannische Dialäkt. So ischs rächt. Ich frei mi, wänn i e ladiinischi Mäss her, un frei mi no meh iber e elsässischi. Diä Lit hebe fescht an ihrere Dradition un an unserem Gott. I han afange Angscht, bi uns do im Badische in d Kirch z goh, ich halt vu minem Härz här halt nimmi alles üs. Nai, am Sunntig gang i uf Stroßburg. I bi mer sicher: Dä Pfaar dert wird sicher kei Jakobiner-Huet ufsetze.

Elsässischi Mäss, 27. Mai 2018, 17 Uhr, Stroßburg, Minschter

Worterklärungen: Bfaar - Pfarrer; Tirki - Türkin; Grind - Kopf; afange - inzwischen, allmählich; husse - draußen; dinne - drin; z Obe - abends; am fimbfi - um fünf Uhr; hebe - halten; Jakobiner - eine Partei der Französischen Revolution, unter ihr und ihren Nachfolgern starben zehntausende katholische Gegner unter der Guillotine und hunderttausende bei Massakern in der royalistisch-katholischen Bevölkerung der Vendée

Nachtrag vom 1. Juni 2018:

Die Heilige Messe am letzten Sonntag in Straßburg war eine Wohltat. Keine Propaganda für Masseneinwanderung, kein Hofieren des Islam, einfach eine Zwiesprache des elsässischen Volkes in der angestammten, elsässisch-alemannischen Sprache mit Gott. Etwa das Gebet zur Kommunion lautete:
"Lüeje s'Làmm Gottes wie d'Sende von de Welt weck nemmt
- O Herr, ich bin net werdig Dich zu empfànge,
àwer sà nur a Wort, so wur ich gsund."
Am 3. Juni 2018 um 17 Uhr ist im Münster eine weitere Messe auf Elsässisch.

18. Mai 2918
Frühsexualisierung der Kinder - ein altes linkes Projekt

    Das Bestreben, Kindern möglichst früh ihre Ansichten zu Sexualität und Familie aufzuzwingen, hat bei den Linken und Sozialisten Tradition, dazu gehören auch die Grünen. Vor 90 Jahren, am 30. April 1928 berichtet der "Markgräfler" (herausgegeben vom deutschnationalen Dichter Hermann Burte) über eine sozialistische Schülerversammlung im Berliner Stadthaus, in der "sexuelle Aufklärung vom sechsten Lebensjahre ab" und "Vernichtung jeder Autorität der Familie" gefordert wurde. Heute wurde der Beginn der sexuellen Manipulation der Kinder bereits ins Kindergartenalter verlegt und ist nicht bloße Forderung, sondern wird - etwa im rot-rot-grünen Berlin - praktiziert.
    Kinder werden viel zu früh mit Sexualpraktiken konfrontiert, über die, wenn überhaupt in der Schule, so doch nicht in Altersstufen "aufgeklärt" werden sollte, in denen die Kinder noch gar nichts mit Sexualität am Hut haben. Aber die Linken roter und grüner Couleur wollen die Kinder im empfindlichsten und empfänglichsten Alter erreichen und umbiegen.
    Bei der 68er Studentenbewegung waren Wilhelm Reich und andere Sexologen hoch im Kurs; Reich vertrat in den 1930er Jahren, der Faschismus würde infolge der "(Sexual-)Triebunterdrückung" und der "patriarchalischen Zwangsfamilie" entstehen - anders gesagt: gesellschaftliche und politische Freiheit wäre nur bei sexueller Freizügigkeit und der Abschaffung der traditionellen Familie möglich. Heute vertritt niemand mehr offen Reichs Theorien; seine ehemaligen Schüler und Schülersschüler in den Parteien, Universitäten und Schulämtern haben seine Vorstellungen aber verinnerlicht und versuchen sie seit geraumer Zeit umzusetzen. Sie bescheren uns eine Gesellschaft, in der allüberall von Sex geredet wird und kaum mehr deutsche Kinder geboren werden.

14. Mai 2018
Gambier mischen im Rauschgifthandel kräftig mit

    So lautet der Titel eines dpa-Artikels in der heutigen Badischen Zeitung; das Blatt gesteht damit einmal ein Stück Realität auf dem Gebiet des Multikulti ein. Danach sind mehr als 12% der 6600 Gambier im Südwesten in der Kriminalstatistik präsent, also über 800. Unter allen hier tatverdächtigen Asylanten machen sie ca. 30% aus. Eine Aussicht auf Anerkennung als Asylberechtigte haben die meisten in Deutschland nicht. (Findige Anwälte finden mit jahrelangem Prozessieren aber doch oft eine "Lösung" für die Wirtschaftsmigranten.) In dem westafrikanischen Zwergstaat Gambia herrscht kein Krieg und der bisherige autokratische Präsident wurde vor einem guten Jahr abgewählt (!). Die Anerkennungsquote der Gambier sank seither von 6,5 auf 2%.
    In der Badischen Zeitung genießen die Wirtschaftsmigranten aber oft größtes Wohlwollen. So hat das Blatt den Gambier J. mehrfach groß herausgestellt: Er hatte in einer Eichstetter Baufirma einen Arbeitsplatz und die Unterstützung seiner Chefin, bevor er "abgeholt und in Handschellen nach Frankfurt gebracht und dort in ein Flugzeug nach Mailand gesetzt" wurde, klagt die BZ vom 5. November 2016. Nach einer Woche war er wieder da. Die Badische demonstrierte an diesem Fall den arbeitswilligen, integrationsbereiten Afrikaner und die hartherzigen deutschen Behörden. Dass der Afrikaner mit seiner erneuten Einreise aus Italien wenige Tage nach der Abschiebung den deutschen Behörden praktisch den Vogel zeigte, scheint für das Freiburger Blatt ein Kavaliersdelikt zu sein; es wird jedenfalls dezent übergangen.
    Immer wieder gelingt es dem Blatt, die Rosine im Kuchen zu finden: So auch den Stuckateur-Lehrling in Breisach (BZ, 8. 2. 2017) oder gar C. O. J., der enorme Bildungsanstrengungen unternimmt ("Hauptschulabschluss am Goethe-Gymnasium"). Er ist kein Streithammel, sondern schlichtet in der Asylunterkunft: eine Betreuerin hat ihn deswegen auch "SPRECHER DER VEREINTEN NATIONEN" (BZ-Titel, 4. 10. 2017) genannt. Er macht in Schallstadt eine Lehre als Elektriker.
    Die große Mehrheit der afrikanischen Asylanten, die übrigens ganz überwiegend Muslime sind, die nicht durch Integrationsbemühungen auffallen oder gar kriminell sind, kommen, wenn überhaupt, in der Badischen Zeitung nur als dürre Zahlen vor. Ebenfalls nur in Nebensätzen erwähnt werden auch die Opfer der Kriminellen. Etwa die zwei Frauen, die auf dem Stühlinger Kirchplatz hinter dem Freiburger Bahnhof von Männern aus Gambia sexuell angegriffen wurden. Dieser Fall gelangte sogar in die überregionale Berichterstattung; die Badische Zeitung polemisierte dann gegen die Berliner Morgenpost und die Bundespolizei, die den Vorfall nach den Aussagen der belästigten Frauen wiedergegeben hatten - in den Augen der BZ aber aufgebauscht. Die Freiburger Ausgabe titelte in großen Lettern: "KEIN ZWEITES KÖLN AN DER DREISAM" (29. 10. 2016). Offenbar waren die Frauen zunächst von einer großen Gruppe von Afrikanern umringt gewesen. Das Blatt betont, dass die Frauen nicht von der "etwa 17-köpfigen Gruppe männlicher Personen, dem äußeren Anschein nach afrikanischer Herkunft, umringt und unsittlich an Bauch, an der Brust sowie im Genitalbereich berührt worden seien", sondern "vielmehr danach in einer Straße in der Nähe (...) ausschließlich von drei Tatverdächtigen".
    Über das Befinden der weiblichen Opfer erfahren wir aus dem Blatt nichts. Wie ein massiver sexueller Übergriff das Leben einer Frau verändern kann, wie sie mit ihrem Trauma leben muss, wäre auch ein Thema für einen Großartikel in den Blättern - wir finden dergleichen jedenfalls in der Badischen Zeitung nicht, wenn die Täter Asylanten sind. Wir erfahren auch keine ehrlichen Zahlen über die Kosten der Masseneinwanderung, in der Mehraufwand der Polizei, der Bildungseinrichtungen, der Krankenversorgung und anderes eingerechnet sind.

[Dem Autor fehlt es keineswegs an Empathie für die Menschen in Afrika, die er 1984 auf einer Reise in Westafrika erstmals näher kennengelernt hat. Er ist aber der Meinung, dass sie ihre Probleme daheim lösen müssen und ihnen nicht entfliehen sollten.]

7. Mai 2018
Polizeibeamte im Abschiebeeinsatz: Todesangst

    Mit dem Widerstand der 150 bis 200 afrikanischen Asylbewerber gegen die Abschiebung eines Togolesen im Asylheim Ellwangen erlebte der Merkel-Staat ein Fiasko, das mit Silvester 2015 im Köln vergleichbar ist, wo ca. 1500 Asylbewerber aus muslimischen Ländern hunderte von deutschen Frauen massiv belästigt hatten.
    In Köln versuchten Polizei und Medien tagelang die Massenübergriffe zu vertuschen; auch in Ellwangen versuchte die Polizei, den Schwarzen-Aufstand und die eigene Schmach zu verschweigen. Sie gab erst 61 Stunden später eine Mitteilung heraus, nachdem die dpa vorstellig geworden war. Die Nachrichtenagentur, die 2015 noch mitgeschwiegen hatte, wollte jetzt offenbar keine Neuauflage des enormen Imageschadens, den die Wahrheitspresse 2015 erlitten hatte.
    Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft versucht das Staatsversagen zwar wegzureden, gibt aber immerhin zu, die Polizei habe sowas noch nicht erlebt. "Manche Polizisten sprachen sogar von Todesangst."

5. Mai 2018
Märchenstunde: Karl Marx als Humanist

    Karl Marx, der bekannteste Theoretiker des Kommunismus im 19. Jahrhundert, wurde heute vor 200 Jahren in Trier geboren. Die Stadt ließ sich zur Feier dieses Ereignisses von der kommunistischen Volksrepublik China eine über doppelt mannshohe Marx-Bronzestatue aufdrücken. Dass in China an die 60 Millionen Menschen Opfer des Kommunismus wurden, war für die Stadtratsmehrheit und den Oberbürgermeister kein ausreichender Grund, das Geschenk auszuschlagen. Warum auch? Man sieht heute in den Medien Marx als unschuldigen Philosophen an, an dessen Fingern - anders als bei seinen Schülern - kein Blut klebt.
    Etwa die heutige Badische Zeitung nennt seine Revolutionstheorie "ein beflügelndes Geschichtsmodell", nach dem "das Proletariat mit seiner Revolution die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen ein für alle Mal beseitigen würde". Dann gibt Thomas Steiner in der Badische Zeitung zu, dass das in allen sozialistischen Ländern daneben ging, bescheinigt Marx aber eine auch heute noch teilweise gültige richtige Analyse des gesellschaftlichen Istzustands. Und - jetzt kommt der Hammer - "eines wird sowieso immer seine Geltung behalten: der Humanismus, der den Kern von Karl Marx' Engagement und Philosophie ausmachte."
    In einem Land, wo die schnelle Einwanderung von fast 2 Millionen mehrheitlich männlichen jungen Moslems als Bereicherung gefeiert wird, kann auch dieses Anzeichen von Realitätsverlust nicht mehr überraschen. Marx war alles andere als Humanist. Er hat schon früh die gewaltsame Revolution und die Diktatur des Proletariats propagiert, die dann im 20. Jahrhundert an die 120 Millionen Menschen das Leben kosten sollte.
    Marx und Engels erklärten bereits 1848 im Kommunistischen Manifest:

"Die Kommunisten ... erklären es offen, daß ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung. Mögen die herrschenden Klassen zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen."

    1850 schrieb Marx in "Die Klassenkämpfe in Frankreich 1848 bis 1850":

"Dieser Sozialismus ist die Permanenzerklärung der Revolution, die Klassendiktatur des Proletariats als notwendiger Durchgangspunkt zur Abschaffung der Klassenunterschiede überhaupt ..."

    In seiner "Kritik des Gothaer Programms" der SPD schrieb Marx 1875:

"Zwischen der kapitalistischen und der kommunistischen Gesellschaft liegt die Periode der revolutionären Umwandlung der einen in die andre. Der entspricht auch eine politische Übergangsperiode, deren Staat nichts anderes sein kann als die revolutionäre Diktatur des Proletariats."

Abgerundet wird das marxistische Programm der Diktatur des Proletariats noch durch den ausgeprägte Rassismus von Marx und Engels, die die Vernichtung etlicher "rückständiger" Völker für wünschenswert hielten. Lenin, Stalin, Mao-Tsetung, Pol Pot und andere haben das marxsche Programm dann ungesetzt.

    Das Schönreden der kommunistischen Führer ist keine besondere Marotte der Badischen Zeitung, sondern in vielen Organen der Wahrheitspresse gang und gäbe. Ich habe schon 2013 einmal beschrieben, wie ein kommunistischer Anführer schöngeredet wurde und wie der Kommunismus auch ohne initiale Revolution und ohne ihn offen zu benennen in der deutschen Gesellschaft immer mehr durchgesetzt wird:

"Der kommunistische Versuch der 68er und seine Gesundbetung durch die Medien"

4. Mai 2018
Bolizei uf dr Flucht

Z Ellwange het d Bolizei welle e Afrikaner üs Togo abschiäbe - uf Italiä, do, wun er zletscht härkumme gsii isch. Si hän em Handschälle aglegt, aber drno sin e Hüffe anderi Asylante drhärkumme un hän däne sibe Bolizischte Gwalt adroht. Am Schluss het sich d Bolizei vor ere aggressive Ibermacht vu Sticker 150 bis 200 Asylante, meischtens Schwarzi, zruckzoge. In däm Togoles hän si üs Angscht vor däm Mob d Handschälle abgnumme un hän-e ränne lo. D Bolizei-Fiährung sait, si hebe "kühlen Kopf bewahrt" un diäge "großen Respekt" verdiäne.

Bim z-Morge-Drinke läse mi Fraü un ich als Zittig. Ich liis vor: "Die Regierungsfraktionen von Grünen und CDU fordern strafrechtliche Konsequenzen." Mi Fraü frogt: "Gege wär? Gege d Bolizei?"

Worterklärungen: e Hüffe - ein Haufen, viele; si hebe - sie hätten; si diäge - sie würden; z-Morge-Drinke - Frühstücken

1. Mai 2018
Wolfsmassaker bei Bad Wildbad

    Im Schwarzwald bei Bad Wildbad hat offenbar ein Wolf ein Massaker unter einer Schafsherde angerichtet. Mindestens 15 Tiere hat er direkt gerissen, insgesamt kamen 42 Tiere in der Panik um, unter anderen, als sie bei der Flucht in der Enz ertranken.
    Die Umweltverbände rufen nach schärferen Schutzmaßnahmen, wie Zäune und Herdenschutzhunde. Das zahlen sie aber nicht, sondern es zahlt der Schäfer und der Steuerzahler. An den Schutz der Spaziergänger, die ohne Herdenschutzhund durch die Natur gehen, denkt niemand. 
    Das erinnert an die deutsche Art der Problemlösung, wie sie auch in der großen Politik betrieben wird: Man hat offene Grenzen, lässt jeden rein und stellt dann am Eingang des Weihnachtsmarkts und des Wein- oder Bierfests Merkelsteine auf, kontrolliert die Rucksäcke unbescholtener Deutscher und erhöht die Zahl der Polizisten, die allerdings dann vor den Richter kommen, wenn sie mal hart zugreifen.
    Doch der Wolf in Menschengestalt schlägt zu, wo es niemand erwartet (niemand? ich schon): Da stirbt dann die deutsche oder sonstige Geliebte des muslimischen Asylbewerbers, weil sie sich von ihrem Märchenprinz getrennt hat. Wie in Kandel und in -zig anderen Fällen.

Ich stelle hier noch einmal meine Glosse zum Wolf von 13. Januar ein: 

13. Januar 2018
Willkommenskultur für Wölfe ...

Wir Kinder der ersten Nachkriegszeit kannten den Wolf nur aus dem Märchen - als Rotkäppchen- und Geißleinfresser. Es gab weder im Schwarzwald noch im Rheinwald welche, auch in den Vogesen nicht, sondern höchstens in den beängstigenden Erzählungen von aus Sibirien heimkehrenden Kriegsgefangenen. Das begann sich erst etwa 1978 zu ändern. Da wurde der Wolf bereits von einem Liedermacher herbeigesungen. Es war die Zeit der Anti-AKW-Bewegung um Wyhl und Fessenheim, in der am Oberrhein der Kontakt und die gemeinsame Sprache der alemannischen Bevölkerung auf beiden Seiten des Rheins wieder auflebte. Gerade das Elsass brachte begnadete Dichter und Liedermacher hervor, die ihre alte Sprache noch einmal zu einer Blüte führten. Unter ihnen war François Brumbt mit seinen unter die Haut gehenden Liedern, von denen manche Heimat und soziale Frage kontrastierten. Aus seinem Lied "D'r Wolff" erfahren wir:

"Dr Wolf isch emol kumme
üs siine witte Steppe
wohl am e Winterowe
bi Hochschnee un Kelte (...)
sini Gosch
[Schnauze] het gezittert
vu Angscht un vum Hungere"

Das arme Tier klopft an einer Tür, aber der Bürger, beladen mit Vorurteilen, schreit:

"Scher di los vu mim Schopf [Speicher],
mach dich zum Dorf enüs [hinaus]!"

Am nächsten Morgen versucht es der Wolf beim Bürgermeister [Maire]:

"Herr Maire, i wott [würde gerne]
um e baar Grosche schaffe
bi dichtig un bi brav
brücht mer niämes
[niemand] üswiche
miner Viihpelz dä isch zart
e jed Kind derf ne striche"

Der Maire jagt ihn aber fort. Und das ganze Dorf macht sich auf die Jagd und erlegt das Tier. Der Sänger klagt:

"Är verlangt e bissle Fride
und wurd derfir erschosse
im e Wolf üs dr Steppe
wurd s Läwe abgsproche"

Aber:

"Im Ürwald in dr Diäfe
driffsch vil andri Welf
wänn si einer here riäfa
no kumme si zur Hilf
un schliäßlig üs alle Wälder
taüche d Welf emol uf
drno
[dann] ihr alli Jäjer
here ner emol uf"

Damals hat mich dieses eigentümlich berührende Lied sehr erstaunt; heute dagegen ist die darin zum Ausdruck kommende Denkwelt völlig etabliert:

Der Böse ist nicht eigentlich böse, sondern wird wegen der Nichterfüllung seiner Wünsche durch die Gesellschaft erst böse gemacht. Und jetzt, wo der Wolf knapp vierzig Jahre nach François Brumbts Lied "kumme isch üs siine witte Steppe", muss man ihn begrüßen, wenn er an die Tür klopft und dann wird alles gut. Und die Umweltverbände BUND und NABU tun es, auch die EU-Kommission, die die Bejagung des Wolfs weitgehend verbietet. Erst jetzt hat der Agrarkommissar eine Lockerung des Verbots ausgeschlossen. Freilich jubeln auch etliche grüne und rote Politiker und Journalisten. Und die CDU ist natürlich mit im Boot der Willkommenskultur, fordert aber die Entschädigung der Herdenbesitzer, die nun Elektrozäune, Schutzhunde und Nachtwachen einsetzen müssen. Doch wenn der Wolf an die Schafe oder andere Beute nicht rankommt, wird er nicht zufrieden sein. Drno, ihr alli Tourischte oder wär sunscht noch unterwägs isch im Schwarzwald, drno here ner emol uf!

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