Mein Abschied von "Lueginsland" und der Badischen Zeitung

 

Liebe Freunde der Meinungsvielfalt und des Alemannischen,

einige von Ihnen haben in der Badischen Zeitung gelegentlich meine "Lueginsland" gelesen. In knapp 20 Jahren schrieb ich 224 dieser alemannischen Glossen, zuletzt am 21. November 2016. In dieser letzten kam "mi Sorg iber d islamisch Iiwanderung" zum Ausdruck und andererseits meine Sorge über das Verschwinden christlicher Symbole aus der Öffentlichkeit. Viele meiner kleinen Texte transportierten ein konservatives Weltbild, ich trat dafür ein, die Kirche im Dorf und die Sitten, die deutsche und alemannische Lebensart im Ländle zu lassen. Diese Ausrichtung wurde wohl von vielen in der BZ-Redaktion als Stachel im Fleisch verspürt. Aber auch mir fiel es zunehmend schwerer, das konservative Feigenblatt für eine Regionalzeitung zu machen, die im Großraum Freiburg das Monopol hat und einseitig rot-grün ausgerichtet ist.

  Die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich in den letzten zwei Jahren ungemein zugespitzt. Schon vor dem rechtswidrigen Öffnen der Grenzen 2015 durch Merkel waren in deutschen Großstädten islamische Parallelgesellschaften nicht mehr beherrschbar. Jetzt sind wir soweit, dass sich auch in Freiburg, im Herzen des Breisgaus, viele Leute, besonders Frauen, nachts nicht mehr unbeschwert auf die Straße trauen. Viele lassen am Tag die Kinder nicht mehr allein zur Schule gehen. Die Stadt hat ihre sogenannten "Schutzsuchenden" nicht im Griff, ein Teil von ihnen macht Straßen, Plätze und die freie Landschaft unsicher. Doch eines gelingt der grün-rot-roten Gemeinderatsmehrheit noch: Mit massiver Unterstützung der Badischen Zeitung (Freiburger Ausgabe) betreibt sie die politisch korrekte Umbenennung von Straßennamen. Gegeißelt und geändert werden nicht die Zustände auf der Straße, sondern deren Namen. Die AfD und andere, die ihre Stimme gegen staatlichen Rechtsbruch und die Kriminalität erheben, werden verteufelt. Die Badische Zeitung stand und steht im Dienst der Merkelschen Willkommenskultur, in der die Probleme mit der islamischen Masseneinwanderung meist geleugnet oder herabgespielt werden. Bis fünf Tage nach dem Kölner Silvester 2015 wurde meist die Nationalität der Kriminellen verschwiegen, aber auch jetzt noch werden politisch korrekte Weichen gestellt: Wenn ein Moslem in einer deutschen Stadt seine Frau anzündet oder mit Seil um den Hals am Auto durch die Straße schleift, kommt das, wenn überhaupt, oft nur als Kleinmeldung auf der Seite "Aus aller Welt". Wenn einer von der AfD oder der Pegida ein "falsches" Wort sagt, kommt es auf Seite 1 und es wird tagelang nachgetreten. Wenn Linksextreme Stadtzentren verwüsten und die Polizei mit Molotow-Cocktails angreifen, wird es oft nur unter "ferner liefen" vermeldet und ist sehr schnell wieder vergessen. Linker Straßenterror gegen Andersdenkende wird weitgehend geduldet

  Die Badische Zeitung und die Freiburger Politik sind in ihrer Einseitigkeit nicht allein, so verhält sich der ganze "politisch-mediale Komplex" in Deutschland. Diesen habe ich - nicht im Lueginsland, sondern auf meiner privaten Facebook-Seite - offen kritisiert, die Badische Zeitung nahm das mit zum Anlass, sich von mir zu trennen. Die grotesken Zustände, auf die ich dort hinweise, brüllen sogar die Spatzen von den Dächern. Sie sind für das Blatt aber kein Anlass zum Nachdenken, sondern zur Kündigung des Überbringers der schlechten Nachricht, Anlass zum "Weiter so!" und zum "Wir schaffen das!"

  Die meisten Medien vertreten heute in wichtigen Fragen die Grundzüge der Regierungspolitik, so zum Beispiel, wenn sie die Masseneinwanderung und den europäischen Zentralismus gutheißen. Jeder, der sich nicht ein X für ein U vormachen lässt, der mit wachem Verstand selber "ins Land luegt", tut das richtige. Wenn Politik und Medien in einer Scheinwelt leben und das Land in den multikulturellen Abgrund führen, dürfen wir nicht mitspielen, sondern müssen die Notbremse ziehen - was ja auch geschieht, aber nicht genügend: örtlicher gewaltfreier Widerstand gegen Asylbauten, Demonstrationen usw. Die neue islamische Masseneinwanderung über die Asylschiene muss gestoppt und die Unberechtigten (das sind die meisten) konsequent abgeschoben werden. Die CDU übernimmt jetzt im Bundestagswahlkampf taktisch und verbal Forderungen, für die die AfD noch vor Kurzem als rechtsradikal verfolgt wurde. Doch wir müssen bei der Wahl das Kreuz an der richtigen Stelle machen und nicht bei den Altparteien, die die deutschen und Freiburger Verhältnisse zu verantworten haben.

  Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich als Lueginsland-Autor von Ihnen und füge hinzu:

"Nyt isch all, also ball" (Nichts ist für immer, also packen wir es an!)

Harald Noth

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